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DE19755335A1 - Glashalterahmen, insbesondere für eine Brandschutzverglasung - Google Patents

Glashalterahmen, insbesondere für eine Brandschutzverglasung

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Publication number
DE19755335A1
DE19755335A1 DE1997155335 DE19755335A DE19755335A1 DE 19755335 A1 DE19755335 A1 DE 19755335A1 DE 1997155335 DE1997155335 DE 1997155335 DE 19755335 A DE19755335 A DE 19755335A DE 19755335 A1 DE19755335 A1 DE 19755335A1
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DE
Germany
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glass
glass pane
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DE1997155335
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DE19755335C2 (de
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Peter Koehnlein
Klaus-Ulrich Polack
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KOEHNLEIN GmbH
Original Assignee
KOEHNLEIN GmbH
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Publication date
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

Es sind Fensterelemente bekannt, die nach Art von Sprossenwänden aus einer Mehrzahl von Glasfeldern bestehen. Die Feld er sind meist quadratisch. Jedes Glasfeld weist einen Rahmen auf, der die betreffende Glasscheibe umgibt. Solche Glasfeld er werden häufig als Brandschutzverglasung eingesetzt, z. B. zum Abtrennen von Räumen. Eine solche Brandschutzverglasung muß eine gewisse Feuerbeständigkeit aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Glashalterahmen für eine Brandschutzverglasung der beschriebenen Art derart zu gestalten, daß auch Holz oder ein Holz-Produkt wie beispielsweise Holzspanplatten als Material für den eigentlichen Rahmen verwendet werden können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird im einzelnen folgendes erreicht:
Es ist keine Glasleistenverschraubung erforderlich, so wie bei anderen Holzkonstruktionen. Die Tragelemente, beispielsweise in Gestalt von Winkelplättchen und geradlinigen Plättchen, die die Glasscheibe halten, bilden ebene Auflageflächen für die Glasscheibe. Die Glasscheibe wird auch noch bei Feuerangriff oder bei Kraftangriff gehalten.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, einen Teil der Tragelemente gleichzeitig als Steckelemente auszunutzen und den Vorsatzrahmen mit dem Grundrahmen zu verbinden.
Die Steckverbindung ermöglicht eine kostengünstige Montage.
Schließlich wird die Ästhetik eines Glasfeldes durch Anwendung der Erfindung verbessert, da keinerlei Befestigungselemente wie Verschraubungen und dergleichen sichtbar sind.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Fig. 1 zeigt ein Glasfeld, umfassend einen Rahmen sowie eine Glasscheibe.
Fig. 2 ist in starker Vergrößerung eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Gegenstand von Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht auf den Gegenstand von Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Ausschnitt aus der Darstellung von Fig. 4.
Fig. 6 ist eine Ansicht ähnlich jener gemäß Fig. 2 von einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
Das in Fig. 1 gezeigte Glasfeld umfaßt einen Rahmen 1 sowie eine von diesem umschlossene Glasscheibe 2.
Wie man aus Fig. 2 erkennt, ist der Rahmen 1 aus einem Grundrahmen 1.1 und einem Vorsatzrahmen 1.2 aufgebaut. Grundrahmen und Vorsatzrahmen umschließen den Umfang der Glasscheibe 2. Sie sind beidseits der Glasscheibe 2 angeordnet. Sie bilden gemeinsam ein U-förmiges Profil, das den Randbereich der Glasscheibe 2 umgreift.
Zum Halten und Tragen der Glasscheibe 2 sind Tragelemente vorgesehen. Diese sind im vorliegenden Falle plättchenförmig. Man erkennt aus den Fig. 2 bis 6 ein erstes Tragplättchen 3.1 und ein zweites Tragplättchen 3.2. Das erste Tragplättchen 3.1 ist in der Seitenansicht der Fig. 2 L-förmig gestaltet. Es soll im folgenden "Winkelplättchen" genannt werden. Das zweite Tragplättchen 3.2 ist in der Seitenansicht gemäß Fig. 2 geradlinig. Die beiden Plättchen 3.1 und 3.2 sind durch Schrauben 4.1, 4.2 am Grundrahmen befestigt. Wie man aus den Fig. 3 und 4 erkennt, sind Winkelplättchen und Halteplättchen abwechselnd angeordnet, und zwar auf dem gesamten Rahmenumfang.
Gemäß der Erfindung sind Grundrahmen 1.1 und Vorsatzrahmen 1.2 durch eine Steckverbindung miteinander verbunden. Man erkennt, daß der eine Schenkel des Winkelplättchens 3.1 und zwar jener, der zur Schmalseite 2.1 der Glasscheibe parallel verläuft in eine Nut 5 im Vorsatzrahmen 1.2 eingesteckt ist. Die Nut 5 kann um den gesamten Vorsatzrahmen 1.2 laufen, was die Montage vereinfacht. Statt dessen könnten aber auch eine Vielzahl von Nuten vorgesehen werden, und zwar jeweils eine Nut für ein Halteplättchen 3.1.
Die Tragelemente - hier die Winkelplättchen und die geradlinige Plättchen 3.2 - können eng aneinanderstoßen und um den gesamten Umfang des Rahmens herum angeordnet sein. Statt dessen ist es aber auch möglich, zwischen zwei einander benachbarten Plättchen - Winkelplättchen und geradlinigen Plättchen - eine mehr oder minder große Lücke zu lassen.
Der Zwischenraum zwischen der Glasscheibe 2 und den Tragelementen 3.1, 3.2 wird im allgemeinen von einem Dichtungsmaterial ausgefüllt sein, beispielsweise einem Dichtstreifen aus Schaumstoff oder einer dichtenden Verfugungsmasse wie Silikon.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 5 erkennt man, daß die geradlinigen Halteplättchen 3.2 verschwenkbar sind. Schwenkachse ist dabei die Achse der Schraube 4.2. Dies erleichtert die Montage des gesamten Glasfeld es. Die Montage läuft hierbei wie folgt. Zunächst werden die Winkelplättchen 3.1 am Grundrahmen 1.1 mit den Schrauben 4.1 festgeschraubt. Sodann werden die geradlinigen Plättchen 3.2 an den Grundrahmen 1.1 mit den Schrauben 4.2 angeschraubt, jedoch nicht festgeschraubt, und zwar in der in Fig. 5 gestrichelt dargestellten Position. Sodann wird ein Dichtungsstreifen aufgebracht, so daß er die Winkelplättchen 3.1 überdeckt. Dann wird die Glasscheibe 2 in den Grundrahmen 1.1 eingesetzt, so daß sie auf dem Dichtungsstreifen ruht. Sodann werden die geradlinigen Plättchen 3.2 in diejenige Position verschwenkt, die in Fig. 5 ausgezogen dargestellt ist. Auch hierbei wird wiederum ein Dichtungsstreifen zwischen die geradlinigen Halteplättchen 3.2 und die betreffende Breitseite der Glasscheibe 2 eingebracht. Schließlich wird der Vorsatzrahmen aufgesteckt, wobei der eine Schenkel eines jeden Winkelplättchens 3.1 in die Nut 5 eingeführt wird. Damit ist die Montage vollendet.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 erkennt man wiederum die Hauptelemente, nämlich den Grundrahmen 1.1, den Vorsatzrahmen 1.2 und die Glasscheibe 2. In diesem Falle sind die beiden Rahmenteile 1.1, 1.2 völlig oder fast gleich im Profil und im übrigen Aufbau sowie symmetrisch zueinander angeordnet.
Man erkennt ferner die Tragelemente 3.1, 3.2. Diese sind im vorliegenden Falle beide als Winkelplättchen ausgeführt. Auch hierbei sind wiederum Schrauben 4.1, 4.2 zur Befestigung vorgesehen. Es versteht sich, daß die Schrauben auch durch andere Befestigungselemente ersetzt werden könnten. So käme auch ein Festkleben der Tragelemente an den Rahmenteilen in Betracht. In jedem Falle sind die beiden Tragelemente 3.1 und 3.2 wiederum an ein und demselben Rahmenteil befestigt, nämlich am Grundrahmen 1.1.
Außerdem greift auch hier wiederum der eine Schenkel des einen Tragelementes 3.1 in eine Nut 5 im Vorsatzrahmen 1.2 ein.
Auch in dieser Ausführungsform wird im allgemeinen zwischen den Tragelementen 3.1, 3.2 einerseits und der Glasscheibe andererseits ein Dichtungs- oder Puffermaterial zwischengefügt werden.
Das Glasfeld muß nicht unbedingt quadratisch oder rechteckig sein. Es kann auch ein Vieleck sein. Auch sind runde Formen möglich, beispielsweise die Kreisform.

Claims (4)

1. Glashalterahmen zum Aufnehmen einer Glasscheibe (2);
  • 1.2 mit zwei Teilrahmen (Grundrahmen 1.1 und Vorsatzrahmen 1.2), die den Umfang der Glasscheibe 2 umgeben, gleichzeitig beidseits der Glasscheibe (2) angeordnet sind, und die deren Randbereich U-förmig umgreifen;
  • 1.2 die dem Randbereich der Glasscheibe (2) zugewandten Hüllflächen des U-Profils sind mit Tragelementen (3.1, 3.2) versehen, die Auflageflächen bzw. Anlageflächen für den Randbereich der Glasscheibe bilden;
  • 1.3 die Tragelemente (3.1, 3.2) sind nur an einem einzigen (1.1) der beiden Teilrahmen (1.1, 1.2) befestigt;
  • 1.4 die beiden Teilrahmen (1.1, 1.2) sind durch Steckverbindungen miteinander verbindbar.
2. Glashalterahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente plättchenförmig sind.
3. Glashalterahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Tragelemente (3.1), die Tragflächen für die Schmalseite der Glasfläche bilden und die an einem (1.1) der beiden Teilrahmen (1.1, 1.2) befestigt sind, in Nuten (5) des anderen Teilrahmens (1.2) einsteckbar sind.
4. Glashalterahmen aus einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
  • 4.1 einige (3.1) der Tragelemente (3.1, 3.2) sind in Seitenansicht L-förmig (Winkelelemente);
  • 4.2 ein Schenkel eines jeden Winkelementes (3.1) liegt an der Schmalseite der Glasscheibe (2) an und der andere Schenkel an einer Breitseite der Glasscheibe (2);
  • 4.3 einige (3.2) der Tragelemente sind in Seitenansicht geradlinig.
DE1997155335 1997-12-15 1997-12-15 Glashalterahmen, insbesondere für eine Brandschutzverglasung Expired - Lifetime DE19755335C2 (de)

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