DE3201395C2 - Rohrverteiler für Heizungsanlagen - Google Patents
Rohrverteiler für HeizungsanlagenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rohrverteiler für Heizungsanlagen, dessen Gehäuse erfindungsgemäß durch eine diagonal verlaufende Trennwand (1) in zwei Kammern (3 und 4) unterteilt ist. Die Anschlußstutzen (8 bis 10) sind bei diesem Rohrverteiler möglichst weit zurückgesetzt, damit beispielsweise die auf die Anschlußstutzen aufgesetzten Ventile nicht so weit nach vorne herausragen. Mit dem Rohrverteiler kann die gesamte Einbautiefe für Rohrverteiler und die angeschlossenen Einrichtungen, wie Ventile oder Thermostate, wesentlich verringert werden. Außerdem können auf sämtlichen Außenwänden Anschlüsse mit größeren Durchmessern vorgesehen werden, da die diagonale Trennwand (1) in den Ecken eines im Querschnitt rechteckigen Rohrverteilers mit dem Verteilergehäuse (2) verbunden sein kann.
Description
Die Erfindung betrifft einen Rohrverteiler zur Verteilung der Rohrleitungen von Heizungsanlagen, bei dem
der Innenraum des im Querschnitt rechteckig ausgebildeten Verteilergehäuses mittels einer Trennwand in eine
Vor- und eine Rücklaufkammer unterteilt ist und der Anschlußstutzen hat, von denen der eine Teil zur Vorlaufkammer
und der andere Teil zur Rücklaufkammer führt.
Rohrverteiler werden beispielsweise in Heizungsanlagen für den Anschluß mehrerer Heizkreise verwendet.
Die jeweils zwei Kammern aufweisenden Rohrverteiler haben Anschlußstutzen, an die die verschiedenen Heizkreise
jeweils mit Vor- und Rücklaufleitung angeschlossen werden.
Aus der DE-OS 30 06 784 ist ein Rohrverteiler bekannt,
der eine waagerechte Trennwand hat. Ein Teil der Anschlußstutzen ist in öffnungen, die in der Trennwand
angebracht sind, eingesetzt. Diese Anschlu.'Vstutzen
werden von der Trennwand durch die Gehäusewand hindurch nach außen geführt. Wegen des Abstandes
zwischen Trennwand und Gehäusewand müssen diese Anschlußstutzen eine erhebliche Länge aufweisen.
Um eine weitgehendst automatisierte Fertigung zu ermöglichen, sind bei diesem bekannten Rohrverteiler für
die Befestigung der Anschlußstutzen entlang der Mittelachse Preßpassungen in der Trennwand vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rohrverteiler zu schaffen, bei dem die Anschlußstutzen
so angebracht sind, daß die auf die Anschlußstutzen montierten Einrichtungen — wie Ventile, Thermostate
— möglichst weit zurückgesetzt sind, damit eine möglichst geringe Einbautiefe für den Rohrverteiler und die
daran angeschlossenen Einrichtungen erhalten wird.
Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Rohrverteiler der eingangs genannten Gattung dadurch erhalten,
daß die Trennwand von der Stirnseite des Rohrverteilers aus gesehen schräg verläuft; und daß die Anschlußstutzen
mit einem geringen Abstand von einer der beiden sich in Längsrichtung erstreckenden, die
Trennwand mit dem Verteilergehäuse verbindenden Verbindungsstellen angeordnet sind.
Ist der Rohrverteiler beispielsweise im Querschnitt rechteckig ausgebildet, und verläuft die Trennwand diagonal
von der vorderen, oberen Längskante zur hinteren, unteren Längskante, so lassen sich die Anschlußstutzen
mit geringem Abstand von dieser hinteren Längskante unten am Rohrverteiler anbringen. Die Anschlußstutzen
führen dabei abwechselnd zu der unteren und zu der oberen Verteilerkammer. Da die Anschlußstutzen
nicht entlang der Mittelachse verlaufen, sondern weiter nach hinten zurückgesetzt sind, ergibt sich für
den Rohrverteiler und die daran angeschlossenen Ventile eine geringe Gesamteinbautiefe.
Bei dieser Ausführung befinden sich die in Längsrichtung verlaufenden Verbindungsstellen in den Ecken des
Verteilergehäuses. Dadurch ergeben sich zwei gleich große Kammern für die Vor- und Rücklaufkammer.
Diese Ausführungsform hat auch den Vorteil, daß sämtiiche Außenwände mit Anschlüssen versehen werden
können, die einen besonders großen Durchmesser haben.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Trennwand in sich gebogen ausgebildet ist. Dabei kann
die Trennwand so ausgebildet sein, daß sie von der Stirnseite aus gesehen in etwa einem Kreisbogen entsprechend
verläuft. Durch diese Maßnahme kann stirnseitig konzentrisch zur Mittelachse des Verteilergehäuses
ein Anschluß angebracht werden, da die Trennwand nicht durch die Mittelachse verläuft.
Aus diesem Grunde kann auch vorgesehen sein, daß die Trennwand von der Stirnseite aus gesehen in der
Mitte eine halbkreisförmige Ausbuchtung hat.
Um eine einfache Montage der bis in die Trennwand eingesetzten Anschlußstutzen zu ermöglichen, kann
vorgesehen sein, daß die in der Trennwand befindlichen öffnungen als röhrenförmige, angeformte Ansätze ausgebildet
sind; und daß diese Ansätze in die jeweils züge-
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hörige öffnung in der Gehäusewand hineinragen. Diese
Ansätze können durch eine Kaltverformung an die Trennwand angeformt werden. Beispielsweise kann dies
durch Tiefziehen erfolgen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß die Trennwand oder die Trennwand
zusammen mit dem Verteilergehäuse als einstückiges, massives Teil ausgebildet ist. an dem die Ansätze bereits
angeformt sind. Damit die Ansätze in die zugehörigen Öffnungen einsetzbar sind, müssen die öffnungen einen
Innendurchmesser haben, der an den Außendurchmesser dieser Ansätze angepaßt ist
Der Rohrverteiler kann auch so ausgebildet sein, daß ein Teil der in der Gehäusewand befindlichen Öffnungen
als röhrenförmige, angeformte Ansätze ausgebildet sind, und daß diese Ansätze in die jeweils zugehörige
Öffnung in der Trennwand hineinragen. Die Anschlußstutzen können in die Ansätze eingeschoben und mit
diesen verschweißt werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Ze;chnungen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen erfindungsgemäßen Rohrverteilcr,
Fig.2 einen erfindungsgemäßen Rohrverteiler im Querschnitt,
Fig.3 einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen
Rohrverteiler,
Fig.4 einen erfindungsgemäßen Rohrverteiler mit gebogener Trennwand im Querschnitt
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform im Querschnitt,
F i g. 6 und 7 die Ausführung der angeformten Ansätze.
Der in F i g. 1 dargestellte Rohrverteiler hat eine diagonale Trennwand 1, die den Innenraum des Verteilergehäuses
2 in eine obere Kammer 3 und eine untere Kammer 4 unterteilt. Der dargestellte Rohrverteiler ist
an der sichtbaren Stirnseite nicht abgeschlossen, um die Lage der Trennwand 1 deutlich darstellen zu können.
Die Trennwand 1 ist an zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Verbindungsstellen 5, 6 mit dem Vertei-Iergehäuse
2 verbunden. Mit geringem Abstand von der unteren Verbindungsstelle 6 sind an der Unterseite 7 des
Verteilergehäuses 2 mehrere Anschlußstutzen 8, 9, 10 angebracht. Auf die Darstellung weiterer Anschlußstutzen
wurde hier der Übersichtlichkeit wegen verzichtet.
Im Bereich der Anschlußstutzen 8,9 ist das Verteilergehäuse 2 aufgebrochen. Dadurch wird erkennbar, daß
der Anschlußstutzen 8 durch das Verteilergehäuse 2 und durch die Trennwand 1 hindurchgeführt ist. Der Anschlußstutzen
9 endet unterhalb der Trennwand 1. Somit ist der Anschlußstutzen 8 mit der oberen Kammer 3
und der Anschlußstutzen 9 mit der unteren Kammer 4 verbunden.
In F i g. 2 ist im wesentlichen eine Trennwand 11 dargestellt,
die in der Mitte eine Ausbuchtung 12 aufweist. Dies ermöglicht das Anbringen eines axialen Anschlusses
13 an einer der Stirnseiten, der hier durch eine unterbrochene Linie angedeutet ist.
Die Anbringung und Ausgestaltung des Anschluß-Stutzens
8 stimmen mit dem in F i g, 1 dargestellten Anschlußstutzen 8 überein. Der Anschlußstutzen 8 kann
mit der Trennwand 11 und dem Verteilergehäuse 2 verschweißt sein.
In F i g. 3, die einen Teil des Rohrverteilers im Bereich
der unteren Ecke !■' zeigt, ist der Anschlußstutzen 9 b5
dargestellt. Dieser ist lediglich in das Verteilergehäuse 2 eineesetzt. so daß er mit Jer unteren Kammer 4 in Ver-Die
in F i g. 4 dargestellte Trennwand 15 verläuft in etwa kreicbogenförmig. Im Bereich des Anschlußstut,-zens
8 kann die Trennwand 15 auch parallel zur Unterseite 7 des Verteilergehäuses 2 verlaufen. Der Anschlußstutzen
8 kann bei dieser Ausführungsform etwas kürzer ausgebildet sein, da er nicht so weit in das Gehäuseinnere eingeführt werden muß, wie dies bei diagonal
verlaufender Trennwand erforderlich ist.
Fig.5 zeigt schließlich noch eine weitere Ausführungsform
für eine diagonal verlaufende Trennwand 16, wobei die Trennwand 16 so geführt ist, daß zwei verschieden
gioße Kammern 17,18 entstehen.
In F i g. 6 ist an die Trennwand 19 ein Ansatz 20 angeformt, der in eine in der Gehäusewand vorgesehene
Öffnung 21 hineinragt Der Ansatz 20 hat einen Innengewindeabschnitt 22, so daß in den Ansatz 20 ein hier
nicht näher dargestellter Anschlußstutzen mit Außengewinde eingeschraubt werden kann.
Der Ansatz 20 kann durch Tiefziehen an die Trennwand 19 angeformt sein. Es besteht s.~:er auch die Möglichkeit,
das Verteilergehäuse 2 zusammen mit der Trennwand 19 und dem Ansatz 20 als einstückiges Teil
auszubilden. In diesem Fall wäre eine öffnung 21 nicht erforderlich, da der Ansatz 20 auch an seinem vorderen,
den Ge'vindeabschnitt 22 aufweisenden Ende einstückig mit dem Verteilergehäuse verbunden sein könnte.
In F i g. 7 ist an der Gehäusewand ein Ansatz 23 angeformt,
der in eine in der Trennwand 24 befindliche Öffnung 25 eingreift. Auch hier kann der Ansatz 23 durch
eine Kaltverformung an das Verteilergehäuse 2 angeformt sein. Außerdem kann diese Ausführungsform
ebenso wie sämtliche übrigen Ausführungsformen (F i g. 1 bis F i g. 6) als einstückiges, massives Teil ausgebildet
sein.
Der in F i g. 7 dargestellte Ansatz 23 kann ebenso wie der in F i g. 6 dargestellte Ansatz 20 ohne Innengewinde
ausgebildet sein. Die Befestigung eines Anschlußstutzens 8 kann dann dadurch erfolgen, daß der Aniihlußstutzen
8 in den Ansatz 23 eingeschoben und mit diesem verlötet oder verschweißt wird. Dabei kann der Ansatz
23 iii seinem Innendurchmesser so an den Außendurchrnesser des Anschlußstutzens 8 angepaßt sein, daß der
Anschlußstutzen 8 bereits beim Einsetzen in'. Ansatz 23 festgeklemmt wird.
Es wird noch angemerkt, daß die beschriebenen Ausführungsformen des Rohrverteilers sowohl aus Metall
als auch aus Kunststoff gefertigt sein können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Rohrverteiler zur Verteilung der Rohrleitungen von Heizungsanlagen, bei dem der !nnenraum des
im Querschnitt rechteckig ausgebildeten Verteilergehäuses mittels einer Trennwand in eine Vor- und
eine Rücklaufkammer unterteilt ist und der Anschlußstutzen hat, von denen der eine Teil zur Vorlaufkammer
und der andere Teil zur Rücklaufkammer führt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trennwand (1, 11, 16, 19, 24) von der Stirnseite des Rohrverteilers aus gesehen schräg verläuft; und
daß die Anschlußstutzen (8, 9, 10) mit einem geringen Abstand von einer der beiden sich in Längsrichtung
erstreckenden, die Trennwand (1,11,16,19,24)
mit dem Verteilergehäuse (2) verbindenden Verbindungsstellen (6) angeordnet sind.
2. Rohrverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
"laß die Trennwand (1, 11, 16, 19, 24)
diagonal vornyner oberen zu einer unteren Ecke (14)
des Verteilergehäuses (2) verläuft
3. Rohrverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (16) von einer Ekke
des Verteilergehäuses (2) zu einer der beiden gegenüberliegenden Außenwände des Verteilergehäuses
(2) verläuft.
4. Rohrverteiler nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (15) in sich gebogen
ausgebildet ist.
5. Rohrverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand
(11) von der Stirnseite aus gesehen in der Mitte
eine halbkreisförmige ALsbuchtung(12) hat
6. Rohrverteiler nach einem de. vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Trennwand (19) befindliche öffnungen als röhrenförmige, angeformte Ansätze (20) ausgebildet sind,
die in jeweils zugehörige öffnungen (21) in der Gehäusewand hineinragen.
7. Rohrverteiler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der in der Gehäusewand
befindlichen Öffnungen als röhrenförmige, angeformte Ansätze (23) ausgebildet sind, und daß diese
Ansätze (23) in die zugehörige öffnung (25) in der Trennwand (24) hineinragen.
8. Rohrverteiler nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (20, 23)
mit einem Innengewinde (22) versehen sind, daß jeweils die Öffnung (21; 25) in die ein Ansatz (20; 23)
hineinragt, den jeweiligen Ansatz (20; 23) eng umgibt, und daß beim Einschrauben eines Anschlußstutzens
(8) der Ansatz (20, 23) geringfügig aufgeweitet wird, so daß sich der Ansatz (20, 23) an den
Rand der öffnung (21; 25) anpreßt.
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|---|---|---|---|
| DE19823201395 DE3201395C2 (de) | 1982-01-19 | 1982-01-19 | Rohrverteiler für Heizungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3201395A1 DE3201395A1 (de) | 1983-07-28 |
| DE3201395C2 true DE3201395C2 (de) | 1984-09-27 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19823201395 Expired DE3201395C2 (de) | 1982-01-19 | 1982-01-19 | Rohrverteiler für Heizungsanlagen |
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| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3731195A1 (de) * | 1987-09-17 | 1989-03-30 | Maatz Alfons | Vorrichtung zum verteilen von rohren in heizungsanlagen mit einer vorlauf- und einer ruecklaufkammer |
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-
1982
- 1982-01-19 DE DE19823201395 patent/DE3201395C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3731195A1 (de) * | 1987-09-17 | 1989-03-30 | Maatz Alfons | Vorrichtung zum verteilen von rohren in heizungsanlagen mit einer vorlauf- und einer ruecklaufkammer |
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| DE3201395A1 (de) | 1983-07-28 |
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