[go: up one dir, main page]

DE4229459A1 - Baufahrzeug - Google Patents

Baufahrzeug

Info

Publication number
DE4229459A1
DE4229459A1 DE19924229459 DE4229459A DE4229459A1 DE 4229459 A1 DE4229459 A1 DE 4229459A1 DE 19924229459 DE19924229459 DE 19924229459 DE 4229459 A DE4229459 A DE 4229459A DE 4229459 A1 DE4229459 A1 DE 4229459A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
construction vehicle
vehicle according
dozer blade
dozer
support device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924229459
Other languages
English (en)
Inventor
Luis Haringer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Macmoter SpA
Original Assignee
Macmoter SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Macmoter SpA filed Critical Macmoter SpA
Priority to DE19924229459 priority Critical patent/DE4229459A1/de
Priority to EP93112324A priority patent/EP0585624A1/de
Priority to CZ931803A priority patent/CZ279215B6/cs
Priority to HU9302498A priority patent/HU212314B/hu
Publication of DE4229459A1 publication Critical patent/DE4229459A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F9/00Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
    • E02F9/08Superstructures; Supports for superstructures
    • E02F9/085Ground-engaging fitting for supporting the machines while working, e.g. outriggers, legs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/76Graders, bulldozers, or the like with scraper plates or ploughshare-like elements; Levelling scarifying devices
    • E02F3/80Component parts
    • E02F3/815Blades; Levelling or scarifying tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operation Control Of Excavators (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Baufahrzeug mit einem Pla­ nierschild und mit vorzugsweise mindestens einem weiteren Ar­ beitswerkzeug, wobei der auch zur Abstützung des Fahrzeugs am Boden einsetzbare Planierschild mit Hilfe einer ihn tragenden Hubeinrichtung in der Höhe verstellbar ist.
Derartige selbstfahrende Baufahrzeuge mit einem Planierschild an der Fahrzeugvorderseite und weiteren Arbeitswerkzeugen wie einem Bagger, einer Grab- oder Ladeschaufel oder dgl. insbeson­ dere am hinteren Fahrzeugende sind bekannt. Dabei können die Arbeitswerkzeuge ggf. abnehmbar bzw. austauschbar angebracht sein. Ein solches Fahrzeug ist in vielfältiger Weise mit unter­ schiedlichen Funktionen einsetzbar und hat einen entsprechend weiten Einsatzbereich.
Um die Einsatzmöglichkeiten noch zu erhöhen, ist ein ver­ gleichsweise wendiges Fahrzeug erwünscht, das leicht ausgebil­ det ist und keine übermäßige Breitenabmessung aufweist. Bei ei­ ner solchen Bauweise erhöhen sich jedoch die Probleme bezüglich der Standfestigkeit und Stabilität, wenn bei stehendem Fahrzeug mit Arbeitswerkzeugen gearbeitet wird, die mit vergleichsweise großem Kraftaufwand betätigt werden, wobei die Kraft außermit­ tig bzw. im Seitenabstand zum Fahrzeugschwerpunkt angreift. Es ist zwar bekannt, in solchen Fällen die Standfestigkeit von Radfahrzeugen mit einem Planierschild dadurch zu verbessern, daß der Planierschild mittels der ihn tragenden Hubeinrichtung auf den Boden abgesenkt wird. Hierdurch wird aber gerade bei einer leichten und kompakten Bauweise des Fahrzeugs mit ver­ gleichsweise geringer Breitenabmessung die Stabilität nur unzu­ reichend verbessert.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Baufahrzeug der eingangs genannten Bauart so zu verbessern, daß es trotz leichter und kompakter sowie wendiger Bauweise eine im Standbetrieb verbesserte Stabilität bietet, so daß die durch zusätzliche Arbeitswerkzeuge gegebene Leistungsbreite voll zur Verfügung steht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am Pla­ nierschild mindestens eine zusätzliche Abstützeinrichtung ange­ ordnet ist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ersichtlich wird durch die vorzugsweise an beiden seitlichen Planierschildenden vorgesehenen zwei Abstützeinrichtungen die Standfestigkeit vergrößert und die Kippneigung des Baufahrzeugs verringert. Da die Abstützeinrichtungen zugleich als ein­ schwenkbare Schildverlängerungen ausgebildet und wirksam sein können, wird auch die mögliche Planierleistung trotz schmaler Bauweise erhöht. Schließlich ist auch eine individuelle, den Bodengegebenheiten anpaßbare Höheneinstellung der Abstützein­ richtungen bzw. Stützteller unter Nutzung der Hubeinrichtung des Planierschilds auf einfache Weise möglich, wobei die als Weiterbildung vorgesehene senkrechte Teilung des Planierschilds in eine linke und in eine rechte Hälfte eine unterschiedliche Höheneinstellung der Abstützeinrichtungen an den beiden Enden des Planierschilds ermöglicht, soweit die Hubeinrichtung des Planierschilds zwei getrennt steuerbare Kolbenzylinderaggregate aufweist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Dabei ist in der Zeichnung das erfindungsgemäße Baufahrzeug grundsätzlich nur mit seinem vorderen linken Teil dargestellt, wobei ein entspre­ chender vorderer rechter Teil auf der anderen Seite der Längs­ mittelebene vorgesehen ist. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 den Baufahrzeugteil mit einer in der Betriebsstellung befindlichen hydraulisch betätigbaren Abstützeinrich­ tung in Draufsicht;
Fig. 2 den Baufahrzeugteil gemäß Fig. 1 in Seitenansicht, wo bei der in Bodenhöhe gezeichnete Planierschild zusätz­ lich in angehobener Fahrstellung sowie in einer auf eine Bodenvertiefung abgesenkten Stellung gestrichelt angedeutet ist;
Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit in die Ruhestellung zurückgeschwenkter Abstützeinrichtung, wobei die Betriebsstellung gestrichelt angedeutet ist;
Fig. 4 die Stellung gemäß Fig. 3 in Seitenansicht;
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht einer Ausfüh­ rungsform, bei der die in der Betriebsstellung darge­ stellte Abstützeinrichtung nicht hydraulisch sondern von Hand ausgeschwenkt und mechanisch arretiert wird;
Fig. 6 die Ausführungsform gemäß Fig. 5, jedoch mit in die Ruhestellung eingeschwenkter und mechanisch verriegel­ ter Abstützeinrichtung;
Fig. 7 eine Fig. 5 entsprechende Darstellung mit einer Ab­ stützeinrichtung, die nicht wie in Fig. 6 hinter son­ dern vor den Planierschild einschwenkbar ist, wie es gestrichelt angedeutet ist;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Ausführung gemäß Fig. 7 mit in die Ruhestellung eingeschwenkter Abstützeinrichtung;
Fig. 9 eine im wesentlichen der Fig. 5 entsprechende Darstel­ lung, wobei jedoch der Planierschild in der Längsmitte des Baufahrzeugs geteilt ist und die beiden Schildhälf­ ten miteinander verriegelt sind;
Fig. 10 eine Gesamt-Vorderansicht des Baufahrzeugs zur Aus­ führung gemäß Fig. 9 mit höhengleich aufeinander aus­ gerichteten Schildhälften;
Fig. 11 eine Fig. 10 entsprechende Darstellung, jedoch mit entriegelten Schildhälften, von denen die eine ab­ gesenkt und die andere angehoben ist;
Fig. 12 eine Draufsicht auf das Baufahrzeug mit einer me­ chanisch verriegelten tellerförmigen Abstützein­ richtung, die in nach hinten eingeschwenkter Ruhe­ stellung gezeichnet und in seitlich ausgeschwenkter Be­ triebsstellung angedeutet ist; und
Fig. 13 eine Seitenansicht zur Ausführung gemäß Fig. 12 mit in der Betriebsstellung befindlicher Abstützeinrichtung, wobei der am Boden aufliegende Abstützteller zusätzlich in einer weiter abgesenkten Stellung angedeutet ist.
Bei allen Ausführungsbeispielen ist ein Baufahrzeug 1 vorgese­ hen, das einen Grundrahmen 2 aufweist, der sowohl an der Vor­ derachse 3 wie an der Hinterachse über Räder 4 auf dem Boden 5 abgestützt ist, wobei es sich um luftbereifte Zwillingsräder handelt. Das Baufahrzeug 1 ist im wesentlichen symmetrisch zu seiner Längsmittelebene 6 gestaltet.
Ebenso ist bei jedem Ausführungsbeispiel an der Vorderseite des Baufahrzeugs 1 ein Planierschild 7 vorgesehen, der über zwei Hebel 8 am Baufahrzeug 1 angelenkt und mittels zweier hydrauli­ scher Hubeinrichtungen 9 hoch- und niederschwenkbar sowie in der gewählten Höheneinstellung gehalten ist. Die beiden Hebel 8 und die beiden Hubeinrichtungen 9 sind jeweils mit gleichem Ab­ stand zu beiden Seiten der Längsmittelebene 6 angeordnet, so daß wegen der zeichnerischen Teildarstellung jeweils nur der linke Hebel 8 und die linke Hubeinrichtung 9 zu sehen sind. Diese sind fahrzeugseitig mit einer unteren waagerechten Hebel­ achse 10 bzw. einer oberen waagerechten Hubachse 11 in einer senkrecht verlaufenden Lagergabel 12 gelagert, die fest mit dem Grundrahmen 2 verbunden ist. Jede Hubeinrichtung 9 weist einen aus dem Hubzylinder 13 ausfahrbaren Hubkolben 14 auf, der an einen Hebelansatz 15 angelenkt ist. Diese Konstruktion ermög­ licht es, den Planierschild 7 aus der in Vollinien dargestell­ ten Arbeitsstellung durch gleichmäßiges Einfahren bzw. Ausfah­ ren der beiden Hubkolben 14 entweder in eine Fahrstellung anzu­ heben oder in eine Abstützstellung in einer Bodenvertiefung 16 abzusenken, wie es Fig. 2 veranschaulicht.
Des weiteren weist das Baufahrzeug 1 in üblicher Weise - jedoch nicht dargestellt - einen Antriebsmotor, eine von diesem mitbe­ triebene Hydraulikanlage, Lenk- und Steuereinrichtungen, eine Fahrerkabine mit Fahrersitz und insbesondere an der Rückseite des Fahrzeugs mindestens ein zusätzliches Arbeitswerkzeug bzw. mindestens eine Einrichtung zum wahlweisen Anbringen eines sol­ chen Arbeitswerkzeugs auf. Beispielsweise kann es sich bei die­ sem zusätzlichen Arbeitswerkzeug um eine Baggerschaufel, ein Ladegerät oder dgl. handeln, wobei die Betätigung) in bekannter Weise mittels der Hydraulikanlage des Baufahrzeugs 1 erfolgt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 ist an jedes seitliche Ende des Planierschilds 7, der wie aus Fig. 3 er­ sichtlich über die durch die Räder 4 vorgegebene Fahrzeugbreite nicht oder nur unwesentlich seitlich vorragt, eine Abstützein­ richtung 17 angeschlossen, die einen Verlängerungspratzen 18 für den Planierschild 7 mit entsprechendem Profil aufweist. Je­ der Verlängerungspratzen 18 ist über eine untere Hebelanordnung 19 und eine obere Hebelanordnung 20 mit senkrechter Schwenkachse 21 am Planierschild 7 gelagert und aus der in Fi­ guren 3 und 4 gezeigten Ruhestellung A in die in Fig. 1 darge­ stellte Betriebsstellung B in Verlängerung des Planierschilds 7 schwenkbar, wie es auch in Fig. 3 gestrichelt sowie durch den Schwenkbogen angedeutet ist. In der Ruhestellung A befindet sich der Verlängerungspratzen 18 vollständig hinter dem Pla­ nierschild 7 zwischen diesem und dem Rad 4, ohne seitlich über den Planierschild 7 vorzuspringen.
Zum Verschwenken ist jedem Verlängerungspratzen 18 eine hydrau­ lische Schwenkeinrichtung 22 zugeordnet, deren Schwenkzylinder 23 an einen rückseitig und mittig am Planierschild 7 vorgese­ henen Lageransatz 24 angelenkt und deren ein- und ausfahrbarer Schwenkkolben 25 an einen Lagerflansch 26 angelenkt ist, der von der Rückseite des Verlängerungspratzens 18 vorspringt.
Bei ausgefahrenem Schwenkkolben 25 befindet sich der betref­ fende Verlängerungspratzen 18 in der seitlich vorspringenden Betriebsstellung B gemäß Fig. 1, während bei eingefahrenem Schwenkkolben 25 der Verlängerungspratzen 18 die Ruhestellung A gemäß Fig. 3 einnimmt. In der Betriebsstellung B tragen die mittels der Hubeinrichtung 9 zusammen mit dem Planierschild 7 auf den Boden 5 bzw. die Bodenvertiefung 16 abgesenkten Verlän­ gerungspratzen 18 zu einer wesentlichen Erhöhung der Standfe­ stigkeit des Baufahrzeugs 1 bei und führen damit zu einer Sta­ bilität, die das Arbeiten mit dem zusätzlichen Arbeitswerkzeug begünstigt. Außerdem vergrößern die Verlängerungspratzen 18 die Arbeitsbreite des Planierschilds 7, so daß im Planierbetrieb die Planierleistung den Gegebenheiten angepaßt werden kann, während im Fahrbetrieb bei in die Ruhestellung A eingeschwenk­ ten Verlängerungspratzen 18 die Beweglichkeit des Baufahrzeugs 1 durch eine vergleichsweise geringe Breite begünstigt ist.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform unterschei­ det sich von derjenigen gemäß Fig. 1 bis 4 im wesentlichen nur dadurch, daß die beiden Abstützeinrichtungen 27 mit jeweils einer Verlängerungpratze 28 nicht hydraulisch sondern mecha­ nisch von Hand verschwenkbar und verriegelbar sind. Dementspre­ chend fehlt eine hydraulische Schwenkeinrichtung. Vielmehr ist an den Verlängerungspratzen 28 ein Arretierhebel 29 mit seinem einen Ende angelenkt, während das andere Ende eine senkrechte Bohrung aufweist und mittels eines Verriegelungsbolzens 30 wahlweise an einer inneren Lasche 31 oder an einer äußeren La­ sche 32 festgelegt werden kann, die jeweils mit Querabstand zu­ einander an der Rückseite des Planierschilds 7 vorgesehen sind. Bei an der inneren Lasche 31 angebrachtem Arretierhebel 29 be­ findet sich der Verlängerungspratzen 28 in der Ruhestellung A (Fig. 6) während bei an der äußeren Lasche 32 angeschlossenem Arretierhebel 29 der Verlängerungspratzen 28 sich in seiner Be­ triebsstellung B (Fig. 5) befindet.
Ferner ist bei der Ausführung gemäß Fig. 5 und 6 ein sich zum Planierschild 7 hin seitlich erweiterndes Versteifungsblech 33 vorgesehen, das an den Hebel 8 anschließt und an das die Hu­ beinrichtung 9 angreift. Im übrigen stimmen die Ausführungsfor­ men miteinander überein, so daß die gleichen Bezugszeichen für die einander entsprechenden Teile verwendet sind und auf eine erneute Beschreibung dieser Teile verzichtet wird.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 7 und 8 sind zwei Abstützein­ richtungen 34 mit jeweils einem Verlängerungspratzen 35 vorge­ sehen, wobei ebenfalls eine mechanische Verschwenkung von Hand wie bei der Ausführung gemäß Fig. 5 und 6 vorgesehen ist. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß die Verlänge­ rungspratzen 35 sich in der Ruhestellung C vor dem Planier­ schild 7 und nicht hinter diesem befinden.
Statt des in beiden Stellungen eingesetzten lenkerartigen Arre­ tierhebels 29 gemäß Fig. 5 und 6 weist der bzw. jeder Ver­ längerungspratzen 35 rückseitig eine vorspringende Verriege­ lungsgabel 36 auf, die in der Betriebsstellung B gemäß Fig. 7 einen rückseitig am Planierschild 7 vorgesehenen augenförmigen Ansatz 37 aufnimmt, so daß eine durchgehende Verriegelungsboh­ rung 38 zur Aufnahme eines Verriegelungsbolzens gebildet ist.
Der um die Schwenkachse 39 verschwenkbare Verlängerungspratzen 35 weist ferner an seiner Vorderseite einen augenförmigen An­ satz 40 auf, der in der andeutungsweise in Fig. 7 nach vorne eingeschwenkten Ruhestellung C von einer an der Vorderseite des Planierschilds 7 angeordneten Verriegelungsgabel 41 aufgenommen wird, wobei eine durchgehende Verriegelungsbohrung 42 zur Auf­ nahme eines Verriegelungsbolzens gebildet ist. Diese Ruhestel­ lung C ist in Fig. 8 in Seitenansicht dargestellt.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 9 entspricht derjenigen gemäß Fig. 5 und 6, von der sie sich lediglich dadurch unterschei­ det, daß der Planierschild 7′ in eine durch die Längsmittele­ bene 6 getrennte linke Schildhälfte 43 und rechte Schildhälfte 44 geteilt ist. Die beiden Schildhälften 43 und 44 weisen je­ weils rückseitig und nahe der Längsmittelebene 6 einen Kupp­ lungsansatz 45 mit einer Horizontalbohrung 46 auf, wobei die beiden Horizontalbohrungen 46 bei höhengleicher Ausrichtung der beiden Schildhälften 43 und 44 miteinander fluchten und einen Steckbolzen 47 zum Verbinden der beiden Schildhälften 43 und 44 aufnehmen können.
Im Planierbetrieb (wie auch im Fahrbetrieb) bilden die beiden Schildhälften 43 und 44 einen durchgehenden Planierschild 7′, wobei die beiden Hubeinrichtungen 9 immer gleichzeitig und gleichsinnig betätigt werden. Dieses ist in Fig. 9 und 10 dargestellt.
Die Teilung des Planierschilds 7′ ermöglicht jedoch bei gelö­ stem Steckbolzen 47 eine unterschiedliche Höheneinstellung der beiden Schildhälften 43 und 44, wie es Fig. 11 in der Vor­ deransicht zeigt. Diese individuelle Höheneinstellbarkeit der beiden Schildhälften 43 und 44 und damit insbesondere auch der an ihren äußeren Enden angeordneten Abstützeinrichtungen 27 bzw. Verlängerungspratzen 28 ermöglicht eine stabile Fahr­ zeugabstützung auch für den Fall, daß der Boden 5 im Bereich des Planierschilds 7′ Höhenunterschiede bzw. örtliche Bodenver­ tiefungen 16 aufweist. Auch gibt es Baustellenverhältnisse, bei denen eine einseitige Abstützung nur mit einer Verlängerungs­ pratze 28 ausreichend oder aber allein möglich ist.
Fig. 12 und 13 beziehen sich auf ein Ausführungsbeispiel, bei dem an jedem Ende des Planierschilds 7 eine Abstützeinrich­ tung 50 vorgesehen ist, die keinen Verlängerungspratzen für den Planierschild 7 sondern einem Stützteller 51 aufweist. Dieser ist in Fig. 12 in die Ruhestellung A hinter den Planierschild 7 eingeschwenkt, wobei das Ausschwenken in die seitlich vorra­ gende Betriebsstellung B angedeutet ist. Es ist ein mechani­ sches Ausschwenken und Arretieren wie bei der Ausführung gemäß Fig. 5 und 6 vorgesehen, wozu in gleicher Weise wie dort ein Arretierhebel 29 vorgesehen ist, der an die Abstützeinrichtung 50 angelenkt ist und dessen anderes Ende wahlweise mittels ei­ nes Verriegelungsbolzens mit einer inneren Lasche 31 (Ruhestellung A) oder einer äußeren Lasche 32 (Betriebsstellung B) verbindbar ist.
Wie insbesondere aus Fig. 13 zu ersehen ist, ist der Stütztel­ ler 51 mittels einer Handkurbel 52 gegenüber dem Planierschild 7 höhenverstellbar. Dazu weist die Abstützeinrichtung 50 ein senkrecht angeordnetes Gehäuse 53 auf, mit dem der am Planier­ schild 7 angelenkte Schwenkhebel 54 fest verbunden ist. Im Ge­ häuse 53 ist eine hülsenförmige Mutter drehbar gelagert, die mittels der Handkurbel 52 gedreht werden kann und die mit einer Gewindespindel 55 verschraubt ist, an deren nach unten aus dem Gehäuse 53 vorstehendes unteres Ende der Stützteller 51 mittels eines horizontalen Bolzens 56 austauschbar angebracht ist. Auf diese Weise läßt sich der Stützteller 51 durch Drehen der Hand­ kurbel 52 nach unten bis in Anlage an den Boden 5 oder an eine örtliche Bodenvertiefung 16 ausfahren.

Claims (12)

1. Baufahrzeug mit einem Planierschild (7, 7′) und mit vor­ zugsweise mindestens einem weiteren Arbeitswerkzeug, wobei der auch zur Abstützung des Baufahrzeugs (1) am Boden (5) einsetzbare Planierschild (7, 7′) mit Hilfe einer ihn tra­ genden Hubeinrichtung (9, 9) in der Höhe verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Planierschild (7, 7′) minde­ stens eine zusätzliche Abstützeinrichtung (17; 27; 34; 50) angeordnet ist.
2. Baufahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinrichtung (17; 27; 34; 50) an einem seitlichen Ende des Planierschilds (7; 7′) angeordnet ist.
3. Baufahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden Enden des Planierschilds (7; 7′) eine Ab­ stützeinrichtung (17; 27; 34; 50) angeordnet ist.
4. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17; 27; 34; 50) in der Querebene des Planierschilds (7; 7′) an­ geordnet ist.
5. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17; 27; 34; 50) relativ zum Planierschild (7; 7′) horizontal verstellbar ist.
6. Baufahrzeug nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17; 27; 50) zwischen einer Ruhestellung (A) auf der Rückseite sowie innerhalb der Breite des Planierschilds (7; 7′) und der Betriebsstellung (B) in Verlängerung des Planierschilds (7; 7′) verschwenkbar ist.
7. Baufahrzeug nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (34) zwischen einer Ruhestellung (C) auf der Vorderseite sowie innerhalb der Breite des Planierschilds (7) und der Be­ triebsstellung (B) in Verlängerung des Planierschilds (7) verschwenkbar ist.
8. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17; 27; 34) ein mechanisch oder hydraulisch verstellbarer Ver­ längerungspratzen (18; 28; 35) des Planierschilds (7; 7′) ist.
9. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Planierschild (7′) senkrecht in zwei Schildhälften (43 und 44) getrennt ist, die unabhängig voneinander in der Höhe verstellbar sind.
10. Baufahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine lösbare Verriegelungseinrichtung (45, 46, 47) zum ge­ genseitigen festen Verbinden der beiden Schildhälften (43 und 44) in höhengleicher Ausrichtung vorgesehen ist.
11. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (50) einen relativ zum Planierschild (7′) in der Höhe verstell­ baren Stützteller (51) umfaßt.
12. Baufahrzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Stützteller (51) mittels einer von Hand betätigbaren Stelleinrichtung (52, 53, 55) höhenverstellbar ist.
DE19924229459 1992-09-03 1992-09-03 Baufahrzeug Withdrawn DE4229459A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924229459 DE4229459A1 (de) 1992-09-03 1992-09-03 Baufahrzeug
EP93112324A EP0585624A1 (de) 1992-09-03 1993-07-31 Planierschild mit zusätzlichen Abstützeinrichtungen
CZ931803A CZ279215B6 (cs) 1992-09-03 1993-09-01 Stavební vozidlo
HU9302498A HU212314B (en) 1992-09-03 1993-09-03 Working vehicle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924229459 DE4229459A1 (de) 1992-09-03 1992-09-03 Baufahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4229459A1 true DE4229459A1 (de) 1994-03-10

Family

ID=6467160

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19924229459 Withdrawn DE4229459A1 (de) 1992-09-03 1992-09-03 Baufahrzeug

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0585624A1 (de)
CZ (1) CZ279215B6 (de)
DE (1) DE4229459A1 (de)
HU (1) HU212314B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29722089U1 (de) * 1997-12-15 1998-04-09 Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, 88457 Kirchdorf Selbstfahrendes Arbeitsgerät, vorzugsweise Hydraulikbagger, mit einem heb- und absenkbaren Planierschild
DE10233666A1 (de) * 2001-10-31 2003-05-22 Liebherr Hydraulikbagger Räum-bzw. Planierschild für Baumaschinen
DE10217355A1 (de) * 2002-04-18 2003-11-06 Liebherr Hydraulikbagger Abstützschild

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT405267B (de) * 1993-08-04 1999-06-25 Steyr Daimler Puch Ag Stützvorrichtung für ein bergefahrzeug
DE29817945U1 (de) * 1998-10-07 2000-01-20 Maschinenfabrik Sennebogen GmbH, 94315 Straubing Arbeitsfahrzeug mit Abstützplanierschild
US9068324B2 (en) * 2012-09-27 2015-06-30 Cnh Industrial America Llc Bulldozer folding blade
CN106948404A (zh) * 2017-04-12 2017-07-14 管中林 一种具有多功能的步履挖掘机
DE102023127000A1 (de) * 2023-10-04 2025-04-10 Miller & Wilhelm GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter: Christian Wilhelm, 86899 Landsberg; Siegfried Miller, 86874 Tussenhausen) Planierschildanordnung und Grader mit einer entsprechenden Planierschildanordnung

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3231991A (en) * 1963-05-31 1966-02-01 Wandscheer Evert Snow ridge scraper
US3378084A (en) * 1965-01-04 1968-04-16 Ulrich Foundation Inc Earth materials handling apparatus
US3977547A (en) * 1971-06-07 1976-08-31 Holopainen Vaino J Material handling apparatus
US4099578A (en) * 1977-02-10 1978-07-11 Stevens John L Hinged bulldozer blade
US4249323A (en) * 1978-06-19 1981-02-10 De Lorean Manufacturing Company Variable wing plow blade and mounting structure therefor

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29722089U1 (de) * 1997-12-15 1998-04-09 Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, 88457 Kirchdorf Selbstfahrendes Arbeitsgerät, vorzugsweise Hydraulikbagger, mit einem heb- und absenkbaren Planierschild
DE10233666A1 (de) * 2001-10-31 2003-05-22 Liebherr Hydraulikbagger Räum-bzw. Planierschild für Baumaschinen
DE10233666B4 (de) * 2001-10-31 2004-05-06 Liebherr-Hydraulikbagger Gmbh Räum-bzw. Planierschild für Baumaschinen
DE10217355A1 (de) * 2002-04-18 2003-11-06 Liebherr Hydraulikbagger Abstützschild
DE10217355B4 (de) * 2002-04-18 2007-06-14 Liebherr-Hydraulikbagger Gmbh Abstützschild

Also Published As

Publication number Publication date
HU9302498D0 (en) 1993-11-29
HU212314B (en) 1996-05-28
CZ180393A3 (en) 1994-04-13
HUT69857A (en) 1995-09-28
CZ279215B6 (cs) 1995-01-18
EP0585624A1 (de) 1994-03-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2559293C3 (de) Vorrichtung zum Anschließen von auswechselbaren Arbeitswerkzeugen bei Schaufelladern
EP0376120B1 (de) Baggerarm
EP1003655B1 (de) Fahrbare arbeitsmaschine mit teleskopierbaren stützauslegern
DE2825380C2 (de) Kran
DE3842281C2 (de) Vorrichtung für ein Arbeitsfahrzeug
EP0625614A2 (de) Mehrzweck-Arbeits-Fahrzeug
EP0065118B1 (de) Bagger
DE2127434A1 (de) Fahrbarer Löffelbagger
DE2757968C2 (de) Fahrbarer Löffelbagger
DE1634994C3 (de) Fahrbarer Löffelbagger
EP0897358B1 (de) Fahrbare arbeitsmaschine mit stützauslegern
DE4229459A1 (de) Baufahrzeug
DE3932555C2 (de)
DE102013221285A1 (de) Schwenkbarer Wechselrahmen für eine Ladervorrichtung
DE69514699T2 (de) Schwenkbagger
DE2739325A1 (de) Verladefahrzeug
DE2013849A1 (de) Anbaubagger
DE1915432C3 (de) Ladefahrzeug mit an ausziehbaren Schwenkholmen kippbarer Schrappschaufel, insbesondere für die Stallentmistung
EP0354556B1 (de) Stein-Verlegemaschine
DE2612879C2 (de) Fahrbarer Löffelbagger
AT396798B (de) Baumaschine mit einem anbauteil
DE2928278A1 (de) Front- oder hecklader
DE3834505C2 (de) Bagger mit einem Steuereinheiten enthaltenden Fahrerhaus
EP0672337A1 (de) An ein Trägerfahrzeug heckseitig anbaubares Mähgerät
AT379629B (de) Bagger

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee