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DE435931C - Verfahren zur Verhuetung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen - Google Patents

Verfahren zur Verhuetung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen

Info

Publication number
DE435931C
DE435931C DEC36861D DEC0036861D DE435931C DE 435931 C DE435931 C DE 435931C DE C36861 D DEC36861 D DE C36861D DE C0036861 D DEC0036861 D DE C0036861D DE 435931 C DE435931 C DE 435931C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnesium
alloys
metal
oxidation
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC36861D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Oskar Hermann Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEC36861D priority Critical patent/DE435931C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE435931C publication Critical patent/DE435931C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/05Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions
    • C23C22/68Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using aqueous solutions with pH between 6 and 8

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verhütung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen. Die leichte Angreifbarkeit des Magnesiums wie auch der meisten seiner Legierungen. durch Feuchtigkeit ist in mancher Hinsicht nachteilig für die im übrigen vielfach erprobte technische Brauchbarkeit des Magnesiums und seiner Legierungen, und man hat daher die verschiedensten Versuche gemacht, die Metalloberfläche gegen Feuchtigkeit beständig zu machen, die aber alle entweder zu umständlich oder zu kostspielig sind (Lacküberzüge u. dgl.).
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, beliebig gestaltete Oberflächen von Magnesium und dessen Legierüngen einem Behandlungsverfahren zu unterwerfen, welches die Oxydation durch Wasser auf ein Minimum herabsetzt.
  • Es ist gefunden worden, daß das wegen der Wasserempfindlichkeit des Metalls zunächst am meisten abwegig erscheinende Vorgehen, nämlich die Verwendung von Wasser, überraschenderweise zum Ziele. führt, sobald man Fluoridlösungen verwendet. Werden beispielsweise, um den ungünstigsten Fall zu wählen, Späne (Schruppspäne, Sparwolle u. dgl.) vom sogenannten Elektronmetall einer hochprozentigen Magnesiumlegierung in eine Fluoridlösung getaucht, so entwickeln sie zunächst eine Spur Wasserstoff, verhalten sich dann aber praktisch vollkommen indifferent und bleiben fast blank, während Späne gleicher Art, in gewöhnliches Wasser oder eine andere Salzlösung getaucht, eine Wasserstoffentwicklung hervorrufen, die mit der Bedeckung des Metalls mit Hydroxyd zwar langsamer wird, aber nie aufhört. Werden die Späne aus der Fluoridlösung entfernt und die .Reste des Lösungswassers auf dem Metall durch einen Luftstrom verdampft, so erwärmt sich während des Trockners das Metall nicht. Auf dem Metall verbleibt ein Hauch von Magnesiumfluorid; die hierfür entsprechend der Erzeugung von Wasserstoff verbrauchte Metallmenge liegt in der Größenordnung von wenigen Zehntel Gramm auf ein Kilogramm Metall, ist also vollkommen urbeachtlich. Man kann also nunmehr, z. B. bei mechanischer-Bearbeitung des Metalls auf der Drehbank, die Späne fortlaufend in einen Behälter, der mit einer Fluoridlösuüg beschickt ist, fallen und sich ansammeln lassen und zu beliebiger Zeit das Metall von der Lösung trennen, trocknen und hierauf nach bekannten Verfahren einschmelzen, ohne Verluste an Metall durch Oxydbildung befürchten zu müssen.
  • In gleicher Weise können Formstücke aus gegossenem, gepreßtem, gewalztem üsw. Magnesium oder dessen Legierungen, gegebenenfalls nach vorausgehendem Abbeizen einer vorhandenen Oxydschicht, durch Behandeln mit Fluoridlösung (Tauchen, Spritzen, Streichen usw.) und durch nachfolgendes- Auftrocknen der anhaftenden Lösung gegen die. Einwirkung von Luftfeuchtigkeit beständig gemacht werden.
  • Als Fluorid kann ein beliebiges, zweckinäßig nicht zu wenig lösliches Neutralsalz der Fluorwasserstoffsäure verwendet werden, vorzugsweise der Alkalimetalle, wie beispielsweise eine gesättigte Lösung von Fluornatrium. Die Lösung kann auch st-hwach_-alkalisch gehalten werden. Auch hinreichend lösliche, komplexe Fluorsalze, deren Magne- i siumverbindungen unlöslich sind, wie z. B. Kryolith, sind verwendbar. Nach dein Auftrocknen des Restes anhaftender Lösung kann ohne Gefahr der Gasblasenentwicklung ein wasserhaltiger Lack (z. B. -Spritlack) auf das .Metall aufgetragen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcii Verfahren zur Verhütung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche - des Metalls mit einer Lösung eines Fluorids behandelt wird.
DEC36861D 1925-06-24 1925-06-25 Verfahren zur Verhuetung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen Expired DE435931C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC36861D DE435931C (de) 1925-06-24 1925-06-25 Verfahren zur Verhuetung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE254302X 1925-06-24
DEC36861D DE435931C (de) 1925-06-24 1925-06-25 Verfahren zur Verhuetung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE435931C true DE435931C (de) 1926-10-21

Family

ID=25769447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC36861D Expired DE435931C (de) 1925-06-24 1925-06-25 Verfahren zur Verhuetung der Oxydation von Magnesium und dessen Legierungen

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DE (1) DE435931C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300767B (de) * 1963-08-17 1969-08-07 Meier Hermann Karl Verfahren zur Verbesserung des Korrosionsverhaltens von Baustaehlen

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