DE4322421A1 - Keks mit Weizenmehl, Fett, Vollmilch, Salz und einem Backtriebmittel - Google Patents
Keks mit Weizenmehl, Fett, Vollmilch, Salz und einem BacktriebmittelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Keks mit Weizenmehl, Fett,
Vollmilch, Salz und einem Backtriebmittel.
Derartige Kekse werden im Regelfall für den Massenkonsum
ohne Berücksichtigung gesundheitlicher Beeinträchtigungen
der Konsumenten hergestellt. Beispielsweise werden derar
tige Kekse mit Zucker gesüßt, der bekanntlich nicht nur
schwer verdaulich ist, sondern darüber hinaus bleibende
Schädigungen der Zähne hervorruft.
Diese Kekse bestehen aus einem Teig, der mit einem
Massenkonsummehl hergestellt wird. Das Mehl ist im Regel
fall gebleicht und entbehrt jeglicher Vitamine oder anderer
Stoffe, die die Gesundheit fördern oder jedenfalls nicht
schädigen. Darüber hinaus werden keinerlei Zusätze verwen
det, die geeignet wären, der Versorgung des Körpers mit
Vitaminen zu dienen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Keks
der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß er eine
gesundheitsfördernde Wirkung besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß er
einen mit Bienenhonig ausschließlich gesüßten Teig auf
weist.
Die Süßung des Teiges mit Bienenhonig besitzt eine Vielzahl
von Vorteilen. Einerseits erhält der Teig durch den hin
zugesetzten Bienenhonig eine sehr individuelle Geschmacks
note. Dabei kann je nach der gewünschten Geschmacksnote
eine Mischung aus einer Vielzahl von verschiedenen Ho
nigsorten Verwendung finden. Andererseits kann dem Teig
auch ein Bienenhonig aus einer bestimmten Tracht zugemischt
werden, so daß der Keks je nach dem verwendeten Honig eine
Geschmacksnote erhält, beispielsweise nach einem Honig
schmeckt, der unmittelbar im Anschluß an eine bestimmte
Blütezeit gewonnen wurde, so z. B. nach der Blüte der Erika
in Heidegegenden, der Rapspflanzen auf Rapsfeldern oder der
Tannen und Fichten in Waldgegenden.
Abgesehen vom Wohlgeschmack derartiger Kekse haben sie den
groben Vorteil, daß sie keinen Zuckeranteil besitzen und
daher leicht verdaulich und unschädlich für die Erhaltung
der Zähne sind. Selbst wenn vergleichsweise grobe Keksmen
gen gegessen werden, kann eine Schädigung der Gebißsubstanz
aufgrund von Zuckeranteilen nicht entstehen.
Schließlich können solche Kekse auch von solchen Konsumen
ten gegessen werden, die spezielle gesundheitliche Rück
sicht nehmen müssen, beispielsweise von Diabetikern. Bie
nenhonig gesüßte Kekse können ohne gesundheitliche Schäden
zu hinterlassen trotz Diabetis gegessen werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wer
den dem Teig weitere gesundheitsunschädliche Substanzen
hinzugefügt, so z. B. Bourbon-Vanille und Meersalz. Insbe
sondere ist auch Meersalz vom gesundheitlichen Standpunkt
ausgesehen wesentlich besser verdaulich als übliches Koch
salz.
Darüber hinaus kann statt eines üblichen Backpulvers als
Backtriebmittel Hirschhornsalz Verwendung finden. Auch die
ses Hirschhornsalz besteht aus einer natürlichen Grundlage
und kann daher unbedenklich in einen Keks aufgenommen wer
den, dessen Konsum gesundheitlich unbedenklich ist.
Darüber hinaus kann als ein gesundheitsförderliches Fett
Butter Verwendung finden. Diese besitzt einen wesentlich
höheren Vitaminanteil als eine Vielzahl anderer üblicher
weise zum Backen verwendeter Fette. Darüber hinaus besitzt
die Butter auch eine von vielen Konsumenten bevorzugte Ge
schmacksnote.
Zur weiteren Verbesserung der Verdaulichkeit und des
Wohlgeschmacks dient die Verwendung eines Weizenvollkorn
mehls. Dieses ist nicht in der üblichen Weise feingemahlen
und gebleicht. Vielmehr besitzt es noch einen hohen Anteil
an Vitaminen und Ballaststoffen, die die Verdauung anregen
und für eine Normalisierung des Grundumsatzes im menschli
chen Körper sorgen.
Darüber hinaus können zur Geschmacksverbesserung einerseits
und zur Deckung des benötigten Fettanteiles dem Teig auch
Nüsse, insbesondere Haselnüsse, zugesetzt werden. Diese
werden so zerkleinert, daß sie sich der üblichen Konsistenz
eines zur Herstellung von Keksen geeigneten Teiges anpas
sen. Dabei können die Haselnüsse bis auf eine maximale
Größe von 5 mm zerspant werden, damit für den Konsumenten
eine Anregung zum intensiven Kauen der Keksmasse gegeben
ist. Es ist jedoch auch möglich, den Haselnußanteil bis zu
einer mehlartigen Konsistenz zu zerkleinern. Schließlich
dient zur weiteren Verbesserung der Geschmacksnote und der
Gesundheitsförderung noch ein Zusatz an Müsli. Dieses kann
aus einer Vielzahl von Einzelmischungen bestehen, bei
spielsweise einem relativ hohen Obstanteil oder Haferfloc
kenanteil besitzen. Je nach gewünschter Geschmacksnote kön
nen die die Besonderheit eines bestimmten Müslis ausmachen
den Früchte festgelegt werden. Als besonders günstig haben
sich getrocknete Äpfel und Aprikosen erwiesen, die der
Keksmischung einen säuerlich-süßen Geschmack geben. Dieser
kann im Einzelfall dadurch beeinflußt werden, daß dem Müsli
ein Rosinenanteil hinzugefügt wird, der die Süße von Rosi
nen in die Gesamtmischung einbringt. Um dem gesamten Teig
die Eigenschaft zu bewahren, bei üblichen Temperaturen zwi
schen 200 und 250°C gebacken zu werden, sollte der Müsli
anteil jedoch einen Prozentsatz von höchsten 15% des ge
samten Teiggewichts nicht überschreiten.
Darüber hinaus geht die Erfindung von einem Verfahren zur
Herstellung von Keksen aus einer Grundmischung von Weizen
mehl, Fett, Vollmilch, Salz und Backtriebsmittel aus.
Dieses Verfahren wurde bisher ausschließlich unter dem
Gesichtspunkt betrieben, einen Keks zu schaffen, der unab
hängig von seiner gesundheitlichen Zuträglichkeit lediglich
eine den Konsum des Keks fördernde Geschmacksrichtung auf
wies.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, das Verfahren der einleitend genannten Art so zu
verbessern, daß ein wohlschmeckender und gesundheitlich zu
träglicher Keks entsteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nunmehr dadurch gelöst,
daß ein Teig aus der Grundmischung hergestellt wird, dem
zum Süden ein Anteil an Bienenhonig zugemischt wird.
Das auf diese Weise verbesserte Verfahren führt auf eine
einfache und vergleichsweise billige Weise zu einem Keks,
der auch bei relativ grobem Konsum bei der Verdauung und
beim Kauen keine nachteiligen Folgen für den menschlichen
Körper hinterläßt. Darüber hinaus kann der Bienenhonig der
Grundmischung leicht zugesetzt, gut dosiert und leicht un
tergemischt werden, ohne daß die Gleichmäßigkeit der ge
samten Teigmasse gestört wird. Darüber hinaus erzeugt der
Bienenhonig eine gut haftende Teigmasse, die nicht beim
Backen zerbröselt und auf diese Weise zu einem Keks führt,
der für den Vertrieb ungeeignet ist. Je nach einer ge
wünschten Geschmacksnote können grobe oder kleine Mengen
des Bienenhonigs der Grundmischung hinzugesetzt und mit
dieser innig vermischt werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung wird der Grundmischung ein Anteil von 35% einer vom
Teig gebildeten Masse an Amaranthmehl zugesetzt. Auch die
ses besitzt eine die Gesundheit fördernde Wirkung. Bei
spielsweise ist das Amaranthmehl leicht verdaulich und
fördert die Lockerheit und Gleichmäßigkeit der Keksmasse.
Diesem Ziel dient auch die zusätzliche Hinzumischung eines
Anteils von 8% der als Amaranthmehl zugesetzten Masse als
Amaranth-Poppkorn. Darüber hinaus bietet dieses Amaranth-
Poppkorn den zusätzlichen Anreiz, die Keksmasse gut zu
kauen. Dabei bereitet das Kauen des aufgepoppten Amaranth
kornes dem Konsumenten des Kekses ein besonderes Vergnügen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung kann der Grundmischung, die mit Amaranthmehl versehen
ist, noch ein Gewichtsanteil von 2,5% an Sesammehl hin
zugemischt werden. Dieses Sesammehl beeinflußt nicht nur in
sehr angenehmer Weise den Wohlgeschmack des Kekses, sondern
erhöht auch die Lockerheit der Kekskonsistenz. Der Keks
wird dadurch bruchfest und bleibt trotzdem locker und
leicht verdaulich.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung werden Nüsse, insbesondere Haselnüsse auf eine maxi
male Spanlänge von etwa 5 mm zerspant und mit einem Anteil
von 13% der aus der Grundmischung bestehenden Teigmasse
gleichzeitig mit dem Amaranthmehl beigegeben und mindestens
10 Minuten lang gerührt. Diese Nüsse geben dem Keks einen
kaufesten Anteil, der das Kauen der Keksmasse begünstigt
und den Wohlgeschmack in erheblicher Weise beeinflußt. Dar
über hinaus tragen die Nüsse auch einen Fettanteil in die
Grundmischung ein, so daß der Butteranteil reduziert werden
kann. Auf diese Weise erhält der Keks eine vom typischen
Butterkeks abweichende Geschmacksnote.
Eine weitere sehr interessante Geschmacksvariation wird da
durch erzielt, daß eine Müslimischung aus etwa 40% Hafer
flocken, 20% zerspanten Haselnüssen, 20% Rosinen und 20%
getrockneten Früchten hergestellt und der Grundmischung
hinzugefügt wird. Die dadurch entstehende Mischung wird 15
Minuten lang gerührt und nach einer Formgebung als Flach
keks bei einer Temperatur von 200°C bis 250°C gebacken.
Durch eine Variation der Fruchtanteile können eine Vielzahl
von Geschmacksvariationen erzeugt werden, die bisher nur
mit Keksvariationen erreicht wurden, bei denen erhebliche
Gesundheitsbeeinträchtigungen in Kauf genommen wurden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefüg
ten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Eine Systemskizze einer Anlage zur Herstellung von Keksen;
Fig. 2 Eine Systemskizze einer Mühle zum Zerkleinern von Hasel
nüssen und
Fig. 3 Eine Systemskizze zum Mischen von Müsli.
Die Kekse der erfindungsgemäßen Art werden zweckmäßiger
weise in üblichen Keksbacköfen (1) gebacken. In diesen wer
den vorgeformte Kekse (2) auf einem Förderband (3) hinein
gefördert. Das Förderband (3) ist für im Keksbackofen (1)
herrschende Temperaturen ausgelegt, die es ohne Schaden zu
nehmen beim Durchlaufen des Keksbackofens (1) aushält. Die
Formung der Kekse (2) findet unterhalb einer Formmaschine
(4) statt, die aus einer ihr zugeförderten Teigbahn (5) die
Kekse (2) mit Hilfe einer entsprechenden Form (6) aussticht
und gleichzeitig mit Nadeln (7) in eine ihr zugewandte
Oberfläche (8) eines Einzelkekses (2) hineinsticht. Diese
Löcher erstrecken sich durch die Dicke des Kekses (2) hin
durch bis zu einer der Oberfläche (8) gegenüberliegende
Oberfläche (9) des Kekses mit der er auf dem Förderband (3)
liegt.
Die Teigbahn (5) wird aus einer Teigmasse (10) mit Hilfe
von Walzen (11, 12) ausgerollt. Zwischen diesen Walzen (11,
12) befindet sich ein Schlitz (13), dessen Dicke der Teig
bahn (5) entspricht. Die Teigmasse (10) zieht sich in den
Schlitz (13) und wird in diesem auf die Dicke der Teigbahn
(5) ausgerollt. Dabei unterstützt die untere Walze (12) das
Förderband (3), so daß dieses unter dem Anpreßdruck der
Walze (11) nicht nachgeben kann.
Zweckmäßigerweise kann die obere Walze (11) auf ihrer
Walzenoberfläche (14), die beim Auswalzen der Teigbahn (5)
die Teigmasse beaufschlagt, mit Walzenformen (15) versehen
sein, die aus der Teigbahn (5) unmittelbar Einzelkekse mit
gelochter Oberfläche herstellen. In diesem Falle kann auf
die Formmaschine (4) verzichtet werden.
Die Teigmasse wird in einem Mischer (16) hergestellt, der
aus einer Mischschüssel (17) besteht, in die ein Mischarm
(18) hineinragt. Dieser Mischarm (18) wird zweckmäßiger
weise von einem Motor (19) angetrieben, dessen Drehzahl je
nach der Art des zu mischenden Teiges reguliert werden
kann.
In die Mischschüssel (17) münden verschiedenen Zuläufe (20,
21, 22, 23, 24). Diese Zuläufe (20, 21, 22, 23, 24) verbin
den Vorratsbehälter (25, 26, 27, 28, 29) mit einem Innen
raum der Mischschüssel (17). Jeder einzelne Zulauf (20, 21,
22, 23, 24) ist hinter dem jeweiligen Vorratsbehälter mit
einer Zulaufsteuerung (30, 31, 32, 33, 34) versehen, mit
deren Hilfe aus jedem Vorratsbehälter (25, 26, 27, 28, 29)
eine jeweils benötigte Menge von Zutaten in den Innenraum
der Mischschüssel (17) eingesteuert werden kann. Diese Ein
steuerung geschieht bei gleichzeitiger Einschaltung des Mo
tors (19), so daß die aus den jeweiligen Zuläufen (20, 21,
22, 23, 24) in die Mischschüssel (17) eintretenden Zutaten
gleichzeitig mit ihrem Eintritt in die Mischschüssel (17)
miteinander vermischt werden.
Dabei können die einzelnen Vorratsbehälter (25, 26, 27, 28,
29) mit den jeweiligen Zuläufen (20, 21, 22, 23, 24) über
einen Schnellverschluß schnell lösbar verbunden sein. Auf
diese Weise ist es möglich, nach der Entleerung eines der
Vorratsbehälter (25, 26, 27, 28, 29) den entleerten Vor
ratsbehälter schnell gegen einen gefüllten auszutauschen.
Darüber hinaus kann auf diese Weise eine schnelle Anpassung
der Produktion an eine jeweils gegebene Nachfrage erfolgen.
Werden beispielsweise Amaranthkekse in erheblichem Umfange
nachgefragt, so kann ein mit Amaranth gefüllter Vorratsbe
hälter (29) schnell auf dem Zulauf (24) befestigt werden,
so daß in kurzer Zeit eine mit Amaranth angereicherte Teig
mischung im Mischer (16) zur Verfügung steht, die über
einen Ausgang (35) auf das Förderband (3) abgegeben wird.
Zur Herstellung von Keksen (36) wird beispielsweise der
Vorratsbehälter (25) mit Weizenmehl, der Vorratsbehälter
(26) mit Fett, der Vorratsbehälter (27) mit Vollmilch, der
Vorratsbehälter (28) mit Salz und der Vorratsbehälter (29)
mit Bienenhonig gefüllt und jeweils über entsprechende
Schnellverschlüsse mit den Zuläufen (20, 21, 22, 23, 24)
verbunden. Sodann wird an den Zulaufsteuerungen (30, 31,
32, 33, 34) die jeweilige Menge des aus den Vorratsbehäl
tern (25, 26, 27, 28, 29) in den Mischer (16) einzusteuern
den Inhaltes eingestellt. Nach der Öffnung des jeweiligen
Zulaufes (20, 21, 22, 23, 24) über die Zulaufsteuerungen
(30, 31, 32, 33, 34) wird der Mischarm (18) über den Motor
(19) in Bewegung gesetzt, so daß die einzelnen Zutaten je
nach Einstellung der Zulaufsteuerung (30, 31, 32, 33, 34)
unmittelbar bei ihrem Eintritt in die Mischschüssel (17)
vermischt werden. Nachdem die einzelnen Zutaten etwa 10 bis
15 Minuten miteinander vermischt worden sind, wird handdo
siert noch als Backtriebmittel Hirschhornsalz hinzugefügt
und mit den übrigen Bestandteilen vermischt. Sodann wird
der Ausgang (35) des Mischers (16) geöffnet, so daß sich
die Teigmasse (10) aus der Mischschüssel (17) auf das För
derband (3) ergießt. Dieses fördert die Teigmasse (10) in
den Schlitz (13) zwischen den beiden Walzen (11, 12), so
daß hinter dem Schlitz (13) eine Teigbahn (5) auf dem För
derband liegt, aus der vorgeformte Kekse (2) mit Hilfe der
Formmaschine (4) ausgeformt werden.
In Förderrichtung des Förderbandes (3) verlassen die vorge
formten Kekse (2) auf dem Förderband (3) die Formmaschine
(4) und gelangen auf dem Förderband (3) liegend in den
Keksbackofen (1). Dieser ist auf eine Backtemperatur von
etwa 200°C bis 250°C vorgewärmt. Die Durchlaufzeit des
Förderbandes (3) durch den Keksbackofen (1) ist so abge
stimmt, daß die gebackenen Kekse (36) auf dem Förderband
(3) liegend den Keksbackofen an dessen Ausgang (37) verlas
sen. Diese Kekse (36) werden zu einem Stapel (38) vorgege
bener Höhe zusammengefaßt und in einer nicht dargestellten
Packmaschine mit einer Umhüllung (39) versehen.
Je nach der jeweils gewünschten Geschmacksrichtung kann
eine mehr oder minder grobe Menge Bienenhonig in den Mi
scher (16) eingegeben werden. Üblicherweise beträgt der An
teil an Bienenhonig etwa 20 bis 25% der gesamten Teig
masse. Je nach der Tracht des verwendeten Bienenhonigs und
dessen Geschmacksintensität wird ein größerer oder kleine
rer Anteil Bienenhonig in den Mischer (16) eingesteuert.
Falls ein Keks (36) mit einem Amaranth-Anteil hergestellt
werden soll, wird zusätzlich zu den dargestellten Zuläufen
(20, 21, 22, 23, 24) mindestens ein weiterer Zulauf in den
Mischer (16) hineingeleitet. Dieser zusätzliche Zulauf wird
mit einem Vorratsbehälter versehen, in dem Amaranthmehl
enthalten ist. Je nach dem gewünschten Anteil von Amaranth
mehl an der gesamten Teigmasse (10) wird dieses Amaranth
mehl von einer Zulaufsteuerung in den Mischer (16) hinein
gesteuert. Üblicherweise werden Kekse (36) mit einem Anteil
von 10 bis 15% an Amaranthmehl hergestellt.
Es ist jedoch auch möglich, Kekse (36) mit einem Anteil an
aufgepopptem Amaranthkorn herzustellen. Zu diesem Zwecke
wird aufgepopptes Amaranthkorn hergestellt und in einen
Vorratsbehälter eingefüllt. Dieser wird auf einem entspre
chenden Zulauf befestigt, über den die aufgepoppten Ama
ranthkörner in die Mischschüssel (17) des Mischers (16)
eingesteuert werden. Üblicherweise liegt der Anteil von
aufgepoppten Amaranthkörnern bei etwa 5 bis 8% der Teig
masse (10). Schließlich ist es auch möglich, über einen
gesonderten Zulauf Haselnußmasse aus einem entsprechenden
Vorratsbehälter, der mit diesem Zulauf verbunden ist, in
den Mischer (16) einzusteuern. Zu diesem Zwecke werden Ha
selnußkerne (40) in einer Mühle (41) zerkleinert. In diese
Mühle (41) fallen die Haselnußkerne (40) aus einem Zulauf
behälter (42) in ein Mahlwerk (43), aus dessen Ausgang (44)
zerkleinerte Haselnußmasse (45) über ein Füllrohr (46) in
einen Vorratsbehälter (47) eintritt. Dabei kann die Hasel
nußmasse (45) eine mehlartige Konsistenz besitzen. Es ist
jedoch auch möglich, das Mahlwerk (43) so einzurichten, daß
die Haselnußkerne (40) lediglich zerspant werden, so daß
die Haselnußmasse (45) aus Spänen von etwa 5 mm Länge be
stehen. Je nach der gewünschten Konsistenz der Kekse (36)
kann ein Vorratsbehälter (47) mit Haselnußmehl oder Hasel
nußspänen befüllt werden. Der befüllte Vorratsbehälter (47)
wird mit einem entsprechenden Zulauf verbunden, über den
die jeweils gewünschte Menge an Haselnußmasse in den Mi
scher (16) eintritt. Dabei ist es auch möglich, einen Teil
der Haselnußmasse über einen mit Haselnußspänen befüllten
Vorratsbehälter in den Mischer (16) einzugeben, während ein
weiterer Teil von Haselnußmasse über einen mit Haselnußmehl
befüllten Vorratsbehälter in den Mischer (16) eingeleitet
wird. Insgesamt enthalten die Kekse (36) einen Haselnußan
teil von 6 bis 8%, von dem je nach Geschmacksrichtung je
weils die Hälfte etwa in Form von Haselnußmehl oder
Haselnußspänen in den Mischer (16) eingegeben werden kann.
Die Dosierung erfolgt jeweils nach Gewichtsanteilen der ge
samten Teigmasse (10).
Die Zugabe von Haselnußmasse (45) geht im Regelfall einher
mit der Zugabe von Amaranthmehl bzw. Amaranthpoppkorn. Die
Mischung von Amaranthmehl bzw. Amaranthpoppkorn mit Hasel
nußmasse (45) ergibt gemeinsam mit dem Anteil an Bienenho
nig einen sehr würzigen Geschmack für die Kekse (36). Die
ser kann noch dadurch angereichert werden, daß in die Teig
masse (10) Sesammehl eingegeben wird. Dieses wird aus einem
besonderen Vorratsbehälter über einen entsprechenden Zulauf
in den Mischer (16) eingegeben. Der Anteil an Sesammehl
sollte nicht über 6% der gesamten Teigmasse (10) liegen.
Darüber hinaus ist es auch möglich, in die Teigmasse (10)
eine Müslimischung (48) einzugeben. Zu diesem Zwecke wird
die Müslimischung (48) von Ausgangsprodukten gebildet, die
aus entsprechenden Produktbehältern (49, 50, 51, 52, 53)
über entsprechende Zuleitungen (54, 55, 56, 57, 58) in
einen Mischbehälter (59) eingesteuert werden. Jede der Zu
leitungen (54, 55, 56, 57, 58) wird durch ein Steuerorgan
(60, 61, 62, 63, 64) gesteuert, so daß im Mischbehälter
(59) in engen Grenzen vorgegebene Mischungsverhältnisse
hergestellt werden können.
Zu diesem Zwecke besitzt der Mischbehälter (59) einen Mi
scher (65), der von einem Motor (66) angetrieben wird. Die
ser Mischer (65) stellt in dem Mischbehälter (59) die je
weils gewünschte Müslimischung (48) her, die nach ihrer
Fertigstellung in einen Vorratsbehälter (49) eintritt. Die
ser Vorratsbehälter (49) kann über einen entsprechenden Zu
lauf unmittelbar mit dem Mischer (16) verbunden werden, so
daß die Müslimischung (48) Bestandteil der Teigmasse (10)
wird. Dabei kann die Müslimischung (48) etwa 10 bis 15%
des Gewichtes der gesamten Teigmasse (10) ausmachen.
Als eine geschmacklich besonders ansprechende Müslimischung
(48) kann eine solche angesehen werden, die aus getrockne
ten Früchten und Haferflocken bestehen. Dabei kommen je
nach der gewünschten Geschmacksrichtung als Früchte Äpfel,
Aprikosen, Rosinen und Nüssen in Betracht. Insbesondere die
feine Säure von Äpfeln und Aprikosen gibt mit Rosinen und
Nüssen eine Geschmacksnote, die für eine natürliche Ernäh
rung charakteristisch ist. Sie wird von Freunden einer ge
sunden Ernährungsweise bevorzugt.
Die einzelnen Bestandteile der Müslimischung (48) lassen
sich in weiten Grenzen variieren, so daß die angegebenen
Äpfel, Aprikosen, Apfelsinen, Nüsse und Haferflocken nur
ein Beispiel für viele Möglichkeiten sind. Als besonders
günstig hat sich herausgestellt, von dem Gesamtgewicht der
Müslimischung (48) etwa 35 bis 40% an Haferflocken, 10 bis
15% an Nüssen, 18 bis 20% an Rosinen, 12 bis 15% an ge
trockneten Äpfeln und 12 bis 15% an getrockneten Aprikosen
hinzuzugeben. Eine solche Müslimischung (48) erbringt mit
den üblichen Bestandteilen der Teigmasse einen sehr ge
schätzen Wohlgeschmack, der insbesondere noch dadurch be
tont werden kann, daß das Weizenmehl als Weizenvollkornmehl
Verwendung findet und außer dem Amaranthvollmehl mit einem
Gewichtsanteil von 8 bis 10% hinzugesetzt wird.
Eine sowohl geschmacklich hochstehende Teigmasse (10), die
auch vom gesundheitsfördernden Standpunkt erhebliche Vor
teile bietet, entsteht dadurch, daß als Fett Butter Verwen
dung findet und statt Steinsalz Meersalz benutzt wird. Dar
über hinaus hat sich für die Verarbeitung die Verwendung
von Vollmilchpulver sehr gut bewährt. Statt gebleichtem
Weizenmehl wird in den weitaus meisten Mi
schungsverhältnissen ein Weizenvollkornmehl verwendet.
Zur Feinabschmeckung werden der Teigmasse (10) noch Gewürze
hinzugegeben, die ausschließlich natürlichen Ursprunges
sind. Darüber hinaus wird der Teigmasse (10) Bourbon-Va
nille hinzugefügt.
Von sehr grobe Bedeutung für die gesundheitsfördernde Kom
position der Kekse (36) ist die Tatsache, daß sämtliche
Früchte und Körner, die Verwendung finden, aus kontrollier
tem ökologischen Anbau, und zwar gemäß der EG-Bio-Verord
nung Nr. 20 92/91 sind. Auf diese Weise ist dafür gesorgt,
daß sämtliche verwendeten Früchte und Körner einschließlich
der Haferflocken und Haselnüsse, Rosinen, Äpfel, Aprikosen
und der Amaranthpoppkörner weitgehend frei von gesund
heitsstörenden Einflüssen sind, die aus dem Anbau dieser
Früchte bzw. Körner stammen.
Die Kekse (36) können grundsätzlich in jeder beliebigen
Form hergestellt werden. Für den Verzehr hat sich die kon
ventionelle Keksform als sehr günstig erwiesen, die aus ei
ner flachen, etwa quadratischen Scheibe mit einer Dicke von
etwa 3 bis 5 mm besteht. Diese Scheibe hat gezackte Ränder,
die eine gleichmäßige Ausdehnung des einzelnen Kekses wäh
rend des Backens begünstigen. Darüber hinaus sind die ein
ander gegenüberliegenden Oberflächen (8, 9) mit einander
parallel verlaufenden Lochreihen versehen, die verhindern,
daß unkontrolliert Risse und andere Beschädigungen während
des Backvorganges auf den Oberflächen (8, 9) sichtbar wer
den.
Die Komposition der einzelnen Bestandteile ist so gewählt,
daß die Kekse (36) einerseits gut verdaulich sind und ande
rerseits einen unkontrollierten Gewichtszuwachs beim Konsu
menten verhindern. So sind in 100 g Teigmasse ein Nährwert
gehalt von 50 g bis 65 g an Kohlehydraten, 15 g bis 30 g an
Fett, 8 g bis 12 g an Eiweiß und 1,0 g bis 2,0 g an Mine
ralstoffen enthalten, während die Ballaststoffe bei 100 g
Keksmasse etwa 4 g bis 8 g ausmachen.
Beim Verfahren zur Herstellung der Kekse muß weitgehend
Rücksicht auf die jeweils gewünschte Mischung der Teigmasse
(10) Rücksicht genommen werden. Zur Feinverteilung der ein
zelnen Mischsubstanzen muß ein mehr oder minder langer
Zeitraum für das Mischen der einzelnen Bestandteile ange
setzt werden. So kann beispielsweise zum Einmischen von
Amaranthmehl eine Mischzeit von 5 Minuten ausreichend sein,
wenn gleichzeitig Amaranth-Poppkorn der Teigmasse hin
zugemischt wird. Werden in die Teigmasse Nußspäne bis zu 5
mm Spanlänge aufgenommen und gleichzeitig Amaranthmehl in
die Teigmasse (10) eingemischt, so muß eine Mischzeit von
10 Minuten Länge angesetzt werden. Wird darüber hinaus eine
Müslimischung (48) in die Teigmasse (10) aufgenommen, die
einen relativ hohen Bestandteil an Früchten besitzt, so muß
mit einer Mischzeit von 15 Minuten gerechnet werden. Dar
über hinaus muß diese Teigmasse (10) bei einer Temperatur
von 200°C bis 250°C gebacken werden, während eine Teig
masse (10), deren Mischungsbestandteile weniger schwer als
die mit der Müslimischung (48) hinzugegebenen
Früchtebestandteil sind, mit einer Backtemperatur von
180°C bis 200°C auskommt.
Claims (59)
1. Keks mit Weizenmehl, Fett, Vollmilch, Salz und einem Back
triebmittel, dadurch gekennzeichnet, daß er eine mit
Bienenhonig ausschließlich gesüßte Teigmasse (10) aufweist.
2. Keks nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Weizenmehl von einem Getreide aus kontrolliert biologischem
Anbau hergestellt ist.
3. Keks nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
weitere Zutaten Vanille vorgesehen ist.
4. Keks nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als
Vanille eine Bourbon-Vanille vorgesehen ist.
5. Keks nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als
Salz ein Meersalz vorgesehen ist.
6. Keks nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als
Backtriebmittel ein Hirschhornsalz vorgesehen ist.
7. Keks nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als
weitere Zutat Gewürze vorgesehen sind.
8. Keks nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als
Fett Butter vorgesehen ist.
9. Keks nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als
Weizenmehl ein Weizenvollkornmehl vorgesehen ist.
10. Keks nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als
Vollmilch ein Vollmilchpulver vorgesehen ist.
11. Keks nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
als weitere Zutat Amaranth vorgesehen ist.
12. Keks nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ama
ranth als Amaranthmehl vorgesehen ist.
13. Keks nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ama
ranth als Amaranth-Popkorn vorgesehen ist.
14. Keks nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Amaranth kontrolliert biologisch angebaut ist.
15. Keks nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
als weitere Zutat Nüsse vorgesehen sind.
16. Keks nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß Hasel
nüsse verwendet werden.
17. Keks nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nüsse kontrolliert biologisch angebaut sind.
18. Keks nach Anspruch 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nüsse zerkleinert sind.
19. Keks nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nüsse zerspant sind.
20. Keks nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nüsse auf Späne mit einer maximalen Länge von 5 mm zerspant
sind.
21. Keks nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nüsse zu einem Nußmehl gemahlen sind.
22. Keks nach Anspruch 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nüsse als ein Gemisch von Spänen und Nußmehl zugegeben
sind.
23. Keks nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
als weitere Zutat Müsli vorgesehen ist.
24. Keks nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
als weitere Zutat Rosinen vorgesehen sind.
25. Keks nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Ro
sinen ungeschwefelt sind.
26. Keks nach Anspruch 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rosinen kernlos sind.
27. Keks nach Anspruch 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rosinen zerkleinert sind.
28. Keks nach Anspruch 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rosinen kontrolliert biologisch angebaut sind.
29. Keks nach Anspruch 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß
als weitere Zutat Früchte vorgesehen sind.
30. Keks nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die
Früchte getrocknet sind.
31. Keks nach Anspruch 29 und 30, dadurch gekennzeichnet, daß
die Früchte zerkleinert sind.
32. Keks nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die
Früchte auf Stücke von maximal 5 mm Länge zerkleinert sind.
33. Keks nach Anspruch 29 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß
die Früchte kontrolliert biologisch angebaut sind.
34. Keks nach Anspruch 29 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß
als Früchte Äpfel vorgesehen sind.
35. Keks nach Anspruch 29 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß
als Früchte Aprikosen vorgesehen sind.
36. Keks nach Anspruch 34 und 35, dadurch gekennzeichnet, daß
die Äpfel und die Aprikosen entkernt sind.
37. Keks nach Anspruch 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß
als weitere Zutat Hafer vorgesehen ist.
38. Keks nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß der Ha
fer kontrolliert biologisch angebaut ist.
39. Keks nach Anspruch 37 und 38, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hafer als Haferflocken zugegeben wird.
40. Keks nach Anspruch 23 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß
Rosinen, Früchte und Haferflocken in einer Müslimischung
(48) zugegeben wird.
41. Keks nach Anspruch 1 bis 40 dadurch gekennzeichnet, daß er
als eine flache Scheibe ausgebildet ist.
42. Keks nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die fla
che Scheibe rechteckig ist.
43. Keks nach Anspruch 41 und 42, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheibe gezackte Ränder aufweist.
44. Keks nach Anspruch 41 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß
die flache Scheibe einander planparallel verlaufen gelochte
Oberflächen (8, 9) aufweist.
45. Keks nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Oberfläche (8, 9) Löcher in einander parallel verlaufenden
Reihen angeordnet sind.
46. Keks nach Anspruch 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß
pro 100 g Keksmasse ein Nährwertgehalt von 50 bis 65 g
Kohlehydrate vorgesehen ist.
47. Keks nach Anspruch 1 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß
pro 100 g Keksmasse ein Nährwertgehalt von 15 bis 30 g Fett
vorgesehen ist.
48. Keks nach Anspruch 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß
pro 100 g Keksmasse ein Nährwertgehalt von 8 bis 12 g Ei
weiß vorgesehen ist.
49. Keks nach Anspruch 1 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß
pro 100 g Keksmasse ein Nährwertgehalt von 1,0 bis 2,0 g
Mineralstoffen vorgesehen ist.
50. Keks nach Anspruch 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß
pro 100 g Keksmasse Ballaststoffe mit einem Anteil von bis
4 bis 8 g vorgesehen sind.
51. Verfahren zur Herstellung von Keksen aus einer Grundmi
schung von Weizenmehl, Fett, Vollmich, Salz, und Backtrieb
mittel, dadurch gekennzeichnet, daß eine Teigmasse (10) aus
der Grundmischung hergestellt wird, der zum Süden ein An
teil an Bienenhonig zugemischt wird.
52. Verfahren nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundmischung ein Anteil von 3,5% des Gewichts der Teig
masse (10) an Amaranthmehl zugesetzt wird.
53. Verfahren nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit Amaranthmehl versehenen Teigmasse ein Anteil von 8%
Amaranth-Popkorn zugesetzt wird und gemeinsam mindestens 5
min. gerührt wird.
54. Verfahren nach Anspruch 51 und 52, dadurch gekennzeichnet,
daß einem aus der Grundmischung und Amaranthmehl bestehen
den Teig 2,7% seines Gewichtes an Sesammehl hinzugemischt
wird.
55. Verfahren nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sesammehl gleichzeitig mit dem Amaranthmehl der Teigmasse
(10) hinzugemischt wird.
56. Verfahren nach Anspruch 51 bis 55, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vollmilch als Vollmilchpulver mit 1% des
Teiggewichtes zugemischt wird.
57. Verfahren nach Anspruch 51 bis 56, dadurch gekennzeichnet,
daß Nüsse auf 5 mm maximale Spanlänge zerspant und mit ei
nem Anteil von 13% der aus der Grundmischung bestehenden
Teigmasse (10) gleichzeitig mit dem Amaranthmehl beigegeben
werden und mindestens 10 min lang gerührt wird.
58. Verfahren nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, daß
Nüsse gemahlen und mit einem Anteil von 13% der aus der
Grundmischung bestehenden Teigmasse (10) gleichzeitig mit
dem Amaranthmehl beigegeben und die Teigmasse (10) dann 10
min gerührt werden.
59. Verfahren nach Anspruch 51 bis 58, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Müslimischung (48) aus 40 Gewichtsprozent Hafer
flocken, 10% zerspanten Haselnüssen, 20% Rosinen und 30%
getrockneten Früchten hergestellt, einer Grundmischung hin
zugefügt und 15 min. gerührt wird und nach einer Formgebung
als Flachkeks bei einer Temperatur von 200 bis 250 Grad
Celsius gebacken wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4322421A DE4322421A1 (de) | 1993-07-06 | 1993-07-06 | Keks mit Weizenmehl, Fett, Vollmilch, Salz und einem Backtriebmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4322421A DE4322421A1 (de) | 1993-07-06 | 1993-07-06 | Keks mit Weizenmehl, Fett, Vollmilch, Salz und einem Backtriebmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4322421A1 true DE4322421A1 (de) | 1995-01-26 |
Family
ID=6492051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4322421A Withdrawn DE4322421A1 (de) | 1993-07-06 | 1993-07-06 | Keks mit Weizenmehl, Fett, Vollmilch, Salz und einem Backtriebmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4322421A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1013943C2 (nl) * | 1999-12-23 | 2001-06-26 | Triticum Holding B V | Voedingsmiddel voor het verlichten van incidentele zuurbranden, reflux-klachten (gastro-oesophageale refluxklachten) en maag/darmklachten op basis van honing, alsmede geperst product waarin een dergelijk voedingsmiddel is verwerkt. |
| FR2909880A1 (fr) * | 2006-12-18 | 2008-06-20 | Univ Nice Sophia Antipolis Eta | Preparation pour la detection d'un defaut de la fonction salivaire. |
| ES2588855A1 (es) * | 2015-04-22 | 2016-11-07 | Rosario Del Pilar CERRÓN GALVÁN | Crocanti de amaranto, variantes del crocanti y procedimiento de obtención de los mismos |
| DE202019001951U1 (de) | 2019-05-03 | 2019-06-05 | Detlef Rohnstein | Gebäck |
-
1993
- 1993-07-06 DE DE4322421A patent/DE4322421A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1013943C2 (nl) * | 1999-12-23 | 2001-06-26 | Triticum Holding B V | Voedingsmiddel voor het verlichten van incidentele zuurbranden, reflux-klachten (gastro-oesophageale refluxklachten) en maag/darmklachten op basis van honing, alsmede geperst product waarin een dergelijk voedingsmiddel is verwerkt. |
| WO2001047373A1 (en) * | 1999-12-23 | 2001-07-05 | Triticum Holding B.V. | Honey based food product for relief of stomach and intestine complaints and compressed product comprising said composition |
| FR2909880A1 (fr) * | 2006-12-18 | 2008-06-20 | Univ Nice Sophia Antipolis Eta | Preparation pour la detection d'un defaut de la fonction salivaire. |
| WO2008093005A3 (fr) * | 2006-12-18 | 2008-12-11 | Univ Nice Sophia Antipolis | Preparation pour la detection d'un defaut de la fonction salivaire |
| ES2588855A1 (es) * | 2015-04-22 | 2016-11-07 | Rosario Del Pilar CERRÓN GALVÁN | Crocanti de amaranto, variantes del crocanti y procedimiento de obtención de los mismos |
| DE202019001951U1 (de) | 2019-05-03 | 2019-06-05 | Detlef Rohnstein | Gebäck |
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