DE4340009A1 - Autohecktransportbrücke zum Transport von Fahrrädern - Google Patents
Autohecktransportbrücke zum Transport von FahrrädernInfo
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- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R9/00—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
- B60R9/06—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like at vehicle front or rear
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- B60R9/10—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like specially adapted for sports gear for cycles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
Fahrräder haben, da ohne Fremdenergie angetrieben, einen begrenzten Aktionsradius. Da
das Fahrrad aber als Freizeitgerät eine große Rolle spielt, besteht ein Interesse, das Rad
dorthin zu verbringen, wo es als Sportgerät eingesetzt werden soll.
Eine zunehmend größere Bedeutung bekommt das Fahrrad als Verbundverkehrsmittel
mit dem KFZ, das es die Ergänzung zweier Individualfahrzeuge darstellt. Der große
Radius des KFZ kombiniert mit der wenig Restriktionen unterworfenen Mobilität des
Fahrrades in der Makrostruktur der Städte kann ein vernünftiger Lösungsbeitrag zur
Lösung unserer urbanen Verkehrsprobleme sein.
Es gibt heute Fahrradtransporteinrichtungen für PKW in verschiedenen Ausführungen.
Meist wird dabei das Fahrrad auf dem Fahrzeugdach transportiert da dies eine Lösung
ist, die wenig Investitionen erfordert.
Diese Lösungen sind jedoch für den täglichen Gebrauch ungeeignet, da die schwierige
Verladung auf das Dach mühsam und mit Sicherheitsproblemen verbunden ist. Zwar gibt
es auch hier Ansätze, die das Heben erleichtern; jedoch bleibt es nachteilig, daß diese
Funktion eine genaue Adaption der Transporteinrichtung auf das zu transportierende
Fahrrad erforderlich macht.
Weiter gibt es Transportträger, die an der Heckklappe befestigt werden. Diese haben
jedoch den Nachteil, daß die Fahrräder relativ hoch transportiert werden und der Zugang
zum Laderaum des Fahrzeugs eingeschränkt wird.
Weiter gibt es noch Fahrradträger, die auf eine vorhandene Anhängerkupplung
aufgesetzt werden. Hier besteht der Nachteil, daß das Vorhandensein einer
Anhängerkupplung Voraussetzung ist.
Wie bei den vorgenannten Lösungen ist es von großem Nachteil, daß der Benutzer sich
entscheiden muß, ob er die Transporteinrichtung bei Nichtgebrauch am Fahrzeug beläßt,
obwohl sie die Funktionalität des Fahrzeug einschränkt oder ob er die
Transporteinrichtung abmontiert und damit allerdings die Verfügbarkeit für
Transportaufgaben verringert und eine zusätzliche Lagermöglichkeit beanspruchen muß.
Aufgabe der Erfindung ist es also, eine Lösung zu finden, die ein einfaches und schnelles
Verladen des oder der Fahrräder ermöglicht. Gleichzeitig sollte die Transporteinrichtung
solange kein Transportbedarf besteht den Verkehrsraumbedarf des Fahrzeuges nicht
unnötig vergrößern. Trotzdem muß die Einrichtung überall und jederzeit verfügbar sein
und mit wenigen Handgriffen einsatzbereit gemacht werden können.
Die erfindungsmäßige Lösung sieht aus Sicherheitsgründen und aus Gründen des
Komforts einen Transport von Fahrrädern am Fahrzeugheck vor. Die Ladeebene sollte
möglichst tief sein, so daß die Fahrräder ohne große Anstrengung auf das Fahrzeug
aufgelastet werden können. Die niedrige Ladeebene ist auch für den Verschluß der
Gepäckbrücke mit einer Plane vorteilhaft, da diese dann nicht unnötig über die
Fahrzeuglinie hinausragt.
Der erfindungsmäßige Transportträger ist am Fahrzeugrahmen ähnlich einer klassischen
PKW-Anhängerkupplung befestigt im allgemeinen an beiden Rahmenholmen
verschraubt.
Die erfindungsgemäße Transporteinrichtung besteht aus einem
starren, am Fahrzeugrahmen verschraubten Teil, der ein
teleskopartig ausziehbares zweites Teil führt. Dieses zweite
Teil ist die eigentliche Transportebene, die für den Einsatz
des Transportträgers ausgezogen wird.
Um ein Verkanten beim Auszug zu verhindern können beide
Seiten des Auszugs mit einer Verzahnung versehen und mit
einer Welle verbunden sein.
Der Auszug kann je nach benötigter Transportbreite in Stufen
erfolgen, vorteilhaft sind z. B. bei einer Transportkapazität
von zwei Fahrrädern zwei Stufen. So wird die Fahrzeuglänge
nur nach notwendigem Bedarf vergrößert.
Ein Ausführungsbeispiel wird im folgenden unter Hinweis auf
die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es stellen
dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Trägereinheit mit
teleskopartigem Auszug;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Trägereinheit mit
nichtlinearer Führung bei eingefahrenem
Tablar;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer
Autohecktransportbrücke, die für den
Transport von zwei Rädern ausgezogen ist;
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Trägereinheit in
Transportstellung für ein Fahrrad.
Hierbei besteht das rahmenfest montierte Teil der
Konstruktion nicht aus einem teleskopähnlichen Gebilde
sondern aus Führungsschienen, die keinen linearen Verlauf
haben muß (Fig. 2). Vorteilhaft dabei ist, daß die
Trägerkonstruktion und der eingefahrene Träger noch enger am
Fahrzeugboden anliegen können.
Die Transportebene besteht aus einer Rohr- oder
Blechkonstruktion und kann durch ein flächiges Material wie
Blech oder dgl. mehr ausgekleidet sein. Meist wird die
Transportebene die Linie des Fahrzeugbodens so fortsetzen,
daß die Bodenfreiheit nicht eingeschränkt wird. Die
Transportebene kann also leicht ansteigend sein (Fig. 1).
In einer Weiterbildung wird die Transportebene in der
ansteigenden Fahrzeugbodenlinie ausgezogen und dann in ihrer
Neigung regiliert (Fig. 3). Die Transportebene läßt sich so
bis ungefähr in die Horizontale abgesenken. So ergibt sich
dann eine waagerechte Transportebene.
Wie in Fig. 1 gezeigt läßt sich aus dem Tablar 5 die
Heckreeling 2 und 3 des Transportträgers hochklappen und
verriegeln. Die Heckreeling trägt die Heckbeleuchtung 1, die
mit einem Kontakt versehen sein kann, der die Beleuchtung 1
in eingeklapptem Zustand außer Betrieb setzt. Solange das
Trägertablar 5 in der Linearführung 4 eingefahren ist,
zeigen die Lampengläser nach oben in Richtung Fahrzeugboden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Konstruktion hat den
Vorteil, daß die Beleuchtung 1 genauso wie der Träger als
solches nicht für den Einsatz montiert werden müssen,
sondern jederzeit nach wenigen Handgriffen einsatzklar sind.
Wenn der Träger ganz ausgezogen ist, kann eine zweite, dem
Fahrzeugheck zugerichtete Reeling hochgeklappt werden 3.
An jeder Reeling sind Klemmzangen, die den bzw. die
Fahrradrahmen über dem Tretlager aufnehmen.
Dadurch können auch vom klassischen Diamantrahmen
abweichende Rahmenkonstruktionen problemlos transportiert
werden, da die meisten Rahmen ein Sattelrohr haben, das auf
das Tretlager zuläuft.
Weiter sind an der Reeling Befestigungspunkte, an denen eine
Persenning befestigt werden kann.
Die Fig. 4 zeigt die Trägereinheit in Transportstellung für
ein Fahrrad.
Claims (8)
1. Fahrzeughecktransportbrücke vorzugsweise für Fahrradtransport, dadurch
gekennzeichnet, daß sie bei Bedarf teleskopartig in Stufen vom Fahrzeugunterboden
ausgezogen werden kann und bei Nichtbedarf dorthin zurückgeschoben werden kann.
2. Fahrzeughecktransportbrücke dadurch gekennzeichnet daß sie durch
Führungsschienen, die am Fahrzeugrahmen befestigt sind geführt wird und dadurch nicht
an einen linearen Führungsverlauf gebunden ist.
3. Fahrzeughecktransportbrücke dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer
hochklappbaren Scheinwerferbatterie ausgerüstet ist.
4. Fahrzeughecktransportbrücke dadurch gekennzeichnet, daß die Scheinwerferbatterie
Bestandteil der hinteren Trägerreeling ist, und so umgeklappt werden kann, daß die
Scheinwerfer in eingeschobenem Zustand nach oben zum Fahrzeugboden ausgerichtet
sind.
5. Fahrzeughecktransportbrücke dadurch gekennzeichnet, daß der Träger mit einer aus
dem ausziehbaren Grundtablar ausklappbaren Frontreeling ausgestattet ist.
6. Fahrzeughecktransportbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß beide
Schubaufnahmen des Trägers verzahnt und mittels einer Welle und zwei Zahnräder
gegen ein einseitiges Verkanten beim Parallelauszug verbunden sein können.
7. Fahrzeughecktransportbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
hintere und die vordere Reeling mit Befestigungsösen versehen ist, die zur Befestigung
einer Persenning dienen.
8. Fahrzeughecktransportbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im
Auszugtablar eine Rollo untergebracht ist, aus dem bei ausgezogenem Heckträger eine
Schutzpersenning ausgerollt und über die Heckpersenning gezogen und am hinteren
Tablarende befestigt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934340009 DE4340009C2 (de) | 1993-11-24 | 1993-11-24 | Fahrzeughecktransportbrücke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19934340009 DE4340009C2 (de) | 1993-11-24 | 1993-11-24 | Fahrzeughecktransportbrücke |
Publications (2)
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|---|---|
| DE4340009A1 true DE4340009A1 (de) | 1995-06-08 |
| DE4340009C2 DE4340009C2 (de) | 1996-06-20 |
Family
ID=6503306
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19934340009 Expired - Fee Related DE4340009C2 (de) | 1993-11-24 | 1993-11-24 | Fahrzeughecktransportbrücke |
Country Status (1)
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Also Published As
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Legal Events
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Owner name: ELLSAESSER, DIETRICH GERHARD, 79110 FREIBURG, DE |
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