DE4235679C2 - Gerät zum Einsetzen von Brennstäben in ein Brennelement (Kernbrennelementanordnung) für Kernreaktoren - Google Patents
Gerät zum Einsetzen von Brennstäben in ein Brennelement (Kernbrennelementanordnung) für KernreaktorenInfo
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum
Einsetzen von Brennstäben in ein Brennelement
(Kernbrennelementanordnung) für Kernreaktoren, gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine herkömmliche Brennelementanordnung ist beispiels
weise in der US-PS 50 68 081 beschrieben und in der anliegenden
Fig. 2 gezeigt. In Fig. 2 bezeichnen die Bezugszeichen
1 und 2 jeweils Deck- und Bodendüsen bzw. Abschlußteile,
die vertikal angeordnet und gegenseitig beabstandet
sind, wobei zwischen der Deckdüse (Deck-Abschlußteil) 1 und
der Bodendüse (Boden-Abschlußteil) 2 mehrere fest angebrachte
Steuerstab-Führungsrohre 3 (im folgenden auch als
Führungsrohre 3 bezeichnet) vorhanden sind. Im mittleren
Abschnitt der Führungsrohre 3 ist eine Vielzahl von Gittern
4 vertikal angeordnet und gegenseitig beabstandet.
Die Gitter 4 sind, wie in den Fig. 3 bis 5 gezeigt,
durch eine Vielzahl von Streifen 7 gebildet, die aus dünnen
Metallstreifen mit in ihrer Längsrichtung ausgebildeten
Schlitzen 8 hergestellt sind, wobei die Schlitze 8 zur Bil
dung von Gittern miteinander verriegelt bzw. in Eingriff
gebracht werden. In den in den Gittern gebildeten Gitterzellen
5 sind eine Vertiefung (oder ein Vorsprung) 9 und
eine Feder 10 an jeder der gegenüberliegenden Wände der
Gitterzellen 5 vorhanden. Ein in eine Gitterzelle 5 eingeführter
Brennstab 6 wird durch die Feder 10 gegen den Vorsprung
9 gedrückt, wodurch der Brennstab 6 fest in der Gitterzelle
5 gehalten wird.
Ein Verfahren zum Einführen eines Brennstabs 6 in eine
Gitterzelle 5 ist beispielsweise aus der japanischen Patentanmeldung
mit der Offenlegungsnummer (Kokai) H2-181,699
bekannt. Dort wird eine Schlüsseleinrichtung zur Deaktivierung
der Feder 10 eingesetzt und die Spitze eines Brennstabs
6 wird mittels einer Einzieheinrichtung ergriffen,
die dann das Einziehen des Brennstabs 6 in die Gitterzelle
5 ermöglicht.
Jedoch bereiten solche Verfahren Probleme aufgrund der
Notwendigkeit einer Einzieheinrichtung und anderer zugehöriger
Steuereinrichtungen. Weiterhin führt die Komplexität
der Einrichtungen dazu, daß die Betriebsvorgänge mühsam und
langwierig werden.
Aus der EP 0 138 711 A2 ist ein Gerät zum Einsetzen von
Brennstäben in ein Brennelement gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 bekannt. Das Brennelement enthält eine
Mehrzahl von Brennstäben, die in Gittern gehalten sind und
zur Erneuerung des Brennelementgerüsts aus diesem herausgezogen
und in ein neues Brennelementgerüst eingeführt werden
können. Die Demontage erfolgt mit Hilfe einer Hebebühne und
entsprechender Halteelemente.
In der DE 39 38 163 A1 ist ein Gitter für ein Brennelement
und ein Verfahren zum Zusammenbauen des Gitters erläutert.
Die Brennstäbe werden in die Gitterzellen der Gitter
eingeschoben, während Haltefedern in ihre inaktive Position
verlagert sind. Anschließend werden die Haltefedern wieder
freigegeben und halten die Brennstäbe in den Gitterzellen
der Gitter fest.
Aus der EP 0 337 808 A1 ist ein Gerät zum Einbringen
von Brennstäben in einen Zwischenlagebehälter bekannt,
dem die Brennstäbe derart in einen Zwischenbehälter eingebracht
werden, daß ihr gegenseitiger Abstand geringer ist
als in einem aktiven Brennelement.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum
Einsetzen von Brennstäben in ein Brennelement zu schaffen,
das einfachen mechanischen Aufbau besitzt und eine effiziente
Einführung der Brennstäbe in die Gitter derart ermöglicht,
daß die Gefahr von Oberflächenbeschädigungen der
Brennstäbe minimal ist.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 genannten
Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Gemäß vorliegender Erfindung ist es möglich, die Brennstäbe
in die Gitter einzuführen, indem zunächst die Gitter
in den Gitterstützrahmen angeordnet werden, wobei es durch
einfaches Betätigen der fluidbetriebenen Beschickungszylinder
möglich ist, die ausgewählten Brennstäbe aus dem Brennstabmagazin
in Richtung der Gitter zu drücken und die
Brennstäbe unter Abstützung durch die Stützwalzen in die
entsprechenden Gitterzellen einzuführen. Der Zusammenbau
benötigt daher lediglich den Betrieb der druckbetriebenen
Lade- oder Beschickungszylinder in Verbindung mit den
Stützwalzen und einem Brennstabmagazin, das die Mehrzahl von
Brennstäben hält. Der Aufbau des Geräts ist demzufolge verglichen
mit einem herkömmlichen Gerät wie etwa dem System mit
Einziehstäben beträchtlich vereinfacht.
Auch der Bedienungs- bzw. Betriebsablauf ist entsprechend
vereinfacht, da die Notwendigkeit komplexer Vorgänge
wie etwa des Ergreifens der Brennstäbe entfällt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrie
ben. Es zeigt
Fig. 1 eine Schrägansicht eines ersten Ausführungsbei
spiels des erfindungsgemäßen Geräts,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines herkömmlichen Brenn
elements,
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Streifens, der bei der
Bildung der Gitterzellen der Gitter eingesetzt wird,
Fig. 4 eine Querschnittsansicht eines Brennelements,
das eine Mehrzahl von Brennstäben und eine Mehrzahl von Füh
rungsrohren enthält, die das Element bzw. die Anordnung zu
sammenhalten, und
Fig. 5 eine vergrößerte Teilansicht einer einen Brenn
stab fest darin haltenden Gitterzelle.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird ein erstes bevorzugtes
Ausführungsbeispiel beschrieben. Bei der folgenden Erläute
rung sind die Komponentenabschnitte, die mit dem herkömmli
chen Brennelement übereinstimmen, mit denselben Bezugszahlen
versehen und werden nicht nochmals beschrieben. Bei den
nachfolgenden Ausführungen ist die Richtung jeweils auf
die Wander- oder Transportrichtung der Brennstäbe bezogen,
die in Längsrichtung von links nach rechts in den Figuren
wandern. Daher wird die linke Seite eines Komponentenab
schnitts als Eintrittsseite und dessen rechte Seite als Aus
trittsseite bezeichnet.
Das Gerät umfaßt:
ein Brennstabmagazin 20 rechteckförmiger Rohrgestalt, in dem eine Mehrzahl von luftbetriebenen Lade- bzw. Beschickungszylindern 21 (im folgenden auch als Luft-Zylinder bezeichnet) mit kürzerer Länge als die Brennstäbe 6 untergebracht sind, die koaxial mit den Brennstäben 6 angeordnet und in gleicher Anzahl wie diese vorgesehen sind,
Brennstäbe 6, die im Magazin 20 koaxial mit den Luft-Zy lindern 21 untergebracht sind und durch die Luft-Zylinder 21 in einer Richtung (nach rechts in Fig. 1) gedrückt werden,
eine Vielzahl von Gitterstützrahmen 30 (im folgenden auch als Gitterstützen 30 bezeichnet), die in Richtung der Brennstäbe 6 beabstandet sind und zum frei abnehmbaren Halten von Git tern 4 derart, daß die Gitterzellen 5 in die Richtung der Brennstäbe 6 weisen, dienen,
eine Vielzahl von Brennstab-Stützwalzen 40, die an einer jeweiligen Eintrittsseite der Gitterstütze 30 (d. h. zwischen einem Stützrahmen 30 und dem Brennstabmagazin 20) angeordnet sind und eine unterseitige Stützung der aus dem Brennstabmagazin 20 austretenden und in die Gitterzellen 5 eintretenden Brennstäbe 6 bereitstellen, um ein Durchhängen der Brenn stäbe 6 zu vermeiden,
eine Expander-Aufspannvorrichtung (expander jig) 50, die in das Innere des Raums der an den Gitterzellen 5 angeord neten Führungsrohre 3 eingeführt wird und zur Ausbauchung des oder der Führungsrohre 3 eingesetzt wird,
einer Anhebeeinrichtung 60, die nicht nur die Gitter stütze 30 stützt, sondern auch die Funktion des Anhebens des Brennelements in eine vertikale Position durchführt, wenn der Zusammenbau beendet ist, und
einen Anschlag 70, der sich an der Austrittsseite (der rech ten Seite in Fig. 1) der Gitterstütze 30 befindet, die am weitesten ent fernt vom Brennstabmagazin 20 angeordnet ist.
ein Brennstabmagazin 20 rechteckförmiger Rohrgestalt, in dem eine Mehrzahl von luftbetriebenen Lade- bzw. Beschickungszylindern 21 (im folgenden auch als Luft-Zylinder bezeichnet) mit kürzerer Länge als die Brennstäbe 6 untergebracht sind, die koaxial mit den Brennstäben 6 angeordnet und in gleicher Anzahl wie diese vorgesehen sind,
Brennstäbe 6, die im Magazin 20 koaxial mit den Luft-Zy lindern 21 untergebracht sind und durch die Luft-Zylinder 21 in einer Richtung (nach rechts in Fig. 1) gedrückt werden,
eine Vielzahl von Gitterstützrahmen 30 (im folgenden auch als Gitterstützen 30 bezeichnet), die in Richtung der Brennstäbe 6 beabstandet sind und zum frei abnehmbaren Halten von Git tern 4 derart, daß die Gitterzellen 5 in die Richtung der Brennstäbe 6 weisen, dienen,
eine Vielzahl von Brennstab-Stützwalzen 40, die an einer jeweiligen Eintrittsseite der Gitterstütze 30 (d. h. zwischen einem Stützrahmen 30 und dem Brennstabmagazin 20) angeordnet sind und eine unterseitige Stützung der aus dem Brennstabmagazin 20 austretenden und in die Gitterzellen 5 eintretenden Brennstäbe 6 bereitstellen, um ein Durchhängen der Brenn stäbe 6 zu vermeiden,
eine Expander-Aufspannvorrichtung (expander jig) 50, die in das Innere des Raums der an den Gitterzellen 5 angeord neten Führungsrohre 3 eingeführt wird und zur Ausbauchung des oder der Führungsrohre 3 eingesetzt wird,
einer Anhebeeinrichtung 60, die nicht nur die Gitter stütze 30 stützt, sondern auch die Funktion des Anhebens des Brennelements in eine vertikale Position durchführt, wenn der Zusammenbau beendet ist, und
einen Anschlag 70, der sich an der Austrittsseite (der rech ten Seite in Fig. 1) der Gitterstütze 30 befindet, die am weitesten ent fernt vom Brennstabmagazin 20 angeordnet ist.
An der Eintrittsseite (linke Seite in Fig. 1) des Brennstab
magazins 20 ist eine Luftversorgungs-Schalteinrichtung 22
angeordnet, an der über Versorungsleitungen 23a, 23b eine
Luftversorgungseinheit oder Luftquelleneinheit 23 zur Zufüh
rung von Luft mit einem gegebenen Druck zur Luftversorgungs-
Schalteinrichtung 22 angebracht ist.
Die Luftversorgungs-Schalteinrichtung 22 ist derart aufge
baut, daß die von der Luftquelleneinheit 23 zugeführte Luft
selektiv den Luft-Zylindern 21 zugeführt werden kann, um
ausgewählte Brennstäbe 6 im Brennstabmaga
zin 20 nach außen zu drücken.
Die an der Austrittsseite des Brennstabmagazins 20 angeord
neten Stützwalzen 40 bestehen aus einer Leerlaufwalze 41 und
einer Antriebswalze 42, die am oberen Bereich einer Stützba
sis 61 der Anhebeeinrichtung 60 angeordnet ist.
Die Leerlauf- oder Mitläuferwalze 41 weist einen diese
frei drehbar tragenden Mitläufer-Rahmen 41a,
eine eine frei bewegliche vertikale Stütze für den Rahmen
41a bereitstellende, mit Gewinde versehene Stütze 41b und
einen Mitläufer-Zylinder 41d auf, der die mit Gewinde verse
hene Stütze 41b über eine Basisplatte 41c quer zur Richtung
der Brennstäbe 6 bewegt.
Die Antriebswalze 42 wird frei drehbar durch einen Antriebs
walzen-Rahmen 42a gehalten, der am Seitenbereich der Stütz
basis 61 der Anhebeeinrichtung 60 angeordnet ist, und wird
durch eine externe Leistungs- bzw. Antriebseinheit angetrie
ben. Der Antriebswalzen-Rahmen 42a ist vertikal frei beweg
lich mittels einer mit Gewinde versehenen Stütze 42b gehal
ten.
Das Spitzenende (linkes Ende in Fig. 1) jeder Expander-Auf
spannvorrichtung 50 ist mit einer bekannten Ausbauchungsein
richtung zum Ausbauchen des Führungsrohres 3 versehen. Die
Aufspannvorrichtungen sind in der Richtung der Brennstäbe 6
frei bewegbar an der Aufspannvorrichtungs-Basis 51 angeord
net, so daß sie ins Innere der Führungsrohre 3 eingeführt
werden können.
Die Anhebeeinrichtung 60 weist eine an der Austrittsseite
(rechts in Fig. 1) des Brennstabmagazins 20 angeordnete und
sich in Richtung der Brennstäbe 6 erstreckende drehende Ba
sisplatte 61 und eine unterhalb des eintrittsseitigen Endes
der drehenden Basis 61 angeordnete Dreheinrichtung 62 zum
Drehen der Anhebeeinrichtung 60 aus einer horizontalen Posi
tion in eine vertikale Position auf.
Der Anschlag 70 umfaßt eine rechteckförmige Positionier
platte 71, die an der Austrittsseite der am weitesten vom
Brennstabmagazin 20 entfernten Gitterstütze 30 angeordnet
ist, und einen Anschlag-Zylinder 72, der die Positionier
platte 71 in Querrichtung bewegt.
Im folgenden wird der Betrieb des den vorstehend beschriebe
nen Aufbau besitzenden Geräts erläutert.
In jeder Gitterstütze 30 wird ein Gitter 4 derart instal
liert, daß die Gitterzellen 5 in die Richtung der Brennstäbe
6 weisen. Dann wird ein Schlüssel in jede der Gitterzellen 5
eingeführt, um die Federn 10 zu deaktivieren. Mit Hilfe der
mit Gewinde versehenen Stützen 41b, 42b wird das oberseitige
Ende der Stützwalzen 41, 42 so eingestellt, daß es ungefähr
in derselben Höhe wie die höchsten Gitterzellen 5 oder die
Gitter 4 liegt.
Anschließend wird der Luftversorgungs-Schalteinrichtung 22
Luft mit einem gewählten Druck von der Luftquelleneinheit 23
zugeführt und dann der Luftdruck lediglich an diejenigen
Luft-Zylinder 21 angelegt, die in der obersten Ebene des
Brennstabmagazins 20 angeordnet sind.
Hierbei werden lediglich die Brennstäbe 6, die in der ober
sten Ebene des Brennstabmagazins 20 liegen, in Richtung der
Gitter 4 vorwärtsbewegt.
Die vorgeschobenen Brennstäbe 6 werden an ihrer Unterseite
durch die Mitläuferwalze 41 gestützt und in die entsprechen
den Gitterzellen 5 des Gitters 4 eingeführt. Die Brennstäbe
6 werden dann mittels der Antriebswalzen 42 gehalten und
weiter vorwärts angetrieben und treten in die Gitterzellen 5
des nächsten Gitters 4 ein.
Gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist es möglich,
ein durch ihr Eigengewicht hervorgerufenes Herabsacken der
Spitzen der aus dem Brennstabmagazin 20 zu den Gittern 4
vorwärtstransportierten Brennstäbe 6 durch die Abstützungen
zu vermeiden, die durch die Mitläuferwalze 41 sowie die An
triebswalzen 42 bewirkt werden. Wenn die Spitze eines Brenn
stabs 6 die Möglichkeit eines Absackens hätte, bestünde die
Gefahr der Einführung feiner Kratzer bzw. Risse an der Ober
fläche des Brennstabs 6 aufgrund der mechanischen Interfe
renz bzw. Berührung des Brennstabs mit den die Gitter 4 bil
denden Streifen 7. Bei dem vorstehend erläuterten Ausfüh
rungsbeispiel des Geräts ist das Auftreten einer solchen Si
tuation vorteilhafterweise vermieden, wodurch die Qualität
des Brennelements verbessert wird.
Die obersten Brennstäbe 6 werden folglich fortschreitend in
die Gitterzellen 5 der verschiedenen Gitter 4 eingeführt und
die Spitzen der Brennstäbe gelangen in Anschlag mit der Po
sitionierplatte 71 des Anschlags 70, wodurch die obersten
Brennstäbe 6 im Brennelement positioniert sind.
Nachfolgend wird die Luftversorgungs-Schalteinrichtung 22
erneut betrieben und der an die ober
sten Zylinder 21 angelegte Luftdruck abgeschaltet. Daraufhin werden die mit Ge
winde versehenen Schrauben 41b, 42b abgesenkt, um den oberen
Abschnitt der Walzen 41, 42 mit der
zweitobersten Ebene der Gitterzellen 5 der
Gitter 4 auszurichten.
Durch Betätigung der Luftversorgungs-Schalteinrichtung 22
wird anschließend der Luftdruck an die Zylinder 21 angelegt,
die in der zweiten Ebene bzw. Lage des Brennstabmagazins 20
angeordnet sind. Unter Befolgung desselben Ablaufs, wie bei
den Brennstäben 6 der obersten Ebene bzw. Lage beschrieben
wurde, werden die Brennstäbe 6 der zweiten Ebene in die je
weiligen Gitterzellen 5 der Gitter 4 eingeführt.
Durch Wiederholung der vorstehend beschriebenen Folge von
Vorgängen für andere Brennstäbe 6, die in anderen Ebenen
bzw. Lagen des Brennstabmagazins 20 angeordnet sind, werden
alle Brennstäbe vom Brennstabmagazin 20 in die Gitterzellen
5 der Gitter 4 übertragen.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Geräts ist es möglich, fort
schreitend alle Brennstäbe 6 in die aufeinanderfolgenden
Gitter 5 durch Betreiben lediglich der Luftversorgungs-
Schalteinrichtung 22 einzuführen, wodurch eine beträchtliche
Vereinfachung des Aufbaus des Geräts, verglichen
mit dem herkömmlichen, Einrichtungen wie etwa Einziehstäbe
benutzenden Gerät, möglich ist.
Weiterhin ist es für die Einführung der Brennstäbe 6 ledig
lich notwendig, die Luftquelleneinheit 23 zu betätigen, ohne
daß die Notwendigkeit zusätzlicher Vorgänge wie etwa des
beim Einziehstab-System erforderlichen Ergreifens des Brenn
stabs 6 besteht.
Nach der Einführung der Brennstäbe 6 in die Gitter 4 folgen
die Betriebsschritte der herkömmlichen Vorgehensweise wie
etwa des Entfernens der Schlüssel von den Gittern 4, wodurch
die Federn 10 in Berührung mit der Oberfläche der Brennstäbe
6 gelangen können und die Brennstäbe 6 hierdurch in der
erforderlichen Relativposition in den Gittern 4 festgehalten
werden.
Nachfolgend wird das Brennstoffmagazin 20 vom Ge
rät abgenommen und es wird die erforderliche Anzahl von Füh
rungsrohren 3 in die hierfür gedachten Gitterzellen 5 der Gitter
4 eingeführt. Die Führungsrohre 3 werden mittels der Expander-
Aufspannvorrichtung 50 ausgebaucht, wodurch die Führungs
rohre 3 sicher an den Gittern 4 befestigt werden. Danach
wird der an der Mitläuferwalze 21 angebrachte Mitläufer-
Zylinder 41d kontrahiert, um die Mitläuferwalze 41 von der
Vorderseite der Gitter 4 zu entfernen. Desweiteren wird die
Anhebeeinrichtung 62 der Basis 61 betrieben, um
die drehende Basis 61 zusammen mit dem Antriebswalzen-Rahmen 42a
und der mit Gewinde versehenen Stütze 42b sowie das
Brennelement in eine vertikale Position anzuheben. Danach wird das
Brennelement vom Gerät abgenommen und an
eine andere gewünschte Stelle gebracht.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel werden
luftbetätigte Zylinder als Beispiel für fluidgetriebene Zy
linder benutzt, wobei jedoch offensichtlich ist, daß auch
ölbetriebene Zylinder in gleicher Weise funktionieren kön
nen.
Claims (6)
1. Gerät zum Einsetzen von Brennstäben (6) in ein
Brennelement,
- a) bei dem das Brennelement eine Mehrzahl von sich in Längsrichtung erstreckenden, fest in Gitterzellen (5) von mehreren Gittern (4) gehaltenen Brennstäben (6) aufweist, und
- b) bei dem das Gerät ein sich in Längsrichtung
erstreckendes Brennstabmagazin (20), das eine Mehrzahl
von Brennstäben (6) enthält, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, - c) daß eine Mehrzahl von fluiddruckbetätigten Beschickungszylindern (21) am Brennstabmagazin (20) für die Einführung ausgewählter aus der Mehrzahl von Brennstäben (6) in die Gitterzellen (5) vorgesehen ist,
- d) wobei jeder Beschickungszylinder (21) koaxial zu einem entsprechenden der im Brennstabmagazin enthaltenen Brennstäbe (6) angeordnet ist,
- e) daß mehrere Gitterstützrahmen (30) voneinander beabstandet und in Längsrichtung des Brennelements derart gehaltert sind,
- f) daß die Gitterzellen in Richtung der Brennstäbe (6) weisen, und
- g) daß mehrere Brennstab-Stützwalzen (40) zwischen dem Brennstabmagazin (20) und Gitterstützrahmen (30) angeordnet sind,
- ) wobei jede Brennstab-Stützwalze (40) eine unterseitige Vertikalstützung der Brennstäbe (6) bereitstellt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
fluiddruckbetätigten Beschickungszylinder (21)
luftdruckbetätigte Beschickungszylinder sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennstab-Stützwalzen (40) in der vertikalen
Richtung frei beweglich sind, um eine
Relativpositionierung der Walzen-Stützrahmen bezüglich
der Gitterzellen (5) zu ermöglichen.
4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gitterstützrahmen (30) auf der
Oberseite einer drehenden Basis (61), die sich in
Richtung der Brennstäbe erstreckt, angeordnet sind,
wobei die drehende Basis (61) mit einer
Antriebseinrichtung zum Anheben der drehenden Basis
aus einer horizontalen in eine vertikale Position
versehen ist.
5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der am weitesten vom
Brennstabmagazin (20) entfernte Gitterstützrahmen (30)
mit einem Anschlag (70) an der Austrittsseite des
Gitterstützrahmens (30) versehen ist, um die Position
der Mehrzahl von Brennstäben (6) durch Berührung der
Spitzenenden der Brennstäbe auszurichten.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anschlag (70), der an der am weitesten vom
Brennstabmagazin (20) entfernten Position angeordnet
ist, mit einer Positionierplatte (71) an der
Austrittsseite des am weitesten vom Brennstabmagazin
(20) entfernten Gitterstützrahmens (30) sowie mit
einem Positionierungszylinder (72) versehen ist, durch
den die Position der Positionierplatte (71) quer zur
Richtung der Brennstäbe (6) einstellbar ist.
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