DE438757C - Fahrbare Duengerzerreibvorrichtung mit an einem kippbaren Tragrahmen beweglich gelagerten, in der Fahrtrichtung parallel nebeneinanderliegenden Gleitkufen - Google Patents
Fahrbare Duengerzerreibvorrichtung mit an einem kippbaren Tragrahmen beweglich gelagerten, in der Fahrtrichtung parallel nebeneinanderliegenden GleitkufenInfo
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- DE438757C DE438757C DEB123647D DEB0123647D DE438757C DE 438757 C DE438757 C DE 438757C DE B123647 D DEB123647 D DE B123647D DE B0123647 D DEB0123647 D DE B0123647D DE 438757 C DE438757 C DE 438757C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. DEZEMBER 1926
23. DEZEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE (ß 123647111145 b)
Hans Braun in Ettlenschieß, O.-A. Ulm a. D.
Cm den strohigen Stalldünger gleichmäßig auf dem Boden zu verteilen und eine gute
Auswaschung seiner düngenden Bestandteile zu erreichen, hat man bisher in kleinbäuerliehen
Betriehen den Dünger mit der Gabel auf dem Boden zerrieben. Tn größeren Betrieben
wurde er zur Vermeidung der Handarbeit mittels Wieseneggen, die aus mit Zähnen besetzten Ketten bestehen, zerstreut.
Diese letztere Vorrichtung hat aber den Xachteil, daß sie den strohigen Dünger nur
auflockert und auseinanderzieht, nicht aber an den Boden andrückt.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine fahrbare Vorrichtung, die sowohl das Zerreiben
als auch das Andrücken des Düngers bewirkt. Die Vorrichtung besteht in wesentlichen
aus einem Tragrahmen, der an ein Fahrgestell kippbar angehängt ist und in der
Fahrtrichtung gegenläufig bewegliche Kufen mit einer voreilenden Walze trägt. Diese
Kufen, welche dicht nebeneinander angeordnet sind, werden sowohl durch das Gewicht
des herabgelassenen Tragrahmens als auch durch Federn dauernd gegen den Boden gedrückt
und erhalten ihren Antrieb von der Hauptwelle des Fahrgestells.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. r ein Schaubild der Vorrichtung,
Abb. 2 eine schematische Seitenansicht, Abb. 3 eine Teilansicht der Reibvorrichtung
in größerem Maßstab, Abb. 4 eine Teilansicht der Lagerung der Kufenträger,
Abb. 5 eine Rückansicht,
Abb. 6 eine Draufsicht.
Die Vorrichtung besteht aus einem rahmenartigen Fahrgestell α mit den auf der Hauptwelle b sitzenden Laufrädern c und einer Deichsel d. An dem Fahrgestell α ist ein Tragrahmen e kippbar befestigt, der zweckmäßig um die Hauptwelle b drehbar aufgehängt ist und hinten die Zerreibevorrichtung trägt. Zum Kippen des Tragerahmens e dient ein in bekannter Weise feststellbarer Handhebel f, der unten einen Winkelhebel g sowie ein nach vorn gerichtetes Druckstück h besitzt. Das hintere Ende des Winkelhebels gist mit dem Tragerahmen e mittels einer Zugfeder i verbunden, so daß der Rahmen bei angezogenem Handhebel dauernd federnd gegen den Boden gezogen wird. Das Druckstück h dagegen drückt gegen hebelartige Fortsätze des Tragrahmens e und hebt diesen bei nach vorn gelegtem Handhebel hoch. Von der Hauptwelle b aus wird mittels eines, Vorgeleges k und unter Zwischenschaltung einer ausrückbaren Kupplung I eine Kurbelwelle m angetrieben, die mittels Schubstangen 11 auf eine mit abwechselnd nach oben bzw. unten gerichteten Hebeln 0 besetzte Welle p treibt. Die Hebel υ sind mittels Lenker q gelenkig mit Stangen r verbunden, die in Gelenkstücken j gleitbar geführt sind und durch Federn t dauernd nach unten gedruckt wer- j den. Die Gelenkstücke s sind mittels Zapfen u in Lagerblöcken ν gelagert, die zwischen ; je zwei Gelenkstücken liegend und zwischen j zwei Schienen ΐΐ· eingeschoben am hinteren j Ende des Tragerahmens e befestigt sind. Die j drehende Bewegung der Kurbelwelle m wird j also in eine pendelnde Bewegung der Zwi- i schenwelle ρ und der Stangen r umgesetzt. Am unteren Ende der Stangen r sind Kufen χ mit hochgebogenen Enden gelenkig befestigt, wobei durch flache Federn y ein loses Pendeln der Kufen verhindert wird. Vor den Kufen ist eine pendelnd aufgehängte und mittels Federn dauernd nach unten gedruckte Walze s vorgesehen.
Abb. 6 eine Draufsicht.
Die Vorrichtung besteht aus einem rahmenartigen Fahrgestell α mit den auf der Hauptwelle b sitzenden Laufrädern c und einer Deichsel d. An dem Fahrgestell α ist ein Tragrahmen e kippbar befestigt, der zweckmäßig um die Hauptwelle b drehbar aufgehängt ist und hinten die Zerreibevorrichtung trägt. Zum Kippen des Tragerahmens e dient ein in bekannter Weise feststellbarer Handhebel f, der unten einen Winkelhebel g sowie ein nach vorn gerichtetes Druckstück h besitzt. Das hintere Ende des Winkelhebels gist mit dem Tragerahmen e mittels einer Zugfeder i verbunden, so daß der Rahmen bei angezogenem Handhebel dauernd federnd gegen den Boden gezogen wird. Das Druckstück h dagegen drückt gegen hebelartige Fortsätze des Tragrahmens e und hebt diesen bei nach vorn gelegtem Handhebel hoch. Von der Hauptwelle b aus wird mittels eines, Vorgeleges k und unter Zwischenschaltung einer ausrückbaren Kupplung I eine Kurbelwelle m angetrieben, die mittels Schubstangen 11 auf eine mit abwechselnd nach oben bzw. unten gerichteten Hebeln 0 besetzte Welle p treibt. Die Hebel υ sind mittels Lenker q gelenkig mit Stangen r verbunden, die in Gelenkstücken j gleitbar geführt sind und durch Federn t dauernd nach unten gedruckt wer- j den. Die Gelenkstücke s sind mittels Zapfen u in Lagerblöcken ν gelagert, die zwischen ; je zwei Gelenkstücken liegend und zwischen j zwei Schienen ΐΐ· eingeschoben am hinteren j Ende des Tragerahmens e befestigt sind. Die j drehende Bewegung der Kurbelwelle m wird j also in eine pendelnde Bewegung der Zwi- i schenwelle ρ und der Stangen r umgesetzt. Am unteren Ende der Stangen r sind Kufen χ mit hochgebogenen Enden gelenkig befestigt, wobei durch flache Federn y ein loses Pendeln der Kufen verhindert wird. Vor den Kufen ist eine pendelnd aufgehängte und mittels Federn dauernd nach unten gedruckte Walze s vorgesehen.
Wird die Vorrichtung eingerückt, so wird
zunächst der strohige Stalldünger von der voreilenden Walze s an den Boden gedrückt
und hierauf von den nachstehenden Kufen χ zerrieben. Die Kufen führen dabei eine am
Bt den gleitende vor- und zurückgerichtete Bewegung in der Fahrtrichtung aus, und
zwar ist die Bewegung von je zwei aufeinanderfolgenden Kufen entgegengesetzt.
Claims (6)
1. Fahrbare Düngerzerreibvorrichtung mit an einem kippbaren Tragrahmen beweglich
gelagerten, in der Fahrtrichtung parallel nebeneinanderliegenden Gleitkufen,
dadurch gekennzeichnet, daß je zwei -benachbarte Gleitkufen (x) . eine
gegenläufige vor- und zurückgleitende Bewegung in der Fahrtrichtung ausführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kufen (x)
gelenkig an Stangen (r) befestigt sind, die in pendelnd aufgehängten Gelenkstücken
(s) geradegeführt sind und die jede einzeln unter dem Einfluß einer nach
unten wirkenden Druckfeder (£) stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstücke
(s) mittels Lagerzapfen (u) zwischen Lagerblöcken (v) lagern, die zwischen
zwei Schienen («/) des Tragrahmens (e) eingeschoben und geführt
sind.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Antrieb der Kufen (x) eine in bekannter Weise von der Radachse (b) mittels
Kurbeltriebs (m, n) angetriebene Zwischenwelle
(p) dient, die mit wechselweise entgegengesetzt gerichteten und mit
den Stangen (r) der Kufen (x) mittels Lenker (q) verbundenen Hebeln versehen
ist.
5. .Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
zum Kippen des Tragrahmens (e) der Zerreibevorrichtung dienende und mit ihm
in bekannter Weise durch eine Zugfeder (V) verbundene Handhebel (f) mit hebelartigen
Druckstücken (h) verbunden ist, die auf nach vorn gerichtete hebelartige Verlängerungen des an der Radachse (b)
drehbar gelagerten Tragrahmens (e) wirken.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den
Kufen (x) eine in an sich bekannter Weise pendelnd am Tragrahmen (e) aufgehängte
und federnd nach unten gedrückte Walze (2) voreilt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB123647D DE438757C (de) | 1926-01-22 | 1926-01-22 | Fahrbare Duengerzerreibvorrichtung mit an einem kippbaren Tragrahmen beweglich gelagerten, in der Fahrtrichtung parallel nebeneinanderliegenden Gleitkufen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB123647D DE438757C (de) | 1926-01-22 | 1926-01-22 | Fahrbare Duengerzerreibvorrichtung mit an einem kippbaren Tragrahmen beweglich gelagerten, in der Fahrtrichtung parallel nebeneinanderliegenden Gleitkufen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE438757C true DE438757C (de) | 1926-12-23 |
Family
ID=6996031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB123647D Expired DE438757C (de) | 1926-01-22 | 1926-01-22 | Fahrbare Duengerzerreibvorrichtung mit an einem kippbaren Tragrahmen beweglich gelagerten, in der Fahrtrichtung parallel nebeneinanderliegenden Gleitkufen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE438757C (de) |
-
1926
- 1926-01-22 DE DEB123647D patent/DE438757C/de not_active Expired
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