DE4325091A1 - Aus mehreren Elementen zusammengesetzter Ski - Google Patents
Aus mehreren Elementen zusammengesetzter SkiInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ski, dessen Körper aus mehre
ren neben- und/oder übereinander angeordneten Elementen
zusammengesetzt ist, die adhäsiv und/oder formschlüssig
miteinander verbunden sind.
Bei einem Ski der angegebenen Art werden in Form von unter
schiedlichen Schichten oder Elementen verschiedene Materia
lien miteinander kombiniert mit dem Ziel, die bei Gebrauch
im Ski auftretenen Biege- und Torsionsbelastungen aufnehmen
zu können und eine den Bedürfnissen entsprechende Steifig
keit einerseits und Elastizität andererseits zu erreichen.
Aus der DE-OS 38 03 535 ist ein Ski bekannt, dessen Körper
im wesentlichen auf seiner ganzen Länge einen Kern auf
weist, der von einem Kasten mechanischer Widerstandsfähig
keit umgeben ist. Der Kasten weist eine obere und eine
untere Widerstandslamelle auf, die durch zwei seitliche
Widerstandswände fest miteinander verbunden sind. Der Kern
im Innern des Kastens kann aus Holz, synthetischem Schaum
oder anderen zelligen Aufbauten bestehen. Er kann auch
teilweise hohl sein, z. B. aus Metall- oder Kunststoffrohren
gebildet sein. Für das Verformungsverhalten und die Laufei
genschaften dieses bekannten Skis ist die Formgestalt des
Kastens und der Verformungswiderstand seiner Widerstandsla
mellen und Widerstandswände maßgebend.
Aus der DE-OS 24 33 673 ist weiterhin ein Ski bekannt, des
sen in Längsrichtung verlaufender Kern hohle, rohrförmige
Bauteile und die Bauteile miteinander verbindende Stege
aufweist, welche die rohrförmigen Bauteile parallel und im
Abstand voneinander halten und längliche offene Rillen zwi
schen den rohrförmigen Bauteilen bilden, die mit einem
Füllwerkstoff ausgefüllt sind. Die Lauf sohle des Skis wird
von einer ebenen, unteren Platte gebildet, die mit einem
Klebemittel mit der unteren Fläche des Kerns verbunden ist.
Der Kern besteht vorzugsweise aus zwei identischen Well
platten, die symmetrisch zueinander angeordnet und mit
ihren aufeinanderliegenden Flächen durch Zusammenkleben
verbunden sind. Durch Veränderung der Dicke des Klebemit
tels kann der Kompromiß zwischen der Steifheit und der
Biegsamkeit des Skis verändert werden.
Daneben ist aus der EP-A-00 81 834 ein Ski in Kastenbau
weise bekannt, bei dem der von dem Kasten umschlossene Kern
zwei parallel nebeneinander angeordnete, sich in Längsrich
tung erstreckende Kunststoffrohre enthält, die zu ihren
Enden hin zunehmend abgeflacht sind. Über den Rohren ist
zur Befestigung der Bindung eine Metallplatte angeordnet.
Der die Rohre umgebende Kern besteht aus einem zellularen,
expandierten Kunststoff, beispielsweise aus Polyuretan
schaum, der in einer Form um die Rohre herumgeformt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ski der
eingangs genannten Art zu schaffen, der bei guter Torsions
steifigkeit und Biegeelastizität sich durch Laufruhe und
eine gute Dämpfung von Schwingungen auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
wenigstens zwei übereinander angeordnete, sich über einen
größeren Teil der Länge des Körpers erstreckende und als
Formkörper ausgebildete Elemente vorgesehen sind, daß das
eine Element eine in Längsrichtung verlaufende Vertiefung
aufweist, in die ein sich ebenfalls in Längsrichtung
erstreckender erhabener Bereich des anderen Elements hin
einragt und daß zwischen den beiden Elementen eine Schicht
aus einem elastomeren Werkstoff vorgesehen ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Ski wird durch die Ausbildung und
Anordnung der zwischen den Formkörpern angeordneten, Scher
kräfte übertragenden elastomeren Schicht eine sehr wirksame
Dämpfung von Schwingungen erzielt, die insbesondere an den
Enden des Skis beim Überfahren von Pistenunebenheiten auf
treten können. Hierdurch wird die Laufruhe des Skis deutlich
verbessert, und der Ski bleibt besser in Kontakt mit der
Pistenoberfläche, was eine Verbesserung der Gerade
auslaufstabilität, der Skiführung und des Steuerverhaltens
zur Folge hat. Weiterhin wird durch die elastomere Schicht
eine Dämpfung von Stößen ermöglicht. Seitenkräfte, wie Kan
tendruck und Kantengriff führen durch das Ineinandergreifen
der Formkörper hauptsächlich zu einer Druckbelastung der
elastomeren Schicht und können daher ebenfalls gut auf ge
nommen werden.
Die Elemente können unterschiedliche Gestalt haben. Als
besonders vorteilhaft haben sich Formen erwiesen, bei denen
die an die elastomere Schicht angrenzenden Flächen quer zur
Längsrichtung der Formkörper gekrümmt, insbesondere annä
hernd teilzylindrisch oder teilkegelig ausgebildet sind.
Ein günstiges Höhen-Breiten-Verhältnis des Skikörpers und
besonders geeignete Verformungs- und Dämpfungseigenschaften
lassen sich nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung
dadurch erzielen, daß in Bezug auf die Gleitfläche des Skis
nebeneinander zwei Dämpfungselemente angeordnet sind, die in
parallele Vertiefungen eines dritten, die beiden Dämpfungs
elemente übergreifenden Trägerelements hineinragen. Vor
zugsweise weist das Trägerelement zwei parallel nebeneinan
der angeordnete Rinnen auf, in die beiden Dämpfelemente
einlegbar sind, wobei die Tiefe der Rinnen und die Bauhöhe
der in die Rinnen eingelegten Dämpfelemente von einem den
Bindungsbereich bildenden mittleren Abschnitt zu den Enden
der Elemente hin abnimmt. Die in den Rinnen angeordneten
Dämpfelemente sind auf ihrer der elastomeren Schicht abge
kehrten Außenseite mit einer im wesentlichen ebenen Aufla
gefläche versehen, die sich auf gleicher Höhe mit den Rän
dern der Rinnen befinden. Auf diese Weise bilden alle drei
Elemente gemeinsam eine Anlagefläche für ein die Laufsohle
oder die Oberseite des Skis bildendes Bauteil, bei
spielsweise eines Widerstandselements.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Elemente als Röhren
ausgebildet sind, deren Wände aus einem hochfesten Werk
stoff, z. B. aus einem Metall, einem Faserwerkstoff oder
einem faserverstärkten Kunststoff bestehen. Die Röhren kön
nen hohl sein oder mit einem Füllstoff von vorzugsweise
geringer Dichte ausgefüllt sein.
Zwischen den Elementen und der die Lauffläche bildenden
Sohle des Skis können nach einem weiteren Vorschlag der
Erfindung Widerstands streifen aus einem hochfesten Werk
stoff angeordnet sein. Die Widerstandsstreifen können in
ihrer Anzahl und/oder in ihrer Materialstärke und/oder in
ihrer Breite entsprechend dem jeweiligen Anwendungsbereich
des Skis variiert werden. Vorzugsweise überbrücken die
Widerstands streifen den im Bereich der elastomeren Schicht
vorhandenen Zwischenraum zwischen den einzelnen Elementen.
Weiterhin können die Widerstands streifen mit die Gleitflä
che seitlich begrenzenden Stahlkanten kraftschlüssig
verbunden sein, um eine bessere Verankerung der Stahlkanten
zu gewährleisten. Vorzugsweise bestehen die Wider
standsstreifen aus einer Titanlegierung.
Nach einem Vorschlag der Erfindung kann auch vorgesehen
sein, daß ein eine Vertiefung oder mehrere aufweisendes
Element an seinen seitlichen Rändern mit Widerstandswänden
versehen ist. Die Höhe der Widerstandswände kann analog zur
Bauhöhe des Elements von einem mittleren Bindungsbereich
ausgehend zu den Enden des Elements hin abnehmen. Der Zwi
schenraum zwischen den Widerstandswänden kann vorteilhaft
mit einem Füllstoff ausgefüllt sein. Erfindungsgemäß kann
weiterhin vorgesehen sein, daß die Elemente von einem
Kasten mechanischer Widerstandsfähigkeit umgeben sind. Der
Kasten kann aus einem faserverstärkten Kunststoff und/oder
metallischen, thermoplastischen und/oder duroplastischen
Werkstoffen bestehen. Die äußere Form des Kastens richtet
sich dabei, je nach Anwendungsbereich und Geometrie des
Skis variierend, vornehmlich nach der Ausgestaltung und der
dadurch bedingten Außenkontur der miteinander verbundenen
Elemente wobei zwischen den Elementen und dem Kasten vor
handene Hohlräume durch einen Füllstoff ausgefüllt sein
können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt
ist. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ski gemäß der Erfin
dung,
Fig. 2 einen Querschnitt des Skis gemäß Fig. 1 entlang
der Linie A-A,
Fig. 3 einen Querschnitt des Skis gemäß Fig. 1 entlang
der Linie B-B,
Fig. 4 einen Querschnitt des Skis gemäß Fig. 1 entlang
der Linie C-C,
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsdarstellung des
Skis gemäß Fig. 1.
Der in Fig. 1 in Längsrichtung verkürzt dargestellte Ski
weist einen vorderen Bereich 1 mit einer Spitze 2, einen
mittleren Bereich 3 und einen hinteren Bereich 4 auf. Der
vordere Bereich 1 und der hintere Bereich 4 haben eine
größere Breite als der mittlere Bereich 3. Wie vor allem
aus den Schnittdarstellungen gemäß den Fig. 2-4 zu erse
hen, ist die Bauhöhe bzw. Dicke des Skis im mittleren
Bereich 3 größer und im vorderen Bereich 1 und hinteren
Bereich 4 kleiner. Die unterschiedliche Bauhöhe des Skis
ist an die unterschiedliche Biegebeanspruchung seiner ein
zelnen Bereiche angeglichen und trägt zu einer gleichmäßi
gen Verteilung der von dem mittleren Bereich 3 ausgehenden
Belastung über die gesamte Länge des Skis bei.
Der Körper des Skis ist aus verschiedenen Elementen und
Schichten wie folgt zusammengesetzt:
Auf seiner Unterseite weist der Ski eine Lauf sohle 5 auf,
die durch eine dünne Platte aus Kunststoff, beispielsweise
Polyethylen gebildet wird. Die seitlichen Ränder der Lauf
sohle 5 sind mit Stahlkanten 6, 7 eingefaßt. Auf der Lauf
sohle 5 und den Stahlkanten 6, 7 sind Widerstandsstreifen
8, 9, 10 vorgesehen, die aus einer Titanlegierung bestehen.
Der Widerstandsstreifen 9 ist mit der Laufsohle 5 und die
Widerstandsstreifen 8, 10 sind mit der Laufsohle 5 und den
Stahlkanten 6, 7 durch Kleben fest verbunden. Der Zwischen
raum zwischen den Widerstandsstreifen 8, 9, 10 ist mit
einer der Dicke der Widerstands streifen entsprechenden
Füllstoffschicht 1 ausgefüllt.
Auf den Widerstandsstreifen 8, 9, 10 sind zwei die beiden
Füllstoffschichten 11 überbrückende Dämpfungselemente 12,
13 angeordnet, die einen kreissegmentförmigen, in Längs
richtung variierenden Querschnitt haben und mit ihrer fla
chen Unterseite auf die Widerstandsstreifen 8, 9, 10 aufge
klebt sind. Die Dämpfungselemente 12, 13 sind durch langge
streckte Röhren aus einem mit Glasfasern oder Kohlefasern
verstärkten Kunststoff gebildet, wobei das Innere der Röh
ren mit einem Füllstoff ausgefüllt ist. Als Füllstoff kön
nen anorganische und/oder organische Pulver, kurze und/oder
längere Fasern, Gewebeabschnitte, und/oder Kugeln oder Kör
ner unbestimmter Form enthaltende körnige Materialien
verwendet werden. Die Oberseiten der Dämpfungselemente 12,
13 sind gewölbt und jeweils mit einer Dämpfungsschicht 14,
15 aus einem elastomeren Werkstoff, beispielsweise aus
Silikonkautschuk bedeckt.
Die Dämpfungselemente 12, 13 und die Dämpfungsschichten 14,
15 werden von einem Trägerelement 16 übergriffen, das mit
einem Mittelsteg 17 und seitlichen Randstegen 18,19 auf den
Widerstandsstreifen 8, 9, 10 aufliegt und mit diesen durch
Kleben verbunden ist. Auch die Dämpfungsschichten 14, 15
sind adhäsiv mit den Dämpfungselementen 12, 13 und dem Trä
gerelement 16 verbunden und dadurch in der Lage, Scher
kräfte aufzunehmen. Das Trägerelement 16 ist als profi
lierte Röhre ausgebildet, indem seine äußere Oberfläche
durch eine Wand aus hochfestem, durch Glas- oder Kohlefa
sern verstärktem Kunststoff gebildet ist, wobei die Wand
einen mit einem Füllstoff geringerer Dichte und Festigkeit
gefüllten Hohlraum umschließt. Das Trägerelement 16 weist
zwei im Querschnitt kreisbogenförmige Rinnen 20, 21 auf,
die durch einen Mittelsteg 17 miteinander verbunden sind.
Die Rinnen 20, 21 haben im mittleren Bereich 3 des Skis
eine geringere Breite und sind dort entsprechend stärker
gekrümmt. Zu den Enden hin werden sie breiter und flacher,
wobei ihre Krümmung entsprechend abnimmt. An den Außensei
ten der Randstege 18, 19 des Trägerelements 16 sind Wider
standswände 22, 23 ausgebildet, die aus zwei aufeinander
liegenden und miteinander verklebten Wandschichten des Trä
gerelements 16 bestehen. Die Höhe der Widerstandswände ist
im mittleren Bereich 3 am größten und nimmt zu den Enden
des Trägerelements 16 hin ab. Die Widerstandswände 22, 23
stabilisieren den seitlichen Randbereich des Skis und tra
gen zur Biegesteifigkeit bei.
Die Oberseite des Trägerelements 16 ist durch eine form
stabile Füllstoffschicht 24 abgedeckt, die die Vertiefungen
auf der Oberseite des Trägerelements 16 beiderseits der
Rinnen 20, 21 ausfüllt, um eine im wesentlichen ebene Ober
fläche zu bilden. Die Füllstoffschicht ist mit einer Deck
schicht 25 abgedeckt, die seitlich um die Widerstandswände
22, 23 herumgreift und aus einem mit Kohlefasern verstärk
ten Kunststoff besteht. Die Deckschicht 25 ist durch Kleben
mit der Füllstoffschicht 24 und den Widerstandswänden 22,
23 verbunden.
Der beschriebene Ski zeichnet sich durch eine vorteilhaft
stetige Änderung der Widerstandseigenschaften in Abhängig
keit von der betrachteten Längsposition des Skikörpers aus
und ermöglicht eine proportional zu den Längen- und Brei
tenabmessungen des Skis gleichmäßige Verteilung der Kräfte
auf die Lauffläche. Die Folge ist eine günstige Flä
chendruck- und Kantendruckverteilung, wodurch Geradeaus
laufstabilität und ein gutes Steuerverhalten erreicht wird.
Die Ausgestaltung des Trägerelements, der Dämpfungselemente
und ihre Verbindung durch die Dämpfungsschicht sorgt für
einen günstigen Kompromiß zwischen Steifigkeit und Biegsam
keit des Skis und gewährleistet eine hohe Torsionssteifig
keit. Durch die Dämpfungsschicht wird darüberhinaus eine
wirksame Schwingungsdämpfung erreicht und die Lauf ruhe des
Skis erheblich verbessert. Insgesamt hat sich gezeigt, daß
sich mit dem erfindungsgemäßen Ski bei allen Schnee- und
Pistenverhältnissen eine außerordentlich gute Skiführung
erzielen läßt und daß hinsichtlich Schwungauslösung und
Kurvenbeschleunigung sehr gute Ergebnisse erreichbar sind.
Neben der beschriebenen und erprobten Ausgestaltung des
Skis sind eine Reihe, auf dem erfindungsgemäßen Bauprinzip
beruhende Abwandlungen möglich. So kann die Zahl der als
Dämpfungselement und Trägerelement dienenden Formkörper
variiert werden. Beispielsweise kann es für eine einfachere
Ausgestaltung ausreichend sein, lediglich ein Dämpfungsele
ment und ein Trägerelement mit einer dazwischenliegenden
Dämpfungsschicht vorzusehen. Andererseits kann die Zahl der
Dämpfungselemente größer sein. So können beispielsweise auf
beiden Seiten des Trägerelements Dämpfungselemente angeord
net sein. Auch die Querschnittsform des Skikörpers und der
durch die Dämpfungsschicht miteinander verbundenen Elemente
kann variiert werden. So können beispielsweise die Wider
standswände an beiden Seiten des Skis unterschiedlich stark
geneigt sein. Die Dämpfungselemente können durch Rohre
gebildet sein, die im mittleren Bereich einen zylindrischen
und zu den Enden hin einen zunehmend ovalen Querschnitt
haben. Ebenso können die Elemente als massive Formkörper
aus einem einheitlichen Werkstoff beispielsweise einem
Duroplast oder einem Thermoplast bestehen. Faserverstärkte
Bauteile können in Anwendung üblicher Techniken und unter
Verwendung bewährter Kunststoffe auf unterschiedliche Weise
hergestellt sein. Als Verstärkungseinlagen kommen vor allem
Glasfasern, Kohlefasern, Aramidfasern und karbonisierte und
graphitierte Fasern in Frage. Weiterhin können auch inner
halb oder unter der Deckschicht Widerstands streifen aus
Metall angeordnet sein.
Claims (16)
1. Ski, dessen Körper aus mehreren neben- und/oder über
einander angeordneten Elementen zusammengesetzt ist,
die adhäsiv und/oder formschlüssig miteinander verbun
den sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei
übereinander angeordnete, sich über einen größeren Teil
der Länge des Körpers erstreckende und als Formkörper
ausgebildete Elemente (12, 13, 16) vorgesehen sind, daß
ein Element (16) eine in Längsrichtung verlaufende Ver
tiefung (20, 21) aufweist, in die ein sich ebenfalls in
Längsrichtung erstreckender erhabener Bereich eines
anderen Elements (12, 13) hineinragt und daß zwischen
den Elementen (12, 13, 16) eine Schicht (14, 15) aus
einem elastomeren Werkstoff vorgesehen ist.
2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an
die elastomere Schicht (14, 15) angrenzenden Flächen
quer zur Längsrichtung der Elemente (12, 13, 16)
gekrümmt, insbesondere annähernd teilzylindrisch oder
teilkeglig ausgebildet sind.
3. Ski nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in Bezug auf die Gleitflächenebene
nebeneinander zwei Dämpfungselemente (12, 13) angeord
net sind, die in Vertiefungen (20, 21) eines dritten,
die beiden Dämpfungselemente (12, 13) übergreifenden
Trägerelements (16) hineinragen.
4. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Trägerelement (16) zwei neben
einander angeordnete Rinnen (20, 21) aufweist, in die
Dämpfelemente (12, 13) einlegbar sind, wobei die Tiefe
der Rinnen (20, 21) und die Bauhöhe der Dämpfelemente
(12, 13) von einem den Bindungsbereich (3) bildenden
mittleren Abschnitt zu den Enden der Elemente hin
abnimmt.
5. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die in den Rinnen (20, 21) angeord
neten Dämpfelemente (12, 13) auf ihrer der elastomeren
Schicht (14, 15) abgekehrten Außenseite mit einer im
wesentlichen ebenen Auflagefläche versehen sind, die
sich auf gleicher Höhe mit den Rändern, (17, 18, 19) der
Rinnen (20, 21) befinden.
6. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elemente (12, 13, 16) als Röh
ren ausgebildet sind, deren Wände aus einem hochfesten
Werkstoff, z. B. aus einem Metall, einem Faserwerkstoff
oder einem Faserverstärkten Kunststoff bestehen.
7. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elemente (12, 13, 16) hohl oder
mit einem Füllstoff von vorzugsweise geringer Dichte
ausgefüllt sind.
8. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Elementen (12, 13, 16)
und einer die Lauffläche bildenden Sohle (5) Wider
standsstreifen (8, 9, 10) aus einem hochfesten Werk
stoff angeordnet sind.
9. Ski nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Widerstandsstreifen (8, 9, 10) den im Bereich der ela
stomeren Schicht (14, 15) vorhandenen Zwischenraum zwi
schen den einzelnen Elementen (12, 13, 16) überbrücken.
10. Ski nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Widerstandsstreifen (8, 10) mit die
Lauffläche seitlich begrenzenden Stahlkanten (6, 7)
kraftschlüssig verbunden sind.
11. Ski nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeich
net, daß die Widerstandsstreifen (8, 9, 10) aus einer
Titanlegierung bestehen.
12. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Element (16), das eine Vertie
fung (20, 21) oder mehrere aufweist, an seinen seitli
chen Rändern (18, 19) mit Widerstandswänden (22, 23)
versehen ist.
13. Ski nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhe der Widerstandswände (22, 23) von einem mittleren,
Im Bindungsbereich liegenden Bereich ausgehend zu den
Enden des Elements (16) hin abnehmen.
14. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den Rin
nen (20, 21) und/oder den Widerstandswänden (22, 23)
mit einem Füllstoff (24) ausgefüllt ist.
15. Ski nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elemente (12, 13, 16) von einem
Kasten mechanischer Widerstandsfähigkeit umgeben sind.
16. Ski nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen den Elementen (12, 13, 16) und dem Kasten vorhan
dene Hohlräume durch einen Füllstoff (24) ausgefüllt
sind.
Priority Applications (10)
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