[go: up one dir, main page]

DE4321859C2 - Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen - Google Patents

Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen

Info

Publication number
DE4321859C2
DE4321859C2 DE19934321859 DE4321859A DE4321859C2 DE 4321859 C2 DE4321859 C2 DE 4321859C2 DE 19934321859 DE19934321859 DE 19934321859 DE 4321859 A DE4321859 A DE 4321859A DE 4321859 C2 DE4321859 C2 DE 4321859C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
coins
magazine
magazine insert
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Revoked
Application number
DE19934321859
Other languages
English (en)
Other versions
DE4321859A1 (de
Inventor
Andreas Fresenborg
Harald Jaehrig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUTOMATENTECHNIK BAUMANN GMBH, 92637 WEIDEN, DE
Original Assignee
KLUESSENDORF PRODUKT und VERTR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLUESSENDORF PRODUKT und VERTR filed Critical KLUESSENDORF PRODUKT und VERTR
Priority to DE19934321859 priority Critical patent/DE4321859C2/de
Priority to DE9321265U priority patent/DE9321265U1/de
Publication of DE4321859A1 publication Critical patent/DE4321859A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4321859C2 publication Critical patent/DE4321859C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Revoked legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/24Coin-actuated mechanisms; Interlocks with change-giving
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F1/00Coin inlet arrangements; Coins specially adapted to operate coin-freed mechanisms
    • G07F1/04Coin chutes
    • G07F1/047Coin chutes with means for temporarily storing coins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die EP 0 278 216 A1 offenbart einen Ausgabeautomaten mit Wechselgeldrückgabe, der mehrere Magazineinsätze jeweils in Form einer um eine senkrechte Achse dreh­ bar gelagerten Zellenrades enthält. Die Zellenräder weisen in Umfangsrichtung nebeneinander liegende, sich radial erstreckende sowie oben und unten offene Zellen zur Aufnahme von jeweils einer Münze auf. Un­ ter jedem Zellenrad befindet sich ein feststehender Boden mit einem ersten radialen Schlitz zur steuerba­ ren Eingabe von Münzen in das Zellenrad sowie zur steuerbaren Ausgabe von Münzen aus dem Zellenrad in eine Geldausgabeschale sowie mit einem zweiten radia­ len Schlitz zur steuerbaren Ausgabe von Münzen aus dem Zellenrad in einen Sammelbehälter, wobei sich das Zellenrad bei der Eingabe von Münzen und der Ausgabe von Münzen in den Sammelbehälter jeweils in der einen Richtung und bei der Ausgabe von Münzen in die Geld­ ausgabeschale in der anderen Richtung dreht. Die bei­ den Schlitze sind als ein gemeinsamer Schlitz mit doppelter Schlitzbreite ausgebildet, und es ist ein radial verschiebbarer Riegel vorgesehen, welcher drei Stellungen einnehmen kann, wobei er in der ersten Stellung beide Schlitze, in der zweiten Stellung den ersten Schlitz und in der dritten Stellung den zwei­ ten Schlitz verschließt.
Die dritte Stellung nimmt der Riegel in einem span­ nungslosen Zustand des Automaten ein; in diesem Zu­ stand ist jeweils der zweite Schlitz der einzelnen Magazineinsätze verschlossen und jeweils der erste Schlitz ist geöffnet. Eingeworfene Falschmünzen fal­ len durch den die ersten Schlitze enthaltenden Kanal direkt in die Geldausgabeschale.
Um eine Münze in ein Zellenrad einzugeben, wird der zugeordnete Riegel in die erste Stellung gebracht, in der er beide Schlitze verschließt, und das Zellenrad dreht sich in der ersten Richtung.
Zur Ausgabe einer Münze aus einem Zellenrad in die Geldausgabeschale werden der zugeordnete Riegel sowie die darunter liegenden Riegel in die dritte Stellung gebracht, in der der erste Schlitz geöffnet und der zweite Schlitz geschlossen sind. Darüber hinaus wird das betreffende Zellenrad in der zweiten Richtung ge­ dreht.
Besonders kompliziert läuft bei dem bekannten Automa­ ten die Eingabe von Münzen in den Sammelbehälter ab. Da bei diesem Automaten zunächst alle eingegebenen Münzen in einer den obersten Magazineinsatz bildenden Vorkasse gespeichert werden und erst nach Abschluß des Eingabevorgangs auf die einzelnen jeweils einer Münzsorte zugeordnete Magazineinsätze verteilt wer­ den, wird, wenn einer dieser Magazineinsätze voll ist und eine münze aus der Vorkasse in diesen eingespei­ chert werden soll, der Riegel dieses Magazineinsatzes in die erste Stellung gebracht, in der beide Schlitze verschlossen sind. Oberhalb dieses Magazineinsatzes müssen die ersten Schlitze geöffnet sein, damit die Münze auf den den ersten Schlitz verschließenden Rie­ gel dieses Magazineinsatzes fallen kann. Ist dies ge­ schehen, dann wird das Zellenrad dieses Magazinein­ satzes um eine Zelle in der ersten Richtung gedreht. Damit gelangt die Münze, die in dieser Richtung un­ mittelbar hinter dem zweiten Schlitz liegt, auf den diesen Schlitz abdeckenden Teil des Riegels. Der Rie­ gel wird dann in die zweite Stellung bewegt, in wel­ cher der erste Schlitz verschlossen bleibt, der zwei­ te Schlitz aber geöffnet wird. Da auch die darunter­ liegenden Riegel entsprechend verschoben werden, kann die letztgenannte Münze in die Endkasse fallen.
Dieser bekannte Automat ist jedoch aufwendig, da je­ der Riegel drei verschiedene Positionen einnehmen kann und zwischen diesen Positionen relativ große Strecken zurückgelegt werden müssen.
Diese Verschiebungen erfordern für jeden Riegel einen eigenen Motor, der mindestens drei verschiedene Stel­ lungen einnehmen kann und der über ein auf seiner Welle sitzendes Ritzel mit einer mit dem Riegel ver­ bundenen Zahnstange gekoppelt ist. Der Automat arbei­ tet aus diesem sowie aus dem Grund, daß die Riegel sehr häufig verschoben werden müssen, auch verhält­ nismäßig langsam.
Ausgehend von der EP 0 278 216 A1 ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die gattungsbil­ dende Vorrichtung zum Speichern und Ausgeben von Mün­ zen mit mindestens einem Magazineinsatz derart auszu­ gestalten, daß diese einfacher auf gebaut ist und schneller und sicherer arbeiten kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist den Vorteil auf, daß ein die einzelnen Magazine verbindender Münzkanal je Magazin nur einen den Schacht verschlie­ ßenden Schieber aufweist, der von einem elektromagne­ tischen Stellantrieb betätigbar ist. Durch einen wei­ teren bodenseitig des Magazingehäuses angeordneten unverschließbaren Schlitz wird ein Münzkanal gebil­ det, durch den bei gefülltem Magazin die Münzen in eine Endkasse geleitet werden. Aufgrund der Ausge­ staltung der Abdeckungen der einzelnen Magazine, so­ wie der trichterförmig ausgebildeten Zellen des je­ weiligen Zellenrades eines Magazins wird ein Münz­ leitkanal gebildet. Die Ausgestaltung des Münzleitka­ nals verhindert somit ein Verkanten oder Verklemmen von Münzen, die zu einer Münzentnahmestelle bzw. in die Endkasse geleitet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Er­ findung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Gesamtdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem mün­ zenaufnehmenden Zellenrad,
Fig. 2 ein Magazineinsatz mit einem Zellenrad, als Draufsicht auf den Deckel des Magazineinsat­ zes,
Fig. 3 Querschnitt durch einen Magazineinsatz gemäß dem Schnittverlauf III-III in der Fig. 2, und
Fig. 4 Ansicht von der Antriebseinheit, als Teilan­ sicht.
Eine in der Fig. 1 mit 1 bezeichnete schematisch dargestellte Vorrichtung zur Entgegennahme sowie zum Zwischenspeichern und Ausgeben von Münzen umfaßt ei­ nen Aufnahmerahmen 2, an dem ein Münzprüfer 3 sowie Magazineinsätze 4, eine Geldausgabeschale 5 und ein Münzsammelbehälter 6 befestigt sind. Des Weiteren um­ faßt die Vorrichtung 1 eine nicht dargestellte Steu­ ereinheit mit einem Mikroprozessor zur Ablaufsteue­ rung. Die dem Münzprüfer 3 zugeführten Münzen werden bodenseitig des Münzprüfers 3 durch einen Falsifika­ tionskanal 7 oder einem Gutkanal 8 ausgegeben. Die vom Münzprüfer 3 nicht akzeptierten Münzen werden durch den Falsifikationskanal 7 direkt in die Geld­ ausgabeschale 5 geleitet. Die von dem Münzprüfer 3 akzeptierten Münzen werden einem am Gutkanal 8 an­ schließenden Münzzuführkanal 9 zugeführt. Ein Münz­ speicher besteht aus 6 in gleicher Weise ausgebilde­ ten Magazineinsätzen 4, die senkrecht übereinander­ stehend angeordnet sind. Die die einzelnen Maga­ zineinsätze 4 verbindenden Münzüberlaufkanäle 11 wer­ den durch einen Bereich des jeweiligen Deckels des Magazineinsatzes 4 sowie durch die jeweilige Zelle eines jeden Zellenrads des Magazineinsatzes gebildet.
Der Deckelbereich wie auch die Zellen des Zellenrades sind trichterförmig ausgebildet. Von der Magazinein­ satzunterseite führt ein Münzrückgabekanal 12 zur Geldausgabeschale 5. Des Weiteren umfassen die Maga­ zineinsätze den Münzüberlaufkanal 11, beginnend an der Unterseite des obersten Magazineinsatzes 4 und mündend in den Münzsammelbehälter 6.
In der Fig. 2 ist ein Magazineinsatz 4 in Draufsicht dargestellt. Ein Deckel 13 des Magazineinsatzes 4 um­ faßt einen im Bereich der Mittellängsachse 14 befind­ lichen trichterförmig ausgebildeten und in Richtung des Bodens des Magazineinsatzes 4 gerichteten Einzug 15. Durch diesen werden die vom Münzprüfer 3 als Fal­ sifikate erkannten Münzen geleitet. Des Weiteren um­ faßt der Deckel 13 des Magazineinsatzes 4 zwei peri­ pherieseitig nebeneinander angeordnete trichterförmi­ ge Einzüge 16, 17, die in Richtung des Magazinbodens gerichtet sind. Die beiden nebeneinander angeordne­ ten, peripherieseitig des Deckels 13 befindlichen trichterförmigen Einzüge 16, 17 sind den nicht näher dargestellten Zellen eines darunter befindlichen Zel­ lenrades 18 zugeordnet. Das Zellenrad 18 ist in Form eines zylindrischen Rings ausgebildet. Die Zellen des Zellenrades 18 sind zuführseits peripherieseitig auf­ geweitet und die Zellen weisen bodenseitig am Innen- und Außenumfang annähernd die gleiche Erstreckung in Umfangsrichtung auf. Der Boden des Magazineinsatzes weist mit den deckelseitig vorgesehenen trichterför­ migen Einzügen 16, 17 korrespondierende Durchbrüche 19, 26 (Fig. 3) auf. Mit einem zwischen dem Zellenrad 18 und dem Magazinboden angeordneten, horizontal ver­ schiebbaren Schieber 20 ist der Durchbruch 19 ver­ schließbar. Der Schieber 20 wird von einem elektroma­ gnetischen Stellantrieb 21 horizontal verschoben. Am Außenumfang des Zellenrades 18 weist dieses bodensei­ tig einen Außenring 22 (Fig. 4) auf, der zahnähnlich ausgebildet ist. In die Zähne des Außenringes 22 greifen Stifte eines Stellantriebes 23 ein, so daß der Außenring 22 bei konstanter Drehgeschwindigkeit des Stellantriebs 23 eine gleichförmige Drehbewegung ausführt.
In der Fig. 3 ist gemäß dem Schnittverlauf III-III in der Fig. 2 ein Magazineinsatz 4 dargestellt. Von einer symbolisierten Münzeinwurfstelle 24 und einem nachfolgend angedeuteten Münzprüfer 3 werden die von diesem akzeptierten Münzen dem Magazineinsatz 4 dec­ kelseitig zugeführt und unter Vermittlung des trich­ terförmig ausgebildeten deckelseitigen Einzugs 16 und der darunter angeordneten trichterförmig ausgebilde­ ten Zelle 25 des Zellenrades 22 wird bodenseitig die Münze der Geldausgabeschale 5 zugeführt. Beim Über­ fahren einer mit einer Münze gefüllten Zelle 25 über den bodenseitig angeordneten Durchbruch 26 gelangt die Münze durch diesen und den durch die jeweilige Zelle des jeweiligen Zellenrades 18 gebildeten Über­ laufkanal 11 in dem unterhalb der Magazineinsätze 4 angeordneten Münzsammelbehälter 6.
In der Fig. 4 ist ein Antriebselement eines An­ triebsmotor 23 sowie ein Teilbereich des Zellenrades 18 mit dem Außenring 22 dargestellt. Auf der An­ triebsachse des Antriebsmotors 23 ist ein Rundteil 27 mit zapfenförmigen Fortsätzen 28 angeordnet. Die zap­ fenförmigen Fortsätze 28 sind in Richtung des Außen­ rings 22 des Zellenrades 18 gerichtet und befinden sich auf einer horizontalen durch die Mittellängsach­ se des Drehteils befindlichen Achse. Die zapfenförmi­ gen Fortsätze 28 ragen in die Verzahnung des Außen­ ringes 22.
Der Münzprüfer 3 korrespondiert mit der nicht näher dargestellten Steuereinheit und Übermittelt an diese die Wertigkeit der jeweils entgegengenommenen Münze. Von der Steuereinheit wird entsprechend der entgegen­ genommenen Wertigkeit der Münze der Stellantrieb 21 für den Schieber 20 in dem jeweiligen entsprechenden Magazineinsatz 4 gesteuert. In der Grundstellung sind alle bodenseitigen Durchbrüche 19 geöffnet. Bei der Entgegennahme von Münzen wird mit dem Schieber 20 der Münzdurchgang in dem Magazineinsatz 4 geschlossen, in welchem die Münze aufgenommen werden soll. Zu diesem Zweck wird der elektromagnetische Stellantrieb 21 des Schiebers 20 von der Steuereinheit bestromt. Im Be­ reich des trichterförmig ausgebildeten deckelseitigen Einzugs 16 weist jeder Magazineinsatz 4 einen Münz­ durchgangssensor auf. Der nicht näher dargestellte Münzdurchgangssensor wird aus einem Lichtsender und Lichtempfänger gebildet. Mit dem Münzdurchgangssensor wird erfaßt, ob eine Münze der Zelle zugeführt wurde. Nach dem Zugang der Münze wird von der Steuereinheit nachfolgend der Antriebsmotor 23 für das Zellenrad derart bestromt, daß dieses um eine Zelle 25 weiter entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Wird durch Betätigung eines frontseitig der Vorrichtung vorgese­ henen, mit der Steuereinheit verbundenen Bedienele­ mentes ein Einzahlvorgang unterbrochen, so wird nach­ folgend von der Steuereinheit der Antriebsmotor 23 derart bestromt, daß sich das Zellenrad 18 in entge­ gengesetztem Sinn dreht, und daß der Stellantrieb 21 für den Schieber derart bestromt wird, daß die boden­ seitig vorgesehene Öffnung 19 freigegeben wird, so daß die Münze über den Münzrückgabekanal 12 zur Geld­ ausgabeschale 5 geleitet wird.
Nach einer Entgegennahme einer Münze in einer Zelle 25 wird das Zellenrad 18 entgegen dem Uhrzeigersinn weitergedreht. Die mit einer Münze gefüllte Zelle wird dabei über den weiteren bodenseitig vorgesehenen Durchbruch 26 geführt, der zu einem Münzüberlaufkanal 11 gehört. Der aus den Zellenrädern 18 und den dec­ kelseitig trichterförmig ausgebildeten Einzügen 17 gebildete Münzüberlaufkanal 11 mündet in den unter­ halb aller Magazineinsätze 4 befindlichen Münzsammel­ behälter 6.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen mit mindestens einem Magazineinsatz in Form eines um eine senkrechte Achse drehbar gelagerten Zellenrades, das in Umfangsrichtung verteilt Zellen zur Aufnahme von Münzen enthält, mit einem unter dem Magazineinsatz feststehenden Boden mit einem ersten radialen, durch eine Münzsperrvorrichtung zu öffnenden und zu schließenden Schlitz zur steuerbaren Eingabe von Münzen in den Magazineinsatz sowie zur steuerbaren Ausgabe von Münzen aus dem Magazineinsatz in eine Geldausgabeschale und einem zweiten radialen Schlitz zur Ausgabe von von im Magazineinsatz aufgenommenen Münzen in einen Sammelbehälter, wobei die Münzsperrvorrichtung einen durch Hilfskraft betätigbaren Sperrmechanismus zum Öffnen und Schließen des ersten radialen Schlitzes aufweist und die Ausgabe der Münzen über den ersten oder den zweiten radialen Schlitz durch eine entsprechende Drehung des Zellenrades gegenüber dem Magazineinsatz erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzsperrvorrichtung durch einen von einem elektromagnetischen Stellantrieb (21) betätigbaren Schieber (20) dargestellt ist, der ausschließlich zum Öffnen und Schließen des ersten radialen Schlitzes (19) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (19, 26) im Boden einen einer Zellenteilung entsprechenden gegenseitigen Abstand aufweisen und daß das Zellenrad (18) zur Ausgabe von Münzen in die Geldausgabeschale (5) einerseits und in den Sammelbehälter (6) andererseits in entgegengesetzten Drehrichtungen drehbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schlitz (26) unter Vermittlung eines Münzüberlaufkanals (11) mit dem Sammelbehälter (6) und der erste Schlitz (19) unter Vermittlung eines Münzrückgabekanals (12) mit einer Geldausgabeschale (5) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Magazineinsätze (4) übereinander angeordnet sind und daß jeweils ein den Magazineinsatz (4) überdeckender Deckel (13) im Bereich von Durchbrüchen (16, 17) für den Durchlaß von Münzen trichterförmig ausgebildet ist, wobei der Trichterauslaß in Richtung des Einlasses einer Zelle (25) des Zellenrades (18) gerichtet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zellenrad (18) um seine Rotationsachse drehbar in einem aus dem Deckel (13) und dem Bodenteil mit den Schlitzen (19, 26) bestehenden Magazineinsatzgehäuse angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Zellenrad (18) ein steuerbarer, in der Drehrichtung umkehrbarer Antriebsmotor (23) zugeordnet ist, auf dessen Antriebswelle eine Scheibe (27) mit zwei zapfenförmigen Stiften (28) vorgesehen ist, die in einem am Außenumfang des Zellenrades (18) vorgesehenen, als Zahnkranz ausgebildeten Außenring (22) eingreift, und daß mit einem mit einer Steuereinheit des Antriebsmotors (23) verbundener Sensor eine annähernd horizontale Stillstandsposition der Stifte (28) überprüft wird.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem dem Magazineinsatz (4) vorgeschalteten Münzprüfer (3) aus­ gehender, zur Geldausgabeschale (5) führender Falsifikationskanal durch den Innenraum des Zellenrades (18) geführt wird, und daß der Falsifikationskanal (7) durch einen trichterförmig ausgebildeten Abschnitt des Deckels (13) gebildet wird.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Münzüberlaufkanal (11) und der Münzrückgabekanal (12) durch die trichterförmig ausgebildeten Durchbrüche (16, 17) des jeweiligen Deckels (13) sowie die trichterförmig ausgebildeten Zellen (25) des jeweiligen Zellenrades (18) gebildet wird.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (25) des Zellenrades (18) im Münzzuführbereich sich radial nach außen aufweiten und bodenseitig am Innen- und Außenumfang annähernd die gleiche Breite aufweisen, und daß der Deckel (13) des Magazineinsatzes (4) im Bereich der Durchbrüche (16, 17) trichterförmig mit zu den Zellen gerichteter Verjüngung ausgebildet ist.
DE19934321859 1993-07-01 1993-07-01 Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen Revoked DE4321859C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934321859 DE4321859C2 (de) 1993-07-01 1993-07-01 Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen
DE9321265U DE9321265U1 (de) 1993-07-01 1993-07-01 Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934321859 DE4321859C2 (de) 1993-07-01 1993-07-01 Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4321859A1 DE4321859A1 (de) 1995-01-12
DE4321859C2 true DE4321859C2 (de) 2001-03-08

Family

ID=6491665

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19934321859 Revoked DE4321859C2 (de) 1993-07-01 1993-07-01 Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4321859C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009015219A1 (de) 2008-04-01 2009-10-15 Phoenix Mecano Digital Elektronik Gmbh Münzspeicher

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5964657A (en) * 1996-01-22 1999-10-12 Asahi Seiko Co., Ltd. Coin processing device for automatic vending machines
DE59708206D1 (de) * 1997-12-05 2002-10-17 Ascom Autelca Ag Guemligen Vorrichtung und Anordnung zum Speichern von Münzen mit deren Zwischenspeicherung
DE602006010707D1 (de) * 2006-09-21 2010-01-07 App De Mesure Et De Laboratoir Maskierungsvorrichtung
CN104077829A (zh) * 2014-07-18 2014-10-01 广州广电运通金融电子股份有限公司 一种硬币处理装置

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1574155A1 (de) * 1967-08-30 1971-11-11 Telefunken Patent Verteilmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten Reihen von Stapelfaechern
DE2752313C2 (de) * 1976-12-30 1986-04-30 Autelca AG, Gümligen, Bern Selbstkassierer oder Geldwechsler
EP0278216A1 (de) * 1987-01-06 1988-08-17 Compagnie Generale D'automatisme Cga-Hbs Verkaufsautomat mit einer Münzrückgabeeinrichtung
DE3918633C1 (de) * 1989-06-05 1990-12-06 Kluessendorf Ag, 1000 Berlin, De

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1574155A1 (de) * 1967-08-30 1971-11-11 Telefunken Patent Verteilmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten Reihen von Stapelfaechern
DE2752313C2 (de) * 1976-12-30 1986-04-30 Autelca AG, Gümligen, Bern Selbstkassierer oder Geldwechsler
EP0278216A1 (de) * 1987-01-06 1988-08-17 Compagnie Generale D'automatisme Cga-Hbs Verkaufsautomat mit einer Münzrückgabeeinrichtung
DE3918633C1 (de) * 1989-06-05 1990-12-06 Kluessendorf Ag, 1000 Berlin, De

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009015219A1 (de) 2008-04-01 2009-10-15 Phoenix Mecano Digital Elektronik Gmbh Münzspeicher
DE102009015219B4 (de) * 2008-04-01 2010-04-15 Phoenix Mecano Digital Elektronik Gmbh Münzspeicher

Also Published As

Publication number Publication date
DE4321859A1 (de) 1995-01-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3876256T2 (de) Verkaufsautomat mit einer muenzrueckgabeeinrichtung.
DE3324731C2 (de)
DE10260221A1 (de) Münzausgabevorrichtung
EP0978106A2 (de) Geld-ausgabeautomat
DE3876364T2 (de) Muenzbehandlungsvorrichtung.
DE3621447C2 (de)
DE3806723C2 (de) Zwischenkasse für Selbstverkäufer
DE3203213C2 (de) Auszahlungsmaschine für Banknoten
DE69435014T2 (de) Münzspeicher
DE4321859C2 (de) Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen
DE2448600C3 (de) Vorrichtung zum automatischen Ergänzen eines Wechselmünzenvorrats bei einem mit Münzen betätigbaren Automaten
CH654874A5 (de) Safe-anlage.
WO1995007519A1 (de) Geldbetätigtes unterhaltungsgerät
DE10193700B4 (de) Münzsortiervorrichtung
DE3918633C1 (de)
DE852313C (de) Muenzkassier- und Steuervorrichtung fuer Automaten mit Muenzeinwurf
DE4101809C1 (en) Rolled-up coins dispensing machine - has additional stacked column(s) supported by slide delivering from first column
DE3018867A1 (de) Muenzen-verpackungsmaschine
EP1869649A2 (de) Vorrichtung zum zwischenspeichern, sammeln und ausgeben von münzen
DE9321265U1 (de) Vorrichtung zum Zwischenspeichern, Sammeln und Ausgeben von Münzen
DE8701393U1 (de) Gehäuse für Spielautomaten
DE2556865C3 (de) Vorrichtung zur Annahme, Speicherung und Rückgabe von Münzen bei Verkaufsautomaten, insbesondere Fahrkartenautomaten
DE2338315C2 (de) Wechselgeldautomat
DE3543406C2 (de)
DE3304125A1 (de) Geldbetaetigtes geraet

Legal Events

Date Code Title Description
8181 Inventor (new situation)

Free format text: FRESENBORG, ANDREAS, 12161 BERLIN, DE JAEHRIG, HARALD, 13051 BERLIN, DE

8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: KLUESSENDORF PRODUKT UND VERTRIEBS GMBH, 13599 BER

D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: AUTOMATENTECHNIK BAUMANN GMBH, 92637 WEIDEN, DE

8331 Complete revocation