DE4323781A1 - Gerät und Verfahren zum Prüfen einer Telefon-Teilnehmerschleife - Google Patents
Gerät und Verfahren zum Prüfen einer Telefon-TeilnehmerschleifeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Prüfen einer
Telefon-Teilnehmerschleife sowie auf ein Verfahren zum Prüfen
der Schleife.
In einem üblichen Telefonsystem sind eine große Anzahl,
üblicherweise einige Tausend, Teilnehmer mit einem Zentralamt
oder einem Vermittlungsamt jeweils über ein elektrisches
Leiterpaar verbunden, das üblicherweise als Teilnehmerschleife
bezeichnet wird. Um eine Wartung der Qualität der Dienste
sicherzustellen, ist es erforderlich, irgendwelche Einrichtungen
zum Prüfen jeder Teilnehmerschleife vorzusehen, um Fehler
festzustellen und zu identifizieren. Zu diesem Zweck ist das
Zentralamt mit einem oder mehreren Testköpfen versehen, die zur
Messung der elektrischen Eigenschaften von Teilnehmerschleifen
ausgebildet sind, um auf diese Weise Fehler zu diagnostizieren.
Diese Testköpfe sind relativ aufwendige Geräteteile, doch sind,
weil jeder Testkopf eine große Anzahl von Teilnehmern bedienen
kann, die Kosten pro Leitung niedrig.
Es werden nunmehr Systeme eingeführt, bei denen eine kleine
Anzahl, beispielsweise 100, Teilnehmer über relativ kurze
Teilnehmerschleifen mit einer örtlichen Multiplexer-
Demultiplexer-Straßeneinheit und dann über einen
Lichtwellenleiterpfad oder eine Zubringerleitung mit einem
entfernt angeordneten Vermittlungsamt verbunden sind. Bei einem
derartigen System besteht keine direkte elektrische Verbindung
zwischen dem Zentralamt und dem Teilnehmer, wodurch die
Verwendung eines an dem Zentralamt angeordneten Testkopfes
ausgeschlossen wird. Derartige Systeme installierende
Organisationen sind aus verständlichen Gründen zurückhaltend,
den Aufwand der Verwendung eines Testkopfes in jeder
Straßeneinheit in Kauf zu nehmen. Zusätzlich erfordert die
Installation eines Testkopfes in einer Straßeneinheit die
Reservierung einer erheblichen Kanalkapazität auf dem
Lichtwellenleiterpfad zum Zentralamt, wodurch die für den
Teilnehmerverkehr zur Verfügung stehende Bandbreite begrenzt
wird. Die Verwendung eines Testkopfes erfordert weiterhin die
Installation komplizierter Schalter, die als Prüfzugriffkarten
bekannt sind, die es ermöglichen, daß der Prüfkopf auf einen
bestimmten Kanal aufgeschaltet wird.
Von Kunden gemeldete Leitungsfehler erfordern daher die
Anwesenheit eines Ingenieurs, der mit einem tragbaren Prüfgerät
ausgerüstet ist. Dieses Verfahren ist wesentlich weniger als
ideal. Wenn der Fehler tatsächlich in dem Endgerät des
Teilnehmers liegt, so kann dies nicht innerhalb der
Verantwortlichkeit des Netzwerkbetreibers liegen, und die Fahrt
des Ingenieurs stellt damit verlorene Zeit und verlorenen
Aufwand dar. Weiterhin kann die Art des Fehlers derart sein, daß
er außerhalb der Zuständigkeit eines Prüfingenieurs liegt und
die Aufmerksamkeit eines Wartungsingenieurs erfordert. Auch dies
stellt wiederum einen unnötigen Aufwand und eine Verzögerung in
dem Fehlerreparaturvorgang dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Prüfgerät sowie
ein Prüfverfahren zu schaffen, daß diese Nachteile soweit wie
möglich verringert oder beseitigt.
Gemäß einem Grundgedanken der Erfindung wird ein Gerät zum
Prüfen einer Telefon-Teilnehmerschleife geschaffen, die einen
elektrisch leitenden Signalisierungspfad zwischen einem
Telefongerät und einem Lichtwellenleiterpfad umfaßt, über
den die schleife mit einem entfernt angeordneten Zentralamt
verbunden ist, wobei das Gerät dadurch gekennzeichnet ist, daß
Einrichtungen zum Anlegen eines elektrischen Impulses längs der
Zweige der Schleife vorgesehen sind, und daß Einrichtungen zur
Messung des Musters eines Übergangsspannungssignals vorgesehen
sind, das die Antwort auf den Impuls darstellt, um auf diese
Weise den elektrischen Zustand der Schleife zu bestimmen.
Gemäß einem weiteren Grundgedanken der Erfindung wird ein
Verfahren zum Prüfen einer Telefon-Teilnehmerschleife
geschaffen, die einen elektrisch leitenden Signalisierungspfad
zwischen einem Telefongerät und einem Lichtwellenleiterpfad
umfaßt, über den die Schleife mit einem entfernt angeordneten
Zentralamt verbunden ist, wobei das Verfahren dadurch
gekennzeichnet ist, daß es das Anlegen eines elektrischen
Impulses längs der Zweige der Schleife einschließt, wobei der
Impuls das Auftreten eines Übergangsspannungssignals längs der
Zweige der Schleife hervorruft, und daß der elektrische Zustand
der schleife aus dem Muster des Übergangsspannungssignals
bestimmt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der elektrische
Impuls an die Schleife dadurch angelegt, daß die Polarität der
Leistungsversorgung an diese Schleife umgekehrt wird. Die
Eigenart des Übergangsspannungssignals wird durch eine kleine
Anzahl von diskreten Spannungsmessungen bestimmt. Diese
Messungen können die maximale Spannung, die Spannung bei einer
festen Zeit nach dem Impuls, beispielsweise die Spannung nach
1,2 ms, die Zeit, die die Spannung benötigt, um auf einen
vorgegebenen Wert abzusinken, und den "Unendlichkeits"-
Spannungszustand einschließen, der die Langzeit-
Spannungsabklinggrenze darstellt. Andere Spannungs-/
Strommessungen können ebenfalls zur Charakterisierung des
Übergangssignals durchgeführt werden.
Die Schleifenprüfung kann entweder als Routinevorgang oder bei
Vorliegen eines Fehlerberichtes von einem Teilnehmer
durchgeführt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand
der Zeichnungen näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Telekommunikationssystem, bei dem ein Zentralamt mit
den Teilnehmern über einen Lichtwellenleiterpfad und
eine örtlich angeordnete Straßeneinheit gekoppelt ist,
Fig. 2 in schematischer Form ein mit einer Teilnehmerschleife
des Systems nach Fig. 1 gekoppeltes Schleifenprüfgerät,
Fig. 3 ein typisches Übergangsspannungssignal, das an einer
Teilnehmerschleife erhalten wird, und
Fig. 4 eine Ausführungsform einer Entscheidungstabelle zur
Ermittlung der Art des Fehlers.
Gemäß Fig. 1 schließt das Telekommunikationssystem ein
Vermittlungsamt oder Zentralamt 11 ein, das über elektrische
Leiterpaare mit einer Schnittstelleneinheit 12 gekoppelt ist.
Die Schnittstelleneinheit bildet Multiplexer-/Demultiplexer-
Einrichtungen und bildet weiterhin eine Schnittstelle zwischen
dem Vermittlungsamt 11 und einer Anzahl von
Lichtwellenleiterpfaden oder Zubringerleitungen 13. Jeder
Lichtwellenleiterpfad 13 bedient eine Anzahl von Teilnehmern und
ist in einer örtlich angeordneten Straßeneinheit 14
abgeschlossen, die einen örtlichen Multiplexer-/Demultiplexer
umfaßt. Die Verbindung zwischen der Straßeneinheit und jedem
Teilnehmerendgerät 15 erfolgt über ein Leiterpaar oder eine
Teilnehmerschleife 16. Jede Teilnehmerschleife ist mit einer
entsprechenden Leitungskarte 17 in der Straßeneinheit 14
gekoppelt. Zusätzlich zur Weiterleitung von Telefonverkehr kann
das System weiterhin beispielsweise Kabelfernsehsignale führen.
Es ist zu erkennen, daß in dem System nach Fig. 1 keine direkte
elektrische Verbindung zwischen dem Vermittlungsamt 11 und den
Teilnehmerschleifen 16 besteht.
In Fig. 2 ist die Teilnehmerschleife schematisch durch die
Widerstände R11, R12 und R13, die Kondensatoren C11 und C12 und
die Induktivitäten L11 und L12 dargestellt. Am Teilnehmerende
sind die Zweige der Schleife längs der Teilnehmeranschlußdose
angeschaltet, die durch den Kondensator C21 und den Widerstand
R21 dargestellt ist. Das Endgerät des Teilnehmers ist in Form
eines Widerstandes R31 und einer Induktivität L31 dargestellt,
die an den Widerstand R21 der Anschlußdose angeschaltet sind.
Eine Schnittstelle zwischen der Straßeneinheit und der
Teilnehmerschleife ist durch die Leitungskarte gebildet.
Zusätzlich zur Kopplung von Sprachsignalen an die Schleife
liefert die Leitungskarte weiterhin eine Leistungsversorgung,
typischerweise 48 Volt längs der Schleife, um das
Teilnehmerendgerät zu betreiben. Um ihre normale Funktion
durchzuführen, schließt eine Leitungskarte einen Schalter ein,
mit dessen Hilfe die Polarität der Speisespannung an die
Leitung umgekehrt werden kann. Dies ist eine technische
Forderung. Die Auswirkung einer umgekehrten Polarität an eine
im Ruhezustand befindliche Leitung besteht darin, daß die
Leitung einem Spannungssprung mit der doppelten Speisespannung
ausgesetzt wird, d. h. einem Sprung von 96 Volt für die übliche
Speisespannung in Großbritannien.
Die Teilnehmerschleife ist mit der Leitungskarte über
Ausgangswiderstände R41 und R42 verbunden, wobei längs eines
(R41) dieser Widerstände die Eingänge eines Differenzverstärkers
AMP angeschaltet sind. Wahlweise ist ein Schalter SW1
vorgesehen, um ein Ankoppeln des Verstärkers AMP längs der
Zweige der Schleife zu ermöglichen. Der Ausgang des Verstärkers
ist mit einem Analog-/Digitalwandler A/D verbunden, dessen
digitales Ausgangssignal zum Zentralamt über den
Lichtwellenleiterpfad übertragen wird, beispielsweise auf einen
Überwachungskanal. Vorzugsweise sind der Verstärker AMP und der
Analog-/Digitalwandler A/D auf der Leitungskarte angeordnet.
Wenn eine Teilnehmerschleife geprüft werden soll, so wird ein
Signal von dem Zentralamt an die entsprechende Karte geliefert,
wobei dieses Signal bewirkt, daß die Polarität der
Leistungsversorgung an die Teilnehmerschleife umgekehrt wird.
Dies ergibt einen elektrischen Impuls an die Schleife, die zu
einem entsprechenden Übergangsstrom führt, dessen Eigenart eine
Funktion des elektrischen Zustandes der Schleife ist. Ein diesem
Übergangsstrom entsprechendes Spannungssignal erscheint längs
des Widerstandes R41, wodurch ein entsprechendes Ausgangssignal
von dem Verstärker AMP erzeugt wird. Dieses Ausgangssignal wird
in dem Analog-/Digitalwandler in ein entsprechendes
Digitalsignal umgewandelt, und dieses Signal wird an das
Zentralamt zurückgeführt, beispielsweise über einen
Überwachungskanal. Der Schalter SW1 ermöglicht die Durchführung
einer ähnlichen Messung längs der Zweige der Schleife.
Eine Analyse des Übergangssignals ergibt eine Anzeige des
elektrischen Zustandes der Teilnehmerschleife und ergibt ggf.
eine Fehlerinformation. Dies ist in Fig. 3 gezeigt, die eine
typische Übergangsschwingungsform für eine Teilnehmerschleife
zeigt.
Eine Analyse der Übergangsschwingungsform wird mit Hilfe einer
relativ geringen Anzahl von Messungen der charakteristischen
Merkmale der Schwingungsform durchgeführt, wobei der Strom
vorzugsweise auf einen bestimmten Wert begrenzt wird. Geeignete
charakterisierende Parameter sind in der nachfolgenden Tabelle
1 aufgeführt, wobei es jedoch verständlich sein soll, daß diese
Parameter lediglich in Form eines Beispiels angegeben sind und
in keiner Weise als beschränkend betrachtet werden sollen.
| Kennzeichnende Parameter | |
| Symbol | |
| Parameter | |
| Vmax75 | |
| Maximale längs des Speisewiderstandes gemessene Spannung bei einer auf 75 mA eingestellten Strombegrenzung | |
| V∞ 35 | Längs des Speisewiderstandes gemessene Langzeit-Ruhespannung mit auf 35 mA eingestellter Strombegrenzung |
| V∞ 75 | Längs des Speisewiderstandes gemessene Langzeit-Ruhespannung mit auf 75 mA eingestellter Strombegrenzung |
| V1,2 | Längs des Speisewiderstandes gemessene Spannung 1,2 ms nach dem Anlegen des Spannungssprungs |
| t₇₅ | Zeit, die die Spannuung längs des Speisewiderstandes benötigt, um auf 37% von V1,2 abzufallen |
| V₂ | Längs der Leitungsanschlüsse gemessene Spannung, bevor der Spannungssprung angelegt wird |
Wenn die Teilnehmerleitung anfänglich installiert wird, so
werden diese Parameter gemessen und beispielsweise beim
Netzwerkmanager gespeichert. Typische Werte dieser Parameter
sind in der folgenden Tabelle 2 sowohl für moderne als auch
ältere Telefongeräte aufgeführt:
Eine periodische Prüfung der Schleife kann durchgeführt werden,
um größere Änderungen dieser Parameter festzustellen, die
möglicherweise einen Fehlerzustand anzeigen. Alternativ kann die
Schleife bei Vorliegen einer Anforderung von dem Teilnehmer
geprüft werden. Typische Fehlerbedingungen und die zugehörigen
Parameter sind in der folgenden Tabelle 3 aufgeführt:
Die Ergebnisse dieser Messung können eine Anzeige eines
Fehlerzustandes am Zentralamt liefern. Unter Verwendung einer
geeigneten Entscheidungstabelle (Fig. 4) ist es möglich, aus
einigen wenigen einfachen Messungen zu bestimmen, ob ein Fehler
in der Teilnehmerschleife, in der Anschlußdose oder in dem
Endgerät des Teilnehmers vorliegt.
Es ist zu erkennen, daß die Kosten der an der Leitungskarte
angeordneten Ausrüstungen relativ niedrig ist. Es ist daher
wirtschaftlich sinnvoll, die vorstehend beschriebene
Testeinrichtung für jede Teilnehmerschleife vorzusehen.
Claims (7)
1. Gerät zum Prüfen einer Telefon-Teilnehmerschleife, die
einen elektrisch leitenden Signalisierungspfad zwischen einem
Telefongerät und einem Lichtwellenleiterpfad umfaßt, über
den die Schleife mit einem entfernt angeordneten Zentralamt
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zum Anlegen eines
elektrischen Impulses längs der Zweige der Schleife vorgesehen
sind, und daß Einrichtungen zur Messung des Musters eines
Übergangsspannungssignals vorgesehen sind, das eine Antwort auf
den Impuls darstellt, wodurch der elektrische Zustand der
Leitung bestimmt wird.
2. Prüfgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Anlegen eines
elektrischen Impulses Einrichtungen zum Umkehren der Polarität
einer Leistungsversorgung an die Teilnehmerschleife umfassen.
3. Prüfgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtungen einen
Differenzverstärker umfassen, dessen Eingänge längs eines
Widerstands in Serie mit der Schleife angeschaltet sind.
4. Prüfgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät in eine Teilnehmer-
Leitungskarte eingefügt ist.
5. Verfahren zum Prüfen einer Telefonteilnehmerschleife, die
einen elektrisch leitenden Signalisierungspfad zwischen einem
Telefongerät und einem Lichtwellenleiterpfad umfaßt, über den
die Schleife mit einem entfernt angeordneten Zentralamt
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren das Anlagen eines
elektrischen Impulses längs der Zweige der Schleife einschließt,
daß der Impuls das Auftreten eines Übergangsspannungssignals
längs der Zweige der Schleife hervorruft, und daß der
elektrische Zustand der Schleife aus dem Muster des
Übergangsspannungssignals bestimmt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Impuls durch Umkehren der
Polarität einer mit der Schleife gekoppelten Leistungsversorgung
angelegt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsspannung durch Messen
ihrer maximalen Spannung, der Zeit, die die Spannung benötigt,
um auf eine vorgegebene Funktion der maximalen Spannung
abzuklingen, und den Grenzwert charakterisiert wird, auf den die
Spannung abklingt.
Applications Claiming Priority (1)
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