[go: up one dir, main page]

DE19650901C2 - Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel

Info

Publication number
DE19650901C2
DE19650901C2 DE19650901A DE19650901A DE19650901C2 DE 19650901 C2 DE19650901 C2 DE 19650901C2 DE 19650901 A DE19650901 A DE 19650901A DE 19650901 A DE19650901 A DE 19650901A DE 19650901 C2 DE19650901 C2 DE 19650901C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
recess
fuel cell
cell stack
operating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19650901A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19650901A1 (de
Inventor
Uwe Diekmann
Dirk Grunwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forschungszentrum Juelich GmbH
Original Assignee
Forschungszentrum Juelich GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Forschungszentrum Juelich GmbH filed Critical Forschungszentrum Juelich GmbH
Priority to DE19650901A priority Critical patent/DE19650901C2/de
Priority to PCT/EP1997/006740 priority patent/WO1998025317A1/de
Publication of DE19650901A1 publication Critical patent/DE19650901A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19650901C2 publication Critical patent/DE19650901C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/02Details
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/24Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells
    • H01M8/2465Details of groupings of fuel cells
    • H01M8/2484Details of groupings of fuel cells characterised by external manifolds
    • H01M8/2485Arrangements for sealing external manifolds; Arrangements for mounting external manifolds around a stack
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/24Grouping of fuel cells, e.g. stacking of fuel cells
    • H01M8/2465Details of groupings of fuel cells
    • H01M8/2484Details of groupings of fuel cells characterised by external manifolds
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/10Fuel cells with solid electrolytes
    • H01M8/12Fuel cells with solid electrolytes operating at high temperature, e.g. with stabilised ZrO2 electrolyte
    • H01M2008/1293Fuel cells with solid oxide electrolytes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M2300/00Electrolytes
    • H01M2300/0017Non-aqueous electrolytes
    • H01M2300/0065Solid electrolytes
    • H01M2300/0068Solid electrolytes inorganic
    • H01M2300/0071Oxides
    • H01M2300/0074Ion conductive at high temperature
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/02Details
    • H01M8/0202Collectors; Separators, e.g. bipolar separators; Interconnectors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/30Hydrogen technology
    • Y02E60/50Fuel cells

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Fuel Cell (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel.
Ein Brennstoffzellenstapel weist als wesentlichen Bestandteil mehrere Brennstoffzellen auf. Eine Brennstoffzelle wiederum ist aus einer Ka­ thode, einem Elektrolyten sowie einer Anode zusammengesetzt. Der Kathode wird ein Oxidationsmittel, z. B. Luft und der Anode wird ein Brennstoff, z. B. Wasserstoff zugeführt. Brennstoff sowie Oxidations­ mittel werden im folgenden allgemein Betriebsmittel genannt.
Es gibt verschiedene Brennstoffzellentypen, z. B. die SOFC-Brennstoff­ zelle, die auch Hochtemperatur-Brennstoffzelle genannt wird, da ihre Betriebstemperatur bis zu 1000°C beträgt.
An der Kathode einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle bilden sich in Anwesenheit des Oxidationsmittels Sauerstoffionen. Die Sauerstoffio­ nen passieren den Elektrolyten und rekombinieren auf der Anoden­ seite mit dem vom Brennstoff stammenden Wasserstoff zu Wasser. Mit der Rekombination werden Elektronen freigesetzt und so elektri­ sche Energie erzeugt.
Zur Erzielung großer Leistungen werden mehrere Brennstoffzellen aufeinander gestapelt und elektrisch seriell miteinander verbunden. Das verbindende Element zweier Brennstoffzellen ist unter der Be­ zeichnung Interkonnektor bekannt. Es bewirkt die elektrische sowie die mechanische Kopplung zweier Brennstoffzellen. Ferner dient das verbindende Element der Bildung von Kathoden- oder Anodenräu­ men. In einem Kathodenraum befindet sich eine Kathode. In einem Anodenraum befindet sich eine Anode. Derart gestapelte Brennstoff­ zellen werden Brennstoffzellenstapel genannt.
An beiden Enden des Brennstoffzellenstapels sind ebenfalls verbin­ dende Elemente angeordnet, die jedoch nur einseitig für die Führung eines Betriebsmittelstromes ausgestaltet sind. Diese Elemente werden Endplatten bezeichnet und werden von sogenannten Deckplatten ein­ gefaßt, die Teile eines Gehäuses des Brennstoffzellenstapels darstellen. Sofern die Deckplatten und andere Teile des Gehäuses elektrisch lei­ tend sind, ist in der Regel das Anbringen einer elektrischen Isolierung zwischen den Endplatten und den Deckplatten notwendig.
Der Brennstoffzellenstapel wird üblicherweise im Kreuzstrom betrie­ ben. Dabei dienen bei bspw. einem viereckigen Grundriß des Brenn­ stoffzellenstapel jeweils zwei sich gegenüberliegende Seiten einen Ein- und Auslaß eines Betriebsmittels, während die beiden übrigen Seiten den Ein- und Auslaß des anderen Betriebsmittels darstellen. Somit kreuzen sich die beiden Betriebsmittelströme innerhalb des Brenn­ stoffzellenstapels, ohne jedoch in direktem Kontakt miteinander zu stehen. Das verbindende Element dient dabei als die beiden Betriebs­ mittel voneinander trennendes und gleichzeitig führendes Element.
Unter Betriebsmittelraum ist nachfolgend jeder Raum zu verstehen, der an einen Brennstoffzellenstapel unmittelbar angrenzt und der der Zu- oder Abführung von Betriebsmitteln dient. Ein derartiger Be­ triebsmittelraum muß dicht mit dem Brennstoffzellenstapel verbun­ den sein.
Für den Betrieb eines Brennstoffzellenstapels sind sowohl elektrische Leitungen als auch Betriebsmittelleitungen notwendig, wobei die Montage der Brennstoffzellenstapel in einem Fertigungsbereich und die Inbetriebnahme davon zeitlich und räumlich getrennt am Ein­ satzort erfolgt.
Die mit dem Brennstoffzellenstapel verbundenen Stromleitungen werden üblicherweise aus Anschlußdrähten hergestellt, die im Ferti­ gungsbereich an die Endplatten angelötet werden. Nachteilig ist dabei, daß eine aufwendige Lötverbindung zwischen der Endplatte und dem Anschlußdraht notwendig ist. Weiter ist nachteilig, daß die Anschluß­ drähte an Zuleitungen am Einsatzort angeschlossen werden müssen. Dabei müssen wegen der hohen Betriebstemperaturen die Verbin­ dungsstelle zwischen dem Anschlußdraht und der Zuleitung außer­ halb des Hochtemperaturbereiches angeordnet sein. Lange und un­ handliche Anschlußdrähte sind somit erforderlich, die sich nachteilig auf die Montage und den Transport auswirken.
Die Betriebsmittelleitungen werden üblicherweise durch stoffschlüs­ sige Fügeverbindungen, z. B. durch Löten oder Schweißen, mit dem die Betriebsmittelräume enthaltenden Gehäuse des Brennstoffzellen­ stapels verbunden. Diese während der Montage im Fertigungsbereich befestigten Betriebsmittelleitungen werden anschließend am Ein­ satzort außerhalb des Hochtemperaturbereiches mit den Betriebsmit­ telzu- und ableitungen verbunden. Dabei werden in der Regel ge­ eignete Dichtungen und Schraubverbindungen angewendet. Auch hier ergibt sich der Nachteil, daß lange Betriebsmittelleitungen am Fer­ tigungsort mit dem Brennstoffzellenstapel verbunden werden müs­ sen, die den Transport und die weitere Montage erheblich beeinträch­ tigen.
Die DE 43 08 780 C1, von der die vorliegende Erfindung ausgeht, offen­ bart eine Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen an Zuleitungen zu jedem Stapel für zwei Reaktionsgase. Die Anordnung weißt ein mit ebenen Anschlußflächen für den unmittelbaren, gasdichten Anschluß der Stacks versehenen zentralen Anschlußrohr auf, auf welchem die Stacks hintereinander angeordnet sind. Durch dieses zentrale Anschlußrohr strömt das erste Reaktionsgas, während das zweite Reaktionsgas in einem weiteren Raum zwischen dem Rohr und einem Füllrohr zugeführt wird. Wie bereits zuvor beschrieben worden ist, weist die zuvor beschriebene Anordnung zum Anschließen von Brennstoffzellenstapeln an Zuleitungen den Nachteil auf, daß mittels stoffschlüssiger Verbindung die Zuleitungen an dem zentralen Anschlußrohr befestigt werden müssen. Daher kommt es auch bei dem aus der DE 43 08 780 C1 bekannten Anordnung zu den Nachteilen, daß lange und unhandliche Anschlußleitungen werksseitig montiert werden müssen, die sich dann nachteilig auf die Montage und den Transport auswirken.
Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, eine Vor­ richtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellen­ stapel anzugeben, die ein zuverlässiges Verbinden der Leitung mit dem Brennstoffzellenstapel ermöglicht und gleichzeitig den Transport und die Montage des Brennstoffzellenstapels am Einsatzort verein­ facht.
Das zuvor aufgezeigte technische Problem wird erfindungsgemäß da­ durch gelöst, daß eine Vertiefung an einer den Brennstoffzellenstapel umgebenden Schicht ausgebildet ist und daß ein Ende einer Leitung in die Vertiefung eingreift, wobei der Temperaturausdehnungskoeffizi­ ent des die Vertiefung bildenden Materials niedriger als der Tempera­ turausdehnungskoeffizient des Materials der Leitung ist. Erfindungs­ gemäß ist also erkannt worden, daß die - ansonsten in der Regel nach­ teiligen - hohen Unterschiede zwischen der Betriebstemperatur und der Ruhetemperatur und das damit verbundene unterschiedliche Temperaturausdehnungsverhalten verschiedener Materialien für das Erzeugen einer zuverlässigen Verbindung während des Betriebes aus­ genutzt werden können.
Die Vertiefung, die das Ende der Leitung aufnimmt, ist bei einer ersten Ausgestaltung im Material der Schicht ausgebildet. Bei einer zweiten Ausgestaltung besteht die Vertiefung aus einer an der Schicht befestig­ ten Einsteckbuchse. Jedenfalls ist es vorteilhaft, wenn die Abmessun­ gen der Leitung und der Vertiefung so ausgestaltet sind, daß das Ende der Leitung im abgekühlten Zustand mit Passung in der Vertiefung angeordnet ist. Dadurch wird schon bei geringen temperaturbedingten Ausdehnungsunterschieden zwischen der Leitung und der Vertiefung eine feste Verbindung erzeugt.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht also darin, daß bei der Montage im Fertigungsbereich die Verbindung der Leitung mit dem Brennstoffzellenstapel bspw. zum Testen des Brennstoffzellenstapels hergestellt werden kann, ohne daß die Verbindung dauerhaft ist. Denn zum Transport im abgekühlten Zustand kann die Leitung aus der Ver­ tiefung entfernt werden, so daß neben dem Transport auch die Mon­ tage vor Ort erleichtert wird. Denn der Brennstoffzellenstapel weist nunmehr keine sperrigen, über die eigentlichen Abmessungen des Brennstoffzellenstapels hinausragenden Leitungen mehr auf.
In einer ersten Ausgestaltung ist die Leitung als elektrische Leitung ausgebildet, die den vom Brennstoffzellenstapel erzeugten Strom leitet und einem Verbraucher zuführt. Daher ist es notwendig, daß die Ver­ tiefung mit einer Endplatte des Brennstoffzellenstapels in elektrisch leitenden Kontakt steht. Die Vertiefung ist also einerseits an der End­ platte oder andererseits an der Deckplatte ausgebildet. Im letzteren Fall ist es erforderlich, daß die Deckplatte in elektrisch leitenden Kontakt mit der Endplatte steht, jedoch gegenüber der anderen Deckplatte elek­ trisch isoliert ist. Daher ist in diesem Fall bspw. der Teil des Gehäuses, der die beiden Deckplatten verbindet, elektrisch isolierend ausgebildet.
Weiterhin vorzugsweise ist die Leitung als Betriebsmittelleitung aus­ gestaltet. Dazu ist die Leitung mit einer der Deckplatten verbunden, die einen Teil des Gehäuses bildet. Die Leitung steht dabei in Verbindung mit dem von der Leitung zu ver- oder entsorgenden Betriebsmittel­ raum.
Schließlich ist in bevorzugter Weise vorgesehen, daß die Leitung sowohl als elektrische Leitung als auch als Betriebsmittelleitung dient. In diesem Fall ist die Leitung mit einer der Deckplatten verbunden und steht sowohl mit der zugeordneten Endplatte in elektrischer Ver­ bindung als auch in strömungstechnischer Verbindung mit dem ent­ sprechenden Betriebsmittelraum. In dieser Variante ist es in vorteil­ hafter Weise möglich, weiteren Raumbedarf einzusparen, da die An­ zahl der elektrischen Leitungen und Betriebsmittelleitungen auf ein Minimum begrenzt wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 im Querschnitt eine Vorrichtung zum Verbinden einer elektrischen Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel, wobei die Vertiefung als mit der Endplatte verbundene Einsteckbuchse ausgebildet ist,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung, bei der die Vertie­ fung im Material der Endplatte ausgebildet ist, und
Fig. 3 im Querschnitt eine Vorrichtung zum Verbinden einer Betriebsmittelleitung mit einem Brennstoffzellenstapel.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Brennstoffzellenstapel 1 dargestellt, der von zwei Endplatten 2 und 3 oben und unten eingefaßt wird. Das Material der Endplatten ist beispielsweise eine ferritische Hochtemperaturlegie­ rung.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, ist eine Hülse 4 mit der oberen Endplatte 2, die vorzugsweise aus demselben Material wie die Endplatte 2 besteht, stoffschlüssig verbunden. Die Hülse 4 bildet somit die Vertiefung. Von oben ist nun eine Leitung 5 in die Hülse 4 eingeführt, die aus einer austhenitischen Hochtemperaturlegierung besteht, beispielsweise aus einer Nickel-Basis-Legierung. In gleicher Weise sind an der unteren Endplatte 3 eine Hülse 6 und eine Leitung 7 angeordnet. Die Leitungen 5 und 7 sind dabei vorzugsweise als Metallstäbe ausgebildet.
In einer weiteren in Fig. 2 dargestellten Ausgestaltung ist die Vertie­ fung direkt im Material der Endplatte 2 ausgebildet, wobei in gleicher Weise - wie zuvor beschrieben - die Leitung 5 in der Vertiefung ange­ ordnet ist.
Erfindungsgemäß weist nun die ferritische Hochtemperaturlegierung einen niedrigeren Temperaturausdehnungskoeffizienten als die austhenitische Hochtemperaturlegierung auf. Daher werden sich die äußeren Abmessungen der Leitungen 5 und 7 bei der Erhöhung der Temperatur des Brennstoffzellenstapels 1 auf die Betriebstemperatur von ungefähr 1000°C stärker als die inneren Abmessungen der Hülsen 4 und 6 ausdehnen. Dadurch kommt es zu einem festen mechanischen Kontakt, der somit zu einer gut leitenden Verbindung zwischen den Hülsen 4 bzw. 6 und den Leitungen 5 bzw. 7 führt.
In Fig. 3 ist ein Brennstoffzellenstapel 1 mit einem Betriebsmittelraum 8 dargestellt, der eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden einer Betriebsmittelleitung mit dem Brennstoffzellenstapel 1 aufweist. Dazu ist eine Hülse 9 mit der Deckplatte 12 des Brennstoffzellenstapels verbunden, in die eine ein Betriebsmittel führende Leitung 10 einge­ führt ist. Die Anordnung der Hülse 9 in der Deckplatte 11 ist dabei so gewählt, daß die Hülse 9 eine strömungstechnische Verbindung zwi­ schen der Leitung 10 und dem Betriebsmittelraum 8 bildet.
Für die Hülse 9 und die Leitung 10 werden vorzugsweise dieselben Materialien verwendet, wie sie zuvor für die Vorrichtung zum Ver­ binden der elektrischen Leitungen 5 und 7 mit dem Brennstoffzellen­ stapel 1 beschrieben worden sind. Die Hülse 9 besteht aus einer ferriti­ schen Hochtemperaturlegierung und die Leitung 10 besteht aus einer austhenitischen Hochtemperaturlegierung. Auch bei dieser Ausfüh­ rungsform führt also das Erhitzen des Brennstoffzellenstapels 1 auf die Betriebstemperatur zu einer festen mechanischen Verbindung, die in diesem Fall gasdicht ist und somit das Leiten eines Betriebsmittelstro­ mes ermöglicht.
Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung zum Verbinden einer Betriebs­ mittelleitung 10 mit einem Brennstoffzellenstapel 1 ist darüber hinaus auch für die Stromleitung geeignet. Dazu ist lediglich erforderlich, daß die Deckplatte 12 zum einen mit der Endplatte 3 des Brennstoffzellen­ stapels 1 elektrisch leitend verbunden ist. Zum anderen sind die Ge­ häuseteile 13, die die beiden Deckplatten 11 und 12 miteinander ver­ binden, elektrisch isolierend, damit nicht über die Gehäuseteile 13 der Brennstoffzellenstapel 1 kurz geschlossen wird.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoff­ zellenstapel
  • 1. mit einer Vertiefung (4, 6; 9), die an einer den Brennstoffzellenstapel (1) umgebenden Schicht (2, 3; 11, 12) ausgebildet ist, und
  • 2. mit einem in die Vertiefung (4, 6; 9) eingreifenden Ende der Leitung (5, 7; 10),
  • 3. wobei der Temperaturausdehnungskoeffizient des die Vertiefung (4, 6; 9) bildenden Materials niedriger als der Temperaturausdehnungsko­ effizient des Materials der Leitung (5, 7; 10) ist,
  • 4. wobei bei der Ruhetemperatur das Ende der Leitung (5, 7; 10) aus der Vertiefung (4, 6; 9) lösbar ist und
  • 5. wobei bei der Betriebstemperatur wegen der größeren thermischen Ausdehnung des Endes der Leitung (5, 7; 10) gegenüber der Vertiefung (4, 6; 9) eine feste mechanische Verbindung zwischen dem Ende der Leitung (5, 7; 10) und der Vertiefung (4, 6; 9) entsteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (4, 6; 9) als an der Schicht (2, 3; 11, 12) befestigte Einsteck­ buchse ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung im Material der Schicht (2, 3; 11, 12) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Leitung (5, 7; 10) bei niedriger Temperatur mit Pas­ sung in der Vertiefung (4, 6; 9) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Leitung (5, 7) eine elektrische Leitung ist und die Ver­ tiefung (4, 6) mit einer Endplatte (2, 3) des Brennstoffzellenstapels (1) elektrisch leitend verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (4, 6) an der Endplatte (2, 3) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung an einer mit einer Endplatte (2, 3) elektrisch leitend ver­ bundenen Deckplatte (11, 12) ausgebildet ist und daß die die Deckplat­ ten (11, 12) miteinander verbindenden Gehäuseteile (13) elektrisch iso­ lierend ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Leitung (10) eine mit einem Betriebsmittelraum (8) in Verbindung stehende Betriebsmittelleitung ist und daß die Vertiefung (9) an der einen Teil des Gehäuses bildenden Deckplatte (11, 12) ausge­ bildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Leitung (10) als Betriebsmittelleitung und als elektri­ sche Leitung dient.
DE19650901A 1996-12-07 1996-12-07 Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel Expired - Fee Related DE19650901C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19650901A DE19650901C2 (de) 1996-12-07 1996-12-07 Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel
PCT/EP1997/006740 WO1998025317A1 (de) 1996-12-07 1997-12-02 Vorrichtung zum verbinden einer leitung mit einem brennstoffzellenstapel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19650901A DE19650901C2 (de) 1996-12-07 1996-12-07 Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19650901A1 DE19650901A1 (de) 1998-06-10
DE19650901C2 true DE19650901C2 (de) 1999-03-25

Family

ID=7813990

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19650901A Expired - Fee Related DE19650901C2 (de) 1996-12-07 1996-12-07 Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE19650901C2 (de)
WO (1) WO1998025317A1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4308780C1 (de) * 1993-03-19 1994-11-17 Daimler Benz Ag Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1045082A (fr) * 1950-11-16 1953-11-24 Westdeutsche Mannesmannrohren Tube à plusieurs couches pour hautes pressions à des températures élevées
DE1671705A1 (de) * 1967-03-18 1971-09-23 Bbc Brown Boveri & Cie Batterie aus elektrisch in Reihe geschalteten Brennstoffzellen mit Festelektrolyt
DE3139957C2 (de) * 1981-10-08 1984-05-17 Dornier System Gmbh, 7990 Friedrichshafen Metall-Keramik-Verbindung und deren Verwendung
JPH01251562A (ja) * 1988-03-31 1989-10-06 Agency Of Ind Science & Technol 平板型固体電解質燃料電池
DE3907528A1 (de) * 1989-03-08 1990-09-20 Siemens Ag Einrichtung zur verbindung zweier aneinanderfuegbarer teile mit unterschiedlichem dehnungsverhalten
JP2601911B2 (ja) * 1989-06-30 1997-04-23 三菱重工業株式会社 円筒型固体電解質型燃料電池
JPH0443566A (ja) * 1990-06-06 1992-02-13 Murata Mfg Co Ltd 固体電解質型燃料電池
JP3276649B2 (ja) * 1991-10-24 2002-04-22 三洋電機株式会社 燃料電池

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4308780C1 (de) * 1993-03-19 1994-11-17 Daimler Benz Ag Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen

Also Published As

Publication number Publication date
DE19650901A1 (de) 1998-06-10
WO1998025317A1 (de) 1998-06-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007002286B4 (de) Brennstoffzellensystem und Verfahren zu dessen Herstellung
EP0591800B1 (de) Bennstoffzellenblock
EP1498968B1 (de) Brennstoffzelleneinheit, Brennstoffzellenblockverbund und Verfahren zum Herstellen eines Brennstoffzellenblockverbunds
DE2631113C2 (de) Brennstoffzellenkühlsystem
DE112007002034B4 (de) Vorrichtung für die Montage und Prüfung von Brennstoffzellen
EP1037296A1 (de) Brennstoffzellenbatterie mit Nachverbrennung an der Peripherie eines Zellenstapels
EP0490808A1 (de) Modul zu einer Brennstoffzellenbatterie
DE102008058779A1 (de) Modul für einen thermoelektrischen Generator und ein thermoelektrischer Generator
DE102013202785A1 (de) Thermoelektrisches Modul
DE112008001912T5 (de) Thermoelektrisches Wandlermodul
EP0432381A1 (de) Bauteilanordnung zur Stromführung für keramische Hochtemperatur-Brennstoffzellen
DE102021109158A1 (de) Elektrochemischer Reaktionszellenstapel
DE102022121234A1 (de) Elektrochemischer Reaktionszellenstapel
DE102015007615A1 (de) Verbindungselement zur elektrischen Verschaltung von Einzelzellen, Zellblock und elektrische Batterie
EP0424691A1 (de) Bauteilanordnung zur Stromüberführung für keramische Hochtemperatur-Brennstoffzellen
DE4308780C1 (de) Anordnung zum Anschließen von Stapeln von Hochtemperaturbrennstoffzellen
DE102005014077B4 (de) Interkonnektor für Hochtemperaturbrennstoffzellen und Verfahren zu dessen Herstellung und Verfahren zum Betreiben einer Brennstoffzelle
DE19650901C2 (de) Vorrichtung zum Verbinden einer Leitung mit einem Brennstoffzellenstapel
DE102021112993A1 (de) Elektrochemischer Reaktionszellenstapel
DE102005005116A1 (de) Interkonnektor für Hochtemperaturbrennstoffzellen
DE19650903C2 (de) Brennstoffzellenmodul mit einer Gasversorgungseinrichtung
EP0556532A1 (de) Elektrisch leitende Verbindung zwischen Metall und Keramik in Hochtemperatur-Brennstoffzellen
DE102021117551A1 (de) Elektrochemischer Reaktionszellenstapel
DE10125777C2 (de) Dichtung
DE112020007094T5 (de) Wärmeisolierungsstruktur für Hochtemperatur-Reaktionsraum

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee