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DE4322939A1 - Mittel zur Abwehr von Umweltgiften und Pilzkrankheiten sowie zur Transpirationshemmung von Pflanzenteilen und Behandlungsverfahren - Google Patents

Mittel zur Abwehr von Umweltgiften und Pilzkrankheiten sowie zur Transpirationshemmung von Pflanzenteilen und Behandlungsverfahren

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DE4322939A1
DE4322939A1 DE4322939A DE4322939A DE4322939A1 DE 4322939 A1 DE4322939 A1 DE 4322939A1 DE 4322939 A DE4322939 A DE 4322939A DE 4322939 A DE4322939 A DE 4322939A DE 4322939 A1 DE4322939 A1 DE 4322939A1
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DE
Germany
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colloidal silica
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plants
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DE4322939A
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BAD KOESTRITZ CHEMIEWERK GmbH
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BAD KOESTRITZ CHEMIEWERK GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N59/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05GMIXTURES OF FERTILISERS COVERED INDIVIDUALLY BY DIFFERENT SUBCLASSES OF CLASS C05; MIXTURES OF ONE OR MORE FERTILISERS WITH MATERIALS NOT HAVING A SPECIFIC FERTILISING ACTIVITY, e.g. PESTICIDES, SOIL-CONDITIONERS, WETTING AGENTS; FERTILISERS CHARACTERISED BY THEIR FORM
    • C05G3/00Mixtures of one or more fertilisers with additives not having a specially fertilising activity
    • C05G3/60Biocides or preservatives, e.g. disinfectants, pesticides or herbicides; Pest repellants or attractants

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Mittel zur Abwehr von Um­ weltgiften und Pilzkrankheiten sowie zur Transpirations­ hemmung an Pflanzenteilen und gleichzeitig auf ein Behand­ lungsverfahren derselben.
In den letzten Jahren ist eine Zunahme von schädigenden Um­ welteinflüssen, die bereits zum Pflanzen- und Waldsterben in einigen Regionen geführt haben, zu verzeichnen. Das Ausmaß der Pflanzen-und Waldschäden hängt dabei von der Art, Konzentration und Menge der schädigenden Stoffe und deren Wirkung ab. Es ist bekannt, daß die metereologischen Verhältnisse bei der Niederschlagung der Verunreinigungen (einschließlich SO₂ und Stickoxide) auf Pflanzen und Boden eine Rolle spielen, was für den Zeitpunkt der Behandlungsmaßnahmen wichtig ist. Die Ver­ unreinigungen, insbesondere der "saure Niederschlag", können zu Auswaschungen von Kalzium und Magnesium aus den Nadeln bzw. Blättern, Zerstörung der Wachsschicht, Lähmung der Atmung, Minderung der Widerstandsfähigkeit führen und zur Beschleu­ nigung des Absterbens beitragen. Diese Mangelerscheinungen sind gemäß DE-PS 37 14 444 durch Anwendung eines Präparates, bestehend aus Kalzium- und Magnesiumkarbonat, anionischen Substanzen, wie Kohlenwasserstoffsulfonaten, kationischen Substanzen, wie quarternären Ammoniumverbindungen und synthe­ tischen Polymeren, behebbar. Jedoch ist ein Dauereinsatz auf­ grund der umweltschädigenden Zusätze nicht möglich. Weiterhin ist bekannt, durch Düngegaben, wie in den DE-PS 36 14 183 und 38 16 137 beschrieben, fortschreitenden Pflanzenschädi­ gungen bis hin zum Absterben entgegenzuwirken. Nachteilig ist hierbei, daß ein ungleichmäßiges Auftragen nicht zu vermeiden ist und außerdem nur über einen längeren Behandlungszeitraum, bedingt durch die Nährstoffaufnahme der Pflanze über die Wur­ zeln, mit Erfolg zu rechnen ist. Eine weiter zunehmende Schädi­ gung, insbesondere von Kulturpflanzen, wie Getreide, Obst- und Gemüsekulturen durch pilzliche Erreger ist zu verzeichnen. Auf­ grund ihrer Verbreitung mit dem Wind treten in manchen Jah­ ren in den betroffenen Regionen große Ertragseinbußen an unterschiedlichen Kulturpflanzen auf.
In zahlreichen Patenten, wie den DE-PS 29 17 893, 29 71 923, 32 02 298, 35 41 156 und 37 21 786 werden erfolgversprechende fungizide Wirkstoffe beschrieben. Nachteilig ist jedoch, daß diese Fungizide giftige Komponenten enthalten, so daß ein Dauer­ gebrauch und ein Einsatz für den ökologischen Landbau ausge­ schlossen wird. Eine seit Jahrzehnten erfolgende intensive Be­ kämpfung der pilzlichen Erreger in Pflanzen mit diesen gifti­ gen, organischen, meist nur selektiv wirkenden Verbindungen hat teilweise zu starken Schadstoffablagerungen in den Böden und einer zunehmenden Resistenz der Schaderreger geführt. So wurde z. B. während der 80iger Jahre bis 1989/90 in vielen Gebieten Europas ein nahezu stetiger Sensibilitätsverlust seitens des Getreidemehltaues gegenüber den gebräuchlichsten Einsatzstof­ fen, wie Azol, Tradimenol (in "Baytan"/"Bayfidan") oder Propi­ conazol (in "Desmel"), wie in zahlreichen Arbeiten ("Pflan­ zenschutz" 2/1992) diskutiert wurde, hingenommen. Weiterhin nachteilig ist, daß diese giftigen Fungizide syste­ matisch zur vorbeugenden Wirkung alle 10 bis 14 Tage ausge­ bracht werden müssen bzw. lange Wartezeiten vom letzten Spritz­ einsatz bis zur Ernte eingehalten werden müssen. Trotzdem läßt sich nicht verhindern, daß Rückstände der Pflanzenschutzmittel in den betreffenden Lebensmitteln, wie Fruchtsäften, Weinen, Getreideerzeugnissen usw. sowie im Viehfutter verbleiben. Da­ her ist die Verwendung dieser Pflanzenschutzmittel für Mensch und Tier sowie die gesamte Umwelt, einschließlich der Gewäs­ serbelastung, als sehr kritisch anzusehen. Als zusätzlicher Nachteil der organischen, giftigen Pflanzenschutzmittel ist zu erwähnen, daß man beim Auftrag dieser Mittel bemüht ist, ein Abtropfen auf den Boden zu vermeiden, was jedoch bei bestimm­ ten Kulturen zu einer verstärkten Ansammlung von pilzlichen Erregern auf der Bodenoberfläche führen kann.
Aus diesen Gründen gewinnt der ökologische Landbau für Land­ wirte, Winzer und Gärtner eine immer größere Bedeutung. So erinnert man sich heute an alte Behandlungsmittel, wie Pflan­ zenjauchen, die jedoch nicht immer befriedigende Wirksamkeit zeigen, so daß auf den Einsatz der organischen, synthetischen Wirkstoffe nicht ganz verzichtet werden kann. In der DR-PS 689 112 werden als wirksame Komponenten gegen pilzliche Schädlinge auf Pflanzen natürliche, feingemahlene Kieselsäure­ mineralien als Staub oder in wäßriger Suspension beschrieben. Ein gleichmäßiges Aufbringen und witterungsunabhängiges Haften auf den Pflanzenoberflächen ist jedoch unmöglich, so daß eine mögliche Anwendung in der Praxis nicht in Frage kommen kann. In der DE-PS 27 06 275 wird ein Grünflächenbehandlungsmittel be­ schrieben, das kolloidale Kieselsäure, Tonmineralien und Nähr­ stoffe enthält und granuliert zum Einsatz kommt. Durch die An­ wendung dieser Mischung für landwirtschaftliche Kulturen wird im Vergleich zu kolloidaler Kieselsäure (Vergleichsbeispiel, Tabellen 1 bis 5) eine Ertragssteigerung bis zu 80% erreicht. Ein Hinweis zur Anwendung als Fungizid ist nicht zu entnehmen. In der DE-PS 22 24 037 wird ein Schädlingsbekämpfungsmittel zum Aufsprühen auf Blattwerk beschrieben. Die Wirkung wird be­ gründet durch eine wäßrige Mischung einer Vielzahl von Kompo­ nenten, wie SiO₂, Oxide 3wertiger Metalle, wie Eisen, Aluminium und Mangan, Oxide 2wertiger Metalle, wie Kalzium und Magnesium, sowie Schwefel als Sulfat. Einheitliche Ergebnisse und wir­ kungsspezifische Angaben zu den einzelnen Komponenten sind aus dieser PS jedoch nicht zu entnehmen. Wahrscheinlich trägt die Gesamtheit dieser Komponenten zur Pflanzenstärkung durch die Aufnahme über die Blätter und Wurzeln bei. Weiterhin ist be­ kannt, H₂O₂-enthaltende wäßrige Lösungen zur Schädlingsbe­ kämpfung an Pflanzen einzusetzen (DE-PS 39 02 009). Da Wasser­ stoffperoxid jedoch in relativ kurzer Zeit zerfällt, ist eine ökonomische Anwendung durch eine längeranhaltende Wirkung nicht gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein umweltfreund­ liches, ökonomisches und relativ witterungsstabiles Pflanzen­ schutz- und Stärkungsmittel zu schaffen, das nicht nur auf einen speziellen Verwendungszweck beschränkt ist, sondern kom­ plex wirkt und eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten bietet, wie Einschränkung der Lebensbedingungen tierischer Schädlinge (Erschwerung der Nahrungsaufnahme, Atmung, Fort­ bewegung), Behinderung des Eindringens phytopathogener Pilze durch die Epidermis, Transpirationshemmung - insbesondere in regenarmen Jahren und Trockengebieten, Stärkung der Pflanzen und Vorbeugung bzw. Minderung von Umweltschäden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch den Einsatz einer kolloidalen Kieselsäurelösung, die 0,1 bis 1,0 Massen­ prozent Kationen einwertiger Metalle und/oder Ammoniumionen und/oder 0,01 bis 0,4 Massenprozent Kationen zweiwertiger Me­ talle und 0,1 bis 6,0 Massenprozent Aluminiumverbindungen zur Stabilisierung und gegebenenfalls Netz- und/oder Haftmittel ent­ hält. Die kolloidale Kieselsäure weist vorteilhafterweise für das bezeichnete Anwendungsgebiet eine mittlere Teilchengröße von 5 bis 15 nm auf. Es ist günstig, wenn als Stabilisierungs­ kationen einwertiger Metalle die des Natrium oder des Kaliums und/oder zweiwertiger Metalle die des Kalziums oder des Magne­ siums eingesetzt werden. Die in dem Mittel enthaltenden Alumi­ niumverbindungen sind vorzugsweise basische Salze des Alumini­ ums. Das Mittel kann sowohl mit einem pH-Wert von 8,0 bis 10,5 als auch mit einem pH-Wert von 2,5 bis 5,0 angewendet werden. Als unterstützender Wirkstoff können vorteilhafterweise zu­ sätzlich bakterienhemmende und pilztötende Mittel in die kolloidale Kieselsäurelösung eingearbeitet werden. Ebenso Netz­ schwefel, Pflanzennährstoffe und Spurenelemente.
Die Pflanzenteile werden mit der kolloidalen Kieselsäurelösung vorbeugend und/oder nach Einwirkung durch Umwelteinflüsse oder phytopathogene Erreger behandelt. Es ist günstig, die Kiesel­ säurelösung auf den Lebensbereich der zu bekämpfenden Organis­ men einwirken zu lassen. Vorteilhaft ist, wenn durch Bespritzen und anschließendes Antrocknen ein gleichmäßiger, dünner Überzug entsteht. Nach Wachstumsperioden ist eine mehrmalige Besprühung der Pflanzen von Vorteil.
Als fertige Sprühlösung wird günstigerweise eine Mischung der Kieselsäurelösung, die einen SiO₂-Gehalt von 30 Massenprozent aufweist, und Wasser im Verhältnis von 0,5 bis 4 zu 100 Volumenteilen eingesetzt. Insbesondere bei Anwendung kolloida­ ler Kieselsäurelösungen, die Kationen 2wertiger Metalle und/oder Aluminiumverbindungen enthalten, kann es notwendig sein, bei der Herstellung der Sprühlösung eine pH-Rückstellung vor­ zunehmen. Die Aufwandmenge an fertiger Sprühlösung beträgt 500 bis 1000 l/ha. Vorteilhafterweise kann mit der fertigen Sprüh­ lösung gleichzeitig 1 bis 7,5 kg/ha elementarer Schwefel aus­ gebracht werden.
Nach dem Besprühen der Pflanzen mit der kolloidalen Kiesel­ säurelösung und der anschließenden Verdunstung des Wassers kommt es aufgrund der Reaktivität der vorliegenden Kiesel­ säurepartikel zur Anhaftung derselben auf der Pflanzenober­ fläche sowie Vernetzung der Kieselsäurepartikel untereinan­ der. Es zeigte sich jedoch, daß die Verteilung und das Haft­ vermögen des Kieselsols auf der Pflanze abhängig ist von deren Oberfläche. Daher ist bei Pflanzen mit ausgeprägter glatter Oberfläche der Einsatz von Netz- und Haftmitteln be­ bedeutungsvoll. Nach dem Besprühen ist die Pflanze mit einer SiO₂-Schicht umhüllt. Es ist anzunehmen, daß dieser Überzug als mechanische Barriere einen vorbeugenden Schutz der Pflan­ ze gegenüber bestimmten äußeren Schadstoffeinwirkungen bietet.
Bei bereits umweltgeschädigtem Blatt bzw. Nadelwerk ist es denkbar, daß der bereits stattgefundene Verlust der Wachs­ schicht durch den SiO₂ Überzug teilweise in seiner Wirkung kompensiert wird. Bei bereits mit Pilzkrankheiten befallenen Pflanzenteilen wird durch den SiO₂ Überzug erreicht, daß der Lebensbereich der Schadorganismen abgedeckt und diese dadurch in ihrer Wirkung eingeschränkt bzw. vernichtet werden. Durch die Kieselsolbehandung wird die Kieselsäure direkt auf die Pflanzenoberfläche aufgebracht, wodurch die Verkieselung der Epidermiszellwände begünstigt wird, die zu einer Verfesti­ gung und damit erhöhten Abwehrbereitschaft pflanzlichen Gewe­ bes und damit zur Stärkung der gesamten Pflanze beträgt.
Schaderreger, die sich auf der Oberfläche der Pflanze ausbrei­ ten, werden behindert, mit ihren Infektionshyphen durch die Epidermiszellen in die Pflanze einzudringen und die Pflanze zu schädigen. Außerdem wird tierischen Schaderregern die Nahrungs­ aufnahme erschwert. Nach der Kieselsolbehandlung war zu be­ obachten, daß die Pflanze im Vergleich zu einer unbehandelten längere Zeit ohne Wasserzufuhr über den Boden auskam und sich darüber hinaus sehr gut entwickelte. Für diese überraschende Beobachtung muß jedoch ein theoretischer Nachweis offenblei­ ben.
Mittels durchgeführter Untersuchungen der Pflanzenober­ flächen durch Elektronenstrahlmikroanalyse mit energiedisper­ sivem Spektrometer und Rasterelektronenmikroskopie wurde fest­ gestellt und belegt, daß die Wirkung des Kieselsols von außen als Überzugsschicht begründet ist, wobei die herstellungsgemäß enthaltenen Stabilisierungskationen ebenfalls einen günstigen, unerwarteten Effekt erbringen, was in den erfindungsgemäßen Mengenverhältnissen doch überraschend ist. Durch das gute Haft­ vermögen der SiO₂-Partikel auf der Oberfläche kann davon ausgegangen werden, daß diese SiO₂-Schicht der Pflanze auch längere Zeit zur Verfügung steht und lediglich durch Pflanzen­ wachstum unterbrochen wird.
In der Fachwelt konnte die Siliziumaufnahme über die Wurzeln und deren Verteilung und Wirkung in Pflanzenteilen, obwohl be­ reits seit 1906 diskutiert und etwa ab 1930 wieder verstärkt experimentell untersucht (Pflanzenernährung, Verlag v. J. Springer, Berlin 1931, 5. 261 ff.), bis heute nicht vollständig aufgeklärt werden. Einigkeit besteht jedoch darüber, daß
  • 1. durch die Aufnahme von Kieselsäure über die Wurzeln eine eine gewisse Resistenz und Stärkung der Pflanze ausgelöst wird,
  • 2. Kieselsäure im Boden (naturbedingt oder durch Düngung) die Aufnahme anderer Nährstoffe beeinflußt.
Hingegen wird gemäß der Erfindung eine kolloidale Kieselsäure beschrieben, die direkt auf Pflanzenteile aufgebracht wird und von außen wirkt.
Das erfindungsgemäße Mittel ist insbesondere zur Vorbeugung bzw. Bekämpfung folgender Pflanzenkrankheiten geeignet: Krankheiten, deren Erreger durch die Epidermis eindringen, wobei die verkieselten Wände Barrieren für die Penetration darstellen, während solche, die über Wunden oder Stomata (indirekt über Stoffwechselbeeinflussung)eindringen, kaum beeinflußt werden. Erfolgreich bisher u. a. gegenüber echten Mehltaupilzen, die nach wie vor große Bedeutung besitzen, ins­ besondere im Getreide-, Obst, - Wein- und Gemüseanbau. Wirksam auch gegen einige Blattfleckenerreger (z. B Pyricularia Oryzae am Reis), Rostett (Bohnenrost) und tierische Schad­ erreger (z. B. Getreideblattläuse). Der Kieselsäureschutzüber­ zug ist weitgehend witterungsbeständig. In Pflanzenwachstums­ perioden ist eine mehrmalige Besprühung in Abhängigkeit vom Schadbild zweckmäßig.
Kieselsol ist mit Wasser in jedem Verhältnis gut mischbar. Eine Anreicherung des Kieselsoles mit weiteren Zusatzstoffen, zum Beispiel zur Pflanzenstärkung, ist unter bestimmten Voraus­ setzungen möglich. Pflanzenstärkungsmittel und Spurenelemente sollten jedoch immer in Abhängigkeit vom jeweiligen Pflanzen­ bedarf eingearbeitet werden. Zu diesen Stoffen gehören u. a. Kali, - Eisen, - Mangan- und Phosphorverbindungen. Daher ist es besonders günstig, wenn als notwendige Stabilisierungsagenzien bei der Kieselsolherstellung bereits derartige Wirkstoffe eingesetzt werden.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmit­ tels besteht darin, daß durch die Umhüllung des Blattwerkes die Wasserverdunstung und damit der Wasserverbrauch der Pflanze herabgesetzt wird, was insbesondere in regenarmen Jahren und in Trockengebieten günstig ist.
Da das Kieselsol umweltverträglich ist, müssen bei den Kiesel­ solspritzungen keine Vorsichtsmaßnahmen bezüglich des Abtropf­ verhaltens eingeleitet werden, wie das bei der Anwendung der giftigen, organischen Fungizide erforderlich ist. Eine Anrei­ cherung von amorphen Kieselsäurepartikeln auf der Bodenober­ fläche zeigt keine schädigenden Wirkungen und kann gegebenen­ falls eher noch von Vorteil hinsichtlich des Wasserhaltever­ mögens des Bodens sein.
Ob ein Kieselsol mit pH-Wert von 8 bis 10,5 oder 3 bis 5,0 zum Einsatz kommt, ist abhängig von der Verträglichkeit der Pflanze. Gradmesser hierfür ist die Kalkbedürftigkeit gemäß der Düngertabelle.
Ausführungsbeispiele Präparative Beispiele Beispiel 1
Aufgrund der Vielfältigkeit der Kieselsolqualitäten und der damit verbundenen Wirkungen der Stabilisierungskationen auf die Pflanzen in bezug auf Verträglichkeit und Bedürftigkeit sowie auch in Abhängigkeit von den entsprechenden Bodenana­ lysen, sollen einige Kieselsole zusammengestellt werden, die besonders geeignet sind:
Beispiel 2
Zum Nachweis der auf den Pflanzenoberflächen anhaftenden SiO₂-Partikel wurde Winterweizen tropfnaß besprüht und anschließend an der Luft getrocknet. Der Nachweis der SiO₂-Partikel auf den Pflanzenoberflächen erfolgte durch Rasterelektronenmikroskopie, Elektronenstrahlmikroanalyse (ESMA) mit energiedispersivem Spektrometer (EDS) und wellenlängendispersivem Spektrometer (WDS).
Die Spektren der qualitativen EDS-Analyse zeigen, daß Si auf den mit Kieselsol behandelten Pflanzenteilen nachweisbar ist. Die quantitative Auswertung der Si-Peakflächen ermöglicht eine mengenmäßige Abschätzung der aufgebrachten Kieselsole (Abb. 1) im Vergleich zur unbehandelten Blattprobe (Abb. 2).
Durch die Rasterelektronenmikroskopie konnte die Si-Verteilung und die Art und Weise der Anlagerung beurteilt werden. Es wurde festgestellt, daß das mit Kieselsol behandelte Blatt nach dem Antrocknen mit einer schuppenartigen Schicht versehen ist (Abb. 3). Durch diese etwas rissige Ausbildung des Überzuges werden die Assimilationsvorgänge der Pflanze nicht behindert, andererseits jedoch die pilzlichen Schaderreger verklebt, ein­ geschlossen und damit vernichtet. Das unbehandelte Blatt wird zum Vergleich in Abb. 4 dargestellt.
Die Gleichmäßigkeit des Überzuges wird durch handelsübliche Netz- und Haftmittel gefördert (Abb. 5). Die SiO₂-Schicht wird durch die mit wellenlängendispersivem Spektrometer ermittelte Si-Verteilung (Abb. 6) belegt.
Biologische Beispiele
Bei den Versuchen wurde die Winterweizensorte ALCEDO und die Gurkensorte DELIKATESS verwendet. Für die Versuche mit Wein standen die Sorten MÜLLER-THURGAU, LEMBERGER, TROLLINGER, KERNER und RIESLING zur Verfügung.
Weitere Versuche wurden an Rosen, Apfelbäumen und der Serbi­ schen Fichte durchgeführt.
Beispiel 3 Wirksamkeit gegen Erysiphe graminis am Weizen
Eine 2%ige, wäßrige Lösung des Kieselsoles gemäß Beispiel 1/1.2, der zur Verbesserung der Blattbenetzung und Erreichung eines geschlossenen Spritzbelages jeweils 0,1% Haft- und 0,02% Netzmittel zugesetzt waren, wurde auf ca. 20 Tage alte Weizen­ pflanzen der Sorte ALCEDO tropfnaß gesprüht. 24 Stunden nach der Applikation erfolgte die Inkubation durch Abschütteln stark mit Pusteln besetzter Spenderpflanzen über den Versuchs­ pflanzen. 7 Tage nach Inkubation in Gewächshauskabinen bei ca. 20°C und 40-60% relativer Luft feuchte wurde der Befall ermittelt. Als Bewertungsmaßstab für die Wirksamkeit der Produkte dienten die Anzahl der Mehltaupusteln und der Anteil befallener Blattflächen.
Es konnte der Mehltaubefall bis auf 50% reduziert werden. Eine wesentliche Steigerung der Wirksamkeit wurde durch Zu­ satz von H₃PO₃/0,1% und H₂O₂/0,1% erzielt. Damit wurde der Befall bis auf 16% gesenkt.
Beispiel 4 Wirksamkeit gegen Uncinula necator an Weinblättern
Von im Gewächshaus angezogenen, etwa 3 Monate alten Rebsteck­ lingen der Sorten MÜLLER-TURGAU, LEMBERGER, TROLLINGER, KERNER und RIESLING wurden Triebspitzen in Nährlösung eingestellt und die jeweils jüngsten Blätter mit Kieselsol gemäß Beispiel behandelt.
Nach 24 Stunden erfolgte die Inokulation durch Aufsprühen einer Sporensuspension (14 000 bis 18 000 Konidien/ml). Die inokulier­ ten Pflanzen wurden für 24 Stunden in eine Kabine mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% gebracht und danach im Gewächshaus bei ca. 22°C und 60-70% relativer Luftfeuchtig­ keit aufgestellt. Zur Bewertung der Wirksamkeit wurde nach 7 Tagen die Befallsstärke anhand des Anteils befallener Blatt­ flächen ermittelt.
Das Kieselsol bewirkte eine deutliche Befallssenkung auf weniger als 25% im Vergleich zu unbehandelten Kontrolle.
Beispiel 5 Wirksamkeit gegen Erysiphe cichoracearum an Gurke
2%-ige Kieselsollösungen gemäß 1/1.1 und 1.4 wurden jeweils auf gut entwickelte und bereits Fruchtansatz aufweisende, je­ doch stark befallene Pflanzen im Freiland in Abständen von einigen Tagen insgesamt 3× aufgesprüht. Etwa 1 Woche nach der durchgeführten Behandlung war festzustellen, daß die befalle­ nen Blätter nicht wie üblich vertrockneten, sondern teilweise begannen, sich wieder zu erholen. Gleichzeitig erfolgte ein starker Neuaustrieb und Fruchtentwicklung. Die unbehandelte Kontrolle starb in der gleichen Zeit ab und wurde entfernt. Bei der Aufbringung der Kieselsollösungen auf die Pflanzen war festzustellen, daß die Kieselsollösung gemäß 1/1.4 eine wesentlich bessere Verteilung und Haftung auf den Blättern als auch eine erhöhte Wirksamkeit zeigte.
Beispiel 6 Wirksamkeit bei Trockenheit
Eine 2%-ige Kieselsollösung gemäß 1/1.1 wurde Anfang August auf eine 3-jährige Serbische Fichte aufgesprüht, so daß eine vollständige Benetzung der gesamten Pflanze stattfand. Dieser Vorgang wurde in Abständen von einigen Tagen noch 2× wieder­ holt. 4 weitere Pflanzen blieben unbehandelt. In der folgenden heißen und trockenen Witterungsperiode wurde in allen Fällen keine Bewässerung vorgenommen. Während bei den unbehandelten Fichten typische Anzeichen von Wassermangel bemerkbar wurden, war dieses bei dem mit Kieselsol behandeltem Exemplar nicht der Fall.
Zusammenstellung der Abbildungen
Abb. 1 Blatt mit Kieselsol besprüht - qualitative EDS- Analyse.
Abb. 2 Blatt unbehandelt - qualitative EDS- Analyse.
Abb. 3 Blatt mit Kieselsol besprüht - REM- Aufnahme.
Abb. 4 Blatt unbehandelt - REM- Aufnahme.
Abb. 5 Blatt mit Kieselsol, Netz- und Haftmittel besprüht - REM-Aufnahme.
Abb. 6 Blatt mit Kieselsol, Netz- und Haftmittel besprüht - Si-Verteilung mit WDS.

Claims (17)

1. Mittel zur Abwehr von Umweltgiften und Pilzkrankheiten sowie zur Transpirationshemmung an Pflanzenteilen mit einer SiO₂-enthaltenden Substanz, dadurch gekennzeichnet, daß es eine wäßrige, kolloidale Kieselsäurelösung ist, die 0,1 bis 1,0 Massenprozent Kationen einwertiger Metalle und/oder Ammonium­ ionen und/oder 0,01 bis 0,4 Massenprozent Kationen zweiwert­ iger Metalle und 0,1 bis 6,0 Masseprozent Aluminiumver­ bindungen, bezogen auf einen SiO₂-Gehalt der kolloidalen Kieselsäurelösung von 30 Massenprozent, zur Stabilisierung sowie gegebenenfalls Netz- und/oder Haftmittel enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kolloidale Kieselsäure eine mittlere Teilchengröße von 5 bis 15 nm aufweist.
3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kationen einwertiger Metalle die des Natriums und/oder des Kaliums eingesetzt werden.
4. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kationen zweiwertiger Metalle die des Kalziums oder des Magnesiums eingesetzt werden.
5. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumverbindungen basische Salze des Aluminiums sind.
6. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert der kolloidalen Kieselsäurelösung im Bereich von 8,0 bis 10,5 liegt.
7. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert der kolloidalen Kieselsäurelösung im Bereich von 2,5 bis 5,0 liegt.
8. Mittel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es als unterstützende Wirkstoffe zusätzlich bakterienhemmende und pilztötende Mittel enthält.
9. Mittel nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Netzschwefel enthält.
10. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Pflanzennährstoffe und Spurenelemente enthält.
11. Behandlungsverfahren mit dem Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kolloidale Kieselsäurelösung vorbeugend und/oder auf durch Umwelteinflüsse oder phytopathogene Erreger geschädigte pflanzliche Teile, wie Blattwerk, Holz, Knollen, Zwiebeln, Früchte und Samen in gleichmäßiger, feinverteilter Form durch Versprühen auf­ gebracht wird.
12. Behandlungsverfahren nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man die kolloidale Kieselsäurelösung auf den Lebensbereich der zu bekämpfenden Organismen einwirken läßt.
13. Behandlungsverfahren nach Anspruch 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, zeichnet, daß durch das Besprühen und Antrocknen der kolloidalen Kieselsäurelösung ein gleichmäßiger, dünner Überzug ausgebildet wird.
14. Behandlungsverfahren nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Besprühen insbesondere nach Wachstums­ perioden der Pflanzen mehrmalig wiederholt wird.
15. Behandlungsverfahren nach Anspruch 11 bis 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als fertige Sprühlösung mit einer Mischung der kolloidalen Kieselsäurelösung, bezogen auf einen SiO₂-Gehalt von 30 Massenprozent, und Wasser im Verhältnis 0,5 bis 4 zu 100 Volumenteilen gearbeitet wird.
16. Behandlungsverfahren nach Anspruch 11 bis 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Aufwandmenge an fertiger Sprühlösung von 500 bis 1000 l/ha eingesetzt wird.
17. Behandlungsverfahren nach Anspruch 11 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß mit der fertigen Sprühlösung gleichzeitig elementarer Schwefel in einer Aufwandmenge von 1 bis 7,5 kg/ha ausgebracht wird.
DE4322939A 1993-07-09 1993-07-09 Mittel zur Abwehr von Umweltgiften und Pilzkrankheiten sowie zur Transpirationshemmung von Pflanzenteilen und Behandlungsverfahren Ceased DE4322939A1 (de)

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