DE1223891B - Verfahren zur Fehlerstellenortung fuer Traegerfrequenzsysteme - Google Patents
Verfahren zur Fehlerstellenortung fuer TraegerfrequenzsystemeInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H04b
H03f;H04m
Deutsche KL: 21 a2-41/07
Nummer: 1223 891
Aktenzeichen: St 22820 VIII a/21 a2
Anmeldetag: 15. Oktober 1964
Auslegetag: 1. September 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für Fehlerstellenortung für Trägerfrequenzsysteme mit
einer Vielzahl von Zwischenverstärkerstellen, insbesondere für Vierdraht-Gleichlage-Trägerfrequenzsysteme,
vorzugsweise für solche zum beweglichen Einsatz.
Es ist eine Reihe von Einrichtungen zur Fehlerstellenortung in Trägerfrequenzsystemen mit einer
Vielzahl von Zwischenverstärkerstellen bekannt, die sich im wesentlichen in zwei Gruppen einordnen lassen,
die man als Kennfrequenzverfahren bzw. als Kennzeitverfahren bezeichnen könnte.
Bei den Anordnungen nach dem Kennfrequenzverfahren wird entweder von der überwachenden
Stelle aus ein Abfragesignal in einer selektiv jeder zu überwachenden Zwischenverstärkerstelle zugeordneten
Frequenzlage ausgesendet, wobei die so angesprochene Zwischenverstärkerstelle dieses Signal
als Gleich- oder Wechselstromsignal zurücksendet, wenn an ihrem Ausgang das Abfragesignal
noch ansteht, oder es wird ein für alle Zwischenverstärkerstellen einheitliches Abfragesignal ausgesendet,
auf das die einzelnen Zwischenverstärkerstellen mit einem in der Frequenz jeder Zwischenverstärkerstelle
selektiv zugeordneten Signal antworten, wenn an ihrem Ausgang das Abfragesignal noch ansteht. Die
verschiedenen Varianten eines solchen Verfahrens ergeben sich dadurch, ob das Verfahren für Vierdraht-Gleichlage-
oder Zweidraht-Getrenntlage-Trägerfrequenzsysteme eingesetzt wird bzw. Abfrage- und/oder Antwortsignal über den trägerfrequenten
Kanal oder einen besonderen Signalweg übertragen wird.
Gewissermaßen eine Abwandlung des Kennfrequenzverfahrens, bei dem von der zu überwachenden
Stelle aus selektiv die Zwischenverstärker angesteuert werden und diese dann ein in der Frequenz
allen Zwischenverstärkern gemeinsames Antwortsignal zurücksenden, stellt eine Anordnung dar, bei
der die den Zwischenverstärkern zugeordneten Meß-Oszillatoren, vorteilhafterweise alle gleicher Frequenz,
sämtlich über eine gemeinsame Steuerleitung an einer einstellbaren Gleichspannungsquelle liegen. In
die gemeinsame Steuerleitung ist jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgende Zwischenverstärker in
Reihenschaltung eine erste Schwellwerteinrichtung geschaltet, deren Schwellpegel bei Steigerung der
Spannung der Gleichspannungsquelle überschritten wird, so daß die Schwellwerteinrichtungen die aufeinanderfolgenden
Meßoszillatoren nacheinander in Betrieb setzen, während jeder der Meßoszillatoren
auch durch eine zweite Schwellwerteinrichtung in Verfahren zur Fehlerstellenortung für
Trägerfrequenzsysteme
Trägerfrequenzsysteme
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Willi Vogt, Ludwigsburg (Württ.)
Parallelschaltung an die gemeinsame Steuerleitung angeschlossen ist, wobei die Schwellwertpegel der
zweiten Schwellwerteinrichtungen bei Ansteigen der Spannung der einstellbaren Gleichspannungsquelle
nacheinander überschritten werden, so daß diese Schwellwerteinrichtungen jeweils einen Meßoszillator
außer Betrieb setzen, bevor der nächste Meßoszillator eingeschaltet wird.
Bei den Anordnungen nach dem Kennzeitverfahren wird von der überwachenden Stelle aus ein
Prüfimpuls auf die Übertragungsstrecke gegeben, der am Ausgang jeder Zwischenverstärkerstelle direkt
oder nach Umformung seiner Frequenzlage entweder über die Übertragungseinrichtungen der Gegenrichtung
oder eine besondere Signalfeder zur aussendenden Stelle zurückgesendet wird. An der überwachenden
Stelle trifft bedingt durch die Laufzeit ein Impulsspektrum ein, wobei aus dem Vorhandensein
der durch die Anzahl und Lage der zu überwachenden Stellen vorgegebenen Zahl der Antwortimpulse
auf Betriebsbereitschaft bzw. Lage einer Störung geschlossen werden kann. Da nun der Abfrageimpuls
kürzer als die Laufzeit zwischen zwei Zwischenverstärkerstellen sein muß, benötigen solche Einrichtungen
eine große Bandbreite, die nur in seltenen Fällen zur Verfügung steht. Es ist weiterhin ein auf
einer Zeitstaffelung beruhendes Fehlerortbestimmungsverfahren für mit konstantem Strom ferngespeiste
Trägerfrequenzsysteme vorgeschlagen worden, bei dem bei Ausfall der Übertragungsrichtung die
Fernspeisung abgeschaltet wird. Hierdurch fallen in den einzelnen Zwischenverstärkerstellen Relais ab
und schließen die Speiseschleife kurz. Diese Relais weisen nun eine in der Speiserichtung gestaffelt ansteigende
Anzugsverzögerung auf und ziehen bei Wiedereinschalten der Stromversorgung der Reihe
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nach an, wobei das Relais der gestörten Zwischenverstärkerstelle abgefallen bleibt. Aus dem treppenförmigen
Anstieg der Speisespannung an der Einspeisestelle kann hierbei die Lage der Störungsstelle
bestimmt werden. Diese Anordnung ermöglicht also kein Überprüfen der Anlage während des Betriebes.
Die Anordnungen nach dem Kennfrequenzverfahren bedingen unterschiedlich ausgerüstete Zwischenverstärkerstellen,
muß doch in ihnen entweder eine diesen selektiv zugeordnete Frequenz empfangen oder ausgesendet werden.
Die Anordnungen nach dem Kennzeitverfahren erlauben zwar einen gleichmäßigen Aufbau der
Zwischenverstärkerstellen, erfordern aber an der überwachenden Stelle einen verhältnismäßig hohen
Aufwand für die Auswertung der ankommenden Impulsfolge durch einen Oszillographen oder geeignete
Zählschaltungen.
Die Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe, ein Fehlerortungsverfahren anzugehen, bei dem alle
Zwischenverstärkerstellen untereinander völlig gleich ausgerüstet sein können und das in der überwachenden
Stelle einfache Anzeige- und Bedienungseinrichtungen aufweist. Ferner soll auch eine Prüfung während
des Betriebes durch eine solche Einrichtung möglich sein. Außerdem soll eine Störung in Teilen
der Überwachungseinrichtung die Übertragungseigenschaften der Trägerfrequenzstrecke nicht beeinflussen.
Hierzu wird ein Verfahren zur Fehlerstellenortung für Trägerfrequenzanlagen mit einer Vielzahl von
Zwischen-Verstärkerstationen, insbesondere für auf getrennte Kabeln betriebene Vierdraht-Gleichlagesysteme
und vorzugsweise solche für den beweglichen Einsatz, bei denen von einer Überwachungsstelle ein Prüfsignal entweder auf den trägerfrequenten
Übertragungsweg oder auf einem elektrisch getrennten niederfrequenten Übertragungsweg zu den
Zwischenverstärkerstellen ausgesendet, worauf aus einem in den Zwischenverstärkerstellen aus diesem
Prüfsignal abgeleiteten und rückgesendeten Antwortsignal in der Überwachungsstelle eine Anzeige der
Betriebsbereitschaft erfolgt, eingesetzt und die gestellte Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß als Prüfsignal von der Überwachungsstelle eine innerhalb des trägerfrequenten Übertragungsbandes,
aber außerhalb des Nutzbandes gelegene Frequenz, die innerhalb des Ubertragungsbandes des niederfrequenten
Übertragungsweges liegt, in ihrer Amplitude derart verändert wird, daß, verursacht durch die
Streckendämpfung der einzelnen Verstärkerabschnitte, für diese Frequenz in den Zwischenverstärkerstellen
elektrisch untereinander gleiche, nur einen vorgegebenen Amplitudenbereich durchlassende
Amplitudensiebe nacheinander ansprechen und das Prüfsignal zwischen trägerfrequenten Übertragungsweg
und niederfrequenter Leitung als Antwortsignal überkoppeln und daß in der Überwachungsstelle
das Antwortsignal empfangen und zur Anzeige der Betriebsbereitschaft ausgewertet wird.
Die Erfindung soll nun an Hand der Figuren eingehend beschrieben werden. Es zeigt
F i g. 1 das Prinzip des erfindungsgemäßen Fehlerstellenortungsverf
ahrens,
F i g. 2 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung für die Fehlerstellenortung entgegen der trägerfrequenten
Übertragungsrichtung,
F i g. 3 ein solches für die Ortung in der trägerfrequenten Übertragungsrichtung.
Fig. 1 zeigt nun das Prinzip des erfindungsgemäßen Fehlerortungsverfahrens, und zwar Fig. la
für die Ortung entgegen der trägerfrequenten Übertragungsrichtung und Fig. Ib für die in trägerfrequenter
Übertragungsrichtung. A sei eine mit dem Trägerfrequenzband belegte Leiteranordnung, z. B.
ein Adernpaar oder auch eine Koaxialleitung des Übertragungskabels. B sei dagegen ein niederfrequenter
Übertragungsweg, z. B. eine Dienstleitung oder
ίο ein Adernpaar für ein Zweidrahtgespräch oder für
eine Übertragungsrichtung eines Vierdrahtgespräches. Es werde angenommen, daß entsprechend den internationalen
Vereinbarungen 6 kHz als Trägerfrequenz des ersten Kanals die niedrigste Trägerfrequenz auf
der Leitung A und 3,4 kHz die höchste Sprachfrequenz auf der Leitung B sei. Zunächst sei das Verfahren
für die Ortung entgegen der trägerfrequenten Übertragungsrichtung nach F i g. 1 a beschrieben.
22 sei ein Generator, der eine innerhalb des trägerfrequenten Ubertragungsbandes, aber außerhalb des Nutzbandes gelegene Frequenz fp erzeugt, die innerhalb des Übertragungsbandes des niederfrequenten Übertragungsweges, aber außerhalb des Nutzbandes liegt. Eine solche Frequenz ist beispielsweise 4,5 kHz. Es kann aber auch, wenn die Übertragungseigenschaften des niederfrequenten Weges dieses zulassen, diese Frequenz über der oberen Grenze des trägerfrequenten Nutzbandes gelegen sein. Diese Frequenz/p wird mit durch einen Pegelregler 23 veränderbaren Pegel auf die niederfrequente Leitung B gegeben. Der trägerfrequente Übertragungsweg A, dessen Übertragungsrichtung für die Überwachungsstelle 21 »ankommend« sein soll, enthalte eine Vielzahl von Zwischenverstärkerstellen mit den Zwischenverstärkern 1, 2, ..., wovon in der Figur die Zwischenverstärker 1, 2 und 5, 6 dargestellt sind. Am Ort der eingesetzten Zwischenverstärker 1, 2, ... werde die Frequenz f„ mittels elektrisch untereinander gleicher Amplitudensiebe 11, 12, ..., die nur einen vorgegebenen Amplitudenbereich z.B. — 3Nm.±0,2N durchlassen, von der niederfrequenten Leitung B auf die trägerfrequente Leitung A übergekoppelt. Es sei die Streckendämpfung der niederfrequenten Leitung B für diese Prüffrequenz fp =4,5 kHz beispielsweise 0,5 N je einem Verstärkerabschnitt entsprechender Leitungslänge. Es läßt also bei dem gewählten Beispiel das Amplitudensieb 11 die Prüffrequenz fp auf den trägerfrequenten Weg durch, wenn diese in der Überwachungsstelle mit einem Pegel von — 2,5Nm. ±0,2 N ausgesendet wird.
22 sei ein Generator, der eine innerhalb des trägerfrequenten Ubertragungsbandes, aber außerhalb des Nutzbandes gelegene Frequenz fp erzeugt, die innerhalb des Übertragungsbandes des niederfrequenten Übertragungsweges, aber außerhalb des Nutzbandes liegt. Eine solche Frequenz ist beispielsweise 4,5 kHz. Es kann aber auch, wenn die Übertragungseigenschaften des niederfrequenten Weges dieses zulassen, diese Frequenz über der oberen Grenze des trägerfrequenten Nutzbandes gelegen sein. Diese Frequenz/p wird mit durch einen Pegelregler 23 veränderbaren Pegel auf die niederfrequente Leitung B gegeben. Der trägerfrequente Übertragungsweg A, dessen Übertragungsrichtung für die Überwachungsstelle 21 »ankommend« sein soll, enthalte eine Vielzahl von Zwischenverstärkerstellen mit den Zwischenverstärkern 1, 2, ..., wovon in der Figur die Zwischenverstärker 1, 2 und 5, 6 dargestellt sind. Am Ort der eingesetzten Zwischenverstärker 1, 2, ... werde die Frequenz f„ mittels elektrisch untereinander gleicher Amplitudensiebe 11, 12, ..., die nur einen vorgegebenen Amplitudenbereich z.B. — 3Nm.±0,2N durchlassen, von der niederfrequenten Leitung B auf die trägerfrequente Leitung A übergekoppelt. Es sei die Streckendämpfung der niederfrequenten Leitung B für diese Prüffrequenz fp =4,5 kHz beispielsweise 0,5 N je einem Verstärkerabschnitt entsprechender Leitungslänge. Es läßt also bei dem gewählten Beispiel das Amplitudensieb 11 die Prüffrequenz fp auf den trägerfrequenten Weg durch, wenn diese in der Überwachungsstelle mit einem Pegel von — 2,5Nm. ±0,2 N ausgesendet wird.
Der entsprechende Sendepegelwert für das Amplitudensieb 12 liegt bei —2 Nm. ±0,2 N, für das Amplitudensieb
15 bei —0,5 Nm. ±0,2 N und für das Amplitudensieb 16 bei 0 Nm ± 0,2 N. Es ist also ersichtlich,
daß bei Verändern des Sendepegels der Prüffrequenz /„=4,5 kHz zwischen —2,7 und
+ 0,2 Nm. nacheinander die Amplitudensiebe 11... 16 die Prüffrequenz /p von dem niederfrequenten
Weg B auf den trägersfrequenten Weg A überkoppeln werden. Diese überkoppelte Prüffrequenz /„ wird nun
auf dem trägerfrequenten Wege A zur Überwachungsstelle 21 übertragen und dort z. B. mittels eines Pegelmessers
24 empfangen. Zeigt auf das Aussenden des Prüfsignals mit einem Pegel, der dem Ansprechwert
eines Amplitudensiebes und zugehöriger Streckendämpfung des Ubertragungsweges B entspricht, der
Pegelmesser 24 keinen Ausschlag, so kann hieraus
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auf eine Störung des jeweiligen Übertragungsweges sich so hohe Sendepegel für das Prüfsignal ergeben,
für die Prüffrequenz fp geschlossen werden, die in der daß der Aufwand für den Prügenerator 22 zu hoch
überwiegenden Anzahl der Fälle in einem Ausfall wird.
eines der Zwischenverstärker 1.. .6 bestehen dürfte. Ähnliche Gesichtspunkte gelten auch für die Wahl
Durch Prüfen mit ansteigendem Pegel läßt sich hier- 5 der Prüffrequenz f„ oberhalb des Trägerfrequenzbei
durch Empfang der Prüffrequenz ermitteln, bis nutzbandes bei Anordnungen nach Fig. Ib. Zwar
zu welcher Zwischenverstärkerstelle der Übertra- läßt sich hier der Verstärkungsabfall für die Prüfgungsweg
funktionsbereit ist, wobei ab der gestörten frequenz fp in den Zwischenverstärkern 1... 6 bei
Zwischenverstärkerstelle kein Antwortsignal mehr gewünschten, vorgegebenen Werten halten. Das
eintrifft und der Pegelmesser keinen Ausschlag mehr io Prüfsignal muß aber auf dem niederfrequenten Überzeigt.
Fällt nur ein Antwortsignal aus, und die der in tragungsweg B zur Überwachungsstelle 21 zurückder
Entfernung folgenden Zwischenverstärkerstellen übertragen werden, so daß auch hier für das durch
werden wieder empfangen, so kann hieraus auf eine den Pegelmesser 24 auszuwertende Signal die
Störung des Ortungskreises, also des entsprechenden Streckendämpfung dieses Weges eingeht und ent-Amplitudensiebes
oder der diesem zugeordneten Ein- 15 sprechend die zu F i g. 1 a aufgeführten Gesichtsrichtungen geschlossen werden. punkte auch hier gültig sind.
Fig. Ib zeigt nun die entsprechende Anordnung Wenn man die bekannten Fehlerstellenortungsfür
die Fehlerstellenortung in trägerfrequenter Über- verfahren in die beiden Gruppen Kennfrequenzvertragungsrichtung.
Es sind hier, wie auch in den fol- fahren — eine ausgesendete oder empfangene Fregenden
Figuren, korrespondierende Teile mit dem 20 quenz kennzeichnet den Ort — oder Kennzeitverfahgleichen
Bezugszeichen versehen wie in F i g. 1 a. ren — ein Zeitabstand kennzeichnet den Ort — ein-Das
im Generator 22 erzeugte, durch den Pegelregler teilt, könnte man das beschriebene erfindungsgemäße
23 in seiner Amplitude veränderbare Prüfsignal mit Fehlerstellenortungsverfahren in Analogie als Kennder
Frequenz fp, z. B. gleich 4,5 kHz, wird in der pegelverfahren bezeichnen, da die Höhe eines aus-Überwachungsstelle
21 auf die trägerfrequente Über- 25 gesendeten Pegels den Ort kennzeichnet,
tragungsrichtung A eingespeist. Da die trägerfre- in Fig. 2 ist nun eine Schaltungsanordnung zur quente Übertragungsrichtung infolge der eingesetzten Durchführung des in Fig. la dargestellten Verfah-Zwischenverstärker 1... 6 praktisch keine Strecken- rensprinzips als Blockschaltbild dargestellt. Da das dämpfung aufweisen würde, wird diese für die Prüf- erfmdungsgemäße Fehlerstellenortungsverfahren befrequenz/p dadurch erhalten, daß die Zwischenver- 30 sonders bei beweglichem Einsatz von Trägerstärker für das zu übertragende Trägerfrequenznutz- frequenzanlagen besondere Vorteile aufweist, sollen band, also z. B. bis herab zu 6 kHz, für eine gerad- die Schaltungsanordnungen nach Fig. 2 und 3 für linige Übertragung ausgelegt sind, jedoch für die einen solchen Betrieb beschrieben und diskutiert Prüffrequenz fp einen definierten, vorgegebenen Ver- werden. So verwendet z. B. Post und Bahn zweistärkungsabfall aufweisen. Um gleiche Zahlenwerte 35 paarige Kabel in Art des früheren Feldfernkabels wie bei dem Beispiel nach F i g. 1 a zu erhalten, be- zum schnellen Überbrücken gestörter Strecken bzw. trage dieser Verstärkungsabfall je Zwischenverstär- zur schnellen Deckung eines plötzlich auftretenden ker 0,5 N. Werden zwischen dem Ausgang der Zwi- Leitungsbedarfes. Um eine möglichst große Anzahl schenverstärker 1... 6 und der niederfrequenten von Sprechkanälen bereitstellen zu können, ist es Übertragungsleitung B nun Amplitudensiebe 11... 40 vorteilhaft, solche beweglich verlegte Kabel auch 16 eingeschaltet, die wiederum einen Durchlaß- trägerfrequent auszunutzen. Infolge der Verhältnisbereich von — 3 Nm. + 0,2 N aufweisen, so sprechen mäßig tief liegenden oberen Frequenzgrenze solcher das Amplitudensieb 11 bei einem Sendepegel der Kabel bietet sich für einen Trägerfrequenzeinsatz das Frequenz fp von — 2,5 Nm. + 0,2 N, das Amplituden- Vierdraht-Gleichlageverfahren auf zwei getrennt versieb 12 bei — 2Nm. ±0,2 N und schließlich das Am- 45 legten Kabeln an, da hierbei die geringsten Anforplitudensieb 16 bei einem Sendepegel von ONm derungen an das Kabel in bezug auf Symmetrie ge- + 0,2N an und lassen innerhalb dieser Sendepegel- stellt zu werden brauchen und auch so noch eine bereiche die Prüffrequenz fp auf den niederfrequen- hinreichende Anzahl von trägerfrequenten Kanälen ten Übertragungsweg B durch. Bei einem stetigen unterzubringen sind. Bei größerer Länge einer sol-Erhöhen des Sendepegels der Prüffrequenz fp zwi- 50 chen Kabelleitung ist der Einsatz von Zwischenverschen —2,5 Nrn.—0,2 N und ONm.+ 0,2 N werden stärkern unvermeidlich. Entsprechend der Einsatzart also nacheinander die Amplitudensiebe 11... 16 müssen solche Zwischenverstärker untereinander ansprechen und das Prüfsignal auf den nieder- elektrisch gleich und bei ihrer Einschaltung in das frequenten Übertragungsweg B überkoppeln. Mittels Kabel keine besonderen Einstell- und Abgleichvordes Pegelmessers 24 in der Überwachungsstelle 21 55 gänge notwendig sein. Eine Fernspeisung dieser Zwikann hierbei verfolgt werden, ob dieses erfolgt oder schenverstärker von einer der Endstellen ist unabnicht und hieraus, wie bereits zu F i g. 1 a beschrie- dingbar notwendig, da infolge der Einsatzart am Ort ben, die Lage der Störungsstelle ermittelt werden. der Zwischenverstärker eine gesonderte Stromversor-
tragungsrichtung A eingespeist. Da die trägerfre- in Fig. 2 ist nun eine Schaltungsanordnung zur quente Übertragungsrichtung infolge der eingesetzten Durchführung des in Fig. la dargestellten Verfah-Zwischenverstärker 1... 6 praktisch keine Strecken- rensprinzips als Blockschaltbild dargestellt. Da das dämpfung aufweisen würde, wird diese für die Prüf- erfmdungsgemäße Fehlerstellenortungsverfahren befrequenz/p dadurch erhalten, daß die Zwischenver- 30 sonders bei beweglichem Einsatz von Trägerstärker für das zu übertragende Trägerfrequenznutz- frequenzanlagen besondere Vorteile aufweist, sollen band, also z. B. bis herab zu 6 kHz, für eine gerad- die Schaltungsanordnungen nach Fig. 2 und 3 für linige Übertragung ausgelegt sind, jedoch für die einen solchen Betrieb beschrieben und diskutiert Prüffrequenz fp einen definierten, vorgegebenen Ver- werden. So verwendet z. B. Post und Bahn zweistärkungsabfall aufweisen. Um gleiche Zahlenwerte 35 paarige Kabel in Art des früheren Feldfernkabels wie bei dem Beispiel nach F i g. 1 a zu erhalten, be- zum schnellen Überbrücken gestörter Strecken bzw. trage dieser Verstärkungsabfall je Zwischenverstär- zur schnellen Deckung eines plötzlich auftretenden ker 0,5 N. Werden zwischen dem Ausgang der Zwi- Leitungsbedarfes. Um eine möglichst große Anzahl schenverstärker 1... 6 und der niederfrequenten von Sprechkanälen bereitstellen zu können, ist es Übertragungsleitung B nun Amplitudensiebe 11... 40 vorteilhaft, solche beweglich verlegte Kabel auch 16 eingeschaltet, die wiederum einen Durchlaß- trägerfrequent auszunutzen. Infolge der Verhältnisbereich von — 3 Nm. + 0,2 N aufweisen, so sprechen mäßig tief liegenden oberen Frequenzgrenze solcher das Amplitudensieb 11 bei einem Sendepegel der Kabel bietet sich für einen Trägerfrequenzeinsatz das Frequenz fp von — 2,5 Nm. + 0,2 N, das Amplituden- Vierdraht-Gleichlageverfahren auf zwei getrennt versieb 12 bei — 2Nm. ±0,2 N und schließlich das Am- 45 legten Kabeln an, da hierbei die geringsten Anforplitudensieb 16 bei einem Sendepegel von ONm derungen an das Kabel in bezug auf Symmetrie ge- + 0,2N an und lassen innerhalb dieser Sendepegel- stellt zu werden brauchen und auch so noch eine bereiche die Prüffrequenz fp auf den niederfrequen- hinreichende Anzahl von trägerfrequenten Kanälen ten Übertragungsweg B durch. Bei einem stetigen unterzubringen sind. Bei größerer Länge einer sol-Erhöhen des Sendepegels der Prüffrequenz fp zwi- 50 chen Kabelleitung ist der Einsatz von Zwischenverschen —2,5 Nrn.—0,2 N und ONm.+ 0,2 N werden stärkern unvermeidlich. Entsprechend der Einsatzart also nacheinander die Amplitudensiebe 11... 16 müssen solche Zwischenverstärker untereinander ansprechen und das Prüfsignal auf den nieder- elektrisch gleich und bei ihrer Einschaltung in das frequenten Übertragungsweg B überkoppeln. Mittels Kabel keine besonderen Einstell- und Abgleichvordes Pegelmessers 24 in der Überwachungsstelle 21 55 gänge notwendig sein. Eine Fernspeisung dieser Zwikann hierbei verfolgt werden, ob dieses erfolgt oder schenverstärker von einer der Endstellen ist unabnicht und hieraus, wie bereits zu F i g. 1 a beschrie- dingbar notwendig, da infolge der Einsatzart am Ort ben, die Lage der Störungsstelle ermittelt werden. der Zwischenverstärker eine gesonderte Stromversor-
Wenn nun als Prüf frequenz fp eine oberhalb des gung nicht ohne erheblichen zusätzlichen Aufwand
trägerfrequenten Nutzbandes gelegene Frequenz ge- 60 erreicht werden kann. Es müssen also auch die für
wählt wird, so kann die Anordnung nach F i g. 1 a eine Fehlerstellenortung in den Zwischenverstärkerunverändert
eingesetzt werden, so lange nicht etwa stellen benötigten Mittel alle untereinander gleich
die Streckendämpfung des niederfrequenten Über- sein und mit den Zwischenverstärkern selbst zu einer
tragungsweges B zwischen zwei aufeinanderfolgenden unveränderbaren Einheit vereinigt werden können.
Zwischenverstärkerstellen so hoch wird, daß sich 65 In F i g. 2 zeigt nur 51, 52, ... solche Zwischenhieraus
ein insgesamt zu überstreichender Pegel- verstärkerstellen mit den Mitteln zur Fehlerstellenbereich
ergibt, der mit einfachen Anordnungen für ortung gemäß der vorliegenden Erfindung. 1, 2, ...
den Pegelmesser 24 nicht mehr auszuwerten ist, bzw. sind wiederum die untereinander elektrisch gleichen
Claims (1)
- 7 8Zwischenverstärkerstellen und 11, 12, ... die elek- gestellt werden kann, so wird das Prüfsignal auf dertrisch untereinander gleichen an sich bekannten Am- abgehenden trägerfrequenten Richtung den Zwi-plitudensiebe. 41, 42, ... sind einfache Filtermittel, schenverstärkerstellen zugeleitet, wobei durch Ver-deren Eingangswiderstand bei der Prüffrequenz Stärkungsabfall der Zwischenverstärker dieser Rich-/p=4,5 kHz angenähert Z ist und nach beiden Seiten 5 tung für die Prüffrequenz die notwendige Dämpfungmöglichst rasch ansteigt, so daß er für die Nutz- ihrer Amplitude erhalten wird. Die Prüffrequenzfrequenz 6 kHz des trägerfrequenten Übertragungs- wird dann jeweils hinter dem Zwischenverstärker derweges und die Nutzfrequenz 3,4 kHz des nieder- abgehenden Richtung ausgekoppelt und über diefrequenten Ubertragungsweges bereits zu vernach- Amplitudensiebe dem Eingang der Zwischenverstär-lässigen ist. io ker der ankommenden Richtung, bei Zweidraht-Diese Filtermittel können im vorliegenden Fall Grenntlage-Trägerfrequenzsystemen nach Frequenzsehr einfach gehalten werden. Da Amplitudensiebe umsetzung, zugeführt. Die Einrichtungen der Überwie Schmitt-Trigger usw. üblicherweise unsymme- wachungsstelle bleiben unverändert erhalten. Es ist trisch aufgebaut sind, werden zum Ankoppeln dieser also nur die niederfrequente Leitung der F i g. 1 bis 3 Siebe an die Übertragungsleitungen Übertrager be- 15 durch einen entsprechenden trägerfrequenten Übernötigt. Durch Abstimmen einer oder beider Über- tragungsweg ersetzt worden.tragerwicklungen läßt sich meistens schon die be- Bisher war für die Einrichtung der Überwachungsnötigte Selektivität erreichen. Es besteht auch die stelle 21 angenommen worden, daß sie aus einem Möglichkeit der hochohmigen Aus- und Einkopp- Generator 22 für die Prüffrequenz fp und einem lung, wobei dann eine Verstärkerstufe den dadurch ao Pegekegler 23 auf der Sendeseite und einem Pegelentstehenden Pegelverlust wieder ausgleicht. Es wird messer 24 auf der Empfangsseite bestehen,
also die Prüffrequenz f„ selektiv dem niederfrequen- Da die Höhe des ausgesendeten Pegels, also die ten Übertragungsweg B entnommen und, wenn ihr Stellung des Pegelreglers 23, bestimmt, welches Am-Pegel dem Durchlaßbereich des Amplitudensiebes plitudensieb 11, 12, ... anspricht und durchschaltet, (11, 12, ...) entspricht, auf den Eingang des zu- 25 können auf der Skala des Pegelreglers Bereichsmargehörigen Zwischenverstärkers (1, 2, ...) im träger- ken angebracht werden, die den Ansprechbereichen frequenten Übertragungsweg A übergekoppelt. der einzelnen Amplitudensiebe zuzüglich der jewei-In der Überwachungsstelle 21 wird die im Gene- iigen Streckendämpfung entsprechen. Es kann aberrator 22 erzeugte und durch den Pegekegler 23 im aucn der Pegekegler 23 als Stufenschalter ausgebil-Pegel veränderbare Prüffrequenz fp mittels eines ein- 30 det werden, wobei dann die einzelnen Stufenwertefachen Filters 26 auf die niederfrequente Über- unter Berücksichtigung der Toleranzen der Strecken-tragungsleitung B gegeben. Auch für dieses Filter 26 dämpfung und des Ansprechbereiches der Amplitu-gelten die gleichen Gesichtspunkte wie für die Filter- densiebe so gewählt werden, daß jede Stellung demmittel 41, 42, ... Auch hier kann die Einkopplung Amplitudensieb einer Zwischenverstärkerstelle zu-hochohmig erfolgen und braucht in diesem Falle 35 geordnet ist.dann nicht einmal selektiv zu sein, wenn der Genera- An stelle eines Pegelmessers kann auch eine ein-tor 22 die Abgabe eines so hohen Pegels ermöglicht, fache ^ sicn bekannte elektronische Schaltstufe ein-daß der Verlust durch die Entkopplung in Kauf ge- gesetzt werden, die bei anstehendem Pegel durch-nommen werden kann. Der Pegelmesser 24 muß da- schaltet und bei fehlendem Eingangspegel gesperrtgegen selektiv durch Filtermittel 25 ausgekoppelt 40 jst. Mit ihrer Hilfe wird dann ein Anzeigelämpchenwerden, um zu verhüten, daß er auf andere Frequen- geschaltet. Eine solche Einrichtung kann in bekann-zen, des trägerfrequenten Übertragungsweges an- ter Weise auch so ausgebildet sein, daß bei Anstehenspricht. des Antwortsignals eine Gutlampe und bei Aus-Die oben für die Schaltungsanordnung nach F i g. 2 bleiben dieses Signals eine Fehlerlampe aufleuchtet,aufgezeigten Gesichtspunkte gelten entsprechend 45 Wenn der Pegekegler 23 als Stufenschalter aus-auch für die Schaltungsanordnung nach Fig. 3 mit gebildet ist, können diese Anzeigelampen auch selek-folgenden Unterschieden. Die vom Generator 22 ge- tiv den einzelnen Reglerstellungen und damit denlieferte Prüffrequenz /? wird in der Überwachungs- einzelnen Zwischenverstärkerstationen zugeordnetstelle 21 auf den trägerfrequenten Übertragungs- werden.weg A eingekoppelt und in den Zwischenverstärker- 50 Wenn man für die Prüf stelle 21 einen höheren stellen 51, 52, ... hinter den Verstärkern 1, 2, ... Aufwand zuläßt, kann die Sendeseite so ausgebildet durch die Amplitudensiebe 11, 12, ... mittels der werden, daß auf eine Anlassung hin sich der ausFiltermittel 41, 42, ... selektiv in den niederfrequen- gesendete Pegel automatisch kontinuierlich oder ten Übertragungsweg B übergekoppelt und in der stufenweise verändert und in Abhängigkeit von den Überwachungsstelle 21 über Filtermittel 25 selektiv 55 ausgesendeten Pegelwerten empfangsseitig Gut- und einem Pegelmesser 24 zugeführt. Schlecht-Anzeigelämpchen, die selektiv den einzel-Damit sich ein vom ausgesendeten Pegel abhängi- nen Zwischenverstärkerstellen zugeordnet sind, auf-ges Ansprechen der einzelnen Amplitudensiebe 11, leuchten. Die elektronischen Schaltmittel für die12, ... ergibt, erhalten die einzelnen Zwischenver- Lämpchen können dabei so ausgebildet sein, daß siestärker, wie schon zu F i g. 1 b beschrieben, für die 60 zwei stabile Schaltzustände aufweisen und so daßFrequenz fp einen definierten Verstärkungsabfall. letzte Prüfergebnis bis zur nächsten Prüfung erhaltenWenn das beschriebene Fehlerortungsverfahren bleibt,
nun auch für Vierdraht-Gleichlage-Trägerfrequenzsysteme bzw. für Zweidraht-Getrenntlage-Träger- Patentansprüche:
frequenzsysteme eingesetzt werden soll, die auf 65Leitern eines Kabels betrieben werden und über 1. Verfahren zur Fehlerstellenortung für Trä-keine zusätzliche Nf-Leitung verfügen bzw. bei gerfrequenzanlagen mit einer Vielzahl von Zwi-denen eine solche für die Fehlerortung nicht bereit- schen-Verstärkerstationen, insbesondere für aufzwei getrennten Kabeln betriebene Vierdraht-Gleichlagesysteme und vorzugsweise solche für den beweglichen Einsatz, bei denen von einer Überwachungsstelle ein Prüfsignal entweder auf dem trägerfrequenten Übertragungsweg oder auf einem elektrisch getrennten niederfrequenten Übertragungsweg zu den Zwischenverstärkerstellen ausgesendet wird, worauf aus einem in den Zwischenverstärkerstellen aus diesem Prüfsignal abgeleiteten und rückgesendeten Antwortsignal in der Überwachungsstelle eine Anzeige der Betriebsbereitschaft erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Prüfsignal von der Überwachungsstelle (21) eine innerhalb des trägerfrequenten Übertragungsbandes aber außerhalb des Nutzbandes gelegene Frequenz (f„), die innerhalb des Ubertragungsbandes des niederfrequenten Ubertragungsweges liegt, in ihrer Amplitude derart verändert wird, daß, verursacht durch die Streckendämpfung der einzelnen Verstärkerabschnitte, für diese Frequenz in den Zwischenverstärkerstellen (1, 2, ...) elektrisch untereinander gleiche, nur einen vorgegebenen Amplitudenbereich durchlassende Amplitudensiebe (11, 12, ...) nacheinander ansprechen und das Prüfsignal zwischen trägerfrequentem Übertragungsweg und niederfrequenter Leitung als Antwortsignal überkoppeln, und daß in der Überwachungsstelle (21) das Antwortsignal empfangen und zur Anzeige der Betriebsbereitschaft ausgewertet wird.2. Verfahren zur Fehlerstellenortung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Prüfsignal vorzugsweise eine am unteren Ende des trägerfrequenten Übertragungsbandes gelegene Frequenz verwendet wird.3. Verfahren zur Fehlerstellenortung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die trägerfrequente Übertragung vorzugsweise im Vierdraht-Gleichlagebetrieb erfolgt, wobei für jede Übertragungsrichtung ein räumlich getrennt verlegtes mindestens zweipaariges Kabel eingesetzt wird, dessen einer Stamm eines Kabelvierers mit dem Trägerfrequenzband und dessen anderer Stamm mit einer Übertragungsrichtung einer niederfrequenten Vierdraht-Verbindung belegt ist, während über den Phantomkreis außer der Gleichstromfernspeisung der Zwischenverstärkerstellen ein Zweidraht-Dienstgespräch erfolgt.4. Verfahren nach Anspruch 1, für die Fehlerstellenortung entgegen der trägerfrequenten Übertragungsrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Uberwachungsstelle (21) auf die niederfrequente Leitung (B) eine Frequenz (/„) gegeben wird, die in jeder Zwischenverstärkerstelle (51, 52, ...) empfangen und über ein Amplitudensieb (11, 12, ...) an den Eingang der untereinander elektrisch gleichen Zwischenverstärker (1, 2, ...) gelegt wird, wobei die einzelnen, untereinander elektrisch gleichen Amplitudensiebe bedingt durch die mit wachsendem Abstand der Zwischenverstärkerstellen (51, 52, ...) von der Überwachungsstelle (21) ansteigende Streckendämpfung bei Erhöhen des Pegels der Frequenz (/p) nacheinander ansprechen und wieder sperren, daß die so auf dem trägerfrequenten Übertragungsweg rückgesendete Frequenz (/„) an der Überwachungsstelle ausgesiebt und zur Betriebszustandsanzeige ausgewertet wird.5. Verfahren nach Anspruch 1 zur Fehlerstellenortung in der trägerfrequenten Übertragungsrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Überwachungsstelle (21) auf den trägerfrequenten Übertragungsweg (A) die Frequenz (fp) gegeben wird, daß alle untereinander elektrisch gleichen Zwischenverstärker (1, 2, ...) für diese Frequenz einen vorgegebenen Verstärkungsabfall aufweisen und daß an ihrem Ausgang ein Amplitudensieb (11, 12, ...) liegt, wobei die einzelnen, untereinander elektrisch gleichen Amplitudensiebe durch die mit steigender Anzahl der im Übertragungsweg liegenden Zwischenverstärker (1, 2, ...) ansteigende Dämpfung für diese Frequenz (fp) bei Erhöhen ihres Pegels nacheinander ansprechen und wieder sperren, wobei bei Ansprechen die Frequenz (/p) auf die niederfrequente Leitung (B) übergekoppelt und in der Uberwachungsstelle zur Betriebszustandsanzeige ausgewertet wird.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der niederfrequenten Leitung (B) ein weiterer trägerfrequenter Übertragungsweg verwendet wird, der dem ersten trägerfrequenten Übertragungsweg (A) entgegengerichtet ist und mit diesem gleiche bzw. unterschiedliche Frequenzlage aufweist, daß bei Ansprechen der Amplitudensiebe (11, 12, ...) die Prüffrequenz auf diesen zweiten trägerfrequenten Übertragungsweg direkt bzw. nach Frequenzumsetzung übergekoppelt und in der Überwachungsstelle zur Betriebsanzeige ausgewertet wird.7. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Frequenz (/„) des Prüfsignals der in der Trägerfrequenzeinrichtung vorhandene Generator zum Einpegeln der Strecke und Einstellen der Entzerrer mitbenutzt wird und hierzu die Prüffrequenz (/p) als weiteren Bereich erhält.8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala des kontinuierlichen Pegelreglers (23) dieses Generators (22) Bereichsmarken erhält, die dem Durchlaßbereich der Amplitudensiebe (11, 12, ...) zuzüglich jeweiliger Streckendämpfung entsprechen und so die jeweils geprüfte Zwischenverstärkerstelle (51, 52, ...) identifizieren.9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Wahlschalter der Pegel dieses Generators (22) derartig veränderbar ist, daß die einzelnen Schalterstellungen dem Durchlaßbereich der Amplitudensiebe (11, 12, ...) zuzüglich der jeweiligen Streckendämpfung entsprechen.10. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswertemittel für das empfangene, rückgesendete Prüfsignal ein Pegelmesser (24) verwendet wird.11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Pegelmesser (24) der in der Trägerfrequenzeinrichtung vorhandene Pegelmesser zum Einpegeln der Strecke und Einstellen der Entzerrer mitbenutzt wird.12. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswertemittel609 658/282durch das empfangene, rückgesendete Prüfsignal gesteuerte Anzeigemittel wie Signallampen, Schauzeichen usw. verwendet werden.13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anzeigemittel in Abhängigkeit von dem ausgesendeten Pegel desPrüfsignals den einzelnen stellen zugeordnet werden.Zwischenverstärker-In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1351259.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 658/282 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
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Citations (1)
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1966
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Patent Citations (1)
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