DE4319269C2 - Einspritzleitungsanschluß - Google Patents
EinspritzleitungsanschlußInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Einspritzleitungsanschluß der
im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art, wie er bei
spielsweise der US 3,845,748 entnehmbar ist.
Bei dieser bekannten Anordnung ist in unmittelbarer Nähe
des stromabwärts liegenden Endes der Kraftstoffleitung eine
Druckaufnahmefläche ausgebildet, auf die der durch das Über
wurfelement erzeugte Anpreßdruck mit Hilfe eines Distanz
rohres übertragen wird, das die Kraftstoffleitung in etwa
konzentrisch umschließt und mit seinem einen Ende an der
Druckaufnahmefläche anliegt, während sein anderes Ende mit
der Andruckfläche des Überwurfelementes so in Eingriff steht,
daß das Distanzrohr in Längsrichtung zum Düsenhalter hin
belastet ist. Dabei besitzt die Längsbohrung des Distanz
rohres einen Innendurchmesser, der deutlich größer ist als
der Außendurchmesser der sich durch diese Längsbohrung er
streckenden Kraftstoffleitung.
Diese Anordnung erfordert insbesondere für das Distanzrohr
konstruktiven Aufwand und entsprechenden Platzbedarf. Auch
können Dichtungsprobleme auftreten, da die Kraftstoffleitung
mit ihrer Dichtfläche in einer genau vorgegebenen Richtung
gegen die Anlagefläche des Düsenhalters geführt werden muß.
Zur Überwindung dieser Probleme wird in der DE 31 28 523 C2
vorgeschlagen, die eigentliche Kraftstoffleitung kurz hinter
dem Überwurfelement enden zu lassen, so daß dessen Andruck
fläche direkt auf die ebenfalls in unmittelbarer Nähe des
Leitungsendes ausgebildete Druckaufnahmefläche einwirken
kann. Der hieraus resultierende große Abstand zwischen dem
stromabwärtigen Ende der Kraftstoffleitung und der Anlage
fläche des Düsenhalters wird durch ein gesonderten Rohr über
brückt, das an beiden Enden jeweils mit einer Dichtfläche ver
sehen ist, von denen durch die von der Überwurfmutter ausge
übte Kraft die eine an die Anlagefläche des Düsenhalters und
die andere an eine Anlagefläche angepreßt wird, die am strom
abwärtigen Ende der Kraftstoffleitung ausgebildet ist. Mit
einer solchen Anordnung ist der Nachteil verbunden, daß statt
einer zwei Verbindungsstellen vorhanden sind, an denen bei un
genügender Dichtheit Kraftstoff austreten kann, was bei hohen
Einspritzdrücken von besonderer Bedeutung ist. Auch ansonsten
ist der konstruktive Aufwand gegenüber der in der US-PS
3,845,748 beschriebenen Anordnung nur unwesentlich vermindert.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Ein
spritzleitungsanschluß der im Oberbegriff des Hauptanspruches
genannten Art so weiterzubilden, daß mit einem geringen kon
struktiven Aufwand eine einfache, mit großer Zuverlässigkeit
zu druckdichten Verbindungen führende Montierbarkeit gewähr
leistet ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung
die im Anspruch 1 zusammengefaßten Merkmale vor.
Dieser erfindungsgemäßen Anordnung liegt die Erkenntnis zu
grunde, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, die Druck
aufnahmefläche der Kraftstoffleitung in unmittelbarer Nähe
des stromabwärtigen Endes dieser Leitung vorzusehen. Viel
mehr kann die Druckaufnahmefläche von diesem Ende einen Ab
stand aufweisen, der in etwa gleich der Länge des Kanals
oder - anders ausgedrückt - so groß ist, daß einerseits das
stromabwärtige Ende der Kraftstoffleitung unmittelbar, ohne
Zwischenschaltung weiterer Elemente an die Anlagefläche des
Düsenhalters angepreßt werden kann und andererseits die An
druckfläche des Überwurfelementes ebenso unmittelbar auf
die Druckaufnahmefläche der Kraftstoffleitung einwirken kann.
Es ist hier also die einstückig ausgebildete Kraftstofflei
tung selbst, die den Anpreßdruck vom Eintrittsbereich des
Kanals, an dem das Überwurfelement verschraubt wird, zur
Verbindungsstelle am Düsenhalter überträgt. Somit weist die
erfindungsgemäße Anordnung nur eine einzige Verbindungs
stelle auf, an der für eine ausreichende Dichtigkeit Sorge
getragen werden muß, und es kommt im allgemeinen außer der
Kraftstoffleitung nur ein einziges weiteres Bauteil, nämlich
das Überwurfelement zur Verwendung.
Die Druckaufnahmefläche kann an der stromaufwärts
liegenden Seite einer an der Kraftstoffleitung durch einen
Stauchvorgang ausgebildeten Verdickung angeordnet sein. Sol
che Stauchvorgänge werden beispielsweise auch zur Ausbildung
von Dichtnippeln am Ende von Einspritzleitungen verwendet
und sind dem Fachmann ohne weiteres geläufig.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, bei der Herstellung
der Kraftstoffleitung auf diese ein ringförmiges Element
aufzuschieben, das die Kraftstoffleitung konzentrisch
umschließt und das
beispielsweise durch Schutzgas-Hartlöten oder dergleichen mit dieser fest
verbunden wird. Auf der stromaufwärts weisenden Seite die
ses ringförmigen Elementes befindet sich dann wieder die
erfindungsgemäß positionierte Druckaufnahmefläche.
Vorzugsweise ist die Druckaufnahmefläche als Kugel-Teilfläche
ausgebildet, wodurch bei entsprechender Ausbildung der An
druckfläche des Überwurfelementes geringfügige Verkippungen,
mit denen die Längsrichtung der Kraftstoffleitung gegen die
Längsrichtung des sie aufnehmenden Kanals beim Einbau geneigt
ist, ausgeglichen werden können.
Um zu verhindern, daß bei besonders hohen Einspritzdrücken
(und damit einem sehr hohen vom Überwurfelement auszuübenden
Anpreßdruck) oder bei besonders dünnen Kraftstoffleitungen
die Kraftstoffleitung im Bereich zwischen der Druckaufnahme
fläche und der Dichtfläche, mit der sie an der Andruckfläche
des Düsenhalters anliegt, radial ausknickt, kann auf die
Kraftstoffleitung ein Stabilisierungsrohr aufgeschoben wer
den, das die Kraftstoffleitung eng umschließt und kürzer als
der Abstand zwischen der Verdickung bzw. dem Ringkörper und
dem stromabwärtigen Ende der Kraftstoffleitung ist, so daß
dieses Stabilisierungsrohr keine in Längsrichtung gerichtete
Kräfte aufnimmt oder überträgt.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Kanal im Zylinder
kopf in seinem inneren, d. h. näher am Düsenhalter liegenden
Bereich mit einem so kleinen Innendurchmesser auszubilden,
daß er die eingeschobene Kraftstoffleitung eng umschließt und
sie unmittelbar gegen ein radiales Ausknicken abstützt.
Vorzugsweise ist das Überwurfelement eine Überwurfschraube
mit einem Außengewinde, das in ein Innengewinde des Eintritts
bereiches des Kanals eingeschraubt wird. Es ist aber ebenso
möglich, das Überwurfelement als Überwurfmutter, d. h. mit
einem Innengewinde auszubilden, das auf ein entsprechendes
am Kanalende am Zylinderkopf vorgesehenes Außengewinde auf
schraubbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In
dieser zeigen:
Fig. 1 eine Teil-Schnittansicht eines Zylinderkopfes mit
Düsenhalter, dem über eine Kraftstoffleitung mit
angestauchter Verdickung Kraftstoff zugeführt wird,
wobei die Kraftstoffleitung von einem Stabilisie
rungsrohr umgeben ist,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Schnittansicht, bei der
ein dem Düsenhalter zugewandter Teil des Kanals
so eng ausgebildet ist, daß er die Kraftstoffleitung
stabilisierend umschließt, und
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Schnittansicht mit einer
Kraftstoffleitung, bei der die Druckaufnahmefläche
an einem mit der Leitung fest verbundenen Ringkörper
vorgesehen ist.
In den Fig. 1 bis 3 ist jeweils in schematischer Weise in
geschnittener Darstellung ein Teil eines Zylinderkopfes 1
wiedergegeben, in dem ein Düsenhalter 2 für die Einspritz
düse eines Brennkraftmotores in einer Bohrung 3 zentral
stehend montiert ist.
Damit der im Düsenhalter 2 befindlichen Einspritzdüse Kraft
stoff zugeführt werden kann, erstreckt sich durch den Zy
linderkopf 1 von einer Außenfläche 4 bis zur Bohrung 3
ein Kanal 6, der an seinem in die Außenfläche 4 mündenden
Eintrittsbereich 8 mit einem Innengewinde 7 versehen ist.
Der Kanal 6 dient zur Aufnahme des Endabschnittes einer
Kraftstoffleitung 10, die an ihrem stromabwärts gelegenen
Ende eine Dichtfläche 11 aufweist, mit der sie an einer
entsprechend ausgebildeten Anlagefläche 12 des Düsenhal
ters 2 anliegt.
Damit hier eine auch bei hohen Einspritzdrücken dichte
Verbindung erzielbar ist, wird die Kraftstoffleitung 10
in Längsrichtung druckbelastet. Dies erfolgt mit Hilfe
eines hier als Überwurfschraube ausgebildeten Überwurf
elementes 14, das die Kraftstoffleitung 10 konzentrisch
umschließt und mit einem Außengewinde 15 in das Innenge
winde 7 im Eintrittsbereich 8 des Kanals 6 so weit einge
schraubt ist, daß es einen entsprechend hohen Druck auf
eine an der Kraftstoffleitung 10 ausgebildete Druckauf
nahmefläche 18 ausübt.
Bei den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispie
len befindet sich diese Druckaufnahmefläche 18 an einer
durch einen Stauchvorgang unmittelbar an der Kraftstoff
leitung 10 selbst ausgebildeten Verdickung 20, während sie
bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 an einem auf die
Kraftstoffleitung 10 aufgeschobenen und mit dieser bei
spielsweise durch Schutzgas-Hartlöten fest verbundenen Ring
körper 21 vorgesehen ist.
In allen drei Fällen ist der Abstand der Druckaufnahme
fläche 18 von der Dichtfläche 11 der Kraftstoffleitung 10
wesentlich größer als das Zweifache des Durchmessers der
Kraftstoffleitung und so gewählt, daß die oben beschriebene
auch bei hohen Drücken dichte Verbindung zwischen dem freien
Ende der Kraftstoffleitung 10 und dem Düsenhalter 2 durch ein
entsprechend tiefes Einschrauben des Überwurfelementes 14 in
den Eintrittsbereich 8 des Kanals 6 erzielt werden kann.
Da der Kanal 6 zumindest in seinem Eintrittsbereich 8 einen
Innendurchmesser aufweisen muß, der genügend groß ist, um
die Verdickung 20 bzw. den Ringkörper 21 aufnehmen zu kön
nen, ist es insbesondere dann, wenn der Abstand zwischen
der Dichtfläche 11 und der Druckaufnahmefläche 18 so, wie
in den Ausführungsbeispielen gezeigt, wesentlich größer
als das Zweifache des Rohrdurchmessers der Kraftstoffleitung
10 ist, zweckmäßig, die Kraftstoffleitung 10 im eingebauten
Zustand, in dem sie einer erheblichen Längs-Druckbelastung
ausgesetzt ist, gegen ein seitliches Ausknicken zu stabili
sieren.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 und 3 er
folgt dies durch ein im Paßsitz auf die Kraftstoffleitung
10 aufgeschobenes Rohr 24, das sich im wesentlichen über
die gesamte Länge der Kraftstoffleitung 10 zwischen ihrem
freien, die Dichtfläche 11 aufweisenden Ende und der Ver
dickung 20 bzw. dem ringförmigen Körper 21 erstreckt. Da
bei ist dieses Rohr 24 aber kürzer gehalten als der im
eingebauten Zustand vorhandene Abstand zwischen dem Düsen
halter 2 und der Verdickung 20 bzw. dem ringförmigen Kör
per 21, so daß das Rohr 24 keinesfalls den vom Überwurf
element 14 auf die Druckaufnahmefläche 18 ausgeübten Längs-
Druck aufnimmt oder überträgt. Dies erfolgt einzig und allein
durch die Kraftstoffleitung 10 selbst.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel kann auf
ein Stabilisierungsrohr verzichtet werden, weil hier der
Kanal 6 in einem sich vom Einlaßbereich 8 zur Bohrung 3
hin erstreckenden inneren Bereich 26, der in etwa die gleiche
Länge wie der Einlaßbereich 8 besitzt, einen verminderten
Durchmesser aufweist, der so an den Außendurchmesser der
Kraftstoffleitung 10 angepaßt ist, daß diese zwar bei der
Montage bequem eingeführt werden kann, im montierten Zustand
aber die erforderliche Knick-Stabilisierung erfährt.
Besonders vorteilhaft ist eine kugelige Ausbildung der
Druckaufnahmefläche 18 sowie der zugehörigen Andruckfläche
des Überwurfelementes 14, die bei allen drei Ausführungs
formen eine gute Montierbarkeit auch dann gewährleistet,
wenn die Kraftstoffleitung 10 so in den Kanal 6 eingeführt
wird, daß ihre Längs-Mittelachse nicht exakt parallel
zur Längsmittelachse des Kanals 6 verläuft, wie dies ins
besondere bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 3
leicht geschehen kann. Auf diese Weise ist eine gewisse
Spielfreiheit gewährleistet und es kann dennoch die erfor
derliche, auch bei hohen Einspritzdrücken dichte Verbin
dung zwischen der Dichtfläche 11 der Kraftstoffleitung 10
und der Anlagefläche 12 des Düsenhalters 2 erzielt werden.
Dies ist unabhangig von der speziellen Ausgestaltung der
Dichtfläche 11 und der zu ihr passenden Anlagefläche 12,
die jede aus dem Stand der Technik für derartige Flächen
bekannte Form aufweisen können.
Claims (8)
1. Einspritzleitungsanschluß mit einer Kraftstoffleitung (10),
die sich zum Zuführen von Kraftstoff zum Düsenhalter (2)
einer in einem Zylinderkopf (1) angeordneten Einspritzdü
se durch einen im Zylinderkopf (1) ausgebildeten Kanal (6)
erstreckt, der eine ein Mehrfaches seines Durchmessers
betragende Länge besitzt, wobei die Kraftstoffleitung
(10) von einem mit einem Gewinde (15) versehenen Über
wurfelement (14) umschlossen ist, das am Eintrittsbe
reich (8) des Kanals (6) verschraubt ist und eine Kraft
ausübt, durch die eine am stromabwärts liegenden Ende der
Kraftstoffleitung (10) vorgesehene Dichtfläche (11) zur Er
zielung einer dichten Verbindung an eine Anlagefläche (12)
des Düsenhalters (2) angedrückt wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Überwurfelement (14) mit seiner
Andruckfläche unmittelbar auf eine an der Kraftstoffleitung
(10) ausgebildete Druckaufnahmefläche (18) einwirkt, die
von der Dichtfläche (11) der Kraftstoffleitung (10) einen
in etwa der Länge des Kanals (6) entsprechenden Abstand auf
weist.
2. Einspritzleitungsanschluß nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckaufnahmefläche (18)
an einer durch Stauchen der Kraftstoffleitung (10) ausge
bildeten Verdickung (20) vorgesehen ist.
3. Einspritzleitungsanschluß nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckaufnahmefläche (18)
an einem die Kraftstoffleitung (10) umschließenden und mit
ihr fest verbundenen Ringkörper (21) vorgesehen ist.
4. Einspritzleitungsanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druck
aufnahmefläche (18) eine Kugel-Teilfläche ist.
5. Einspritzleitungsanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
der Druckaufnahmefläche (18) von der Dichtfläche (11) der
Kraftstoffleitung (10) wenigstens das Zweifache des Rohr
durchmessers der Kraftstoffleitung (10) beträgt.
6. Einspritzleitungsanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (6)
durchgehend einen Innendurchmesser besitzt, der wesentlich
größer als der Außendurchmesser der Kraftstoffleitung (10)
ist, auf die im Bereich zwischen der Dichtfläche (11) und
der Andruckfläche (18) ein Stabilisierungsrohr (24) aufge
schoben ist, das im zusammengebauten Zustand in Längsrich
tung unbelastet bleibt.
7. Einspritzleitungsanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (6)
einen näher beim Düsenhalter (2) liegenden Innenbereich (26)
aufweist, der einen gegenüber dem Eintrittsbereich (8) des
Kanals (6) verminderten Innendurchmesser besitzt, der nur
geringfügig größer als der Außendurchmesser der Kraftstoff
leitung (10) ist.
8. Einspritzleitungsanschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Überwurf
element (14) eine Überwurfschraube mit einem Außengewinde
(15) ist, das in ein Innengewinde (7) des Eintrittsbereiches
(8) des Kanals (6) eingeschraubt werden kann.
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