DE4308780C1 - Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen - Google Patents
Anordnung zum Anschließen von Stapeln von HochtemperaturbrennstoffzellenInfo
- Publication number
- DE4308780C1 DE4308780C1 DE4308780A DE4308780A DE4308780C1 DE 4308780 C1 DE4308780 C1 DE 4308780C1 DE 4308780 A DE4308780 A DE 4308780A DE 4308780 A DE4308780 A DE 4308780A DE 4308780 C1 DE4308780 C1 DE 4308780C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- arrangement according
- gas
- stack
- reaction gas
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M8/00—Fuel cells; Manufacture thereof
- H01M8/24—Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells
- H01M8/241—Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells with solid or matrix-supported electrolytes
- H01M8/2425—High-temperature cells with solid electrolytes
- H01M8/243—Grouping of unit cells of tubular or cylindrical configuration
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M8/00—Fuel cells; Manufacture thereof
- H01M8/24—Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells
- H01M8/2465—Details of groupings of fuel cells
- H01M8/247—Arrangements for tightening a stack, for accommodation of a stack in a tank or for assembling different tanks
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M8/00—Fuel cells; Manufacture thereof
- H01M8/24—Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells
- H01M8/241—Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells with solid or matrix-supported electrolytes
- H01M8/2425—High-temperature cells with solid electrolytes
- H01M8/2432—Grouping of unit cells of planar configuration
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M8/00—Fuel cells; Manufacture thereof
- H01M8/24—Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells
- H01M8/249—Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells comprising two or more groupings of fuel cells, e.g. modular assemblies
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/30—Hydrogen technology
- Y02E60/50—Fuel cells
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Sustainable Energy (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Fuel Cell (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Anschließen von Stapeln von
Hochtemperaturbrennstoffzellen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, einem Stapel von Brennstoffzellen (Stack) über
Zuleitungen, sog. Manifolds oder Kappen, Brenngase und ein
sauerstoffhaltiges Gas zuzuführen (Fig. 1). Diese Kappen müssen mit einer
hohen Dichtheit an die Stapelflächen angeschlossen werden, um zu
verhindern, daß die Gase unkontrolliert miteinander reagieren können. Bei
Hochtemperaturbrennstoffzellen müssen die Kappen aus Materialien
bestehen, die einen Dauerbetrieb von ca. 1000°C ertragen und deren
thermischer Ausdehnungskoeffizient zu dem des Zellenmaterials paßt.
Aus der DE-C2 26 17 686 ist eine Brennstoffzellenanlage bekannt,
bei der die Zufuhr von Reaktionsgas in die Brennstoffzellen
mittels Hauben oder Kappen durchgeführt wird, welche auf den
Stirnseiten und längsseits angebracht sind. Die Zellen werden
miteinander zu Einheiten verschaltet, die elektrisch
hintereinandergeschaltet sind. Bei der Verschaltung mehrerer
Zellen nimmt der Raumbedarf für die Hauben proportional der
Zellenzahl zu, was für eine große Zahl von Zellen zu einem
nachteiligen Anwachsen des toten Volumens einer solchen Anlage
führt.
Kappen mit diesen Eigenschaften sind sehr aufwendig und beanspruchen
viel Bauvolumen. Wenn daher Stapel vergleichsweise kleiner Leistung zum
Aufbau von Einheiten größerer Leistung verwendet werden, sind die Kosten
für die Kappen hoch und der Raumbedarf der gesamten Anlage im
Vergleich zu dem eigentlichen Stapelvolumen groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Anordnungen von
Hochtemperaturbrennstoffzellen aus vergleichsweise kleinen
Leistungseinheiten wirtschaftlich aufzubauen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Stapel mit der Seite, in
die das erste Reaktionsgas eingeleitet wird, auf einem an den
Eintrittsstellen mit Auslässen versehenen Gaszuführungsrohr unmittelbar
angeordnet sind und von einem Hüllrohr umgeben sind, durch das die
Abgase der Stapel durch Öffnungen zunächst in radialer Richtung strömen
und daß das zweite Reaktionsgas durch einen Raum geführt wird, der durch
die Innenwandung des Hüllrohrs und die Frischluftseite der Stapel gebildet
wird und die unverbrauchten Sauerstoff enthaltende Luft ("Abluft") in
Längsrichtung durch einen zusätzlichen Raum strömen, der durch die
Innenwandung des Hüllrohrs und der Abluftseite der Stapel gebildet wird.
Das erste Reaktionsgas ist vorzugsweise dasjenige, welches Wasserstoff
enthält und Brenngas genannt wird. Das zweite Reaktionsgas enthält dann
den Sauerstoff. Man nimmt für diesen Zweck aus Billigkeitsgründen
vorzugsweise normale Luft.
Vorteilhafterweise ist die Zahl der Stapel, die in einer Ebene senkrecht
zum Gaszuführungsrohr angeordnet sind, eine gerade Zahl, vorzugsweise 4.
Die dicht mit dem Gaszuführungsrohr verbundenen Stapel werden in das
Hüllrohr eingeschoben und gegen dieses von außen abgedichtet, wobei sich
als Dichtmaterial ein solches eignet, dessen Schmelztemperatur zwischen
der Betriebstemperatur des Stapels und der Schmelztemperatur des
Stapelmaterials liegt.
In einer weiteren Ausführung der Erfindung ist das Gaszuführungsrohr von
einem weiteren Mantelrohr umgeben, in welches das Abgas eingeleitet wird.
Der Ringspalt zwischen den Rohren ist auf einer Seite oder beiden Seiten
mit mindestens einem Abschlußstück verbunden, welches der Gasführung aus
diesem Raum dient.
Es ist auch möglich, in an sich bekannter Weise die Restbrenngase mit der
Abluft in dem äußeren Rohrmantelraum zu verbrennen. Dazu strömt ein Teil
der Abluft durch Bohrungen im Hüllrohr in den Mantelraum.
Zweckmäßigerweise werden diese Bohrungen nach Ort und Größe so
ausgebildet, daß die Verbrennung an einer definierten Stelle erfolgt.
Einzelne Stapelscheiben werden scheibenartig auf dem Gaszuführungsrohr
angeordnet. Die Stege dieses Rohrs werden an den Abgasauslässen
zweckmäßigerweise keilförmig nach außen verstärkt ausgeführt.
Aus verschiedenen Stapelscheiben aufgebaute Stackanordnungen werden am
Ende einer Reihe durch leitende Platten abgeschlossen, an denen die
Stromanschlüsse befestigt sind.
An der Stirnseite des Mantelrohrs sind Gasanschlußstücke für das Brenngas,
sowie für die Zu- bzw. Ableitung der Luft bzw. Abluft angebracht.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden Stapelrohre in an sich
bekannter Weise zu einer Serie, d. h. vorzugsweise in Zweierreihen, zu
einer Batterie zusammengestellt.
Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigt
Fig. 1 die bisher bekannte Gasversorgung eines Stapels dargestellt über Manifolds,
Fig. 2 die erfindungsgemäße Anordnung mit 2 Stapeln,
Fig. 3 eine Anordnung mit 4 Stapeln,
Fig. 4 den Schnitt durch ein Stapelrohr,
Fig. 5 die Stirnansicht eines Stapelrohrs,
Fig. 6 eine Batterie aus einzelnen Stapelrohren,
Fig. 7 eine abgeflachte Ausführung des zentralen Anschlußrohrs und
Fig. 8 ein zentrales Anschlußrohr mit eingesetztem Strömungswiderstand.
In Fig. 1 ist ein Stapel 1, aus z. B. 180 einzelnen
Brennstoffzellen, die senkrecht zur Zeichenebene ausgerichtet sind, in einer
Höhe von beispielsweise 10 cm aufgebaut. Das Brenngas tritt über ein
Zuführungsrohr 20 und ein Gasanschlußstück (Kappe) 32 in den Stapel ein
und verläßt den Stapel bis auf einen bestimmten Rest oxidiert über die
Kappe 42. Die Luft oder das sauerstoffhaltige Gas tritt in den Stapel über
die Kappe 22 ein, die Abluft verläßt den Stapel auf der gegenüberliegenden
Seite. Hier kann auf eine Kappe verzichtet werden, wenn der Stapel in
einer nicht gezeichneten Hülle angeordnet ist, aus der die Abluft
abgezogen werden kann. Die Kappen sind mit dem Stapel dicht verbunden.
Die komplizierten dreidimensionalen Anschlußstücke sind aus Keramik
gearbeitet und sehr teuer in der Herstellung.
Eine Hochtemperaturbrennstoffzelle besteht aus einem Elektrolyten, auf
dessen einer Seite ein sauerstoffhaltiges und auf dessen andere Seite ein
wasserstoffhaltiges Gas geleitet wird. Der Elektrolyt ist bei der
Betriebstemperatur für Sauerstoffionen durchlässig, die sich mit dem
ionisierten Wasserstoff zu Wasser verbinden.
Der bei diesem Vorgang auf der Sauerstoffseite, der Anode, entstehende
Elektronenmangel wird über einen äußeren Stromkreis von der
Wasserstoffseite, der Kathode, wo ein Elektronenüberschuß besteht,
ausgeglichen. Die Elektroden dienen auch der Zuleitung der Reaktionsgase;
sie sind als bipolare Platten 34 ausgeführt, d. h. sie weisen auf beiden
Seiten Längsnuten für die Zuführung je eines Reaktionsgases auf. Eine
Oberfläche fungiert als Sauerstoff-, die andere als Wasserstoffspender. Die
für die Gaszuführung vorgesehenen Nuten stehen senkrecht aufeinander.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. Danach sind
die beiden Stapel 1 und 11 mit einem Gaszuführungsrohr 2, das an den
Gaseintrittsstellen Aussparungen 8 und 18 aufweist, fest verbunden in ein
Hüllrohr 4 gesteckt und an den Stellen 7, 17, 27 und 37 abgedichtet. Das
Rohr 4 hat Öffnungen 5 und 15, durch welche das Abgas aus den Stapeln
austreten kann. Die Luft tritt über den Raum 6 zu und durchströmt die
Stapel zum Raum 3. Wesentlich ist die zentrale Zuführung des gefährlichen
Brenngases durch den Kanal 14.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Rolle von Brenn- und
Oxidatorgas vertauscht. Letzteres wird über das zentrale Rohr 4
zugeführt. Aber auch die Durchströmrichtung, in Fig. 3 durch Pfeile
dargestellt, läßt sich ohne weiteres umkehren. Dann wird das zentrale Rohr
2 zur Abgassammelleitung.
Beim Durchströmen des Brenngases durch die Brennstoffzelle findet in der
bei Hochtemperaturbrennstoffzellen bekannten Weise die Oxidation durch
Sauerstoffionen statt, die durch den Elektrolyten hindurchtreten.
Die bis auf einen Rest oxidierten Brenngase verlassen die Stapel durch die
Öffnungen 5 und 15 und strömen in den Raum 12, der axial durchströmt
wird. Die Abluft wird vom Raum 3 abgeführt. Diese Abluft kann in einer
weiteren Ausbildung der Erfindung axial aus dem Raum 3 über nicht
gezeichnete Kappen abgezogen werden.
Das Restgas aus den Brenngasströmen kann entweder ungenutzt abströmen
oder in den Raum 12 geführt werden, der aus dem Rohr 4 und einem
Mantelrohr 10 gebildet wird. Dieses Restgas kann dann ebenfalls axial
abgeführt und verbrannt werden.
In Fig. 3 ist als eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine
Anordnung mit 4 Stapeln pro Ebene gezeigt.
Das Brenngas strömt aus dem Brenngaszuführungsrohr 2 durch die Stapel
11, 21, 31 und 41 in der durch die Pfeile gekennzeichneten Richtung, die
Luft strömt aus den Räumen 3 und 13 durch die Stapel in die Räume 6 und
16.
Das Restgas kann mit Luft unmittelbar im Raum 6 zwischen Hüllrohr 4 und
Mantelrohr 10 verbrannt werden. Dazu sind in dem Rohr Bohrungen 23, 24
vorgesehen, deren Größe und Ort so bemessen sind, daß die Verbrennung
an einer definierten Stelle erfolgt.
Fig. 4 zeigt die Hintereinanderschaltung von Stapeln 11, 11′, 11′′, 11′′′,
wobei in dieser Zeichnung das Mantelrohr nicht dargestellt ist.
Die Stapel sind elektrisch über leitende Platten 26, 26′, 26′′ miteinander
verbunden. Auch an den Stirnseiten des Rohres sind an den Stapeln leitende
Platten angebracht, die der Stromzuführung bzw. -ableitung dienen.
Die Stege 34, 34′ und 34′′ an den Auslässen 5, 5′, 5′′, 5′′′ im Hüllrohr 4,
durch welche die Restgase abgeführt werden, sind nach außen verstärkt
ausgeführt. Die Stapel werden in einer weiteren Ausbildung der Erfindung
an den Auslässen von außen mit einem Material abgedichtet, dessen
Schmelztemperatur zwischen der Betriebstemperatur und der
Schmelztemperatur des Stapelmaterials liegt. Dadurch wird es möglich, durch
Erhitzen diese Verbindung zu lösen und den Stapel aus dem Rohr wieder
herauszunehmen. Der Austausch einzelner defekter Stapel wird dadurch
sehr erleichtert.
Zur Abdichtung der Stapel gegenüber der inneren Zylinderfläche des
Hüllrohrs 4 ist die obere und untere Abdeckplatte der quaderförmigen
Stapel von einem Kreisabschnitt 30 begrenzt, der die formschlüssige
Abdichtung zum Hüllrohr 4 sicherstellt.
Die Abdichtung gegen das Hüllrohr wird erleichtert, wenn in einer Variante
das Hüllrohr 4 einen polygonalen Querschnitt enthält, welcher dem
polygonalen Querschnitt des Anschlußrohres 2 entspricht.
Fig. 6 zeigt die Zusammenstellung von Stapelrohren zu Batterien; die Stapel
sind in diesem Beispiel in einer Zweierreihe angeordnet.
In Fig. 7 ist ein abgeflachtes zentrales Anschlußrohr 2 dargestellt, um das
Gasvolumen im Rohr 2 zu vermindern, wird der Querschnitt reduziert.
Dafür ist ein keramischer Einsatz 33, wie ihn Fig. 8 zeigt, dann eine gute
Lösung, wenn in einer Ebene mehr als zwei Stapel von einem zentralen
Rohr versorgt werden müssen.
Das zentrale Rohr 2 hat in diesem Fall einen polygonalen Querschnitt. Die
Zahl der Kanten entspricht der Zahl der Stapel.
Die in Fig. 4 dargestellten Abschlußplatten 25 und 25′ ermöglichen einen
sehr einfachen Zu- und Abfluß der Gase. Wie aus den Fig. 2 und 5
ersichtlich, können Öffnungen in den Abschlußplatten so gelegt werden,
daß einmal der Raum 3 vorn (Abschlußplatte 25) offen und hinten
(Abschlußplatte 25′) geschlossen ist, während man die Öffnung für den
Raum 6 hinten, d. h. in der Abschlußplatte 25′ anbringt. Auch im Falle von
4 oder mehr Stapel in einer Ebene bietet diese Vorgehensweise Vorteile,
da man nun (s. Fig. 3) die Öffnungen vorn beispielsweise den Räumen 3
und 13 zuordnet, während die Räume 6 und 16 auf der anderen Seite
zusammengefaßt werden. Diese Keramikplatten, welche ausreichende
Leitfähigkeit besitzen, dienen auch zur Ableitung des Batteriestromes.
Zwischen den Stapeln sind Verbindungsplatten 26, 26′ und 26′′ vorgesehen,
wie in Fig. 4 dargestellt. Auch diese Platten dienen sowohl der Gasführung
als auch der elektrischen Kontaktierung.
Die Austrittsöffnungen 5, 5′ und 5′′ für das Abgas im Rohr 4 sind nach
außen hin vorzugsweise verengt, indem die Stege 34, 34′ und 34′′ sich nach
außen erweitern.
Claims (18)
1. Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen
an Zuleitungen zu jedem Stapel für zwei
Reaktionsgase, wobei als Reaktionsgas ein Wasserstoff
enthaltendes Brenngas und als weiteres Reaktionsgas ein Sauerstoff
enthaltendes Oxydatorgas vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit ebenen Anschlußflächen für den unmittelbaren, gasdichten
Anschluß der Stapel versehenes zentrales Anschlußrohr (2) vorgesehen
ist, auf welchem die Stapel (11, 11′, 11′′, 11′′′) hintereinander
angeordnet sind, daß das erste Reaktionsgas durch dieses zentrale
Anschlußrohr (2) strömt, während die Zuleitung des zweiten Reaktionsgases in einem
Zwickelraum (6, 16) zwischen dem Rohr (2) und einem Hüllrohr (4)
erfolgt, und
daß in einer Ebene senkrecht zur Achse des zentralen Anschlußrohres
(2) mehrere Stapel (1, 11, 21) auf ebenen Anschlußfläche des Rohres
(2) angeordnet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Reaktionsgas über das zentrale Anschlußrohr (2)
zugeführt ist und durch Ausnehmungen (8, 18) in dem Rohr (2) in die
Stapel (1, 11) eintritt, daß die Abgase der Stapel durch Öffnungen in
radialer Richtung geführt werden und daß das zweite Reaktionsgas
durch einen Raum (6) geführt wird, der durch die Innenwandung des
Rohrs (4) und die Frischluftseite der Stapel (1, 11) gebildet wird, und
daß die Abluft durch einen Raum (3) geführt ist, der durch die
Innenwandung des Rohrs (4) und die Abluftseite der Stapel (1, 11)
gebildet wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Reaktionsgas ein Brenngas und das zweite Reaktionsgas
ein luft- oder sauerstoffhaltiges Gas ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Reaktionsgas ein Brenngas und das erste Reaktionsgas
ein luft- oder sauerstoffhaltiges Gas ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das die Stapel unmittelbar umgebende Hüllrohr (4) von einem
weiteren Mantelrohr (10) umgeben ist, in das das Abgas des Heizgases
durch Öffnungen (5, 15) geleitet wird.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil der Abluft in den Mantelraum (12) eingeleitet wird.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abluft durch Bohrungen (23, 24) im Hüllrohr (4) dosiert wird
und daß eine Verbrennung noch nicht zur Reaktion gelangter
Brenngase an einer definierten Stelle erfolgt.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zentrale Anschußrohr (2) einen polygonalen Querschnitt
aufweist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hüllrohr (4) einen polygonalen Querschnitt, ähnlich dem des
Anschlußrohres (2) aufweist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslässe (5, 5′, 5′′, 5′′′) der Stapel mit dem Rohr (4) von
außen abgedichtet sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Ebene senkrecht zur Rohrachse eine geradzahlige Anzahl
von Stapeln angeordnet ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß 2 oder 4 Stapel in einer Ebene angeordnet sind.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (34, 34′, 34′′) zwischen den Auslässen (5, 5′, 5′′, 5′′′) im
Rohr (4) nach außen erweitert ausgeführt sind.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stapelscheiben in Reihe geschaltet sind.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende jeder Stapelreihe leitende Anschlußplatten (25, 25′) für die
Strom- und Gasanschlüsse vorgesehen sind.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß Gasanschlußstücke oder Kappen an den Stirnseiten zur Zu- bzw.
Ableitung der Gase vorgesehen sind.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringspalt zwischen dem Innenrohr (4) und dem Außenrohr (10)
an den Stirnseiten abgeschlossen und ein Anschluß für die Abgase
vorgesehen ist.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stapelrohre aneinandergereiht zu Batterien zusammengestellt
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4308780A DE4308780C1 (de) | 1993-03-19 | 1993-03-19 | Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen |
| PCT/EP1994/000875 WO1994022179A1 (de) | 1993-03-19 | 1994-03-21 | Anordnung zum anschliessen von stapeln von hochtemperaturbrennstoffzellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4308780A DE4308780C1 (de) | 1993-03-19 | 1993-03-19 | Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4308780C1 true DE4308780C1 (de) | 1994-11-17 |
Family
ID=6483211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4308780A Expired - Fee Related DE4308780C1 (de) | 1993-03-19 | 1993-03-19 | Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4308780C1 (de) |
| WO (1) | WO1994022179A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4324907A1 (de) * | 1993-07-24 | 1995-01-26 | Dornier Gmbh | Verschalten von Brennstoffzellen |
| DE19517042C1 (de) * | 1995-05-10 | 1996-12-05 | Mtu Friedrichshafen Gmbh | Brennstoffzellenanordnung |
| DE19636903C1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-01-02 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Brennstoffzellenmodul |
| DE19650901A1 (de) * | 1996-12-07 | 1998-06-10 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel |
| WO2004025769A3 (en) * | 2002-09-12 | 2005-03-24 | Nuvera Fuel Cells Europ Srl | Membrane electrochemical generator |
| AT525448B1 (de) * | 2022-06-27 | 2023-04-15 | H2i GreenHydrogen GmbH | Anschlusseinheit für Zellstapel |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5480738A (en) * | 1994-02-04 | 1996-01-02 | Ceramatec, Inc. | Fuel cell module |
| DE19606665C2 (de) * | 1996-02-23 | 2003-02-27 | Aeg Energietechnik Gmbh | Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie mit Festoxidbrennstoffzellen |
| DE19645111C2 (de) * | 1996-11-01 | 1998-09-03 | Aeg Energietechnik Gmbh | Raumsparende Zellstapelanordnung aus Festoxidbrennstoffzellen |
| US6261710B1 (en) * | 1998-11-25 | 2001-07-17 | Institute Of Gas Technology | Sheet metal bipolar plate design for polymer electrolyte membrane fuel cells |
| CN103311558B (zh) * | 2013-05-30 | 2015-09-30 | 中国科学院宁波材料技术与工程研究所 | 一种固体氧化物燃料电池发电系统中的电堆阵列 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3333378A1 (de) * | 1982-09-30 | 1984-04-05 | United Technologies Corp., 06101 Hartford, Conn. | Brennstoffzellensystem und verfahren zum betreiben desselben |
| DE2617686C2 (de) * | 1975-05-02 | 1986-09-04 | United Technologies Corp., Hartford, Conn. | Brennstoffzellenanlage und Verfahren zur Zufuhr von Reaktionsgas in die Brennstoffzellen |
| DE2828397C2 (de) * | 1977-06-29 | 1987-07-23 | Electrochemische Energieconversie N.V., Mol, Be |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS57182976A (en) * | 1981-05-07 | 1982-11-11 | Hitachi Ltd | Fuel cell |
| JPS58161272A (ja) * | 1982-03-19 | 1983-09-24 | Mitsubishi Electric Corp | 積層形燃料電池 |
| JPS60235365A (ja) * | 1984-05-08 | 1985-11-22 | Fuji Electric Corp Res & Dev Ltd | 複数セルスタツク燃料電池の構造 |
| JPS62232275A (ja) * | 1986-04-01 | 1987-10-12 | Matsushita Graphic Commun Syst Inc | 画像記録再生装置 |
| EP0378812A1 (de) * | 1989-01-18 | 1990-07-25 | Asea Brown Boveri Ag | Anordnung von Brennstoffzellen auf der Basis eines Hochtemperatur-Feststoffelektrolyten aus stabilisiertem Zirkonoxyd zur Erzielung höchsmöglicher Leistung |
| JPH0541239A (ja) * | 1991-06-18 | 1993-02-19 | Nkk Corp | 高温型燃料電池モジユ−ル |
| US5298341A (en) * | 1992-08-20 | 1994-03-29 | Cerramatec, Inc. | Multiple stack ion conducting devices |
-
1993
- 1993-03-19 DE DE4308780A patent/DE4308780C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1994
- 1994-03-21 WO PCT/EP1994/000875 patent/WO1994022179A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2617686C2 (de) * | 1975-05-02 | 1986-09-04 | United Technologies Corp., Hartford, Conn. | Brennstoffzellenanlage und Verfahren zur Zufuhr von Reaktionsgas in die Brennstoffzellen |
| DE2828397C2 (de) * | 1977-06-29 | 1987-07-23 | Electrochemische Energieconversie N.V., Mol, Be | |
| DE3333378A1 (de) * | 1982-09-30 | 1984-04-05 | United Technologies Corp., 06101 Hartford, Conn. | Brennstoffzellensystem und verfahren zum betreiben desselben |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4324907A1 (de) * | 1993-07-24 | 1995-01-26 | Dornier Gmbh | Verschalten von Brennstoffzellen |
| DE19517042C1 (de) * | 1995-05-10 | 1996-12-05 | Mtu Friedrichshafen Gmbh | Brennstoffzellenanordnung |
| DE19636903C1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-01-02 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Brennstoffzellenmodul |
| DE19650901A1 (de) * | 1996-12-07 | 1998-06-10 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel |
| DE19650901C2 (de) * | 1996-12-07 | 1999-03-25 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel |
| WO2004025769A3 (en) * | 2002-09-12 | 2005-03-24 | Nuvera Fuel Cells Europ Srl | Membrane electrochemical generator |
| AT525448B1 (de) * | 2022-06-27 | 2023-04-15 | H2i GreenHydrogen GmbH | Anschlusseinheit für Zellstapel |
| AT525448A4 (de) * | 2022-06-27 | 2023-04-15 | H2i GreenHydrogen GmbH | Anschlusseinheit für Zellstapel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1994022179A1 (de) | 1994-09-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19602315C2 (de) | Flüssigkeitsgekühlte Brennstoffzelle mit Verteilungskanälen | |
| EP1037296B1 (de) | Brennstoffzellenbatterie mit Nachverbrennung an der Peripherie eines Zellenstapels | |
| DE10040792C2 (de) | Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzellensystem mit Kühlmedium-Verteilungsraum und-Sammelraum und mit Kühlung durch fluide Medien | |
| DE4234093A1 (de) | Bauelement zum Einbau in eine verfahrenstechnische Einrichtung | |
| EP1075033B1 (de) | Brennstoffzellenbatterie mit einem Stapel von planaren Zellen | |
| DE2318370C3 (de) | Hochtemperatur-Brennstoffbatterie | |
| EP0490808A1 (de) | Modul zu einer Brennstoffzellenbatterie | |
| EP0527990B1 (de) | Vorrichtung zur umwandlung chemischer energie eines brennstoffes in elektrische energie mit einer vielzahl von hochtemperatur-brennstoffzellen | |
| DE1128898B (de) | Galvanisches Brennstoffelement | |
| DE102016107906A1 (de) | Bipolarplatte aufweisend Reaktantengaskanäle mit variablen Querschnittsflächen, Brennstoffzellenstapel sowie Fahrzeug mit einem solchen Brennstoffzellenstapel | |
| WO2010054647A2 (de) | Brennstoffzelle ohne bipolarplatten | |
| DE19539959C2 (de) | Brennstoffzellenanordnung | |
| DE4308780C1 (de) | Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen | |
| DE2621081C3 (de) | Galvanische Batterie | |
| EP0551054B1 (de) | Zentralsymmetrische Brennstoffzellenbatterie | |
| DE102016111638A1 (de) | Bipolarplatte mit variabler Breite der Reaktionsgaskanäle im Eintrittsbereich des aktiven Bereichs, Brennstoffzellenstapel und Brennstoffzellensystem mit solchen Bipolarplatten sowie Fahrzeug | |
| DE1571730A1 (de) | Elektrochemische Zellenanordnung | |
| EP3476000B1 (de) | Vorrichtung zur energieumwandlung, insbesondere brennstoffzelle oder elektrolyseur | |
| DE4011079A1 (de) | Hochtemperaturbrennstoffzelle | |
| DE4113049A1 (de) | Vorrichtung zur fuehrung der gasfoermigen medien in einem stapel von plattenfoermigen keramischen hochtemperatur-brennstoffzellen | |
| DE19910129C1 (de) | Brennstoffzellensystem zur elektrochemischen Energieerzeugung | |
| DE19712864C2 (de) | Brennstoffzellenanordnung mit internen und externen Gasverteilungsvorrichtungen | |
| DE4438167C1 (de) | Anordnung zur Gaszuführung für Brennstoffzellen | |
| DE112021007720T5 (de) | Brennstoffzellen-stapelmodul | |
| DE102015222552A1 (de) | Brennstoffzellenstapel Bipolarplatten aufweisend sowie Brennstoffzellensystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AEG ENERGIETECHNIK GMBH, 60528 FRANKFURT, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |