DE4344889A1 - Automatischer Ständer zur Ausgabe von Waren - Google Patents
Automatischer Ständer zur Ausgabe von WarenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzahl von Verbesse
rungen an Ausgabeständern jener Art, die in automatischen
Maschinen benutzt werden und dazu ausgelegt sind, unter
schiedliche Erzeugnisse in Paketform abzugeben, beispiels
weise in klassische Tabakmaschinen, die infolge des Einwurfs
einer Münze oder einer Anzahl von Münzen aktiviert werden,
die ordnungsgemäß von einer Auswahleinrichtung kontrolliert
wurden. Im einzelnen liegen die Verbesserungen, die Gegen
stand der Erfindung sind, in dem Mechanismus, der das Paket
in der unteren Endlage im Ausgabestapel auswirft.
Das Patent 411 713 und das Gebrauchsmuster 194 295 bean
spruchen Verbesserungen an Paket-Auswurfvorrichtungen, die
ihren Nutzen in automatischen Warenverkaufsmaschinen aufwei
sen, die Waren ausgeben, die in Stapeln bzw. Ständern ange
ordnet sind, die im Inneren der Maschine gebildet sind.
Sowohl im Patent 411 713 als auch im Gebrauchsmuster 194 295
weist die Auswurfvorrichtung eine horizontale Plattform auf,
die die Unterlage ist, die den Stapel von Paketen trägt, die
auszugeben sind, wobei diese Plattform so angebracht ist,
daß sie sich drehen kann, und mechanischen Elementen zuge
ordnet ist, um die Drehung stattfinden zu lassen und es dem
untersten Paket zu ermöglichen, herauszufallen, während der
Rest durch eine Verlängerung eben dieser Plattform festge
halten wird, wobei die Wirkungsweise mit gleichartigen me
chanischen Mitteln erfolgt, die mit dem Gesamtsystem gekop
pelt sind.
In diesen beiden Veröffentlichungen ist der Mechanismus in
folge der Anzahl von Teilen, die für die Wirkungsweise er
forderlich sind, ziemlich kompliziert, welche insgesamt sich
mit der Durchführung des Auswerfens des unteren Pakets, des
Haltens des Restes, des Führens und Bewegens eines solchen
Pakets zum Auslaß hin usw. befaßt.
Dem Patent 8 703 213 genügt eine einfachere Lösung, wobei
ein Kasten benutzt wird, um die Pakete zu stapeln, mit einer
schwenkbaren Unterlage, die auf einer Achse angebracht ist,
an welcher ein Arm entsprechend gelenkig so angebracht ist,
daß er mit einer solchen Unterlage auf eine solche Weise
schwenkt, daß dann, wenn diese nach unten schwingt, es dem
untersten Paket im Stapel gestattet ist, gleitend herabzu
fallen, und der genannte Arm schwenkt gleichzeitig, damit
sein Ende sich gegen eine Seite des vorletzten Pakets bewegt
und dagegen andrückt, wodurch es den gesamten Stapel hält.
Die genannten beiden Elemente (rotierende Unterlage und Arm)
kehren in ihre Ausgangslage mittels jeweiliger Federn zu
rück, die in geeigneter Weise ausgelegt sein müssen, um
ihren Zweck wirksam zu erfüllen. Ferner werden die Federn im
Gebrauch der üblichen Verformung und Dehnung unterzogen, die
zu einem fehlerhaften Betrieb des Mechanismus führen.
Das Patent 8 801 706 liefert eine Lösung, die ebenfalls ein
fach ist und eine Art Greifer benutzt, der das vorletzte Pa
ket im Stapel und somit logischerweise den gesamten Stapel
hält, während das untere Paket dann ausgeworfen wird, wenn
die Unterlage, die den gesamten Paketstapel trägt, schwenkt,
wobei der Mechanismus scharnierartig am Ende der Achse eines
Elektromagneten angelenkt ist, damit dann, wenn die Magnet
spule erregt wird, sich ihr jeweiliger Kern axial bewegt, um
entweder den Greifer, der den gesamten Paketstapel vom vor
letzten Paket ab hält, zu schließen, was die tragende Platt
form veranlaßt, zu schwenken und gleichzeitig das unterste
Paket auszuwerfen, oder die Unterlage veranlaßt, in der
Gegenrichtung zu schwenken, damit dann, wenn das unterste
Paket ausgeworfen wurde, die verbleibenden Pakete im Stapel
auf der Plattform auf sitzen können, wobei bei diesem Vorgang
der Greifer gleichzeitig geöffnet wird, damit sich der
Paketstapel genau nach unten bewegen kann und auf der unte
ren, tragenden Unterlage oder Plattform aufsitzen kann.
Obwohl diese Lösung in ihrem Gesamtaufbau einfach sein kann,
hat sie dahingehend einen erheblichen Nachteil, daß ihre
Wirkungsweise vom Betrieb eines Elektromagneten abhängt, was
eine hohe Stromkreis-Intensität und eine heftige Betätigung
mit sich bringt, und es ist außerdem eine hohe Präzision er
forderlich, um die Teile zu montieren und miteinander zu
koppeln, was zweifellos die Maschine verteuert, denn der ge
samte Herstellungs- und Montagevorgang muß präzise und mit
minimalen Toleranzen durchgeführt werden, damit das System
ordnungsgemäß arbeitet.
Ein anderer Nachteil in klassischen Systemen liegt darin,
daß das System, das dein Paketstapel hält, schrittweise die
Ware proportional zum Takt bzw. Hub des Haltemechanismus
einer Belastung unterzieht.
Eine andere Lösung ist im Patent 8 900 887 für einen Aus
werfer für Wareneinheiten beschrieben, worin ein Stapel von
Paketen ebenfalls auf einer schwenkbaren Plattform liegt,
der genannte Stapel einen Greifer aufweist, um das zweite
Paket festzulegen oder zu sperren und somit auch alle über
diesem gelegenen Pakete im Stadium der Schwenkbewegung der
Bodenplatte oder Plattform, wobei die in diesem Fall heran
gezogene mechanische Lösung die Bewegungsübertragung von
einer Antriebseinheit auf ein Zahnrad ist und dieses Zahnrad
exzentrisch einen Hebel aufnimmt, der seinerseits an der
Unterlage der schwenkbaren Plattform scharnierartig so ange
lenkt ist, daß in Abhängigkeit von der Lage des genannten
Hebels die Plattform, die die Pakete hält, horizontal steht
oder nach unten schwenkt; die tragende Plattform ihrerseits
treibt mittels einer L-förmigen Verlängerung an einem ihrer
Enden den Greifer an, der das zweite Paket hält, und öffnet
diesen, wenn sich die genannte Plattform horizontal befin
det, um es dem Stapel zu ermöglichen, sich infolge der
Schwerkraft nach unten zu bewegen.
Diese Lösung hat eine Anzahl von Nachteilen, die im wesent
lichen die folgenden sind:
- - Es liegt eine unmittelbare Wirkung zwischen dem Mecha nismus vor, der den Paketstapel hält, und der Mechanismus, der das Paket auswirft.
- - Das Sperren und Halten des Paketstapels, das durch die Drehung der Bodenplattform vorgenommen wird, findet zum gleichen Zeitpunkt statt, zu dem die Drehung beginnt.
- - Das letzte Paket fällt infolge einfacher Schwerkraft nach unten, was einerseits das Fehlen eines raschen Vorgangs mit sich bringt, und andererseits die Gefahr, daß Feuchtig keit oder andere Probleme das Paket veranlassen, an der Plattform zu haften.
Diese Nachteile werden voll durch das Patent 9 002 052
überwunden, das auf diesem Gebiet einen wesentlichen Fort
schritt bedeutet, wobei seine Merkmale ihrerseits die fol
genden Aspekte beleuchten:
- - Der Mechanismus, der den Paketstapel hält, und der Me chanismus, der das Paket auswirft, sind unabhängig.
- - Der Stapel von Paketen wird mit einer konstanten Kraft gehalten, ohne daß ein schrittweise wirkender Betätigungsme chanismus befaßt ist.
- - Zur Vornahme des Auswurfvorganges sind Schieber be nutzt.
- - Das Schiebeelement weist an der Vorderseite Vorsprünge auf, die hinsichtlich des Stapels abzugebender Waren nach oben gerichtet sind und dazu ausgelegt sind, untere Pakete im Stapel wegzuschieben, die festgeklebt sein könnten.
Genauer gesagt, das Patent 9 002 052 sieht die Verwendung
eines Mikromotors mit einem geeigneten Getriebe vor, wobei
auf seiner Welle ein drehfacher Nocken so sitzt, daß, wäh
rend der obere Nocken den Stapel von Paketen vom vorletzten
ab hält, indem er gegen dieses drückt, der untere Nocken mit
einer Plattform gekoppelt ist, die den Stapel trägt, und es
dieser ermöglicht, zu schwenken, wenn dies angebracht ist,
um es dem Paket zu ermöglichen, ausgeworfen zu werden, und
zwar ganz offensichtlich unmittelbar, nachdem der obere
Nocken wirksam wurde, um die verbleibenden Pakete festzule
gen, und mittlerweise bewirkt der mittlere Nocken präzise
den Auswurfvorgang, indem er durch Drehung das genannte un
tere Paket im Stapel verschiebt, wonach das Paket auf der
geneigten Plattform weggleitet.
Die Verbesserungen, die Gegenstand der Erfindung sind, beru
hen im wesentlichen auf den funktionellen Grundüberlegungen
des oben erwähnten Patents 9 002 052, von dem auch der An
melder der vorliegenden Anmeldung der Inhaber ist, und sind
so ausgelegt, daß sie einen besseren Grad der Leistung er
reichen.
Genauer gesagt und um das Obige zu erreichen sowie in Über
einstimmung mit den Merkmalen der Erfindung wirkt der obere
Nocken nicht unmittelbar, wie vorher, auf das vorletzte Pa
ket ein, sondern auf einen Greifer, der zur Schwenkbewegung
um die feste Stapelanordnung angebracht ist, mit einer oder
mehreren Federn zusammenarbeitet und danach trachtet, stän
dig gegen das genannte vorletzte Paket zu schwenken, um
dieses festzulegen, wobei der oberste Nocken in diesem Fall
diesen Greifer antreibt, um ihn zu lösen, wenn sich der
Paketstapel nach unten bewegen muß.
In Übereinstimmung mit einem anderen Merkmal der Erfindung
betreibt der untere Nocken nicht unmittelbar die schwenkbare
Plattform, die den Paketstapel trägt, sondern betreibt einen
Hebel unter einer solchen Plattform, der auch am festen
Ständeraufbau scharnierartig angelenkt ist, eine untere,
bewegliche Abstützung für die genannte Plattform darstellt
und es dieser ermöglicht, sich in optimalem Maße zu schwen
ken, sowie eine bessere Verteilung der Kräfte erbringt.
Schließlich wirkt, was den mittleren Nocken angeht, dieser
nicht auf das unterste Paket ein, wie vorher, sondern auf
den unteren Hebel, und zwingt diesen, abgesenkt zu werden,
wenn die Plattform zusammen mit dem untersten Paket schwen
ken muß, was den genannten Hebel veranlaßt, das Paket un
mittelbar zu bewegen.
Ein Mikro-Erschütterungsfühler ist auch vorgesehen und ist
zwischen dem obersten, schwenkenden Greifer und der unter
sten, schwenkenden Plattform angeordnet, um die Pakete zu
zählen, die von diesem Stapel ausgegeben werden, sowie die
Anwesenheit solcher Pakete.
Um eine noch vollständigere Beschreibung zu liefern und zum
vollständigen Verständnis der Merkmale dieser Erfindung bei
zutragen, ist ein Satz Zeichnungen dieser Beschreibung bei
gefügt, der, während er lediglich erläuternd und keineswegs
erschöpfend ist, das folgende zeigt:
Fig. 1 ist eine Perspektiv-Explosionsdarstellung
der verschiedenartigen Elemente, die bei einem automatischen
Ständer wirksam sind, der Waren ausgibt und Gegenstand der
Verbesserungen ist, auf die die vorliegende Erfindung ge
richtet ist.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Gruppe von Mecha
nismen der Fig. 1, die ordnungsgemäß am feststehenden Stän
deraufbau angebracht sind.
Fig. 3 zeigt eine Anzahl von Folgen, die einen Be
triebszyklus des Abgabeständers betreffen.
Es wird nun ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfin
dung beschrieben.
Im Lichte dieser Figuren wird es klar, daß die Verbesserun
gen, die Gegenstand der Erfindung sind, an automatischen Ma
schinen 1 anwendbar sind, die Waren ausgeben, die mit V-för
migen, rechteckigen Paketen übereinstimmen, die ordnungsge
mäß innerhalb des eigentlichen Ständers 2 gestapelt sind,
dessen unteres Ende mit einem festen Aufbau 3 versehen ist,
auf dem eine rotierende Welle 4 angebracht ist, die von ei
nem elektrischen Mikromotor 5 über ein geeignetes Getriebe 6
betrieben ist, wobei die genannte vertikale Welle 4 drei
Nocken aufweist, um eine untere, schwenkende Plattform 7 zu
betätigen, und um das vorletzte Paket 1′ und alle jene, die
über diesem gelegen sind, zu halten, während das untere,
letzte Paket 1 ausgegeben wird.
Bei diesem Grundaufbau liegen die Verbesserungen, die Gegen
stand der vorliegenden Erfindung sind, darin, daß der ober
ste Nocken 8 an der Welle 4 in einer zum untersten Nocken 9
entgegengesetzten Lage angeordnet ist; wenn deshalb dieser
letztgenannte an der schwenkenden Plattform 7 in Wirkung
tritt, tritt der erstgenannte an dem untersten, letzten Pa
ket 1 nicht in Wirkung, sondern ist an der Welle 4 beträcht
lich nach oben versetzt und wirkt auf einen Greifer 10 ein,
der um den festen Aufbau 3 drehbar mittels seitlicher Stifte
11 schwenkbar angebracht ist, die ein Scharnier bilden, wo
bei der genannte Greifer 10 ein Paar seitlicher Arme mit
Zähnen 12 an seiner Vorderseite aufweist, um seinen Griff am
vorletzten Paket 1′, dem sie zugewandt sind, zu verbessern,
und ihr unteres Ende weist eine umgebogene Kante 13 auf, die
nicht nur leicht gegen das unterste, letzte Paket 1 drückt,
sondern auch die Unterseite des vorletzten Pakets 1′ unter
greift.
Dieser Greifer 10 trachtet durch Wirkung eines Paares kräf
tiger Federn 14 ständig danach, gegen den Stapel von Paketen
1 zu schwenken, wobei der oberste Nocken 8 so ausgebildet
ist, daß er die Wirkung dieser Federn überwindet, indem er
diesen entgegenwirkt und den Greifer in einer Ruhelage hält,
die er nur verläßt, wenn die untere Plattform 7 durch Wir
kung des gleichartigen unteren Nockens 9 mit ihrer Schwenk
bewegung beginnt.
In Übereinstimmung mit einem anderen Merkmal der Erfindung
und wie oben erwähnt, betreibt der untere Nocken 9 nicht die
rotierende Plattform 7 unmittelbar, sondern ist hinsichtlich
deren wesentlich nach unten versetzt und betreibt einen He
bel 15, der seinerseits die schwenkende Plattform 7 so an
treibt, daß zwischen der Plattform 7, dem Hebel 15 und einem
festen Aufbau 3 ein verformbares Dreieck gebildet ist, und
zwar insbesondere durch den Scharnierstift 16 der Plattform
7 und den Scharnierstift 17 des Hebels 15, wie aus Fig. 2
ersichtlich ist.
Was den mittleren Nocken 18 angeht, so ist er so ausgebil
det, daß er den Hebel 15 betreibt und dazu beiträgt, daß
dieser und somit auch die Plattform 7 und das Paket 1 mit
der Schwenkbewegung im Abgabestadium beginnt, was das Paket
1 veranlaßt, auf der Plattform 7 nach unten zu gleiten, und
zwar insbesondere durch Antreiben der rückwärtigen Kante 19
des genannten Hebels 15.
Der Ständer hat auch einen Mikro-Erschütterer bzw. Mikro-
Erschütterungsfühler 20, um Pakete im Ständer zu ermitteln,
mit einem Mikro-Erschütterungsfühler 20′ für ein anderes
Ende des Taktes bzw. Hubes, wobei der Mikro-Erschütterungs
fühler 20 mit einem Fühler 21 mit beträchtlicher Länge aus
gestattet ist, der ebenfalls am festen Aufbau 3 durch eine
Querachse 22 scharnierartig gelagert ist, wobei die schwen
kende Plattform 7 ein in der Längsmitte gelegenes Fenster 23
aufweist, worin der genannte Fühler 21 zwischenzeitlich
aufgenommen ist, wobei verhindert wird, daß dieser bei der
ordnungsgemäßen Anordnung des untersten, letzten Pakets 1
auf der Plattform ein Hindernis bildet, und der Fühler
bewegt sich zusammen mit der Plattform infolge der Drehung,
bis das genannte Paket hiervon freikommt, wonach dann der
Fühler 21 wieder in die obere Grenzlage zurückkehrt, die er
durch Wirkung des eigentlichen Mikro-Erschütterungsfühlers
anstrebt, bevor das vorletzte Paket 1′ freigesetzt wird, und
er führt den jeweiligen Zähl- oder Erregungsvorgang des
genannten Mikro-Erschütterungsfühlers durch. Der Hebel 15
weist hintere, obere, bogenförmige Arme 24 auf, die in zwei
vorderen Verlängerungen oder Anschlägen 25 enden, durch
welche der genannte Hebel das unterste Paket 1 unmittelbar
antreibt, wenn ein Druck vom mittleren Hebel 18 auf die
rückwärtige Kante 19 ausgeübt wird, die zwischen den ge
nannten Armen 24 liegt, wobei die schwenkende Plattform 7
ferner Kerben 26 an ihrer rückwärtigen Kante aufweist, die
betrieblich den bogenförmigen Armen 24 zugewandt und so aus
gebildet sind, daß diese teilweise passend eingreifen, um
ein besseres Ausmaß der Einwirkung der vorderen Anschläge 25
auf das Paket 1 zu ermöglichen.
In Übereinstimmung mit diesem Aufbau und wie in Fig. 3 ge
zeigt, hält, wenn sich die Baugruppe in der Ruhe befindet,
wie in Fig. 3A, der unterste Nocken 9 die Plattform 7 durch
den Hebel 15 horizontal, der oberste Nocken 8 hält den Grei
fer 10 in der Ruhelage, und der Fühler 21 schaltet den Mi
kro-Erschütterungsfühler 27 an, der somit diese Lage der Ab
wesenheit einer Ware signalisieren wird. Wenn ein Stapel von
Paketen 1 den Ausgabeständer füllt, wie in Fig. 3B gezeigt,
dann wird die vorangehende Lage beibehalten, mit der einzi
gen Ausnahme, daß die tatsächlich vorliegenden Pakete 1 auf
den Fühler 21 einwirken und den Mikrofühler 27 veranlassen,
seinerseits das relevante Signalisieren einer Belastung für
den Ständer zu veranlassen.
Wenn infolge des Einwurfs der geeigneten Münze oder Anzahl
von Münzen der Motor 5 erregt wird, dann teilt dieser über
das Getriebe 6 der Welle 4 und somit in erster Linie und in
Übereinstimmung mit der Zeichnung der Fig. 3C dem obersten
Nocken 8 eine Drehbewegung um 360° mit, der nun aufhört, auf
den Greifer 10 einzuwirken, während der Nocken 9 mit seiner
Wirkung fortfährt, weil er eine etwa halbkreisförmige Form
aufweist, was bedeutet, daß die Plattform 7 horizontal ver
bleibt, während der Greifer 10 durch Wirkung der Federn 14
das zweite Paket 1′ und die nachfolgenden Pakete festlegt
und gleichzeitig mit der umgebogenen Endkante 13 eines sei
ner Seitenarme gegen das unterste Paket 1 drückt.
Genau dann und wie in Fig. 3D gezeigt, gibt der unterste
Nocken 9 voll den Hebel 15 frei, der dann aufhört, als Un
terstützung oder Gegenhalter für die Plattform 7 wirksam zu
sein, die dann sowohl aufgrund ihres Eigengewichts als auch
aufgrund ihres Gewichts des hierauf gelegenen Pakets 1 nach
unten schwingt, weil der mittlere Nocken 18 gegen die hin
tere obere Kante 19 des Hebels 15 drückt und diesen veran
laßt, zu schwenken, so daß die vorderen Anschläge 25 gegen
das eigentliche Paket 1 anliegen, das Paket auf der Platt
form 7 bewegen und sicherstellen, daß dieses unverzüglich
ausgeworfen wird.
Schließlich und in Abhängigkeit von der eigentlichen Form
und Größe des untersten Nockens 9 betreibt dieser zuerst und
wiederum den Hebel 15, der die Plattform 7 zwingt, nach oben
zu schwenken, und erst wenn die Plattform 7 die horizontale
Lage wieder eingenommen hat, wie in Fig. 3E gezeigt, wirkt
der oberste Nocken 8 auf den Greifer 10 ein und veranlaßt
diesen, für den Stapel von Paketen 1 entriegelt zu werden,
damit sich dieser infolge der Schwerkraft nach unten bewegt
und wiederum die Ruhelage einnimmt, die in Fig. 3B gezeigt
ist.
Insgesamt umfassen die Verbesserungen an automatischen
Ständern zur Ausgabe von Waren die Bereitstellung eines
festen Ständeraufbaus 3, der an seinem unteren Ende unmit
telbar oberhalb eines Getriebemotors 5, 6 einen Hebel 15
aufweist, der eine schwenkbare Plattform 7 trägt, die ihrer
seits einen Stapel von Paketen 1, 1′ trägt, die auszugeben
sind; wenn ein Nocken 9 zurückgefahren wird, dann schwenkt
der Hebel 15 nach unten, um es wiederum der Plattform 7 zu
ermöglichen, frei zu schwenken und somit das Paket 1, das
auf dieser aufliegt, freizugeben. Gleichzeitig werden das
vorletzte Paket 1′ und die anderen Pakete im Stapel während
des Ausgabevorgangs von einem schwenkenden Greifer 10 gehal
ten, der gegen das genannte vorletzte Paket 1′ mittels
zweier Federn 14 ausgefahren wird, wobei ein Nocken 8, der
am obersten Ende der Nockenwelle 4 angeordnet ist, auf
diesen Greifer 10 einwirken kann, um notwendigenfalls den
Stapel von Pakete freizugeben und es diesem zu ermöglichen,
sich nach unten zu bewegen und auf der unteren Plattform 7
aufzuliegen.
Claims (4)
1. Automatischer Ständer zur Ausgabe von Waren insbeson
dere für Maschinen, die unter Bildung von Ständern in Sta
peln angeordnete Pakete ausgeben und bei denen der Paketsta
pel auf einer unteren Plattform getragen ist, deren Schwenk
bewegung es dem untersten Paket ermöglicht, ausgeworfen zu
werden, während die anderen festgehalten werden, bis die ge
nannte untere Plattform nach Auswurf des Paketes ihre Hori
zontallage wieder eingenommen hat, um wiederum der Träger
für den gesamten Paketstapel zu werden, wobei diese Ständer
außerdem mit einem elektrischen Mikromotor versehen sind,
der durch ein geeignetes Getriebe eine Ausgangswelle an
treibt, auf der Nocken zur Drehung der unteren Plattform und
zum Zurückhalten der Pakete vorgesehen sind, ausgenommen das
Paket, das die unterste Endlage einnimmt, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Welle (4) ziemlich lang
ist und sich sowohl nach unten als auch nach oben über das
letzte Paket (1) im Stapel oder im Ständer (2) erstreckt,
daß ihr oberer Endbereich einen Nocken (8) zum Halten des
vorletzten Pakets (1′) aufweist, der beträchtlich über dem
Niveau dieses Pakets angeordnet ist und einen Greifer (10)
betreibt, der zur Drehung um den festen Ständeraufbau (3)
mittels einer Querachse (11) angebracht ist, und zwar gegen
die Wirkung einer Federung (14), die bevorzugt von zwei
Federn gebildet wird, die ständig danach trachten, den Grei
fer (10) zur Schwenkbewegung gegen das vorletzte Paket (1′)
zu veranlassen, gegen welches der Greifer mit kleinen Zähnen
(12) einfällt, die seinen Griff fördern, und daß die unteren
freien Enden der Arme des genannten Greifers (10) außerdem
mit rechteckig gebogenen Kanten (13) versehen sind, die als
Schieber gegen das unterste, letzte Paket (1) einwirken,
sowie als eine Einrichtung, die das vorletzte Paket (1′)
festhält, wenn der genannte Greifer vom obersten Nocken (8)
freigegeben und von den Federn (14) gegen den Stapel bewegt
wird.
2. Automatischer Ständer zur Ausgabe von Waren nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
unterste Nocken (9), der die schwenkbare Plattform (7) be
treibt, im wesentlichen bezüglich der Wirkungsebene der ge
nannten Plattform nach unten versetzt ist und diese nur mit
telbar antreibt, wobei er insbesondere einen mittleren Hebel
(15) antreibt, der scharnierartig am festen Aufbau (3) mit
tels einer Achse (17) angebracht ist, und wobei das freie
Ende dieses Hebels die Unterseite der Plattform (7) an
treibt.
3. Automatischer Ständer zur Ausgabe von Waren nach den
vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeich
net, daß in Höhe der schwenkbaren Plattform (7) ein
dritter Nocken (18) vorgesehen ist, der auf die innere Kante
des Hebels (15) unmittelbar oberhalb der Achse (16) ein
wirkt, mit der dieser am festen Aufbau (3) angelenkt ist,
wodurch dieser zwangsweise im Ausgabestadium gleichzeitig
mit dem Abwärtsgleiten des Pakets auf der Plattform abge
senkt wird.
4. Automatischer Ständer zur Ausgabe von Waren nach den
vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen dem oberen Greifer (10) und der
unteren Plattform (7) der Fühler (21) einer elektrischen
Mikro-Erschütterungseinrichtung (20) angeordnet ist, der zu
einer Zählwerkschaltung gehört, und daß die schwenkbare
Plattform (7) einen Längsmittelschlitz (23) aufweist, der
den Fühler (21) zwischenzeitlich aufnimmt, während das
unterste, letzte Paket (1) auf der Plattform (7) aufliegt.
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