[go: up one dir, main page]

DE4310464A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen

Info

Publication number
DE4310464A1
DE4310464A1 DE19934310464 DE4310464A DE4310464A1 DE 4310464 A1 DE4310464 A1 DE 4310464A1 DE 19934310464 DE19934310464 DE 19934310464 DE 4310464 A DE4310464 A DE 4310464A DE 4310464 A1 DE4310464 A1 DE 4310464A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
recesses
head
video camera
heads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19934310464
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut A Kappner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19934310464 priority Critical patent/DE4310464A1/de
Publication of DE4310464A1 publication Critical patent/DE4310464A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/04Sorting according to size
    • B07C5/10Sorting according to size measured by light-responsive means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen mit Köpfen und Schäften, insbesondere Schrauben und Nieten, wobei die Formteile mit den Köpfen auf einer Fördereinrichtung aufliegen und die Schäfte durch Ausnehmungen in der Fördereinrichtung nach unten hängen, wobei eine Videokamera von oben auf die Köpfe gerichtet ist und wobei von der Videokamera erzeugte Videosignale einer Bildverarbeitungseinrichtung zugeführt werden.
Es ist bekannt, zur Prüfung von Schrauben und anderer mit Köpfen versehener Bolzen Videokameras mit Bildverarbeitungseinrichtungen zu verwenden. Um alle erforderlichen Kriterien zu überprüfen, wird die Schraube sowohl von der Seite als auch von oben (in Richtung auf den Kopf) mit je einer Videokamera aufgenommen. Dazu ist es erforderlich, das zu prüfende Formteil in die Gesichtsfelder der Videokameras zu befördern. Ferner ist ein ausreichender Kontrast zwischen dem Formteil und dem Hintergrund erforderlich, um auswertbare Videosignale zu erhalten.
Bei einer bekannten Fördereinrichtung für diesen Zweck (DE 38 21 393 A1) wird eine in einer horizontalen Ebene liegende Drehscheibe verwendet, welche über den Umfang verteilt Ausnehmungen zur Aufnahme der zu prüfenden Formteile aufweist, wobei die Köpfe am Rand der Ausnehmungen auf der Drehscheibe aufliegen und die Schäfte durch die Ausnehmungen herunterhängen. Zur weiteren Führung ist dabei eine die Drehscheibe teilweise umschließende Führungsschiene vorgesehen.
Bei dieser bekannten Einrichtung sowie bei anderen Einrichtungen, bei welchen in einer Ausnehmung oder Öffnung die Formteile hängend gefördert werden, kann lediglich eine Aufnahme des Schraubenkopfes im Auflicht erfolgen. Dabei ist es äußerst schwierig, einen für die Aufnahme ausreichenden Kontrast zwischen dem Schraubenkopf und der Drehscheibe sicherzustellen. Eine Schwärzung der Scheibe im Kontrast zu hellen Schraubenköpfen oder eine hochglänzende Oberfläche der Drehscheibe im Kontrast zu dunklen Schraubenköpfen hat sich bei der großen Anzahl von zu prüfenden Schrauben und dem dadurch bedingten Abrieb als problematisch erwiesen. Außerdem ist das Auflichtverfahren bei der Prüfung von Schrauben mit verschiedenen Kopfformen problematisch.
Bei Zylinderkopfschrauben erscheinen im Auflicht die seitlichen Kopfflanken dunkel und die Kopfoberfläche hell. In der Übergangszone zwischen Oberfläche und Flanke ergibt sich eine undefinierte Zone mit sehr uneinheitlichen Grauwerten, so daß eine Trennung und damit eine exakte Vermessung des Schraubenkopfes schwierig ist. Noch problematischer ist das Auflichtverfahren bei Rundköpfen, da hier Helligkeitswerte vom Scheitel des Kopfes bis zum unteren Kopfrand kontinuierlich abfallen und fast unterschiedslos in die Helligkeitswerte der Scheibe übergehen.
Aufgabe des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es, eine Prüfung von Formteilen mit Köpfen und Schäften, insbesondere von Schrauben und Nieten, mit einer Fördereinrichtung zu ermöglichen, auf der die Köpfe aufliegen und wobei die Schäfte durch Ausnehmungen in der Fördereinrichtung nach unten hängen, derart zu ermöglichen, daß die genannten Nachteile des Auflichtverfahrens vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Formteile von unten beleuchtet werden, daß Licht durch mehrere sich mit der Umfangslinie der Köpfe überschneidende Öffnungen in der Fördereinrichtung hindurchtritt und in die Videokamera gelangt, daß durch Auswertung des durch die Öffnungen hindurchtretenden Lichtes mindestens drei Punkte am Umfang des Kopfes ermittelt werden und daß mit Hilfe dieser Punkte der Mittelpunkt und der Radius bzw. der Durchmesser berechnet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß Gegenlicht angewendet werden kann, so daß die mit der Anwendung von Auflicht verbundenen Nachteile vermieden werden.
Die Anwendung von zusätzlichem Auflicht ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren jedoch nicht ausgeschlossen. So sieht beispielsweise eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens vor, daß ferner eine Beleuchtung des Kopfes aus Richtung der Videokamera erfolgt (Auflicht) und daß weitere Meßgrößen aus durch das Auflicht entstehenden Anteilen der Videosignale berechnet werden.
Zur Aufnahme eines Bildes, das trotz der Bewegung der Formteile scharf ist, kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß bei Erreichen einer für die Aufnahme des jeweiligen Formteils vorgesehenen Position des Formteils ein Sensor ein Signal erzeugt, das eine blitzartige Beleuchtung auslöst und das die Bildverarbeitungseinrichtung zum Speichern und Verarbeiten des Bildes ansteuert.
Zur Erzielung einer scharfen Abbildung des zu prüfenden Formteils kann bei Anwendung einer kontinuierlichen Beleuchtung gemäß einer anderen Weiterbildung vorgesehen sein, daß bei Erreichen einer für die Aufnahme des jeweiligen Formteils vorgesehenen Position des Formteils ein Sensor ein Signal erzeugt, das ein Öffnen eines in der Videokamera befindlichen Kurzzeitverschlusses auslöst und das die Bildverarbeitungseinrichtung zum Speichern und Verarbeiten des Bildes ansteuert.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht auf die Verwendung einer Videokamera mit einem Flächensensor beschränkt. Eine andere Ausgestaltung der Erfindung besteht deshalb darin, daß die Videokamera mit einem Zeilensensor versehen ist und entsprechend der Bewegung des Kopfes den Kopf des Formteils mit mehreren aufeinanderfolgenden Zeilenaufnahmen aufnimmt.
Eine andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß ferner von unten Licht durch jeweils ein einer Ausnehmung zugeordnetes Referenzloch hindurchtritt, daß die Videokamera das durch das Referenzloch hindurchtretende Licht mit der gleichen Bildaufnahme wie den jeweils zu prüfenden Kopf erfaßt, daß der Mittelpunkt des Referenzloches berechnet wird, daß ein Versatz zwischen dem Mittelpunkt des Referenzloches und dem berechneten Mittelpunkt des Kopfes mit einem Sollversatz verglichen wird und daß Formteile, deren Versatz vom Sollversatz abweichen, aussortiert werden.
Mit dieser Weiterbildung ist eine Beurteilung der Exzentrizität des Schaftes im Verhältnis zum Kopf möglich. Voraussetzung ist allerdings, daß der Schaft exakt in der Ausnehmung positioniert ist.
Eine vorteilhafte Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß als Fördereinrichtung eine Drehscheibe dient, an deren Umfang nach außen offene Ausnehmungen angeordnet sind, wobei die Drehscheibe mindestens teilweise von einer Führungsschiene derart umschlössen ist, daß die Formteile gegen Herausfallen aus den Ausnehmungen gesichert sind, daß die Ausnehmungen im wesentlichen dreieckförmig sind, wobei die Eckbereiche der Dreiecke seitlich über die Köpfe hinausragen und Öffnungen für das Licht bilden, das von einer unterhalb der Drehscheibe angeordneten flächenhaften Lichtquelle ausgeht.
Öffnungen für das Gegenlicht können bei einer anderen Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens auch dadurch geschaffen werden, daß als Fördereinrichtung eine Drehscheibe dient, an deren Umfang nach außen offene Ausnehmungen angeordnet sind, wobei die Drehscheibe mindestens teilweise von einer Führungsschiene derart umschlossen ist, daß die Formteile gegen Herausfallen aus den Ausnehmungen gesichert sind, daß die Ausnehmungen im wesentlichen in Richtung auf den Drehpunkt der Drehscheibe über den Rand des Kopfes hinaus erweitert sind und daß ein Spalt zwischen der Drehscheibe und der Führungsschiene und die Erweiterungen der Ausnehmungen Öffnungen für das Licht bilden, das von einer unterhalb der Drehscheibe angeordneten flächenhaften Lichtquelle ausgeht.
Bei dieser Vorrichtung ist vorzugsweise vorgesehen, daß die tangential zur Drehscheibe gemessene Breite der Erweiterungen kleiner als der Durchmesser des Schaftes der Formteile ist.
Die Messung der Exzentrizität zwischen Schaft und Kopf kann bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch ermöglicht werden, daß in der Drehscheibe mit den Ausnehmungen in fester Beziehung stehende Referenzlöcher vorgesehen sind. Dabei kann je Ausnehmung eine der Öffnungen für das Licht ein Referenzloch bilden.
Die dazu erforderliche Fixierung der Schäfte kann dabei dadurch erfolgen, daß im Randbereich der Drehscheibe Federn zum Andrücken der Schäfte in Richtung auf den Drehpunkt der Drehscheibe vorgesehen sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 ein Detail einer besonderen Ausgestaltung der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Detail einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung nach Fig. 1 und
Fig. 4 eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels für die Berechnung des Mittelpunktes und des Radius des Kopfes bei dem erfindungsgemäßen Verfahren.
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung als Seitenansicht und als Draufsicht. Dabei ist eine an sich bekannte Drehscheibe 1 vorgesehen, welche am Rand Ausnehmungen 2 aufweist, deren Größe an den Schaft der zu prüfenden Schrauben 3 angepaßt ist. Letztere werden bei 4 mit Hilfe einer im einzelnen nicht dargestellten Zuführeinrichtung zugeführt und durch eine an die Drehscheibe 1 angepaßte gebogene Führungsschiene 5 innerhalb der Ausnehmungen 2 gehalten. Durch die Drehung der Drehscheibe in Pfeilrichtung gelangen die Schraubenköpfe in das Gesichtsfeld einer Videokamera 6, welche mit einer ringförmig um das Objektiv 7 herum angeordneten Beleuchtungseinrichtung 8 versehen ist. Außerdem ist zur Erzeugung von Gegenlicht eine flächenhafte Beleuchtungseinrichtung 9 vorgesehen, die beispielsweise aus einer Vielzahl von lichtemittierenden Dioden besteht.
Meistens wird eine zweite Videokamera zur Erfassung der Schrauben von der Seite angeordnet, was jedoch in Fig. 1 nicht dargestellt ist, da eine diesbezügliche Erläuterung zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist.
Die von der Videokamera 6 erzeugten Videosignale werden einer Bildverarbeitungseinrichtung 10 zugeführt, die aus dem aufgenommenen Bild relevante Daten gewinnt, wie beispielsweise die Lage einzelner Punkte, Abstände einzelner Punkte voneinander, Durchmesser des Schraubenkopfes, Unregelmäßigkeiten und vieles andere mehr. Diese Daten werden an einen Steuerrechner 11 weitergegeben, der die Daten mit gespeicherten Daten vergleicht und eine Separiereinrichtung 12 steuert, welche die als schlecht erkannten Schrauben in einen dafür vorgesehenen Behälter leitet, während die für gut befundenen Schrauben in einen anderen Behälter gefördert werden. Mit einem Sensor 13 wird festgestellt, wenn sich eine zu prüfende Schraube im Aufnahmebereich der Videokamera 6 befindet. Über den Steuerrechner 11 wird dann ein Signal zur Auslösung der blitzartigen Beleuchtung durch die Beleuchtungseinrichtung 9 und zum Abspeichern der daraufhin erfolgten Videosignale in der Bildverarbeitungseinrichtung 10 erzeugt.
Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Draufsicht gemäß Fig. 1, wobei die Ausnehmung 2 unterhalb des Kopfes sowie der Schaft der Schraube 3 gestrichelt dargestellt sind. Eckbereiche 21, 22, 23 der Ausnehmung 2 ragen über den Schraubenkopf seitlich hinaus, so daß sich in diesen Bereichen Öffnungen für das von der flächenhaften Lichtquelle 9 abgestrahlte Licht ergeben. Die Videokamera 6 (Fig. 1) "sieht" diese Bereiche daher hell im Kontrast zu den Rändern des Kopfes der Schraube 3.
Von der Bildverarbeitungseinrichtung 11 (Fig. 1) wird jeweils ein Umfangspunkt 24, 25, 26 innerhalb der Eckbereiche 21, 22, 23 des Schraubenkopfes zur Berechnung des Mittelpunktes und des Durchmessers des Schraubenkopfes herangezogen. Der Mittelpunkt kann beispielsweise in einfacher Weise durch Bildung eines Schnittpunktes der Mittelsenkrechten der Verbindungslinien zwischen den Umfangspunkten 24, 25, 26 ermittelt werden, wobei der Radius r durch Differenzbildung zwischen dem Mittelpunkt M und einem der Umfangspunkte berechnet wird, was anhand von Fig. 4 veranschaulicht wird.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel geht von einer Drehscheibe 1′ aus, bei welcher Ausnehmungen 2′ derart ausgebildet sind, daß sie im Randbereich der Drehscheibe 1 nicht über den Schraubenkopf hinausragen. Um dennoch Öffnungen für das Gegenlicht zu erhalten, ist einerseits eine Erweiterung 27 vorgesehen, die derart schmal ausgebildet ist, daß sie die Lage des Schaftes nicht beeinflußt. Andererseits ist ein Spalt 28 zwischen der Drehscheibe 1′ und der Führungsschiene 5′, der aus Gründen der Bearbeitungstoleranz ohnehin vorhanden ist, genügend breit ausgebildet, so daß Licht hindurchtreten kann und zusätzlich zum Umfangspunkt 29 Umfangspunkte 30, 31 mit Hilfe von Gegenlicht ermittelt werden können.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel dient ferner der Durchführung einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Dazu ist in der Drehscheibe 1′ für jeweils eine Ausnehmung 2′, ein Referenzloch 32 vorgesehen. Dieses wird bei der Aufnahme des Schraubenkopfes mitaufgenommen. Aus den bei der Aufnahme entstehenden Videosignalen wird der Mittelpunkt des Referenzloches 32 berechnet und mit dem berechneten Mittelpunkt des Schraubenkopfes verglichen. Der sich ergebende Versatz wird mit einem gespeicherten Sollversatz verglichen. Ergeben sich dabei Abweichungen, so ist dieses ein Zeichen dafür, daß eine Exzentrizität des Schaftes im Verhältnis zum Kopf vorliegt. Diese Schlußfolgerung ist allerdings nur möglich, wenn der Schaft der Schraube 3 innerhalb der Ausnehmung 2′ definiert positioniert ist. Dieses kann mit einer geeigneten Feder am Umfang der Drehscheibe 1′ erreicht werden.

Claims (12)

1. Verfahren zum Prüfen von Formteilen mit Köpfen und Schäften, insbesondere Schrauben und Nieten, wobei die Formteile mit den Köpfen auf einer Fördereinrichtung aufliegen und die Schäfte durch Ausnehmungen in der Fördereinrichtung nach unten hängen, wobei eine Videokamera von oben auf die Köpfe gerichtet ist und wobei von der Videokamera erzeugte Videosignale einer Bildverarbeitungseinrichtung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formteile von unten beleuchtet werden, daß Licht durch mehrere sich mit der Umfangslinie der Köpfe überschneidende Öffnungen in der Fördereinrichtung hindurchtritt und in die Videokamera gelangt, daß durch Auswertung des durch die Öffnungen hindurchtretenden Lichtes mindestens drei Punkte am Umfang des Kopfes ermittelt werden und daß mit Hilfe dieser Punkte der Mittelpunkt und der Radius bzw. der Durchmesser berechnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Beleuchtung des Kopfes aus Richtung der Videokamera erfolgt (Auflicht) und daß weitere Meßgrößen aus durch das Auflicht entstehenden Anteilen der Videosignale berechnet werden.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen einer für die Aufnahme des jeweiligen Formteils vorgesehenen Position des Formteils ein Sensor ein Signal erzeugt, das eine blitzartige Beleuchtung auslöst und das die Bildverarbeitungseinrichtung zum Speichern und Verarbeiten des Bildes ansteuert.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen einer für die Aufnahme des jeweiligen Formteils vorgesehenen Position des Formteils ein Sensor ein Signal erzeugt, das ein Öffnen eines in der Videokamera befindlichen Kurzzeitverschlusses auslöst und das die Bildverarbeitungseinrichtung zum Speichern und Verarbeiten des Bildes ansteuert.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Videokamera mit einem Zeilensensor versehen ist und entsprechend der Bewegung des Kopfes den Kopf des Formteils mit mehreren aufeinanderfolgenden Zeilenaufnahmen aufnimmt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ferner von unten Licht durch jeweils ein einer Ausnehmung zugeordnetes Referenzloch hindurchtritt, daß die Videokamera das durch das Referenzloch hindurchtretende Licht mit der gleichen Bildaufnahme wie den jeweils zu prüfenden Kopf erfaßt, daß der Mittelpunkt des Referenzloches berechnet wird, daß ein Versatz zwischen dem Mittelpunkt des Referenzloches und dem berechneten Mittelpunkt des Kopfes mit einem Sollversatz verglichen wird und daß Formteile, deren Versatz vom Sollversatz abweichen, aussortiert werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördereinrichtung eine Drehscheibe (1) dient, an deren Umfang nach außen offene Ausnehmungen (2) angeordnet sind, wobei die Drehscheibe (1) mindestens teilweise von einer Führungsschiene (5) derart umschlossen ist, daß die Formteile (3) gegen Herausfallen aus den Ausnehmungen (2) gesichert sind, daß die Ausnehmungen (2) im wesentlichen dreieckförmig sind, wobei die Eckbereiche (21, 22, 23) der Dreiecke seitlich über die Köpfe hinausragen und Öffnungen für das Licht bilden, das von einer unterhalb der Drehscheibe (1) angeordneten flächenhaften Lichtquelle (9) ausgeht.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördereinrichtung eine Drehscheibe (1′) dient, an deren Umfang nach außen offene Ausnehmungen (2′) angeordnet sind, wobei die Drehscheibe (1′) mindestens teilweise von einer Führungsschiene (5′) derart umschlossen ist, daß die Formteile (3) gegen Herausfallen aus den Ausnehmungen (2′) gesichert sind, daß die Ausnehmungen (2′) im wesentlichen in Richtung auf den Drehpunkt der Drehscheibe (1′) über den Rand des Kopfes hinaus erweitert sind und daß ein Spalt (28) zwischen der Drehscheibe (1′) und der Führungsschiene (5′) und die Erweiterungen (27) der Ausnehmungen (2′) Öffnungen für das Licht bilden, das von einer unterhalb der Drehscheibe angeordneten flächenhaften Lichtquelle ausgeht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die tangential zur Drehscheibe (1′) gemessene Breite der Erweiterungen (27) kleiner als der Durchmesser des Schaftes der Formteile (3) ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Drehscheibe (1′) mit den Ausnehmungen (2′) in fester Beziehung stehende Referenzlöcher (32) vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß je Ausnehmung eine der Öffnungen (27) für das Licht ein Referenzloch bildet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Randbereich der Drehscheibe Federn zum Andrücken der Schäfte in Richtung auf den Drehpunkt der Drehscheibe vorgesehen sind.
DE19934310464 1993-03-31 1993-03-31 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen Ceased DE4310464A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934310464 DE4310464A1 (de) 1993-03-31 1993-03-31 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934310464 DE4310464A1 (de) 1993-03-31 1993-03-31 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4310464A1 true DE4310464A1 (de) 1994-10-06

Family

ID=6484322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19934310464 Ceased DE4310464A1 (de) 1993-03-31 1993-03-31 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4310464A1 (de)

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19745728A1 (de) * 1997-10-16 1999-04-22 Bayerische Motoren Werke Ag Verfahren zur optischen Kontrolle eines mechanischen Befestigungselements
EP1772199A1 (de) * 2005-10-08 2007-04-11 EADS Deutschland GmbH Verfahren zur Nieterkennung sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP2058057A1 (de) * 2008-03-13 2009-05-13 TE Hung en Enterprise Co., Ltd. Vorrichtung zur Prüfung und Sortierung von Befestigungselementen
CN104142340A (zh) * 2014-07-21 2014-11-12 重庆颖泉标准件有限公司 一种利用机器视觉检测标准紧固件的机构
CN104181166A (zh) * 2014-07-21 2014-12-03 重庆颖泉标准件有限公司 一种用于检测标准紧固件的机构
DE102014106312A1 (de) * 2014-05-06 2015-11-12 Broetje-Automation Gmbh Verfahren zum Prüfen eines Niets
CN105758307A (zh) * 2016-03-03 2016-07-13 南京力聚精密锻造有限公司 锻造件检测装置及检测方法
CN110654825A (zh) * 2019-10-31 2020-01-07 海盐龙腾高强度紧固件有限公司 一种方头螺栓打标装置
CN110980243A (zh) * 2019-11-18 2020-04-10 南京大树智能科技股份有限公司 一种上下料一体式烟条二维码检测装置
CN111532489A (zh) * 2020-06-05 2020-08-14 常州汇拓科技有限公司 阶梯轴型零件输送机构

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19745728A1 (de) * 1997-10-16 1999-04-22 Bayerische Motoren Werke Ag Verfahren zur optischen Kontrolle eines mechanischen Befestigungselements
EP1772199A1 (de) * 2005-10-08 2007-04-11 EADS Deutschland GmbH Verfahren zur Nieterkennung sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP2058057A1 (de) * 2008-03-13 2009-05-13 TE Hung en Enterprise Co., Ltd. Vorrichtung zur Prüfung und Sortierung von Befestigungselementen
DE102014106312A1 (de) * 2014-05-06 2015-11-12 Broetje-Automation Gmbh Verfahren zum Prüfen eines Niets
US11338355B2 (en) 2014-05-06 2022-05-24 Broetje-Automation Gmbh Method for checking a rivet
CN104142340A (zh) * 2014-07-21 2014-11-12 重庆颖泉标准件有限公司 一种利用机器视觉检测标准紧固件的机构
CN104181166A (zh) * 2014-07-21 2014-12-03 重庆颖泉标准件有限公司 一种用于检测标准紧固件的机构
CN105758307A (zh) * 2016-03-03 2016-07-13 南京力聚精密锻造有限公司 锻造件检测装置及检测方法
CN105758307B (zh) * 2016-03-03 2019-08-09 南京力聚精密锻造有限公司 锻造件检测装置及检测方法
CN110654825A (zh) * 2019-10-31 2020-01-07 海盐龙腾高强度紧固件有限公司 一种方头螺栓打标装置
CN110980243A (zh) * 2019-11-18 2020-04-10 南京大树智能科技股份有限公司 一种上下料一体式烟条二维码检测装置
CN111532489A (zh) * 2020-06-05 2020-08-14 常州汇拓科技有限公司 阶梯轴型零件输送机构

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2602001C3 (de) Vorrichtung zur Überprüfung einer bearbeiteten Oberfläche eines Werkstucks
EP1697061B1 (de) Verfahren zum erkennen einer auf einem substrat aufzubringenden struktur mit mehreren kameras sowie eine vorrichtung hierfür
DE3038614C2 (de)
EP0358982A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur automatisierten berührungsfreien Oberflächenkontrolle von zylindrischen Teilen
DE3611536A1 (de) Vorrichtung zur automatischen ueberpruefung von transparenten objekten, insbesondere von glasflaschen
EP0657855B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Identifizierung von Münzen
DE69722301T2 (de) Apparat zum Unterscheiden von Münzen
DE4136025A1 (de) Verfahren zum unterscheiden von teilchenaggregationsmustern
DE4310464A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen
DE4345106C2 (de) Verfahren zum optischen Sortieren von Schüttgut
EP1543471B1 (de) Erfassen und greifen von gegenst nden
EP0788599B1 (de) Automatische fehlererkennungsanlage für rissprüfung
DE68903498T2 (de) Vorrichtung zum auswerfen von falsch orientierten deckeln aus einem kontinuierlichen strom.
DE102018105060B3 (de) System zur Überwachung der Qualität einer Klebstoffspur
DE3942719C2 (de)
DE3822305A1 (de) Vorrichtung zur inspektion von verbindungsstellen
DE68927489T2 (de) Bildverarbeitungsgerät zur Erkennung von unvollständigen Gegenständen
DE4313829B4 (de) Vorrichtung zum Prüfen von Formteilen
DE10354793A1 (de) Verfahren zur fotografischen Aufnahme eines zylinderförmigen, insbesondere plattenförmigen Gegenstandes
EP2799847B1 (de) Verfahren zur optischen Prüfung der Oberflächen von Gegenständen
DE3312983C2 (de)
EP0231004B1 (de) Verfahren zur Selbstkontrolle einer optoelektronischen Risserkennungseinrichtung, insbesondere nach dem Magnetpulververfahren
EP0731416B1 (de) Vorrichtung zur berührungslosen Erkennung
DE4142614A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum erkennen von objekten, wie unregelmaessigkeiten in oberflaechen oder dergleichen
DE4011964A1 (de) Verfahren zum vermessen von vorzugsweise rotationssymmetrischen gegenstaenden

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection