DE3725719A1 - Verfahren und vorrichtung zur befestigung eines griffes, oder dergleichen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur befestigung eines griffes, oder dergleichenInfo
- Publication number
- DE3725719A1 DE3725719A1 DE19873725719 DE3725719A DE3725719A1 DE 3725719 A1 DE3725719 A1 DE 3725719A1 DE 19873725719 DE19873725719 DE 19873725719 DE 3725719 A DE3725719 A DE 3725719A DE 3725719 A1 DE3725719 A1 DE 3725719A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- hole
- wall
- holding part
- radial
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 7
- 241000863032 Trieres Species 0.000 claims 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B1/00—Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
- E05B1/0015—Knobs or handles which do not operate the bolt or lock, e.g. non-movable; Mounting thereof
Landscapes
- Dowels (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Befestigen eines Griffes, wie eines Stoßgriffes, einer Stange
eines Stangensystems oder dergleichen an einer Wandung sowie
die fertige Befestigung.
Zur Befestigung vorzugsweise von Stoßgriffen sind verschiedene
Möglichkeiten bekannt. So können Stoßgriffe paarweise an Türen
befestigt werden, indem ein Schraubbolzen durch ein Loch der
Tür hindurchgesteckt und in ein Gewindeende eines Griffes ein
geschraubt wird, während der Griff auf der Einsteckseite des
Schraubbolzens mittels eines durch ihn und den Bolzen hindurch
gesteckten Querstiftes festgelegt wird. An Wänden können Griffe
oder Stangen eines Stangensystems einzeln mittels eines von
vornherein vorgesehenen Gewindeanschlusses, eines Schlagankers
oder mittels eines Dübels, wie eines Kunststoffdübels und in
Holzwänden mittels Holzschrauben befestigt werden. Zur ein
seitigen Befestigung eines solchen Griffes an einer Tür wurde
bisher von der dem Griff abgewandten Seite der Tür eine Schraube
durch diese hindurch und in das Befestigungsende des Griffes
eingeschraubt, wobei diese Schraube dann durch eine Kunststoff
blindrosette abgedeckt wurde. Es blieben dabei jedoch meist
zwei, zumindestens aber eine an sich nicht notwendige, unschöne
Rosette auf der der Stoßgriffseite gegenüberliegenden Türseite -
lediglich eine Rosette, wenn die andere Befestigungsstelle
eines Stoßgriffes mit beispielsweise einem Türdrücker auf der
dem Stoßgriff abgewandten Türseite kombiniert wurde. Vorstehende
Befestigungsart mußte grundsätzlich auch an Hohlprofilen bei
spielsweise von Leichtmetalltüren oder dergleichen vorgesehen
werden. Es wurde schon vorgesehen, an Hohlwänden eine Befesti
gung mittels Kippdübel vorzusehen, die aber bei dünnen Hohl
profilwandungen von Leichtmetalltüren nicht vorgesehen werden
konnten, da in der Regel die Tiefe des Hohlraums des Profils
nicht ausreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur
einseitigen Befestigung eines Griffes, wie eines Stoßgriffes
oder dergleichen an einer Wandung, insbesondere derjenigen
eines Hohlprofils zu schaffen, ohne daß auf der dem Griff abge
wandten Seite einerseits Manipulation erforderlich sind und
andererseits dort Befestigungselemente sichtbar sind oder durch
eine Rosette oder dergleichen abgedeckt werden müssen.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe verfahrensmäßig da
durch gelöst, daß ein Bolzen mit einem seinem Gewindedurchmesser
radial überragenden Teil durch ein Loch des Profils eingesetzt
wird, ein im unverspannten Zustand wendelförmig ausgebildetes
Halteteil mit den Durchmesser des Lochs überragendem Außen
durchmesser in dieses hineingedreht und anschließend der Bolzen
festgezogen wird.
Eine Vorrichtung zum erfindungsgemäßen Befestigen eines Griffes
sieht zur Lösung der Aufgabe vor, daß der Bolzen an einem
ein seinen Durchmesser radial überragendes Teil aufweist und
daß ein in unverspanntem Zustand wendelförmiges Halteteil mit
das Radialteil überragenden Außendurchmesser vorgesehen ist.
Die fertige erfindungsgemäße Befestigung ist dadurch gekennzeich
net, daß ein Bolzen mit einem seinem üblichen Durchmesser radial
überragenden Teil unter Zwischenlage einen zwischen diesem
Teil und der Wandung angeordneten, im unverspannten Zustand
wendelförmig ausgebildeten Halteteil an dieser Wand befestigt
ist, wobei das Radialteil einen geringeren Durchmesser aufweist,
als das Befestigungsloch der Wandung und das Halteteil einen
größeren Durchmesser aufweist als dieses Loch.
Die Erfindung geht also davon aus, daß in der Wandung, in der
der Griff zu befestigen ist ein Loch vorgesehen ist oder vor
gesehen wird, beispielsweise durch Stanzen, Bohren oder der
gleichen, das einen deutlich größeren Durchmesser aufweist als
der Durchmesser des Bolzens beträgt, dieser weist aber an seinem
durch das Loch der Wandung, beispielsweise in ein Hohlprofil ein
zusteckenden Ende ein Radialteil auf, das einen Durchmesser
aufweist, der im wesentlichen dem Lochdurchmesser entspricht.
Dieses Radialteil wirkt als Widerlager für ein separates Hal
teteil, das nun einen den Durchmesser des Loches überragenden
Außendurchmesser aufweist. Das Halteteil kann schraubenfeder
artig mit mehreren Windungen ausgebildet sein. Es reicht aber
grundsätzlich nahezu eine Windung, so daß das Halteteil vorzugs
weise als Sprengring, insbesondere aus Flachmaterial, ausgebil
det ist. Es kann aufgrund seiner wendelförmigen Ausgestaltung
im unverspannten Zustand, wenn es auf dem Bolzen aufsitzt,
einseitig an diesem entlang durch das Loch der Wandung einge
steckt und dann um den Bolzen herum entlang der Begrenzungskante
des Loches der Wandung in dieses eingeschraubt werden, so daß
das Halteteil schließlich, obwohl sein Außendurchmesser größer
ist als der Durchmesser des Loches ist, vollständig durch dieses
hindurch in das Innere des Profils und damit auf die der Befesti
gungsseite abgewandte Seite der Wandung gebracht wird. An
schließend wird das Radialteil des Bolzens gegen die Wandung
gezogen, wobei das Halteteil zwischen dem Radialteil und der
Wandung verspannt wird. Die Verspannung kann zunächst lediglich
durch einen den zu befestigenden Griff und einen Querdurchbruch
im äußeren Bolzenende hindurchgesteckten Querstift erfolgen.
Vorzugsweise erfolgt die Verspannung aber dadurch, daß der
Bolzen auf seinem nach außen ragenden, auf der Befestigungsseite
befindlichen Ende zumindestens einen Gewindebereich aufweist, so
daß der Bolzen an der Wandung festgelegt wird, indem diese
zwischen dem vom Radialteil gehaltenen Halteteil und der von
außen aufgeschraubten Mutter, gegebenenfalls unter Zwischenlage
von Unterlegscheiben verspannt wird. Anschließend kann dann der
Griff in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch einen
durch Querlöcher im Griffende und im äußeren Bolzenende hindurch
gesteckten Querstift befestigt werden. Das Radialteil kann
einstückig mit dem Bolzen ausgebildet sein, beispielsweise in
Form eines Schraubkopfes, ist aber in bevorzugter Ausgestaltung
eine auf dem Bolzen aufgeschraubte Buchse, deren Axialstellung
auch noch nach Anbringen des Sprengringes durch stirnseitige
Radialschlitze in der Buchse eingestellt werden kann, wodurch
der Abstand des Querloches des Bolzens zur Aufnahme des Quer
stiftes von der Außenseite der Wandung auch bei unterschied
licher Wandungsstärke genau eingestellt werden kann. In bevor
zugter Ausgestaltung ist weiterhin vorgesehen, daß das Radial
teil und Halteteile drehfest miteinander verbunden werden und
zwar insbesondere dadurch, daß das Radialteil in seiner dem
Halteteil zugewandten Stirnseite eine Ausnehmung und das Halte
teil einen in diese eingreifenden Ansatz aufweist. Weiterhin
kann eine Unterlegscheibe mit einem Zentrieransatz vorgesehen
sein, dessen Außendurchmesser dem des Durchmesser des die Be
festigungsvorrichtung aufnehmenden Loches der Wandung entspricht,
wahrend die Scheibe ansonsten radial über diesen hinausragt,
wodurch eine einfache und sichere Zentrierung des Bolzens er
reicht wird. Die Scheibe besteht dann vorzugsweise aus elasti
schen Kunststoff, so daß die Höhe des Zentrieransatzes nicht
sehr kritisch ist. Die Scheibe könnte grundsätzlich auch aus
Metall sein. Oder aber es ist eine weitere Unterlegscheibe aus
Metall vorgesehen, die verhindert, daß die aufzuschraubende
Spannmutter zu sehr in die Kunststoffscheibe eindrückt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf
die Zeichnung im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 Die Anbringung der erfindungsgemäßen Befestigungs
vorrichtung in einem Hohlprofil und damit die
Herstellung der erfindungsgemäßen Befestigung;
und
Fig. 2 die fertige Befestigung eines Stoßgriffs (teil
weise dargestellt) an einem Hohlprofil.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 zur Befestigung
eines Griffes, wie eines Stoßgriffes, einer Stange eines Stangen
systems oder dergleichen von einer Seite einer Wand, wie einer
Hohlwand oder eines Hohlprofils her, weist einen Bolzen 2 auf,
der über einen Teil, etwa die Hälfte seiner Länge ein Schraub
gewinde 3 trägt. Es handelt sich hier beispielsweise um eine
Maschinenschraube mit einem M12-Gewinde. An seinem außerhalb
eines Hohlprofils 4 zu liegenden Ende 6 ist der Bolzen 2 mit
einem Querloch 7 für einen Querstift 8 zur Verbindung des Grif
fes 9 (Fig. 2) mit dem am Hohlprofil 4 angebrachten Bolzen
2 versehen.
Auf dem dem Ende 6 abgewandten ins Innere des Hohlprofils ein
zubringenden inneren Ende 11 ist eine Gewindebuchse 12 aufge
schraubt, die ein inneres Widerlager für ein Halteteil in Form
eines Sprengrings 13 bildet. Im dargestellten Ausführungsbei
spiel weist die Buchse 12 beispielsweise einen Durchmesser von 18
mm auf. Der Sprengring 13 weist einen Außendurchmesser auf, der
deutlich größer als der der Buchse 12 ist und beispielsweise
im dargestellten Ausführungsbeispiel bei 24 mm liegt. Der Innen
durchmesser des Sprengrings liegt unterhalb des Außendurch
messers der Buchse 12, damit der Sprengring 13 nicht über diese
gleiten kann, aber zumindestens leicht oberhalb des Durch
messers des Bolzens 2 in dessen Gewindebereich, im dargestellten
Ausführungsbeispiel beispielsweise bei 13, 14 mm.
Die Buchse 12 weist in ihrer dem Sprengring 13 zugewandten Stirn
seite eine Ausnehmung 12 b auf, in die ein abgebogener Ansatz
13 c des Sprengrings 13 eingreifen kann, um beide Teile bei
der Verspannung drehfest zueinander zu halten.
Der Sprengring selbst besteht aus flachem Vierkantmaterial,
ist wendelförmig mit einer geringen Steigung ausgebildet und
bildet gerade einen Wendelumlauf. Weiterhin weist die erfindungs
gemäße Befestigungsvorrichtung eine Unterlegscheibe 14 auf, die
abgestuft ausgebildet ist und einen inneren Ringbereich 16 hat,
der einen den Durchmesser eines zu bohrenden Loches entsprechen
den Außendurchmesser hat, der im wesentlichen dem Außendurch
messer der Gewindebuchse 12 entspricht, also im dargestell
ten Ausführungsbeispiel etwa 18 mm. Ein Radialflanschbereich
17 der Unterlegscheibe hat einen darüberhinausragenden Durch
messer, der an seiner maximalen Radialerstreckung durch den
Durchmesser einer stirnseitigen Ausnehmung 18 des zu befestigen
den Griffes begrenzt ist. Letzterer beträgt bei einem Außendurch
messer des zu befestigenden Griffes 9 von 40 mm etwa 30 mm und
der Außendurchmesser des Flanschbereichs 17 der Unterlegscheibe
14 hier ca. 25 mm. Die abgestufte Unterlegscheibe 14 kann vorzugs
weise aus elastischem Kunststoff ausgebildet sein, um so eine
elastische Verspannung am Hohlprofil 4 zu gewährleisten. Weiter
hin ist vor der Unterlegscheibe im dargestellten Ausführungsbei
spiel eine Spannscheibe 18 vorgesehen, die dann vorzugsweise aus
Metall, wie Stahl besteht, um verhindern, daß die weiterhin
vorgesehene Mutter 19 sich in die Unterlegscheibe 14 eindrückt.
Wenn letztere aus Metall besteht, kann die Spannscheibe 18
entfallen.
Das Befestigen der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
geschieht nun folgenderweise: In die Wandung, an der der Stoß
griff befestigt werden soll, wie an einem Hohlprofil, bei
spielsweise aus Aluminium, dessen Stärke nur wenige Millimeter,
wie 1 bis 3, beispielsweise 2 mm betragen kann, wird zunächst
ein Loch 21 eingebracht, beispielsweise gebohrt, das einen
Durchmesser hat, der etwa dem Außendurchmesser der Buchse 12
entspricht, nicht unter diesem, gegebenenfalls geringfügig
im Toleranzbereich oberhalb desselben liegt. Das Loch 21 kann
auch von vornherein vorgesehen, beispielsweise in das Hohlpro
fil eingestanzt sein. Durch dieses Loch 21 wird der mit einem
Radialflansch zur Bildung eines Widerlagers versehene Bolzen
2 hindurchgesteckt, wobei der Radialflansch im dargestellten
Ausführungsbeispiel durch die auf dem Bolzen 2 aufgeschraubte
Buchse gebildet ist. Stattdessen könnte der Bolzen auch ein
stückig mit einem Radialflansch, beispielsweise in Form eines
Schraubenkopfes oder dergleichen ausgebildet sein. Nach Hin
durchschieben des Flanschteils 12 des Bolzens 2 wird dieser
exzentrisch zu einer Seitenwand des Loches 21 bewegt und die
zunächst locker, unverspannt auf ihm aufsitzende Sprengscheibe
13 mit ihrem dem Hohlprofil 4 zugewandten Bereich 13 a in das
Loch 21 eingeschoben, wobei der gegenüberliegende Bereich 13 b
der Sprengscheibe 13 sich noch außerhalb des Hohlprofils 4
befindet. Anschließend wird die Sprengscheibe 13 im Gewindesinn
ihrer Wendelausbildung gedreht, wobei sie sich vollständig
in das Innere des Hohlprofils 4 entlang dessen Begrenzungsbe
reich für das Loch 21 hineinschraubt, so daß sie sich an
schließend vollständig im Hohlprofil 4 befindet.
Im folgenden wird die Mutter 19 angezogen, wobei sie die Schei
ben 14, 18 gegen die Außenwand des Hohlprofils 4 bewegt. Der
Zentrieransatz 16 wird dabei in das Loch 2 hineinbewegt, so
daß der Bolzen 2 zentriert wird. Nach vollständiger Befestigung
der Befestigungsvorrichtung 1 am Hohlprofil 4 kann dann in
an sich bekannter Weise das Ende des Griffes 9 auf das nach
außen ragende Ende 6 des Bolzens aufgesteckt und schließlich
durch Eintreiben des Querstiftes 8 durch ein Querloch 22 im
Griff 9 sowie das Querloch 7 des Bolzens 2 mit diesem verbun
den werden, wobei auf das Ende des Griffes 9 eine gewisse
Axialkraft ausgeübt wird, so daß der Griff über den Querstift
8 am Hohlprofil 4 fest verspannt wird.
Die Befestigung des Griffes 9 oder dergleichen an einer Wand,
wie dem Hohlprofil 4 beinhaltet also den durch das Loch 21
des Hohlprofils zusammen mit einem Radialflansch hier in Form
der Buchse 12 eingesteckten Bolzen, so daß der Radialflansch
bzw. die Buchse 12 sich im Inneren des Hohlprofils befindet
und ein Widerlager für eine ebenfalls im Inneren des Hohl
profils angeordnete, nun flachgedrückte Spergscheibe bildet.
Weiterhin ist die von außerhalb des Hohlprofils 4 gegen dasselbe
drückende und mit einem Zentrieransatz 16 in das Loch 21 des
Profils ragende Unterlegscheibe 14, gegebenenfalls an dieser
anschließend eine weitere Unterlegscheibe 18 sowie eine Spann
mutter 19 vorgesehen. Weiterhin weist die Befestigung den durch
ein Querloch 22 des Griffs 9 sowie das Querloch 7 des Bolzens
2 hindurchgesteckten den Griff 9 haltenden Querstift 8 auf.
Claims (28)
1. Verfahren zum Befestigen von Griffen, wie Stoßgriffen,
eines Stangensystems oder dergleichen an einer dünnen
Wandung wie einer solchen eines Hohlprofils, wobei ein
Bolzen in ein Loch der Wandung eingesteckt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Bolzen mit einem seinen Gewindeteil
durchmesser radial überragenden Teil durch ein Loch des
Profils eingesetzt wird, ein im unverspannten Zustand wendel
förmig ausgebildetes Halteteil mit den Durchmesser des
Lochs überragenden Außendurchmesser in dieses hineingedreht
und anschließend der Bolzen festgezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die das Loch begrenzende Wandung des Hohlprofils zwischen
Halteteil und einer von außen aufgedrehter Spannmutter
verspannt wird, indem das Halteteil durch das sich radial
erstreckende Teil gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als Radialteil eine Buchse auf den Bolzen aufge
schraubt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß vor dem Aufschrauben der Spannmutter zumin
destens eine Zentrierscheibe auf dem Bolzen aufgesetzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß Radialteil und Halteteil drehfest mit
einander verbunden werden.
6. Vorrichtung zum Befestigen von Griffen, wie Stoßgriffen,
Stangen eines Stangensystems oder dergleichen an dünnen
Wänden mit einem Bolzen und einem durch den Bolzen sowie
dem Griff oder dergleichen durchsteckbaren Querstift, da
durch gekennzeichnet, daß der Bolzen (2) an einem Ende (11)
ein seinen Durchmesser radial überragendes Teil (12) auf
weist und daß ein in unverspanntem Zustand wendelförmiges
Halteteil (13) mit das Radialteil (12) überragenden Außen
durchmesser vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteteil eine Sprengscheibe (13) mit nahezu einem
Wendelumlauf ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß das Radialteil (12) einstückig mit dem Bolzen
(2) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß das Radialteil eine auf dem Bolzen (2) aufge
schraubte Buchse (12) ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Radialteil einen Zentrierbereich
(12 a) für das Halteteil (13) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Radialteil (12) in seiner dem
Halteteil (13) zugewandten Stirnseite eine Ausnehmung und
das Halteteil einen in diese eingreifenden Ansatz aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11,dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Schraubmutter (19) zur Verspannung
des Sprengrings (13) zwischen Radialteil (12) und Wandung
(4) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine zwischen Wandung (4) und Mutter (19)
anzuordnende Spannscheibe (14, 18) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindestens eine Spannscheibe (14) eine in das Loch (21)
der Wandung (4) eindrückbaren Zentrierbereich (16) auf
weist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheibe (14) mit dem Zentrierbereich (16) aus elastischem
Kunststoff besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine
weitere Unterlegscheibe (18).
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausbildung zur Befestigung des
Griffes (9) oder dergleichen am Bolzen (2) ein Querloch
(7) in dem Ende (11) entgegengesetzten Ende (6) des Bolzens
(2) sowie einen durch dieses sowie durch einen Querdurchbruch
(22) des Griffes (9) oder dergleichen hindurchsteckbaren
Querstift (8) aufweist.
18. Befestigung eines Griffes, wie eines Stoßgriffes, einer
Stange eines Stangensystems oder dergleichen, an einer
dünnen Wandung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bolzen
(2) mit einem seinen üblichen Durchmesser radial überragen
den Teil (12) unter Zwischenlage eines zwischen diesem
Teil (12) und der Wandung (4) angeordneten, im unverspannten
Zustand wendelförmig ausgebildeten Halteteil (13) an dieser
Wand befestigt ist, wobei das Radialteil (12) einen gering
eren Durchmesser aufweist als das Befestigungsloch (21) der
Wandung (4) und das Halteteil (13) einen größeren Durch
messer aufweist als dieses Loch (21).
19. Befestigung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteteil eine Sprengscheibe (13) mit nahezu einem
Wendelumlauf ist.
20. Befestigung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeich
net, daß das Radialteil (12) einstückig mit dem Bolzen
(2) ausgebildet ist.
21. Befestigung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeich
net, daß das Radialteil eine auf dem Bolzen (2) aufge
schraubte Buchse (12) ist.
22. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß das Radialteil einen Zentrierbereich
(12 a) für den Sprengring (13) aufweist.
23. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß das Radialteil (12) in seiner dem Halte
teil (13) zugewandten Stirnseite eine Ausnehmung und das
Halteteil einen in diese eingreifenden Ansatz aufweist.
24. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bolzen (2) mittels einer auf ihm
auf der der Sprengscheibe (13) abgewandten Seite (4) auf
geschraubten Mutter (19) an der Wandung (4) befestigt ist.
25. Befestigung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Mutter (19) und Wandung (4) mindestens eine Unter
legscheibe (11) mitverspannt ist.
26. Befestigung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens eine Unterlegscheibe (14) einen Zen
trieransatz (16) aufweist, der in das Loch (21) der Wandung
(4) ragt.
27. Befestigung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeich
net, daß die Scheibe aus elastischem Kunststoff besteht.
28. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß der Griff (9) oder dergleichen mit
dem Bolzen (2) über einen durch ein Querloch (22) des Griffs
(9) oder dergleichen sowie ein Querloch (7) des Bolzens
(2) hindurchgesteckten Querstift (8) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873725719 DE3725719C2 (de) | 1987-08-04 | 1987-08-04 | Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung eines Griffes, oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873725719 DE3725719C2 (de) | 1987-08-04 | 1987-08-04 | Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung eines Griffes, oder dergleichen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3725719A1 true DE3725719A1 (de) | 1989-02-16 |
| DE3725719C2 DE3725719C2 (de) | 1995-09-28 |
Family
ID=6332966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873725719 Expired - Fee Related DE3725719C2 (de) | 1987-08-04 | 1987-08-04 | Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung eines Griffes, oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3725719C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0563568A3 (en) * | 1992-03-05 | 1993-12-01 | Hoppe Ag | Handle system |
| DE9314641U1 (de) * | 1993-09-28 | 1995-02-09 | Hewi Heinrich Wilke Gmbh, 34454 Arolsen | Vorrichtung und deren Anwendung zur Befestigung eines Gegenstandes an einer Wand |
| EP1705386A3 (de) * | 2005-03-15 | 2008-02-20 | M.P.M. SNC di Malini Primo & C. | Verbindungsanordnung zur Verbindung von Trag- oder Griffformteilen mit einer Tragstruktur |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10000226A1 (de) * | 2000-01-05 | 2001-07-12 | Wilke Heinrich Hewi Gmbh | Montagehülse |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098399B (de) * | 1959-12-19 | 1961-01-26 | Jean Mueller O H G Elektrotech | Loesbare, durch Federung gesicherte Befestigung eines festen Griffes an einer Platte od. dgl. |
| DE8111051U1 (de) * | 1981-04-11 | 1981-11-05 | Gebr. Happich Gmbh, 5600 Wuppertal | Armlehne o.dgl., insbesondere für Fahrzeuge |
-
1987
- 1987-08-04 DE DE19873725719 patent/DE3725719C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098399B (de) * | 1959-12-19 | 1961-01-26 | Jean Mueller O H G Elektrotech | Loesbare, durch Federung gesicherte Befestigung eines festen Griffes an einer Platte od. dgl. |
| DE8111051U1 (de) * | 1981-04-11 | 1981-11-05 | Gebr. Happich Gmbh, 5600 Wuppertal | Armlehne o.dgl., insbesondere für Fahrzeuge |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0563568A3 (en) * | 1992-03-05 | 1993-12-01 | Hoppe Ag | Handle system |
| DE9314641U1 (de) * | 1993-09-28 | 1995-02-09 | Hewi Heinrich Wilke Gmbh, 34454 Arolsen | Vorrichtung und deren Anwendung zur Befestigung eines Gegenstandes an einer Wand |
| EP1705386A3 (de) * | 2005-03-15 | 2008-02-20 | M.P.M. SNC di Malini Primo & C. | Verbindungsanordnung zur Verbindung von Trag- oder Griffformteilen mit einer Tragstruktur |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3725719C2 (de) | 1995-09-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69600180T2 (de) | Befestigungselement mit schraubengewinde | |
| DE60014228T2 (de) | Verbindungselement für Möbelgestelle | |
| DE20314003U1 (de) | Toleranzausgleichsanordnung | |
| DE4200096C2 (de) | Vorrichtung zum Verschließen einer Öffnung in einer Verkleidung | |
| DE3105217C2 (de) | Befestigungsvorrichtung an lösbar miteinander verbindbaren Beschlag- oder Ausstattungsteilen und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE4210488A1 (de) | Verbindungseinrichtung für ein insbesondere rohrförmiges Bauteil | |
| EP1582684A2 (de) | Schraube zur Verankerung eines mit einem Metallprofil verstärkten Kunststoffhohlprofils an einem Unterbau | |
| DE2615322C2 (de) | Befestigungsvorrichtung für Türschilder bzw. Türrosetten | |
| EP1191175A2 (de) | Befestigungsanordnung für einen Beschlagsteil | |
| DE3725719C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung eines Griffes, oder dergleichen | |
| DE3540413A1 (de) | Befestigungs-bolzen | |
| EP0864767B1 (de) | Verbindungsmuffe und Vorrichtung zur Befestigung von Gegenständen an Wänden oder dgl. | |
| DE3301478C2 (de) | Vorrichtung zum Befestigen eines rohr- oder stangenförmigen Bauteils an einer Montagefläche | |
| EP1948945B1 (de) | Montageschraube zur befestigung von beschlagteilen, insbesondere von bandteilen an hohlkammerprofilen | |
| WO2014048989A1 (de) | Montageschraube zur befestigung von beschlagteilen an hohlkammerprofilen, bausatz einer montageschraube und anordnung eines mehrkammerprofils und einer montagschraube | |
| DE19808628A1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung von Muttern in der Art einer Annietmutter | |
| DE19840133A1 (de) | Montageelement zur Positionierung und Verbindung von beabstandeten Bauteilen und Verbindungsstellen unter Verwendung des Montageelements | |
| DE2549727C3 (de) | Kunststoff-Möbelbeschlagteil | |
| DE19822030A1 (de) | Zweiteiliger Drückerstift | |
| DE10000226A1 (de) | Montagehülse | |
| DE2149502B2 (de) | Montageplatte für Möbelscharniere | |
| EP0461465A1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung von aktiven und/oder passiven Elementen an der Wandung von Komposit-Bauteilen | |
| DE20003929U1 (de) | Befestigungskörper für einen Tür- und/oder Fensterbeschlag | |
| DE102008011334A1 (de) | Griffbefestigung | |
| EP1141558B1 (de) | Befestigungszapfen für die montage von werkstücken, insbesondere von möbelbeschlägen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NORMBAU ERICH DIECKMANN GMBH, 77871 RENCHEN, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NT NORMBAU BESCHLAEGE UND AUSSTATTUNGS GMBH, 77871 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NORMBAU BESCHLAEGE UND AUSSTATTUNGS GMBH, 77871 RE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |