DE2241687C3 - Antriebsvorrichtung zum oszillierenden Antreiben einer Vorschubeinrichtung - Google Patents
Antriebsvorrichtung zum oszillierenden Antreiben einer VorschubeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung zum oszillierenden Antreiben der Vorschubwalzen
einer Werkstück-Vorschubeinrichtung mit einem translatorisch hin- und herbewegbar angetriebenen
Antriebsorgan, das mit einem um eine Achse schwenkbaren Hebel verbunden ist.
Eine Antriebsvorrichtung der vorerwähnten Art ist aus der US-PS 14 08 894 bekannt; sie besteht aus einem
Schaltklinkenmechanismus für die Vorschubwalzen, der mittels einer über einen Zwischenhebel mit einer Säule
verbundenen Stange fortgeschaltet wird. Dabei werden die Vorschubwalzen jedoch nicht oszillieren, sondern
nur jeweils in einer Richtung intermittierend angetrieben und in angehobener Stellung gebremst.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung zum oszillierenden
Antreiben der Vorschubwalzen zu schaffen, die eine einen Winkel von mindestens 180° übersteigende
Oszillationsbewegung der Walzen erlaubt. Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß an dem Hebel drehbar
ein Gleitkörper befestigt ist, der in einer an einer Schwinge vorhandenen Führungsbahn gleitend geführt
ist, wobei die Schwinge mit der anzutreibenden Walze gekoppelt ist.
Außer einer Oszillationsbewegung von mindestens 180° ist mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung der
Vorteil verbunden, daß die am Umkehrpunkt der Oszillationsbewegung auftretenden Beschleunigungsbzw. Verzögerungskräfte verhältnismäßig gering sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Vorschubvorrichtung im Schnitt,
F i g. 2 ein Schnitt nach der Linie H-II der F i g. 1,
F i g. 3 eine andere Vorschubvorrichtung im Schnitt,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der F i g. 3, und
F i g. 3 eine andere Vorschubvorrichtung im Schnitt,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der F i g. 3, und
S Fig.5 und 6 schematisch eine Vorrichtung zum
oszillierenden Antreiben einer Welle.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Vorschubvorrichtung für Bleche, weist eine untere, in einem Gehäuse 1
gelagerte Vorschubwalze 2 und eine obere, verstellbar ίο gelagerte Vorschubwalze 3 auf. Die zweite Vorschubwalze
3 ist an ihren beiden Enden in einer Wippe 4 drehbar gelagert, die auf beiden Seiten der Vorschubwalze
3 je über eine Feder 5,6 am Gehäuse 1 abgestützt ist An ihrem auf der Feder 5 abgestützten Ende ist die
'5 Wippe 4 gelenkig über eine Stange 7 mit einem Hebelpaar 8 verbunden, das an seinem freien Ende eine
drehbar befestigte Rolle 9 trägt Das Hebelpaar 8 ist zwischen seinem Befestigungspunkt mit der Stange 7
und demjenigen der Rolle 9 gelenkig mit einer an einem
ze Kolben 10 befestigten Kolbenstange 11 verbunden. Am
Kolben 10 ist außerdem ein Bolzen 12 angebracht, der mit einer eine Höhenskala aufweisenden, im Gehäuse 1
eingeschraubten Verstellmutter 13 zusammenwirkt. Die Rolle 9 wirkt mit einer auf einer Antriebswelle 14
angebrachten Steuerscheibe 15 zusammen. Der Antrieb der Antriebswelle 14 ist mit dem Antrieb der
Vorschubwalzen 2 und 3 gekoppelt und wird später genauer beschrieben werden. In der Wippe 4 ist drehbar
ein Anpreßlineal 16 gelagert, welches seitlich mit zwei Armen 17 verbunden ist, welche an ihren Enden 17a
drehbar am Gehäuse 1 befestigt sind.
An ihrem auf der Feder 6 abgestützen Ende weist die Wippe 4 eine Ausnehmung 4a auf, in die ein Bolzen 18
einzugreifen bestimmt ist, welcher an seinem andern Ende in eine entsprechende Ausnehmung 19a, die in
einem Winkelhebel 19 vorgesehen ist, eingreift. Der Winkelhebel 19 ist mittels einer Welle 20 drehbar am
Gehäuse 1 gelagert. An seinem andern Ende ist der Winkelhebel 19 mit einer Kolbenstange 21 verbunden,
die ein Gewinde 21a aufweist, mit dem sie in einen Flansch Vib am Winkelhebel 19 eingreift. Die
Kolbenstange 21 ist mit einem ersten Kolben 22 verbunden. Auf der Kolbenstange 21 gleitend ist ein
zweiter Kolben 23 angeordnet, der einen größeren Durchmesser aufweist als der erste Kolben 22. Der
Übergang von der Kammer 22a, in der sich der erste Kolben 22 bewegt, zur Kammer 23a für den zweiten
Kolben 23 ist als Anschlag für letzteren ausgebildet. Beide Kammern 22a bzw. 23a sind mit den Zuleitungen
24 eines hydraulischen Systems verbunden, mit dem auch der Kolben 10 in Verbindung steht. In den
Zuleitungen, sind geeignete Steuerorgane 24a eingebaut.
Anhand der F i g. 5 und 6 wird schematisch die
Wirkungsweise des Antriebes zum oszillierenden Antreiben einer Welle beschrieben.
Ein in einem Gehäuse 25 längsverschiebbar gelagerter Hebel 26, welcher auf geeignete Weise, z. B. mittels
eines Kurbeltriebes, hin und her bewegt wird, treibt einen über einen Zapfen 27 schwenkbar mit ihm
verbundenen Hebel 28 an. Dieser Hebel 28 ist in einer Führung 29 geführt, die drehbar in einer mit einem
Innengewinde versehenen Mutter 30 gelagert ist. Diese Mutter 30 ist auf eine Spindel 31 aufgeschraubt und im
Gehäuse 25 gegen Verdrehung gesichert. Beim Drehen der Spindel 31 verschiebt sich die Mutter 30 mitsamt der
Führung 29, wodurch der Drehpunkt des Hebels 28 verstellt werden kann. An seinem freien Ende ist am
Hebel 28 ein Bolzen 32 gelagert, der einen Gleitstein 33
trägt, welcher zwischen den Schenkeln eines U-förmig
ausgebildeten Hebels 34 geführt ist. Der Hebel 34 ist mit der oszillierend anzutreibenden Welle 35 verbunden.
Wird der Hebel 26 translatorisch hin und her bewegt,
so wird der Hebel 28 mit der Achse der Führung 29 als Drehachse hin und her gedreht Die Schwenkbewegung
des Endes des Hebels 28 wird über den Bolzen 32 und den zwischen den Schenkeln des Hebels 34 gleitenden
Gleitstein 33 auf den Hebel 34 übertragen, wodurch die Welle 35 oszillierend angetrieben wird. ι ο
Wie schon erwähnt, kann durch Drehen der Spindel 31 die Drehachse des Hebels 28 verstellt werden,
wodurch die Größe des Ausschlages des den Gleitstein
33 tragenden Endes des Hebels 28 und damit die Amplitude der Oszillationsbewegung der Welle 35
verändert werden kann.
Dabei ist wesentlich, daß die Translationsbewegung des Hebels 26 und die Bewegung des Zapfens 27
unabhängig vom genannten Ausschlag des Hebels 28 immer gleich ist und der Zapfen 27 immer dieselben
Endlagen, in denen seine Bewegungsrichtung umgekehrt wird, einnimmt.
Durch Anordnung des Gleitsteines 33 am Hebel 28 wird erreicht, daß die vom Gleitstein 33 auf den Hebel
34 ausgeübte Kraft immer rechtwinklig auf den Hebel 34 wirkt. Der Hebel 34 kann demzufolge einen Bereich
von !80° bestreichen.
Zu den Fig. 1 und 2 zurückkehrend wird nun beschrieben, wie das oben dargelegte Antriebsprinzip
auf den Antrieb der beiden Vorschubwalzen 2 und 3 angewandt ist. Die Antriebswelle 14 trägt an ihrem
Ende ein Zahnrad 36, das mit einem von einem nicht dargestellten Hauptantrieb angetriebenen Antriebszahnrad 37 kämmt. Im Zahnrad 36 ist drehbar eine
Scheibe 38 geführt, welche jedoch exzentrisch angeordnet ist. Die Scheibe 38 trägt auf der einen Seite einen
exzentrisch angeordneten Bolzen 39, der dem in den F i g. 5 und 6 mit 27 bezeichneten Zapfen entspricht, und
auf der anderen Seite ein zur Scheibe 38 koaxiales Zahnrad 40. Dieses Zahnrad 40 steht im Eingriff mit
einem im Gehäuse eingelassenen Ring 41 mit Innenverzahnung und wälzt sich beim Drehen der Antriebswelle
14 auf der Innenverzahnung ab. Die Wälzkreisdurchmesser des Zahnrades 40 und des Ringes 41 stehen
zueinander im Verhältnis 1:2.
Auf dem Bolzen 39 ist analog zu den F i g. 5 und 6 drehbar der Hebel 28 angebracht, welcher in der
Führung 29 geführt ist, die drehbar in der Mutter 30 gelagert ist. Diese Mutter 30 ist auf die Spindel 31
aufgeschraubt, welche über den Verstellmechanismus 41 gedreht werden kann. Am untern Ende weist der Hebel
den am Bolzen 32 befestigten Gleitstein 33 auf, der in der im Zusammenhang mit den Fig.5 und 6
beschriebenen Weise mit dem Hebel 34 zusammenwirkt. Der Hebel 34 ist mit einer Welle 42 verbunden,
welche mit einem Zahnrad 43 verbunden ist, das über eine geeignete Kupplung 44 mit der Vorschubwalze 43
und über ein weiteres Zahnrad 45 mit der Vorschubwalze 2 verbunden ist.
Wird die Antriebswelle 14 über die Zahnräder 36 und 37 angetrieben, so wälzt sich das Zahnrad 40 durch die
Scheibe 39 im Zahnrad 36 geführt auf dem Ring 41 ab. Wegen des schon erwähnten Walzkreisdurchmesserverhältnisses
von Zahnrad 40 und Ring 41 von 1 : 2 wird der Bolzen 39 wie der Zapfen 27 der F i g. 5 und 6
zwischen zwei Endpunkten hin und her bewegt, wobei diese Bewegung wie bei dem in den F i g. 5 und 6
beschriebenen Antrieb unabhängig von der Lage der Drehachse des Hebels 28 immer gleich bleibt
Die oszillierende Drehbewegung der Welle 42 wird somit auf die beiden Vorschubwalzen 2 und 3
übertragen, die demnach gegenläufig oszillierend angetrieben werden, wobei bei einer Umdrehung der
Antriebswelle 14 die Vorschubwalzen 2 und 3 eine Hin- und Herbewegung ausführen.
Im folgenden wird das schrittweise Vorschieben eines Werkstückes, z. B. eines Bleches 46, das zwischen den
beiden Vorschubwalzen 2 und 3 angeordnet ist, beschrieben. Zum besseren Verständnis ist die Steuerscheibe
15 in zwei Abschnitte 15a und 15b unterteilt worden, wobei die Unterteilung durch die sich diametral
gegenüberliegenden Punkte A und B erfolgt Im weitern wird angenommen, daß sich die Antriebswelle 14 im
Gegenuhrzeigersinn drehe.
Läuft die Rolle 9 im Punkt A auf den Abschnitt 15a der Steuerscheibe 15 auf, so wird die Rolle 9 durch den
Steuerscheibenabschnitt 15a angehoben, was bewirkt, daß die Stange 7 nach unten bewegt wird und gegen die
Kraft der Feder 5 die Wippe 4 nach unten drückt Durch die auf das, auf der Feder 5 abgestütze Ende der Wippe
4 von der Stange 7 ausgeübte Kraft wird die Wippe 4 um den Befestigungspunkt der Stange 7 an der Wippe 4
geschwenkt. Die obere Vorschubwalze 3 wird gegen die untere, ortsfest gelagerte Vorschubwalze 2 gedrückt
und das Anpreßlineal 16 abgehoben. Die beiden Vorschubwalzen 2 und 3, die sich während dieser
Periode in Vorschubrichtung drehen, greifen am Blech 46 an und schieben es vorwärts. Nach einer Drehung der
Antriebswelle 14um 180°, während der der Steuerscheibenabschnitt 15a auf die Rolle 9 wirkt, beginnt im Punkt
B der Steuerscheibenabschnitt t5b auf die Rolle 9 zu wirken. Die Federn 5 und 6 bewirken nun ein
Verschwenken der Wippe 4 um die Achse der Vorschubwalze 3 und ein Heben der Stange 7, was eine
Drehung des Hebelpaares 8 und ein Senken der Rolle 9 bewirkt. Das Senken der Rolle 9 ist möglich, da der
Abstand der Steuerkurve des Abschnittes i5b von der Achse der Antriebswelle 14 kleiner ist als derjenige der
Steuerkurve des Abschnittes 15a Das genannte Verschwenken der Wippe 4 führt zu einem Senken des
Anpreßlineals 16, das das Blech gegen den Anschlag 47 preßt und so festklemmt. Nach dem Festklemmen des
Bleches 46 wird die obere Vorschubwalze 3 abgehoben. Die beiden Vorschubrollen 2 und 3 wirken nicht mehr
auf das Blech 46 ein und führen während der Drehung der Antriebswelle 14 um weitere 180° ihre der
Vorschubrichtung entgegengesetzte Rücklaufbewegung aus. Beginnt am Punkt a nach einer vollen
Umdrehung der Antriebswelle 14 erneut der Steuerscheibenabschnitt 15a auf die Rolle 9 zu wirken, so wird,
wie oben beschrieben, durch Zusammendrücken der Walzen 2 und 3 und Abheben des Anpreßlitieals 16 der
Vorschubzyklus erneut eingeleitet
Die Steuerscheibe 15 muß derart ausgebildet sein, daß die Vorschubwalzen 2 und 3 jeweils genau im
Umkehrpunkt ihrer Oszillationsbewegung gegeneinander gedrückt, bzw. voneinander wegbewegt werden,
und zwar synchron mit der Abheb- bzw. Anpreßbewegung des Anpreßlineals 16.
Um ein richtiges Funktionieren der Vorschubvorrichtung bei verschiedenen Dicken des vorzuschiebenden
Werkstückes zu gewährleisten, kann durch Verstellen der Verstellmutter 13 der Drehpunkt des Hebelpaares 8
in der Höhe verstellt werden.
Die Vorschublänge wird durch Verändern der Amplitude der OszillationsbewegunR der Vorschubwal-
zen verändert, d. h. wie erwähnt durch Verschieben der Mutter 30 längs der Spindel 31.
Zum Einführen des vorzuschiebenden Werkstückes wird durch Heben des Kolbens 10 die Wippe 4 an ihrem
an der Stange 7 befestigten Ende durch letztere gehoben. Dadurch wird die Vorschubwalze 3 abgehoben.
Bei weiterem Anheben der Wippe 4 kommt diese an ihrem auf der Feder 6 abgestützten Ende auf den
Bolzen 18 aufzuliegen, der mit Spiel in die Ausnehmung 4a der Wippe 4 eingreift und während des Betriebs nicht
mit der Wippe 4 in Berührung kommt. Beim Aufliegen der Wippe 4 auf dem Bolzen 18 wird dieser nach unten
gegen den Winkelhebel 19 gedrückt. Stehen die Kammern 22a und 23a unter Druck, so nehmen die
Kolben 22 und 23 die in F i g. 2 gezeigte Stellung ein. Ein Drehen des Winkelhebels 19 unter der Druckeinwirkung
des Bolzens 19 kann daher nicht stattfinden, und das in der Ausnehmung 4a liegende Ende des Bolzens 18
wirkt als Drehpunkt für die Schwenkbewegung der Wippe 4. Dadurch wird beim Heben der Stange 7 neben
der Vorschubwalze 3 auch das Anpreßlineal 16 angehoben.
Ist hingegen die Kammer 22a drucklos, so können sich
der Kolben 22 und die Kolbenstange 21 bewegen und der Winkelhebel 19 dreht sich, sobald die Wippe 4 auf
dem Bolzen 18 aufliegt. Dadurch wird beim Heben der Wippe 4 wohl die obere Vorschubwalze 3 gehoben, das
Anpreßlineal 16 hingegen wird nicht abgehoben und drückt das Werkstück 46 gegen den Anschlag 47.
Die Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4 stimmt mit der Ausnahme, daß die Steuerscheibe 15 nicht direkt
auf der Antriebswelle 14, sondern auf einer von dieser geführten und über ein Untersetzungsgetriebe 48
angetriebenen Hohlwelle 49 sitzt, mit der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2, überein. Dabei sind die
entsprechenden Teile in den Fig. 3 und 4 gleich bezeichnet wie in den F i g. 1 und 2.
Durch das Untersetzungsgetriebe 48 wird erreicht, daß die Hohlwelle 49 nur halb so schnell umläuft wie die
Antriebswelle 14.
ίο Die Steuerscheibe 15 ist nicht mehr wie bei der
Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 in zwei sich je über einen Bereich von 180° erstreckende Abschnitte
15a und 15f> unterteilt, sondern der Abschnitt 15a,
während dessen Einwirkung auf die Rolle 9 wie beschrieben der Vorschub des Werkstückes erfolgt,
erstreckt sich nur über einen Bereich von 90°, während der Abschnitt 15b270° überdeckt.
Während einer Drehung der Hohlwelle 49 um 90° sind die Walzen 2 und 3 gegeneinander gedrückt und
das Anpreßlineal 16 abgehoben und während den restlichen 270° ist die Walze 3 abgehoben und das
Anpreßlineal 16 ist gegen den Anschlag 47 gedrückt.
Das Umsteuern erfolgt wie im Zusammenhang mit den F i g. 1 und 2 beschrieben in den Punkten A und B
der Steuerscheibe 15 und in den Umkehrpunkten der Oszillationsbewegung der Walzen 2 und 3. Während
einer Umdrehung der Hohlwelle 49 dreht sich die Antriebswelle 14 wie erwähnt zweimal und die
Vorschubwalzen 2 und 3 führen ebenfalls zwei Oszillationsbewegungen aus, wobei eine der Bewegungen
bei angehobener oberer Vorschubwalze 3 erfolgt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Antriebsvorrichtung zum oszillierenden Antreiben der Vorschubwalzen einer Werkstück-Vorschubeinrichtung,
mit einem translatorisch hin- und herbewegbar angetriebenen Antriebsorgan, das mit
einem um eine Achse schwenkbaren Hebel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß am
Hebel (28) drehbar ein Gleitkörper (33) befestigt ist,
welcher in einer an einer Schwinge (34) vorhandenen Führungsbahn gleitend geführt ist, wobei die
Schwinge (34) mit der anzutreibenden Walze (35, 2, 3) gekoppelt ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Schwenkachse
(29) des Hebels (28) und der Drehachse (32) des Gleitkörpers (33) veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan (26, 27, 39)
am einen Ende des Hebels (28) und der Gleitkörper (33) an dessen anderem Ende angeordnet ist und der
Hebel (28) in einem in dessen Längsrichtung verschiebbaren, die Schwenkachse (29) des Hebels
(28) bestimmenden Führungsorgan (29) geführt ist, welches drehbar in einer auf einer Schraubenspindel
(31) angeordneten Mutter (30) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwinge (34) U-förmig ausgebildet ist, und zwei im wesentlichen parallele Schenkel aufweist, zwischen
denen der Gleitkörper (33) geführt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1437071A CH544243A (de) | 1971-10-01 | 1971-10-01 | Vorrichtung zum oszillierenden Antreiben von Wellen und Verwendung der Vorrichtung |
| CH1437071 | 1971-10-01 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2241687A1 DE2241687A1 (de) | 1973-04-05 |
| DE2241687B2 DE2241687B2 (de) | 1977-06-02 |
| DE2241687C3 true DE2241687C3 (de) | 1978-01-26 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0271661A3 (en) * | 1986-12-16 | 1989-07-19 | Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen Gmbh | Device for transmitting a drive force between two construction parts |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0271661A3 (en) * | 1986-12-16 | 1989-07-19 | Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen Gmbh | Device for transmitting a drive force between two construction parts |
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