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DE229416C - - Google Patents

Info

Publication number
DE229416C
DE229416C DE1909229416D DE229416DD DE229416C DE 229416 C DE229416 C DE 229416C DE 1909229416 D DE1909229416 D DE 1909229416D DE 229416D D DE229416D D DE 229416DD DE 229416 C DE229416 C DE 229416C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subsoiler
shares
pulling
frame
subsoil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1909229416D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE229416C publication Critical patent/DE229416C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B13/00Ploughs or like machines for special purposes ; Ditch diggers, trench ploughs, forestry ploughs, ploughs for land or marsh reclamation
    • A01B13/08Ploughs or like machines for special purposes ; Ditch diggers, trench ploughs, forestry ploughs, ploughs for land or marsh reclamation for working subsoil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JA 229416-KLASSE 45«. GRUPPE
GUSTAV KUCHLER in MÜNCHEN.
Untergrundlockerer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Untergrundlockerer, dessen Pflugkörper am Rahmen des Gerätes kippbar befestigt ist und durch Verlegen des Angriffspunktes der Zugkraft über 5 oder unter die Kippachse durch den Zug ausgehoben oder in die Arbeitsstellung gebracht wird.
Das Gerät ist in zwei Ausführungsformen dargestellt.
ίο Nach Fig. i, 2 und 3 der Zeichnung wird ein fünfeckiger, massiver, eiserner Klotz a, dessen Größe und Gewicht je nach der Zahl der zur Anwendung kommenden Untergrundschare verschieden sind, mit zwei Laufrädern g durch die Führungsarme h und die Verschraubung η fest verbunden. Dieser Eisenklotz a sitzt in dem Zugrahmen c und ist mit diesem durch die Zug- und Spannwelle d sowie mit dem Bügel e zum Verstellen der Zugwirkung und zur Ein- und Ausschaltung der Untergrundschare beweglich verbunden. Zwischen dem zusammengezogenen Teil des Zugrahmens c sitzt mittels eines Bolzens A1 befestigt der gabelförmige Träger k für die Trägerrolle i, welche durch die Streben I mit der Achse der Laufräder g verbunden ist. Zur Erreichung größerer Widerstandsfähigkeit ist der zusammengezogene Teil des Zugrahmens c mit einer Verbindungsleiste 0 versehen. Der Zughaken für die Bespannung ist mit C1 bezeichnet.
Fig. ι zeigt den Untergrundlockerer von der Längsseite und in Tätigkeit, während die punktiert dargestellte Fig. 1 denselben außer Betrieb, also in Ruhelage zeigt.
Fig. 2 ist eine Oberansicht und
Fig. 3 eine Rückansicht.
Der Untergrundlockerer hat durch sein Eigengewicht, welches bei Verwendung von z. B. drei Untergrundscharen etwa 250 kg beträgt, das selbsttätige Bestreben, so tief wie möglich in den Boden einzudringen. Dieses Bestreben wird noch erhöht durch das Verlegen der Zugwirkung nach dem hinteren Teil des Rumpfes, wodurch ein Tiefgang bis zu 50 cm leicht erreicht wird. Durch die Anordnung und die Form der Untergrundschare b ist es ausgeschlossen, daß der gelockerte Untergrund nach oben zutage befördert wird. Die Widerstandsfähigkeit der Untergrundschare wird erhöht durch die Keile S1, welche gleichzeitig die Schare in verschiedenen Tiefenstellungen festhalten und sie gegen den Druck der Arbeitswirkung stützen.
Durch die Verlegung der Zugwirkung nach hinten wird als weiterer Vorzug erreicht, daß die Spitze des Eisenklotzes, sobald sich den Scharen durch Gestein usw. ein mäßiger Widerstand entgegenstellt, nach oben gedrückt wird und dadurch die Schare ebenfalls gehoben werden. Ist der Widerstand groß und nicht zu überwinden (bei Felsen usw.), dann ist der Zugbolzen d gezwungen, in dem Bügel f emporzugleiten; dadurch wird die Zugwirkung nach oben verlegt und die Schare nach rückwärts ausgehoben, so daß das Hindernis übergangen wird (siehe punktierte Fig. 1).
Durch den Umstand, daß die Laufräder g mit dem Klotz α fest verbunden sind und die Spitze des Klotzes überragen, ist es ausgeschlossen, daß der Klotz selbst mit dem Boden in Berührung kommt (siehe punktierte Fig. 1 und Fig. 2).
55
Beim Beenden der Arbeit, beim Wenden usw., hebt der Führer den Bügel e in dem Gleitbügel f nach oben und dabei auch den Zugbolzen d; während nun das Gespann immer noch am Zugrahmen c nach vorn zieht, werden die Schare bzw. der Rumpf nach hinten hochgezogen, ebenso der durch die Schienen / verbundene Träger k, und wird dadurch der ganze Körper in die Ruhelage (wie punktierte
ίο Fig. i) gebracht.
Bei der anderen Ausführungsform des Untergrundlockerers (Fig. 4 und 5) wird der Pflugträger α durch die Schienen s S1 versteift und an der Stirnseite mit einem Gleitbügel ft verbunden. Diese Teile bilden einen Rahmen, der im Pfluggestell p um eine Welle q kippbar ist, um die Schare aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung bringen zu können. In dem Gleitbügel ist der Zugbolzen dx verschiebbar. Am oberen und unteren Ende dieses Gleitbügels sind ösenartige Ausbauchungen r und Y1 vorgesehen, die dem Zugbolzen einen bestimmten Halt geben, und welche dieser erst verläßt, wenn entweder die Zugkraft mittels der Drahtseilwinde ν nach oben (rx) verlegt und dadurch der Pflugkörper umgekippt und außer Tätigkeit gesetzt wird, oder wenn sich den Pflugscharen ein unüberwindlicher Widerstand entgegensetzt.
Sollte der Untergrundlockerer wieder in Tätigkeit gesetzt werden, so genügt ein Druck auf die Pflugschare b. Bei gleichzeitigem Anziehen des Gespannes gleitet der Zugbolzen in die Ausbauchung r, und der Untergrundlockerer ist wieder arbeitsfähig.
Zur Schonung des Gespannes und um kleinere Bodenwiderstände auszugleichen, ist in einer Gabel t eine Feder u beweglich angeordnet.
Fig. ι zeigt den Untergrundlockerer in Tätigkeit, während die punktierten Linien denselben außer Tätigkeit zeigen.
Fig. 2 ist eine Draufsicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Untergrundlockerer, dadurch gekennzeichnet, daß der im Pflugrahmen um eine Achse kippbare Pflugkörper (a) mit einem Gleitbügel (f oder fx) verbunden ist, in dem der Angriffspunkt des Zuges verstellt werden kann, um den Zug entweder über oder unter der Kippachse angreifen zu lassen und dadurch entweder den Pflugkörper auszuheben oder zur Arbeit einzustellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1909229416D 1909-08-03 1909-08-03 Expired DE229416C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE229416T 1909-08-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE229416C true DE229416C (de) 1910-12-19

Family

ID=34558845

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1909229416D Expired DE229416C (de) 1909-08-03 1909-08-03

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE229416C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2443193A1 (fr) * 1978-12-08 1980-07-04 Ugine Kuhlmann Soc localisateur basculant lateralement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2443193A1 (fr) * 1978-12-08 1980-07-04 Ugine Kuhlmann Soc localisateur basculant lateralement

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