DE436816C - Kuehlbett fuer Walzwerke - Google Patents
Kuehlbett fuer WalzwerkeInfo
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- DE436816C DE436816C DESCH75696D DESC075696D DE436816C DE 436816 C DE436816 C DE 436816C DE SCH75696 D DESCH75696 D DE SCH75696D DE SC075696 D DESC075696 D DE SC075696D DE 436816 C DE436816 C DE 436816C
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- Germany
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- rake
- cooling bed
- movable
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Links
- 238000001816 cooling Methods 0.000 title claims description 24
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 title claims description 9
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- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
- 238000005098 hot rolling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B43/00—Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
- B21B43/02—Cooling beds comprising rakes racks, walking beams or bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
- Kühlbett für Walzwerke. Bei den bekannten Rechenkühlbetten wird ilas Walzgut über diese durch bekannte Querfördervorrichtungen seitlich bewegt, wobei die Entfernung der einzelnen Walzstäbe voneinander durch einen beliebig einstellbaren oder unveränderlich bleibenden «-agerechten Hub der beweglichen Rechen bestimmt wird. Um den von der Walzenstraße kommenden Stab beim Ausheben sicher über die auf der Seite des Kühlbettes liegende Führungsleiste der Auflaufrinne leben zu können, müssen der lotrechte und der wagerechte Hub der Querförderv orr ichtung reichlich groß giVällt werden, gewöhnlich ein Mehrfaches von den Querabmessungen der Stäbe. Außerdem muß bei Beginn der Querbewegung zwischen den einzelnen Stäben ein gewisser Zwischenraum sein, damit eine größere Luftmenge hindurchstreichen kann, um die heißen Stäbe rascher abzukühlen. Infolge der gleichmäßigen Elitfernung der Walzstäbe auf der gesamten Breite des Kühlbettes wird die Beleb ings-,lichte ungünstig und damit das Kühlbett unnötig breit. Um das Kühlbett in dieser Richtung zu verbessern, hat man auch schon die Querfördervorrichtung unterteilt und dem hinteren Teil einen geringeren wagerechten llub gegeben als dem t-orderen Teil, so (laß die kälteren Stäbe auf (lein hinteren Teil des Kühlbettes dichter zusammenliegen als die wärmeren Stäbe auf dein vorderen Teils aber stets entsprechend dem eingestellten Hub mit gleichmäßigem Abstand. Durch den doppelten Antrieb ist der durch diese Einrichtung erzielte geringe Erfolg zu teuer bezahlt.
- Wird als Neuheit die Ouertransportvorrichtung derart gebaut, daß die Entfernung der Walzstäbe auf dem Kühlbett den verschiedenen Profilabmessungen und den verschiedenen Temperaturzonen entsprechend am Anfang groß und am Ende klein ist, dann wird erreicht, daß die ankommenden heißen Walzstäbe im ersten Teil des Kühlbettes zum guten und schnellen Abkühlen weit auseinanderliegen. während mit zunehmender Abkühlung die Stabentfernung immer mehr abnimmt, um am Ende des Bettes auf Stabbreite herabzugehen, wodurch eine stetig veränderliche Belegungsdichte entsteht, die (las Kühlbett bei geringster Breite am wirtschaftlichsten ausnützt. Bei kleineren Profilen, die bekanntlich rascher abkühlen als große Profile. wird der Quertransport im ersten Teil mit großem Hub und im hinteren Teil mit gleichmäßigem, geringerem Hub eingestellt.
- Bei gleichmäßigem Hub (her unteren beweglichen Rechen wird dieser Erfolg erzielt durch die besondere Ausbildung der unteren Rechen und durch die einstellbare gegenseitige Höhenlage der unteren beweglichen zu den während des Betriebes festliegenden oberen Rechen.
- In der Zeichnung stellen dar: Abb. i Querschnitt des Kühlbettes mit Einstellung auf stetig gleichmäßige Belegungsdichte durch Einstellen der heb- und senkbaren festen oberen Rechen parallel zu den beweglichen unteren Rechen, Abb.2 Querschnitt des Kühlbettes mit Einstellung auf stetig veränderliche Belegungsdichte durch Einstellen der heb- und senkbaren festen oberen Rechen geneigt zu den beweglichen unteren Rechen, Abb.3 Querschnitt des Kühlbettes mit Einstellung auf stetig gleichmäßige Belegungsdichte durch Einstellen der heb- und senkbaren beweglichen unteren Rechen parallel z6i den oberen Rechen, Abb. 4 Querschnitt des Kühlbettes mit Einstellung auf stetig veränderliche Belegungsdichte durch Einstellen der heb- und senkbaren beweglichen unteren Rechen geneigt zu den oberen Rechen.
- Das Kühlbett besteht aus der Auflaufrinne a mit eingebautemZufuhrrollgangb, der Richtplattec, denbeweglichenunterenRechend den festen oberen Rechen e und dem Abfuhrrollgang f. Die beweglichen Rechen d werden durch bekannte, hier nicht gezeichnete Einrichtungen derart bewegt, daß die Punkte v, w, x, y, z dieser Rechen gleiche Kurven g beschreiben, die Kreise, Ellipsen oder andere Kurven sein können. Im Ausführungsbeispiel ist die Kurve g ellipsenförmig mit einer großen Achse h und einer kleinen Achse i. dargestellt.
- Der in der Auflaufrinne a ankommende Walzstab k wird durch die beweglichen Rechen d aus der Rinne a ausgehoben und in die erste Lücke l der Richtplatte c gelegt. Beim folgenden Hub der beweglichen Rechend wandert der Walzstab k in die zweite Lücke zza der Richtplatte c, um beim folgenden Hub auf die Oberkante ia der festen Rechen e gelegt zu werden, von wo er dann entsprechend der jeweiligen Querbewegung nach dem Abfuhrrollgang zu durch Anheben, seitliches Bewegen und Niederlegen verschoben ,wird. Die Oberkante n der festen Rechen e kann in lotrechter Richtung gehoben und gesenkt werden. In Abb. i werden die Kurvenbahnen g der beweglichen Rechen d von der Oberkante 7z der festen Rechen parallel zur kleinen Achse i geschnitten, wobei die Schnittlinie o-p den jedesmaligen seitlichen Schub q der Quertransportvorrichtu^gdarstellt, der hier an allen Stellen gleich groß ist, weil die Oberkante n parallel zu den beweglichen Rechen angenomnien ist, dementsprechend ist auch die Belegung gleichmäßig. Wird nach Abb.2 die Oberkante n geneigt zu den beweglichen Rechen d gelegt, dann werden die Kurvenbahneng schief geschnitten, und der jedesmalige seitliche Schub q für den Walzstab wird in der Richtung nach dem Abfuhrrollgang zu stetig kleiner und dementsprechend die Belegung dichter. Werden die beweglichen Rechen d mit einer einstellbaren Leiste r versehen und diese Leiste r nach Abb. 3 parallel zur Oberkante n eingestellt, dann ist der Vorschub an allen Stellen gleichmäßig und somit auch die Belegung. Mit schief gestellter Leiste r nach Abb. 4 wird dagegen der Vorschub und damit auch der Zwischenraum nach dem Abfuhrrollgang f zu immer geringer. Der angestrebte Zweck der besseren Belegungsdichte wird nach vorstehendem erreicht.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kühlbett für Walzwerke, wobei verschiedene Belegungsdichten erreicht werden, gekennzeichnet durch eine derartige Einrichtung, daß die Belegungsdichte durch Verändern der mittleren Höhenlagen zwischen den Oberflächen der festen und der beweglichen Rechen beliebig eingestellt und veränderlich gemacht wird, während der wagerechte Hub der bewegliehen Rechen. stets gleichmäßig bleibt.
- 2. Kühlbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gleichmäßige Abstand (q) der einzelnen Profile, d. h. die Belegungsdichte, durch lotrechte parallele Verstellung der festen Rechen (e) bewirkt wird.
- 3. Kühlbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmende Abstand (q) der einzelnen Profile entsprechend der Temperaturabnahme der Walzstäbe durch eine schiefe Einstellung der festen Rechen (e) gegenüber den beweglichen Rechen (d) bewirkt wird.
- Kühlbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gleichmäßige Abstand (q) der einzelnen Profile, d. h. die Belegungsdichte, durch parallele Verstellung der beweglichen Rechen (d) bewirkt wird.
- 5. Kühlbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmende Abstand (q) der einzelnen Profile entsprechend der Temperaturabnahme der Walzenstäbe durch eine schiefeEinstellung der Leiste (r) der beweglichen Rechen (d) bewirkt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH75696D DE436816C (de) | 1925-10-15 | 1925-10-15 | Kuehlbett fuer Walzwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH75696D DE436816C (de) | 1925-10-15 | 1925-10-15 | Kuehlbett fuer Walzwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436816C true DE436816C (de) | 1926-11-09 |
Family
ID=7441203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH75696D Expired DE436816C (de) | 1925-10-15 | 1925-10-15 | Kuehlbett fuer Walzwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436816C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029322B (de) * | 1956-05-17 | 1958-05-08 | Schloemann Ag | Kuehlbett |
| DE1209536B (de) * | 1960-08-22 | 1966-01-27 | Schloemann Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Veraendern des Foerderhubes von Rechenkuehlbetten |
-
1925
- 1925-10-15 DE DESCH75696D patent/DE436816C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029322B (de) * | 1956-05-17 | 1958-05-08 | Schloemann Ag | Kuehlbett |
| DE1209536B (de) * | 1960-08-22 | 1966-01-27 | Schloemann Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Veraendern des Foerderhubes von Rechenkuehlbetten |
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