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DE2556865C3 - Vorrichtung zur Annahme, Speicherung und Rückgabe von Münzen bei Verkaufsautomaten, insbesondere Fahrkartenautomaten - Google Patents

Vorrichtung zur Annahme, Speicherung und Rückgabe von Münzen bei Verkaufsautomaten, insbesondere Fahrkartenautomaten

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DE2556865C3
DE2556865C3 DE19752556865 DE2556865A DE2556865C3 DE 2556865 C3 DE2556865 C3 DE 2556865C3 DE 19752556865 DE19752556865 DE 19752556865 DE 2556865 A DE2556865 A DE 2556865A DE 2556865 C3 DE2556865 C3 DE 2556865C3
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DE
Germany
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coin
coins
cylinders
cylinder
guide channel
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Application number
DE19752556865
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English (en)
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DE2556865A1 (de
DE2556865B2 (de
Inventor
Lorenz Dipl.-Ing. 1000 Berlin Claussen
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BERLINER MASCHINENBAU AG VORMALS L SCHWARTZKOPFF 1000 BERLIN
Original Assignee
BERLINER MASCHINENBAU AG VORMALS L SCHWARTZKOPFF 1000 BERLIN
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Publication date
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Publication of DE2556865A1 publication Critical patent/DE2556865A1/de
Publication of DE2556865B2 publication Critical patent/DE2556865B2/de
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Publication of DE2556865C3 publication Critical patent/DE2556865C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G07B15/06Arrangements for road pricing or congestion charging of vehicles or vehicle users, e.g. automatic toll systems
    • G07B15/066Arrangements for road pricing or congestion charging of vehicles or vehicle users, e.g. automatic toll systems being coin-operated
    • GPHYSICS
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    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
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    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • GPHYSICS
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Annahme, Speicherung und Rückgabe von Münzen bei Verkaufsautomaten, insbesondere Fahrkartenautomaten, bei der vorzugsweise über einen gemeinsamen Münzeinwurfschlitz Münzen unterschiedlicher Werte einem der Prüfung und Sortierung der Münzen dienenden Münzprüfer und Münzen gleichen Wertes aufnehmenden Münzstapelröhren durch eine der Zahl der Münzen unterschiedlicher Werte entsprechende Anzahl von Münzführungskanälen zugeführt werden.
Dei selbstkassierenden Automaten, beispielsweise bei Fahrkartenautomaten, die Fahrkarten unterschiedlicher Preise ausgeben können, muß dem Automaten ein dem Preis der gewünschten Fahrkarte entsprechender Betrag in Münzen eingegeben werden. Da dem Käufer einer Fahrkarte nicht immer die dem Preis genau entsprechenden Münzen zur Verfügung stehen, muß der den Kaufpreis der Fahrkarte übersteigende Anteil des in den Automaten eingegebenen Betrages dem Käufer in Form von Münzen als Restgeld zurückgegeben werden. Der Einwurf der Münzen erfolgt in der Regel durch einen einzigen Einwurfschlitz, durch den also Münzen in Werten von 0,10 DM, 0,50 DM, 1,00 DM, 2,00 DM und 5,00 DM eingeworfen werden können. Die Münzen gelangen in einen Münzprüfer, der den Durchmesser und das Gewicht der eingeworfenen Münzen überprüft und sie in ihrem Wert entsprechende Münzführungskanäle übergibt, in denen sie, sofern sie mit einem Magnetkern ausgestattet sind, magnetisch überprüft
f>o werden können. Dem Münzprüfer sind somit fünf Münzführungskanäle zugeordnet. Da die Münze höchsten Wertes, also die Münze zu 5,00 DM, nicht wieder als Restgeld ausgegeben wird, kann der diese Münzen führende Kanal unmittelbar in eine Kasse münden. Die
''S Münzführungskanäle der anderen Münzen enden oberhalb von Münzstapelrohren, in die die in stehender oder liegender Lage zugeführten Münzen von oben her einfallen. Damit diese Münzen wieder ausgegeben
werden können, ist es bekannt, am unteren Ende jeder Münzstapelröhre einen sogenannten Auszahlmagneten anzuordnen, der als Schieber ausgebildet ist und bei jeder Betätigung des Magneten eine Münze auswirft. Diese bekannte Ausführungsform findei Anwendung bei Münzspielgeräten, aus denen ein erzielter Gewinn durch Betätigung der Auszahlmagneten ausgegeben wird. Bei älteren Münzspielgeräten, bei denen jedes Spiel durch Einwurf von Münzen einzeln ausgelöst werden mußte, hat man diese bekannte Vorrichtung auch zur Ausgabe von Restgeld verwendet, um dem Spieler die Möglichkeit zu geben, mit einer höheren Münze ein Spiel auszulösen, wobei bei Einwurf einer Münze von 1,00 DM ein Spiel ausgelöst und gleichzeitig ein Betrag von 0,80 DM in Münzen zu 0,10 DM i.s zurückgegeben wurde. Bei den heute üblichen Münzspielgeräten kann ein an sich beliebiger Betrag in Form von Münzen eingeworfen werden, der auf einem besonderen Kreditwerk aufgezählt, und von dem die Einzätze der aufeinanderfolgenden Spiele abgebucht werden. Eine Auszahlung des im Kreditwerk ausgewiesenen Betrages erfolgt durch Druckknopfbetätigung.
Diese bekannte Vorrichtung hat gegenüber anderen ebenfalls bekannten, der Annahme, Speicherung und Rückgabe von Münzen dienenden Vorrichtungen, die aus in Drehung versetzbaren Trommeln bestehen, den Vorteil eines optimalen geringen Platzbedarfes, da die Speicherung der Münzen durch Übereinander tapelung in einer Säule erfolgt, deren Höhe verhältnismäßig niedrig gehalten werden kann, da die eingeworfenen jo Münzen immer der Oberseite des zugehörigen Münzstapels zugeführt werden, so daß eine Erschöpfung des zur Rückgabe zur Verfugung stehenden Münzstapels praktisch nicht erfolgen kann. Die bekannte Vorrichtung arbeitet auch durchaus befriedigend bei den Münzstapelgeräten, da die durch wiederholte Impulsgabe gesteuerten elektro-mechanischen Auszahlmagnete einem geringen Verschleiß unterliegen aufgrund der Tatsache, daß ihre Betätigung nur bei Erzielung eines Gewinnes odei in Abhängigkeit von dein Willen des Spielers erfolgt. Außerdem stehen die Münzspielgeräte dem Publikum nur während der üblichen Öffnungszeiten der Geschäfte zur Verfügung, und auch während dieser Zeiten treten wiederholt längere Pausen auf, in denen das Gerät nicht benutzt wird, wenn nämlich spielwilliges Publikum nicht anwesend ist.
Bei den hier in erster Linie in Rede stehenden Fahrkartenautomaten liegen grundsätzlich andere Verhältnisse vor, die eine Verwendung der bekannten Vorrichtung ausschließen. Fahrkartenautomaten stehen auf öffentlichen zugänglichen Plätzen und müssen den Fahrgästen praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfugung stehen. Die Fahrkartenautomaten werden außerdem, was ohne weiteres einleuchtet, in einem vielfach stärkeren Maße benutzt als andere Automaten, beispielsweise Münzspielgeräte, und es kommt noch hinzu, daß bei den Fahrkartenautomaten eine unvergleichlich viel häufigere Ausgabe eines Restgeldbetrages erfolgt, da wohl in den selteneren Fällen der Fahrgast den für eine gewünschte Fahrkarte zu zahlender Betrag in passenden Münzen zur Verfugung hat. Der der Auszahlung dienende Teil der Vorrichtung unterliegt somit einer vielfach höheren Benutzung und damit auch einer höheren Abnutzung, die zu einem Versagen der Restgeldrückgabe führen kann, was in '><, jedem Falle mit Zuverlässigkeit ausgeschlossen werden muß. Hinzu kommt noch, daß bei einem Fahrkartenautomaten der von dem Fahrgast eingegebene Betrag mit dem Preis der Fahrkarte verglichen werden muß, um gebenenfalls einen an sich beliebigen Betrag als Restgeld zu ermitteln und über den im Gerät befindlichen Datenspeicher dem Fahrgast zur Verfügung zu stellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte, mit Münzstapelrohren ausgestattete Vorrichtung so auszubilden, daß bei optimal geringem Einbauraum auf einfache Weise und ur-.ler Verwendung praktisch verschleißfester Konstruktionselemente eine zuverlässige und sichere Speicherung und Auszahlung von Fall zu Fall unterschiedlicher Restgeldbeträge gewährleistet ist unter Verwendung einfacher Steuerungsvorgänge.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mittig unterhalb jedes Münzstapelrohres ein aus zwei parallel und in einem den Durchmesser der Münze unterschreitenden Abstand zueinander angeordneten, gegenläufig wahlweise in entgegengesetzten Richtungen betätigbaren, mit entgegengesetzt gerichteten wendeiförmigen, der Aufwärlsförderung aufeinanderfolgender Münzen dienenden Kanälen ausgestatteten Zylindern bestehendes Förderorgan angeordnet ist, das eine achsparallele, den Zwischenraum der Zylinder übergreifende, mit dem Rand der Münze in Gleitkontakt tretende, an dem Münzstapelrohr endende Führungsschiene besitzt, daß auf der der Führungsschiene abgewandien Seite des Förderorganes ein abfallender, die in den Münzeinwurfschlitz eingegebenen aufeinanderfolgenden Münzen gleichen Wertes liegend den unteren Enden der bei der einen Betätigungsrichtung der Zylinder aufwärts fördernden wendelförniigen Kanäle zuleitender Münzführungskanal vorgesehen ist, und daß auf den oberen Stirnflächen der Zylinder bei ihrer anderen Betätigungsrichtung bei jeder Umdrehung eine Münze aus dem Stapelrohr entnehmende und diese auf einen abwärts geneigten, auf der der Führungsschiene entgegengesetzten Seite der Fördervorrichtung angeordneten, der Ausgabe des Restgeldes dienenden Münzfühningskanal übergebende Ausstoßelemente angeordnet sind.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß ein mit dem unteren Münzführungskanal in Eingriff bewegbares, die aufeinanderfolgenden Münzen einzeln zum Eintritt in die wendeiförmigen Kanäle der Zylinder freigebendes Sperrelement vorgesehen ist. Hierbei ist wesentlich, daß das Sperrelement aus einem an seinem einen Ende schwenkbar befestigten, eine in einen Schlitz des unteren Münzführungskanals ein- und ausschwenkbare Zunge tragenden Hebel besteht, dessen anderes Ende in einer im Umfang eines Zylinders angeordneten Nockenbahn gehalten ist, die derart angeordnet und ausgebildet ist, daß die Zunge mit dem Münzführungskanal außer Eingriff tritt, wenn die unteren Enden der wendeiförmigen Kanäle der Zylinder vor den unteren Münzführungskanal treten.
Eine Weiterbildung kennzeichnet sich weiter dadurch, daß die Ausstoßelemente aus auf den oberen Stirnflächen der Zylinder befestigten Ringscheiben bestehen, die einen mit dem Ende des wendelförniigen Kanals übereinstimmenden radialen, den Austritt der Münze aus der Fördervorrichtung gestattenden Schlitz besitzen, dessen in Austrittsrichtung der Münze hinten liegender Rand in einem die Dicke der Münze leicht unterschreitenden Maß nach oben abgebogen ist.
Weiter ist vorteilhaft, daß zwischen dem unteren Ende der Münzstapelröhre und den die Ausstoßelemente bildenden Ringscheiben ein die Dicke der Münze
leicht überschreitender Spalt besteht.
Vorteilhaft ist weiter, daß die Tiefe der wendelförmigen Kanäle der Zylinder derart bemessen ist, daß die Münze mit leichtem seitlichen Spiel geführt ist.
Weiter besteht eine Ausgestaltung darin, daß auf den <, Achsen der Zylinder einander gleiche Zahnräder bi'lestigt sind, zwischen denen ein gemeinsames, über einen Steuerschalter in der einen oder anderen Drehrichtung betätigbares Antriebszahnrad angeordnet ist. ,ο
Schließlich ist noch vorteilhaft, daß die Zylinder aus im Spritzwege hergestellten Kunststoffkörpern bestehen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Mehrzahl von Münzslapelröhren vorgesehen, die der Anzahl der Münzen unterschiedlicher Werte angepaßt ist, wobei für die Münze höchsten Wertes eine Stapelröhre an sich nicht erforderlich ist, da diese Münze nicht wieder ausgegeben wird.
Frür die Speicherung und die Ausgabe von Münzen ist für jedes Münzstapelrohr lediglich ein in beiden Drehrichtungen wahlweise antreibbarer Antriebsmotor vorgesehen, der über einen auf einfache Weise steuerbaren Schaller in der erforderlichen Drehrichtung ein- oder abgeschaltet wird. Die mit den wendelförmigen Kanälen versehenen Zylinder können im Spritzwege aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt werden und sind praktisch verschleißfest, zumal sie keinerlei stoßartigen Beanspruchungen unterliegen.
Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und es bedeutet:
Fig. 1 perspektivische Darstellung der Vorrichtung bei nach oben abgezogener Münzstapelröhre,
F i g. 2 Ansicht der mit den wendelförmigen Kanälen ausgestatteten Zylinder, F i g. 3 Aufsicht auf den linken Zylinder gemäß F i g. 2,
Fig.4 Schnitt durch den rechten Zylinder gemäß Linie A-Bder F i g. 2,
Fig. 5 Aufsicht und Seitenansichten eines Ausstoßelementes.
Die Fig. 1 zeigt das einer Münzstapelröhre 9 zugeordnete, aus den Zylindern 4, 5 bestehende Förderorgan, das mittig unterhalb der Stapelröhre 9 angeordnet ist. Die beiden Zylinder 4, 5 sind einander parallel gerichtet und besitzen einen gegenseitigen Abstand, der geringer ist als der Durchmesser der Münze 11. Der zwischen den Zylindern 4, 5 bestehende Abstand wird überbrückt durch eine Führungsschiene 8, mit der der Rand der Münze 11 während ihrer Zuführung zur Münzstapelröhre 9 in Gleiteingriff gehalten wird. An die Führungsschiene 8 schließt die Münzstapelröhre 9 an, die in der F i g. 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit von der Führungsschiene 8 abgehoben dargestellt ist.
Die beiden Zylinder 4, 5 sind mit entgegengesetzt gerichteten wendelförmigen Kanälen 12, 13 versehen, die im unteren Bereich der Zylinder 4,5 beginnen und in den oberen Stirnflächen enden, die mit Ausstoßelemente 6, 7 bildenden Ringscheiben versehen sind, die je einen den Durchtritt der Münze 11 gestattenden Schlitz ^0 19 besitzen, und bei denen der in Ausstoßrichtung der Münze 11 hinten liegende Rand 20 des Schlitzes 19 nach oben abgebogen ist Auf der Höhe der unteren Enden der wendelförmigen Kanäle 12,13 ist in Gegenüberlage zu der Führungsschiene 8 ein schräg abwärts gerichteter f,5 Kanal 1 angeordnet, in den eine eingeworfene Münze über den Münzprüfer eingeführt und in liegender Stellung dem Eingang der wendelförmigen Kanäle 12, 13 zugeführt wird. Auf den Achsen 21,22 der Zylinder 4 5 sind einander gleiche Zahnräder 23, 24 befestigt zwischen denen ein in beide Zahnräder 23, 2ί eingreifendes, nicht dargestelltes Antriebszahnrad an geordnet ist, das von einem nicht dargestellten Moto über einen ebenfalls nicht dargestellten Schalte wahlweise in der einen oder anderen Drehrichtung antreibbar ist.
Dem der Eingabe der Münzen 11 dienenden unterer Kanal 1 ist ein Sperrelement 2 zugeordnet, das ein Zunge 3 trägt, die mit einem Schlitz 14 des unterer Kanals 1 in Eingriff treten kann, um die Zuführung eine Münze 11 zu den wendelförmigen Kanälen 12, 13 zi verhindern. Das Sperrelemem 2 besteht aus einen Hebel 16, der an einem Ende 15 drehbar befestigt ist während das andere Ende 17 des Hebels 16 mit eine Nockenbahn 18 in ständigem Eingriff steht, die in de Umfangsfläche des Zylinders 5 angeordnet ist. Die Nockenbahn 18 besitzt eine Vertiefung 18'; wenn da; Ende 17 des Hebels 16 von der Nockenbahn 18 in di< Vertiefung 18' einläuft, wird der Hebel 16 um sein End« 15 nach unten geschwenkt, wobei die Zunge 3 mit den Schlitz 14 des unteren Münzführungskanals 1 auße Eingriff tritt. Die Vertiefung 18' der Nockenbahn 18 is auf dem Umfang des Zylinders 5 so angeordnet, daß di< Zunge 3 mit dem Schlitz 14 dann außer Eingriff tritt wenn sich die beiden Enden der wendelförmigen Kanäle vor dem unteren Münzführungskanal 1 befinden, so dal eine in diesem befindliche Münze 11 in die wendelförmi gen Kanäle eintreten kann, um durch entsprechend( gegensinnige Drehung der beiden Zylinder 4, 5 nact aufwärts gefördert zu werden.
In Gegenüberlage zur Führungsschiene 8 befinde sich ein oberer Münzführungskanal 10, der dci Rückgabe eines aus einer oder mehreren aus den Münzstapelrohr 9 entnommenen Münzen 11 bestehen den Restgeldes dient.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn dem unteren Münzführungskanal 1 aus den nicht dargestellten Münzprüfer eine von dem Fahrgas eingeworfene Münze zugeführt wird, wird ihr Wert it dem Datenspeicher aufgenommen, wobei bei Eingab* mehrerer gleicher oder unterschiedlicher Münzen ein« Addition des gesamten Wertes der eingeworfener Münzen erfolgt. Gleichzeitig wird der nicht dargestellt* Antriebsmotor über seinen Schalter in einer Richtunj betätigt, die in F i g. 1 durch die ausgezogenen Pfeile dargestellt ist. Die Münze 11 gelangt nach Freigabe de; Sperrelementes 2 in die beiden unleren Enden de wendelförmigen Kanäle 12, 13 der Zylinder 4,5, die di( Münze 11 unter Anlage an der Führungsschiene 8 in dei Kanälen 12, 13 mit leichtem seitlichen Spiel nach obet fördern, bis sie durch die Schlitze 19 der all Ausstoßelemente 6,7 dienenden durch Schrauben 25 au den Stirnflächen der Zylinder 4,5 befestigten Ringschei ben austritt und in den Münzführungskanal 9 gelangt Die folgenden Münzen 11 werden in gleicher Weisi durch die Zylinder 4, 5 nach oben gefördert, so daß ii dem Münzstapelrohr 9 eine Münzsäule entsteht, die ständig durch zugeführte Münzen 11 vergrößert wire Wenn die Münzstapelröhre 9 auf ihrer gesamten Längt gefüllt ist, werden weitere Münzen 11 durch ein« Überlauf von der Oberseite der Münzstapelrohre 9 ii eine Kasse abgeführt Wenn der Fahrgast den Fahrkartenautomaten einen dem Betrag der gewünsch ten Fahrkarte entsprechenden Betrag in Münzei zugeführt hat, wird die Karte ausgegeben, und dei Vorgang ist beendet
Wenn der Fahrgast sich nicht im Besitz der den genauen Betrag der Fahrkarte entsprechenden Zahl von Münzen befindet, kann er einen den Preis der Fahrkarte übersteigenden Betrag in Form an sich beliebiger Münzen eingeben. Im Datenspeicher des Fahrkartenautomaten wird der von dem Fahrgast dem Automaten zugeführte Betrag mit dem Preis dei Fahrkarte verglichen. Der diesen Preis übersteigende Anteil des eingeworfenen Betrages wird dem Fahrgast zuriickge geben dadurch, daß der Antriebsmotor der Zylinder 4, 5 in entgegensetzter Drehrichtung betätigt wird durch entsprechende Einstellung des Schalters. Hierbei drehen sich die Zylinder 4, 5 wiederum gegensinnig in Richtung der gestrichelt dargestellten Pfeile. Die aufwärts gebogenen hinteren Ränder 20 der Ausstoß- ,s elemente 6, 7 erfassen die unterste in der Münzstapel-
röhre 9 aufgenommene Münze an ihrem Rand und schieben sie von den Stirnflächen der Zylinder 4, 5 in den abwärts geneigten oberen Münzführungskanal 10, in dein die Münze 11 in eine dem Fahrgast zugängliche nicht dargestellte Ausgabcschale gelangt. Wenn beispielsweise der Fahrgast dem Fahrkartenautomaten einen Betrag zugeführt hat. der den Preis der abgerufenen Fahrkarte um den Betrag von DM 3.50 überschreitet, werden die Antriebsmotoren der Zylinder 4, 5 für die Münzstapelröhre von 2,00 DM, die Münzstapclröhre von 1,00 DM und die Münzstapelröhre von 0,50 DM in solcher Drchrichtung betätigt, daß aus jeder Münzstapelröhre eine Münze ausgestoßen wird, wobei nach Durchführung eines Umlaufes der Walzen 4,5 der Antriebsmotor ausgeschaltet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Annahme, Speicherung und Rückgabe von Münzen bei Verkaufsautomaten, insbesondere Fahrkartenautomaten, bei der vorzugsweise über einen gemeinsamen Münzeinwurfschlitz Münzen unterschiedlicher Werte einem der Prüfung und Sortierung der Münzen dienenden Münzprüfer und Münzen gleichen Wertes aufnehmenden Münzstapelröhrchen durch eine der Zahl der Münzen unterschiedlicher Werte entsprechende Anzahl von Münzführungskanälen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mittig unterhalb jedes Münzstapelrohres (9) ein aus zwei parallel und in einem den Durchmesser der Münze (H) unterschreitenden Abstand zueinander angeordneten, gegenläufig wahlweise in entgegengesetzten Richtungen betätigbaren, mit entgegengesetzt gerichteten wendelförmigen, der Aufwärtsförderuiig aufeinanderfolgender Münzen dienenden Kanälen (12, 13) ausgestatteten Zylindern (4, 5) bestehendes Förderorgan angeordnet ist, das eine achsparallele, den Zwischenraum der Zylinder (4, 5) übergreifende, mit dem Rand der Münze (11) in Gleitkontakt tretende, an dem Münzstapelrohr (9) endende Führungsschiene (8) besitzt, daß auf der der Führungsschiene abgewandten Seite des Förderorgans ein abfallender, die in den Münzeinwurfschlitz eingegebenen aufeinanderfolgenden Münzen (11) gleichen Wertes liegend den unteren Enden der bei der einen Betätigungsrichtung der Zylinder (4, 5) aufwärts fördernden wendelförmigen Kanäle (12, 1 J) zuleitender Münzführungskanal (1) vorgesehen ist, und daß auf den oberen 5>tirnflächen der Zylinder (4,5) bei ihrer anderen Betätigungsrichtung bei jeder Umdrehung eine Münze (11) aus dem Stapelrohr (9) entnehmende und diese auf einen abwärts geneigten, auf der der Führungsschiene (8) entgegengesetzten Seite der Fördervorrichtung angeordneten, der Ausgabe des Restgeldes dienenden Münzführungskanal (10) übergebende Ausstoüelemente (6, 7) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem unteren Münzführungskanal (1) in Eingriff bewegbares, die aufeinanderfolgenden Münzen (H) einzeln zum Eintritt in die wendelförmigen Kanäle (12, H) der Zylinder (4, 5) freigebendes Sperrelement (2) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (2) aus einem an seinem einen Ende (15) schwenkbar befestigten, eine in einen Schlitz (14) des unteren Münzführungskanals (I) ein- und ausschwenkbare Zunge (J) !ragenden Hebel (16) besteht, dessen anderes Ende (17) in einer im Umfang eines Zylinders (5) angeordneten Nockenbahn (18) gehalten ist, die derart angeordnet und ausgebildet ist, daß die Zunge (3) mit dem unteren Münzführungskanal (I) außer Eingriff tritt, wenn die unteren Enden der wendelförmigen Kanäle (12, 1.1) der Zylinder (4, 5) vor den unteren Münzführungskanal (1) treten.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßelemente (6, 7) aus auf den oberen Stirnflächen der Zylinder (4, 5) befestigten Ringscheiben bestehen, die einen mit dem Ende des wendelförmigen Kanals (12, 13) übereinstimmenden radialen, den Austritt der Münze (11) aus den Zylindern (4, 5) gestattenden Schlitz (19) besitzen, dessen in Austrittsrichtung der Münze hinten liegender Rand (20) in einem die Dicke der Münze (11) leicht unterschreitenden Maß nach oben abgebogen ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem unteren Ende der Münzstapelröhre (9) und den die Ausstoßelemente (6, 7) bildenden Ringschtiben ein die Dicke der Münze (11) leicht überschreitender Spalt besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der wendelförmigen Kanäle (12, 13) der Zylinder (4, 5) derart bemessen ist, daß die Münze (11) mit leichtem seitlichen Spiel geführt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Achsen (21,22) der Zylinder (4, 5) einander gleiche Zahnräder (23, 24) befestigt sind, zwischen denen ein gemeinsames, über einen Steuerschalter durch einen Motor in der einen oder anderen Drehrichtung betätigbares Antriebszahnrad angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (4, 5) aus im Spritzwege hergestellten Kunststoffkörpern bestehen.
DE19752556865 1975-12-15 1975-12-15 Vorrichtung zur Annahme, Speicherung und Rückgabe von Münzen bei Verkaufsautomaten, insbesondere Fahrkartenautomaten Expired DE2556865C3 (de)

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