DE4229459A1 - Baufahrzeug - Google Patents
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- E02F3/815—Blades; Levelling or scarifying tools
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Baufahrzeug mit einem Pla
nierschild und mit vorzugsweise mindestens einem weiteren Ar
beitswerkzeug, wobei der auch zur Abstützung des Fahrzeugs am
Boden einsetzbare Planierschild mit Hilfe einer ihn tragenden
Hubeinrichtung in der Höhe verstellbar ist.
Derartige selbstfahrende Baufahrzeuge mit einem Planierschild
an der Fahrzeugvorderseite und weiteren Arbeitswerkzeugen wie
einem Bagger, einer Grab- oder Ladeschaufel oder dgl. insbeson
dere am hinteren Fahrzeugende sind bekannt. Dabei können die
Arbeitswerkzeuge ggf. abnehmbar bzw. austauschbar angebracht
sein. Ein solches Fahrzeug ist in vielfältiger Weise mit unter
schiedlichen Funktionen einsetzbar und hat einen entsprechend
weiten Einsatzbereich.
Um die Einsatzmöglichkeiten noch zu erhöhen, ist ein ver
gleichsweise wendiges Fahrzeug erwünscht, das leicht ausgebil
det ist und keine übermäßige Breitenabmessung aufweist. Bei ei
ner solchen Bauweise erhöhen sich jedoch die Probleme bezüglich
der Standfestigkeit und Stabilität, wenn bei stehendem Fahrzeug
mit Arbeitswerkzeugen gearbeitet wird, die mit vergleichsweise
großem Kraftaufwand betätigt werden, wobei die Kraft außermit
tig bzw. im Seitenabstand zum Fahrzeugschwerpunkt angreift. Es
ist zwar bekannt, in solchen Fällen die Standfestigkeit von
Radfahrzeugen mit einem Planierschild dadurch zu verbessern,
daß der Planierschild mittels der ihn tragenden Hubeinrichtung
auf den Boden abgesenkt wird. Hierdurch wird aber gerade bei
einer leichten und kompakten Bauweise des Fahrzeugs mit ver
gleichsweise geringer Breitenabmessung die Stabilität nur unzu
reichend verbessert.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Baufahrzeug der eingangs genannten Bauart so zu verbessern, daß
es trotz leichter und kompakter sowie wendiger Bauweise eine im
Standbetrieb verbesserte Stabilität bietet, so daß die durch
zusätzliche Arbeitswerkzeuge gegebene Leistungsbreite voll zur
Verfügung steht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am Pla
nierschild mindestens eine zusätzliche Abstützeinrichtung ange
ordnet ist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ersichtlich wird durch die vorzugsweise an beiden seitlichen
Planierschildenden vorgesehenen zwei Abstützeinrichtungen die
Standfestigkeit vergrößert und die Kippneigung des Baufahrzeugs
verringert. Da die Abstützeinrichtungen zugleich als ein
schwenkbare Schildverlängerungen ausgebildet und wirksam sein
können, wird auch die mögliche Planierleistung trotz schmaler
Bauweise erhöht. Schließlich ist auch eine individuelle, den
Bodengegebenheiten anpaßbare Höheneinstellung der Abstützein
richtungen bzw. Stützteller unter Nutzung der Hubeinrichtung
des Planierschilds auf einfache Weise möglich, wobei die als
Weiterbildung vorgesehene senkrechte Teilung des Planierschilds
in eine linke und in eine rechte Hälfte eine unterschiedliche
Höheneinstellung der Abstützeinrichtungen an den beiden Enden
des Planierschilds ermöglicht, soweit die Hubeinrichtung des
Planierschilds zwei getrennt steuerbare Kolbenzylinderaggregate
aufweist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Dabei ist in der
Zeichnung das erfindungsgemäße Baufahrzeug grundsätzlich nur
mit seinem vorderen linken Teil dargestellt, wobei ein entspre
chender vorderer rechter Teil auf der anderen Seite der Längs
mittelebene vorgesehen ist. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 den Baufahrzeugteil mit einer in der Betriebsstellung
befindlichen hydraulisch betätigbaren Abstützeinrich
tung in Draufsicht;
Fig. 2 den Baufahrzeugteil gemäß Fig. 1 in Seitenansicht, wo
bei der in Bodenhöhe gezeichnete Planierschild zusätz
lich in angehobener Fahrstellung sowie in einer auf
eine Bodenvertiefung abgesenkten Stellung gestrichelt
angedeutet ist;
Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit in
die Ruhestellung zurückgeschwenkter Abstützeinrichtung,
wobei die Betriebsstellung gestrichelt angedeutet ist;
Fig. 4 die Stellung gemäß Fig. 3 in Seitenansicht;
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht einer Ausfüh
rungsform, bei der die in der Betriebsstellung darge
stellte Abstützeinrichtung nicht hydraulisch sondern
von Hand ausgeschwenkt und mechanisch arretiert wird;
Fig. 6 die Ausführungsform gemäß Fig. 5, jedoch mit in die
Ruhestellung eingeschwenkter und mechanisch verriegel
ter Abstützeinrichtung;
Fig. 7 eine Fig. 5 entsprechende Darstellung mit einer Ab
stützeinrichtung, die nicht wie in Fig. 6 hinter son
dern vor den Planierschild einschwenkbar ist, wie es
gestrichelt angedeutet ist;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Ausführung gemäß Fig. 7 mit in
die Ruhestellung eingeschwenkter Abstützeinrichtung;
Fig. 9 eine im wesentlichen der Fig. 5 entsprechende Darstel
lung, wobei jedoch der Planierschild in der Längsmitte
des Baufahrzeugs geteilt ist und die beiden Schildhälf
ten miteinander verriegelt sind;
Fig. 10 eine Gesamt-Vorderansicht des Baufahrzeugs zur Aus
führung gemäß Fig. 9 mit höhengleich aufeinander aus
gerichteten Schildhälften;
Fig. 11 eine Fig. 10 entsprechende Darstellung, jedoch mit
entriegelten Schildhälften, von denen die eine ab
gesenkt und die andere angehoben ist;
Fig. 12 eine Draufsicht auf das Baufahrzeug mit einer me
chanisch verriegelten tellerförmigen Abstützein
richtung, die in nach hinten eingeschwenkter Ruhe
stellung gezeichnet und in seitlich ausgeschwenkter Be
triebsstellung angedeutet ist; und
Fig. 13 eine Seitenansicht zur Ausführung gemäß Fig. 12 mit in
der Betriebsstellung befindlicher Abstützeinrichtung,
wobei der am Boden aufliegende Abstützteller zusätzlich
in einer weiter abgesenkten Stellung angedeutet ist.
Bei allen Ausführungsbeispielen ist ein Baufahrzeug 1 vorgese
hen, das einen Grundrahmen 2 aufweist, der sowohl an der Vor
derachse 3 wie an der Hinterachse über Räder 4 auf dem Boden 5
abgestützt ist, wobei es sich um luftbereifte Zwillingsräder
handelt. Das Baufahrzeug 1 ist im wesentlichen symmetrisch zu
seiner Längsmittelebene 6 gestaltet.
Ebenso ist bei jedem Ausführungsbeispiel an der Vorderseite des
Baufahrzeugs 1 ein Planierschild 7 vorgesehen, der über zwei
Hebel 8 am Baufahrzeug 1 angelenkt und mittels zweier hydrauli
scher Hubeinrichtungen 9 hoch- und niederschwenkbar sowie in
der gewählten Höheneinstellung gehalten ist. Die beiden Hebel 8
und die beiden Hubeinrichtungen 9 sind jeweils mit gleichem Ab
stand zu beiden Seiten der Längsmittelebene 6 angeordnet, so
daß wegen der zeichnerischen Teildarstellung jeweils nur der
linke Hebel 8 und die linke Hubeinrichtung 9 zu sehen sind.
Diese sind fahrzeugseitig mit einer unteren waagerechten Hebel
achse 10 bzw. einer oberen waagerechten Hubachse 11 in einer
senkrecht verlaufenden Lagergabel 12 gelagert, die fest mit dem
Grundrahmen 2 verbunden ist. Jede Hubeinrichtung 9 weist einen
aus dem Hubzylinder 13 ausfahrbaren Hubkolben 14 auf, der an
einen Hebelansatz 15 angelenkt ist. Diese Konstruktion ermög
licht es, den Planierschild 7 aus der in Vollinien dargestell
ten Arbeitsstellung durch gleichmäßiges Einfahren bzw. Ausfah
ren der beiden Hubkolben 14 entweder in eine Fahrstellung anzu
heben oder in eine Abstützstellung in einer Bodenvertiefung 16
abzusenken, wie es Fig. 2 veranschaulicht.
Des weiteren weist das Baufahrzeug 1 in üblicher Weise - jedoch
nicht dargestellt - einen Antriebsmotor, eine von diesem mitbe
triebene Hydraulikanlage, Lenk- und Steuereinrichtungen, eine
Fahrerkabine mit Fahrersitz und insbesondere an der Rückseite
des Fahrzeugs mindestens ein zusätzliches Arbeitswerkzeug bzw.
mindestens eine Einrichtung zum wahlweisen Anbringen eines sol
chen Arbeitswerkzeugs auf. Beispielsweise kann es sich bei die
sem zusätzlichen Arbeitswerkzeug um eine Baggerschaufel, ein
Ladegerät oder dgl. handeln, wobei die Betätigung) in bekannter
Weise mittels der Hydraulikanlage des Baufahrzeugs 1 erfolgt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 ist an jedes
seitliche Ende des Planierschilds 7, der wie aus Fig. 3 er
sichtlich über die durch die Räder 4 vorgegebene Fahrzeugbreite
nicht oder nur unwesentlich seitlich vorragt, eine Abstützein
richtung 17 angeschlossen, die einen Verlängerungspratzen 18
für den Planierschild 7 mit entsprechendem Profil aufweist. Je
der Verlängerungspratzen 18 ist über eine untere Hebelanordnung
19 und eine obere Hebelanordnung 20 mit senkrechter
Schwenkachse 21 am Planierschild 7 gelagert und aus der in Fi
guren 3 und 4 gezeigten Ruhestellung A in die in Fig. 1 darge
stellte Betriebsstellung B in Verlängerung des Planierschilds 7
schwenkbar, wie es auch in Fig. 3 gestrichelt sowie durch den
Schwenkbogen angedeutet ist. In der Ruhestellung A befindet
sich der Verlängerungspratzen 18 vollständig hinter dem Pla
nierschild 7 zwischen diesem und dem Rad 4, ohne seitlich über
den Planierschild 7 vorzuspringen.
Zum Verschwenken ist jedem Verlängerungspratzen 18 eine hydrau
lische Schwenkeinrichtung 22 zugeordnet, deren Schwenkzylinder
23 an einen rückseitig und mittig am Planierschild 7 vorgese
henen Lageransatz 24 angelenkt und deren ein- und ausfahrbarer
Schwenkkolben 25 an einen Lagerflansch 26 angelenkt ist, der
von der Rückseite des Verlängerungspratzens 18 vorspringt.
Bei ausgefahrenem Schwenkkolben 25 befindet sich der betref
fende Verlängerungspratzen 18 in der seitlich vorspringenden
Betriebsstellung B gemäß Fig. 1, während bei eingefahrenem
Schwenkkolben 25 der Verlängerungspratzen 18 die Ruhestellung A
gemäß Fig. 3 einnimmt. In der Betriebsstellung B tragen die
mittels der Hubeinrichtung 9 zusammen mit dem Planierschild 7
auf den Boden 5 bzw. die Bodenvertiefung 16 abgesenkten Verlän
gerungspratzen 18 zu einer wesentlichen Erhöhung der Standfe
stigkeit des Baufahrzeugs 1 bei und führen damit zu einer Sta
bilität, die das Arbeiten mit dem zusätzlichen Arbeitswerkzeug
begünstigt. Außerdem vergrößern die Verlängerungspratzen 18 die
Arbeitsbreite des Planierschilds 7, so daß im Planierbetrieb
die Planierleistung den Gegebenheiten angepaßt werden kann,
während im Fahrbetrieb bei in die Ruhestellung A eingeschwenk
ten Verlängerungspratzen 18 die Beweglichkeit des Baufahrzeugs
1 durch eine vergleichsweise geringe Breite begünstigt ist.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform unterschei
det sich von derjenigen gemäß Fig. 1 bis 4 im wesentlichen
nur dadurch, daß die beiden Abstützeinrichtungen 27 mit jeweils
einer Verlängerungpratze 28 nicht hydraulisch sondern mecha
nisch von Hand verschwenkbar und verriegelbar sind. Dementspre
chend fehlt eine hydraulische Schwenkeinrichtung. Vielmehr ist
an den Verlängerungspratzen 28 ein Arretierhebel 29 mit seinem
einen Ende angelenkt, während das andere Ende eine senkrechte
Bohrung aufweist und mittels eines Verriegelungsbolzens 30
wahlweise an einer inneren Lasche 31 oder an einer äußeren La
sche 32 festgelegt werden kann, die jeweils mit Querabstand zu
einander an der Rückseite des Planierschilds 7 vorgesehen sind.
Bei an der inneren Lasche 31 angebrachtem Arretierhebel 29 be
findet sich der Verlängerungspratzen 28 in der Ruhestellung A
(Fig. 6) während bei an der äußeren Lasche 32 angeschlossenem
Arretierhebel 29 der Verlängerungspratzen 28 sich in seiner Be
triebsstellung B (Fig. 5) befindet.
Ferner ist bei der Ausführung gemäß Fig. 5 und 6 ein sich
zum Planierschild 7 hin seitlich erweiterndes Versteifungsblech
33 vorgesehen, das an den Hebel 8 anschließt und an das die Hu
beinrichtung 9 angreift. Im übrigen stimmen die Ausführungsfor
men miteinander überein, so daß die gleichen Bezugszeichen für
die einander entsprechenden Teile verwendet sind und auf eine
erneute Beschreibung dieser Teile verzichtet wird.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 7 und 8 sind zwei Abstützein
richtungen 34 mit jeweils einem Verlängerungspratzen 35 vorge
sehen, wobei ebenfalls eine mechanische Verschwenkung von Hand
wie bei der Ausführung gemäß Fig. 5 und 6 vorgesehen ist.
Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß die Verlänge
rungspratzen 35 sich in der Ruhestellung C vor dem Planier
schild 7 und nicht hinter diesem befinden.
Statt des in beiden Stellungen eingesetzten lenkerartigen Arre
tierhebels 29 gemäß Fig. 5 und 6 weist der bzw. jeder Ver
längerungspratzen 35 rückseitig eine vorspringende Verriege
lungsgabel 36 auf, die in der Betriebsstellung B gemäß Fig. 7
einen rückseitig am Planierschild 7 vorgesehenen augenförmigen
Ansatz 37 aufnimmt, so daß eine durchgehende Verriegelungsboh
rung 38 zur Aufnahme eines Verriegelungsbolzens gebildet ist.
Der um die Schwenkachse 39 verschwenkbare Verlängerungspratzen
35 weist ferner an seiner Vorderseite einen augenförmigen An
satz 40 auf, der in der andeutungsweise in Fig. 7 nach vorne
eingeschwenkten Ruhestellung C von einer an der Vorderseite des
Planierschilds 7 angeordneten Verriegelungsgabel 41 aufgenommen
wird, wobei eine durchgehende Verriegelungsbohrung 42 zur Auf
nahme eines Verriegelungsbolzens gebildet ist. Diese Ruhestel
lung C ist in Fig. 8 in Seitenansicht dargestellt.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 9 entspricht derjenigen gemäß
Fig. 5 und 6, von der sie sich lediglich dadurch unterschei
det, daß der Planierschild 7′ in eine durch die Längsmittele
bene 6 getrennte linke Schildhälfte 43 und rechte Schildhälfte
44 geteilt ist. Die beiden Schildhälften 43 und 44 weisen je
weils rückseitig und nahe der Längsmittelebene 6 einen Kupp
lungsansatz 45 mit einer Horizontalbohrung 46 auf, wobei die
beiden Horizontalbohrungen 46 bei höhengleicher Ausrichtung der
beiden Schildhälften 43 und 44 miteinander fluchten und einen
Steckbolzen 47 zum Verbinden der beiden Schildhälften 43 und 44
aufnehmen können.
Im Planierbetrieb (wie auch im Fahrbetrieb) bilden die beiden
Schildhälften 43 und 44 einen durchgehenden Planierschild 7′,
wobei die beiden Hubeinrichtungen 9 immer gleichzeitig und
gleichsinnig betätigt werden. Dieses ist in Fig. 9 und 10
dargestellt.
Die Teilung des Planierschilds 7′ ermöglicht jedoch bei gelö
stem Steckbolzen 47 eine unterschiedliche Höheneinstellung der
beiden Schildhälften 43 und 44, wie es Fig. 11 in der Vor
deransicht zeigt. Diese individuelle Höheneinstellbarkeit der
beiden Schildhälften 43 und 44 und damit insbesondere auch der
an ihren äußeren Enden angeordneten Abstützeinrichtungen 27
bzw. Verlängerungspratzen 28 ermöglicht eine stabile Fahr
zeugabstützung auch für den Fall, daß der Boden 5 im Bereich
des Planierschilds 7′ Höhenunterschiede bzw. örtliche Bodenver
tiefungen 16 aufweist. Auch gibt es Baustellenverhältnisse, bei
denen eine einseitige Abstützung nur mit einer Verlängerungs
pratze 28 ausreichend oder aber allein möglich ist.
Fig. 12 und 13 beziehen sich auf ein Ausführungsbeispiel,
bei dem an jedem Ende des Planierschilds 7 eine Abstützeinrich
tung 50 vorgesehen ist, die keinen Verlängerungspratzen für den
Planierschild 7 sondern einem Stützteller 51 aufweist. Dieser
ist in Fig. 12 in die Ruhestellung A hinter den Planierschild
7 eingeschwenkt, wobei das Ausschwenken in die seitlich vorra
gende Betriebsstellung B angedeutet ist. Es ist ein mechani
sches Ausschwenken und Arretieren wie bei der Ausführung gemäß
Fig. 5 und 6 vorgesehen, wozu in gleicher Weise wie dort ein
Arretierhebel 29 vorgesehen ist, der an die Abstützeinrichtung
50 angelenkt ist und dessen anderes Ende wahlweise mittels ei
nes Verriegelungsbolzens mit einer inneren Lasche 31
(Ruhestellung A) oder einer äußeren Lasche 32 (Betriebsstellung
B) verbindbar ist.
Wie insbesondere aus Fig. 13 zu ersehen ist, ist der Stütztel
ler 51 mittels einer Handkurbel 52 gegenüber dem Planierschild
7 höhenverstellbar. Dazu weist die Abstützeinrichtung 50 ein
senkrecht angeordnetes Gehäuse 53 auf, mit dem der am Planier
schild 7 angelenkte Schwenkhebel 54 fest verbunden ist. Im Ge
häuse 53 ist eine hülsenförmige Mutter drehbar gelagert, die
mittels der Handkurbel 52 gedreht werden kann und die mit einer
Gewindespindel 55 verschraubt ist, an deren nach unten aus dem
Gehäuse 53 vorstehendes unteres Ende der Stützteller 51 mittels
eines horizontalen Bolzens 56 austauschbar angebracht ist. Auf
diese Weise läßt sich der Stützteller 51 durch Drehen der Hand
kurbel 52 nach unten bis in Anlage an den Boden 5 oder an eine
örtliche Bodenvertiefung 16 ausfahren.
Claims (12)
1. Baufahrzeug mit einem Planierschild (7, 7′) und mit vor
zugsweise mindestens einem weiteren Arbeitswerkzeug, wobei
der auch zur Abstützung des Baufahrzeugs (1) am Boden (5)
einsetzbare Planierschild (7, 7′) mit Hilfe einer ihn tra
genden Hubeinrichtung (9, 9) in der Höhe verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß am Planierschild (7, 7′) minde
stens eine zusätzliche Abstützeinrichtung (17; 27; 34; 50)
angeordnet ist.
2. Baufahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstützeinrichtung (17; 27; 34; 50) an einem seitlichen
Ende des Planierschilds (7; 7′) angeordnet ist.
3. Baufahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
jedem der beiden Enden des Planierschilds (7; 7′) eine Ab
stützeinrichtung (17; 27; 34; 50) angeordnet ist.
4. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17;
27; 34; 50) in der Querebene des Planierschilds (7; 7′) an
geordnet ist.
5. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17;
27; 34; 50) relativ zum Planierschild (7; 7′) horizontal
verstellbar ist.
6. Baufahrzeug nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17;
27; 50) zwischen einer Ruhestellung (A) auf der Rückseite
sowie innerhalb der Breite des Planierschilds (7; 7′) und
der Betriebsstellung (B) in Verlängerung des Planierschilds
(7; 7′) verschwenkbar ist.
7. Baufahrzeug nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (34)
zwischen einer Ruhestellung (C) auf der Vorderseite sowie
innerhalb der Breite des Planierschilds (7) und der Be
triebsstellung (B) in Verlängerung des Planierschilds (7)
verschwenkbar ist.
8. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (17;
27; 34) ein mechanisch oder hydraulisch verstellbarer Ver
längerungspratzen (18; 28; 35) des Planierschilds (7; 7′)
ist.
9. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Planierschild (7′) senkrecht in
zwei Schildhälften (43 und 44) getrennt ist, die unabhängig
voneinander in der Höhe verstellbar sind.
10. Baufahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
eine lösbare Verriegelungseinrichtung (45, 46, 47) zum ge
genseitigen festen Verbinden der beiden Schildhälften (43
und 44) in höhengleicher Ausrichtung vorgesehen ist.
11. Baufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die bzw. jede Abstützeinrichtung (50)
einen relativ zum Planierschild (7′) in der Höhe verstell
baren Stützteller (51) umfaßt.
12. Baufahrzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der bzw. jeder Stützteller (51) mittels einer von Hand
betätigbaren Stelleinrichtung (52, 53, 55) höhenverstellbar
ist.
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1992
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-
1993
- 1993-07-31 EP EP93112324A patent/EP0585624A1/de not_active Withdrawn
- 1993-09-01 CZ CZ931803A patent/CZ279215B6/cs not_active IP Right Cessation
- 1993-09-03 HU HU9302498A patent/HU212314B/hu not_active IP Right Cessation
Cited By (5)
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|---|---|---|---|---|
| DE29722089U1 (de) * | 1997-12-15 | 1998-04-09 | Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, 88457 Kirchdorf | Selbstfahrendes Arbeitsgerät, vorzugsweise Hydraulikbagger, mit einem heb- und absenkbaren Planierschild |
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Also Published As
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| EP0585624A1 (de) | 1994-03-09 |
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