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DE2655040A1 - Muenzenausgabegeraet - Google Patents

Muenzenausgabegeraet

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Publication number
DE2655040A1
DE2655040A1 DE19762655040 DE2655040A DE2655040A1 DE 2655040 A1 DE2655040 A1 DE 2655040A1 DE 19762655040 DE19762655040 DE 19762655040 DE 2655040 A DE2655040 A DE 2655040A DE 2655040 A1 DE2655040 A1 DE 2655040A1
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DE
Germany
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coin
channel
coins
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dispenser according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19762655040
Other languages
English (en)
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DE2655040B2 (de
DE2655040C3 (de
Inventor
Ram Nath Sahni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
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Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Publication of DE2655040A1 publication Critical patent/DE2655040A1/de
Publication of DE2655040B2 publication Critical patent/DE2655040B2/de
Application granted granted Critical
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

'ST'
NCR CORPORATION Dayton, Ohio (V.St.A.)
Patentanmeldung Unser Az.: Case 2238/GER MÜNZENAUSGABEGERKT
Bekannte Münzenausgabegeräte, welche durch Datenterminals gesteuert werden, sind im allgemeinen so aufgebaut, daß ein jedem Münzenvorratskanal zugeordneter Auswählmechanismus betätigt wird, um die jeweils auszugebenden Münzen auszuwählen und daß ferner ein durch einen Motor angetriebenes Betätigungsglied vorgesehen ist, um die ausgewählten Münzen von den Münzenvorratskanälen zu einem Münzenaufnahmebehälter zu befördern.
Da die Münzenvorratskanäle in diesen bekannten Münzausgabegeräten in annähernd senkrechter Richtung verlaufen, muß der Ausgabemechanismus für die Ausgabe der jeweils untersten Münze jedes Münzenvorratskanals jeweils das Gewicht der gesamten Münzensäule überwinden, was relativ aufwendige Ausgabemechanismen und starke Antriebsmotoren erforderlich macht. Aus diesem Grunde sind die Herstellungskosten bekannter Münzausgabegeräte relativ hoch.
Weitere Nachteile dieser bekannten Münzausgabegeräte bestehen darin, daß hohe Reparaturkosten anfallen und die Arbeitsgeschwindigkeit relativ niedrig ist. Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile weitgehend vermieden, indem sie ein verbessertes Münzenausgabegerät schafft, welches sowohl einfach in der Wirkungsweise als auch einfach im Aufbau ist und damit kostengünstig gefertigt und betrieben werden kann. Außerdem ist der Energiebedarf für die Ausgabe der Münzen aus den Münzenvorratskanälen relativ niedrig.
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Die Erfindung betrifft somit ein Münzenausgabegerät, welches gekennzeichnet ist durch zumindest einen geneigt angeordneten Münzenkanal zur Aufnahme einer Münzensäule; durch an dem Entnahmeende des genannten Münzenkanals angeordnete Münzenentnahmemittel, welche normalerweise die jeweils unterste Münze der Münzensäule an ihrem Rand halten und in eine Betätigungsstellung bewegt werden können, in welcher die normalerweise gehaltene Münze in eine Münzschute ausgegeben wird; und durch Betätigungsmittel zum selektiven Bewegen der genannten Ausgabemittel zwischen der normalen Haltestellung und der betätigten Ausgabestellung.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Ausgeben von Münzen aus einem Münzkanal zu einer Münzschute, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Münzkanal in einem spitzen Winkel zur Horizontalen angeordnet wird, daß eine Vielzahl von Münzen in diesem Münzkanal in annähernd senkrechter Lage auf ihren Kanten gehalten werden und daß die jeweils unterste Münze der Vielzahl von Münzen auf ihrer Kante oder Schmalseite in eine Münzschute bewegt wird.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält das Münzausgabegerät ein einsetzbares Münzenmagazin mit einer Vielzahl von Münzkanälen, welche in der Arbeitsstellung mit einer horizontalen Ebene einen spitzen Winkel einschließen. Neben dem Ausgabeende jedes Münzkanals ist ein in vertikaler Richtung angeordnetes Führungsglied vorgesehen, welches das Aufschichten der Münzen auf ihren Rändern innerhalb des Münzenkanals sowie das Ausgeben jeweils einer Münze aus den Münzenkanälen an den Münzenrändern ermöglicht. Jedem Münzkanal ist ferner eine Betätigungsvorrichtung zugeordnete vjoiche ein schwenkbares Trägerglied mit einer Münzenhaitefläche
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• ν
enthält, um die jeweils unterste Münze des Münzenkanals an ihrem Rand zu halten. Jede Münzenhalteflache ist mit einem Anschlag versehen, welcher ein Wegrollen der Münze von der Haltefläche verhindert, wenn sich das Halteglied in seiner Ruhestellung neben dem Münzenkanal befindet. Wird ein jedem Halteglied zugeordneter Elektromagnet erregt, dann wird das Halteglied in eine Stellung bewegt, in welcher die von ihr gehaltene Münze von der Haltefläche in eine Münzschute rollt, von wo sie in eine Münzschale weitergeleitet wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel derselben anhand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. In diesen zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Münzenausgabegerätes, aus welcher ein innerhalb der Abdeckung vorgesehenes Fenster ersichtlich ist, durch welches die Bedienungsperson den jeweiligen Füllzustand der einzelnen Münzvorratskanäle überblicken kann;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Münzausgabegerät bei entfernter Abdeckhaube, so daß die Lage der einzelnen Münzkanäle sowie die Münzausgabeschuten innerhalb des Gerätegehäuses ersichtlich sind;
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linien 3-3 der Fig. 2, so daß sich eine Vorderansicht des Münzmagazins und der Betätigungsglieder in ihrer Ruhestellung und in ihrer betätigten Stellung ergibt;
Fig. 4 eine Schnittansicht des in Fig. 1 dargestellten Münzenausgabegerätes längs der Linien 4-4 der Fig. 2, so daß sich eine Seitenansicht des Münzenausgabegerätes ergibt, aus welcher die Winkellage des Münzmagazins ersichtlich ist;
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Fig. 5 eine vergrößerte Draufsicht längs der Schnittlinien 5-5 der Fig. 3, aus welcher die Lage der Rückzugfedern für die Betätigungsglieder ersichtlich ist; und
Fig. 6 eine vergrößerte Draufsicht auf den in Fig. 2 mit A bezeichneten Bereich, aus welcher die Betätigungsglieder und die Führungsplatten ersichtlich sind.
Das in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Münzenausgabegerät ist allgemein mit dem Bezugszeichen 20 versehen. Dieses Münzenausgabegerät 20 (siehe auch Fig. 2) besitzt ein Gehäuse 22, welches aus einer Vorderwand 24, zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden 26 und 27, einer Rückwand 28 und aus einer Bodenplatte 30 (siehe auch Fig. 3) besteht. An der Rückwand 28 ist beispielsweise mittels eines Scharniers 34 (Fig. 4) eine Abdeckhaube 32 (Fig. 1) schwenkbar befestigt, in welchem ein Fenster 36 ausgebildet ist, um die innerhalb des Gehäuses 22 befindlichen Münzen sichtbar zu machen. An der Außenseite der Seitenwand 26 des MUnzenausgabegeräts 20 ist eine Münzschale 40 mittels geeigneter Befestigungsglieder, beispielsweise einer Schraube 38, befestigt. Die Münzschale ist mit einer Schute 42 versehen, welche sich durch eine in der Seitenwand 26 vorgesehene öffnung 44 in das Innere des Gehäuses 22 erstreckt.
Wie am besten aus den Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich ist, befindet sich in dem Gehäuse 22 ein Münzenmagazin, welches allgemein mit dem Bezugszeichen 46 versehen ist und aus einer vorderen Platte und einer rückwärtigen Trägerplatte 50 besteht, zwischen denen nebeneinander und in bestimmten Abständen voneinander mehrere Münzenkanäle 52 angeordnet sind. Die Münzen- ·
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kanäle 52 und die Vorderplatte 48 sowie die Rückplatte bilden somit das Münzenmagazin 46, welches aus einem einzigen Stück bestehen oder aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt sein kann. Besteht das Magazin aus Kunststoff, dann kann es beispielsweise durch ein Spritzgußverfahren hergestellt werden.
Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind alle Münzenkanäle 52 durch die Vorderplatte 48 miteinander verbunden. Das Magazin 46 ist in dem Gehäuse vorzugsweise in der Weise befestigt, daß die einander entgegengesetzten Enden der Vorderplatte 48 in zwei U-förmige Halteglieder 54 eingeschoben sind, welche an den Seitenwänden 26 und 27 mittels Schrauben 56 oder anderen geeigneten Befestigungsmitteln befestigt sind. Die einander entgegengesetzten Enden der hinteren Platte 50 des Magazins sind mit Schlitzen 58 (Fig. 3) versehen, in welche an der Rückwand 28 des Gehäuses 22 angebrachte Stifte 60 eingreifen, um das Magazin 46 innerhalb des Gehäuses festzuhalten. Durch diese Art der Befestigung kann das Magazin 46 auf einfache Weise in das Gehäuse eingesetzt werden, indem die hintere Platte 50 des Magazins auf die Stifte 60 und die vordere Platte 48 desselben in die Halteglieder 54 geschoben werden.
In dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Münzenmagazin 46 sind fünf Münzkanäle 52 vorgesehen, die jeweils unterschiedliche Breite bzw. unterschiedlichen Durchmesser aufweisen, wie dies zur Aufnahme unterschiedlicher Münzenarten erforderlich ist. Selbstverständlich kann jede beliebige Anzahl von Münzkanälen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Anwendungszweck vorgesehen werden. Ein Vorteil dieser Art des Magazinaufbaues besteht darin, daß in Abhängigkeit von dem jeweils gegebenen Anwendungsfall
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-46-
verschiedene Magazine 46 mit unterschiedlicher Anzahl von Münzkanälen 52 bzw. unterschiedlicher Anordnung der einzelnen Münzwerte in ein und dasselbe Gehäuse eingesetzt werden können.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, sind die Münzkanäle 52 des Magazins 46 nach Einsetzen desselben in das Gehäuse 22 in einem spitzen Winkel zur Grundplatte bzw. einer anderen horizontalen Ebene geneigt angeordnet. Diese Winkellage der Münzkanäle des Magazins wird gewählt, um zu bewirken, daß die in jedem Kanal 52 hintereinander jeweils auf ihrer Schmalseite stehend angeordneten Münzen 62 unter der Einwirkung der Schwerkraft sich frei nach unten bewegen können, während andererseits zur Ausgabe der jeweils untersten Münze nur eine sehr geringe Kraft erforderlich ist. In jedem Münzkanal ist ein Gewicht vorgesehen, welches so geformt ist, daß die Münzen jeweils in ihrer Hochkantlage innerhalb des Münzkanals gehalten werden, und dessen Masse so gewählt ist, daß auch bei fast entleertem Münzkanal auf die jeweils unterste Münze noch eine genügend hohe Bewegungskraft ausgeübt wird. Sind die Münzkanäle 52 beispielsweise in einem Winkel von etwa 15° zu einer horizontalen Ebene angeordnet, wie das bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist, dann übt ein Gewicht 64, welches einem Gewicht von 10 Münzen entspricht, eine genügend große Kraft auf die unterste Münze aus, um die Abwärtsbewegung derselben entlang des entsprechenden Münzkanals sicherzustellen.
An dem unteren Ende jedes Münzkanals 52 ist ein Münzenbetätigungsglied 66 angeordnet. Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 6 ersichtlich ist, ist das Betätigungsglied 66 zwischen dem unteren offenen Ende
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des zugeordneten Münzkanals 52 und einer Führungsplatte 106 angeordnet, deren Funktion im folgenden noch näher beschrieben wird. Der obere Teil des durch einen Arm gebildeten Betätigungsgliedes 66 erstreckt sich so weit nach oben, daß er über die Mittellinie der jeweils untersten Münze dieses Münzkanals 52 hinausragt, so daß dieser Arm die Münze bewegen kann. An dem Betätigungsglied 66 ist ein Halteteil 68 vorgesehen, welches sich in horizontaler Richtung längs der Unterkante der Öffnung des Münzkanals 52 erstreckt und an seinem freien Ende als Anschlag 70 ausgebildet ist. Die Länge des Halteteils 68 jedes Betätigungsgliedes 66 hängt von dem Durchmesser der jeweils durch dieses Betätigungsglied auszugebenden Münzen ab, obwohl auch eine einzige Länge zur Ausgabe verschiedener Münzarten angepaßt sein kann. Das Halteteil 68 befindet sich normalerweise neben der Öffnung des zugeordneten Münzkanals 52, so daß die jeweils unterste Münze dieses Münzkanals durch das Gewicht des Münzstapels 62 und/oder das Gewicht 64 innerhalb des Kanals in eine Stellung gebracht wird, in der sie durch das Halteteil 68 des Betätigungsarms 66 gehalten wird. Der Anschlag 70 des Halteteils 68 verhindert, daß diese Münze von dem Halteteil wegrollt, wenn sich das Betätigungsglied 66 in seiner in Fig. 3 dargestellten Normalstellung befindet.
Wie aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich ist, ist jedes der Betätigungsglieder 66 schwenkbar auf einem Stift 72 gelagert, welcher in einem nach oben gebogenen Arm 74 eines Befestigungsgliedes 75 befestigt ist, welches wiederum an der Bodenplatte 30 des Gehäuses 22 mittels Schrauben 76 oder dergleichen befestigt ist. Auf jedes Betätigungsglied 66 wirkt eine Feder 78 ein, welche zwischen
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- 8T-
- kleinem Befestigungsglied 80 und dem Betätigungsglied gespannt ist. Das Befestigungsglied 80 ist ebenfalls an der Bodenplatte 30 des Gehäuses 22 mittels geeigneter Befestigungselemente, beispielsweise mittels Schrauben 82, befestigt. An dem Trägerglied 80 ist ein Elektromagnet 84 befestigt, welcher mit einer an dem links benachbarten Betätigungsglied 66 angeordneten Ankerplatte 86 zusammenarbeitet. Wird der Elektromagnet entgegen der Wirkung der Feder 78 erregt, dann wird das Betätigungsglied 66 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß das Bewegungsausmaß des Betätigungsgliedes 66 durch die Lage des Elektromagneten 84 in bezug auf die Ankerplatte bestimmt wird. Die Anordnung der Elektromagnete und der zugeordneten Betätigungsglieder ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, so getroffen, daß das jeweils äußerste linke Befestigungsglied 80a nur zur Befestigung einer Feder 78 und das äußerste rechte Befestigungsglied 80b nur zur Befestigung eines Elektromagneten 84 dient. Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Trägerglieder 80, 80a, 80b und die Elektromagnete mit den zugehörigen Betätigungsgliedern 66 versetzt zueinander an der Grundplatte 30 des Gehäuses 22 befestigt, so daß die einzelnen Betätigungsglieder bei ihrer Ausstoßbewegung nicht mit benachbarten Münzkanälen 52 kollidieren. Wie später noch im einzelnen beschrieben, wird durch die durch Erregen des Elektromagneten 84 bewirkte Verschwenkung des Betätigungsgliedes im Uhrzeigersinn die von dem Halteteil 68 gehaltene Münze 62 in eine Ausgabestellung gestoßen oder auf andere Weise bewegt, von wo sie von dem Halteteil in eine Münzschute rollt.
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Nach dem Entregen des Elektromagneten 84, was normalerweise nach Beendigung einer Münzausgabeoperation erfolgt, bewegt die Feder 78 das Betätigungsglied 66 im Gegenuhrzeigersinn zurück bis diese Bewegung durch einen an der Führungsplatte 106 (Fig. 3 und 6) befestigten Anschlag 88 begrenzt wird. Wie bereits im vorangehenden erwähnt, ist neben jedem Münzkanal 52 eine Führungsplatte 106 angeordnet, deren Funktion später noch näher beschrieben wird. Der Anschlag 88 begrenzt die Rückwärtsbewegung des Betätigungsgliedes 66 in seiner aus Fig. 3 ersichtlichen Normal- oder Münzenhaitestellung.
An zwei voneinander beabstandeten und mittels Schrauben 91 an der Vorderplatte 24 des Gehäuses 22 befestigten Stiften 90 (Fig. 2, 3 und 4) ist eine Münzschute befestigt, welche allgemein mit dem Bezugszeichen 100 versehen ist und an der Vorderseite des Münzmagazins 46 entlang läuft. Die Schute 100 besteht aus einer vorderen Wand 102 und aus einem Bodenteil 104, welches in einem solchen Winkel zur Gehäusegrundplatte geneigt ist, daß eine mit ihrem Rand auf diesen Bodenteil 104 gelangende Münze in Richtung der Münzschale 40 (Fig. 3) rollt. Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, besitzt die innere Kante des Bodenteils 104 eine Vielzahl abgestufter Teile zur Anpassung an die jeweiligen Betätigungsglieder 66, wobei eine Ausstoßbewegung dieser Betätigungsglieder möglich sein muß, andererseits eine von den Betätigungsgliedern abgegebene Münze in jedem Falle einen Teil der Bodenplatte 104 vorfinden muß. Wie bereits erwähnt, ist jedem Betätigungsglied 66 bzw. jedem Münzenkanal 52 eine nach oben stehende Führungsplatte 106 zugeordnet, welche an dem Bodenteil 104 der Münzschute 100 befestigt ist, beispielsweise durch Löten, Schweißen oder durch
- Hf -
einstückiges Gießen derselben. Wie aus den Fig. 2, 3 und ersichtlich ist, erstreckt sich jede Führungsplatte 106 in vertikaler Richtung und liegt an der Endkante des zugeordneten Münzkanals an und erstreckt sich in Münzauslaufrichtung über den nächsten Münzkanal hinaus. In dieser Anordnung liegt die Führungsplatte 106 neben dem Betätigungsglied 66 des nächsten Münzkanals 52 und wirkt mit der "Führungsplatte 106 dieses nächsten Münzkanals zusammen, um eine Schutenanordnung zu bilden, durch welche die Münze des nächsten Münzkanals geführt wird, wenn das Betätigungsglied 66 dieses nächsten Münzkanals betätigt wird. Außerdem bildet die Führungsplatte 106 eine Begrenzungsfläche für die jeweils unterste Münze des nächsten Münzkanals, wenn sich das Betätigungsglied in seiner Normalstellung befindet. Da die Führungsplatte 106 senkrecht verläuft, liegen die Münzen 62 innerhalb des Münzenkanals 52 (siehe Fig. 4) jeweils auf ihren Kanten auf. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, erstreckt sich jede Führungsplatte 106 unmittelbar über das zugeordnete Betätigungsglied 66 hinaus und erreicht eine Höhe, welche den Stapel von Münzen 62 in dem zugeordneten Münzkanal 52 hält.
Die Münzenschute 100 enthält ferner einen hinteren Wandteil 108, welcher sich vom letzten Münzkanal 52 nach rechts erstreckt, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Dieser Wandteil 108 endet zusammen mit dem vorderen Wandteil 102 in einem Flanschteil 110, welches an der öffnung 44 der Seitenwand 26 des Gehäuses 22 angeordnet ist und mit dem Schutenteil der Münzschale 40 in Verbindung steht. Wenn somit Münzen infolge der Schwerkraft durch die Schute 100 nach unten rollen, gelangen sie in die Münzschale
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-/IS'i
Zur Inbetriebnahme des Münzenausgabegerätes werden zunächst die Münzkanäle 52 mit Münzen gefüllt, indem die Abdeckhaube 32 zurückgeschwenkt wird und die Münzen in die entsprechenden Kanäle eingelegt werden» und zwar zusammen mit dem entsprechenden Gewicht 64, so daß die Münzen innerhalb der Münzkanäle in ihrer aufrechten Stellung bleiben. Durch Erregen eines beliebigen der Elektromagnete 84 wird das entsprechende Betätigungsglied 66 im Uhrzeigersinn verschwenkt, und zwar dadurch, daß die Ankerplatte 86 vom Elektromagneten 84 angezogen wird. Durch diese Schwenkbewegung des Betätigungsgliedes wird auch das an ihm befestigte Halteteil 68 aus seiner horizontalen Normallage, in welcher es die jeweils unterste Münze hält, in eine geneigte Münzenausgabelage gebracht, in welcher die auf ihm befindliche Münze über das normalerweise als Anschlag dienende Endteil wegrollt und in die Münzschute 100 gelangt, von wo sie in die Münzschale 40 rollt. In Fig. 3 ist das äußerste rechte Betätigungsglied 66 durch strichpunktierte Linien als in dieser seiner betätigten Stellung befindlich dargestellt. Wenn sich das Betätigungsglied 66 im Uhrzeigersinn in seine betätigte Stellung bewegt, dann bewegt sich der obere Teil desselben in eine Stellung, in welcher er die Abwärtsbewegung der nächsten Münze 62 innerhalb des Münzkanals 52 verhindert. Wie bereits im vorangehenden erwähnt, wird nach der Entregung des Elektromagneten 84 das Betätigungsglied 66 durch die Feder 78 im Gegenuhrzeigersinn zurückgezogen, bis seine Rückbewegung durch den Anschlag 88 begrenzt wird. Zu diesem Zeitpunkt kann sich die nächste Münze innerhalb des Münzkanals 52 auf das Halteteil 68 des Betätigungsgliedes und in Anlage mit der Führungsplatte 106 bewegen. In
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dieser Stellung ist die Münze bereit, bei der nächsten Erregung des Elektromagneten 84 ausgegeben zu werden.
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Claims (1)

  1. -M-
    Patentansprüche:
    1. Münzenausgabegerät, gekennzeichnet durch zumindest einen geneigt angeordneten Münzenkanal (52) zur Aufnahme einer Münzensäule; durch an dem Entnahmeende des genannten Münzenkanals (52) angeordnete Münzenentnahmemittel (66, 63, 70), welche normalerweise die jeweils unterste Münze der Münzensäule an ihrem Rand halten und in eine Betätigungsstellung bewegt werden können, in welcher die normalerweise gehaltene Münze in eine Münzschute (100) ausgegeben wird; und durch Betätigungsmittel (78, 80, 84) zum selektiven Bewegen der genannten Ausgabemittel (66, 68, 70) zwischen der normalen Haltestellung und der betätigten Ausgabestellung.
    2. Münzenausgabegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein jedem Ausgabemittel (66, 68, 70) zugeordnetes Führungsglied (106), um zu erreichen, daß eine von den Ausgabemitteln gehaltene Münze in einer annähernd senkrechten Stellung gehalten wird.
    3. Münzenausgabegerät nach einem der Ansprüche oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabemittel (66, 68, 70) schwenkbar (72) gelagert sind, und zwischen einer Normalstellung und einer betätigten Stellung hin- und herbewegt werden können.
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    4. Münzenausgabegerät nach einem der Ansprüche bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Ausgabemittel (66, 68, 70) einen Halteteil (68) aufweisen, welcher sich in annähernd horizontaler Lage erstreckt, um auf seiner Schmalseite eine Münze zu halten, wenn sich das Ausgabemittel in seiner Normal stellung befindet, und welcher bei der Bewegung des Ausgabemittels in die betätigte Stellung in eine geneigte Stellung gelangt, wodurch die auf ihm befindliche Münze von dem Halteteil wegrollt.
    5. Münzenausgabegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil (68) einen Anschlag (70) aufweist, um eine Münze auf dem Halteteil festzuhalten, wenn sich das Ausgabemittel (66, 68, 70) in seiner Normalstel1ung befindet.
    6. Münzenausgabegerät nach einem der Ansprüche oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgabemittel (66, 68, 70) einen oberen Teil aufweist, um eine von ihm gehaltene Münze bei seiner Bewegung in die betätigte Stellung mitzunehmen und um zu verhindern, daß eine weitere Münze aus dem Münzkanal nachrutscht, solange sich das Ausgabemittel in seiner betätigten Stellung befindet.
    7. Münzenausgabegerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gewicht (64), welches an der obersten Münze des Münzstapels innerhalb des Münzkanals (52) anliegt, um die an diesem anliegende sowie die anderen Münzen des Stapels mit annähernd konstanter Kraft in Richtung des Ausgabeendes des Münzkanals (52) zu drehen.
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    8. MUnzenausgabegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Münze berührende Fläche des Gewichts (64) so angeordnet ist, daß die Münzen innerhalb des Münzkanals (52) in annähernd senkrechter Stellung gehalten werden.
    9. MUnzenausgabegerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere Münzkanäle (52), welche zur Aufnahme von Münzen unterschiedlichen Wertes ausgebildet sind und durch dem Ausgabeende jedes dieser Münzenkanäle (52) zugeordneten Ausgabemittels (66, 68, 70).
    10. MUnzenausgabegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Münzkanal (52) ein Führungsglied (106) vorgesehen ist, welches jeweils aus einer innerhalb einer gemeinsamen Münzschute (100) senkrecht angeordneten Platte besteht.
    11. MUnzenausgabegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der einzelnen Münzkanäle in Richtung des Ausgabeendes der genannten Münzschute (100) abnimmt und daß die jeweils einem Münzkanal (52) zugeordnete Führungsplatte (106) die Führungsplatte (106) des in Ausgaberichtung benachbarten Münzkanals überlappt.
    12. MUnzenausgabegerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Betätigungsmittel (78, 80, 84) eine Feder (78) enthalten, durch welche das Ausgabemittel (66, 68, 70) normalerweise in der die Münze haltenden Normalstellung vorgespannt wird, und daß die genannten· Betätigungsmittel ferner einen Elektromagneten (84) enthalten, welcher auf das Ausgabemittel (66, 68, 70)
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    einwirkt, um dieses entgegen der Spannung der Feder (78) in die Münzenausgabestellung zu bewegen.
    13. Verfahren zur Ausgabe von Münzen aus einem Münzkanal zu einer Münzschute, dadurch gekennzeichnet, daß ein Münzkanal (52) in einem spitzen Winkel zur Horizontalen angeordnet wird, daß eine Vielzahl von Münzen in diesem Münzkanal in annähernd senkrechter Lage auf ihren Kanten gehalten werden und daß die jeweils unterste Münze der Vielzahl von Münzen auf ihrer Kante oder Schmalseite in eine Münzschute (100) bewegt wird.
    14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Münze mit ihrem Rand auf einem bewegbaren Trägerglied (66, 68) liegt und daß das genannte Trägerglied (66, 68) in eine Richtung bewegt werden kann, um diese unterste Münze aus dem Münzkanal (52) zu einer Münzschute (100) auszugeben.
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DE2655040A 1975-12-08 1976-12-04 Munzenausgabegerat Expired DE2655040C3 (de)

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