DE4221770A1 - Bremsflüssigkeitsbehälter - Google Patents
BremsflüssigkeitsbehälterInfo
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- DE4221770A1 DE4221770A1 DE19924221770 DE4221770A DE4221770A1 DE 4221770 A1 DE4221770 A1 DE 4221770A1 DE 19924221770 DE19924221770 DE 19924221770 DE 4221770 A DE4221770 A DE 4221770A DE 4221770 A1 DE4221770 A1 DE 4221770A1
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- fluid container
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T11/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
- B60T11/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
- B60T11/26—Reservoirs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen
Bremsflüssigkeitsbehälter nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Gattungsgemäße Bremsflüssigkeitsbehälter sind z. B. aus der
DE-OS 29 30 683 bekannt. Die Anschlüsse der bekannten
Behälter weisen einen fest vorgegebenen Abstand auf. Dies
hat den Nachteil, daß zu jedem Hauptzylinder, dessen
Anschlüsse einen geringfügig geänderten Bauabstand
aufweisen, ein eigener Bremsflüssigkeitsbehälter
konstruiert werden muß.
Aus der EP 01 56 499 ist weiterhin bekannt, die Kammern
eines Bremsflüssigkeitsbehälters mittels flexibler
Abschnitte zu verbinden, um die Kammern gleichzeitig an
verschiedene Hauptzylinder einer Lenkbremsanlage, die
nicht exakt vormontiert zu sein brauchen, anbringen zu
können. Die zwischen den Kammern angeordnete flexible
Verbindung muß im Vergleich zu ihrer Länge einen relativ
kleinen Durchmesser aufweisen, um die nötige Flexibilität
zu gewährleisten. Zwischen den Kammern befindet sich ein
großer, ungenutzter Raum, wodurch das Bauvolumen des
Bremsflüssigkeitsbehälters relativ groß ausfällt. Für
eine Anwendung bei Nutzfahrzeugen, wie in der EP 01 56 499
vorgesehen, muß dies kein Nachteil sein, bei modernen,
kompakten PKW allerdings ist man bestrebt, die Bauteile
möglichst klein und leicht auszuführen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen
Bremsflüssigkeitsbehälter vorzuschlagen, der an
Hauptzylinder angeschlossen werden kann, deren
Anschlußabstände kein einheitliches Maß aufweisen, und der
zudem platzsparend und kostengünstig ausgeführt ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch das kennzeichnende
Merkmal des Anspruches 1. Der dort vorgeschlagene flexible
Bereich an mindestens einem der Anschlüsse, der eine
Biegbarkeit des Anschlusses ermöglicht, erlaubt es, den
Behälter an Hauptzylinder mit verschieden großen
Anschlußabständen zu montieren. Somit ist ein auf alle
oder zumindest viele verschiedene Hauptzylindertypen
passender "Einheitsbehälter" realisiert. Durch derartige
flexible Anschlüsse wird zudem das Problem der
verschiedenen Temperaturausdehnungskoeffizienten von
Hauptzylinder und Bremsflüssigkeitsbehälter gelöst. Beim
Erwärmen von langbauenden Hauptzylindern auf Temperaturen
von über 100°C können dabei nicht zu vernachlässigende
Spannungen in den Bremsflüssigkeitsbehältern auftreten.
Besonders einfach und sicher läßt sich der flexible
Bereich nach Anspruch 2 wellschlauchartig gestalten.
Um einen möglichst geringen Abstand zwischen
Bremsflüssigkeitsbehälter und Hauptzylinder zu erreichen,
hat es sich nach Anspruch 3 als vorteilhaft erwiesen,
zumindest einen Teil des wellschlauchartigen Abschnitts
des Behälteranschlusses in den Bremsflüssigkeitsbehälter
einzustülpen. Auch große Toleranzen der
Hauptzylinder-Anschlußabstände können dadurch ausgeglichen
werden, ohne das Bauvolumen des Bremsflüssigkeitsbehälters
unnötig zu vergrößern.
In Anspruch 4 wird vorgeschlagen, den
Bremsflüssigkeitsbehälter aus Kunststoff herzustellen. Als
besonders geeignet hat sich hier eine geblasene Ausführung
aus Polypropylen (PP) erwiesen.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele anhand der
Abbildungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Teil des unteren Bereichs eines
Bremsflüssigkeitsbehälters mit
erfindungsgemäßen Anschlüssen in
geschnittener Darstellung,
Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Anschluß in
eingestülpter Ausführung, geschnitten
dargestellt.
In Fig. 1 ist der untere Bereich eines
Bremsflüssigkeitsbehälters 1 in geschnittener Darstellung
abgebildet. Der Bremsflüssigkeitsbehälter 1 ist mittels
einer Trennwand 2 in zwei Kammern 3, 4 aufgeteilt.
Die in diesen Kammern befindliche Bremsflüssigkeit kann
über die Anschlüsse 5, 6 in jeweils eine der Druckkammern
eines nicht dargestellten Hauptzylinders, insbesondere
eines Tandemhauptzylinders, fließen. Die Anschlüsse 5, 6
sind mittels der an ihrem unteren Ende befindlichen
Einknöpfbereiche 9, 10 dichtend an dem Hauptzylinder
befestigt. Zwischen Einknöpfbereich 9, 10 und unterer
Bremsflüssigkeitsbehälterwand 11 weisen die Anschlüsse 5,
6 einen wellschlauchartigen Bereich 7, 8 auf, der es
ermöglicht, die Einknöpfbereiche 9, 10 in verschiedene
Lagen relativ zueinander zu bringen.
Insbesondere kann damit der horizontale Abstand x der
Einknöpfbereiche 9, 10 um den Betrag 4·d variiert werden.
Dabei ist d die maximal mögliche Verschiebung eines der
Einknöpfbereiche 9, 10 aus seiner Normallage, wie in Fig. 1
skizziert. Somit kann x an den Abstand der Anschlüsse des
Hauptzylinders angepaßt werden. Es ist aber auch möglich,
den erfindungsgemäßen Bremsflüssigkeitsbehälter an einen
Hauptzylinder zu montieren, dessen Anschlüsse relativ
zueinander gekippte, also nicht parallele Symmetrieachsen
aufweisen, d. h. der erfindungsgemäße
Bremsflüssigkeitsbehälter kann als sogenannter
"Einheitsbehälter" bezeichnet werden, da er sich an die
verschiedensten, unterschiedlich ausgeführten
Hauptzylinder anschließen läßt. Der Abstand zwischen
unterer Bremsflüssigkeitsbehälterwand 11 und unterem Ende
der Einknöpfbereiche 9, 10 ist mit h bezeichnet.
Fig. 2 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit einem
in den Innenraum einer Kammer 3 des Bremsflüssig
keitsbehälters 1 eingestülpten, wellschlauchartigen
Bereich 7 des Anschlusses 5. Die Position des
Einknöpfbereichs 9 kann hier sowohl horizontal (Variation
von d) als auch vertikal
(Variation von h) verändert werden. Insbesondere ist es
möglich, den Wert h durch mehr oder weniger weites
Einstülpen des wellschlauchartigen Bereichs 7 zu
minimieren und damit den Abstand zwischen Hauptzylinder
und Bremsflüssigkeitsbehälter.
Bezugszeichenliste
1 Bremsflüssigkeitsbehälter
2 Trennwand
3 Kammer
4 Kammer
5 Anschluß
6 Anschluß
7 wellschlauchartiger Bereich
8 wellschlauchartiger Bereich
9 Einknöpfbereich
10 Einknöpfbereich
11 Bremsflüssigkeitsbehälterwand
2 Trennwand
3 Kammer
4 Kammer
5 Anschluß
6 Anschluß
7 wellschlauchartiger Bereich
8 wellschlauchartiger Bereich
9 Einknöpfbereich
10 Einknöpfbereich
11 Bremsflüssigkeitsbehälterwand
Claims (4)
1. Bremsflüssigkeitsbehälter (1) mit mindestens zwei
Kammern (3,4 ) von dem jede über einen Anschluß (5,6)
an jeweils eine Druckkammer eines Hauptzylinders
anschließbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens einer
der Anschlüsse (5, 6) einen flexiblen Bereich (7, 8)
aufweist.
2. Bremsflüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der flexible
Bereich (7, 8) wellschlauchartig ausgeführt ist.
3. Bremsflüssigkeitsbehälter nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der
wellschlauchartige Bereich (7, 8) zumindest teilweise
in den Behälter eingestülpt ist.
4. Bremsflüssigkeitsbehälter nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Bremsflüssigkeitsbehälter (1) aus einem Kunststoff
hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924221770 DE4221770A1 (de) | 1992-07-02 | 1992-07-02 | Bremsflüssigkeitsbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924221770 DE4221770A1 (de) | 1992-07-02 | 1992-07-02 | Bremsflüssigkeitsbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4221770A1 true DE4221770A1 (de) | 1994-01-05 |
Family
ID=6462352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924221770 Withdrawn DE4221770A1 (de) | 1992-07-02 | 1992-07-02 | Bremsflüssigkeitsbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4221770A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2345099A (en) * | 1998-11-02 | 2000-06-28 | Luk Getriebe Systeme Gmbh | Pressurised medium operating system having a corrugated tube connection |
| DE10011944A1 (de) * | 2000-03-11 | 2001-09-13 | Opel Adam Ag | Befestigung eines Aggregats im Motorraum eines Fahrzeuges |
| WO2019197287A1 (de) * | 2018-04-10 | 2019-10-17 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Bremsflüssigkeitsbehälter, bremsflüssigkeitsbehälteranordnung und bremssystem |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2820299A1 (de) * | 1978-05-10 | 1979-11-15 | Teves Gmbh Alfred | Befestigungsanordnung fuer doppelkammer-nachfuellbehaelter hydraulischer anlagen |
| EP0156499B1 (de) * | 1984-02-28 | 1988-09-14 | LUCAS INDUSTRIES public limited company | Hauptzylindervorratsbehälter |
-
1992
- 1992-07-02 DE DE19924221770 patent/DE4221770A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2820299A1 (de) * | 1978-05-10 | 1979-11-15 | Teves Gmbh Alfred | Befestigungsanordnung fuer doppelkammer-nachfuellbehaelter hydraulischer anlagen |
| EP0156499B1 (de) * | 1984-02-28 | 1988-09-14 | LUCAS INDUSTRIES public limited company | Hauptzylindervorratsbehälter |
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| DE10011944A1 (de) * | 2000-03-11 | 2001-09-13 | Opel Adam Ag | Befestigung eines Aggregats im Motorraum eines Fahrzeuges |
| WO2019197287A1 (de) * | 2018-04-10 | 2019-10-17 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Bremsflüssigkeitsbehälter, bremsflüssigkeitsbehälteranordnung und bremssystem |
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