DE4314582A1 - Baustein-System mit selbstkomplementärem Kupplungs-Profil - Google Patents
Baustein-System mit selbstkomplementärem Kupplungs-ProfilInfo
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Description
Bekannte Systeme, die sich mit stereometrischen Bausteinen auseinandersetzen
und ohne separate Kupplung definiert sind, sind i. d. R.
multistrukturell (etwa die "Noppen-Loch-Verbindungen") und sie gestatten
z. B. aus Gründen einschränkender Universalität nur vertikale
Abgänge (bei horizontalen <16< und gleichzeitig zyklischen Abgängen
können Kupplungsprobleme entstehen).
Die Ambivalenz dieser (in bezug auf die Oberflächen-Struktur) asymmetrischen
Bauelemente besteht darin, daß gerade die profillosen
Oberflächen-Bereiche ästhetische Vorteile, die profilbehafteten jedoch
ästhetische Nachteile ergeben.
Gesucht sind stereometrische Bausteine ohne separate Kupplung mit
1 monostrukturellem und (möglichst) umschließendem Kupplungs-Profil
2 invarianter Kongruenz des Profils gegenüber 90°-Drehungen
3 waagerechten Abgängen mit u. U. zyklischen Verkettungen
4 Fingerdruck-Kupplung
5 Zentrierung der Kupplungsführung
6 Rast-Haftung
7 geringem Material-Aufwand
8 ästhetischen Oberflächen
2 invarianter Kongruenz des Profils gegenüber 90°-Drehungen
3 waagerechten Abgängen mit u. U. zyklischen Verkettungen
4 Fingerdruck-Kupplung
5 Zentrierung der Kupplungsführung
6 Rast-Haftung
7 geringem Material-Aufwand
8 ästhetischen Oberflächen
Folgende Forderungen sind von einigen o. g. Merkmalen abhängig:
Durch die Forderung 1 entsteht das Problem
9 des dichten Anfügens von orthogonalen Bauelementen an konkav- orthogonale Flächen und des dichten Einfügens von orthogonalen Bauelementen in gleich große konkav-orthogonale Zwischenräume.
9 des dichten Anfügens von orthogonalen Bauelementen an konkav- orthogonale Flächen und des dichten Einfügens von orthogonalen Bauelementen in gleich große konkav-orthogonale Zwischenräume.
Durch die Forderungen 1 und 3 entsteht das Problem
10 der orthogonalen Einsenkung der lokalen Tiefenprofile in das globale Oberflächen-Profil der Gegenbausteine in den potentiellen Abgängen.
10 der orthogonalen Einsenkung der lokalen Tiefenprofile in das globale Oberflächen-Profil der Gegenbausteine in den potentiellen Abgängen.
Das hier dargestellte Baustein-System geht von einem "selbstkomplementären"
Oberflächen-Profil aus, das die o. g. Eigenschaften 1-7 erfüllt.
Die Forderung 8 (ästhetische Oberflächen) wird hier per definitionem
als möglichst gute Annäherung an "glatte" Oberflächen verstanden.
Der Begriff "selbstkomplementäres Profil" wird operational definiert:
Ein Profil heißt "selbstkomplementär", wenn jedes Duplikat
eine Ergänzung des Originals ist im Sinne eines
(a) dicht anliegenden und
(b) haftenden
(b) haftenden
Gegenstückes.
(ODER: . . ., wenn jedes Original eine (theoretische) Ergänzung seiner
selbst ist, mit den Eigenschaften (a) und (b).)
In der Praxis würden derartige Profile durch korrespondierende Rastelemente
formschlüssig ineinander haften. Als solche Rastelemente
werden Dreiecks-Prismen <02< und Dreiecks-Hohlprismen <03< gewählt,
die lückenlos und haftend ineinander gefügt werden können. Diese Eigenschaft
der Rastelemente kann dabei nicht nur lokal, sondern auch
global erfüllt werden: Jeweils zwei (Randbereich <01<) bzw. drei
konvexe Prismen <02< definieren ein komplementäres Hohlprisma <03<.
In der euklidischen Ebene läßt sich diese elementare Struktur iterativ
fortsetzen.
Die Forderungen nach globaler Selbstkomplementarität, Kongruenz und
Drehungsinvarianz implizieren in gewisser Weise eine rotationssymmetrische
Anordnung der Profil-Elemente auf den Baustein-Oberflächen,
derart, daß jeweils vier Prismen <02< zusammen mit vier komplementären
Hohlprismen <03< ein quadratisches Prisma definieren.
zu 1:
Das Profil der Bauelemente kann nach dem Vorangegangenen monostrukturell ausgelegt werden, da es stets sein eigenes Komplement ist. Das heißt, es sind keine weiteren Strukturen bzgl. der Haftfähigkeit der Bauelemente erforderlich als die oben angegebene.
Das Profil kann die Bauelemente des weiteren "umschließen" in dem Sinne, daß mindestens alle ebenen Teil-Oberflächen sämtlich diese Struktur tragen können und dort gegenseitig kantendeckend und drehungsinvariant haftfähig sind.
Das Profil der Bauelemente kann nach dem Vorangegangenen monostrukturell ausgelegt werden, da es stets sein eigenes Komplement ist. Das heißt, es sind keine weiteren Strukturen bzgl. der Haftfähigkeit der Bauelemente erforderlich als die oben angegebene.
Das Profil kann die Bauelemente des weiteren "umschließen" in dem Sinne, daß mindestens alle ebenen Teil-Oberflächen sämtlich diese Struktur tragen können und dort gegenseitig kantendeckend und drehungsinvariant haftfähig sind.
zu 2:
Die geforderte invariante Kongruenz des Profils gegenüber 90°-Drehungen ist gegeben, weil es sich als monostrukturelles Profil bzgl. der Selbstkomplementarität bereits invariant gegenüber 90°-Drehungen ist.
Die geforderte invariante Kongruenz des Profils gegenüber 90°-Drehungen ist gegeben, weil es sich als monostrukturelles Profil bzgl. der Selbstkomplementarität bereits invariant gegenüber 90°-Drehungen ist.
zu 3:
Aus Gründen der größtmöglichen Umschließung sind horizontale Abgänge <16< und wegen der Selbstkomplementarität sogar zyklische Verkettungen zumindest bei prismatischen Körpern uneingeschränkt möglich.
Aus Gründen der größtmöglichen Umschließung sind horizontale Abgänge <16< und wegen der Selbstkomplementarität sogar zyklische Verkettungen zumindest bei prismatischen Körpern uneingeschränkt möglich.
zu 4:
Profildichte und -tiefe werden so ausgelegt, daß eine angemessene manuelle Kraft zur Haftung und Trennung der Bausteine ausreicht.
Profildichte und -tiefe werden so ausgelegt, daß eine angemessene manuelle Kraft zur Haftung und Trennung der Bausteine ausreicht.
zu 5:
Die Kupplungsführung wird durch erhabene Pyramiden-Stümpfe <14< auf den Profilelementen <2< horizontal gequantet und vertikal zentriert.
Die Kupplungsführung wird durch erhabene Pyramiden-Stümpfe <14< auf den Profilelementen <2< horizontal gequantet und vertikal zentriert.
zu 6:
Eine feine S-Struktur <09< der Profilseiten sorgt für eine gerade noch wahrnehmbare Einrastung (Clippen) beim Zusammenstecken.
Eine feine S-Struktur <09< der Profilseiten sorgt für eine gerade noch wahrnehmbare Einrastung (Clippen) beim Zusammenstecken.
zu 7:
Um einen gleichmäßigen Kupplungsdruck auf die planimetrischen Oberflächen der Bausteine zu erhalten, sollten diese massiv ausgelegt werden. Sofern fertigungstechnisch möglich (etwa bei Verwendung von Polyamid-Verbindungen (PA)), würden Hohlräume <06< im Kernbereich der Bausteine, die den gleichmäßigen Kupplungsdruck nicht beeinträchtigen, den Material-Aufwand reduzieren.
Um einen gleichmäßigen Kupplungsdruck auf die planimetrischen Oberflächen der Bausteine zu erhalten, sollten diese massiv ausgelegt werden. Sofern fertigungstechnisch möglich (etwa bei Verwendung von Polyamid-Verbindungen (PA)), würden Hohlräume <06< im Kernbereich der Bausteine, die den gleichmäßigen Kupplungsdruck nicht beeinträchtigen, den Material-Aufwand reduzieren.
zu 9:
Die gleichzeitige Verkupplung von orthogonalen Bauelementen an zwei konkav-orthogonale Profil-Flächen kann durch geringe Profil-Tiefe bei gleichzeitiger Verwendung von elastischem Material ermöglicht werden.
Dagegen werden sich orthogonale Bauelemente in gleich große konkav-orthogonale Zwischenräume prinzipiell nicht mehr einfügen lassen. Hier bleibt nur die Möglichkeit, Bausteine vorübergehend zu entfernen.
Da es selten erforderlich sein wird, Bausteine in dieser Weise einzufügen, wird es keine wesentliche Einschränkung der gestalterischen Möglichkeiten bedeuten.
Die gleichzeitige Verkupplung von orthogonalen Bauelementen an zwei konkav-orthogonale Profil-Flächen kann durch geringe Profil-Tiefe bei gleichzeitiger Verwendung von elastischem Material ermöglicht werden.
Dagegen werden sich orthogonale Bauelemente in gleich große konkav-orthogonale Zwischenräume prinzipiell nicht mehr einfügen lassen. Hier bleibt nur die Möglichkeit, Bausteine vorübergehend zu entfernen.
Da es selten erforderlich sein wird, Bausteine in dieser Weise einzufügen, wird es keine wesentliche Einschränkung der gestalterischen Möglichkeiten bedeuten.
zu 10:
Das Problem der orthogonalen Einsenkung der lokalen Tiefenprofile in die Gegenbausteine an den potentiellen Abgängen wird durch die in 2.2 definierte Abschrägung <04< gelöst.
Zugleich wird dadurch für eine bessere Entlüftung beim Kupplungsvorgang gesorgt.
Das Problem der orthogonalen Einsenkung der lokalen Tiefenprofile in die Gegenbausteine an den potentiellen Abgängen wird durch die in 2.2 definierte Abschrägung <04< gelöst.
Zugleich wird dadurch für eine bessere Entlüftung beim Kupplungsvorgang gesorgt.
Der für die Produktion entscheidende Vorteil liegt darin, daß die
o. g. Eigenschaften 1-7 der Bausteine durch ein einziges Oberflächen-
Profil definiert werden. Das Profil ist - im Gegensatz zu "Noppen-
Loch-Verbindungen" - seine eigene Ergänzung.
Durch die damit verbundene Doppel-Funktion des Profils als Kupplungs-
und als Gestaltungs-Oberfläche wird die unter "Stand der
Technik" beschriebene Ambivalenz asymmetrischer Bauelemente überwunden.
Die Ausprägungen der Profil-Dichte und -Tiefe erlauben eine Anpassung
an gewünschte Kupplungs-Muster (z. B. Rastdichte, Kupplungsweg)
bzw. an gewünschtes Oberflächen-Design (grob bis fein).
Insbesondere aber die zusätzlichen beiden Freiheitsgrade in den zur
Längsachse orthogonalen Abgängen führen zu einer Vervielfältigung
kreativer Möglichkeiten. Eine Unterlegung (Abstützung) horizontaler
Abgänge mit tragenden Bausteinen ist für kleinere Ausdehnungen nicht
mehr erforderlich.
Es sollte den Bauelementen nicht - wie häufig anzutreffen - ein spezifisches
("naturgetreues") Modellgepräge realer Objekte a priori
gegeben werden, sondern ihnen vielmehr gestalterische Modell-Universalität
implementiert werden. Die Möglichkeiten der Baustein-Systeme
dürfen nicht auf "Puzzle-Technik" reduziert werden.
Selbstverständlich würden durch entsprechende Ausgestaltung der Bauteil-
Oberflächen, d. h. insbesondere durch Beschränkung der Kupplungs-
Profile auf bestimmte Oberflächenbereiche, auch konkrete Objekte
modellierbar sein. Mit anderen Worten: Das beschriebene "Baustein-System
mit selbstkomplementärem Kupplungs-Profil" involviert mindestens den
Leistungs-Umfang der "Noppen-Loch-Systeme".
Abb. 1 zeigt perspektivisch einen prototypischen elementaren Baustein
(Würfel) mit selbstkomplementärem kongruentem und drehungsinvariantem
Oberflächen-Profil, allerdings ohne Führungs-
Stümpfe <14< <15< und ohne S-Struktur <09< der Profilseiten.
Dieser Baustein sollte die "kleinste Einheit" im System darstellen,
so daß andere Bausteine entweder ganzzahlige Vielfache dieser kleinsten
Einheit sind oder andere stereometrische Formgebungen aufweisen.
Die Abbildung läßt folgende Merkmale erkennen:
<01< Randbereich mit den Überlappungen der konvexen Prismen <02<
und der konkaven Hohlprismen <03< mit jeweils einer halben
Profilseite auf eine halbe Profillänge
<02< konvexe Prismen
<03< konkave Hohlprismen
<04< 45°-Abschrägungen
<02< konvexe Prismen
<03< konkave Hohlprismen
<04< 45°-Abschrägungen
Abb. 2 zeigt perspektivisch den medialen Querschnitt eines elementaren
Bausteines, ohne Führungs-Stümpfe <14< <15< und ohne S-
Struktur <09< der Profilseiten.
Die Abbildung läßt folgende Merkmale erkennen:
<05< Querschnitts-Fläche
<06< Querschnitt des kugelförmigen Hohlraumes zur Material-Ersparnis
<06< Querschnitt des kugelförmigen Hohlraumes zur Material-Ersparnis
Abb. 3 zeigt eine Teil-Aufsicht auf den medialen Querschnitt eines
elementaren Bausteines, mit (repräsentativ für alle anderen
Profil-Prismen) S-Struktur <09< der Profilseiten und ohne
Führungs-Stümpfe <14< <15<.
Die S-Struktur <09< wurde maßstabsmäßig überbetont, um die Zusammenhänge
zeichnerisch deutlich werden zu lassen. Die Ausprägung würde
in der Praxis von den Anforderungen an das "Rast-Muster" des Kupplungs-
Vorganges abhängig gemacht werden.
Die Abbildung läßt folgende Merkmale erkennen:
<07< Teil-Aufsicht auf den medialen Querschnitt eines elementaren
Bausteines
<08< Profil-Ausschnitt 1 : 2
<09< S-förmige Wellen der Seiten der Profil-Prismen <02< bzw. -Hohlprismen <03<, die zueinander komplementär sind
<10< globaler Profilboden
<11< Profil-Ausschnitt eines rastfähigen Gegen-Bausteins
<08< Profil-Ausschnitt 1 : 2
<09< S-förmige Wellen der Seiten der Profil-Prismen <02< bzw. -Hohlprismen <03<, die zueinander komplementär sind
<10< globaler Profilboden
<11< Profil-Ausschnitt eines rastfähigen Gegen-Bausteins
Abb. 4 stellt (repräsentativ für alle anderen Profil-Prismen) die
komplementären Pyramiden-Stümpfe <14< <15< zur Kupplungs-Führung
dar, ohne S-Struktur <09< der Profilseiten.
Die Abbildung läßt folgende Merkmale erkennen:
<12< Teil-Aufsicht auf den medialen Querschnitt eines elementaren
Bausteines
<13< Profil-Ausschnitt 1 : 4
<14< erhabener Pyramiden-Stumpf mit konvexem Prisma <02<
<15< abgesenkter Pyramiden-Stumpf mit konkavem Hohlprisma <03<
<13< Profil-Ausschnitt 1 : 4
<14< erhabener Pyramiden-Stumpf mit konvexem Prisma <02<
<15< abgesenkter Pyramiden-Stumpf mit konkavem Hohlprisma <03<
Abb. 5 zeigt laterale und zentrale Überdeckungen von elementaren
Bausteinen in der Aufsicht. Dabei sollen die dunklen Teilflächen
die erhabenen <02<, die weißen die abgesenkten Profilbereiche
<03< darstellen.
Die Abbildung läßt erkennen, daß Selbstkomplementarität und
Kongruenz des Profiles invariant gegenüber 90°-Drehungen
sind.
Abb. 6 zeigt beispielhaft ein paar "natürliche" Verbindungen von
elementaren Bausteinen mit "selbstkomplementärem Kupplungs-
Profil". Die lokalen Profilmerkmale sind nicht gezeichnet.
Die Abbildung läßt folgende Merkmale erkennen:
<16< laterale Überdeckung mit horizontalem Abgang
Claims (10)
- Globale Profilmerkmale
- 1. Stereometrische Bausteine ohne separate Kupplung mit Oberflächen- Profil, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 1.1 Die globale Profil-Struktur ist "selbstkomplementär" in dem
Sinne, daß Profil-Duplikate
- 1.1.1 dicht und
- 1.1.2 haftend in das Original einpassen.
- 1.2 Original und Duplikat quadratischer Oberflächen lassen sich kantendeckend zusammenfügen (Kongruenz).
- 1.3 Selbstkomplementarität (1.1) und Kongruenz (1.2) bleiben bei 90°-Drehungen quadratischer Oberflächen erhalten (Drehungsinvarianz).
- 1.1 Die globale Profil-Struktur ist "selbstkomplementär" in dem
Sinne, daß Profil-Duplikate
- 2. Oberflächen-Profil nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 2.1 Die erhabenen bzw. die abgesenkten Profilbereiche (="lokale
Profilelemente") bestehen aus Dreiecks-Prismen <02< bzw.
Dreiecks-Hohlprismen <03<, die
- 2.1.1 rechtwinklig,
- 2.1.2 gleichschenklig und
- 2.1.3 komplementär sind in dem Sinne, daß sich die erhabenen Prismen <02< in die abgesenkten Hohlprismen <03< lückenlos einfügen.
- 2.2 Die erhabenen Dreiecks-Prismen <02< besitzen an mindestens
einer der spitzwinkligen Ecken relativ zur Prismenbasis eine
45°-Abschrägung <04<, die
- 2.2.1 parallel zu den gegenüberliegenden Dreieckskatheten verläuft und
- 2.2.2 die Lückenlosigkeit in 2.1.3 hierdurch eingeschränkt.
- 2.3 Die erhabenen Dreiecks-Prismen <02< sind als Profilelemente so angeordnet, daß an den Randbereichen <01< jeweils zwei, sonst jeweils drei von ihnen ein abgesenktes Dreiecks-Hohlprisma <03< definieren, wobei 2.1.3 unter Berücksichtigung von 2.2.2 zu gelten hat.
- 2.1 Die erhabenen bzw. die abgesenkten Profilbereiche (="lokale
Profilelemente") bestehen aus Dreiecks-Prismen <02< bzw.
Dreiecks-Hohlprismen <03<, die
- 3. Oberflächenprofil nach Patentanspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 3.1 Der Randübergang <01< zweier konvex-orthogonal liegender Profile
ist eine konvexe 90°-Rotation einer von zwei eben aneinander
grenzenden kongruenten Profilflächen, deren
- 3.1.1 Rotationsachse durch die zu den Dreiecksflächen parallele Mittellinie der Seitenflächen der Prismen verläuft.
- 3.1 Der Randübergang <01< zweier konvex-orthogonal liegender Profile
ist eine konvexe 90°-Rotation einer von zwei eben aneinander
grenzenden kongruenten Profilflächen, deren
- Lokale Profilmerkmale: vertikal
- 4. Oberflächen-Profil nach Patentanspruch 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 4.1 Die vertikalen Profile (=Tiefenprofile) der lokalen Profilelemente
<02< <03< sind "komplementär" in dem Sinne, daß sie
sich
- 4.1.1 dicht und
- 4.1.2 rastend einpassen.
- 4.1 Die vertikalen Profile (=Tiefenprofile) der lokalen Profilelemente
<02< <03< sind "komplementär" in dem Sinne, daß sie
sich
- 5. Oberflächen-Profil nach Patentanspruch 4, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 5.1 Die Seitenflächen der erhabenen und vollen - d. h. nicht im
Randbereich liegenden - Dreiecks-Prismen <02< bilden jeweils
S-förmige Wellen <09<, die
- 5.1.1 parallel zur Deckenflächenkante der Prismen <02< verlaufen und
- 5.1.2 an der Deckenflächenkante der Prismen <02< mit einer Außenwölbung beginnend in eine Innenwölbung übergehen und auf den globalen Profilboden <10< auslaufen.
- 5.2 Die Seitenflächen der abgesenkten und vollen - d. h. nicht im
Randbereich liegenden - Dreiecks-Hohlprismen <03< bilden jeweils
S-förmige Wellen <09<, die
- 5.2.1 parallel zur Basisflächenkante der Hohlprismen <03< verlaufen und
- 5.2.2 an der Basisflächenkante der Hohlprismen <03< mit einer Innenwölbung beginnend in eine Außenwölbung übergehen und auf den globalen Profilboden <10< auslaufen.
- 5.3 Für die im Randbereich <01< liegenden Prismen <02< bzw. Hohlprismen <03< gilt 5.1 bzw. 5.2 unter der Einschränkung der Halbierung der orthogonalen Seitenflächen auf die Länge von wiederum einer halben Seitenfläche. Dort entstehen halbe S- förmige, also C-förmige Wölbungen.
- 5.1 Die Seitenflächen der erhabenen und vollen - d. h. nicht im
Randbereich liegenden - Dreiecks-Prismen <02< bilden jeweils
S-förmige Wellen <09<, die
- Lokale Profilmerkmale: horizontal
- 6. Oberflächen-Profil nach Patentanspruch 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 6.1 Die horizontalen Profile der lokalen Profilelemente <2< <3<
sind "komplementär" in dem Sinne, daß sie sich
- 6.1.1 dicht und
- 6.1.2 zentrierend einpassen.
- 6.1 Die horizontalen Profile der lokalen Profilelemente <2< <3<
sind "komplementär" in dem Sinne, daß sie sich
- 7. Oberflächen-Profil nach Patentanspruch 6, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 7.1 Die Deckenflächen der erhabenen Dreiecks-Prismen <02< stellen
erhabene Pyramiden-Stumpfe <14< dar, derart, daß
- 7.1.1 die senkrechte Projektion der Mantelkanten auf das zugehörige Basis-Dreieck Abschnitte von Winkelhalbierenden sind.
- 7.2 Die Basisflächen der abgesenkten Dreiecks-Hohlprismen <03<
stellen abgesenkte Hohlpyramiden-Stumpfe <15< dar, derart,
daß
- 7.2.1 die senkrechte Projektion der Mantelkanten auf das zugehörige Basis-Dreieck Abschnitte von Winkelhalbierenden sind.
- 7.1 Die Deckenflächen der erhabenen Dreiecks-Prismen <02< stellen
erhabene Pyramiden-Stumpfe <14< dar, derart, daß
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19934314582 DE4314582A1 (de) | 1993-04-29 | 1993-04-29 | Baustein-System mit selbstkomplementärem Kupplungs-Profil |
| DE4411329A DE4411329C2 (de) | 1993-04-29 | 1994-03-25 | Steckbaustein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934314582 DE4314582A1 (de) | 1993-04-29 | 1993-04-29 | Baustein-System mit selbstkomplementärem Kupplungs-Profil |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4314582A1 true DE4314582A1 (de) | 1994-11-17 |
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ID=6487051
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934314582 Withdrawn DE4314582A1 (de) | 1993-04-29 | 1993-04-29 | Baustein-System mit selbstkomplementärem Kupplungs-Profil |
| DE4411329A Expired - Fee Related DE4411329C2 (de) | 1993-04-29 | 1994-03-25 | Steckbaustein |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4411329A Expired - Fee Related DE4411329C2 (de) | 1993-04-29 | 1994-03-25 | Steckbaustein |
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|---|---|
| DE (2) | DE4314582A1 (de) |
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| DE102014119578A1 (de) * | 2014-12-23 | 2016-06-23 | Daniel Stead | Baustein und Bausatz |
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-
1993
- 1993-04-29 DE DE19934314582 patent/DE4314582A1/de not_active Withdrawn
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1994
- 1994-03-25 DE DE4411329A patent/DE4411329C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9420370U1 (de) * | 1994-12-20 | 1996-01-25 | Gefinex Gesellschaft für innovative Extrusionsprodukte mbH, 33803 Steinhagen | Baustein |
| DE102014119578A1 (de) * | 2014-12-23 | 2016-06-23 | Daniel Stead | Baustein und Bausatz |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4411329C2 (de) | 1996-07-11 |
| DE4411329A1 (de) | 1995-04-06 |
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