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1. Gebiet der
Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler, welcher so ausgelegt ist, daß er einen
verbessertem Leistungsfaktor erzielt, und dabei die Erzeugung von Spannungsstörungen und
Oberschwingungen in den Versorgungsleitungen minimiert.
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In der nicht vorveröffentlichten,
JP 05-184146 A hat
der Erfinder einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler vorgeschlagen,
bei dem ein Abwärts-Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler
zwischen Ausgangsklemmen eines Gleichrichters angeschlossen ist,
der sich an der Eingangsseite des Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers befindet,
wodurch ein verbesserter Leistungsfaktor erzielt wird.
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Der vorgeschlagene Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
ist so ausgelegt, daß sein
Leistungsfaktor verbessert wird, und zwar dadurch, daß Ausgangsstrom
des Gleichrichters, oder Eingangsstrom des Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers
fließen kann,
während
die Ausgangsspannung des Gleichrichters höher ist als die Spannung zwischen
den Klemmen eines Ausgangskondensators des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers.
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In 8 der
beigefügten
Zeichnungen ist ein Schaltplan dargestellt, der ein Beispiel des
in der obengenannten japanischen Patentanmeldung vorgeschlagenen
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers zeigt, worin die Primärwindung
n31 eines Umspanntransformators T31 und ein erster Schalttransistor Q31
miteinander über
Ausgangsklemmen eines Gleichrichters 31 in Reihe geschaltet
sind; und wobei eine Gleichrichtungs-Glättungsschaltung, die aus einer
Gleichrichterdiode D31, einer Frwilaufdiode D32, einer Drosselspule
L31 und einem Glättungskondensator
C31 besteht, mit der Sekundärwindung
n32 eines Umspanntransformators T31 verbunden ist.
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Ein Abwärts-Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 35 ist
zwischen einem ersten Verbindungspunkt 36, der sich zwischen
der positivseitigen Ausgangsklemme des Gleichrichters 31 und
der Primärwindung
n31 des Umspanntransformators T31 befindet, sowie einem zweiten
Verbindungspunkt 37, der sich zwischen der negativseitigen
Ausgangsklemme des Gleichrichters 31 und dem Schalttransistor
Q31 befindet, angebracht.
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Der Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 35 umfaßt einen
zweiten Schalttransistor Q32, eine Drosselspule L32, einen Ausgangskondensator
C33, eine Freilaufdiode D33, eine Rückstrom-Verhinderungs-Diode
D34, eine Impulsbreiten-Modulatorschaltung 33, und eine
Referenzspannungsquelle 34.
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Beim zweiten Schalttransistor Q32,
welcher vom NPN-Typ ist, ist der Emitter mit dem ersten Verbindungspunkt 36 und
sein Kollektor mit der Drosselspule L32 verbunden. Der Ausgangskondensator C33
ist zwischen dem anderen Ende der Drosselspule L32 und dem zweiten
Verbindungspunkt 37 angeschlossen. Durch die Drosselspule
L32 und den Ausgangskondensator C33 wird eine Filterschaltung gebildet.
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Die Freilaufdiode D33 ist mit dem
Kollektor des zweiten Schalttransistors Q32 und dem zweiten Verbindungspunkt 37 verbunden,
wobei ihre Durchlaßrichtung
so orientiert ist, daß sie
in Richtung vom zweiten Verbindungspunkt 37 zum zweiten
Schalttransistor Q32 zeigt. Die Diode D34 ist zwischen der Anschlußklemme
des Ausgangskondensators C33, die sich auf höherem Potential befindet, und
dem ersten Verbindungspunkt 36 angebracht, wobei ihre Durchlaßrichtung
in Richtung vom Ausgangskondensator C33 zum ersten Verbindungspunkt 36 orientiert ist.
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In 8 bezeichnet
V31 die Ausgangsspannung des Gleichrichters 31,
I31 bezeichnet den Ausgangsstrom des Gleichrichters 31,
I34 bezeichnet einen Strom, der im Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 35 fließt, und
I33 bezeichnet einen Strom, der durch die
Primärwindung
des Umspanntransformators T31 und den ersten Schalttransistor Q31
fließt.
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Der Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler funktioniert
folgendermaßen:
Zuerst, während
die Klemmenspannung des Ausgangskondensators C33 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 35 höher ist als
die Ausgangsspannung V31 des Gleichrichters 31, wird
der Ausgangskondensator 33 zur Entladung gezwungen. Die
Entladung des Ausgangskondensators C33 resultiert in einem Stromfluß I33 von dort durch die Diode D34 zur Primärwindung
n31 des Umspanntransformators T31 und zum ersten Schalttransistor Q31.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Ausgangsstrom I31 des
Gleichrichters gleich Null.
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Wenn die Spannung an den Anschlußklemmen
des Ausgangskondensators C33 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers
niedriger ist als die Ausgangsspannung V31 des
Gleichrichters 31, wird der Ausgangskondensator C33 zur
Aufladung gezwungen, wodurch ein Fließen des als Ladestrom für den Ausgangskondensator
C33 dienenden Stroms I34 in den Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 35 bewirkt
wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der vom Gleichrichter 31 gelieferte
Strom I33 gezwungen, durch die Frimärwindung
n31 des Umspanntransformators T31 und den ersten Schalttransistor
Q31 zu fließen.
Als Folge dessen wird der aus der Kombination der Ströme I33 und I34 resultierende
Strom I31 dazu gezwungen, am Eingang des
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers zu fließen.
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In 8 wird
der Kondensator C32 zum Zwecke der Unterbindung von hochfrequentem Schaltungsrauschen
im ersten Schalttransistor bereitgestellt, und er kann weggelassen
werden.
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Als Ergebnis des zuvor beschriebenen
Betriebsverhaltens, hat der im Schaltplan der 8 gezeigte Strom I31 einen
größeren Phasenwinkel
als der Eingangsstrom des Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers 35,
der eine Gleichrichtungsschaltung mit Kondensatoreingang verwendet,
so daß ein verbesserter
Leistungsfaktor erzielt wird. Dadurch wird ein Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
bereitgestellt, in welchem die Erzeugung von Spannungsstörungen und
Oberschwingungen in der Versorgungsspannungsleitung reduziert wird.
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Es maß hier angemerkt werden, daß der Ausgangsstrom
I31 des im Schaltplan von 8 gezeigten Gleichrichters 31 ein
Strom ist, der aus der vom Kondensator C32 durchgeführten Mittelung
der Kombination der impulsartigen Ströme I33 und
I34 entsteht, die mittels des ersten Schalttransistors
Q31 und des zweiten Schalttransistors Q32 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 35 mit
einer hohen Frequenz an- und ausgeschaltet werden.
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Es bestehen jedoch noch technische
Probleme in dem Falle, daß der
Strom I31 nicht gemittelt wird. Diese technischen
Probleme werden nun mit Bezugnahme auf 9 beschrieben.
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9 zeigt
Strom- und Spannungs-Wellenformen, die an verschiedenen Punkten
der in 8 gezeigten Schaltung
auftreten, wobei die Spannung V31 und die
Ströme
I31,I33, I34 und I32 gezeigt
werden. Der Strom I32 entspricht einer Wellenform,
die auftritt, wenn der Ausgangsstrom des Gleichrichters 31 nicht gemittelt
wird.
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Die Ausgangsspannung V31 des
Gleichrichters 31 ist eine sinusförmig pulsierende Gleichspannung,
die einen wie durch die gestrichelten Linien in 9 dargestellten Anteil enthält, wenn
der Ausgangskondensator C33 nicht mit dem Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler
verbunden ist. Wenn der Ausgangskondensator C33 damit verbunden
ist, nimmt die Ausgangsspannung V31 des
Gleichrichters 31 eine wie durch die durchgezogenen Linien
dargestellte Wellenform an, was aufgrund der Tatsache geschieht,
daß der
Ausgangskondensator C33 laufend ge- und entladen wird.
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In 9 ist
der Ausgangsstrom I32 so dargestellt, als
ob er eine Vielzahl von Komponenten enthielte, die jeweils durch
eine senkrechte Linie dargestellt sind. In Wirklichkeit jedoch enthält jede
solche Komponente die Ströme
I33 und I34, wie
dies in der Vergrößerung unten
in 9 dargestellt ist.
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In der in 8 gezeigten Schaltung werden der erste
Schalttransistor Q31 und der zweite Schalttransistor Q32 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 35 unabhängig voneinander
betrieben. Dadurch gibt es Situationen, in denen sich "ON"-Zustände
der beiden gerade schaltenden Transistoren überschneiden, und andere Situationen,
in denen sich solche "ON"-Zustände nicht überschneiden.
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In dem Fall, daß sich "ON"-Zustände nicht überschneiden,
wie dies auf der linken Seite der Vergrößerung des Stroms I32 in der 9 unten gezeigt wird, überschneiden
sich I33 und I34,
die den Strom I32 ergeben, auch nicht.
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In dem Fall jedoch, in dem sich die "ON"-Zustände überschneiden,
und höhere
Komponenten der Ströme
I33 und I34 sich überschneiden,
wie dies auf der rechten Seite der in 9 gezeigten
Vergrößerung dargestellt
ist, neigt der Spitzenwert des Stroms I32 dazu,
vergrößert zu
werden.
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Falls der Spitzenwert des Stroms
I32 derartig vergrößert wird, kann es möglicherweise
zu durch elektromagnetische Induktion verursachtem Rauschen in der
Schaltung kommen, und/oder durch Schaltvorgänge verursachtes Rauschen wirkt
auf die Leitung der kommerzielle Versorgungsspannung ein. Ein weiteres
Problem besteht darin, daß die
Kapazität
des Kondensators 32 erhöht
werden sollte, um einen Versuch zu unternehmen, das Einwirken des durch
Schaltvorgänge
verursachten Rauschens auf die Leitung der kommerziellen Versorgungsspannung
zu vermeiden.
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Das den Oberbegriff bildende US-Patent
Nr.
4,949,234 offenbart
eine Leistungsfaktor-Konekturschaltung (power factor correction
circuit – PFCC), die
eine Abwärts-Wandler-Schaltungsanordnung aufweist,
die im wesentlichen ähnlich
zu dem in der
8 gezeigten
Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler
35 ist, der einen Schalttransistor,
eine Drosselspule, einen Glättungskondensator,
eine Freilaufdiode sowie eine Rückstromverhinderungsdiode
umfaßt,
wobei der Schalttransistor so angeordnet ist, daß er in Abhängigkeit von der Beziehung
zwischen einer gleichgerichteten Ausgangsspannung des Gleichrichters
und einer an dem Glättungskondensator
geladenen Spannung ein- oder
ausgeschaltet wird.
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Wenn ein Schaltregler an den Ausgang
der Leistungsfaktor-Konekturschaltung angeschlossen ist, wird bei
der Anordnung gemäß diesem
US-Patent jedoch der Schalttransistor in der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung
unabhängig
von dem Hauptschalttransistor des Schaltreglers in Betrieb genommen.
Dieses bewirkt jedoch das gleiche Problem wie bei der unter Bezugnahme
auf 9 beschriebenen Schaltungsanordnung
der 8, wobei das Problem darin
liegt, daß ein
Rauschen aufgrund der Tatsache vergrößert wird, daß ein in
der Leistungsfaktor-Korrekturschaltung fließender Strom und ein in dem Hauptschalttransistor
fließender
Strom einander überlagert
werden.
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Dem entsprechend ist es ein Anliegen
der Erfindung, einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler anzugeben,
der so konstruiert ist, daß die
Effekte minimiert werden, die daraus entstehen, daß ein Abwärts-Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler
an die Ausgangsklemmen eines Gleichrichters angeschlossen wird,
der am Eingang eines wie oben beschriebenen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers
angebracht ist. Ebenso soll die Erzeugung des durch Schaltvorgänge verursachten
Rauschens minimiert werden, das dazu neigt, sich auf Leitungen der
kommerziell verfügbaren
Versorgungsspannung auszuwirken.
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Kurzgesagt wird gemäß der Erfindung
ein Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler bereitgestellt, in dem Ausgangklemmen
eines Gleichrichters mit einer Leitung der kommerziellen Versorgungsspannung verbunden
sind, und der mit einer Primärwindung
eines Umspanntransformators und einem ersten Schalttransistor in
Reihe geschaltet ist; wobei durch Kontrolle der "ON"-Zustände des
ersten Schalttransistors Gleichstrom aus einer mit der Sekundärwindung
des Umspanntransformators verbundenen Gleichrichter-Glättungsschaltung
bezogen werden kann; wobei ein Abwärts-Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler,
der einen zweiten Schalttransistor umfaßt, zwischen einem ersten Verbindungspunkt, der
sich zwischen der positivseitigen Ausgangsklemme des Gleichrichters
und der Primärwindung
des Umspanntransformators und einem zweiten Verbindungspunkt zwischen
der negativseitigen Ausgangsklemme des Gleichrichters befindet,
und dem ersten Schalttransistor angeschlossen ist; und wobei der vom
Abwärts-Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler
ausgegebene Gleichstrom zu dem obengenannten ersten Verbindungspunkt
zurückgeleitet
wird, wodurch ein verbesserter Leistungsfaktor erzielt wird, gekennzeichnet
durch die Bereitstellung von Vorrichtungen zur aufeinander abgestimmten
Steuerung des ersten und des zweiten Schalttransistors, wobei der
zweite Schalttransistor angeschaltet wird, wenn der Schaltzeitpunkt
des ersten Schalttransistors erfaßt wird, oder der erste Schalttransistor
angeschaltet wird, wenn der Schaltzeitpunkt der zweiten Schalttransistors
erfaßt
wird.
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Man erkennt, daß in dem erfindungsgemäßen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
eine Primärwindung
eines Umspanntransformators und ein erster Schalttransistor in Reihe
miteinander und zwischen die Ausgangsklemmen eines Gleichrichters geschaltet
sind, der an die Leitung der kommerziellen Versorgungsspannung angeschlossen
ist; des weiteren wird ein Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler zwischen
den Ausgangsklemmen des Gleichrichters angeschlossen; und der erste
Schalttransistor des Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers und der zweite Schalttransistor
des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers werden aufeinander abgestimmt
angesteuert.
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Mit einer solchen Anordnung wird
der Spitzenwert des Schaltstroms, der im Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
fließt,
davon abgehalten, zu groß zu
werden, und die Flußrate
des Stroms wird gemittelt, wodurch es möglich wird zu verhindern, daß durch
Schaltvorgänge
verursachtes Rauschen, das durch elektromagnetische Induktion ausgelöst wird,
auf die Leitung der kommerziellen Wechselspannungs-Versorgung einwirkt.
Des weiteren kann der Kondensator, der zur Verhinderung des Einwirkens
des durch Schaltvorgänge
verursachten Rauschens auf die Leitung der kommerziellen Versorgungsspannung
bereitsteht, miniaturisiert werden. Erfindungsgemäß wird somit
ein Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler bereitgestellt, der so konstruiert
ist, daß ein
hoher Wirkungsgrad erreicht wird, und durch Schaltvorgänge ausgelöstes Rauschen
minimiert wird.
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Weitere Anliegen, Eigenschaften und
Vorteile der Erfindung werden durch die folgende Erläuterung
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich werden.
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Es zeigen:
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1 einen
Schaltplan einer erfindungsgemäßen Ausführung eines
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers.
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2 Strom-
und Spannungs-Wellenformen, die in dem in 1 gezeigten Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
auftreten.
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3 einen
Schaltplan, der ein Beispiel für den
Fall zeigt, daß die
in 1 gezeigte erfindungsgemäße Ausführungsform
auf einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
angewendet worden ist, der einen anderen Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler enthält.
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4 einen
Schaltplan, der ein weiteres Beispiel für den Fall zeigt, in dem die
in 1 gezeigte erfindungsgemäße Ausführungsform
auf einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler angewendet worden ist,
der einen anderen Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler enthält.
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5 einen
Schaltplan einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers.
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6 einen
Schaltplan, der ein Beispiel für den
Fall zeigt, daß die
in 5 gezeigte erfindungsgemäße Ausführungsform
auf einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
angewendet worden ist, der einen anderen Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler enthält.
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7 einen
Schaltplan, der ein weiteres Beispiel für den Fall zeigt, daß die in 5 gezeigte erfindungsgemäße Ausführungsform
auf einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler angewendet worden ist,
der einen anderen Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler enthält.
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8 einen
Schaltplan des in der nicht vorveröffentlichten
JP 05-184146A offenbarten
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers.
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9 Strom-
und Spannungs-Wellenformen, die in dem in 8 gezeigten Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
auftreten.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Mit Bezugnahme auf 1 der beigefügten Zeichnungen wird nun der
einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
entsprechende Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler erläutert werden.
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In 1 sind
die Primärwindung
n1 eines Umspanntransformators T1 und ein erster Schalttransistor
Q1 miteinander in Reihe und zwischen die Ausgangsklemmen eines Gleichrichters 1 geschaltet. Aus
Vereinfachungsgründen
sind die Sekundärwindungen
des Umspanntransformators und eine Gleichrichtungs-Glättungsschaltung,
die hieran anzuschließen
sind, nicht gezeigt.
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Eine Impulsbreiten-Modulatorschaltung 4 wird
an die Basis des ersten Schalttransistors Q1 angeschlossen, und
ist auch mit einem Gleichspannungsanschluß VDC verbunden,
der an die Ausgangklemme eines Fehlerverstärkers angeschlossen ist, die
näher an
der Ausgangsseite liegt als die Sekundärwindung des Umspanntransformators
T1, und mit einer von der Gleichrichtungs-Glättungsschaltung ausgehenden
Gleichspannung versorgt wird.
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Ein Abwärts-Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 8 ist
mit einem ersten Verbindungspunkt 6 zwischen der positivseitigen
Anschlußklemme
des Gleichrichters 1 und der Primärwindung n1 und einem zweiten
Verbindungspunkt 7 zwischen der negativseitigen Anschlußklemme
des Gleichrichters 1 und dem ersten Schalttransistor Q1
verbunden.
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Der Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 8 umfaßt einen
zweiten Schalttransistor Q2, eine Drosselspule L1, einen Ausgangskondensator
C2, eine Freilaufdiode D2, eine Rückfuhrstrom-Verhinderungs-Diode
D3, und einen Vorwiderstand R6.
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Der Kollektor des zweiten Schalttransistors Q2
ist mit dem ersten Verbindungspunkt 6 verbunden; seine
Basis ist mit einer Steuerungs-Treiberschaltung 9 über den
Vorwiderstand R6 verbunden; und sein Emitter ist mit einem Filter
verbun den der sich aus der Drosselspule L1, dem Ausgangskondensator
C2 und der Freilaufdiode D2 aufbaut.
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Die Rückfuhrstrom-Verhinderungs-Diode
D3 ist mit einem Verbindungspunkt zwischen der Anschlußklemme
des Ausgangskondensators C2, die sich auf höherem Potential befindet, und
der Drosselspule L1 sowie dem ersten Verbindungspunkt 6 so verbunden,
daß die
Durchlaßrichtung
der Diode 3 vom Ausgangskondensator C2 zum ersten Verbindungspunkt 6 zeigt.
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Ein Kondensator C1 mit niedrigerer
Kapazität
zur Absorption des hochfrequenten Schalterrauschens ist mit den
Ausgangsklemmen des Gleichrichters 1 verbunden.
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Der Umspanntransformator T1 enthält zusätzlich zur
Primärwindung
n1 und zur nicht in 1 gezeigten
Sekundärwindung
eine Tertiärwindung
n3. Die Tertiärwindung
n3 ist mit einer Erfassungsschaltung 10 zur Erfassung des
Ausschaltvorgangs des ersten Schalttransistors Q1 verbunden.
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Die Erfassungsschaltung 10 besteht
aus einem Kondensator C3, einem Widerstand R1, einem Widerstand
R2, einer Gleichrichterdiode D1 und einem Kondensator C4.
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Der Kondensator C3 und der Widerstand
R1 bilden eine Differenzierschaltung, und sind in Reihe miteinander
zwischen die Ausgangsklemmen der Tertiärwindung n3 geschaltet.
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Die Reihenschaltung des Widerstands
R2 und der Gleichrichterdiode D1 wird parallel zum Widerstand R1
angeschlossen, dabei wird die Kathode der Diode D1 an den Verbindungspunkt
zwischen dem Widerstand R1 und dem Kondensator C3 angeschlossen.
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Des weiteren wird der zur Diode D1
zeigende Anschluß des
Widerstands R2 über
den Kondensator C4 mit der Steuerungs-Treiberschaltung 9 verbunden,
während
sein anderer Anschluß mit
dem (–)-seitigen
Anschluß des
Gleichrichters 1 verbunden wird.
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Die Steuerungs-Treiberschaltung 9 besteht aus
einem Vorwiderstand R3, einem monostabilen Multivibrator 3,
den Widerständen
R4 und R5 und einem Kondensator C5, die eine Zeitgeberschaltung bilden,
sowie einem Fehlerverstärker 2 und einem Impulswandler
T2.
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Die Triggereingangsklemme des monostabilen
Multivibrators 3 ist mit der Ausgangsklemme der Erfassungsschaltung 10 verbunden,
und die Triggereingangsklemme ist über den Vorwiderstand R3 auch
mit der Vorspannungsquelle VCC verbunden.
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Die Widerstände R4 und R5 und der Kondensator
C5, die die Zeitgeberschaltung bilden, sind in Reihe an die Vorspannungsquelle
VCC angeschlossen, wobei das andere Ende des Kondensators C5 mit
dem zweiten Verbindungspunkt 7 verbunden ist.
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Der Verbindungspunkt zwischen dem
Widerstand R5 und dem Kondensator C5 ist mit der Zeitgeber-Eingangsklemme
des monostabilen Multivibrators 3 verbunden, und der Verbindungspunkt
zwischen den Widerständen
R4 und R5 ist mit der Ausgangsklemme des Fehlerverstärkers 2 verbunden.
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Die Eingangsklemme des Fehlerverstärkers 2 ist
mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Ausgangskondensator C2 und
der Drosselspule L1 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 8 verbunden.
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Die Ausgangsklemme des monostabilen Multivibrators 3 ist
mit dem einen Ende der Primärwindung
n4 des Impulstransformators T2 verbunden, das andere Ende der Primärwindung
n4 ist mit der Vorspannungsquelle VCC verbunden.
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Die Sekundärwindung n5 des Impulstransformators
T2 ist zwischen dem Emitter des zweiten Schalttransistors Q2 des
Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 8 und dem Ende eines dem
zweiten Schalttransistors Q2 gegenüberliegenden Widerstands R6
angeschlossen, der mit der Basis des zweiten Schalttransistors Q2
verbunden ist.
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Bezugszeichen 5a und 5b in 1 zeigen Anschlüsse des
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers, die mit der Leitung der kommerziellen
Versorgungsspannung verbunden sind; I1 bis
I4 sind Ströme, die in entsprechenden Punkten
im Stromkreis fließen,
und V0, V1 bis V5 sind Spannungen an entsprechenden Punkten
in der Schaltung. Eine ausführliche Erklärung wird
mit Bezug auf 2 gegeben.
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Der wie oben erläutert aufgebaute Schaltkreis
funktioniert so wie der in 8 gezeigte,
der in Zusammenhang mit dem Stand der Technik erläutert worden
ist, so daß der
Ausgangskondensator C2 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 8 veranlaßt wird, einen
Entladezustand anzunehmen, wenn die Klemmenspannung des Ausgangskondensators
C2 höher ist
als die Ausgangsspannung des Gleichrichters 1.
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Wenn sich der Ausgangskondensator
C2 im Entladezustand befindet, wird ein Strom von dort durch die
Rückfuhrstrom-Verhinderungs-Diode
D3 an den Umspanntransformator T1 und den Schalttransistor Q1 gegeben.
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Wenn andererseits die Klemmenspannung des
Ausgangskondensators C2 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 8 niedriger
ist als die Ausgangsspannung des Gleichrichters 1, wird
der Ausgangskondensator C2 zur Aufladung gezwungen.
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In diesem Falle wird der Strom I4 veranlaßt, im Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler
als Ladestrom für
den Ausgangskondensator C2 zu fließen.
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Des weiteren wird zu diesem Zeitpunkt
ein Strom vom Gleichrichter 1 an den Umspanntransformator
T1 und den ersten Schalttransistor Q1 gegeben,
so daß der
Strom I3 dort hindurch fließen kann.
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Genauer gesagt heißt das,
daß wenn
sich der Ausgangskondensator C2 in einem Entladezustand befindet,
kein Strom zum Gleichrichter 1 fließen kann, wohingegen wenn sich
der Kondensator C2 in einem Aufladezustand befindet, der Strom I1, welcher die Summe des Ladestroms I4 des
Ausgangskondensators C2 und des zum Umspanntransformators T1 und
zum ersten Schalttransistor Q1 fließenden Stroms I3 ist,
zum Gleichrichter 1 fließen kann.
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Somit wird der Phasenwinkel des Eingangsstroms
größer als
im Fall des herkömmlichen
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers, der an seiner Eingangsseite eine
Gleichrichter-Glättungsschaltung
mit einem Kondensatoreingang verwendet, so daß der Leistungsfaktor erhöht werden
kann, wie dies bei der in 8 gezeigten
Schaltungsanordnung der Fall ist.
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2 zeigt
Strom- und Spannungswellenformen, die in der in 1 gezeigten Schaltung während des
Zeitabschnitts auftreten, in dem der Strom I1 zum
Gleichrichter 1 fließen
kann.
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Mit Bezugnahme auf 2 wird nun eine Beschreibung des während dieses
Zeit abschnitts stattfindenden Betriebsverhaltens der in 1 gezeigten Schaltung gegeben.
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In 2 ist
I3 ein Strom, der zur Primärwindung
n1 des Umspanntransformators T1 des Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers
und zum ersten Schalttransistor Q1 fließt, und I4 ist
ein Strom, der im Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 8 fließt.
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In 1 ist
I1 der Ausgangsstrom des Gleichrichters 1, in welchem durch
Schaltvorgänge verursachtes
Rauschen gemittelt worden ist, und in 2 ist
I2 ein nichtgemittelter Ausgangsstrom des Gleichrichters 1.
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Der Strom In besteht aus einer Kombination der
Ströme
I3 und I4, welche
dem in 9 gezeigten Strom
I32 entspricht. V0 ist
die Spannung zwischen dem Kollektor und dem Emitter des ersten Schalttransistors
Q1.
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V1 ist eine
Spannung, die in der Tertiärwindung
n3 des Umspanntransformators T1 induziert wird; V2 ist
eine Spannung, die am Widerstand R1 abfällt, der Teil des Differenzierschaltkreises
bildet; und V3 ist eine Spannung, die am
Widerstand R2 abfällt, nachdem
die Spannung V2 durch die Diode D1 gleichgerichtet
worden ist.
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V4 ist eine
Spannung, die an der Triggereingangsklemme des monostabilen Multivibrators 3 anliegt,
nachdem eine Vorspannung von der Spannungsquelle VCC angelegt
worden ist, zu der die Spannung V3 über den
Widerstand R3 hinzugefügt wird.
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V5 ist eine
Spannung, die in der Primärwindung
n4 des Impulstransformators T2 erzeugt wird, und dazu verwendet
wird, den zweiten Schalttransistor Q2 anzutreiben, der über den
Widerstand R6 an die Sekundärwindung
n5 angeschlossen ist.
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Falls der erste Schalttransistor
Q1 zum Zeitpunkt t1 angeschaltet wird, wird es dem Strom I3 ermöglicht,
zum ersten Schalttransistor Q1 zu fließen, so daß die Spannung V0 zwischen
dessen Kollektor und Emitter gleich Null wird.
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Die Spannung V1 wird
in der Tertiärwindung n3
des Umspanntransformators T1 induziert, und die Spannung V2, die durch Differentiation der Spannung V1 erhalten wird, wird in Form einer Spitze
aufgebaut. Die Spannung V2 wird in der der
Gleichrichterdiode D1 entgegengesetzten Richtung angelegt, und somit ist
die Spannung V3 gleich Null.
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Falls die Spannung V3 gleich
Null ist und unverändert
bleibt, geschieht keine Änderung
in der Spannung V4, welche auf den monostabilen
Multivibrator 3 gegeben wird, und die vom monostabilen
Multivibrator 3 ausgegebene Spannung V5 bleibt Null. Somit
wird der zweite Schalttransistor Q2 ausgeschaltet, und der Strom
I4 ist gleich Null.
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Falls der erste Schalttransistor
Q1 zum Zeitpunkt t2 ausgeschaltet wird, wird der durch den ersten
Schalttransistor Q1 fließende
Strom I3 gleich Null, und die Spannung V0 liegt zwischen dem Kollektor und dem Emitter
des ersten Schalttransistors Q1 an.
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Die in der Tertiärwindung n3 des Umspanntransformators
T1 induzierte Spannung V1 wird gezwungen,
sehr schnell abzufallen, und die durch Differentiation der Spannung
V1 erhaltene Spannung V2 fällt dann
in Form einer Spitze ab.
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Da die Spannung V2 in
der Durchlaßrichtung der
Gleichrichterdiode D1 angelegt wird, tritt eine Spannung V3 auf, die dieselbe Wellenform wie die Spannung
V2 hat.
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Durch Hinzufügen einer Vorspannung von der
Vorspannungsquelle VCC über den Widerstand R3 wird
die Spannung V3 in die Spannung V4 umgewandelt, und daran anschließend wird
die Spannung V4 an den monostabilen Multivibrator 3 gelegt.
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Wenn die Spannung V4 daran angelegt
wird, erlaubt es der monostabile Multivibrator 3 der Spannung
V5 während
der Ladezeit des Kondensators C5 anzusteigen, die gemäß der von
den Widerständen R4
und R5 und dem Kondensator C5 festgelegten Zeitkonstanten sowie
dem Ausgangssignal des Fehlerverstärkers 2 festgelegt
wird.
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Die Spannung V5, welche angestiegen
ist, wird über
die Primärwindung
n4 des Impulstransformators T2 und dessen Sekundärwindung n5 sowie den Vorwiderstand
R6 an die Basis des zweiten Schalttransistors Q2 gelegt, so daß dieser
angeschaltet wird.
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Währenddessen
wird der Strom I4 veranlaßt, zum
Ausgangskondensator C2 durch den zweiten Schalttransistor Q2 und
die Drosselspule L 1 zu fließen,
so daß der
Ausgangskondensator C2 geladen wird.
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Wenn der Aufladevorgang des Kondensators
C5 beendet ist, und somit die vom monostabilen Multivibrator 3 erhaltene
Spannung V5 abzufallen beginnt, wird die
an die Basis des zweiten Schalttransistors Q2 angelegte Spannung
V5 gleich Null, so daß der
zweite Schalttransistor Q2 ausgeschaltet wird.
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Wie oben erläutert, wird in der in 1 gezeigten Ausführung, der
zweite Schalttransistor Q2 sofort angeschaltet, nach dem der erste
Schalttransistor Q1 ausgeschaltet worden ist, und der zweite Schalttransistor
Q2 wird ausgeschaltet, bevor der erste Schalttransistor Q1 angeschaltet
wird.
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Das heißt, daß es niemals zu einer Situation kommt,
in der sowohl der erste als auch der zweite Schalttransistor Q1
und Q2 gleichzeitig in einem "ON"-Zustand sind, somit
kommt es niemals zu einer Überlappung
der Ströme
I3 und I4.
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Demzufolge wird der Spitzenwert des
im Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers fließenden Stroms I2 immer
niedrig gehalten, und der Stromfluß wird gemittelt, so daß das durch
Schaltvorgänge
bedingte Rauschen, welches durch elektromagnetische Induktion hervorgerufen
wird, daran gehindert wird, auf die Leitung der kommerziellen Versorgungsspannung
einzuwirken. Zusätzlich
ist es möglich,
den Kondensator C1 zu miniaturisieren, um durch Schaltvorgänge bedingtes
Rauschen zu verhindern, welches dazu neigt, auf die Leitungen der
kommerziellen Versorgungsspannung einzuwirken.
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Der in der nicht vorveröffentlichen
JP 05-184146A vorgeschlagene
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler, auf dem die vorliegenden Erfindung beruht,
ist so ausgelegt, daß ein
Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler zwischen den Ausgangsklemmen eines
Gleichrichters angeschlossen ist, welcher auf der Eingangsseite
des Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers bereitgestellt wird, und vom
Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler an den Ausgang des Gleichrichters
ausgegebene Gleichspannung zurückgeleitet
wird.
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Verschiedene Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
sind vorstellbar, abhängig
von den Vorrichtungen, die dazu benutzt werden, den vom Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler ausgegebenen Gleichstrom
auf die Ausgangsseite des Gleichrichters zurückzuleiten.
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In 3 und 4 sind weitere erfindungsgemäße Ausführungen
dargestellt, wobei die zur Rückführung des
vom Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers ausgegebenen Gleichstroms verwendeten
Vorrichtungen sich von denen des in 1 gezeigten
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers unterscheiden.
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Der in der in 1 gezeigten Schaltung enthaltene Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 8 ist
so ausgelegt, daß die
vom Ausgangskondensator C2 stammende Energie durch die Diode D3,
die zwischen der Anschlußklemme
des Ausgangskondensators C2, die sich auf höherem Potential befindet, und
dem ersten Verbindungspunkt 6 angeschlossen ist, auf den
ersten Verbindungspunkt 6 zurückgeleitet wird.
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Bei dem in der Schaltung in 3 angegebenen Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 8 ist
die Diode D3 zwischen dem dem Schalttransistor Q2 zugewandten ersten
Ende der Drosselspule L1, das sich auf der Eingangsseite des von
der Drosselspule L1 und dem Ausgangskondensator C2 gebildeten Filters befindet,
und dem ersten Verbindungspunkt 6 angeschlossen, so daß die vom
Ausgangskondensator C2 stammende Energie durch die Drosselspule
L1 und die Diode D3 an den ersten Verbindungspunkt 6 zurückgeleitet
wird.
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1 und 3 sind einander ähnlich in
Bezug auf die Schaltungsanordnung und den Betrieb, mit dem Unterschied,
daß die
Stellen, mit denen die Diode D3 verbunden ist, verschieden sind.
In 3 sind Teile, die
denen von 1 ähnlich sind,
mit denselben Bezugsnummern oder -zeichen versehen.
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Der in 4 gezeigte
Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler benutzt einen MOSFET-Schalttransistor
als zweiten-Schalttransistor Q4.
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Im MOSFET-Transistor Q4 gibt es eine
parasitäre
Diode zwischen dessen Source und dessen Drain. Diese parasitäre Diode
wird in 4 als D4 dargestellt.
Der zweite Schalttransistor Q4 ist so angeschlossen, daß die Durchlaßrichtung
der parasitären
Diode D4 mit der Richtung von dem aus der Drosselspule L1 und dem
Ausgangskondensator C2 bestehenden Filter zum ersten Verbindungspunkt 6 entspricht.
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Somit wird die vom Ausgangskondensator C2
entladene Energie über
die Drosselspule L1 und die parasitäre Diode D4 an den ersten Verbindungspunkt 6 zurückgeleitet.
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Es ist ersichtlich, daß die in 4 gezeigte Schaltungsanordnung
in Bezug auf den Betrieb ähnlich
der 1 ist, mit der Ausnahme,
daß die
Schaltungsanordnung des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 8 etwas
anders ist. In 4 sind
Teile, die zu denen der 1 und 3 ähnlich sind, mit denselben
Bezugsnummern und -zeichen versehen.
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5 ist
ein Schaltplan, der eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform darstellt.
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Die unter Bezugnahme auf 1 beschriebene Ausführungsform
der Erfindung ist so ausgelegt, daß der Abschaltzeitpunkt des
ersten Schalttransistors Q1 mittels des Stroms erfaßt wird,
der durch die Primärwindung
n1 des Umspanntransformators T1 fließt, und der zweite Schalttransistor
Q2 in Übereinstimmung
mit einem Signal angeschaltet wird, das aus der Erfassung resultiert,
so daß der
erste und zweite Schalttransistor Q1 und Q2 aufeinander abgestimmt
gesteuert werden.
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Im Gegensatz dazu ist die in 5 gezeigte Schaltung so
ausgelegt, daß der
Abschaltzeitpunkt eines zweiten Schalttransistors Q12 durch ein
Signal erfaßt
wird, das von einer Treiberschaltung 21 stammt, die den
zweiten Schalttransistor Q12 in Betrieb setzt, und ein erster Schalttransistor
Q11 wird in Übereinstimmung
mit einem Signal angeschaltet, welches aus der Erfassung resultiert,
so daß der
erste und zweite Schalttransistor Q11 und Q12 aufeinander abgestimmt
gesteuert werden.
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Der in 5 gezeigte
Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler stimmt mit dem in 1 gezeigten darin überein, daß eine Primärwindung n11 eines Umspanntransformators
T11 und der erste Schalttransistor Q11 miteinander in Reihe und
zwischen die Ausgangsklemmen des Gleichrichters 11 geschaltet sind,
und des weiteren ein Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 18 zwischen
den Ausgangsklemmen des Gleichrichters 11 geschaltet ist.
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In der in 5 gezeigten Schaltung ist die Treiberschaltung 21,
welche einen Fehlerverstärker 12 und
eine Impulsbreiten-Modulatorschaltung 14 zum Antreiben
des zweiten Schalttransistors Q12 beinhaltet, über einen Vorwiderstand R16
an die Basis des zweiten Schalttransistors Q12 des Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlers 18 angeschlossen. Eine
Erfassungsschaltung 20 zur Erfassung des Aus schaltvorgangs
des zweiten Schalttransistors Q12, welche auf einem von der Treiberschaltung 21 ausgesandten
Signal beruht, und eine Steuerungs-Treiberschaltung 19 zur
Inbetriebnahme des ersten Schalttransistors Q11 sind zwischen der
Treiberschaltung 21 und der Basis des ersten Schalttransistors
Q11 angeschlossen.
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Die Treiberschaltung 21 besteht
aus einem Impulstransformator T12, der eine Primärwindung n14 und eine Sekundärwindung
n15 hat, der Impulsbreiten-Modulatorschaltung 14 und dem
Fehlerverstärker 12.
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Die Erfassungsschaltung 20 besteht
aus einem Kondensator C13, einem Kondensator C14, einem Widerstand
R11, einem Widerstand R12, einer Diode 11 und stimmt mit
der in 1 gezeigten Erfassungsschaltung 10 überein.
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Die Steuerungs-Treiberschaltung 19 besteht aus
einem monostabilen Multivibrator 13, einem Widerstand R13,
einem Widerstand R14, einem Widerstand R15, einem Kondensator C15
und ist in seiner Funktion gleichwertig zu der in 1 gezeigten Steuerungs-Treiberschaltung 9.
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Desweiteren ist an die Steuerungs-Treiberschaltung 19 eine
Gleichspannungsquelle VDC angeschlossen,
welche an eine Ausgangsklemme des Fehlerverstärkers angeschlossen ist, an
den Gleichspannung der Gleichrichtungs-Glättungsschaltung an einer Stelle
angelegt wird, die näher
an der Ausgangsseite liegt, als die Sekundärwindung des Umspanntransformators
T11.
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Mit 15a und 15b werden
Eingangsklemmen des Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers bezeichnet, die mit der Leitung
einer kommerziellen Spannungsquelle verbunden sind.
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Das Betriebsverhalten der in 5 gezeigten Schaltung ist
im wesentlichen identisch zu dem der in 1 gezeigten Schaltung, mit der Ausnahme, daß durch
die Anwesenheit der Erfassungsschaltung 20 der erste Schalttransistor
Q11 sofort nach Ausschalten des zweiten Schalttransistors Q12 angeschaltet
wird; und der erste Schalttransistor Q11 wird ausgeschaltet, bevor
der zweite Schalttransistor Q12 angeschaltet wird.
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Die in 5 gezeigte
Ausführung
ist, ebenso wie die in 1 gezeigte,
für Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
verwendbar, die mit andersartigen Vorrichtungen zur Rückführung des
vom Gleichstrom-Gleichstrom-Wandlerausgehenden Stroms versehen sind.
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6 zeigt
eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform,
worin der Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 18, dessen Diode
D13 zwischen der dem zweiten Schalttransistor Q12 zugewandten Anschlußseite der
Drosselspule L11 und einem ersten Verbindungspunkt 16 angeschlossen
ist, zwischen dem ersten Verbindungspunkt 16 und einem
zweiten Verbindungspunkt 17 angeschlossen ist.
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7 zeigt
eine nochmals andere erfindungsgemäße Ausführungsform, wobei der Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 18,
der einen MOSFET-Schalttransistor als zweiten Schalttransistor Q14
verwendet, zwischen dem ersten Verbindungspunkt 16 und
dem zweiten Verbindungspunkt 17 angeschlossen ist.
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Während
mit Bezugnahme auf die in 1 und 3 bis 7 gezeigten Schaltungen der Fall beschrieben
wurde, in dem der Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler den Durchlaßtyp benutzt,
kann man leicht ersehen, daß die
Erfindung ebenso in dem Falle angewendet werden kann, wo der Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler
den Rücklauftyp
verwendet.
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In den in 2 gezeigten Strom- und Spannungswellenformen,
die das Betriebsverhalten an verschiedenen Punkten in der in 1 gezeigten Schaltung darstellen,
wurde die günstigste
Betriebsart beschrieben, bei der sich die Ströme I3 und
I4 überhaupt
nicht überlappen.
In der vorliegenden Erfindung wird jedoch nur verlangt, daß sich die
Oberschwingungen der Ströme
I3 und I4 nicht überlappen, da
es das Hauptziel der Erfindung ist, den Spitzenwert des in dem Wechselstrom-Gleichstrom-Wandlers
fließenden
Stroms niedrig zu halten. Dadurch ist es möglich, daß sich die Ströme I3 und I4 während des
Zeitraums, in dem der Strom I4 niedrig ist,
leicht überlappen.
Dies trifft auch auf die in 3 bis 7 gezeigten Schaltungen zu.