DE4223340A1 - Vorschubeinrichtung zum schrittweisen Material- und/oder Werkstücktransport an bzw. in intermittierend arbeitenden Produktionsmaschinen - Google Patents
Vorschubeinrichtung zum schrittweisen Material- und/oder Werkstücktransport an bzw. in intermittierend arbeitenden ProduktionsmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorschubeinrich
tung zum schrittweisen Material- und/oder Werkstück
transport an bzw. in intermittierend arbeitenden
Produktionsmaschinen, wie Pressen, bei der zwei sich
längs des Transportweges im Abstand voneinander er
streckende, in Vorschubrichtung gemeinsam hin- und
herbewegbare Greiferschienen in Ableitung von einer
um eine sich in Vorschubrichtung erstreckende Achse
umlaufenden Kurvenscheibe über einen mit dieser zusammen
wirkenden Kurvenscheibenmitläufer und über an Füh
rungsmitteln der Greiferschienen angreifende Über
tragungsmittel in wenigstens einer zur Vorschubrichtung
im wesentlichen senkrechten Richtung intermittierend
angetrieben werden.
Aus der DE-OS 22 06 407 ist eine Vorschubeinrichtung
dieser Art und Zweckbestimmung bekannt, bei der die Grei
ferschienen in Vorschubrichtung gemeinsam hin- und her
bewegbar und quer dazu gegeneinander geführt sind
sowie in Ableitung von jeweils einer Antriebskurven
scheibe für jede Bewegungsrichtung angetrieben werden.
Die Antriebskurvenscheiben sind auf einer gemein
samen Antriebswelle drehfest angeordnet, die sich
parallel zu den Greiferschienen unter diesen entlang
erstreckt.
Die Greiferschienenbewegungen in Vorschubrichtung
sind bei dieser Vorrichtung von einer Axialkurvenscheibe
abgeleitet und werden über ein in Vorschubrichtung
bewegbar geführtes Schubglied auf ihrerseits längs
beweglich gelagerte Querführungen der Greiferschienen
übertragen. Bei der Antriebsscheibe zum Erzeugen
der gegenläufigen Greif- und Öffnungsbewegungen handelt
es sich hingegen um eine Radialkurvenscheibe.
Als Übertragungsmittel für den Querantrieb dienen
zwei unmittelbar über der genannten Antriebskurven
scheibe angeordnete Zahnräder, die miteinander in
Zahneingriff stehen und in je eine mit jeweils einer
Greiferschiene fest verbundene, quer zur Greiferschienen
längserstreckung geführte Zahnstange eingreifen.
Ein mit der genannten Antriebskurvenscheibe zusammen
wirkender Kurvenscheibenmitläufer ist dabei peripher
auf einem der miteinander in Zahneingriff stehenden
Zahnräder gelagert.
Die vorbekannte Vorschubeinrichtung, die im Aufbau
einfach und auch funktionssicher ist, hat sich bewährt.
Unbefriedigend jedoch erscheinen die Geräuschent
faltung im Betrieb und insbesondere auch der nach
langer Betriebsdauer an den Verzahnungen auftretende
Verschleiß, der seinerseits wieder zu einer verstärkten
Geräuschentfaltung führt und vor allem unpräzise
Bewegungsabläufe an den Greiferschienen nach sich
ziehen kann.
Diesen Unzulänglichkeiten hilft die Erfindung dadurch
ab, daß bei der Vorschubeinrichtung der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 angegebenen Art und Zweckbe
stimmung der Kurvenscheibenmitläufer an einer über
der Kurvenscheibe angeordneten, um eine etwa parallel
zur Kurvenscheiben-Drehachse verlaufende vorrichtungs
feste Anlenkachse verschwenkbar angelenkten Schwinge
gelagert ist sowie durch Federkraft an der Kurven
scheibe in Anlage gehalten wird und daß die Über
tragungsmittel ein Gelenkgetriebe mit einem Umlenkhebel
umfassen, der mittels eines an der Schwinge beabstandet
von deren vorrichtungsfester Anlenkachse angelenkten
Schubgliedes um eine ebenfalls parallel zur Kurven
scheiben-Drehachse verlaufende vorrichtungsfeste
Lagerachse verschwenkbar ist und von dem die quer
zur Vorschubrichtung verlaufenden Greiferschienen
bewegungen abgeleitet sind.
Bei der Erfindung handelt es sich somit darum, daß
anstelle der bei der vorbekannten Vorschubeinrichtung
als Übertragungsmittel eingesetzten Zahnräder eine
den Kurvenscheibenmitläufer lagernde Schwinge und
ein damit über ein Schubglied wirkverbundenes Gelenk
getriebe dienen, die eine praktisch verschleißfreie
und mithin spielfreie Übertragung der von der Antriebs
kurvenscheibe abgeleiteten Antriebsbewegungen vermitteln.
Gemäß einer sinnvollen Weiterbildung besitzt der
Umlenkhebel wenigstens zwei sich nach verschiedenen
Richtungen von seiner Lagerachse forterstreckende
Hebelarme und an einen dieser Hebelarme ist das mit
seinem anderen Ende an der Schwinge angelenkte Schub
glied angelenkt, hingegen am anderen Hebelarm ein
Lenker zum Übertragen der Antriebsbewegung auf wenigstens
eine Greiferschiene.
Wenn es sich bei der geforderten Greiferschienen
bewegung quer zu deren Vorschubrichtung darum handelt,
daß die Greiferschienen gemeinsam angehoben und abge
senkt werden sollen, greift gemäß einer sinnvollen
Weiterbildung der Erfindung der mit seinem einen
Ende an einem der Hebelarme des Umlenkhebels angelenkte
Lenker an einem Heberahmen an, auf dem die Greifer
schienenführungen aufgenommen sind mit der Folge,
daß beim Verschwenken des Umlenkhebels eine Auf- und
Abwärtsbewegung des Heberahmens und damit der
Greiferschienen erfolgt.
Das Gelenkgetriebe zum Umsetzen der von der Kurven
scheibe abgeleiteten Antriebsbewegung in eine gemeinsame
Auf- und Abwärtsbewegung der Greiferschienen kann
aber auch einen weiteren zweiarmigen Umlenkhebel
umfassen, der mittels eines jeweils an einem Hebelarm
beider Umlenkhebel angelenkten Lenkers um eine vorrich
tungsfeste Lagerachse verschwenkbar und mit dem vertikal
geführten Heberahmen über einen an seinem anderen
Hebelarm angelenkten Lenker wirkverbunden ist.
Ein so ausgebildeter Antrieb zum Heben und Senken der
Greiferschienen zeichnet sich durch eine bessere Last
verteilung als bei der Ausführungsform mit nur einem
Umlenkhebel aus. Insbesondere können Verkantungen
und Klemmungen wirksam unterbunden werden, wenn nach
einer nochmaligen Weiterbildung die beiden über einen
Lenker miteinander wirkverbundenen Umlenkhebel auf
entgegengesetzten Seiten der Schwinge und etwa symme
trisch zu dieser angeordnet sind.
Als zweckmäßig hat sich dabei auch erwiesen, wenn
der Kurvenscheibenmitläufer mittels wenigstens eines
am Heberahmen angreifenden Pneumatikzylinders in
Anlage an der Kurvenscheibe gehalten ist. Selbst
verständlich können im Rahmen der Erfindung auch
auf entgegengesetzten Seiten der Schwinge und etwa
symmetrisch zu dieser je ein am Hebelrahmen angrei
fender Pneumatikzylinder angeordnet sein.
Gemäß einer anderen wichtigen Ausgestaltung der Erfin
dung erstrecken sich die Hebelarme des Umlenkhebels
nach entgegengesetzten Seiten von dessen Lagerachse
fort und je ein an jeweils einem dieser Hebelarme
angelenkter Lenker ist unmittelbar an einer Greifer
schienen-Querführung angelenkt.
Es handelt sich dabei um einen im wesentlichen phasen
gleich gegensinnigen Antrieb der Greiferschienen
zum Erzeugen der Schließ- und Öffnungsbewegungen.
Auch bei diesem Querantrieb hat es sich als zweckmäßig
erwiesen, wenn der Kurvenscheibenmitläufer mittels
eines Pneumatikzylinders, der vorzugsweise unmittelbar
an der Schwinge angreift, in Anlage an der Kurven
scheibe gehalten wird.
Die dem Andrücken der Kurvenscheibenmitläufer an
die jeweilige Kurvenscheibe dienenden Pneumatikzylinder
können mit Vorteil doppeltwirkend mit Druckmedium
beaufschlagbar und dementsprechend umsteuerbar sein.
Eine derartige Ausbildung der Pneumatikzylinder er
leichtert in besonders einfacher Weise das Einrichten
der Vorschubeinrichtung auf den jeweiligen Bedürfnisfall.
Während bei der eingangs als Stand der Technik er
örterten Vorschubeinrichtung der Greiferschienen
hub quer zur Greiferschienenlängserstreckung unver
änderbar vorgegeben war, kann gemäß einer anderen
wichtigen Ausgestaltung der Erfindung der Anlenkpunkt
des Schubgliedes an die Schwinge hinsichtlich seines
Abstandes von deren vorrichtungsfester Anlenkachse
veränderbar sein, so daß der Hub beim Schließen und
Öffnen der Greiferschienen bzw. beim Anheben und
Absenken an die Erfordernisse des jeweiligen Einsatz
falles angepaßt werden kann.
Eine insoweit besonders einfache Weiterbildung sieht
vor, daß die Schwinge mit mehreren in unterschiedlichen
Abständen von deren vorrichtungsfester Anlenkachse
angeordneten Lagerbohrungen für die wahlweise Anlen
kung des Schubgliedes versehen ist. Im Interesse
einer präzisen Übertragungsgeometrie hat sich dabei
als vorteilhaft erwiesen, wenn die Lagerbohrungen
für die wahlweise Anlenkung des Schubgliedes an die
Schwinge auf einem Kreisbogenstück mit dem Anlenk
punkt des anderen Schubgliedendes an den Umlenkhebel
als Zentrum angeordnet sind.
Gemäß einer anderen Weiterbildung dieser Ausgestaltung
ist das Schubglied an einen auf der Schwinge radial
zu deren vorrichtungsfester Anlenkachse verstellbaren
Kulissenstein angelenkt, der in einer sich radial
zur Anlenkachse in der Schwinge erstreckenden Führung
längsverschiebbar aufgenommen sein kann und demgemäß
eine stufenlose Veränderung des Anlenkpunktes des Schub
gliedes und damit des Hubes der Greiferschienen er
möglicht.
Eine besonders einfache stufenlose Verstellbarkeit
ist dann gewährleistet, wenn gemäß einer nochmaligen
Weiterbildung der Kulissenstein auf einer sich radial
zur Anlenkachse der Schwinge erstreckenden und dreh
bar an dieser gelagerten Gewindespindel aufgenommen
ist.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor,
daß das die Wirkverbindung zwischen der Schwinge
und dem Umlenkhebel vermittelnde Schubglied längen
einstellbar ist. Diese Längeneinstellbarkeit kann
insbesondere dadurch verwirklicht sein, daß je ein
an der Schwinge und an einem Hebelarm des Umlenk
hebels angelenktes Schubglied über eine Gewindestange
miteinander verbunden und deren voneinander entfernte
Enden in Gewindelöcher eingeschraubt sind, die sich
in die Schubgliedteile von deren einander zugewandten
Stirnseiten hineinerstrecken.
Eine abermals wichtige Ausgestaltung der Erfindung
ist durch einen zumindest weitgehend geradlinigen
Kraftfluß vom Kurvenscheibenmitläufer über die Schwinge
und über die Übertragungsglieder des Gelenkgetriebes
bis zu den Greiferschienenführungen gekennzeichnet.
Bei dieser Ausgestaltung ist es von Vorteil, wenn
der Kurvenscheibenmitläufer, die Antriebskurvenscheibe
und die Schwinge eine gemeinsame Wirkebene haben,
so daß keinerlei Momente infolge Seitenversatz auf
treten können. Gleiches gilt für die Übertragungs
glieder des Gelenkgetriebes, die sich in der gemein
samen Wirkebene der Kurvenscheibe, des Kurvenschei
benmitläufers und der Schwinge bzw. symmetrisch zu
dieser Wirkebene erstrecken sowie in der Wirkebene
bzw. symmetrisch dazu an der Schwinge und/oder an
einander angelenkt sein sollten.
Anhand der beigefügten Zeichnungen soll nachstehend
eine Vorschubeinrichtung mit einem Querantrieb zum
Erzeugen der Schließ- und Öffnungsbewegungen der
Greiferschienen und einem Hubantrieb zum gemeinsamen
Anheben und Absenken der Greiferschienen erläutert
werden. In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 die Vorschubeinrichtung mit zwei sich längs
des Vorschubweges parallel zueinander erstrecken
den Greiferschienen in einer seitlichen Ansicht,
Fig. 2 in einem der Schnittlinie II-II in Fig. 1
entsprechenden Querschnitt durch die Vor
schubeinrichtung den von einer umlaufenden
Kurvenscheibe abgeleiteten Querantrieb zum
Erzeugen der Schließ- und Öffnungsbewegungen,
Fig. 3 in einer Ausschnittansicht aus Fig. 2 eine
alternative Detailausbildung,
Fig. 4 in einer dem Schnittverlauf IV-IV in Fig. 2
entsprechenden Schnittansicht die Lagerung
des Kurvenscheibenmitläufers an der Schwinge,
Fig. 5 in einer dem Schnittverlauf IV-V in Fig. 2
entsprechenden Schnittansicht die vorrichtungs
feste Anlenkung der Schwinge,
Fig. 6 in einer Ansicht ähnlich Fig. 2 in einem
der Schnittlinie VI-VI in Fig. 1 entsprechenden
Querschnitt durch die Vorschubrichtung den
von einer Kurvenscheibe abgeleiteten Antrieb
zum gemeinsamen Heben und Senken der Greifer
schienen,
Fig. 7 in einer der Schnittlinie VII-VII in Fig. 6
entsprechenden Schnittansicht die Anlenkung
eines Lenkers einerseits an einen Heberahmen,
der die Greiferschienenführungen aufnimmt,
und andererseits an einen Hebelarm eines
Umlenkhebels des Gelenkgetriebes,
Fig. 8 in einer der Schnittlinie VIII-VIII entspre
chenden Schnittansicht die Anlenkung einerseits
des Schubgliedes an einen Hebelarm eines
Umlenkhebels und andererseits an denselben
Hebelarmen die Anlenkung des einen Endes
eines Doppellenkers, dessen anderes Ende
mit einem entsprechenden Hebelarm des zweiten
Umlenkhebels gelenkig verbunden ist, und
Fig. 9 in einer - vergrößerten - Ausschnittansicht
aus Fig. 2 ein längenverstellbares Schub
glied für die Wirkverbindung der Schwinge
mit dem Umlenkhebel des Gelenkgetriebes.
Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungs
beispiel handelt es sich um eine Vorschubeinrichtung 10
zum Transport von Werkstücken von einer Bearbeitungs
station zu einer im Bearbeitungsfluß folgenden Bear
beitungsstation. Vorschubeinrichtungen dieser Art
werden insbesondere zum Werkstücktransport von einer
Operationsstufe zu einer nachfolgenden Operations
stufe in Pressen oder zur Verkettung von Pressen
eingesetzt.
Die in Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellte
Vorschubeinrichtung 10 besitzt zwei sich beabstandet
in Parallellage zueinander in Vorschubrichtung er
streckende Greiferschienen 11, 11′, die in Ableitung
von je einer Kurvenscheibe 12, 13, 14 gemeinsam in
Vorschubrichtung hin- und herbewegbar, senkrecht
zur Vorschubrichtung im wesentlichen phasengleich
gegeneinander und gemeinsam auf- und abwärts bewegbar
geführt sind. Die Kurvenscheiben sind unter den Grei
ferschienen auf einer innerhalb eines Gehäuses 15
sich in Vorschubrichtung längserstreckenden gemeinsamen
Antriebswelle 16 drehfest aufgenommen. Der Antrieb
dieser Welle und damit der Kurvenscheiben erfolgt
in nicht dargestellter Weise in Ableitung von einer
Presse synchron zu deren Antrieb.
Während die Greiferschienen 11, 11′ in Ableitung
von der Axialkurvenscheibe 12 in nicht weiter darge
stellter Weise über ein Schubglied gemeinsam in Vor
schubrichtung, also in Richtung ihrer Längserstreckung,
angetrieben werden, sind die phasengleich gegensinnigen
Schließ- und Öffnungsbewegungen der Greiferschienen
quer zur Vorschubrichtung sowie das gemeinsame Heben
und Senken von den Radialkurvenscheiben 13, 14 abge
leitet.
In Fig. 2 ist bei Weglassung der Greiferschienen
selbst der Querantrieb zum Erzeugen phasengleich
gegensinniger Schließ- und Öffnungsbewegungen darge
stellt. Dieser Querantrieb umfaßt die bereits erwähnte
Radialkurvenscheibe 13, die drehfest auf der Antriebs
welle 16 aufgenommen ist, ferner eine um eine vor
richtungsfeste Anlenkachse 20 verschwenkbare Schwinge 21
mit einem in Anlage an der Radialkurvenscheibe ge
haltenen Kurvenscheibenmitläufer 22 und schließlich
ein Gelenkgetriebe mit einem ebenfalls um eine vorrich
tungsfeste Lagerachse 24, die sich in Parallellage
zu der die Kurvenscheiben aufnehmenden Antriebswelle 16
erstreckt, verschwenkbaren Umlenkhebel 25, der über
ein Schubglied 26 mit der Schwinge 21 in Wirkverbindung
steht.
Angeordnet sind die auf der Antriebswelle 16 drehfest
aufgenommene Kurvenscheibe 13 und die darüber schwenk
bar um die Anlenkachse 20 gelagerte Schwinge 21 symme
trisch zu den Greiferschienen 11, 11′, die in auf
den Greiferschienen-Querführungen 27, 27′ angeordneten
- nicht dargestellten - Längsführungen aufgenommen sind.
Der Umlenkhebel 25 des Gelenkgetriebes zum Erzeugen
der Schließ- und Öffnungsbewegungen der Greiferschienen
besitzt zwei sich auf entgegengesetzten Seiten von
der Lagerachse 24 forterstreckenden Hebelarme 30, 31.
An den einen Hebelarm 31 ist das mit seinem anderen
Ende an der Schwinge 21 angelenkte Schubglied 26
angelenkt, desgleichen aber auch ein unmittelbar
an der einen Greiferschienen-Querführung 27 angrei
fender Lenker 32. Der andere Hebelarm 30 ist über
einen weiteren Lenker 33 mit der zweiten Greifer
schienen-Querführung 27′ wirkverbunden. Da sich die
Antriebswelle 16 mit der auf dieser aufgenommenen
Antriebskurvenscheibe 13 etwa in der Mitte zwischen
den Greiferschienen-Querführungen 27, 27′ erstreckt,
ist der an der Greiferschienen-Querführung 27′ mit
seinem einen Ende angreifende und am Hebelarm 30
des Umlenkhebels 25 angelenkte Lenker 33 aus unten
noch darzulegenden Gründen als Doppellenker ausgebildet
und auf beiden Seiten an der Schwinge 21 vorbeigeführt.
Das an den Hebelarm 31 des Umlenkhebels 25 angelenkte
und dessen Verschwenkung um die Lagerachse 24 ver
mittelnde Schubglied 26 ist mit seinem vom Umlenk
hebel entfernten Ende an einen Kulissenstein 35 ange
lenkt, der auf einer Gewindespindel 36 aufgenommen
ist, die sich etwa radial zur Anlenkachse 20 der
Schwinge 21 forterstreckt und an letzterer drehbar
gelagert ist. Der Anlenkpunkt des Schubgliedes 26
an die Schwinge 21 ist somit längs der Führung 34
der Schwinge stufenlos verstellbar. Dadurch gelingt
eine Veränderung des Abstandes des Anlenkpunktes
des Schubgliedes 26 an die Schwinge von deren Anlenk
achse 20 mit der Folge, daß sich der vom Schubglied
auf den Umlenkhebel 25 übertragene Schwingenhub ändert
und demgemäß die Hubweite der Schließ- und Öffnungs
bewegungen der Greiferschienen 11, 11′ innerhalb
vorbestimmter Grenzen problemlos an den jeweiligen
Bedürfnisfall angepaßt werden können.
Ferner greift an der Schwinge 21 im Abstand von deren
Anlenkachse 20 die Kolbenstange 38 eines mittels einer
vorrichtungsfesten Anlenkachse angelenkten Pneumatik
zylinders 40 an, dessen Kolben 41 wahlweise auf der
einen oder anderen Seite mit Druckmedium beaufschlagbar
ist. Bei Beaufschlagung der zur Schwinge 21 hinwei
senden Seite des Kolbens 41 wird somit der Kurven
scheibenmitläufer 22 in Anlage an der Kurvenscheibe 13
gehalten.
Alternativ zu der stufenlosen Veränderbarkeit des
Anlenkpunktes des Schubgliedes 26 an die Schwinge 21
veranschaulicht die Ausführungsform gemäß Fig. 3
eine Schwinge 21′ mit auf einem Kreisbogenstück 44,
dessen Mittelpunkt vom Anlenkpunkt des Schubgliedes
26′ an den Hebelarm 31 des Umlenkhebels 25 gebildet
ist, beabstandet voneinander angeordneten Lochun
gen 45, 45′, 45′′, die eine wahlweise Anlenkung des
Schubgliedes 26 an die Schwinge in unterschiedlichen
Abständen von deren Anlenkachse 20′ und damit eine
abgestufte Anpassung der Schließ- und Öffnungsbe
wegungen an den jeweiligen Bedürfnisfall ermöglichen.
Der in Fig. 6 veranschaulichte Hubantrieb zum gemein
samen Heben und Senken der Greiferschienen 11, 11′ be
sitzt einen sich quer zur Vorschubrichtung erstreckenden
Heberahmen 48, auf dem die Greiferschienen-Längsfüh
rungen 49, 49′ quer verschiebbar aufgenommen sind.
Der Hubantrieb umfaßt, ebenso wie der vorstehend
insbesondere in Verbindung mit Fig. 2 erläuterte
Querantrieb, eine auf der Antriebswelle 16 drehfest
angeordnete Radialkurvenscheibe 14 und eine unmittelbar
über der Kurvenscheibe angeordnete Schwinge 50, die
um eine parallel zur Kurvenscheibe-Drehachse ver
laufende Anlenkachse 51 gelagert und mit einem an
der Radialkurvenscheibe 14 in Anlage gehaltenen Kurven
scheibenmitläufer 52 versehen ist.
Ferner umfaßt der Hubantrieb ein Gelenkgetriebe mit
zwei auf einander gegenüberliegenden Seiten von der
Schwinge 50 jeweils etwa unter den Greiferschienen-
Längsführungen 49, 49′ angeordneten Umlenkhebeln 54, 54′,
die um parallel zur Schwingen-Anlenkachse 51 verlau
fende vorrichtungsfeste Lagerachsen 55, 55′ verschwenk
bar sowie jeweils mit zwei sich nach verschiedenen
Seiten von der Lagerachse forterstreckenden Hebel
armen 56, 57 bzw. 56′, 57′ versehen sind. Die Wirk
verbindung von der Schwinge 50 zu dem einen Umlenk
hebel 54 vermittelt ein einenends an der Schwinge
und mit seinem anderen Ende an dem Hebelarm 57 des
Umlenkhebels 54 angelenktes Schubglied 58. Ferner
steht der Umlenkhebel 54 mit dem Umlenkhebel 54′
über einen mit je einem Ende an die Hebelarme 57, 57′
angelenkten Lenker 60 in Wirkverbindung, der ebenso
wie der Lenker 33 beim Querantrieb als beidseitig
an der Schwinge vorbeigeführter Doppellenker ausge
bildet ist. Die anderen Hebelarme 56, 56′ der beiden
Umlenkhebel 54, 54′ stehen über an diesen einerseits
und dem Heberahmen 48 andererseits angelenkte Len
ker 62, 62′ in Wirkverbindung, so daß bei einem Ver
schwenken der Umlenkhebel in Ableitung von den Schwin
genbewegungen der Heberahmen 48 mit den auf diesem
aufgenommenen Greiferschienenführungen vertikal auf- und
abwärts bewegt wird.
Ebenfalls in Übereinstimmung mit dem Querantrieb
ist das Schubglied 58 bei dem in Fig. 6 veranschau
lichten Hubantrieb mit seinem einen Ende an einen
Kulissenstein 64 angelenkt, der auf einer drehbar
an der Schwinge 50 gelagerten Gewindespindel 65 aufge
nommen ist, die eine stufenlose Verschiebung des
Kulissensteins in einer Führung 66 etwa radial zur
Anlenkachse 51 der Schwinge und damit zwecks Anpassung
an die Bedürfnisse des jeweiligen Anwendungsfalles
eine Hubeinstellung der Vertikalbewegung der Greifer
schienen ermöglicht.
Schließlich besitzt der Hubantrieb noch zwei im Vor
richtungsgestell fest angeordnete Pneumatikzylinder 68, 68′
mit wahlweise auf der einen oder anderen Seite beauf
schlagbaren Kolben 69, 69′, die über Kolbenstangen 70, 70′
fest mit dem Heberahmen 48 verbunden sind. Angeordnet
sind die Pneumatikzylinder auf gegenüberliegenden
Seiten der Schwinge 50 und jeweils außenseitig beab
standet von den etwa unter den Greiferschienenführungen
angeordneten Umlenkhebeln 54, 54′, so daß ein im
wesentlichen symmetrischer Angriff der mit dem Hebe
rahmen wirkverbundenen Kolbenstangen 70, 70′ gewähr
leistet ist.
Neben der Verwendung praktisch spielfrei arbeitender
Gelenkgetriebe zur Umsetzung der von je einer Kurven
scheibe abgeleiteten Schließ- und Öffnungsbewegungen
der Greiferschienen einerseits und der Hubbewegungen
andererseits ist für die Vorschubeinrichtung nach
der Erfindung typisch, daß der Kraftfluß von der je
weiligen Kurvenscheibe 13, 14 bis zum Angriff der
Übertragungsmittel an den Greiferschienen-Querfüh
rungen 27, 27′ bzw. am Heberahmen 48 geradlinig er
folgt, also jeweils symmetrisch von einem Übertragungs
glied auf das nachfolgende Übertragungsglied.
Während bei dem eingangs erläuterten Stande der Technik
der an einem Zahnrad gelagerte Kurvenscheibenmitläufer
in einer Parallelebene zu dem Zahnrad angeordnet
war, sind bei der Erfindung die Kurvenscheibenmit
läufer 22, 52 in gabelförmigen Aufnahmen der Schwin
gen 21, 50 gelagert und demgemäß sind die Kurven
scheibe 13, der Kurvenscheibenmitläufer 22 und die
Schwinge 21 in einer Ebene angeordnet, wie dies Fig. 4
zeigt. Demgemäß werden beim Umlauf der Kurvenscheibe 22
um ihre von der Antriebswelle 16 gebildete Drehachse
nur um die Anlenkachse 20 an der Schwinge 21 Momente
ausgelöst, nicht aber quer zur Anlenkachse der Schwinge
gerichtete Momente.
Gelagert ist die Schwinge 21 um die vorrichtungsfeste
Anlenkachse 20, die in der aus Fig. 5 ersichtlichen
Weise jeweils einen Schenkel des gabelförmig ausge
bildeten Bereichs der Schwinge durchdringt, so daß
eine zu der Wirkebene der Schwinge symmetrische Schwingen
lagerung vorliegt.
Das gleiche Prinzip hat bei der Übertragung der Antriebs
bewegungen von der Schwinge auf die Umlenkhebel und
von letzteren auf die Greiferschienenführungen bzw.
den Heberahmen Anwendung gefunden. Dies soll nachstehend
unter Bezugnahme auf den Hubantrieb in Verbindung
mit den Fig. 7 und 8 erläutert werden. Sinngemäß
gleiches gilt jedoch auch für die Ausbildung des
Querantriebs.
Wie Fig. 8 zeigt, ist der Hebelarm 57 des Umlenk
hebels 54 in Richtung der von der Lagerachse 55 ver
mittelnden vorrichtungsfesten Anlenkung unterteilt
und das daran angelenkte Ende des Schubgliedes 58
ist gabelförmig ausgebildet derart, daß sich der
mit seinem einen Ende am Hebelarm 55 des Umlenkhebels
und mit seinem anderen Ende am Heberahmen 48 angelenkte
Lenker 62 durch das gabelförmige Ende des Schubgliedes
hindurcherstreckt.
Es wurde bereits oben dargelegt, daß der die Ver
bindung der beiden Umlenkhebel 54, 54′ vermittelnde
und an die Hebelarme 57, 57′ angelenkte Lenker 60
als Doppellenker ausgebildet ist, wobei sich jeweils
ein Teil dieses Doppellenkers vor und hinter der
Schwinge 50 entlang erstreckt. Dies zeigt ebenfalls
Fig. 8, während in Fig. 6 nur der in Blickrichtung
hinter der Schwinge verlaufende Teil des Lenkers 60
sichtbar ist.
Auch Fig. 7 veranschaulicht in Übereinstimmung mit
Fig. 8 die in bezug auf die Breitenerstreckung des
Umlenkhebels 54 symmetrische Anlenkung sowohl des
Schubgliedes 58 mit seinem gabelförmigen Ende an den
Hebelarm 57 als auch die Anlenkung der beiden Teile
des Doppellenkers 60 an den genannten Hebelarm, des
gleichen die mittige Anlenkung des mit dem Heberahmen 48
wirkverbundenen Lenkers 62 an den anderen Hebelarm 56
des Umlenkhebels. Demgemäß erfolgt eine zentrische
Übertragung der von den Verschwenkbewegungen des
Umlenkhebels 54 abgeleiteten und über den Lenker 62
auf den Heberahmen 58 übertragenen Vertikalbewegungen.
Am zweiten Umlenkhebel 54′ sind die Übertragungsver
hältnisse in entsprechender Weise ausgestaltet.
Fig. 7 veranschaulicht darüber hinaus das Zusammen
wirken des Querantriebs mit dem Hubantrieb. So ist
unmittelbar angrenzend an den Vorrichtungsteil mit
dem Hubantrieb der Vorrichtungsteil mit den quer
zum Vorschubweg bewegbaren Greiferschienen-Querfüh
rungen angeordnet. In der Zeichnung ist nur die auf
der einen Seite angeordnete Querführung 27 veran
schaulicht, auf der ein winkelförmiges Führungsstück 72
fest angeordnet ist, das einen bis über den Heberahmen
auskragenden Arm 73 besitzt. Dieser Arm besitzt eine
Vertikalführung, durch die sich ein Träger 74 für
die Greiferschienen-Längsführung 49 hindurcherstreckt.
Im Bereich der Längsführung 49′ für die Greiferschiene 11′
ist die Anordnung entsprechend ausgestaltet.
Das in Fig. 9 veranschaulichte längeneinstellbare
Schubglied 26′′ besteht aus je einem an den Kulissen
stein 35 des Schubgliedes 21 und den Hebelarm 31
des Umlenkhebels 35 angelenkten Schubgliedteil 126,
127 und einer Gewindestange 128, deren voneinander
entfernte Enden in Gewindebohrungen eingeschraubt
sind, die sich von den einander zugewandten Stirnseiten
aus in die Schubgliedteile 126, 127 hineinerstrecken.
Gesichert in der veranschaulichten Einstellage ist
die Gewindestange 128 mittels einer aufgeschraubten
und gegenüber dem Schubgliedteil 126 verspannten
Kontermutter 129. Die Gewindestange 128 besitzt etwa in
der Mitte ihrer Längenerstreckung Schlüsselansatz
flächen 130, über die mittels eines geeigneten Schlüssels
in einfacher Weise eine Drehung der Gewindestange
und damit eine Längeneinstellung des Schubgliedes 26′′
vorgenommen werden kann.
Claims (21)
1. Vorschubeinrichtung zum schrittweisen Material- und/oder
Werkstücktransport an bzw. in intermittierend
arbeitenden Produktionsmaschinen, wie Pressen, bei
der zwei sich längs des Transportweges im Abstand
voneinander erstreckende, in Vorschubrichtung gemeinsam
hin- und herbewegbare Greiferschienen in Ableitung
von einer um eine sich in Vorschubrichtung erstreckende
Achse umlaufenden Kurvenscheibe über einen mit dieser
zusammenwirkenden Kurvenscheibenmitläufer und über
an Führungsmitteln der Greiferschienen angreifende
Übertragungsmittel in wenigstens einer zur Vorschub
richtung im wesentlichen senkrechten Richtung inter
mittierend angetrieben werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kurvenscheibenmitläufer (22, 52) an einer über
der Kurvenscheibe (13, 14) angeordneten, um eine pa
rallel zur Kurvenscheiben-Drehachse (16) verlaufende
vorrichtungsfeste Anlenkachse (20, 51) verschwenkbar
angelenkten Schwinge (21, 21′, 50) gelagert ist sowie
durch Federkraft an der Kurvenscheibe in Anlage gehalten
wird und daß die Übertragungsmittel ein Gelenkgetriebe
mit einem Umlenkhebel (25; 54, 54′) umfassen, der mit
tels eines an der Schwinge beabstandet von deren vorrich
tungsfester Anlenkachse angelenkten Schubgliedes (26,
26′, 26′′, 58) um eine ebenfalls parallel zur Kurven
scheiben-Drehachse verlaufende vorrichtungsfeste
Lagerachse (24; 55, 55′) verschwenkbar ist und von
dem die quer zur Vorschubrichtung verlaufenden Greifer
schienenbewegungen abgeleitet sind.
2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Umlenkhebel (25; 54, 54′) wenigstens
zwei sich nach verschiedenen Richtungen von seiner Lager
achse (24; 55, 55′) forterstreckende Hebelarme (30, 31;
56, 57, 56′, 57′) besitzt und daß an einen dieser Hebel
arme (31; 57) das mit seinem anderen Ende an der
Schwinge (21, 50) angelenkte Schubglied (26, 26′, 26′′, 58)
angelenkt ist, hingegen am anderen Hebelarm (30; 56, 56′)
ein Lenker (33; 62, 62′) zum Übertragen der Antriebs
bewegung auf wenigstens eine Greiferschiene.
3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der einenends an den Hebelarm (56, 56′)
des Umlenkhebels (54, 54′) angelenkte Lenker (62, 62′)
mit seinem anderen Ende an einem vertikal geführten
Heberahmen (48) angelenkt ist, auf dem die Greiferschienen
führungen (49, 49′) aufgenommen sind.
4. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gelenkgetriebe zum Umsetzen der von
der Kurvenscheibe (14) abgeleiteten Antriebsbewegung in
eine gemeinsame Auf- und Abwärtsbewegung der Greifer
schienen (11, 11′) einen weiteren zweiarmigen Umlenkhebel
(54′) besitzt, der mittels eines jeweils an einen Hebel
arm (57, 57′) der beiden Umlenkhebel (54, 54′) angelenkten
Lenkers (60) um eine vorrichtungsfeste Lagerachse (55′)
verschwenkbar und mit dem vertikal geführten Heberahmen
(48) über einen an seinem anderen Hebelarm (56′) ange
lenkten Lenker (62′) verbunden ist.
5. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden über einen Lenker (60) miteinan
der wirkverbundenen Umlenkhebel (54, 54′) auf entgegenge
setzten Seiten der Schwinge (50) und etwa symmetrisch
zu dieser angeordnet sind.
6. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kurvenscheibenmitläufer
(52) mittels wenigstens eines am Heberahmen (48) angrei
fenden Pneumatikzylinders (68, 68′) in Anlage an der
Kurvenscheibe (14) gehalten ist.
7. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf entgegengesetzten Seiten der Schwinge
(50) und etwa symmetrisch zu dieser je ein am Heberah
men (48) angreifender Pneumatikzylinder (68, 68′) ange
ordnet ist.
8. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hebelarme (30, 31) des Umlenk
hebels (25) sich nach entgegengesetzten Seiten von
dessen Lagerachse (24) forterstrecken und daß je
ein an jeweils einem Hebelarm angelenkter Lenker (32, 33)
mit seinem anderen Ende unmittelbar an einer Greifer
schienen-Querführung (27, 27′) angelenkt ist.
9. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kurvenscheibenmitläufer (22) mittels
eines unmittelbar an der Schwinge (21) angreifenden
Pneumatikzylinders (40) in Anlage an der Kurvenscheibe
(13) gehalten ist.
10. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 6,
7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Pneumatik
zylinder (40) doppeltwirkend mit Druckmedium beauf
schlagbar und dementsprechend umsteuerbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt des Schub
gliedes (26, 26′, 26′′, 58) an der Schwinge (21, 50)
hinsichtlich seines Abstandes von deren vorrichtungs
fester Anlenkachse (20, 51) veränderbar ist.
12. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwinge (21′) mit mehreren
in unterschiedlichen Abständen von deren vorrichtungs
fester Anlenkachse (20′ ) angeordneten Lagerbohrungen
(45, 45′, 45′′) für die wahlweise Anlenkung des Schub
gliedes (26′) versehen ist.
13. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerbohrungen (45, 45′, 45′′)
für die wahlweise Anlenkung des Schubgliedes (26′) an
die Schwinge (21′) auf einem Kreisbogenstück (44) mit
dem Anlenkpunkt des anderen Schubgliedendes an den
Umlenkhebel als Zentrum angeordnet sind.
14. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schubglied (26, 26′′, 58) an
einen auf der Schwinge (21, 50) radial zu deren vorrich
tungsfester Anlenkachse verstellbaren Kulissen
stein (35, 64) angelenkt ist.
15. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kulissenstein (35, 64) in
einer sich radial zur Anlenkachse (20, 51) in der
Schwinge (21, 50) erstreckenden Führung (37, 66)
längsverschiebbar aufgenommen ist.
16. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kulissenstein (35, 64) auf einer
sich im wesentlichen radial zur Anlenkachse (20, 51) der
Schwinge (21, 50) erstreckenden und drehbar an dieser
gelagerten Gewindespindel (36, 65) aufgenommen ist.
17. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das die Wirk
verbindung der Schwinge (21) mit dem Umlenkhebel (25)
vermittelnde Schubglied (26′′) längeneinstellbar ist.
18. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß je ein an der Schwinge (21) und
an einem Hebelarm (31) des Umlenkhebels (25) ange
lenktes Schubgliedteil (126, 127) über eine Gewinde
stange (128) miteinander verbunden und deren voneinander
entfernte Enden in Gewindelöcher eingeschraubt sind,
die sich in die Schubgliedteile von deren einander
zugewandten Stirnseiten hineinerstrecken.
19. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
gekennzeichnet durch einen zumindest weitgehend gerad
linigen Kraftfluß vom Kurvenscheibenmitläufer (22, 52)
über die Schwinge (21, 50) und über die Übertragungs
glieder des Gelenkgetriebes bis zu den Greiferschienen
führungen.
20. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kurvenscheibenmitläufer (22, 52),
die Antriebskurvenscheibe (13, 14) und die den Kurvenschei
benmitläufer lagernde Schwinge (21, 50) eine gemeinsame
Wirkebene haben.
21. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Übertragungsglieder des Gelenk
getriebes sich in der gemeinsamen Wirkebene der Kur
venscheibe (13, 14), des Kurvenscheibenmitläufers (22, 52)
und der Schwinge (21, 50) bzw. symmetrisch zu dieser
erstrecken sowie in dieser Wirkebene bzw. symmetrisch
dazu an der Schwinge und/oder aneinander angelenkt sind.
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