DE708135C - Duengerstreuvorrichtung - Google Patents
DuengerstreuvorrichtungInfo
- Publication number
- DE708135C DE708135C DEW103258D DEW0103258D DE708135C DE 708135 C DE708135 C DE 708135C DE W103258 D DEW103258 D DE W103258D DE W0103258 D DEW0103258 D DE W0103258D DE 708135 C DE708135 C DE 708135C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fertilizer
- scraper belt
- belt
- wagon
- scraper
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist .eine an Wagen ansetzbare Düngerstreuvorrichtung mit
einem auf dem Dünger aufliegenden, von einem Wagenrad antreibbaren Kratzergurt. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art
ist die Antriebwelle des. Kratzergurtes so dicht über der Bodenfläche des Wagenkastens
angeordnet, daß der erfaßte Dünger immer mit der Antriebvorrichtung in Berührung
t0 kommt. Hinzu kommt noch, daß bei vollbeladenem
Wagen der Kratzergurt hoch in die Luft ragt und nur am hinteren Ende
den Dünger schräg von oben nach unten vom/ Wagen herunterzieht. Der Dünger wird aber
»5 beim Beladen des Wagens in Schichten übereinander
gelagert, so daß der Kratzer beim Beginn des Entladens den Dünger aus den
einzelnen geladenen Schichten herausziehen muß. Infolgedessen arbeiten die bekannten
Einrichtungen sehr unregelmäßig. Sie streuen im Anfang zu wenig xmd gegen Ende wesentlich
stärker.
Um diese Mängel zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung der den Kratzergurt tragende
Rahmen mittels der hinteren Kratzergurtwelle und zweier Lenker an einen an der Wagenachse starr befestigten Bügel angeschlossen,
dessen Enden schräg nach hinten bis etwa zur halben Wagenkastenhöhe bzw. der Beladung- geführt sind.
Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß sich der Kratzergurt stets in seiner ganzen
Länge auf die obere Fläche der Düngerbeladung legt und den Dünger von Anfang bis zu Ende in gleichmäßiger Dichte von
dem Düngerstapel oben abzieht. Ferner wird durch die hochgelegte Lagerung der Zwischenwelle
zwischen Kratzergurt und Wagenboden erreicht, daß der abfallende Dünger mit der Vorgelegewelle und ihren Rädern nicht in Berührung
kommen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar
sind:
Abb. ι eine Seitenansicht eines Bauernwagens mit angebauter Entleerungsvorrichtung,
Abb. 2 Oberansicht unter Fortlassung des Wagenkastens.
Bei einem Bauernwagen ist die Hinterachse ι in ihren Anschlußteilen an den Langbaum
2 nötigenfalls durch eine Blechumkleidung verstärkt, um ohne Schädigung die to Düngerstreuvorrichtung tragen zu können.
An der Hinterachse ι des Wagens ist der Bügel 3 mit zwei Flügelschrauben 4 leicht abnehmbar
angebolzt, dessen Ende schräg nach hinten bis etwa zur halben Wagenkastenhöhe bzw. Beladung geführt ist. Der Bügel 3 trägt
an einem Lenkerpaar 5 einen aus Blech zu einem leichten U-Querschnitt gepreßten Rahmen
6, und in diesem ist über zwei Rollen 7, 8 ein Kratzergurt 9 ausgespannt, der
so im einfachsten Falle aus einem dünnen Stahlband
mit aufgenieteten Greif zacken 10 bestehen kann. Die Rollen 7, 8 sind, nebenbei bemerkt,
entweder mit Leder bekleidet, um den Kratzergurt gut mitzunehmen, oder sie haben
seitliche Zackenkränze, die in Lochungen 11 des Gurtes eingreifen. An Stelle dieser Ausgestaltung
kann der Gurt aber auch aus Drahtgewebe mit Greif zacken bestehen.
Zum Antrieb des Gurtes ist die Welle 12
seiner einen Anspannrolle 8 durch einen Kettentrieb 13 mit einer Zwischenwelle 14 verbunden,
die zugleich den Gelenkbolzen für den Lenker 5 bildet und durch einen weiteren Kettentrieb 15 an ein großes Kettenrad
16 angeschlossen ist, das an einem Wagenhinterrad 17 angeschraubt ist. Die Zwischenwelle
14 kann eins ihrer beiden Kettenräder ■l^turch Klauen lösbar aufweisen, damit das
«;i5setriebe für Straßenfahrt ausgekuppelt wer-Vden
kann.
Die Wirkung spielt sich so ab, daß beim Fahren mit in'Betrieb gesetzter Streuvorrichtung
der Kratzergurt 9 den Dünger aus dem hinten offenen Wagenkasten nach hinten auswirft.
Kommt der Gurt dabei in Schräglagen mit höher liegendem vorderen oder hinteren Ende, so spielt dies keine Rolle, da er selbst
beim Auftreffen auf den Wagenboden durch den Rahmen 6 und an diesem nötigenfalls angebrachte
Stützfüßchen betriebsfähig erhalten wird und durch sein Eigengewicht immer mit
irgendwelchen arbeitsfähigen Stellen auf dem Dünger aufliegt, bis dieser endlich ganz entladen
ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:An Wagen ansetzbare Düngerstreuvorrichtung mit einem auf dem Dünger aufliegenden, von einem Wagenrad antreibbaren Kratzergurt, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kratzergurt (9, 10) tragende Rahmen (6) mittels der Kratzergurtwelle und zweier Lenker (5) an einen an der Wagenachse starr befestigten Bügel (3) angeschlossen ist, dessen Enden schräg nach hinten bis etwa zur halben Wagenkastenhöhe bzw. Beladung geführt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW103258D DE708135C (de) | 1938-04-05 | 1938-04-05 | Duengerstreuvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW103258D DE708135C (de) | 1938-04-05 | 1938-04-05 | Duengerstreuvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE708135C true DE708135C (de) | 1941-07-12 |
Family
ID=7615927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW103258D Expired DE708135C (de) | 1938-04-05 | 1938-04-05 | Duengerstreuvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE708135C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975517C (de) * | 1951-11-29 | 1961-12-14 | Eugen Sommer | Dungstreuvorrichtung |
-
1938
- 1938-04-05 DE DEW103258D patent/DE708135C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975517C (de) * | 1951-11-29 | 1961-12-14 | Eugen Sommer | Dungstreuvorrichtung |
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