DE4235118A1 - Spannbare manschette aus metall zum ueberdecken der stossfuge zweier mit ihrer stirnseite unter einfuegung einer kittschicht aufeinander angeordneten schornsteinrohrelementen - Google Patents
Spannbare manschette aus metall zum ueberdecken der stossfuge zweier mit ihrer stirnseite unter einfuegung einer kittschicht aufeinander angeordneten schornsteinrohrelementenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine spannbare Manschette aus Metall
zum Überdecken zweier mit ihrer Stirnseite unter Einfügung
einer Kittschicht aufeinander angeordneten
Schornsteinrohrelementen aus Schamotte od. dgl. und zur
Verbindung der beiden Schornsteinrohrelemente, wobei die
Schornsteinrohrelemente im Abstand zu ihrer Stirnseite
an ihrer Außenseite eine umlaufende Nut haben, in die die
seitlichen Randabschnitte der Manschette eingreifen und
wobei die Manschette mit Hilfe einer Spannvorrichtung auf
den Schornsteinrohrelementen spann- und festlegbar ist.
Bei einer bekannten derartigen Vorrichtung besteht die
Manschette aus einem Metallband mit abgewinkelten
Randabschnitten, die in die umlaufenden Nuten der
Schornsteinrohrelemente eingreifen. Die Endabschnitte der
Manschette weisen Laschen mit Durchtrittsöffnungen für
Schrauben auf, so daß die Manschetten durch Anziehen der
Schrauben spannbar sind.
Nachteilig ist, daß diese Manschette sehr genau auf die
geometrische Form der zu verbindenden
Schornsteinrohrelemente aus Schamotte abgestimmt sein muß,
damit wegen der auftretenden Fertigungstoleranzen beim
Formen und insbesondere beim Brennen der
Schornsteinrohrelemente beim Spannen der Manschette eine
Beschädigung der Schornsteinrohrelemente vermieden wird.
Insbesondere die abgewinkelten Randabschnitte führen oftmals
beim Spannen der Manschette zu einer Beschädigung der
Schornsteinrohrelemente.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine
Manschette der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß auf einfache Weise ein festes Verbinden der
Schornsteinrohrelemente durch die Manschette ohne die Gefahr
von Beschädigungen der Schornsteinrohrelemente gegeben
ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die als Metallband
ausgebildete Manschette in ihrem mittleren Abschnitt im
Abstand von den seitlichen Randabschnitten zahlreiche im
Abstand zueinander angeordnete Durchtrittsöffnungen hat.
Vorzugsweise sind die Durchtrittsöffnungen langlochartig
ausgebildet.
Vorteilhaft sind die Durchtrittsöffnungen mit ihrer
Längsrichtung quer zur Längsrichtung der Manschette
verlaufend angeordnet.
Die Durchtrittsöffnungen sind vorteilhaft in quer zur
Längsrichtung der Manschette verlaufenden Reihen angeordnet.
Vorzugsweise sind in Längsrichtung der Manschette gesehen
die Durchtrittsöffnungen jeweils in der Mitte zwischen
zwei Durchtrittsöffnungen der benachbarten Reihe angeordet.
Vorteilhaft ist die Metallbandmanschette ausgeglüht.
Die aufeinanderliegenden Endabschnitte der Manschette sind
vorteilhaft formschlüssig miteinander verbunden.
Vorzugsweise haben zur formschlüssigen Verbindung der
aufeinander liegenden Endabschnitte der Manschette der
oder die seitlichen Randabschnitte zwei im Abstand
zueinander und etwa quer zur Längsrichtung der Manschette
verlaufende Schnitte und sind die zwischen den Schnitten
befindlichen Randabschnitte nach oben gebogen.
Vorteilhaft sind in den seitlichen Randabschnitten in
Längsrichtung der Manschette im Abstand zueinander
Einhängöffnungen angeordnet.
Bei einer vorteilhaften Vorrichtung zum Spannen der
Manschette und zum formschlüssigen Verbinden der
aufeinanderliegenden Endabschnitte der Manschette ist eine
untere, hintere Auflagefläche mit zwei im Abstand zueinander
angeordneten Zapfen zum Einhängen in die Einhängöffnungen
des einen Endabschnittes der Manschette vorgesehen, ist
eine obere, vordere Führungsfläche zum Führen des anderen
Endabschnittes der Manschette über den einen Endabschnitt
zu einer Spannrolle od. dgl. vorgesehen und sind zwei
senkrecht zur Führungsfläche in seitlichen Ausnehmungen
der Führungsfläche formschlüssig verschiebbare, die
seitlichen Randabschnitte der Manschette untergreifende
Schneid- und Biegezapfen vorgesehen, wobei die quer zur
Längsrichtung der Manschette verlaufenden Ränder der
seitlichen Ausnehmungen der Führungsfläche und die
zugeordneten Ränder der Schneid- und Biegezapfen als
Schneidkanten ausgebildet sind.
Vorteilhaft sind die Schneid- und Biegezapfen keilförmig
ausgebildet.
Vorzugsweise ist der Spannrolle eine lösbare Rastvorrichtung
zugeordnet.
Vorzugsweise ist zwischen der Spannrolle und der
Führungsfläche eine Schneidvorrichtung für den Endabschnitt
der Manschette angeordnet.
Bei einem vorteilhaften Schornsteinrohrelement aus Schamotte
zur Verwendung mit der Maschette und der Vorrichtung ist
an der Außenseite des Schornsteinrohrelementes eine die
umlaufende Nut in Längsrichtung schneidende Ausnehmung
für die Schneid- und Biegezapfen angeordnet.
Bei einer vorteilhaften hat die Spannvorrichtung zwei durch
eine Spannschraube od. dgl. miteinander verbindbare
Halterungen, in die jeweils ein Endabschnitt der Manschette
schlaufenartig einhängbar ist.
Vorteilhaft haben die Halterungen seitliche, U-förmige
Durchtrittsöffnungen für die seitlichen Randabschnitte
der Manschette. Die seitlichen Durchtrittsöffnungen der
Halterungen sind vorzugsweise durch zur Grundplatte der
Halterungen im Abstand verlaufende Laschen gebildet, die
an der Außenseite mit der Grundplatte verbunden sind.
Vorzugsweise haben die Laschen eine etwas geringere Breite
als die Nuten der Schornsteinrohrelemente.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft
dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 zwei mit ihren Stirnseiten im Abstand übereinander
angeordnete Schornsteinrohrelemente in teilweiser
Ansicht,
Fig. 2 die Schornsteinrohrelemente nach Fig. 1 im
Längsschnitt,
Fig. 3 die aufeinander gesetzten Schornsteinrohrelemente
mit angelegter Manschette in Ansicht,
Fig. 4 die Schornsteinrohrelemente nach Fig. 3 im
Längsschnitt,
Fig. 5 die Schornsteinrohrelemente mit gespannter und
formschlüssig verriegelter Manschette in Ansicht,
Fig. 6 die Schornsteinrohrelemente nach Fig. 5 im
Längsschnitt nach VI-VI der Fig. 5,
Fig. 7 eine Vorrichtung zum Spannen der Manschette und
zum formschlüssigen Verbinden der aufeinander
liegenden Endabschnitte der Manschette in
perspektivischer Unteransicht,
Fig. 8 die Vorrichtung nach Fig. 7 mit einem eingehängten
Endabschnitte einer Manschette,
Fig. 9 die Vorrichtung nach Fig. 8 mit eingeführtem anderen
Endabschnitt der Manschette,
Fig. 10 die Vorrichtung nach Fig. 9 mit formschlüssig
verbundenen Endabschnitten der Manschette
Fig. 11 die Vorrichtung und die Manschette nach Fig. 10
nach Abschneiden der Manschette.
Fig. 12 eine andere Ausführungsform einer Spannvorrichtung
in perspektivischer Darstellung der Einzelteile
und
Fig. 13 die Spannvorrichtung nach Fig. 12 mit einer
Manschette.
Nach den Fig. 1 und 2 hat ein Schornsteinrohrelement 1
in seiner Stirnseite 2 eine umlaufende Nut 3 in die eine
entsprechende Feder 4 an der Stirnseite 5 eines weiteren
Schornsteinrohrelementes 6 einsetzbar ist.
Wie die Fig. 1 und 2 weiter zeigen, haben die
Schornsteinrohrelemente 1 und 6 im Abstand zu ihren
Stirnseiten 2 und 5 umlaufende Nuten 7 bzw. 8 in ihrer
Außenseite. Weiterhin ist an der Außenseite der
Schornsteinrohrelemente 1 und 6 jeweils eine, die umlaufende
Nut 7 bzw. 8 in Rohrlängsrichtung schneidende Ausnehmung 10
bzw. 11 angeordnet.
Die aus Schamotte bestehenden Schornsteinrohrelemente 1
und 6, die innen glasiert sein können, werden unter
Einfügung eines säurefesten Kittes mit ihren Stirnseiten
aufeinander gesetzt, wie dies in den Fig. 3 und 4
dargestellt ist (der Kitt ist nicht dargestellt).
Wie die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, ist auf die Stoßfuge
zwischen den Schornsteinrohrelementen 1 und 6 eine
Manschette 9 gelegt, deren Endabschnitte 12 und 13 sich
im Bereich der Ausnehmungen 10 und 11 überdecken.
Die Manschette 9 besteht aus einem Band aus einem
ausgeglühten Metall, das in seinem mittleren Abschnitt
im Abstand von den seitlichen Randabschnitten 14 und 15
zahlreiche im Abstand zueinander angeordnete
Durchtrittsöffnungen 16 hat.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sind die Durchtrittsöffnungen
16 langlochartig ausgebildet und mit ihrer Längsrichtung
quer zur Längsrichtung der Manschette 9 verlaufend in
gleichfalls quer zur Längsrichtung der Manschette
verlaufenden Reihen angeordnet. Wie weiter die Fig. 3 und 4
zeigen, sind in Längsrichtung der Manschette 9 gesehen
die Durchtrittsöffnungen 16 der einen Reihe jeweils in
der Mitte zwischen zwei Durchtrittsöffnungen 16 der
benachbarten Reihe angeordnet.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ferner, daß in den seitlichen
Randabschnitten 14 und 15 in Längsrichtung der Manschette 9
im Abstand zueinander Einhängöffnungen 17 angeordnet sind.
Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, werden die langlochartigen
Durchtrittsöffnungen 16 beim Spannen der Manschette in
Längsrichtung der Manschette 9 auseinander gezogen, so
daß sie annähernd kreisförmig werden. Dadurch ergibt sich
eine Längendehnung der Manschette in ihrem mittleren
Bereich, so daß sich die seitlichen Randabschnitte 14 und 15
in die umlaufenden Nuten 7 und 8 der
Schornsteinrohrelemente 1 und 6 einlegen, wie dies deutlich
in Fig. 5 gezeigt ist. Damit liegt die Manschette 9
formschlüssig an den Endabschnitten der zu verbindenen
Schornsteinrohrelemente 1 und 6 an und bildet eine zugfeste
Verbindung der Schornsteinrohrelemente. Die Manschette 9
gewährleistet außerdem die Biege- oder Knickfestigkeit
der Schornsteinrohrsäule aus den einzelnen
Schornsteinrohrelementen.
Durch die Ausgestaltung der Manschette 9 tritt beim Spannen
eine plastische Verformung der Manschette auf, so daß sich
die Manschette dicht an die Schornsteinrohrlemente 1 und 6
anlegt. Dadurch werden Fertigungstoleranzen bei den
Schornsteinrohrelementen 1 und 6 ausgeglichen.
Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, haben zur formschlüssigen
Verbindung der aufeinanderliegenden Endabschnitte 12 und 13
der Manschette 9 die seitlichen Randabschnitte 14 und 15
zwei im Abstand zueiander und etwa quer zur Längsrichtung
der Manschette verlaufende Schnitte 18. Die Fig. 5 und 6
zeigen weiter, daß die zwischen den Schnitten 18
befindlichen Randabschnitte 19 der aufeinanderliegenden
Endabschnitte 12 und 13 nach oben gebogen sind, so daß
eine formschlüssige Verbindung der Endabschnitte der
Manschette gegeben ist.
Nach Fig. 7 hat eine Vorrichtung 20 zum Spannen der
Manschette und zum formschlüssigen Verbinden der aufeinander
liegenden Endabschnitte 12 und 13 der Manschette eine
untere, hintere Auflagefläche 21 mit zwei im Abstand
zueinander angeordneten Zapfen 22, in die, wie dies in
Fig. 8 gezeigt ist, der eine Endabschnitt 13 der Manschette
mit ihren Einhängöffnungen 17 einhängbar ist.
Nach Fig. 7 hat die Vorrichtung 20 weiterhin eine obere,
vordere Führungsfläche 23 mit seitlichen, einander diametral
gegenüberliegenden Ausnehmungen 24, in denen Schneid- und
Biegezapfen 25 formschlüssig verschiebbar geführt sind.
Wie insbesondere die Fig. 8 zeigt, untergreifen die
keilförmigen Schneid- und Biegezapfen 25 den eingelegten
Endabschnitt 13 der Manschette 9 und halten so die Zapfen 22
in den Einhängöffnungen 17 der Manschette 9.
Wie die Fig. 9 zeigt, wird der andere Endabschnitt 12 der
Manschette 9 zwischen der Führungsfläche 23 und dem einen
Endabschnitt 13 der Manschette in die Vorrichtung 20
eingeführt und in eine nicht näher dargestellte Spannrolle
eingelegt, die über einen Hebel 26, dem eine
Rastvorrichtung 27 zugeordnet ist, drehbar ist. Durch
Betätigen des Hebels 26 wird so die Manschette 9 gespannt.
Die Schneid und Biegezapfen 25 liegen dabei in den
Ausnehmungen 10 und 11 der Schornsteinrohrelemente 1 und 6,
so daß eine Beschädigung der Schornsteinrohrelemente
verhindert ist.
Nach dem Spannen der Manschette werden die Schneid- und
Biegezapfen 25 in Richtung des in Fig. 9 mit 28 bezeichneten
Pfeiles bewegt, so daß die seitlichen Ränder der
Ausnehmungen 24 und die zugeordneten Kanten der Schneid-
und Biegezapfen 25 die aufeinander liegenden
Endabschnitte 12 und 13 der Manschette einschneiden und
den zwischen den Schnitten 18 liegenden Abschnitt 19 nach
oben biegen, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist.
Durch Betätigen einer nicht dargestellten Schneidvorrichtung
kann der Endabschnitt 13 der Manschette 9 abgeschnitten
werden, so daß die Vorrichtung von der Manschette 9 getrennt
werden kann, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist.
Bei der Ausführungsform einer Spannvorrichtung 30 nach
den Fig. 12 und 13 sind zwei Halterungen 32 und 33
vorgesehen, die mit Hilfe einer Spannschraube 31 miteinander
verbindbar sind. Die Halterungen haben eine Grundplatte 36,
die von seitlichen, im Abstand und parallel zur Grundplatte
verlaufenden Laschen 37 überragt sind. Die Laschen 37 bilden
mit der Grundplatte 36 seitliche, U-förmige
Durchtrittsöffnungen 35 für die seitlichen
Randabschnitte 14, 15 der Maschette 9, die so mit ihren
Endabschnitten 34 schlaufenartig in die Halterungen 32
und 33 einhängbar ist, wie dies in Fig. 13 dargestellt
ist. Die Breite der Laschen 7 ist etwas geringer als die
Breite der Nuten 7 und 8 der Maschette, so daß sich die
Laschen in die Nuten einlegen und die darunter liegenden
Endabschnitte 34 der Manschette auf den
Schornsteinrohrelementen verklemmen, so daß die Manschette
auf den Rohrelementen spannbar und festlegbar ist.
Die erfindungsgemäße Manschette weist außerdem den Vorteil
auf, daß wegen der Durchtrittsöffnungen die Manschette
keine Dampfsperre bildet, so daß eine ordnungsgemäße
Aushärtung des Kittes möglich ist. Ein weiterer Vorteil
ergibt sich durch das Vermeiden von überstehenden
Schraublaschen zum Festlegen der Manschette, so daß eine
Verwendung in engen Schächten möglich ist.
Claims (18)
1. Spannbare Manschette aus Metall zum Überdecken der
Stoßfuge zweier mit ihrer Stirnseite unter Einfügung einer
Kittschicht aufeinander angeordneten Schonsteinrohrelementen
aus Schamotte od. dgl. und zur Verbindung der beiden
Schornsteinrohrelemente, wobei die Schornsteinrohrelemente
im Abstand zu ihrer Stirnseite an ihrer Außenseite eine
umlaufende Nut haben, in die die seitlichen Randabschnitte
der Manschette eingreifen und wobei die Manschette mit
Hilfe einer Spannvorrichtung auf den
Schornsteinrohrelementen spann- und festlegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die als Band ausgebildete Manschette (9)
in ihrem mittleren Abschnitt im Abstand von den seitlichen
Randabschnitten (14, 15) zahlreiche im Abstand zueinander
angeordnete Durchtrittsöffnungen (16) hat.
2. Manschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchtrittsöffnungen (16) langlochartig ausgebildet
sind.
3. Manschette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchtrittsöffnungen (16) mit ihrer Längsrichtung
quer zur Längsrichtung der Manschette (9) verlaufend
angeordnet sind.
4. Manschette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (16) in quer
zur Längsrichtung der Manschette (9) verlaufenden Reihen
angeordnet sind.
5. Manschette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in Längsrichtung der Manschette (9) gesehen die
Durchtrittsöffnungen (16) einer Reihe jeweils in der Mitte
zwischen zwei Durchtrittsöffnungen (16) der benachbarten
Reihe angeordnet sind.
6. Manschette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Metallbandmanschette (9) ausgeglüht
ist.
7. Manschette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die aufeinanderliegenden
Endabschnitte (12, 13) der Manschette (9) formschlüssig
miteinander verbunden sind.
8. Manschette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur formschlüssigen Verbindung der aufeinander liegenden
Endabschnitte (12, 13) der Manschette (9) der oder die
seitlichen Randabschnitte (14, 15) zwei im Abstand
zueinander und etwa quer zur Längsrichtung der Manschette
verlaufende Schnitte (18) haben und daß die zwischen den
Schnitten befindlichen Randabschnitte (19) nach oben gebogen
sind.
9. Manschette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß in den seitlichen Randabschnitten (14,
15) in Längsrichtung der Manschette (9) im Abstand zueinander
Einhängöffnungen (17) angeordnet sind.
10. Vorrichtung zum Spannen der Manschette und zum
formschlüssigen Verbinden der aufeinanderliegenden
Endabschnitte der Manschette, gekennzeichnet durch eine
untere, hintere Auflagefläche (21) mit zwei im Abstand
zueinander angeordneten Zapfen (22) zum Einhängen in die
Einhängöffnungen (17) des einen Endabschnittes (13) der
Manschette (9), durch eine obere, vordere
Führungsfläche (23) zum Führen des anderen
Endabschnittes (12) der Manschette über den einen
Endabschnitt zu einer Spannrolle od. dgl. der Vorrichtung
(20) und durch zwei senkrecht zur Führungsfläche in
seitlichen Ausnehmungen (24) der Führungsfläche
formschlüssig verschiebbaren, die seitlichen Randabschnitte
(14, 15) der Maschette (9) untergreifenden Schneid- und
Biegezapfen (25), wobei die quer zur Längsrichtung der
Manschette verlaufenden Ränder der seitlichen Ausnehmungen
der Führungsfläche und die zugeordneten Ränder der Schneid
und Biegezapfen als Schneidkanten ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneid- und Biegezapfen (25) keilförmig ausgebildet
sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spannrolle eine lösbare
Rastvorrichtung (27) zugeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Spannrolle und der
Führungsfläche (23) eine Schneidvorrichtung für den
Endabschnitt (12) der Manschette (9) angeordnet ist.
14. Schornsteinrohrelement aus Schamotte od. dgl. zur
Verwendung mit der Manschette (9) und der Vorrichtung (20)
nach den Ansprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Außenseite des Schonsteinrohrelementes (1, 6)
eine, die umlaufende Nut (7, 8) in Längsrichtung des
Schornsteinrohrelementes schneidende Ausnehmung (10, 11)
für die Schneid- und Biegezapfen (25) angeordnet ist.
15. Manschette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (30) zwei durch
eine Spannschraube (31) od. dgl. miteinander verbindbare
Halterungen (32) und (33) hat, in die jeweils ein
Endabschnitt (34) der Manschette (9) schlaufenartig
einhängbar ist.
16. Manschette nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (32, 33) seitliche, U-förmige
Durchtrittsöffnungen (35) für die seitlichen
Randabschnitte (14, 15) der Manschette (9) haben.
17. Manschette nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlichen Durchtrittsöffnungen (35) der
Halterungen (32, 33) durch zur Grundplatte (36) der
Halterungen im Abstand verlaufende Laschen (37) gebildet
sind, die an der Außenseite mit der Grundplatte verbunden
sind.
18. Manschette nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laschen (37) eine etwas geringere Breite als die
Nuten (7, 8) der Schornsteinrohrelemente (6) haben.
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| DE4135099 | 1991-10-24 | ||
| DE19924235118 DE4235118A1 (de) | 1991-10-24 | 1992-10-17 | Spannbare manschette aus metall zum ueberdecken der stossfuge zweier mit ihrer stirnseite unter einfuegung einer kittschicht aufeinander angeordneten schornsteinrohrelementen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4235118A1 true DE4235118A1 (de) | 1993-04-29 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924235118 Withdrawn DE4235118A1 (de) | 1991-10-24 | 1992-10-17 | Spannbare manschette aus metall zum ueberdecken der stossfuge zweier mit ihrer stirnseite unter einfuegung einer kittschicht aufeinander angeordneten schornsteinrohrelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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1992
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Owner name: JACOB PLEIN-WAGNER SOEHNE STEINZEUGWARENFABRIK GMB |
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