DE4229079A1 - Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen Abstandsmessung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen AbstandsmessungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur berührungslosen
Abstandsmessung.
Bei nach dem Impuls-Echo-Verfahren arbeitenden Füllstandmeßgeräten wird
in einer Sendephase ein Impuls ausgesendet und dieser nach Reflexion an der
zu detektierenden Oberfläche wieder empfangen, wobei die Laufzeit des
Impulses zwischen Aussendung und Empfang ein direktes Maß für den Ab
stand zwischen Sender/Empfänger und zu detektierender Oberfläche ist.
Das empfangene Signal wird üblicherweise periodisch abgetastet und die
Abtastwerte in einem Speicher abgelegt, so daß der Echoimpuls bei größeren
Entfernungen an höheren Adressen des Speichers abgelegt ist als bei geringe
ren Abständen. Durch Adressenabfragung der Lage des Echoimpulses im
Speicher läßt sich somit die Laufzeit und damit der Abstand detektieren.
Der Sendeimpuls wird allerdings auf seinem Weg vom Sender zu der zu
detektierenden Oberfläche, die beim Füllstandmeßgerät der Füllgutoberseite
entspricht, und auch während des Rücklaufs zum Empfänger unterschiedlich
gedämpft. Dabei nimmt die Energie des empfangenen Signals bei gleichblei
bender Beschaffenheit der Füllgutoberfläche bekanntlich mit zunehmender
Entfernung ab, so daß sich mit zunehmender Entfernung nicht nur die Signal
laufzeit vergrößert, sondern auch die Amplitude des empfangenen Echoimpul
ses verringert, was die Detektion erschwert. Des weiteren treten zusätzliche
Dämpfungen auf, die durch das vom Impuls durchstrahlte Medium (Luft oder
anderes Gas) hervorgerufen werden und zudem vom Druck und der Feuchte
des Mediums abhängen. Ferner reflektiert auch das Füllgut je nach seiner
Beschaffenheit sehr unterschiedlich. Dies hat zur Folge, daß der Pegel des
empfangenen Echoimpulses so klein werden kann, daß keine klare Unter
scheidung zwischen dem Eigenrauschen der Auswertekomponenten und den
durch den Echoimpuls hervorgerufenen Signalanteilen mehr möglich oder
diese zumindest erheblich erschwert ist.
Die Echoimpulserkennung kann zudem durch andere Störfaktoren wie etwa
Befüllungslärm, pneumatische Füllsysteme, Rührwerke im Füllgutbehälter
usw. überlagert werden, so daß die Unterscheidung zwischen Nutzecho und
Störsignalen problematisch ist.
In der DE 26 11 758 A1 ist eine Anordnung zur berührungslosen Abstands
messung beschrieben, bei der zur Verbesserung der Detektionsgenauigkeit die
Signalauswertung nicht direkt nach Empfang des ersten Echoimpulses begon
nen wird, sondern nach Aussendung und Empfang eines ersten Impulses
dieser Zyklus "Aussendung und Empfang eines Impulses" zunächst noch
weitere 7mal wiederholt wird und die hierbei erfaßten Empfangssignale
aufeinander folgend in einem Speicher abgelegt werden. Anschließend werden
die acht Empfangssignale jeder Sende-/Empfangsperiode aufintegriert, um das
resultierende Empfangssignal zu bilden, das bei korrekter Lage der integrierten
Signalanteile verbesserten Störabstand besitzt. Allerdings sind zur Durch
führung dieser Methode acht Unterspeicher notwendig, die in der Lage sind,
jeweils das ganze Signalprofil einer Empfangsperiode abzulegen. Daher ist
hoher Speicherplatzbedarf mit entsprechend aufwendiger Handhabung einer
entsprechend großen Datenmenge erforderlich. Weiterhin besitzt das Ver
fahren den Nachteil, daß zur Gewinnung des Detektionssignals hohe Zeitdauer
erforderlich ist. Beispielsweise beträgt bei einem Abstand von 50 m die
Signallaufzeit zwischen Aussendung und Empfang 300 ms, so daß selbst
ohne Berücksichtigung der Auswertezeit max. drei Impulse je Sekunde gesen
det werden können. Für die Aussendung und den Empfang von acht Impulsen
und die anschließend benötigte Auswertezeit ergibt sich somit ein Zeitintervall
von ca. 3 Sekunden oder mehr, so daß erst minimal 3 Sekunden nach Meßbe
ginn ein Meßwertsignal gebildet werden kann.
Weiterhin ist es bekannt, zur Verbesserung des Störabstands ein Filter im
Empfänger vorzusehen, das breitbandige Rauschanteile unterdrückt. Eine
Erhöhung der Filterwirkung durch Verwendung kleinerer Filterbandbreite bringt
allerdings nur in Verbindung mit einem verlängerten Sendeimpuls einen nen
nenswerten Signal-Rausch-Gewinn. Üblicherweise haben die Sendeimpulse
eine Länge von 1,5-3 ms, was Ortsauflösungen von 0,25-0,5 m entspricht.
Eine Verlängerung der Impulsdauer in Verbindung mit kleineren Filterband
breiten führt somit unerwünschterweise zu einer Reduzierung der Ortsauflö
sung und auch zu einer Verringerung der Detektionsgenauigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur berührungslosen Abstandsmessung zu schaffen, die sich durch hohe
Empfindlichkeit und Genauigkeit auszeichnen und eine rasche Messung er
lauben.
Diese Aufgabe wird mit den Maßnahmen des Patentanspruchs 1 bzw. mit den
im Patentanspruch 7 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Bei der Erfindung wird somit ein spezielles Sendesignal eingesetzt, das aus
mehreren zeitlich getrennten Impulspaketen (Einzelimpulsen) besteht, deren
Gesamtdauer unterhalb der Signallaufzeit des Signals (Meßzyklus) liegt. An
stelle eines Einzelimpulses wird somit eine kurzzeitige Impulsfolge gesendet.
Beim Empfänger treffen daher - nach Ablauf der Signallaufzeit - diese Einzel
impulse in rascher Aufeinanderfolge als Echos ein, wobei der gegenseitige
Signalabstand unverändert dem Zeitabstand der Einzelimpulse des Sendesi
gnals entspricht. Für die Auswerteschaltung ist es daher in verhältnismäßig
einfacher Weise möglich, das Empfangssignal im Hinblick auf die zeitliche
Lage dieser aufgrund ihres rhythmischen Auftretens sehr viel einfacher detek
tierbaren und von zufallsverteilten Störsignalen klar unterscheidbaren Einzel
impulse auszuwerten und somit die gewünschte Information über die Signal
laufzeit und damit den Meßabstand zu gewinnen. Da das Sendesignal aus
mehreren kurzen Einzelimpulsen besteht, wird überdies gegenüber dem Ein
satz eines einzelnen langen Impulses hohe Ortsauflösung und Genauigkeit
erzielt. Wenn als Auswertungsparameter das rhythmische Auftreten solcher
kurzzeitiger Echoimpulse definierten Zeitabstands erfaßt wird, ergibt sich
selbst bei reduzierter Signalamplitude des Empfangssignals dennoch eine
zuverlässige Unterscheidbarkeit von Störimpulsen, da diese nicht in
gleichem rhythmischen Muster auftreten. Selbst sehr geringe Signalamplitu
den lassen sich daher aufgrund ihres rhythmischen Auftretens mit hoher
Zuverlässigkeit als das interessierende Echosignal erkennen.
Bei der Erfindung kann somit das Meßergebnis bereits unmittelbar nach
Empfang des aus Einzelimpulsen bestehenden kompletten Echosignals, d. h.
unmittelbar nach Abschluß des ersten Sende-/Empfangszyklus, bereitgestellt
werden, so daß die Messung sehr rasch erfolgt, obwohl zur Erzielung erhöhter
Genauigkeit mehrere Echo-Einzelimpulse zur Auswertung gelangen. Es ist
folglich nicht notwendig, mehrere Sende-/Empfangs-Zyklen abzuwarten.
Zur Ermittlung des zunächst noch nicht bekannten korrekten Überlagerungs
zeitpunkts wird vorteilhafterweise der Speicherinhalt in einzelne Abschnitte
unterteilt und die in diesen Speicherabschnitten enthaltenen Signalanteile
werden einander überlagert. Durch sukzessive Verschiebung der Lage der
Grenzlinien zwischen den einzelnen einander zu überlagernden Signalanteilen
(unter Beibehaltung der dem Einzelimpulsabstand entsprechenden Breite der
Speicherabschnitte) ergeben sich somit unterschiedliche Überlagerungsresulta
te, wobei das maximale Überlagerungsresultat die korrekte Speicherunter
teilung entsprechend den einzelnen Echoimpulsen repräsentiert. Aus der
zeitlichen Lage des maximalen Überlagerungsresultates läßt sich somit in
einfacher Weise die verstrichene Signallaufzeit und damit der Meßabstand
erkennen.
Diese Verschiebung der Grenzen zwischen den einzelnen Abschnitten erfolgt
vorzugsweise schrittweise, wobei die einzelnen Signalanteile entweder auf
addiert oder aufintegriert werden können.
Eine teilweise Reduzierung der Störanteile läßt sich durch Filterung des emp
fangenen Signals vor dessen Auswertung erreichen, so daß die Genauigkeit
noch weiter erhöht wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der erfindungs
gemäßen Abstandsmeßvorrichtung;
Fig. 2 den Verlauf eines Sende-/ und Echosignals bei einer herkömm
lichen Ausführungsform und
Fig. 3 den Verlauf eines Sende-/ und Echosignals bei einer Ausfüh
rungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
berührungslosen Abstandsmessung gezeigt, bei dem ein Schallwandler 4
sowohl als Sender als auch als Empfänger dient. Der Schallwandler 4 sendet
in einer Sendephase ein Sendesignal in Richtung der zu detektierenden Ober
fläche, die im Ausführungsbeispiel durch die Füllgutoberfläche 5 repräsentiert
ist, aus und empfängt in der nachfolgenden Empfangsphase das von der
Füllgutoberfläche 5 reflektierte Echosignal. Der Schallwandler 4 wird über eine
Schaltvorrichtung 3 angesteuert, die die Umschaltung zwischen Sendebetrieb
und Empfangsbetrieb bewirkt.
Während des Sendebetriebs ist der Schallwandler 4 über die Schaltvorrichtung
3 mit einem Pulsverstärker 2 verbunden, der durch eine elektronische Steuer
schaltung 1 angesteuert wird und an den Schallwandler 4 das aus mehreren
Einzelimpulsen bestehende Sendesignal anlegt. Der Schallwandler 4 ist als
Ultraschallwandler, vorzugsweise in Form eines Piezo-Kristalls, ausgebildet,
der mit akustischen Anpaßvorrichtungen versehen ist und bei Erregung ein
gebündeltes Ultraschallsignal aussendet.
In der nachfolgenden Empfangsphase dient der Schallwandler 4 als Empfänger
und wird durch die Schaltvorrichtung 3 vom Pulsverstärker 2 abgetrennt und
statt dessen auf eine Empfangsvorstufe 6 geschaltet.
Die Empfangsvorstufe 6 verstärkt die empfangenen Signale und weist ein
Bandpaßfilter auf, das breitbandige Rauschanteile unterdrückt, während es die
Echoimpulse weitgehend ungehindert und ohne störende Profil- und Frequenz
veränderungen durchläßt.
Das von der Demodulatorschaltung 7 abgegebene Signal wird durch einen
Analog-/Digital-Wandler 8 digitalisiert. Der Analog-/Digital-Wandler 8 wird
durch einen Taktgenerator 9 angesteuert, der die Arbeitsfrequenz des Analog-
/Digital-Wandlers 8 bestimmt. Die Frequenz des Taktgenerators 9 ist aus
reichend hoch gewählt, um das Hüllkurvensignal des Demodulators 7 mit der
notwendigen Auflösung und Schnelligkeit in digitale Werte umzusetzen. Die
vom Analog-/Digital-Wandler 8 abgegebenen digitalisierten Hüllkurvenwer
te werden in einem Speicher 10 fortlaufend gespeichert. Im Speicher 10 wird
somit das umgeformte Empfangssignal des Schallwandlers 4 in zeitrichtiger
Reihenfolge abgelegt. Da die empfangenen Echoimpulse mit einer durch den
Taktgenerator 9 bestimmten Frequenz periodisch abgetastet und fortlaufend
im Speicher 10 gespeichert werden, kann eine auf den Speicher 10 zugreifen
de Auswerteschaltung 12 die Laufzeit eines Signals aus der Speicher-Abla
geadresse ermitteln und hierdurch die Meßdistanz errechnen.
Weiterhin ist ein Integrator 11 vorhanden, der auf den Speicher 10 zugreift,
unter der Steuerung durch die Auswerteschaltung 12 eine nachfolgend noch
näher beschriebene Integration durchführt und deren Ergebnisse jeweils der
Auswerteschaltung 12 zuführt.
In Fig. 2 ist der Signalverlauf bei einem herkömmlichen Impuls-Echo-Ver
fahren dargestellt. Hierbei wird von einer Meßdistanz von 50 m ausgegangen.
In der Sendephase wird vom Schallwandler 4 ein Einzelimpuls 13 in Richtung
zu der zu detektierenden Füllgutoberfläche ausgesendet. Nach zweimaligem
Durchlaufen der Strecke zwischen Schallwandler 4 und Füllgutoberfläche
gelangt der reflektierte Echoimpuls 14 verringerter Amplitude wieder zum
Schallwandler 4 zurück und wird von diesem erfaßt. Der zeitliche Abstand
zwischen Beginn des Sendeimpulses 13 und Beginn des Empfangs des Echo
impulses beträgt bei der Meßentfernung von 50 m ca. 300 ms.
In Fig. 3 ist ein Signalverlauf gezeigt, wie er bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bzw. dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzt wird. In der
Sendephase wird ein Signal ausgesendet, das aus mehreren zeitlich getrenn
ten Impulspaketen (Einzelimpulsen) 15 bis 19 besteht. Die Gesamtzeitdauer
des Sendesignals, d. h. der Impulse 15 bis 19 einschließlich der zwischen
diesen liegenden Zeitdauer, liegt unterhalb der Signallaufzeit des Signals
(Meßzyklus).
Im gezeigten Ausführungsbeispiel haben die in der Sendephase gesendeten
Impulspakete eine Dauer von jeweils 2 ms und einen gegenseitigen Abstand
(von Impulsbeginn zu Impulsbeginn) von 5 ms. Die Anzahl der Impulspakete
(Einzelimpulse) jedes Sendesignals und auch deren Dauer und gegenseitiger
Abstand können je nach Bedarf und Einsatzbereich variiert werden, beispiels
weise in Abhängigkeit von der zu messenden Entfernung oder der Beschaffen
heit des Übertragungsmediums oder der zu detektierenden Oberfläche.
Diese Impulspakete werden nach Durchlaufen des Meßabstands und Reflexion
an der zu detektierenden Oberfläche als Echoimpulse 20 bis 24 wieder
empfangen. Der zeitliche Abstand zwischen Beginn des Sendesignals und
Beginn des Empfangssignals beträgt bei einer Meßentfernung von 50 m in
gleicher Weise wie bei Fig. 2 ca. 300 ms. Der gegenseitige zeitliche Abstand
der empfangenen Echoimpulse (Impulspakete) 20 bis 24 stimmt mit dem der
Sendeimpulspakete 15 bis 19 überein. Aufgrund der kurzen Gesamtzeitdauer
des gesendeten Signals von ca. 22 ms wirken sich selbst Veränderungen der
Füllgutoberfläche aufgrund Befüllung/Entleerung nicht nennenswert aus, da
die Füllgutoberfläche selbst in diesem Fall während der Sendesignaldauer als
stationär angesehen werden kann. Die Detektionsgenauigkeit bleibt damit sehr
hoch.
Das die Echoimpulse 20 bis 24 enthaltende Empfangssignal wird nach Ver
stärkung/Filterung, Demodulierung und Digitalisierung im Speicher 10 gespei
chert.
Die Auswerteschaltung 12 ermittelt daraufhin die Adressenlage der Echoim
pulse 20 bis 24, um hieraus die Signallaufzeit und damit den Meßabstand zu
berechnen. Hierbei zerlegt die Auswerteschaltung 12 den Speicherbereich des
Speichers 10 in kleine Stücke, deren Länge dem Zeitabstand der einzelnen
Sende-Impulspakete 15 bis 19 entspricht, d. h. im Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 3, 5 ms lang ist. Jeweils 5 solcher aufeinanderfolgender Stücke des
Speicherbereichs werden übereinandergelegt. Der Integrator 11 bildet das
Integral über diese 5 jeweils übereinandergelegten Stücke und führt das
Ergebnis der Auswerteschaltung 12 zu. Durch sukzessive Veränderung der
Lage der Unterteilung der 5 ms langen Teile des Speicherbereichs wird diese
Speicherinhaltsanalyse wiederholt durchgeführt, wobei die Auswerteschaltung
12 die bei der Integration jeweils erhaltenen Ausgangswerte speichert. Diese
Ausgangswerte können im Speicher 10 abgelegt werden. Die Auswerteschal
tung überprüft schließlich die einzelnen gespeicherten Integralwerte im Hin
blick auf einen geeigneten Parameter, insbesondere maximale Größe, und
definiert denjenigen Integralwert, bei dem der Parameter eine vorbestimmte
Beziehung erfüllt, beispielsweise die Amplitude maximal ist, als den inter
essierenden Wert. Aus der Lage der den ausgewählten Integralwert gebildet
habenden Stücke des Speicherbereichs innerhalb des Speichers läßt sich
somit die Signallaufzeit und damit der Meßabstand in herkömmlicher Weise
berechnen.
Bei Übereinanderlagerung der den Echoimpulsen 20 bis 24 entsprechenden
Teile des Speicherbereichs ergibt sich somit ein Signalgewinn. Des weiteren
werden durch die Integration Rauschanteile unterdrückt. Das Nutzsignal hat
(bei 5 Sendeimpulspaketen) die 5fache Energie eines Einzelsignals. Auch die
Schärfe der Ortsauflösung bleibt erhalten. Ferner wird ein Auswertungsergeb
nis schon nach einem einzigen Sendesignal mit deutlichem Signal-Rausch-
Gewinn erhalten.
Claims (10)
1. Verfahren zur berührungslosen Abstandsmessung, bei dem in einer
Sendephase ein impulsförmiges Signal abgestrahlt und in einer Emp
fangsphase ein von einer zu detektierenden Oberfläche reflektiertes
Impulsechosignal aufgenommen und abgespeichert wird, wobei die
Signallaufzeit zwischen Absendung und Empfang des Signals als Maß
für den Abstand zur zu detektierenden Oberfläche ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Sendephase ein aus mehreren
zeitlich getrennten Impulspaketen (15-19) bestehendes Signal mit
einer unterhalb der Signallaufzeit des Signals liegenden Gesamtzeitdau
er gesendet wird und daß die den einzelnen empfangenen Impulspake
ten entsprechenden Signalanteile (20-24) ausgewertet, vorzugsweise
einander überlagert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spei
cherinhalt eines das empfangene Signal speichernden Speichers (10) in
einzelne Abschnitte unterteilt wird, deren Größe etwa dem Mittelab
stand der einzelnen Impulspakete (20-24) entspricht, und die in diesen
Speicherabschnitten enthaltenen Signalanteile einander überlagert
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der
Grenzen zwischen den einzelnen Speicherabschnitten schrittweise
geändert und dabei jeweils überprüft wird, bei welcher Lage der Gren
zen ein Maximum des bei der Überlagerung der Signalanteile resul
tierenden Signals erhalten wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einzelnen Signalanteile addiert werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einzelnen Signalanteile aufintegriert werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das empfangene Signal vor der Speicherung gefiltert und
hüllkurvendemoduliert wird.
7. Vorrichtung zur berührungslosen Abstandsmessung, insbesondere zur
Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, mit einer Wandleranordnung (4) zur Aussendung und zum Emp
fang eines in Richtung zur zu detektierenden Oberfläche gerichteten
und von dort reflektierten Signals, einem Speicher (10) zur Speicherung
des empfangenen Signals, und einer Auswerteschaltung (12) zur Aus
wertung des empfangenen Signals, dadurch gekennzeichnet, daß das
gesendete Signal aus mehreren zeitlich getrennten Impulspaketen
(15-19) mit einer unterhalb der Signallaufzeit des Signals liegenden Ge
samtzeitdauer besteht, und daß die Auswerteschaltung (12) die den
einzelnen empfangenen Impulspaketen (20-24) entsprechenden Si
gnalanteile erfaßt, vorzugsweise einander überlagert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
werteschaltung (12) einen Integrator (11) aufweist, der die einzelnen
Signalanteile integriert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auswerteschaltung (12) den Speicherbereich des Speichers (10) in
einzelne, dem Zeitabstand der Sende-Impulspakete entsprechende
Abschnitte unterteilt, eine der Anzahl von Sende-Impulspaketen ent
sprechende Anzahl fortlaufender Speicherabschnitte überlagert und
diesen Vorgang wiederholt und unter Verschiebung der Grenzen zwi
schen den einzelnen Abschnitten wiederholt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen der Wandleranordnung (4) und dem Speicher (10)
ein Filter (6) angeordnet ist.
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| DE19924229079 DE4229079A1 (de) | 1992-09-01 | 1992-09-01 | Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen Abstandsmessung |
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Publications (1)
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| DE4229079A1 true DE4229079A1 (de) | 1994-03-03 |
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| DE19924229079 Withdrawn DE4229079A1 (de) | 1992-09-01 | 1992-09-01 | Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen Abstandsmessung |
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1992
- 1992-09-01 DE DE19924229079 patent/DE4229079A1/de not_active Withdrawn
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| DE102011122318A1 (de) * | 2011-12-23 | 2013-06-27 | Valeo Schalter Und Sensoren Gmbh | Verfahren zum berührungslosen Detektieren eines Objekts in einer Umgebung eines Fahrzeugs, Fahrerassistenzeinrichtung mit einer Ultraschallsensoreinrichtung und Fahrzeug mit einer derartigen Fahrerassistenzeinrichtung |
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