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DE3725719A1 - Verfahren und vorrichtung zur befestigung eines griffes, oder dergleichen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur befestigung eines griffes, oder dergleichen

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DE3725719A1
DE3725719A1 DE19873725719 DE3725719A DE3725719A1 DE 3725719 A1 DE3725719 A1 DE 3725719A1 DE 19873725719 DE19873725719 DE 19873725719 DE 3725719 A DE3725719 A DE 3725719A DE 3725719 A1 DE3725719 A1 DE 3725719A1
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DE
Germany
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hole
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radial
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DE19873725719
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Jacques Chiri
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Normbau GmbH
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Individual
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B1/00Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
    • E05B1/0015Knobs or handles which do not operate the bolt or lock, e.g. non-movable; Mounting thereof

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Befestigen eines Griffes, wie eines Stoßgriffes, einer Stange eines Stangensystems oder dergleichen an einer Wandung sowie die fertige Befestigung.
Zur Befestigung vorzugsweise von Stoßgriffen sind verschiedene Möglichkeiten bekannt. So können Stoßgriffe paarweise an Türen befestigt werden, indem ein Schraubbolzen durch ein Loch der Tür hindurchgesteckt und in ein Gewindeende eines Griffes ein­ geschraubt wird, während der Griff auf der Einsteckseite des Schraubbolzens mittels eines durch ihn und den Bolzen hindurch­ gesteckten Querstiftes festgelegt wird. An Wänden können Griffe oder Stangen eines Stangensystems einzeln mittels eines von vornherein vorgesehenen Gewindeanschlusses, eines Schlagankers oder mittels eines Dübels, wie eines Kunststoffdübels und in Holzwänden mittels Holzschrauben befestigt werden. Zur ein­ seitigen Befestigung eines solchen Griffes an einer Tür wurde bisher von der dem Griff abgewandten Seite der Tür eine Schraube durch diese hindurch und in das Befestigungsende des Griffes eingeschraubt, wobei diese Schraube dann durch eine Kunststoff­ blindrosette abgedeckt wurde. Es blieben dabei jedoch meist zwei, zumindestens aber eine an sich nicht notwendige, unschöne Rosette auf der der Stoßgriffseite gegenüberliegenden Türseite - lediglich eine Rosette, wenn die andere Befestigungsstelle eines Stoßgriffes mit beispielsweise einem Türdrücker auf der dem Stoßgriff abgewandten Türseite kombiniert wurde. Vorstehende Befestigungsart mußte grundsätzlich auch an Hohlprofilen bei­ spielsweise von Leichtmetalltüren oder dergleichen vorgesehen werden. Es wurde schon vorgesehen, an Hohlwänden eine Befesti­ gung mittels Kippdübel vorzusehen, die aber bei dünnen Hohl­ profilwandungen von Leichtmetalltüren nicht vorgesehen werden konnten, da in der Regel die Tiefe des Hohlraums des Profils nicht ausreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur einseitigen Befestigung eines Griffes, wie eines Stoßgriffes oder dergleichen an einer Wandung, insbesondere derjenigen eines Hohlprofils zu schaffen, ohne daß auf der dem Griff abge­ wandten Seite einerseits Manipulation erforderlich sind und andererseits dort Befestigungselemente sichtbar sind oder durch eine Rosette oder dergleichen abgedeckt werden müssen.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe verfahrensmäßig da­ durch gelöst, daß ein Bolzen mit einem seinem Gewindedurchmesser radial überragenden Teil durch ein Loch des Profils eingesetzt wird, ein im unverspannten Zustand wendelförmig ausgebildetes Halteteil mit den Durchmesser des Lochs überragendem Außen­ durchmesser in dieses hineingedreht und anschließend der Bolzen festgezogen wird.
Eine Vorrichtung zum erfindungsgemäßen Befestigen eines Griffes sieht zur Lösung der Aufgabe vor, daß der Bolzen an einem ein seinen Durchmesser radial überragendes Teil aufweist und daß ein in unverspanntem Zustand wendelförmiges Halteteil mit das Radialteil überragenden Außendurchmesser vorgesehen ist. Die fertige erfindungsgemäße Befestigung ist dadurch gekennzeich­ net, daß ein Bolzen mit einem seinem üblichen Durchmesser radial überragenden Teil unter Zwischenlage einen zwischen diesem Teil und der Wandung angeordneten, im unverspannten Zustand wendelförmig ausgebildeten Halteteil an dieser Wand befestigt ist, wobei das Radialteil einen geringeren Durchmesser aufweist, als das Befestigungsloch der Wandung und das Halteteil einen größeren Durchmesser aufweist als dieses Loch.
Die Erfindung geht also davon aus, daß in der Wandung, in der der Griff zu befestigen ist ein Loch vorgesehen ist oder vor­ gesehen wird, beispielsweise durch Stanzen, Bohren oder der­ gleichen, das einen deutlich größeren Durchmesser aufweist als der Durchmesser des Bolzens beträgt, dieser weist aber an seinem durch das Loch der Wandung, beispielsweise in ein Hohlprofil ein­ zusteckenden Ende ein Radialteil auf, das einen Durchmesser aufweist, der im wesentlichen dem Lochdurchmesser entspricht. Dieses Radialteil wirkt als Widerlager für ein separates Hal­ teteil, das nun einen den Durchmesser des Loches überragenden Außendurchmesser aufweist. Das Halteteil kann schraubenfeder­ artig mit mehreren Windungen ausgebildet sein. Es reicht aber grundsätzlich nahezu eine Windung, so daß das Halteteil vorzugs­ weise als Sprengring, insbesondere aus Flachmaterial, ausgebil­ det ist. Es kann aufgrund seiner wendelförmigen Ausgestaltung im unverspannten Zustand, wenn es auf dem Bolzen aufsitzt, einseitig an diesem entlang durch das Loch der Wandung einge­ steckt und dann um den Bolzen herum entlang der Begrenzungskante des Loches der Wandung in dieses eingeschraubt werden, so daß das Halteteil schließlich, obwohl sein Außendurchmesser größer ist als der Durchmesser des Loches ist, vollständig durch dieses hindurch in das Innere des Profils und damit auf die der Befesti­ gungsseite abgewandte Seite der Wandung gebracht wird. An­ schließend wird das Radialteil des Bolzens gegen die Wandung gezogen, wobei das Halteteil zwischen dem Radialteil und der Wandung verspannt wird. Die Verspannung kann zunächst lediglich durch einen den zu befestigenden Griff und einen Querdurchbruch im äußeren Bolzenende hindurchgesteckten Querstift erfolgen. Vorzugsweise erfolgt die Verspannung aber dadurch, daß der Bolzen auf seinem nach außen ragenden, auf der Befestigungsseite befindlichen Ende zumindestens einen Gewindebereich aufweist, so daß der Bolzen an der Wandung festgelegt wird, indem diese zwischen dem vom Radialteil gehaltenen Halteteil und der von außen aufgeschraubten Mutter, gegebenenfalls unter Zwischenlage von Unterlegscheiben verspannt wird. Anschließend kann dann der Griff in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch einen durch Querlöcher im Griffende und im äußeren Bolzenende hindurch­ gesteckten Querstift befestigt werden. Das Radialteil kann einstückig mit dem Bolzen ausgebildet sein, beispielsweise in Form eines Schraubkopfes, ist aber in bevorzugter Ausgestaltung eine auf dem Bolzen aufgeschraubte Buchse, deren Axialstellung auch noch nach Anbringen des Sprengringes durch stirnseitige Radialschlitze in der Buchse eingestellt werden kann, wodurch der Abstand des Querloches des Bolzens zur Aufnahme des Quer­ stiftes von der Außenseite der Wandung auch bei unterschied­ licher Wandungsstärke genau eingestellt werden kann. In bevor­ zugter Ausgestaltung ist weiterhin vorgesehen, daß das Radial­ teil und Halteteile drehfest miteinander verbunden werden und zwar insbesondere dadurch, daß das Radialteil in seiner dem Halteteil zugewandten Stirnseite eine Ausnehmung und das Halte­ teil einen in diese eingreifenden Ansatz aufweist. Weiterhin kann eine Unterlegscheibe mit einem Zentrieransatz vorgesehen sein, dessen Außendurchmesser dem des Durchmesser des die Be­ festigungsvorrichtung aufnehmenden Loches der Wandung entspricht, wahrend die Scheibe ansonsten radial über diesen hinausragt, wodurch eine einfache und sichere Zentrierung des Bolzens er­ reicht wird. Die Scheibe besteht dann vorzugsweise aus elasti­ schen Kunststoff, so daß die Höhe des Zentrieransatzes nicht sehr kritisch ist. Die Scheibe könnte grundsätzlich auch aus Metall sein. Oder aber es ist eine weitere Unterlegscheibe aus Metall vorgesehen, die verhindert, daß die aufzuschraubende Spannmutter zu sehr in die Kunststoffscheibe eindrückt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 Die Anbringung der erfindungsgemäßen Befestigungs­ vorrichtung in einem Hohlprofil und damit die Herstellung der erfindungsgemäßen Befestigung; und
Fig. 2 die fertige Befestigung eines Stoßgriffs (teil­ weise dargestellt) an einem Hohlprofil.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 zur Befestigung eines Griffes, wie eines Stoßgriffes, einer Stange eines Stangen­ systems oder dergleichen von einer Seite einer Wand, wie einer Hohlwand oder eines Hohlprofils her, weist einen Bolzen 2 auf, der über einen Teil, etwa die Hälfte seiner Länge ein Schraub­ gewinde 3 trägt. Es handelt sich hier beispielsweise um eine Maschinenschraube mit einem M12-Gewinde. An seinem außerhalb eines Hohlprofils 4 zu liegenden Ende 6 ist der Bolzen 2 mit einem Querloch 7 für einen Querstift 8 zur Verbindung des Grif­ fes 9 (Fig. 2) mit dem am Hohlprofil 4 angebrachten Bolzen 2 versehen.
Auf dem dem Ende 6 abgewandten ins Innere des Hohlprofils ein­ zubringenden inneren Ende 11 ist eine Gewindebuchse 12 aufge­ schraubt, die ein inneres Widerlager für ein Halteteil in Form eines Sprengrings 13 bildet. Im dargestellten Ausführungsbei­ spiel weist die Buchse 12 beispielsweise einen Durchmesser von 18 mm auf. Der Sprengring 13 weist einen Außendurchmesser auf, der deutlich größer als der der Buchse 12 ist und beispielsweise im dargestellten Ausführungsbeispiel bei 24 mm liegt. Der Innen­ durchmesser des Sprengrings liegt unterhalb des Außendurch­ messers der Buchse 12, damit der Sprengring 13 nicht über diese gleiten kann, aber zumindestens leicht oberhalb des Durch­ messers des Bolzens 2 in dessen Gewindebereich, im dargestellten Ausführungsbeispiel beispielsweise bei 13, 14 mm.
Die Buchse 12 weist in ihrer dem Sprengring 13 zugewandten Stirn­ seite eine Ausnehmung 12 b auf, in die ein abgebogener Ansatz 13 c des Sprengrings 13 eingreifen kann, um beide Teile bei der Verspannung drehfest zueinander zu halten.
Der Sprengring selbst besteht aus flachem Vierkantmaterial, ist wendelförmig mit einer geringen Steigung ausgebildet und bildet gerade einen Wendelumlauf. Weiterhin weist die erfindungs­ gemäße Befestigungsvorrichtung eine Unterlegscheibe 14 auf, die abgestuft ausgebildet ist und einen inneren Ringbereich 16 hat, der einen den Durchmesser eines zu bohrenden Loches entsprechen­ den Außendurchmesser hat, der im wesentlichen dem Außendurch­ messer der Gewindebuchse 12 entspricht, also im dargestell­ ten Ausführungsbeispiel etwa 18 mm. Ein Radialflanschbereich 17 der Unterlegscheibe hat einen darüberhinausragenden Durch­ messer, der an seiner maximalen Radialerstreckung durch den Durchmesser einer stirnseitigen Ausnehmung 18 des zu befestigen­ den Griffes begrenzt ist. Letzterer beträgt bei einem Außendurch­ messer des zu befestigenden Griffes 9 von 40 mm etwa 30 mm und der Außendurchmesser des Flanschbereichs 17 der Unterlegscheibe 14 hier ca. 25 mm. Die abgestufte Unterlegscheibe 14 kann vorzugs­ weise aus elastischem Kunststoff ausgebildet sein, um so eine elastische Verspannung am Hohlprofil 4 zu gewährleisten. Weiter­ hin ist vor der Unterlegscheibe im dargestellten Ausführungsbei­ spiel eine Spannscheibe 18 vorgesehen, die dann vorzugsweise aus Metall, wie Stahl besteht, um verhindern, daß die weiterhin vorgesehene Mutter 19 sich in die Unterlegscheibe 14 eindrückt. Wenn letztere aus Metall besteht, kann die Spannscheibe 18 entfallen.
Das Befestigen der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung geschieht nun folgenderweise: In die Wandung, an der der Stoß­ griff befestigt werden soll, wie an einem Hohlprofil, bei­ spielsweise aus Aluminium, dessen Stärke nur wenige Millimeter, wie 1 bis 3, beispielsweise 2 mm betragen kann, wird zunächst ein Loch 21 eingebracht, beispielsweise gebohrt, das einen Durchmesser hat, der etwa dem Außendurchmesser der Buchse 12 entspricht, nicht unter diesem, gegebenenfalls geringfügig im Toleranzbereich oberhalb desselben liegt. Das Loch 21 kann auch von vornherein vorgesehen, beispielsweise in das Hohlpro­ fil eingestanzt sein. Durch dieses Loch 21 wird der mit einem Radialflansch zur Bildung eines Widerlagers versehene Bolzen 2 hindurchgesteckt, wobei der Radialflansch im dargestellten Ausführungsbeispiel durch die auf dem Bolzen 2 aufgeschraubte Buchse gebildet ist. Stattdessen könnte der Bolzen auch ein­ stückig mit einem Radialflansch, beispielsweise in Form eines Schraubenkopfes oder dergleichen ausgebildet sein. Nach Hin­ durchschieben des Flanschteils 12 des Bolzens 2 wird dieser exzentrisch zu einer Seitenwand des Loches 21 bewegt und die zunächst locker, unverspannt auf ihm aufsitzende Sprengscheibe 13 mit ihrem dem Hohlprofil 4 zugewandten Bereich 13 a in das Loch 21 eingeschoben, wobei der gegenüberliegende Bereich 13 b der Sprengscheibe 13 sich noch außerhalb des Hohlprofils 4 befindet. Anschließend wird die Sprengscheibe 13 im Gewindesinn ihrer Wendelausbildung gedreht, wobei sie sich vollständig in das Innere des Hohlprofils 4 entlang dessen Begrenzungsbe­ reich für das Loch 21 hineinschraubt, so daß sie sich an­ schließend vollständig im Hohlprofil 4 befindet.
Im folgenden wird die Mutter 19 angezogen, wobei sie die Schei­ ben 14, 18 gegen die Außenwand des Hohlprofils 4 bewegt. Der Zentrieransatz 16 wird dabei in das Loch 2 hineinbewegt, so daß der Bolzen 2 zentriert wird. Nach vollständiger Befestigung der Befestigungsvorrichtung 1 am Hohlprofil 4 kann dann in an sich bekannter Weise das Ende des Griffes 9 auf das nach außen ragende Ende 6 des Bolzens aufgesteckt und schließlich durch Eintreiben des Querstiftes 8 durch ein Querloch 22 im Griff 9 sowie das Querloch 7 des Bolzens 2 mit diesem verbun­ den werden, wobei auf das Ende des Griffes 9 eine gewisse Axialkraft ausgeübt wird, so daß der Griff über den Querstift 8 am Hohlprofil 4 fest verspannt wird.
Die Befestigung des Griffes 9 oder dergleichen an einer Wand, wie dem Hohlprofil 4 beinhaltet also den durch das Loch 21 des Hohlprofils zusammen mit einem Radialflansch hier in Form der Buchse 12 eingesteckten Bolzen, so daß der Radialflansch bzw. die Buchse 12 sich im Inneren des Hohlprofils befindet und ein Widerlager für eine ebenfalls im Inneren des Hohl­ profils angeordnete, nun flachgedrückte Spergscheibe bildet. Weiterhin ist die von außerhalb des Hohlprofils 4 gegen dasselbe drückende und mit einem Zentrieransatz 16 in das Loch 21 des Profils ragende Unterlegscheibe 14, gegebenenfalls an dieser anschließend eine weitere Unterlegscheibe 18 sowie eine Spann­ mutter 19 vorgesehen. Weiterhin weist die Befestigung den durch ein Querloch 22 des Griffs 9 sowie das Querloch 7 des Bolzens 2 hindurchgesteckten den Griff 9 haltenden Querstift 8 auf.

Claims (28)

1. Verfahren zum Befestigen von Griffen, wie Stoßgriffen, eines Stangensystems oder dergleichen an einer dünnen Wandung wie einer solchen eines Hohlprofils, wobei ein Bolzen in ein Loch der Wandung eingesteckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bolzen mit einem seinen Gewindeteil­ durchmesser radial überragenden Teil durch ein Loch des Profils eingesetzt wird, ein im unverspannten Zustand wendel­ förmig ausgebildetes Halteteil mit den Durchmesser des Lochs überragenden Außendurchmesser in dieses hineingedreht und anschließend der Bolzen festgezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Loch begrenzende Wandung des Hohlprofils zwischen Halteteil und einer von außen aufgedrehter Spannmutter verspannt wird, indem das Halteteil durch das sich radial erstreckende Teil gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Radialteil eine Buchse auf den Bolzen aufge­ schraubt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß vor dem Aufschrauben der Spannmutter zumin­ destens eine Zentrierscheibe auf dem Bolzen aufgesetzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Radialteil und Halteteil drehfest mit­ einander verbunden werden.
6. Vorrichtung zum Befestigen von Griffen, wie Stoßgriffen, Stangen eines Stangensystems oder dergleichen an dünnen Wänden mit einem Bolzen und einem durch den Bolzen sowie dem Griff oder dergleichen durchsteckbaren Querstift, da­ durch gekennzeichnet, daß der Bolzen (2) an einem Ende (11) ein seinen Durchmesser radial überragendes Teil (12) auf­ weist und daß ein in unverspanntem Zustand wendelförmiges Halteteil (13) mit das Radialteil (12) überragenden Außen­ durchmesser vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil eine Sprengscheibe (13) mit nahezu einem Wendelumlauf ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich­ net, daß das Radialteil (12) einstückig mit dem Bolzen (2) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich­ net, daß das Radialteil eine auf dem Bolzen (2) aufge­ schraubte Buchse (12) ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Radialteil einen Zentrierbereich (12 a) für das Halteteil (13) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Radialteil (12) in seiner dem Halteteil (13) zugewandten Stirnseite eine Ausnehmung und das Halteteil einen in diese eingreifenden Ansatz aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11,dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Schraubmutter (19) zur Verspannung des Sprengrings (13) zwischen Radialteil (12) und Wandung (4) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine zwischen Wandung (4) und Mutter (19) anzuordnende Spannscheibe (14, 18) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindestens eine Spannscheibe (14) eine in das Loch (21) der Wandung (4) eindrückbaren Zentrierbereich (16) auf­ weist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (14) mit dem Zentrierbereich (16) aus elastischem Kunststoff besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine weitere Unterlegscheibe (18).
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbildung zur Befestigung des Griffes (9) oder dergleichen am Bolzen (2) ein Querloch (7) in dem Ende (11) entgegengesetzten Ende (6) des Bolzens (2) sowie einen durch dieses sowie durch einen Querdurchbruch (22) des Griffes (9) oder dergleichen hindurchsteckbaren Querstift (8) aufweist.
18. Befestigung eines Griffes, wie eines Stoßgriffes, einer Stange eines Stangensystems oder dergleichen, an einer dünnen Wandung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bolzen (2) mit einem seinen üblichen Durchmesser radial überragen­ den Teil (12) unter Zwischenlage eines zwischen diesem Teil (12) und der Wandung (4) angeordneten, im unverspannten Zustand wendelförmig ausgebildeten Halteteil (13) an dieser Wand befestigt ist, wobei das Radialteil (12) einen gering­ eren Durchmesser aufweist als das Befestigungsloch (21) der Wandung (4) und das Halteteil (13) einen größeren Durch­ messer aufweist als dieses Loch (21).
19. Befestigung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil eine Sprengscheibe (13) mit nahezu einem Wendelumlauf ist.
20. Befestigung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeich­ net, daß das Radialteil (12) einstückig mit dem Bolzen (2) ausgebildet ist.
21. Befestigung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeich­ net, daß das Radialteil eine auf dem Bolzen (2) aufge­ schraubte Buchse (12) ist.
22. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Radialteil einen Zentrierbereich (12 a) für den Sprengring (13) aufweist.
23. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Radialteil (12) in seiner dem Halte­ teil (13) zugewandten Stirnseite eine Ausnehmung und das Halteteil einen in diese eingreifenden Ansatz aufweist.
24. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (2) mittels einer auf ihm auf der der Sprengscheibe (13) abgewandten Seite (4) auf­ geschraubten Mutter (19) an der Wandung (4) befestigt ist.
25. Befestigung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Mutter (19) und Wandung (4) mindestens eine Unter­ legscheibe (11) mitverspannt ist.
26. Befestigung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeich­ net, daß mindestens eine Unterlegscheibe (14) einen Zen­ trieransatz (16) aufweist, der in das Loch (21) der Wandung (4) ragt.
27. Befestigung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeich­ net, daß die Scheibe aus elastischem Kunststoff besteht.
28. Befestigung nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (9) oder dergleichen mit dem Bolzen (2) über einen durch ein Querloch (22) des Griffs (9) oder dergleichen sowie ein Querloch (7) des Bolzens (2) hindurchgesteckten Querstift (8) befestigt ist.
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