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DE4341872A1 - Manueller Messerschärfer - Google Patents

Manueller Messerschärfer

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Publication number
DE4341872A1
DE4341872A1 DE19934341872 DE4341872A DE4341872A1 DE 4341872 A1 DE4341872 A1 DE 4341872A1 DE 19934341872 DE19934341872 DE 19934341872 DE 4341872 A DE4341872 A DE 4341872A DE 4341872 A1 DE4341872 A1 DE 4341872A1
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DE
Germany
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knife sharpener
sharpener according
housing
knife
washers
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Application number
DE19934341872
Other languages
English (en)
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DE4341872C2 (de
Inventor
Udo Rieser
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Individual
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Publication of DE4341872A1 publication Critical patent/DE4341872A1/de
Application granted granted Critical
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/081Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with sharpening elements in interengaging or in mutual contact
    • B24D15/082Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with sharpening elements in interengaging or in mutual contact the elements being rotatable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen manuellen Messerschärfer gemäß Gattungsbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Messerschärfer ist etwa aus der DE-OS 37 02 751 bekannt. Dabei bildet das Gehäuse einen langgestreckten, auf eine Tischfläche aufsetzbaren Körper, der in seinem einen Endab­ schnitt, durch einen Bund von einem längeren, handgriffartig ausgestalteten Abschnitt getrennt, die beiden gleichachsig ange­ ordneten Wetzscheiben sowie darüberliegend, in einem Deckelteil, einen Führungsschlitz enthält, der mit der Ebene des zwischen den beiden Wetzscheiben bestehenden V-förmigen Ringspalts einen spitzen Winkel bildet. Die beiden z. B. aus keramischem Schleif­ material bestehenden Wetzscheiben sind frei drehbar. Durch ihre schräge Achsausrichtung in bezug auf den Führungsschlitz ist zwar gewährleistet, daß beim Hindurchziehen einer Messerklinge durch den letzteren die den V-förmigen Spalt bildenden Flanken der Wetzscheiben auf entgegengesetzten Seiten verhältnismäßig flächig an der Messerklinge zur Anlage kommen. Dennoch erfolgt der Anschliff insoweit ähnlich wie bei einem gehäuselosen, ab­ wälzbaren Messerschärfer mit gegen Federkraft auseinanderdräng­ baren Wetzscheiben nach der EP-PS 0 099 382, im wesentlichen quer zur Schneidkante der Messerklinge, was für einen sauberen Anschliff mit langer Standzeit durchaus wünschenswert ist.
Um jedoch eine stark abgenutzte und ggf. auch noch schartige Schneidkante rascher vorschleifen zu können, ist es wünschens­ wert, dieser zunächst eine Tangentialbewegung in bezug auf die Wetzscheiben zu vermitteln, wie dies etwa bei einem Messerschär­ fer nach der US-PS 2 646 653 der Fall ist, wo paarweise angeord­ nete, in einer Halterung gefaßte Wetzscheiben gegenüber dieser Halterung durch eine Reibungsbremse abbremsbar sind. Eine solche Reibungsbremse erfordert freilich für ihre Aktivierung eine ständig mit der Hand aufzubringende Kraft. Ferner ist sie einer Abnützung unterworfen, durch die ihre Funktionsfähigkeit lang­ fristig in Frage gestellt wird. Bei anderen einschlägigen Messerschärfern sind die Wetzscheiben zum gleichen Zweck drehend antreibbar. Die BE-PS 556 718 offenbart hingegen einen Messer­ schärfer, bei dem die beiden Wetzscheiben in bezug auf einen Handgriff in verschiedenen Positionen durch einen Splint fest­ setzbar sind, um nacheinander verschiedene Stellen der Wetz­ scheiben zum Einsatz bringen zu können.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen manuellen Messerschärfer der im Gattungsbegriff angegebe­ nen Art so auszubilden, daß er sowohl nach Art etwa desjenigen aus der DE-OS 37 02 751 mit frei drehbaren Wetzscheiben als auch eines solchen mit zwangsweise stillgesetzten Wetzscheiben einge­ setzt werden kann, um einer Messerklinge in bezug auf die Schneidkante zunächst einen längsverlaufenden Grobschliff und danach einen querverlaufenden Feinschliff vermitteln zu können. Dabei aber soll die Stillsetzung auf einfache und bequeme Weise dauerhaft zu erreichen sein.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch das Kennzeichnungsmerk­ mal des Anspruchs 1 gelöst.
Die Unteransprüche geben darüberhinausgehend vorteilhafte Ausge­ staltungsmöglichkeiten an, wie sie z. B. zusätzlich der Handhab­ barkeit des betreffenden Messerschärfers zugute kommen.
Nachfolgend wird ein entsprechendes bevorzugtes Ausführungsbei­ spiel anhand der Figuren im einzelnen beschrieben. Davon zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des betreffenden Messerschärfers, teilweise geschnitten (Schnittlinie I-I in Fig. 2),
Fig. 2 eine Draufsicht auf den gleichen Messerschärfer, teil­ weise geschnitten,
Fig. 3 einen Wälzkörper mit den beiden Wetzscheiben und weiteren Teilen, im wesentlichen geschnitten,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1 und
Fig. 5 eine Seitenansicht einer der Wetzscheiben, zur Hälfte ge­ schnitten.
Der dargestellte Messerschärfer weist ein gebogenes, brückenar­ tig gestaltetes Gehäuse 2 auf, das in zwei ebenen, miteinander fluchtenden Endflächen 4 und 6 endet. Auf diese Weise ist der Messerschärfer standsicher auf eine Tischfläche aufsetzbar, wo­ bei er jedoch mit seinem über die Tischfläche erhabenen Mittel­ abschnitt 8 einen mit einer Hand zu umspannenden Handgriff bil­ det. Während das Gehäuse 2 im Bereich der Endfläche 4 schlank ist, erweitert es sich zur entsprechend größeren Endfläche 6 hin stetig, so daß dort Raum besteht für die Aufnahme der funktions­ wesentlichen Elemente. Im übrigen ist das Gehäuse 2 in Blick­ richtung der Fig. 1 längsgeteilt.
Während in dem unteren Gehäuseteile 10 zwei aus einem kera­ mischen Schleifmaterial bestehende Wetzscheiben 14 und 16 wie auch - zu einem später noch beschriebenen Zweck - eine Wippe 18 gelagert sind, weist der obere Gehäuseteil 12 oberhalb der Wetz­ scheiben 14 und 16 einen querverlaufenden Führungsschlitz 20 auf, der zur Seite des mit der Hand zu umspannenden Gehäusemit­ telabschnitts 8 hin durch einen Bund 22 begrenzt ist. Sodann sind in dem Gehäuseteil 12 stirnseitig an dem weiteren Endab­ schnitt 24 nebeneinanderliegend zwei Druckknöpfe 26 und 28 gela­ gert.
Die Gestalt der beiden Wetzscheiben 14 und 16 geht aus Fig. 5 hervor. Mit einer Verzahnung 30 stirnseitig ineinandergreifend sind sie gemeinsam auf einer zylindrischen Achse 32 gelagert, mit der in der Nähe ihres einen Endes eine Planscheibe 34 inte­ gral verbunden ist. Zum entgegengesetzten Ende der Achse 32 hin ist auf die Scheibe 34 die Wetzscheibe 14 aufgeklebt. Die Wetz­ scheibe 16 ist auf der Achse 32 axial verschiebbar, wobei sie jedoch durch eine sich an einem Bund 36 abstützende Wendeldruck­ feder 38 gegen die Scheibe 14 gedrückt wird, mit der sie über­ dies durch die Verzahnung 30 drehfest verbunden ist. Mit ihren beiden Enden ist die Achse 32 in entsprechenden Aussparungen 40 und 42 innenseitiger Rippenpaare 44, 46 bzw. 48, 50 des Gehäuses 2 drehbar gelagert.
Die Scheibe 34 weist einen Kranz axialverlaufender Löcher 52 auf, in die ein eine Fortsetzung des Druckknopfes 26 bildender Stift 54 einzugreifen vermag, wenn der Druckknopf bis etwa zur Bündigkeit mit dem Gehäuse 2 in dieses eingedrückt wird. Auf diese Weise ist die Scheibe 34 samt den Wetzscheiben 14 und 16 gegen eine Drehbewegung blockierbar. Zusammen mit einem ent­ sprechenden Loch in der Rippe 48 bildet der Stift 54 eine zu­ sätzliche Führung für den Druckknopf 26, während der Druckknopf 28 auf ähnliche Weise durch einen kürzeren Stift 56 geführt wird. Die Wippe 18 dient dazu, den Druckknopf 26 nach dem Ein­ drücken vermittels des Druckknopfes 28 wieder nach außen führen und damit die durch den Stift 54 herbeigeführte Blockierung der Wetzscheiben 14 und 16 aufheben zu können. Zu diesem Zweck ist die Wippe 18 mit einer senkrecht zu der Endfläche 6 verlaufenden Achse 58 in dem Gehäuse 2 gelagert und weist an ihren Enden zwei zu der Achse 58 parallel laufende Mitnehmerstifte 60 und 62 auf, die in entsprechende Löcher der beiden Druckknöpfe 26 und 28 eingreifen. Ein an das untere Gehäuseteil 10 angeformter, etwas biegeelastischer Stift 63, der mit dem einen Wippenende rastend zum Eingriff kommt, vermag die Wippe 18 in der einen oder ande­ ren ihrer beiden Endstellungen zu fixieren.
Auf ihren einander zugewandten Stirnseiten sind die beiden Wetz­ scheiben 14 und 16 bis in die Verzahnung 30 hinein konisch, um auf diese Weise einen V-förmig profilierten Ringspalt 64 zu bil­ den. Durch entsprechende Orientierung der Achse 32 bildet die Mittelebene des Ringspalts 64 mit dem Führungsschlitz 20 in dem oberen Gehäuseteil 12 einen spitzen Winkel von z. B. 9°, durch den in so weit bekannter Weise ein verhältnismäßig großflächiger Angriff an der zu schärfenden Messerklinge ermöglicht wird. Die axiale Nachgiebigkeit der Wetzscheibe 14 ermöglicht es der Mes­ serklinge, zwischen die beiden Wetzscheiben 14 und 16 einzudrin­ gen und dabei in an sich bekannter Weise einen zu der Schneid­ kante im wesentlichen querverlaufenden Feinschliff zu erfahren. Wird die Drehbewegung der Wetzscheiben 14 und 16 jedoch durch Eindrücken des Druckknopfes 26 blockiert, so erfolgt beim Hin­ durchziehen der Messerklinge durch den Führungsschlitz 20 ein längsverlaufender Grobschliff, womit sich rasch etwaige Kerben beseitigen und eine gewisse Grundschärfe erreichen lassen.
In jedem Fall kann das gefällige Gehäuse 2 mit der Hand stand­ sicher auf eine Tischfläche aufgedrückt und darauf gehalten wer­ den, so daß die ganze Aufmerksamkeit der Führung der Messer­ klinge zugewandt werden kann und eine Verletzungsgefahr weitge­ hend ausgeräumt ist. Einen zusätzlichen Schutz in diesem Sinn bietet der Bund 22, der zugleich eine Anlage für die zu schär­ fende Messerklinge bildet.
Die beiden Gehäuseteile 10 und 12 können aus Kunststoff herge­ stellt und in dem Fertigungstechniker geläufiger Weise miteinan­ der verschraubt, verrastet oder verklebt sein (was hier als nicht zur eigentlichen Erfindung gehörig nicht weiter darge­ stellt ist). Zur erleichterten Ableitung von Schleifstaub können die beiden Wetzscheiben 14 und 16 stirnseitig an ihren den V- förmigen Ringspalt 64 bildenden Wandungen in an sich bekannter Weise eine Profilierung in Gestalt von etwa spiralig nach außen laufenden Nuten 66 aufweisen.

Claims (14)

1. Manueller Messerschärfer mit zwei gleichachsig einander gegenüberstehenden und zwischen sich einen sich nach außen zu erweiternden, etwa V-förmigen Ringspalt (64) bildenden Wetzscheiben (14, 16), die in einem auf eine Tischfläche oder dergl. aufsetzbaren und/oder mit einer Hand zu halten­ den Gehäuse (2) drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeich­ net, daß die Drehbewegung der Wetzscheiben (14, 16) durch eine willkürlich lösbare, festlegbare Arretierung vom Ge­ häuse (2) her blockierbar ist.
2. Messerschärfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wetzscheiben (14, 16) unter Überwindung einer Federkraft gegeneinander axialverschiebbar sind.
3. Messerschärfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiden Wetzscheiben (14, 16) drehfest miteinan­ der gekuppelt sind.
4. Messerschärfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wetzscheiben (14, 16) stirnseitig ineinandergrei­ fende Verzahnungen (30) aufweisen.
5. Messerschärfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die beiden Wetzscheiben (14, 16) in an sich bekannter Weise stirnseitig an ihren den V-förmi­ gen Ringspalt (64) bildenden Wandungen eine Profilierung in Gestalt von im wesentlichen spiralig nach außen laufenden Nuten (66) aufweisen.
6. Messerschärfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die beiden Wetzscheiben (14, 16) in an sich bekannter Weise aus einem keramischen Schleifma­ terial bestehen.
7. Messerschärfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Arretierung in der einen oder anderen zweier Endstellungen rastend fixierbar ist.
8. Messerschärfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Arretierung ein mit zumindest einer der beiden Wetzscheiben (14, 16) - unmittelbar oder mittelbar - formschlüssig zum Eingriff zu bringendes Blockierglied aufweist.
9. Messerschärfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockierglied, aus einem in ein beliebiges eines Kranzes von Löchern (52) an der Stirnseite der betreffenden Wetz­ scheibe (16) einführbaren Stift (54) besteht.
10. Messerschärfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stift (54) an einem (26) zweier in dem Gehäuse (2) gelagerter Druckknöpfe (26, 28) befindet, die, durch eine gleichfalls in dem Gehäuse (2) gelagerte Wippe (18) mitein­ ander gekuppelt, wechselweise aus dem Gehäuse hervortreten.
11. Messerschärfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2), brückenartig gestaltet, einen mit seinen beiden Enden standsicher auf eine Tischfläche aufsetzbaren Handgriff bildet und daß die Wetzscheiben (14, 16) samt den ihnen funktionsmäßig zugeord­ neten Elementen (18, 20, 26, 28, 32, 34, 38) sich in einem (24) - hierzu vorzugsweise großvolumigeren - der beiden Endabschnitte des brückenartigen Gehäuses befinden.
12. Messerschärfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) über dem zwischen den Wetzscheiben (14, 16) bestehenden V-förmigen Ringspalt (64) einen Messerführungsschlitz (20) aufweist.
13. Messerschärfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerführungsschlitz (20) mit der Ebene des V-förmigen Ringspalts (64) einen spitzen Winkel bildet.
14. Messerschärfer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Messerführungsschlitz (20) zur Seite des mit der Hand erfaßbaren Gehäusemittelabschnitts (8) hin durch einen Bund (22) begrenzt ist.
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