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DE43243C - Apparat für Wasser-Dampfund Brause-Bäder - Google Patents

Apparat für Wasser-Dampfund Brause-Bäder

Info

Publication number
DE43243C
DE43243C DENDAT43243D DE43243DA DE43243C DE 43243 C DE43243 C DE 43243C DE NDAT43243 D DENDAT43243 D DE NDAT43243D DE 43243D A DE43243D A DE 43243DA DE 43243 C DE43243 C DE 43243C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
water
pipe
shower
shower baths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43243D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. CAHN in Leipzig, Nordstrafse 34
Publication of DE43243C publication Critical patent/DE43243C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/001Accessories for baths, not provided for in other subgroups of group A47K3/00 ; Insertions, e.g. for babies; Tubs suspended or inserted in baths; Security or alarm devices; Protecting linings or coverings; Devices for cleaning or disinfecting baths; Bath insulation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der auf beiliegenden Zeichnungen in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Badeapparat läfst sich nicht nur beliebig für ein Wasser- oder Dampfbad anwenden, sondern ist mit einer selbstthätig wirkenden Douchevorrichtung versehen, welche letztere derartig eingerichtet ist, dafs man den Körper nach Belieben mit kaltem oder warmem Wasser douchen kann.
Der Zweck des Apparates ist in der Hauptsache folgender:
1. die Möglichkeit zu gewähren, das Badewasser schnell zu erwärmen;
2. die Erzeugung von Dampf zur Verwendung für ein Dampfbad zu gestatten;
3. soll der Badende in den Stand gesetzt sein, sich, während er im Apparat sitzt, beliebig kalt oder warm douchen bezw. abspülen zu können.
Allen diesen Bedingungen wird durch die dargestellte Einrichtung entsprochen.
In der Zeichnung bedeutet Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Sitzbadeapparat A, hinter welchem sich der Doucheapparat D befindet, und einen Schnitt durch die Wasserwärm- bezw. Dampferzeugungsvorrichtung B. Fig. 2 ist eine Ansicht sämmtlicher drei Apparate A D und B von oben. Fig. 3 stellt die Ansicht des Apparates A und D, von B aus gesehen, dar. Fig. 4 stellt einen Schnitt durch den Douchewasserbehälter nebst Schwimmer dar, Fig. 5 den oberen Theil von B mit Dampfrohren α und g, und Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch den Heizapparat.
Die besondere Einrichtung und Handhabung der einzelnen Apparate in ihrer Zusammenwirkung erhellt aus folgendem: Der Baderaum oder Behälter A, in welchem der Badende sitzend Platz nehmen mufs, ist mittelst der Rohre b und d mit einem eigenartigen Wasserwärm- und Verdampfapparat B verbunden, dessen Leistungsfähigkeit in Bezug auf rasche Erwärmung bezw. Verdampfung des Wassers durch Anwendung eines schraubengangförmig gestalteten Wasserbehälters B bedingt wird. Zwischen den einzelnen Gängen der schraubenförmigen Windungen von B müssen die Verbrennungsgase ihren Weg nehmen, wobei sie den gröfsten Theil ihrer Wärme an das Wasser abgeben ; es wird also eine schnelle Erwärmung des in A befindlichen Badewassers erreicht.
Der hohle schraubengangförmige Wasserbehälter, dessen Wände von den Heizgasen berührt werden, steht mit dem äufseren Umhüllungsmantel des Heizapparates mit seinem oberen wie unteren Ende in Verbindung. Das untere Ende des Schraubenganges läuft in einen Raum aus, der mit dem Mantel direct verbunden ist, Fig. i, während die innere Mantelwand, welche von den oberen Theilen des schraubengangförmigen Wasserbehälters berührt wird, mit Durchlochungen versehen ist, Fig. 6. Die Dampfableitung geschieht mittelst zweier Rohre, von denen das eine in den oberen Theil des schraubengangförmigen Hohlkörpers mündet, während das andere an der höchsten Stelle des Mantels angeschlossen ist.
Soll der Apparat A als Dampfbad verwendet werden, so wird derselbe mittelst Deckels H geschlossen, nachdem der Badende Platz genommen. Der Kopf des letzteren ragt hierbei bei k, Fig. 1, aus dem Apparat heraus. Der Wärmapparat ist zum Theil mit Wasser gefüllt
und letzteres wird blos zur Dampfbildung erhitzt, worauf der entwickelte Dampf durch Oöffnung des Ventils / mittelst Rohres α nach A geleitet wird. Der Badende hat hierbei das Ventil J in seinem Bereich und kann dasselbe beliebig öffnen und schliefsen bezw. die Temperatur in A regeln. Soll nach Beendigung des Dampfbades der Körper durch kaltes oder warmes Wasser überspült werden, so tritt folgende Einrichtung in Wirkung. Neben dem Badeapparat befindet sich der Douchewasserbehälter D, der in seinem Innern mit einer besonderen, den Austritt von kaltem oder warmem Wasser regelnden Einrichtung versehen ist. Am oberen Theile von D mündet das Rohr f, welches vom obersten Punkt des Dampfentwicklers B kommt und in seiner Länge durch ein belastetes Schliefsventil E unterbrochen ist. Innerhalb von D befindet sich ein Schwimmer G mit einem nach unten gehenden Rohr e, welches in einem feststehenden Rohr / teleskopartig auf- und abgleiten kann, je nachdem der Schwimmer steigt oder fällt. Der mittelst Rohres / nach D geleitete Dampf bewirkt nicht nur durch seine vor Eröffnung des belasteten Ventils E gewonnene Spannung einen Druck auf das in D befindliche Wasser, sondern es wird letzteres in seinen oberen Schichten durch Berührung mit dem Dampf erwärmt. Das an dem Schwimmer befestigte Rohr ist mit Eintrittsöffnung e1 für das warme Wasser versehen und leitet letzteres durch Z nach dem Mischhahn F, welcher einestheils mittelst Rohres h mit der kalten unteren Wasserschicht und mit dem von oben kommenden Rohr I in Verbindung steht. Je nach Stellung des Mischhahnkegels F kann der Badende sich mit warmem Wasser aus der oberen Schicht in D oder mit kälterem Wasser aus der unteren Schicht mittelst der am Schlauch befestigten Brause überspülen.
Um die erforderliche Druckspannung des Dampfes zu erreichen, mufs während des Gebrauches der Douche das von B kommende Dampfrohr α geschlossen sein, so dafs der entwickelte Dampf, nachdem er die durch Belastung des Ventils E bedingte Spannung erhalten hat, nach D übertreten mufs und dort das Wasser anwärmen und unter Druck bringen kann, damit der Badende mittelst Hahnes F beliebig eine kalte oder warme Abspülung seines Körpers vorzunehmen vermag.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dampf badeapparat, mittelst welches Warmwasser-, Dampf- und Douchebäder genommen werden können, dessen Gesammtanordnung gebildet wird aus dem Baderaum A und dem mit schraubengangartig gewundenen Wasserbehälter B versehenen Heizapparat, welcher durch Rohre b und d mit dem in A befindlichen Badewasser in Verbindung gesetzt wird, während mittelst des Rohres α dem Apparat A zum Dampfbaden Dampf zugeführt wird, und bei welchem ferner, zum Zweck, in A douchen zu können, der Behälter D angeordnet ist, in dessen Innerem sich ein mit Ablalsrohr / verbundener auf- und abbeweglicher Schwimmer G befindet, wobei das in D befindliche Wasser durch den mittelst Rohres f von B herUbergeleiteten und durch Ventil E unter Spannung gehaltenen Dampf in seiner Oberfläche erwärmt wird und unter Druck kommt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT43243D Apparat für Wasser-Dampfund Brause-Bäder Expired - Lifetime DE43243C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE43243C true DE43243C (de)

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DENDAT43243D Expired - Lifetime DE43243C (de) Apparat für Wasser-Dampfund Brause-Bäder

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DE (1) DE43243C (de)

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