DE4344758A1 - Transportanlage mit Werkstückträgern - Google Patents
Transportanlage mit WerkstückträgernInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G9/00—Apparatus for assisting manual handling having suspended load-carriers movable by hand or gravity
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- B65G35/00—Mechanical conveyors not otherwise provided for
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Description
Die Erfindung betrifft eine Transportanlage mit einer sich
entlang von mehreren Bearbeitungsstationen erstreckenden
Transportlaufbahn für Werkstückträger.
Transportanlagen mit Werkstückträgern, bei welchen die Werk
stückträger ohne motorischen Antrieb zwischen Bearbeitungs
stationen weiterbewegt werden können, sind bekannt. Sie weisen
eine aus drehbaren Rollen zusammengesetzte Rollenbahn auf, auf
welche die Werkstückträger aufgesetzt und von Hand zu einer
nächsten Bearbeitungsstation weitergeschoben oder -gezogen
werden können. Solche Transportanlagen haben den Nachteil, daß
eine Weiterbewegung der Werkstücke von Bearbeitungsstation zu
Bearbeitungsstation nur unter Kraftaufwand durch eine Bedie
nungsperson möglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin,
daß die Rollenbahnen konstruktionsaufwendig und entsprechend
teuer sind, und daß sich beim Weitertransport der Werkstück
träger eine Geräuschbildung nicht verhindern läßt. Außerdem
haben die Rollenbahnen ein relativ großes Eigengewicht und
erfordern wegen Verschmutzung der Rollen und der Rollenlager
stellen einen nicht vernachlässigbaren Wartungsaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportanlage
der eingangs genannten Art unter Vermeidung der vorstehend
genannten Nachteile so auszubilden, daß mit ihnen bei kon
struktiv einfachem Aufbau ein umweltfreundlicher Betrieb auch
ohne einen motorischen Antrieb der Transportanlage möglich
ist.
Die gestellte Aufgabe wird mit der genannten Transportanlage
erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Haupt
anspruches aufgeführten Merkmale gelöst.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Transportanlage rollen
die Werkstückträger reibungsarm allein unter Schwerkraftwir
kung von Bearbeitungsstation zu Bearbeitungsstation und auch
wieder zurück zum Kopf der Transportanlage. Die Laufbahnen der
Transportanlage lassen sich gewichtsarm und weitgehend aus
handelsüblichen Profilen herstellen und in ihrer Transportlän
ge auch nachträglich noch ändern. Zweckmäßig können die Trans
portlaufbahn und auch die Rücklaufbahn der Transportanlage aus
einzelnen zusammensteckbaren Rohrabschnitten bestehen, die an
einfachen Ständern mit längenverstellbaren Vertikalschenkeln
gehalten sind. An diesen Ständern läßt sich die Neigung und
Ausgangshöhe der Laufbahnen in Anpassung an eine erforderliche
Gesamtlänge der Transportanlage und an das Gewicht der ablau
fenden Werkstückträger anpassen. Die Abmessungen der Werk
stückträger sind durch die Breite der Laufbahnen nicht be
schränkt, sondern können in Anpassung an die zu bewegenden
Werkstücke bemessen werden. Das Gewicht der aus wenigen,
leicht montierbaren und einfachen Einzelteilen auch ohne ge
schultes Fachpersonal zusammensetzbaren Transportanlage ist
gering. Am Ende der Transportanlage schwenken die Werkstück
träger nach erfolgter Abnahme der Werkstücke nach unten ab und
rollen über die Rücklaufbahn zum Kopf der Transportanlage
zurück. Dort können die Werkstückträger auf die obere Trans
portlaufbahn entweder von Hand oder mittels eines motorisch
antreibbaren Rückholarmes hochbewegt werden.
Die Transportanlage arbeitet praktisch geräuschlos. Als Trans
portlaufräder und als Rücklaufräder können kugelgelagerte
Rollen aus geräuschdämpfendem Kunststoffmaterial oder mit
einem geräuschdämpfenden Überzug Verwendung finden, deren
Profil an die Schienenform angepaßt ist. Durch die motorlose
Bewegung der Werkstückträger auf der Transportlaufbahn und auf
der Rücklaufbahn ergeben sich keine Sicherheitsprobleme für
die Bedienungspersonen an den Bearbeitungsstationen. Durch
einfache lösbare Stoppvorrichtungen lassen sich die Werkstück
träger an den einzelnen Bearbeitungsstationen anhalten und zum
Weiterlauf zur nächsten Bearbeitungsstation wieder freigeben.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Transportanlage anhand der beiliegenden Zeich
nung näher erläutert.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht der
Transportanlage;
Fig. 2 eine stirnseitige Ansicht des Kopfteiles
der Transportanlage in Richtung des Pfei
les 11 in Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstel
lung eines Abschnittes der Transportanla
ge.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Transportanlage
aus mehreren, in gleichmäßigen Abständen voneinander angeord
neten vertikalen Ständern 10, welche eine von dem Kopf 11 der
Transportanlage zu seinem Ende 12 leicht abwärts geneigt ver
laufende obere Transportlaufbahn 14 und eine vom Ende 12 zum
Kopf 11 der Transportanlage ebenfalls leicht abwärts geneigt
verlaufende untere Rücklaufbahn 15 tragen. Die Laufbahnen 14
und 15 sind für Werkstückträger 13 vorgesehen. Sowohl am Kopf
11 als auch am Ende 12 der Transportanlage sind die obere
Transportlaufbahn 14 und die untere Rücklaufbahn 15 durch
Verbindungsbogen 16 und 17, die einen problemlosen Umlauf der
Werkstückträger 13 ermöglichen, zu einer endlosen Bahn mitein
ander verbunden. An dem ersten kopfseitigen Ständer 10 der
Transportanlage ist ein um eine senkrecht zu den Transportbah
nen 14 und 15 verlaufende horizontale Achse 18 mittels eines
nicht dargestellten Motors drehbarer Rückholarm 19 angeordnet,
mit welchem die Werkstückträger 13 von der unteren Rücklauf
bahn 15 zurück auf die obere Transportlaufbahn 14 über die
Verbindungsbogen 16 hochbewegbar sind.
Der Einzelaufbau der Transportanlage und ihrer Werkstückträger
ist aus Fig. 2 und insbesondere aus der perspektivischen Dar
stellung der Fig. 3 ersichtlich. Demnach bestehen sowohl die
obere Transportlaufbahn 14 als auch die untere Transportlauf
bahn 15 aus jeweils zwei mit Abstand zwischen den einzelnen
Ständern 10 parallel zueinander verlaufenden Rohrabschnitten
14/1, 14/2 oder 15/1, 15/2. Die Ständer 10 sind rahmenartig
gestaltet, wobei zwei vertikale Rahmenschenkel 10/1 und 10/2
jeweils Steckverbindungselemente 20 für die Rohrabschnitte
14/1, 14/2, 15/1, 15/2 tragen. Auch die Verbindungsbogen 16,
17 sind aufgesteckt. Die vertikalen Rahmenschenkel 10/1, 10/2
sind höhenverstellbar oder längenverstellbar ausgebildet,
indem sie in einem unteren Schenkelabschnitt 10/3, der jeweils
in einer Fußplatte 21 endet, längsverstellbar angeordnet sind.
Dabei können die unteren Vertikalschenkelabschnitte 10/3 auch
teleskopartig mit den Vertikalschenkeln 10/1 und 10/2 gekop
pelt sein. Durch die Höhenverstellbarkeit der Vertikalschenkel
der Rahmen 10 läßt sich die Neigung der Laufbahnen 14, 15 in
Anpassung an das Gewicht der Werkstückträger und ihrer aufge
legten Werkstücke einstellen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Werk
stückträger 13 aus einer Auflageplattform 13.1, die jeweils
mit zwei rollengelagerten Kunststofflaufrädern 22 auf den
beiden rohrförmigen Einzelschienen der Transportlaufbahn 14
frei abrollbar aufliegen. In Fig. 3 sind die Drehachsen dieser
Laufrollen 22 mit der Bezugsziffer 23 bezeichnet. Auf der
Unterseite der Auflageplattform 13.1 sind nach unten abstehen
de Träger 24 befestigt, in denen in der Mitte zwischen den
Laufrollenpaaren 22 jeweils ein einzelnes Rücklaufrad 25 ku
gelgelagert ist, das beim Abrollen der Werkstückträger auf der
Transportlaufbahn 14 gegen die Unterseite der durch die Rohr
abschnitte 14/1 und 14/2 gebildeten Einzelschienen anliegt und
an denen auf der Rücklaufbahn 15 die Werkstückträger kopfunter
hängen.
In Fig. 1 ist die Transportrichtung der Transportlaufbahn
durch Pfeile 26 und die Rücklaufrichtung der Rücklaufbahn 15
durch Pfeile 27 bezeichnet. Die entlang der Transportanlage
angeordneten mehreren Bearbeitungsstationen, die sich jeweils
seitlich neben der Transportanlage befinden, sind in der
Zeichnung nicht dargestellt, weil sie nicht erfindungswesent
lich sind. Auf der Höhe dieser nicht dargestellten Bearbei
tungsstationen sind im Bereich der Transportlaufbahn 14 Stopp
elemente vorgesehen, die aus einzelnen, von Hand oder bei
spielsweise elektromagnetisch verstellbaren Stoppfingern be
stehen können und ein Anhalten der in Transportrichtung 26
allein unter Schwerkraft ablaufenden Werkstückträger an den
Bearbeitungsstationen bewirken. Am Ende 12 der Transportanlage
laufen die Werkstückträger 13 über die Bogen 17, welche die
Einzelschienen der Transportlaufbahn 14 mit den Einzelschienen
der Rücklaufbahn verbinden, auf die Rücklaufbahn 15 ab, wo die
Werkstückträger 13 an den Rücklaufrollen 25 hängend bis zum
Kopf 11 der Transportanlage ebenfalls allein unter Schwerkraft
zurücklaufen. Dort werden die Werkstückträger mittels des
Rückholarmes 19 einzeln auf die obere Transportlaufbahn hoch
geholt.
Claims (8)
1. Transportanlage mit einer sich entlang von mehreren Be
arbeitungsstationen erstreckenden Transportlaufbahn für
Werkstückträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Trans
portlaufbahn (14) aus in Transportrichtung (26) leicht
geneigt und mit Abstand voneinander parallel verlaufenden
Einzelschienen (14/1, 14/2) besteht, auf welchen die Werk
stückträger (13) mit jeweils zwei Transportlaufrädern (22)
pro Einzelschiene aufgesetzt sind und unter Schwerkraft
wirkung abrollen, daß unterhalb der Transportlaufbahn (14)
eine Rücklaufbahn (15) ausgebildet ist, die ebenfalls aus
mit Abstand voneinander parallel verlaufenden Einzelschie
nen (15/1, 15/2) besteht, die in der Rücklaufrichtung (27)
leicht geneigt sind und auf welchen die Werkstückträger
(13) kopfunter an zusätzlichen Rücklaufrädern (25) hängend
unter Schwerkraftwirkung abrollen, von denen mindestens
eines pro Einzelschiene vorgesehen ist, und daß die Ein
zelschienen der Transportlaufbahn (14) und der Rücklauf
bahn (15) an den Enden der Laufbahnen miteinander über
Verbindungsbogen (16, 17) zu endlosen Schienen verbunden
sind.
2. Transportanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzelschienen (14/1, 14/2; 15/1, 15/2) der Trans
portlaufbahn (14) und der Rücklaufbahn (15) aus Rohren
gebildet sind und aus einzelnen zusammensteckbaren Rohr
abschnitten, einschließlich der Verbindungsbogen (16, 17),
bestehen.
3. Transportanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zusammensteckbaren Rohrabschnitte der
Laufbahnen (14, 15) an Ständern (10) mit höhenverstell
baren Vertikalschenkeln (10/1, 10/2) gehalten sind.
4. Transportanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckverbindungselemente (20) für die Rohrab
schnitte (14/1, 14/2; 15/1, 15/2) der Einzelschienen an
den Ständern (10) angeordnet sind.
5. Transportanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Rücklaufräder (25)
für das hängende Rückrollen der Werkstückträger (13) je
weils einzeln und mit Abstand zwischen den beiden Trans
portlaufrädern (22) auf der entgegengesetzten Längsseite
der Einzelschienen an den Werkstückträgern (13) gelagert
sind.
6. Transportanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß am Kopfende (11) der Transportanlage
(14) an einem Ständer (10) ein motorisch antreibbarer
Rückholarm (19) zum Hochziehen zurückgelaufener Werkstück
träger (13) von der Rücklaufbahn (15) über die Verbin
dungsbogen (16) auf die Transportlaufbahn (14) gelagert
ist.
7. Transportanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Transportlaufbahn (14) am Kopf
ende (11) und an den einzelnen Bearbeitungsstationen lös
bare Stoppvorrichtungen für die fahrbaren Werkstückträger
(13) vorgesehen sind.
8. Transportanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laufräder (22, 25) aus kugelgela
gerten Profilrollen bestehen, bei welchen mindestens die
glatte Lauffläche aus einem geräuschdämpfenden Kunststoff
material besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934344758 DE4344758A1 (de) | 1993-12-28 | 1993-12-28 | Transportanlage mit Werkstückträgern |
| DE9320415U DE9320415U1 (de) | 1993-12-28 | 1993-12-28 | Transportanlage mit Werkstückträgern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934344758 DE4344758A1 (de) | 1993-12-28 | 1993-12-28 | Transportanlage mit Werkstückträgern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4344758A1 true DE4344758A1 (de) | 1995-06-29 |
Family
ID=6506418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934344758 Ceased DE4344758A1 (de) | 1993-12-28 | 1993-12-28 | Transportanlage mit Werkstückträgern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4344758A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| SU685571A1 (ru) * | 1976-11-10 | 1979-09-15 | Предприятие П/Я Г-4086 | Гравитационный конвейер |
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- 1993-12-28 DE DE19934344758 patent/DE4344758A1/de not_active Ceased
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