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DE4305242A1 - Elektrische Quarzweckeruhr - Google Patents

Elektrische Quarzweckeruhr

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Publication number
DE4305242A1
DE4305242A1 DE19934305242 DE4305242A DE4305242A1 DE 4305242 A1 DE4305242 A1 DE 4305242A1 DE 19934305242 DE19934305242 DE 19934305242 DE 4305242 A DE4305242 A DE 4305242A DE 4305242 A1 DE4305242 A1 DE 4305242A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alarm clock
quartz
clock according
supply circuit
wake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934305242
Other languages
English (en)
Inventor
Otmar Schlachtberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUNDO STAIGER GmbH
Original Assignee
KUNDO STAIGER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KUNDO STAIGER GmbH filed Critical KUNDO STAIGER GmbH
Priority to DE19934305242 priority Critical patent/DE4305242A1/de
Publication of DE4305242A1 publication Critical patent/DE4305242A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C10/00Arrangements of electric power supplies in time pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Quarzweckeruhr mit einem Quarz als zeithaltendem Element, einer diesem nachge­ ordneten Frequenzteiler- und Impulsgeberschaltung, welche einen elektrischen Schrittmotor beaufschlagt, sowie mit einer elektronischen Wecksignalsteuerschaltung mit Wecksignalgeber, welche alle von einer gemeinsamen Stromquelle gespeist werden.
Es ist Zweck der Erfindung, den Einsatz und die Verwendung von derartigen Quarzweckeruhren zu begünstigen bzw. zu ver­ einfachen.
Für die Zeitanzeige und die Wecksignalgabe sind Quarzwecker der einleitend zitierten Art allgemein bekannt. Als gemein­ same Speisestromquelle findet hierbei eine handelsübliche galvanische Trockenzelle Verwendung, welche in der Regel einen Betrieb des Quarzweckers über einen Zeitraum von ca. 12 Monaten oder länger ermöglicht. Hierbei gelangen neuer­ dings hauptsächlich Mangan-Alkali-Trockenzellen zur Anwen­ dung, da diese neben einem vergleichsweise niedrigen Innen­ widerstand, der einen konstanten Betrieb ermöglicht, pro Ein­ heit des Zellenvolumens besonders viel elektrische Energie abgeben können.
Neben den Kosten der etwa jährlichen Wiederbeschaffung der Trockenzelle stellt deren Entsorgung nach dem Verbrauch ein nicht unwesentliches ökologisches Problem dar.
Es wurden verschiedentlich Vorschläge veröffentlicht, die galvanische Trockenzelle durch eine wiederaufladbare Zelle zu ersetzen, welche nach dem Entladevorgang eine Wiederaufladung mit einem geeigneten Ladegerät erfahren und so eine mehrma­ lige Verwendung in einem Quarzwecker finden kann.
Diese wiederaufladbaren Zellen basieren in der Regel auf dem alkalischen Prinzip mit Kalilauge als Elektrolyten und Elek­ troden aus den Werkstoffen Nickel und Kadmium. Durch entspre­ chende Behandlung dieser Werkstoffe und entsprechende struk­ turelle Ausgestaltung der Elektroden sowie durch weitere Maß­ nahmen erhält man wiederaufladbare Zellen hoher Qualität und Lebensdauer.
Diese Vorschläge haben jedoch den Nachteil, daß während der Aufladezeit die Quarzuhr ohne Stromquelle ist und somit ent­ weder eine Betriebsunterbrechung in Kauf genommen oder aber übergangsweise eine zweite wiederaufladbare Zelle oder Trockenbatterie bereitgehalten werden muß. Ferner ist noch auf den Nachteil hinzuweisen, daß die bisher bekannten wie­ deraufladbaren Zellen, verglichen mit den Mangan-Alkali- Trockenzellen, nur etwa ein Drittel der Kapazität an elektri­ scher Energie pro Volumeneinheit aufweisen. Der Wechsel der wiederaufladbaren Zellen bzw. deren Wiederaufladung müßte somit in kürzeren Abständen erfolgen als der Austausch der galvanischen Trockenbatterie. Vorteilhaft bei der wiederauf­ ladbaren Zelle sind hingegen deren geringer Innenwiderstand und die vergleichsweise konstante Spannung, die eine genauere Zeithaltung der elektrischen Quarzweckeruhr ermöglichen.
Es sind ferner netzgespeiste Wecker in Form sogenannter Syn­ chronuhren bekannt. Bei diesen Weckern wird vom Wechselstrom­ netz ein kleiner, meist selbstanlaufender Synchronmotor mit einer durch Kupferbelastung hervorgerufenen Hilfsphase ge­ speist. Hierbei wird durch die Ausgestaltung des Rotors und des zugeordneten Magnetstatorsystems mit Spule erzielt, daß der Rotor zwangsläufig der Netzfrequenz folgend seine Dreh­ bewegungen vollzieht und somit eine genaue Zeitanzeige sicherstellt, da die öffentlichen Stromversorgungsnetze im allgemeinen frequenzgeregelt sind. Dieser kleine Synchron­ motor übernimmt den Antrieb des Zeigerwerkes des netzgespei­ sten Weckers über ein entsprechend ausgelegtes Untersetzungs­ getriebe. Hierbei werden relativ hohe Drehzahlen des Rotors erreicht, z. B. 375 U/min und höher. Solche Drehzahlen haben zur Folge, daß nach längerer Betriebsdauer die Rotorlager verschleißen und deshalb die Speisung mit der Netzfrequenz zu lästigen Brummstörungen führen kann.
Unterschiede in der Belastung des öffentlichen Versorgungs­ netzes können außerdem doch Abweichungen in der Netzfrequenz vom Normwert zur Folge haben, welche zu Fehlern in der Zeit­ anzeige von Synchronuhren führen. Die Genauigkeit von über das öffentliche Netz gespeisten Synchronuhren kann so unter derjenigen von Quarzuhren liegen. Durch die geforderten ge­ ringen äußeren Abmessungen des Uhrwerkes der Synchronwecker sind auch die Abmessungen des eigentlichen Synchronmotors und damit des elektromagnetischen Stators begrenzt. Es kann somit nur ein begrenzter Magneteisenanteil verwendet werden, der übrige Anteil der induktiven Komponente des Scheinwiderstan­ des der Magnetspule des Synchronmotors muß durch eine ent­ sprechend hohe Windungszahl erreicht werden. Hierbei wurde bereits bei einer Netzspannung von ca. 110-120 Volt bei der Drahtstärke der Elektromagnetspule die unterste Grenze von einigen wenigen hundertstel Millimetern erreicht. Dünnere Drahtstärken, welche eine unmittelbare Verwendung der Spule für 220 Volt ermöglichen würden, sind wirtschaftlich nicht mehr verarbeitbar. Aus diesem Grunde wurde für eine Speise­ spannung von 220 Volt die Elektromagnetspule für 110 bzw. 120 Volt mit einem Vorwiderstand in Reihe geschaltet, so daß ein Betrieb auch für die heute weitgehend nur noch zur Anwen­ dung kommende Versorgungsspannung von 220 Volt möglich wurde. Dadurch stieg aber der Verbrauch derartiger Netzwecker an elektrischer Energie auf ca. 3 Watt, wobei ein erheblicher Anteil des Leistungsverbrauches auf den Vorwiderstand ent­ fiel, der sich dadurch stark erwärmte. Außerdem erhöhten sich auf diese Weise die Betriebskosten einer solchen Weckeruhr auf derzeit ca. 5,00-7,00 DM pro Jahr, je nach örtlichem Stromtarif.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Quarzweckeruhr der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß die Verwen­ dung von autonomen Stromquellen, welche zu erneuern oder aus­ zutauschen sind, entfallen kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Quarzweckeruhr eine über eine elektrische Zuleitung und einen Netz-Stecker mit dem Stromnetz verbindbare Netzspeiseschal­ tung zugeordnet ist, daß die Netzspeiseschaltung einen Kleinsttransformator, einen Gleichrichter und ein Ladungs-Speicherelement aufweist und letzteres ein Spannungsglättungs- und Siebglied bildet und daß die Netzspeiseschaltung derart ausgebildet und dimen­ sioniert ist, daß ihre Ausgangsgleichspannung wertmäßig der­ jenigen einer autonomen Stromquelle entspricht und bei durch den eingeschalteten Wecksignalgeber sich ergebender erhöhter elektrischer Belastung
  • a) kein Spannungsabfall der Ausgangsgleichspannung unter einen für den sicheren Betrieb der Quarzweckeruhr minimal notwendigen Wert und
  • b) keine Erhöhung des Oberwellenanteiles der Ausgangsgleich­ spannung über einen für den sicheren Betrieb der Quarz­ weckeruhr max. zulässigen Wert hinaus eintritt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Netzspeiseschaltung innerhalb des Uhrge­ häuses des elektrischen Quarzweckers angeordnet ist. Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Bauelemente der elektronischen Schaltungsanordnung der Quarz­ uhr der elektronischen Wecksignalsteuerschaltung und der elektrischen Netzspeiseschaltung zusammen mit ihren jeweili­ gen Leitungsführungen eine Baueinheit bilden. Schließlich wird eine Weiterbildung der Erfindung noch darin erblickt, daß die elektrischen Bauelemente auf einer gemeinsamen Lei­ terplatte angeordnet und die Leitungsführungen durch deren Leiterbahnen gebildet sind.
Weitere Ausgestaltungen und Fortbildungen der Erfindung sind den beigefügten Ansprüchen entnehmbar.
Die Erfindung hat eine Reihe von Vorteilen aufzuweisen:
Die Erfindung ermöglicht zu jeder Zeit eine einwandfreie Funktion der Quarzweckeruhr, unabhängig vom Zustand einer individuellen Stromquelle.
Die Speisung aus dem öffentlichen Stromversorgungsnetz ge­ währleistet im allgemeinen eine spannungskonstante Versorgung der Quarzweckeruhr nach der Erfindung.
Die Kosten des Stromverbrauchs sind gering, sie belaufen sich bei den heutigen Tarifen auf unter 1,- DM pro Jahr.
Die Stromversorgung ist ökologisch problemlos, da sie keiner­ lei Verbrauchsteile zur Folge hat.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung erläutert und in den beige­ fügten Zeichnungen schematisch dargestellt.
Diese Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 Eine Prinzipdarstellung der Quarzweckeruhr nach der Erfindung;
Fig. 2 Die Darstellung eines Details der Erfindung;
Fig. 3 Die schematische Darstellung der Anordnung von Bau­ teilen der Quarzweckeruhr nach der Erfindung auf einer gemeinsamen Trägerplatte.
In Fig. 1 sind 1 und 2 die Anschlüsse der Quarzweckeruhr nach der Erfindung, welche zweckmäßig als ein normüblicher Netz­ stecker ausgebildet sein können. Dieser Netzstecker 1, 2 ist nun durch eine geeignete, wenigstens zweiadrige flexible Zu­ leitung 3 mit einer Netzspeiseschaltung 4 verbunden, welche einen Kleinsttransformator 5, einen Gleichrichter 6 und ein elektrisches Speicherelement 7 umfaßt. Letzteres vollzieht Siebungs- bzw. Glättungsaufgaben innerhalb der Netzspeise­ schaltung 4.
Der Kleinsttransformator ist zweckmäßig als sogenannter Spar­ transformator 5 ausgebildet, bei welchem Primär- und Sekun­ därwicklung als eine gemeinsame Wicklung 5a, 5b mit Ab­ griff 12 ausgebildet sind. Diese Ausführungsform des Kleinst­ transformators 5 hat den Vorteil, daß bei gleicher Leistungs­ übertragung geringere Eisenquerschnitte und weniger Wick­ lungsquerschnitte notwendig werden.
Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Außenabmessung des Kleinsttransformators 5 sowie auf dessen Kosten aus.
Dies ist durch die Tatsache bedingt, daß nach dem Induktions­ gesetz die im Sekundärteil der Wicklung 5a, 5b induzierte Spannung gegenüber der Spannung an der Wicklung 5a, 5b als solche, eine Phasenverschiebung von gegen 180 Grad aufweist. Dadurch wird der in dem Sekundärteil der Wicklung 5a, 5b fließende Strom durch den Primärstrom reduziert.
Der Gleichrichter 6 wird vorteilhaft durch eine geeignete Diode, z. B. die Typen 1N4148, 1N4005 etc. gebildet. Als Speicherelement 7 dient vorteilhaft ein geeigneter Kondensa­ tor, insbesondere ein Elektrolytkondensator oder Tantall-Kon­ densator.
Primärseitig ist dem Kleinsttransformator 5 erfindungsgemäß eine Glimmlampe 8 zugeordnet, welche mit einem Schutzwider­ stand 9 in Reihe liegend der Wicklung 5a, 5b des Kleinst­ transformators 5 parallel geschaltet ist.
Bei einer Netzwechselspannung von 220 V an den Anschlüssen 1, 2 weist der als Spartransformator ausgebildete Kleinsttrans­ formator 5 erfindungsgemäß im Verhältnis von ca. 1,5 zu 220 einen Wicklungsabgriff 12 seiner Wicklung 5a, 5b auf, an dem die Sekundärspannung für die Speisung der Quarzweckeruhr ab­ genommen wird. Diese Sekundärspannung beträgt dann ca. 1,5 V effektive Spannung, was einem Spitzenwert von 2,1 Volt ent­ spricht.
Der Spannungsabfall des Sekundärwicklungsteiles 5a, 12 und die Diodenrichtspannung nebst deren innerem Spannungsabfall reduzieren diesen Spannungswert um ca. 0,5 bis 0,6 Volt, so daß am Kondensator 7 eine mittlere Gleichspannung von 1,6 bis 1,7 Volt anliegt. Diese Spannung wird über die Zuleitungen 13 der Quarzweckeruhr zugeführt und entspricht dem Spannungswert einer frischen Trockenbatterie.
Die vorbeschriebene Netzspeiseschaltung 4 ist in Fig. 2 noch­ mals mit ihren Bauelementen als Schaltbild dargestellt.
Zweckmäßig werden nun die Bauelemente der Netzspeiseschal­ tung 4 mit denjenigen der Quarzweckeruhr baulich zu einer Baueinheit 25 zusammengefaßt (Fig. 3). So können das Uhr­ werk 22 mit dem elektrischen Schrittmotor, die Bauelemente der Frequenzteilerschaltung und der Impulsgeberschaltung, die Bauelemente der Wecksignalsteuerschaltung, sowie schließlich auch der Netzspeiseschaltung 4 zu einer geschlossenen Bauein­ heit 25 in Form einer gedruckten Leiterplatte 26 zusammenge­ faßt werden.
Die gedruckte Leiterplatte 26 wird vorteilhaft nahe dem Zif­ ferblatt 16, hinter diesem, angeordnet, so daß die nicht dar­ gestellten Zeigerwellen des Uhrwerkes 22, welche die Leiter­ platte 26 von hinten bei 23 durchdringen, auch das Ziffer­ blatt 16 durchstoßen und vor diesem mit Zeigern bestückt werden können.
Die netzseitig angeschlossene Glimmlampe 8 mit dem zugehöri­ gen Schutzwiderstand 9 wird zweckmäßig ebenfalls auf der Bau­ einheit 25 bzw. der gedruckten Leiterplatte 26 angebracht, und zwar derart, daß diese (8) im Bereich des Zifferblat­ tes 16, z. B. hinter einem transparent ausgebildeten Ring 17, angeordnet ist, wenn die Baueinheit 25 mit dem Uhrgehäuse 15 vereinigt ist.
Die Glimmlampe 8 liegt unmittelbar am Netz und leuchtet, wenn die Quarzweckeruhr nach der Erfindung durch den Netz­ stecker 1, 2 mit dem Stromnetz verbunden und die Uhr in Be­ trieb ist. Sie dient sowohl als nächtliche Zifferblattbe­ leuchtung, als auch als Funktionsüberwachung, um anzuzueigen, wenn die Quarzweckeruhr, z. B. durch versehentliches Abziehen des Netzsteckers 1, 2, vom Stromnetz abgetrennt sein sollte.
Zwar ist dies auch an der Sekundenzeigerbewegung und - nach längerer Stromunterbrechung - auch an der Zeigerstellung der Quarzweckeruhr erkennbar. Die fehlende Anstrahlung des Zif­ ferblattes gibt jedoch einen unmittelbar erfaßbaren Hinweis auf die - aus welchen Gründen auch immer - eingetretene Unterbrechung der Stromversorgung.
Die elektrische Glimmlampe hat den Vorteil, daß diese direkt aus dem Netz mit 220 Volt betrieben werden kann. Eine zusätz­ liche Strombelastung des Kleinsttransformators 5 der Netz­ speiseschaltung 4 erfolgt nicht. Durch die Glimmlampe 8 wird auch tatsächlich nur die Funktion der Netzversorgung signali­ siert, die Funktion interner Bauelemente der Quarzwecker­ uhr 10 spielt keine Rolle.
Erfindungsgemäß wird eine solche Auslegung bzw. Dimensionie­ rung der Netzspeiseschaltung 4 hinsichtlich des Spartransfor­ mators 5, des Gleichrichters 6 und des Kondensators 7 vorge­ nommen, daß im Falle der vollen Belastung, d. h. bei ertönen­ dem Wecksignalgeber und funktionierendem Uhrwerk (Schrittmo­ tor), kein Spannungsabfall der Speisespannung unter den mini­ mal zulässigen Wert eintritt und gleichzeitig auch keine Er­ höhung des Oberwellen- oder Brummspannungsanteiles der Spei­ sespannung (Gleichspannung) über einen max. zulässigen Wert hinaus zustande kommt. Unter diesen Bedingungen ist sicherge­ stellt, daß auch während der lastintensiveren Wecksignalgabe durch den Wecksignalgeber ein einwandfreier Betrieb der elek­ tronischen Steuerschaltung für das Uhrwerk 10, 22 gewährlei­ stet ist.
Gemäß einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung wird als elektrisches Speicherelement 7 eine kleine Nickel- Kadmium-Zelle, z. B. eine Knopfzelle, verwendet. Diese hat gegenüber einem Kondensator den Vorteil, daß sie durch die höhere Strommengenkapazität auch bei ausgefallenem Stromnetz oder versehentlich gezogenem Netzstecker 1, 2 etc. übergangs­ weise einen Betrieb der Quarzweckeruhr auch ohne Netzstrom­ versorgung erlaubt, bis die Stromversorgung durch das öffent­ liche Netz wieder einsetzt. Danach wird die inzwischen ver­ lorene Ladung der Knopfzelle nach und nach wieder zugeführt, so daß die Knopfzelle für den nächsten eventuellen Ausfall der Stromversorgung wieder voll aufgeladen zur Verfügung steht.
Im Vergleich zu einem Kondensator, insbesondere Elektrolyt- oder Tantal-Kondensator als Speicherelement 7, weist die Knopfzelle eine höhere wirksame Kapazität auf. Sie ist aller­ dings deutlich teurer als ein Kondensator.
Stromausfälle durch Versagen des öffentlichen Netzes sind heute in der Regel äußerst selten. Sie entstehen eher durch interne Zufälle, wie z. B. versehentlich abgezogene Netz­ stecker 1, 2 oder aber durch Naturereignisse, wie schwere Gewitter oder Stürme. In der Regel jedoch ist die Stromver­ sorgung durch das öffentliche Netz gesichert.
Anstelle der Glimmlampe 8 kann als Lichtquelle erfindungsge­ mäß eine Leuchtdiode Anwendung finden. Diese Leuchtdiode kann wie die Glimmlampe 8 geschaltet sein, es kann aber auch vor­ teilhaft sein, statt dessen eine Leuchtdiode parallel zum Aus­ gang der Netzspeiseschaltung 4 bzw. zum Eingang der Quarz­ weckeruhr 10 zu schalten. Diese Anordnung würde nämlich noch wirksamer eine Spannungsstabilisierung der Speisespannung der Quarzweckeruhr 10 ohne weitere, zusätzliche Mittel herbei­ führen. Durch eine Leuchtdiode wird die Speisespannung der Quarzweckeruhr 10 weitgehend unabhängig von den Schwankungen der Netzspannung des öffentlichen Versorgungsnetzes.
Die Verwendung einer Leuchtdiode als Lichtquelle 8 hat ferner den Vorteil, daß diese - im Gegensatz zur Glimmlampe - un­ empfindlich gegen Spannungsspitzen ist, so wie diese z. B. bei schweren Gewittern im Versorgungsnetz auftreten können und oft zur Zerstörung von Glimmlampen führen.
Das Uhrwerk 22 wurde vorstehend nicht näher erläutert, da es sich dabei um eines der von vielerlei Quarzweckeruhren her bekannten quarzgesteuerten Uhrwerke handeln kann, insbeson­ dere um ein Uhrwerk der bekannten Quarzweckeruhren der Firma Kundo - Staiger GmbH.
Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, zeichnen sich besonders vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Quarz­ weckeruhr dadurch aus, daß man das Gangwerk (inklusive Räder­ werk), die Wecksignalsteuerung und den Wecksignalgeber einer herkömmlichen, kleinen und billigen, batteriebetriebenen Quarzweckeruhr mit durch Zeiger und Zifferblatt gebildeter Analoganzeige, wie sie heute in großen Stückzahlen produziert wird, verwendet und lediglich durch die erfindungsgemäße Netzspeiseschaltung ergänzt, wodurch man bereits die vielen, vorstehend aufgeführten Vorteile erzielt. Außerdem lädt sich die erfindungsgemäße Netzspeiseschaltung so klein ausbilden, daß sie sich zusammen mit den anderen, vorstehend aufgeführ­ ten Elementen in den kleinen Uhrgehäusen dieser bekannten Quarzweckeruhren oder in einem nur ganz geringfügig größeren Uhrgehäuse unterbringen läßt, obwohl die erfindungsgemäße Quarzweckeruhr keine digitale Zeitanzeige, sondern eine viel leichter ables- bzw. erfaßbare Analoganzeige besitzt, wie man sie sonst nur bei Synchronuhren oder batteriebetriebenen Quarzuhren findet.

Claims (17)

1. Elektrische Quarzweckeruhr mit einem Quarz als zeithal­ tendem Element, einem diesem nachgeordneten elektroni­ schen Frequenzteiler und einer von letzterem gesteuerten Impulsgeberschaltung zur Beaufschlagung eines elektri­ schen Schrittmotors zum Antrieb eines Uhrwerks, sowie mit einer Wecksignalsteuerschaltung und einem Wecksig­ nalgeber, wobei alle Baugruppen der Weckeruhr durch eine gemeinsame Stromquelle speisbar sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Quarzweckeruhr eine über eine elek­ trische Zuleitung (3) und einen Netzstecker (1, 2) mit dem Stromnetz verbindbare Netzspeiseschaltung (4) zuge­ ordnet ist, daß die Netzspeiseschaltung (4) einen Kleinsttransformator (5), einen Gleichrichter (6) und ein Ladungsspeicherelement (7) aufweist und letzteres ein Spannungsglättungs- und Siebglied bildet, und daß die Netzspeiseschaltung (4) derart ausgebildet und di­ mensioniert ist, daß ihre Ausgangsgleichspannung wert­ mäßig derjenigen einer autonomen Stromquelle entspricht und bei durch den eingeschalteten Wecksignalgeber (28) sich ergebender erhöhter elektrischer Belastung
  • (a) kein Spannungsabfall der Ausgangsgleichspannung unter einen für den sicheren Betrieb der Quarz­ weckeruhr minimal notwendigen Wert und
  • (b) keine Erhöhung des Oberwellenanteils der Ausgangs­ gleichspannung über einen für den sicheren Betrieb der Quarzweckeruhr maximal zulässigen Wert hinaus eintritt.
2. Weckeruhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzspeiseschaltung (4) innerhalb eines Uhrgehäu­ ses (15) der Quarzweckeruhr angeordnet ist.
3. Weckeruhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bauelemente einer elektronischen Zeithalte- und Antriebs-Schaltungsanordnung der Quarzuhr (10), der elektronischen Wecksignalsteuerschaltung und der Netz­ speiseschaltung (4) zusammen mit ihren Leitungen als eine Baueinheit (25) ausgebildet sind.
4. Weckeruhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente auf einer gemeinsamen Leiterplatte (26) angeordnet und die Leitungen durch deren Leiterbahnen gebildet sind.
5. Weckeruhr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzspeiseschal­ tung (4) eine Ausgangsgleichspannung von ca. 1,6 Volt hat.
6. Weckeruhr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleinsttransfor­ mator (5) als Spartransformator mit nur einer gemeinsa­ men Transformatorwicklung (5a, 5b) und mit einem sekun­ dären Wicklungsabgriff (12) ausgebildet ist.
7. Weckeruhr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement als Kondensator (7) ausgebildet ist.
8. Weckeruhr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement (7) als wieder aufladbarer Kleinstakkumulator ausgebildet ist.
9. Weckeruhr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Netzspeiseschal­ tung (4) eine der Zifferblattbeleuchtung und/oder der Spannungskontrolle dienende elektrische Lichtquelle (8) zugeordnet ist, welche insbesondere im Bereich des Zifferblattes (16) der Weckeruhr angeordnet ist.
10. Weckeruhr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle im Eingang der Netzspeiseschaltung (4) angeordnet ist.
11. Weckeruhr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (8) mit einem Schutzwiderstand (9) in Reihe geschaltet ist.
12. Weckeruhr nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lichtquelle (8) eine Glimmlampe ist.
13. Weckeruhr nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lichtquelle (8) eine mit dem Eingang der Netzspeiseschaltung parallelgeschaltete Leuchtdiode ist.
14. Weckeruhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Zeithalte- und Antriebsschaltungsanord­ nung der Quarzuhr (22), der Wecksignalgeber (28), der Kleinsttransformator (5) und die anderen größeren elek­ tronischen Bauelemente der Quarzweckeruhr und der Netz­ speiseschaltung (4) auf einer ersten Seite der gedruck­ ten Leiterplatte (26) angeordnet sind, welche von Zei­ gerwellen des Uhrwerkes (22) durchragt wird, und daß die Leiterplatte (26) hinter dem Zifferblatt (16) angeordnet ist.
15. Weckeruhr nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (8) auf der Vorderseite der Leiterplat­ te (26) angebracht ist und in die Umgebung eines Ziffer­ blattreifes (17) der Weckeruhr hineinragt.
16. Weckeruhr nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeich­ net, daß die erste Seite der Leiterplatte (26) deren Rückseite ist.
17. Weckeruhr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrgehäuse (15) lediglich die Netzspeiseschaltung (4), die Wecksignal­ steuerung, den Wecksignalgeber (28), den Schrittmotor mit nachgeordnetem Getriebe und Zeigerwellen, die Zeit­ halte- und Antriebsschaltung für den Schrittmotor, das Zifferblatt und die Zeiger sowie die erforderlichen Leitungen und Schalter enthält.
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