DE4324077A1 - Verfahren zur Simulation des Verbrennungsablaufes von Brenngut im "Overfeed"-Prinzip auf dem Feuerungsrost einer Verbrennungsanlage und Verbrennungsofen für das Verfahren - Google Patents
Verfahren zur Simulation des Verbrennungsablaufes von Brenngut im "Overfeed"-Prinzip auf dem Feuerungsrost einer Verbrennungsanlage und Verbrennungsofen für das VerfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Simula
tion des Verbrennungsablaufes von Brenngut auf dem Feuerungs
rost einer Verbrennungsanlage gem. dem Oberbegriff des Anspru
ches 1, sowie einen Verbrennungsofen zur Durchführung des Ver
fahrens gem. dem Oberbegriff des Anspruches 4.
Die heterogene Feststoffverbrennung von kommunalem Hausmüll
auf Rostfeuerungssystemen ist derzeit das gebräuchlichste Ver
fahren für die thermische Verwertung des Abfalles. Nach dem
derzeitigen Wissenstand laufen bei der Müllverbrennung auf
Rostsystemen in einem Verfahrensraum mindestens vier verschie
dene verfahrenstechnische Prozesse gleichzeitig ab: Brenn
stofftrocknung, Brennstoffentgasung, Brennstoffvergasung und
heterogene Verbrennung.
Für ein systematisches Studium dieser Prozesse mit dem Ziel
der Optimierung des gesamten Verfahrens müssen die einzelnen
Teilschritte genau untersucht werden können. In größeren Ver
brennungsanlagen ist es nicht möglich, Teilschritte der Ver
brennung isoliert zu untersuchen. Der gesamte Verbrennungsvor
gang ist örtlich und zeitlich veränderlich und entzieht sich
so der exakten meßtechnischen Erfassung.
Die vorliegende Erfindung hat daher zur Aufgabe, ein Verfahren
anzugeben, mit welchem sich die Verbrennung von Brenngut auf
einem Rost simulieren läßt. Mit dem Verfahren soll ein mög
lichst genau definierbarer Verbrennungsablauf erzielbar sein,
d. h. der Zeitpunkt des Beginnes der Verbrennung oder die Zün
dung des Brenngutes soll möglichst ohne Vorwärmung desselben,
die eine Trocknung und damit eine Verfälschung bedeuten würde,
erfolgen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Ver
brennungsofen anzugeben, in welchem sich das im Vorstehenden
genannnte Verfahren ausführen läßt. In diesem Ofen soll wei
terhin die Messung der Gewichtsabnahme der Brenngutprobe wäh
rend des Experimentes als Maß für die in die Gasphase überge
hende feste Brennstoffmenge exakt bestimmt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt nun die vorliegende Erfin
dung ein Verfahren vor, das aus den Verfahrensschritten im
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches besteht. Weitere vor
teilhafte Merkmale sind in den kennzeichnenden Merkmalen der
Unteransprüche zu sehen. Ein für das neue Verfahren vorge
schlagener Verbrennungsofen weist erfindungsgemäß die Merkmale
der kennzeichnenden Teile der Ansprüche 4 bis 9 auf.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es nun durch die
exakte Simulierung, ein Modell für die Rostverbrennung einer
Großanlage aufzustellen, bei dem einerseits die Einflußgrößen
konstant gehalten, und andererseits einzelne gezielt und iso
liert verändert werden können. Dabei hat man die Möglichkeit,
eine lückenlose meßtechnische Erfassung aller interessierenden
Parameter während eines Experimentes durchzuführen. Der von
der Erfindung vorgeschlagene Verbrennungsofen ermöglicht nun
die ganz genaue Einhaltung des Zündzeitpunktes der unbeein
flußten Probe, sowie eine exakte Steuerung des Verbrennungsab
laufes. Dies wird durch die gleichmäßige Temperaturverteilung
der Innenfläche der Brennraumwand, sowie durch die Steuerungs
möglichkeit derselben während des Experimentes erzielt. Der
Ofen ist dabei so konzipiert, daß der Brennraum im getrennten
Zustand aufgeheizt werden kann und erst unmittelbar vor Ver
suchsbeginn das aufgeheizte Unterteil und das mit dem Brenngut
befüllte kalte Oberteil gekoppelt werden. Damit kann ausge
schlossen werden, daß der Brennstoff vor Versuchsbeginn trock
net. Letzlich ermöglicht es der Ofen, daß die Gewichtsabnahme
des Brenngutes ohne fehlerverursachende Krafteinwirkungen von
außen während des Verbrennungsvorganges kontinuierlich und sehr
genau erfaßt werden kann.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden im fol
genden sowie anhand der Fig. 1 und 2 näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des Verbrennungsofens für
das Verfahren im Betriebszustand mit angesetztem Unterteil und
die Fig. 2 denselben mit entferntem Unterteil und den Isolier
deckel für dieses.
Gemäß der Fig. 1 besteht der Ofen im wesentlichen aus dem
Ofenoberteil 1 und dem Ofenunterteil 2. Beide Teile sind an
der Trennlinie 5 voneinander trennbar, wobei das auf dem Rah
men 14 liegende Unterteil 1 mittels des auf einer Quertraverse
11 angebrachten und den Rahmen 14 von unten stützenden Hubwer
kes 10 abgesenkt bzw. angehoben und an das Oberteil 1 ange
drückt werden kann. Die Quertraverse 11 sitzt in dem vorzugs
weise dreibeinig ausgebildeten Ofengestell 12 und ist Bestand
teil desselben. Das Ofenoberteil ist ebenfalls mit einer wei
teren Traverse 11 starr in dem Gestell 12 aufgehängt, so daß
beide Ofenteile 1 und 2 mit den Traversen 11 und 15 sowie der
Hubeinrichtung eine Gewichtseinheit bilden. Der Rahmen 14
sitzt dabei auf einem Wagen 28, der im abgesenkten Zustand
mitsamt dem Ofenunterteil 2 auf einer Schiene 29 (siehe Fig.
2) horizontal verschoben werden kann. Auf derselben Schiene 29
läuft noch ein zweiter verfahrbarer Wagen 32, auf welchem über
einem weiteren Rahmen 31 ein Isolierdeckel 9 liegt, der über
die Vorheizkammer 6 gelegt werden kann und diese beim Aufhei
zen nach oben dicht verschließt.
Der Ofen wird von oben bis unten von einem Kanal 7 durchsetzt,
dessen Teilstück im Ofenoberteil 1 den Probenraum 8, der gem.
der Fig. 1 das Brenngut 3 enthält, bildet. Das untere Teil
stück des Kanales 7 im Ofenunterteil 2 bildet die Vorheizkam
mer 6 und ist mit einem Isolierstück 17 verschlossen. In dem
Isolierstück 17 befindet sich der Primärluftanschluß 16. Der
untere Teil des Kanales 7 im Ofenunterteil 2, wird von dem
Zylinder 32 gebildet, um welchen eine Zusatzheizung 30 angeord
net ist. Das Brenngut 3 liegt auf dem, den Probenraum 8 nach
unten abschließenden Feuerungsrost 4, der aus einem für die
Wärmestrahlung durch lässigen Stahlnetz besteht. Als Strö
mungsgleichrichter dient eine gasdurchkässige, nicht darge
stellte Stahlfritte in der Vorheizkammer 6 unmittelbar über
dem Lufteinlaß 16. Unterhalb des Rostes 4 im Probenraum 8 ist
die Vorheizkammer 6 im Unterteil 2 angeordnet, an welcher
Rohre 23 sitzen. Eine Isolierung 24 umgibt den Vorheizraum 6
und bildet den äußeren Teil des Ofenunterteils 2. An der Ober
seite des Ofenunterteiles 2 ist über der Vorheizkammer 6 in
einer Ausnehmung noch ein Schieber 12 vorgesehen, der den Pro
benraum 8 nach unten abschirmt und der zum Öffnen desselben
seitlich weggeschwenkt werden kann.
Der Kanal 7 wird aus den zwei Halbschalen 18 gebildet, die aus
feuerfestem Beton bestehen und von einer Fasermaterialisolie
rung 19 umgeben sind. Am oberen Ende des Kanales 7 schließt
sich eine nicht mehr dargestellte Kaminanlage 20 an, an die
der Ofen momenten- bzw. kräftefrei z. B. über einen Zwischen
spalt angeschlossen ist. Um den Probenraum 8 herum ist in der
Wandung bzw. hinter den Halbschalen 18 eine ringförmige elek
trische Heizung 21 vorgesehen. Im Bereich dieser Heizung sind
durch die Isolierung 19 bzw. die Halbschalen 18 Durchführungs
rohre 23 aus Keramik durchgeführt, sie führen nach außen durch
die Isolierung 19 und können zur zusätzlichen Beheizung des
Brenngutes 3 im Probenraum 8 und /oder zur Zufuhr von Zusatz
luft dienen. Weiterhin dienen diese Rohre 23 für die Entnahme
von Gasen aus dem verbrennenden Brenngut 3 zur Rauchgasana
lyse.
Ähnliche Durchführungsrohre 23 befinden sich auch im Ofenun
terteil 2, mittels welcher zusätzlich Brennerlanzen zu einer
Stützheizung in den Brennraum 6 eingebracht werden können. Die
Rohre 22 dienen weiterhin auch zu Analysezwecken. Die Leitun
gen, die an die Rohre 22 und 23 von außen angeschlossen sind,
sind in den Figuren nicht mehr dargestellt, sie gehören zu der
Peripherie des Ofens und sind mit den Rohren 22 und 23 momen
ten- und kräftefrei z. B. durch weiche, flexible Schläuche ver
bunden.
Der gesamte Ofen mit Unter- und Oberteil 1 und 2 liegt mit den
Stahlfüßen 25 des Gestelles 12 auf Druckmeßdosen 26 als Wäge
zellen, die sich gegenüber dem Boden 27 abstützen und somit
das gesamte Gewicht des Ofens erfassen. Da dieser an seine Pe
ripherie kräfte- und momentenfrei angeschlossen ist, läßt sich
mit ihnen jede Gewichtsveränderung durch den Verbrennungsvor
gang im Ofen und damit des Brenngutes 3 erfassen.
Der Ofen dient, wie bereits eingangs erwähnt, zur Ausführung
eines Verfahrens zur Simulation des Verbrennungsablaufes von
Brenngut auf dem Feuerungsrost einer Verbrennungsanlage. Dazu
wird in dem Ofen eine Probe 3 des Brenngutes von unten her mit
Zündung des Verbrennungsvorganges durch Strahlungsübertragung
der Wärme aus der unter der Probe 3 gelegenen Vorheizkammer 6
verbrannt. Dieses Verfahren bezeichnet man als "Overfeed-Com
bustion Mode", bei dem die Verbrennungsluft das Brennstoffgut
bett von unten durchströmt und die Verbrennungsrichtung paral
lel zum Verbrennungsluftstrom läuft. Dieser Zustand wird in
Öfen dadurch erzeugt, daß einem brennenden Gutbett frischer
Brennstoff von oben her zugeführt wird (overfeed). Er ist ge
kennzeichnet dadurch, daß gasförmige Verbrennungsprodukte bei
hoher Temperatur und Sauerstoffmangel mit dem frischen Brenn
stoff in Kontakt kommen und eine Reaktion einleiten. Während
der Verbrennung werden bei dem neuen Verfahren gleichzeitig
die Gewichtsveränderung des Brennstoffes sowie weitere Ver
brennungsparameter erfaßt.
Bei dem Verfahren wird die Probe des Brenngutes 3 zunächst in
den wärmeisolierten Probenraum 8 über dem Rost 4 des vom Un
terteil 2 getrennten Oberteiles 1 des Ofens gebracht und dort
auf Raumtemperatur gehalten. Gleichzeitig erfolgt ein sepa
rates und gleichmäßiges Aufheizen der wärmeisolierten und von
dem Probenraum 8 getrennten und durch den aufgelegten Isolier
deckel 9 solange nach außen abgeschlossenen Vorheizkammer 6 im
Ofenunterteil 2 auf die vorgegebene Zündtemperatur. Dabei wird
der Rauchgasweg zum Kamin 20 auf nicht dargestellte Weise ver
schlossen.
Danach wird die Vorheizkammer 6 nach Erreichen des thermischen
Gleichgewichtes im Unterteil 2 durch Wegnehmen des Isolier
deckels 9 geöffnet und der Probenraum 8 durch Andrücken des
Ofenunterteiles 2 an das Oberteil 1 von unten an den Proben
raum 8 angeschlossen. Zu Versuchsbeginn muß noch der Schieber
13 geöffnet werden. Das Ofenoberteil 1 wird somit in getrenn
tem Zustand mit dem Brennstoff 3 gefüllt. Zeitgleich wird die
indirekte Aufheizung des Ofenunterteiles 2 auf Zündtemperatur
mittels der Heizung 30 durchgeführt. Nach Erreichen eines
thermischen Gleichgewichtszustandes des Unterteiles 2 werden
Ober-und Unterteil 1 und 2 auf die beschriebene Weise mitein
ander gasdicht gekoppelt. Während dieses Koppelvorganges wird
die Unterfläche des Brennstoffgutbettes 3 nach unten durch den
die Strahlung abschirmenden Stahlschieber 13 verdeckt, damit
die Strahlungshitze den Brennstoff nicht entzündet, bevor die
Verbindung zwischen Ober- und Unterteil komplett hergestellt
ist. Die Verbrennung beginnt, wenn Ober- und Unterteil 1 und 2
fest miteinander verbunden sind und der Schieber 13 wegge
schwenkt wird. Der Koppelvorgang kann dadurch sehr kurz gehal
ten werden und dauert wenige Sekunden, so daß das Temperatur
feld in der Vorheizkammer 6 dabei nur wenig gestört wird.
Das Brenngut 3 wird nun durch die Strahlungsübertragung aus
dem Unterteil 2 gezündet, der Rauchgasweg zum Kamin 20 ist
wieder geöffnet. Die Primärluft für die Verbrennung des Brenn
gutes 3 wird durch den Rost 4 zugeführt. Durch die Porosität
des nicht dargestellten gesinterten Gleichrichters oberhalb
des Lufteinlasses 16 wird eine Gleichrichtung der Strömung er
reicht. Das Brenngut brennt unter diesen Bedingungen von unten
nach oben ab. Durch die Rohre 22 im Oberteil 1 kann während
des Brennvorganges zusätzlich Sekundär- und Tertiärluft einge
blasen werden. Weiterhin kann die Vorheizkammer 6 zu Beginn
oder während der ablaufenden Verbrennung zusätzlich beheizt
werden, ebenso der Probenraum 8 mittels der Heizung 21.
Für die meßtechnische Erfassung der Versuche wird die Ge
wichtsabnahme des Brenngutes 3 kontinuierlich mit Hilfe der
Druckmeßdosen bzw. Wägezellen 26 ermittelt. Mittels der Rohre
22 und 23 können dabei Gasproben aus und vor der abbrennenden
Brennstoffschicht gezogen, sowie der Temperaturverlauf über
die Höhe des Gutbettes 3 gemessen werden. Nicht benutzte Öff
nungen werden dabei verschlossen.
Bezugszeichenliste
1 Ofenoberteil
2 Ofenunterteil
3 Brenngut, Gutbett
4 Feuerungsrost
5 Trennlinie
6 Vorheizkammer
7 Kanal
8 Probenraum
9 Isolierdeckel
10 Hubwerk
11 Quertraverse
12 Gestell
13 Schieber
14 Rahmen
15 Traverse
16 Lufteinlaß
17 Isolierung
18 Halbschalen
19 Isolierung
20 Kaminanlage
21 Heizung
22 Durchführungsrohre
23 Durchführungsrohre
24 Isolierung
25 Fußstücke
26 Druckmeßdosen
27 Boden
28 Wagen
29 Schiene
30 Heizung
31 Rahmen
32 Wagen
33 Zylinder
2 Ofenunterteil
3 Brenngut, Gutbett
4 Feuerungsrost
5 Trennlinie
6 Vorheizkammer
7 Kanal
8 Probenraum
9 Isolierdeckel
10 Hubwerk
11 Quertraverse
12 Gestell
13 Schieber
14 Rahmen
15 Traverse
16 Lufteinlaß
17 Isolierung
18 Halbschalen
19 Isolierung
20 Kaminanlage
21 Heizung
22 Durchführungsrohre
23 Durchführungsrohre
24 Isolierung
25 Fußstücke
26 Druckmeßdosen
27 Boden
28 Wagen
29 Schiene
30 Heizung
31 Rahmen
32 Wagen
33 Zylinder
Claims (9)
1. Verfahren zur Simulation des Verbrennungsablaufes von
Brenngut im "Overfeed"-Prinzip auf dem Feuerungsrost einer
Verbrennungsanlage durch Verbrennen einer Probe des Brenn
gutes mit Zündung des Verbrennungsvorganges durch Strah
lungsübertragung der Wärme und gleichzeitige Erfassung ih
rer Gewichtsveränderung und anderer Verbrennungsparameter,
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- a) Einbringen der Probe in einen über dem Brennraum gelege nen, wärmeisolierten Proberaum und Halten der Probe auf Raumtemperatur,
- b) separates und gleichmäßiges Aufheizen einer wärmeiso lierten und von dem Probenraum getrennten, unter ihm ge legenen und nach außen abgeschlossenen Vorheizkammer in einem Ofen auf die vorgegebene Zündtemperatur,
- c) Öffnen des Vorheizkammer nach Erreichen Zündtemperatur mit Temperaturgleichgewicht und Anschließen des unten geöffneten Probenraumes von oben an die geöffnete Vor heizkammer.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorheizkammer zu Beginn oder während der ablaufenden Ver
brennung zusätzlich beheizt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Probenraum zu Beginn oder während der ablaufenden
Verbrennung zusätzlich beheizt wird.
4. Verbrennungsofen zur Durchführung eines Verfahrens nach An
spruch 1, 2 oder 3 mit zwei übereinander angeordneten Tei
len, von denen das Unterteil gegenüber dem Oberteil an ei
ner Trennlinie wegbewegbar und ein Kaminabzug für die
Brenngase über der Verbrennungszone vorhanden ist,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- d) der Rost mit dem Probenraum zur Aufnahme des Brenngutes ist im Oberteil (1) des Ofens angeordnet, die zur Zün dung des Verbrennungsvorganges beheizbare Vorheizkammer (6) im Unterteil (2) desselben,
- e) der Ofen enthält in seinem Inneren einen durch Ober- und Unterteil (1, 2) gehenden, senkrechten Kanal (7), der von der Wärmeisolierung (19) umgeben ist und dessen Teil stück im Unterteil (2) mit der Vorheizkammer (6) nach Wegbewegen des Unterteiles (2) mittels eines Isolier deckels (9) an der Trennungslinie (5) von oben abdeckbar ist,
- f) der gesamte Ofen ist mit seinen beiden Teilen (1, 2) in einem Gestell (12) montiert, welches sich auf Wägezellen (26) gegenüber dem Boden (27) abstützt und ist momenten- und kräftefrei an den Kaminabzug (20) und die weiteren Verbindungen angeschlossen.
5. Verbrennungsofen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die
weiteren Merkmale:
- g) durch die Isolierwand (24) neben dem Kanal des Untertei les (2) sind im Bereich der Vorheizkammer (6) zusätzlich verschließbare Durchführungsrohre (23) zur Zu- und Ab fuhr von Gasen oder für Meßleitungen vorhanden.
6. Verbrennungsofen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die
weiteren Merkmale:
- h) die Vorheizkammer (6) im Unterteil (2) ist von einer elektrischen Heizung (30) umgeben.
7. Verbrennungsofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Feuerungsrost (4) aus einem strahlungsdurchlässigen
Stahlnetz besteht.
8. Verbrennungsofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rost (4) in der Höhe verstellbar ist.
9. Verbrennungsofen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch das
weitere Merkmal:
- i) oberhalb der Vorheizkammer (6) im Unterteil (2) ist ein seitlich wegschwenkbarer thermisch abschirmender Schutz deckel (13) vorhanden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4324077A DE4324077B4 (de) | 1993-07-19 | 1993-07-19 | Verfahren zur Simulation des Verbrennungsablaufes von Brenngut im "Overfeed"-Prinzip auf dem Feuerungsrost einer Verbrennungsanlage und Verbrennungsofen für das Verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4324077A DE4324077B4 (de) | 1993-07-19 | 1993-07-19 | Verfahren zur Simulation des Verbrennungsablaufes von Brenngut im "Overfeed"-Prinzip auf dem Feuerungsrost einer Verbrennungsanlage und Verbrennungsofen für das Verfahren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4324077A1 true DE4324077A1 (de) | 1995-01-26 |
| DE4324077B4 DE4324077B4 (de) | 2004-11-18 |
Family
ID=6493121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4324077A Expired - Lifetime DE4324077B4 (de) | 1993-07-19 | 1993-07-19 | Verfahren zur Simulation des Verbrennungsablaufes von Brenngut im "Overfeed"-Prinzip auf dem Feuerungsrost einer Verbrennungsanlage und Verbrennungsofen für das Verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4324077B4 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB877779A (en) * | 1959-07-11 | 1961-09-20 | Meredith Wooldridge Thring | Improvements in or relating to devices to facilitate the lighting of domestic fires |
| GB9004346D0 (en) * | 1990-02-21 | 1990-04-25 | Dennison Diana M | Grates |
-
1993
- 1993-07-19 DE DE4324077A patent/DE4324077B4/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4324077B4 (de) | 2004-11-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FORSCHUNGSZENTRUM KARLSRUHE GMBH, 76133 KARLSRUHE, |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Owner name: KARLSRUHER INSTITUT FUER TECHNOLOGIE, 76131 KA, DE |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |