DE439803C - Verfahren und Vorrichtungen zum Filtrieren und Eindicken von Fluessigkeiten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zum Filtrieren und Eindicken von FluessigkeitenInfo
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- DE439803C DE439803C DEG53777D DEG0053777D DE439803C DE 439803 C DE439803 C DE 439803C DE G53777 D DEG53777 D DE G53777D DE G0053777 D DEG0053777 D DE G0053777D DE 439803 C DE439803 C DE 439803C
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Description
- Verfahren und Vorrichtungen zum Filtrieren und Eindicken von Flüssigkeiten.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren. zum Filtern und Eindicken von Flüssigkeiten mit nach Unterbrechung des Filterns stattfindender Spülung der Filter durch Gegenströmung des Filtrats.
- Gemäß der Erfindung erfolgt die Spülung durch einen vom Filterdruck in der Größe unabhängigen zusätzlichen Spüldruck.
- Verfahren mit Spülung durch Gegenströmung nach Unterbrechung des Filterns sind bekannt. Bei diesen ist aber der Spüldruck eine Funktion des Filterdrucks, es ist also nicht möglich, den Spüldruck, wie bei der Erfindung, unabhängig vom Filterdruck beliebig zu U bestimmen.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. I und 2 je eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Bei der Vorrichtung nach Abb. I wird die zu filternde Flüssigkeit durch ein Rohr 22 einem Behälter 21 zugeführt. Da der Behälteer 21, wie dargestellt, oben offen ist, steht die Flüssigkeit darin nur unter clem Druck, der der Flüssigkeitssäule entspricht. Man kann aber auch den Druck im Behälter 21 durch künstliche WIittel, eine angeschlossene Flüssigkeitsleitung, Druckgasleitung 0. dgl. künstlich auf beliebige Höhe steigern. Von dem Behälter 2I geht ein Rohr 23 zu einem Hahngehäuse 24 mit Abfluß 39, in dem ein mit einem gekrümmten Kanal 38 versehenes Küken 34 arbeitet. Vom Hahngehäuse 24 geht eine Leitung 29 zu einem Behälter 25, in dem sich ein Filter 26 befindet. Das Filter 26 ist mit einem Rohransatz 28 in eine Platte eingesetzt, die den Filterbehälter 25 oben abschließt. Über der Platte befindet sich die Filtratkammer 27, die durch ein Rohr 33 mit einem Hahngehäuse 30 mit Abfluß 41 verbunden ist. In dem Hahngehäuse arbeitet ein mit einem gekrümmten Kanal 40 versehenes Küken 35. Vom Hahngehäuse 30 geht eine Leitung 32 zu einem Behälter 3I, dem durch eine Leitung 42 Gas oder Flüssigkeit unter Druck zugeführt wird. Der Behälter 3I kann auch mit einer Flüssigkeit gefüllt sein, die zeitweilig erneuert wird. Die Hahnküken 34 und 35 sind durch Hebel 36 und eine Stange 37 gekuppelt.
- Am unteren Ende des Filterbehälters 25 ist eine Ableitung 20 angebracht, aus der von Zeit zu Zeit der eingedickte Rückstand durch ein mit einer Feder versehenes Ventil entfernt wird.
- Zu Beginn der Arbeit nehmen die Kanäle 38 und 40 der Hahnküken 34 und 35 die punktierte Lage ein. Der Behälter 21 steht dann durch das Rohr 29 mit dem Filterbehälter 25, die Filtratkammer 27 durch das Rohr 33 mit dem Abfluß 41 des Hahngehäuses 30 in Verbindung. Die Rohflüssigkeit aus dem Behälteer 21 fließt zu dem Filter 26, durchläuft dieses und tritt als Filtrat in die Kammer 27 und den Abfluß qI aus.
- Zum Spülen des Filters 26 werden die Halmküken 3+ und 35 in die ausgezogene Stellung gebracht. Das Filtern ist jetzt unterbrochen, die Rohflüssigkeit außerhalb des Filters 26 ist vom Druck des Behälters entlastet, der Filterbehälter 25 steht mit dem Abfluß 39 des Hahnküken.s 34, die Filtratkammer 27 mit dem Druckbehälter 3I in Verbindung. Das Filtrat ist unter dem in diesem Behälter herrschenden Gas- oder Flüssigkeitsdruck. Die in dem Rohr 33 befindliche Flüssigkeit wird durch das Filter von innen nach außen getrieben und verdrängt die Rohflüssigkeit aus dem Fllterbehälter25, so daß sie bei 39 abfließt. In dieser Weise wird einerseits der auf das Filter 26 voll außen wirkende Filterdruck aufgehoben, während anderseits der Spüldruck auf das Innere des Filters wirkt. Dadurch entsteht eine der Filterströmung entgegengesetzte Strömung, die den auf dem Filter außen angesammelten Rückstand abstößt, so daß er zu Boden sinkt und durch das Ventil 20 abgelassen werden kann.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 wird der Filterdruck durch eine Pumpe 43, 44 ausgeübt, die eine Dampfpumpe üblicher Bauart sein kann. In ihren Zylindern arbeiten der Pumpenkolben 48 und der Dampfkolben4g, der durch einen Schieber 50 gesteuert wird.
- Der Pumpenzylinder ist durch eine Leitung 47 mit dem Filterbehälter 58 verbunden. Die Filter 6I sind durch Rohre 54 an einer Platte aufgehängt, die den Behälter 58 von der Filtratkammer 55 trennt. Das Filtrat wird durch eine Leitung 56 einem Sammelbehälter 57 zugeführt. Am Boden des Filterbehälters 58 befindet sich eine Schnecke 59, die den abgesetzten Rückstand auf eine Rinne 60 schiebt.
- Die Rohflüssigkeit wird durch ein Rohr 53 einem Vorratsbehälter 45 zugeführt, der durch eine Leitung 46 mit Rückschlagventil 52 zwischen dem Pumpenzylinder 43 und dem Filterbehälter 58 mit der Leitung 47 verbunden ist. In der Leitung 47 befindet sich ein zweites Rückschlagventil 5I, das mit einem engen, ständig offenen Kanal versehen ist.
- In der gezeichneten Stellung sind der Pumpenzylinder 43 und der Behälter 58 mit Flüssigkeit gefüllt. Wird nun der Schieber 50 nach links geschoben, so gehen die Kolben 49 und 8 ebenfalls nach links, und der Kolben 48 drückt die Flüssigkeit im Pumpenzylinders3 durch das RückschlagventilsI und Leitung 47 in den Behälter 58. Das Rückschlagvelltil 52 in der Leitung 46 zum Vorratsbehälter 45 wird durch den Gegendruck geschlossen. Die Flüssigkeit im Behälter 58 steht unter dem Druck der Pumpe 43, durchzieht die Filter 6I und tritt als Filtrat durch die Leitung 56 in den Sammelbehälter 57 aus.
- Um die Filterkörper zu spülen, steuert man die Kolben 48 und 9 um, indem man den Schieber 50 nach rechts verschiebt. Der Kolheu 48 saugt dann aus dem V orratsbehälter 45 durch die Leitung 46 und das Rückschlagventil 52 Rohflüssigkeit an. Das Rückschlagventil 51 schließt sich durch den Gegendruck im Behälter 58, jedoch tritt durch seinen Kanal eine gewisse Ziege Flüssigkeit aus dem Behälter 58 zur Pumpe +3 über, so daß der Druck auf die Außenseite der Filter 6I aufgehoben wird. Der Gegendruck des Filtrats in der Leitung 56 spült nun die Filter von innen und stößt den Rückstand ab. der zu Boden sinkt.
- Der Spüldruck ist wieder unabhängig vom Filterdruck im Vorratsbehälter 45, da die Pumpe 43 durch Absaugen aus dem Behälter 58 den hydrostatischen Spüldruck im Filtratablaufrohr 56 zusätzlich verstärkt.
- Die beschriebenen Vorrichtungen können auch zum Eindicken von Flüssigkeiten verwendet werden.
Claims (4)
- PATEN TANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Filtern und Eindicken von Flüssigkeiten mit nach Unterbrechung des Filterns stattfindender Spü lung der Filter durch Gegenströmung des Filtrats, dadurch gekennzeichnet, daß der hydrostatische Spüldruck des Filtrats unabhängig von dem im Vorratsbehälter herrschenden Filterdruck mittels Überdrucks in der Filtratkammer oder Unterdrucks in der Rohflüssigkeitskammer zusätzlich verstärkt wird.
- 2. Verfahren nach AnspruchI, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Filtrierens durch Abstellen des Filterdrucks unabhängig vom Spüldruck selbsttätig erfolgt.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, bestehend aus einer Anzahl Filterkerzen, die einerseits an eine Filtratkammer angeschlossen sind, anderseits in ein geschlossenes Filtergehäuse eingebaut sind, dessen Rohflüssigkeitszulauf abstellbar ist, und einer Wechselventilsteuerung, die den Filterdruck im Filterbehälter aufhebt, wenn die Filtratkammer unter dem Spüldruck steht, dadurch gekennzeichnet, daß an die Filtratkammer (27, Abb. 1) ein Filtratvorratsbehälter (3I) angeschlossen ist, in dem ein vom Filterdruck im Rohflüssigkeitsbehälter (2I) unabhängiger, durch ein Druckmittel, z. B. eine Pumpe, erzeugter Spüldruck herrscht.
- 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Rohflüssigkeitskammer (58, Abb. 2) eine Pumpe (43, 48) angeschlossen ist, die durch Absaugen aus der Rohflüssigkeitskammer (58) unabhängig vom Filterdruck den Spüldruck in der Filtratkammer (55) zusätzlich verstärkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG53777D DE439803C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Filtrieren und Eindicken von Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG53777D DE439803C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Filtrieren und Eindicken von Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439803C true DE439803C (de) | 1927-01-18 |
Family
ID=7130598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG53777D Expired DE439803C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Filtrieren und Eindicken von Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439803C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971481C (de) * | 1953-05-19 | 1959-02-05 | Norsk Hydro Elek Sk Kvaelstofa | Filter-Eindick-Anlage |
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- DE DEG53777D patent/DE439803C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971481C (de) * | 1953-05-19 | 1959-02-05 | Norsk Hydro Elek Sk Kvaelstofa | Filter-Eindick-Anlage |
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