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DE4220599A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden

Info

Publication number
DE4220599A1
DE4220599A1 DE4220599A DE4220599A DE4220599A1 DE 4220599 A1 DE4220599 A1 DE 4220599A1 DE 4220599 A DE4220599 A DE 4220599A DE 4220599 A DE4220599 A DE 4220599A DE 4220599 A1 DE4220599 A1 DE 4220599A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning
cleaning agents
housing
bar
abrasion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4220599A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd-Dieter Sieverding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Remmers Bauchemie GmbH
Original Assignee
Remmers Chemie & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Remmers Chemie & Co GmbH filed Critical Remmers Chemie & Co GmbH
Priority to DE4220599A priority Critical patent/DE4220599A1/de
Publication of DE4220599A1 publication Critical patent/DE4220599A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L1/00Cleaning windows
    • A47L1/02Power-driven machines or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B1/00Cleaning by methods involving the use of tools
    • B08B1/30Cleaning by methods involving the use of tools by movement of cleaning members over a surface
    • B08B1/32Cleaning by methods involving the use of tools by movement of cleaning members over a surface using rotary cleaning members
    • B08B1/34Cleaning by methods involving the use of tools by movement of cleaning members over a surface using rotary cleaning members rotating about an axis parallel to the surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/02Cleaning by the force of jets or sprays
    • B08B3/024Cleaning by means of spray elements moving over the surface to be cleaned
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/002Arrangements for cleaning building facades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B2203/00Details of cleaning machines or methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B2203/02Details of machines or methods for cleaning by the force of jets or sprays
    • B08B2203/0229Suction chambers for aspirating the sprayed liquid

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reini­ gung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden und eine Vorrichtung zur Reinigung derselben.
Zur Reinigung von Gebäudefassaden werden bislang, je nach Fassadentyp, unterschiedliche Reinigungsverfahren und Hilfs­ mittel eingesetzt. Diese Situation ist insofern unbe­ friedigend, als da zwar je nach Untergrund und Verschmutzung ein geeignetes Reinigungsverfahren angewendet werden kann, jedoch verschiedene Komplikationen auftreten. So ist die Fas­ sadenreinigung häufig mit einem großen Aufwand für Arbeits­ vorbereitung verbunden. Darüber hinaus treten bislang meist große Verluste beim Auffangen umweltgefährdender Reinigungs­ mittel auf. Dies erfordert im allgemeinen ebenfalls einen großen Aufwand für die Arbeitsnachbereitung, welche unter an­ derem mit der Entsorgung großer Mengen an Arbeitsmitteln ver­ bunden ist.
Je nach Fläche, Material und Kontur des Untergrundes sowie nach Art und Grad der Verschmutzung der zu reinigenden Fas­ sade werden bislang eine Reihe verschiedener Verfahren ange­ wandt. Im einfachsten Fall wird die Fassade naß ohne chemi­ sche Zusätze gereinigt, indem sie zunächst vorgenäßt und in einem zweiten Schritt gereinigt wird. Zur Entsorgung fällt hier das verschmutzte Waschwasser an.
Bei stärker verschmutzten Fassaden werden üblicherweise che­ mische Reinigungsverfahren angewandt, welche das Naßreinigen mit Säuren beinhalten. Der Reinigungsablauf besteht hier aus einem ersten Schritt, bei welchem die Fassade vorgenäßt wird. In einem zweiten Arbeitsgang wird die Fassade sodann abgesäu­ ert und schließlich in einem dritten Schritt nachgewaschen. Aufgrund der Tätigkeit mit Säuren sind hier für das Bedie­ nungspersonal Schutzkleidung sowie Augenschutz vorgeschrie­ ben. Die Entsorgung beinhaltet neben der Entsorgung des Waschwassers zusätzlich dessen Neutralisierung.
Darüber hinaus sind ferner chemische Reinigungsverfahren be­ kannt, bei denen Sonderreinigungsmittel zum Einsatz kommen. Hierbei wird auf die Fassade zunächst eine Paste aufgetragen, welche nach einer bestimmten Einwirkungsdauer in einem zwei­ ten Arbeitsgang abzubürsten ist. Auch hier sind für das Ar­ beitspersonal eine volle Schutzkleidung sowie zusätzlich eine Abdeckung des Arbeitsgerüstes vorgeschrieben. Die abgebürste­ ten Rückstände sowie eventuell angefallenes Strahlgut sind bei dieser Methode zu entsorgen. Hierfür sind entsprechende Auffangvorrichtung und Leitungssysteme zu installieren.
Darüber hinaus sind rein mechanische Reinigungsverfahren be­ kannt, welche auf dem Abrieb der obersten Fassadenschicht be­ ruhen. Diese Entfernung der verschmutzten Schicht kann entwe­ der manuell durch Bürsten oder mittels Standstrahlen erfol­ gen. Auch hierbei ist eine Entsorgung des Abriebs sowie im Falle des Sandstrahlens eine Gerüstabdeckung sowie eine volle Schutzkleidung des Arbeitspersonals erforderlich.
Zusammenfassend ist hierzu festzustellen, daß je nach Fassa­ dentyp und Verunreinigungsgrad völlig unterschiedliche Reini­ gungsverfahren anzuwenden sind. Je nach verwendetem Verfahren müssen unterschiedliche Vorkehrungen hinsichtlich Schutzmaß­ nahmen sowie der Entsorgung getroffen werden. Um in diesem Zusammenhang die Arbeitsvorbereitung, die Arbeitsdurchführung sowie die Arbeitsnachbereitung zu vereinheitlichen und zu vereinfachen, wäre es wünschenswert, ein universelles Fassa­ denreinigungsgerät einzusetzen, welches für das Naßreinigen, chemische Reinigungen sowie das mechanische Reinigen einge­ setzt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur universellen Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden anzugeben, welches wirt­ schaftlich ist, die zu treffenden Schutzmaßnahmen für das Be­ dienungspersonal vereinheitlicht und gleichzeitig eine um­ weltgerechte Entsorgung der verwendeten Reinigungsmittel er­ möglicht.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der An­ sprüche 1 und 17 gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen durch die jeweiligen Unteransprüche gekennzeichnet sind.
Verfahrensseitig ist hierbei vorgesehen, daß Reinigungsmittel unter Druck einer geeigneten Reinigungsvorrichtung zugeführt werden. Die zugeführten Reinigungsmittel gelangen in einen Reinigungsprozeßraum, welcher durch das Gehäuse der Reini­ gungsvorrichtung und einen zu reinigenden Fassadenabschnitt gebildet wird. Der Fassadenabschnitt kann wahlweise allein durch die zugeführten Reinigungsmittel gereinigt sowie zu­ sätzlich mechanisch abgerieben werden. Sowohl die zugeführten Reinigungsmittel als auch Verunreinigungen und Abrieb werden durch das Gehäuse der Reinigungsvorrichtung aufgefangen, in einem weiteren Arbeitsschritt abgeführt und einem Auffangbe­ hälter zugeleitet. Um ein möglichst vollständiges Auffangen von Reinigungsmitteln, Abrieb und Verunreinigungen zu ermög­ lichen, ist eine weitere Auffangvorrichtung unterhalb der Reinigungsvorrichtung vorgesehen. Diese kann vorteilhafter­ weise aus einer Folienwanne bestehen, in welcher eventuell anfallende Leckagen gesammelt und mittels einer Pumpe eben­ falls dem Auffangbehälter zugeleitet werden. Je nach verwen­ detem Reinigungsverfahren kann es vorteilhaft sein, eine che­ mische Analyse der dem Auffangbehälter zugeführten Auffang­ produkte durchzuführen. Aufgrund dieser chemischen Analyse er­ folgt dann, während des nächsten Filtrationsvorganges eventu­ ell eine chemische Vorbehandlung der Auffangprodukte. Der Rückstand kann nach dem mechanischen Trennungsvorgang einem weiteren chemischen Reinigungsprozeß unterzogen werden, bei dem eine Fällung gelöster chemischer Substanzen durch Zugabe entsprechender Fällungsmittel sowie ein Abtrennen der Ausfäl­ lungsprodukte vorgesehen ist. Der verbleibende, nunmehr zwei­ fach gereinigte Rückstand wird im weiteren Verfahren einem Brauchwasserbehälter zugeleitet. Die Qualität des so gerei­ nigten Brauchwassers kann durch chemische Analysen ständig überwacht werden. Im allgemeinen wird dieses Brauchwasser wieder als Ausgangsstoff dem Verfahren zugeführt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Zufuhr der Reinigungsmittel unter erhöh­ tem Druck sowie erhöhter Temperatur erfolgen, wobei die Rei­ nigungsmittel aus Flüssigkeiten und/oder Feststoffen gebildet sind. Sofern nur Flüssigkeiten als Reinigungsmittel einge­ setzt werden, beträgt der Druck beim Hochdruckreinigen vor­ zugsweise 150 bar und die Temperatur 100°C. Hierbei können der Reinigungsflüssigkeit gleichzeitig chemische Zusätze zu­ gesetzt sein. Hierbei handelt es sich um allgemein bekannte chemische Reinigungsmittel wie z. B. ionische und nichtioni­ sche Tenside etc.
Die Reinigung der Fassade kann jedoch auch erfolgen, indem als Reinigungsmittel Flüssigkeiten und Feststoffe eingesetzt werden und unter Druck auf den zu bearbeitenden Fassadenab­ schnitt einwirken. Werden allein Feststoffe, vorzugsweise Sand, als Reinigungsmittel eingesetzt, so beträgt der zum Reinigen notwendige Luftdruck vorzugsweise 7 bar.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungs­ gemäßen Verfahrens ist vorgesehen, die Fassadenoberfläche me­ chanisch durch rotierende Bürsten in Zusammenwirken mit der Hochdruckeinwirkung von Flüssigkeiten zu reinigen.
Insbesondere sind nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Reini­ gungsvorgänge wie das Füllen mit heißem und kaltem Wasser bei geringem Druck, das Spülen mit heißem und kaltem Wasser bei hohem Druck und Bürsteneinsatz, das Spülen mit Wasser bei ge­ ringem Druck mit chemischen Zusätzen (Absäuern), das Hoch­ druckreinigen mit Kaltwasser, Heißwasser und Dampf mit und ohne Bürsteneinsatz, das nasse Sandstrahlen, das trockene Sandstrahlen sowie das Absaugen von Reinigungsmitteln und Schmutz in jeder Situation möglich.
Notwendige Voraussetzung für ein wirkungsvolles Absaugen von Reinigungsmitteln, entstehendem Abrieb sowie gelösten Verun­ reinigungen ist ein wirkungsvolles Auffangen der beschriebe­ nen Bestandteile. Es ist daher in einem weiteren Verfahrens­ schritt ein wirkungsvolles Auffangen der Reinigungsmittel, des Abriebs sowie der Verunreinigungen vorgesehen.
In den genannten Auffangvorrichtungen sammeln sich die Auf­ fangprodukte und werden mittels Unterdruck oder geeigneter Pumpen einem Auffangbehälter zugeleitet. Vorzugsweise zwi­ schen der Reinigungsvorrichtung und dem Auffangbehälter ist zu diesem Zweck ein Unterdruckerzeuger vorgesehen, welcher einen Unterdruck vorzugsweise von 200 mbar erzeugt.
Die dem Auffangbehälter zugeleiteten Auffangprodukte können hinsichtlich ihrer weiteren Aufbereitung einer chemischen Analyse unterzogen werden. So kann es beispielsweise günstig sein, den Auffangprodukten chemische Zusätze wie z. B. Floc­ kulationsmittel, zuzusetzen, bevor diese dem physikalischen Trennungsschritt der Grobfiltration zugeleitet werden. Bei der Grobfiltration werden flüssige und feste Bestandteile mittels eines geeigneten Filters voneinander getrennt und der Rückstand einem chemischen Reinigungsschritt zugeführt. Das Filtrat dagegen wird dem Verfahren entzogen und entsprechend weiter entsorgt.
Während des chemischen Reinigungsschrittes werden dem Rück­ stand entsprechende Fällungsmittel zugesetzt, so daß es zu einem Ausfallen schwer löslicher Produkte kommt, welche durch Feinfiltration bzw. durch Sedimentation abgetrennt werden. Der nunmehr verbleibende Rückstand ist weitgehend verunreini­ gungsfrei und wird einem Brauchwasserbehälter zugeführt, wel­ cher als Reservoir für das nunmehr wiedereinzusetzende Wasser für das Reinigungsverfahren dient. Die Qualität des einzuset­ zenden Brauchwassers kann in einer vorteilhaften Ausgestal­ tung des erfindungsgemäßen Verfahrens ebenfalls fortwährend durch chemische Analysen überwacht werden. Hierbei ist es denkbar, daß im Falle einer erhöhten Verunreinigung des Brauchwassers, die Zufuhr des Brauchwassers zum Verfahren au­ tomatisch unterbrochen wird.
Vorrichtungsseitig umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung wenigstens ein Reservoir für Reinigungsmittel, wenigstens einen Hochdruckerzeuger, eine auswechselbare Reinigungsvor­ richtung, einen Unterdruckerzeuger, sowie eine Aufarbeitungs­ vorrichtung für die Auffangprodukte, wobei die genannten Kom­ ponenten in der beschriebenen Reihenfolge miteinander in Ver­ bindung stehen, so daß zumindest teilweise ein Kreislauf ge­ bildet ist.
Als Hochdruckerzeuger sowie Reservoire für Reinigungsmittel kommen hierbei handelsübliche Geräte zum Dampf- und/oder Sandstrahlen in Betracht. Diesen werden jedoch zumindest teilweise gereinigte Auffangprodukte im geschlossenen Kreis­ lauf zugeführt.
Die Ausgänge der handelsüblichen Hochdruckerzeuger sind über flexible Leitungen mit der erfindungsgemäßen Reinigungsvor­ richtung verbunden. Die Reinigungsvorrichtung umfaßt ein Ge­ häuse mit einem Reinigungsprozeßraum und wenigstens einem Un­ terdruckraum, wobei der Unterdruckraum gegenüber dem Reini­ gungsprozeßraum durch ein Gehäuseelement abgegrenzt ist, so daß zwischen Reinigungsprozeßraum und Unterdruckraum eine schlitzförmige Verbindungsöffnung gebildet ist. Andererseits ist der Unterdruckraum über einen Verbindungskanal mit einem Absaugstutzen verbunden. Der Absaugstutzen ist vorzugsweise so gestaltet, daß ein Absaugschlauch in einfacher Weise, bei­ spielsweise mittels eines Bajonettverschlusses, ab- und ange­ schlossen werden kann.
Neben einem Anschluß für einen Absaugschlauch sind an der Außenseite des Gehäuses weiterhin wenigstens ein Haltegriff, wenigstens ein Bedienelement und wenigstens ein Anschluß zur Zufuhr von Reinigungsmitteln vorgesehen. Vorzugsweise ist dieser Anschluß mit einem als Seitenstutzen des Flüssigkeits­ anschlusses ausgebildeten Stutzen zur Zufuhr von Feststoffen versehen. Damit muß bei einem eventuellen Wechsel der Reini­ gungsvorrichtung lediglich eine Zu- und eine Abfuhrverbindung ab- bzw. anmontiert werden.
Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung weist in einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel die Form ei­ nes halboffenen Zylinders auf, wobei im Randbereich des offe­ nen Endes Dichtungsmittel vorgesehen sind. An der Außenseite dieses Gehäuses können mehrere Stützräder angebracht sein, welche ein Entlangführen der Reinigungsvorrichtung an der Fassade in einem konstanten Abstand ermöglichen. Der rotati­ onssymmetrische Reinigungsprozeßraum umfaßt in diesem Ausfüh­ rungsbeispiel wenigstens einen auswechselbaren Reinigungsro­ tor, welcher rotierbar um die Zylinderachse des Gehäuses an­ geordnet ist und einen Düsenbalken mit Düsen umfaßt. In einer vorzugsweisen Ausgestaltung des Reinigungsrotors kann dieser zusätzlich mit einem Bürstenrotor versehen sein, welcher vor­ zugsweise senkrecht zum Düsenrotor angeordnet ist. Der Düsen­ rotor versetzt sich selbst sowie den Bürstenrotor mittels Rückstoßdüsen, welche tangential angeordnet sind, in Rota­ tion. Gleichzeitig wird Reinigungsmittel durch die Reini­ gungsdüsen, welche im wesentlichen axial am Düsenrotor ange­ ordnet sind, auf die Fassade gesprüht. Die Reinigungsmittel, sowie entstehender Abrieb und gelöste Verunreinigungen werden durch einen ringförmig an der Außenseite des Reinigungspro­ zeßkanales angeordneten Unterdruckraum abgesaugt und dem Auf­ fangbehälter zugeführt. Der Gehäusedurchmesser dieser ersten bevorzugten Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Vorrich­ tung beträgt vorzugsweise 300 bis 400 mm.
In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform ist das Gehäuse der Reinigungsvorrichtung im wesentlichen quaderförmig ausge­ bildet, wobei eine Seite offen ist und im Randbereich des of­ fenen Endes Dichtungsmittel vorgesehen sind. Als Dichtungs­ mittel kommen in beiden Ausführungsformen umlaufende Dich­ tungsborsten und/oder Gummilippen in Frage. In diesem Ausfüh­ rungsbeispiel ist der Reinigungsprozeßraum durch ein Gehäuse­ element gegenüber dem Unterdruckraum abgegrenzt, so daß eine schlitzförmige Verbindungsöffnung gebildet ist. Die Gehäuse­ breite beträgt in diesem Ausführungsbeispiel 50 bis 500 mm, vorzugsweise jedoch 100 mm.
Die durch die Reinigungsvorrichtung aufgefangenen Auffangpro­ dukte können mittels handelsüblicher Unterdruckerzeuger dem Auffangbehälter zugeführt werden. Zusätzlich in einer Folien­ wanne gesammelte Auffangprodukte werden über handelsübliche Pumpen ebenfalls dem Auffangbehälter zugeführt.
Die weitere Aufbereitung der Auffangprodukte kann ebenfalls durch handelsübliche Abwasserrecyclinganlagen erfolgen, wobei die Endprodukte (Brauchwasser/Feststoffe) über entsprechende Verbindungsleitungen den entsprechenden Reservoiren zugeführt werden.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden anhand der Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der einzelnen Verfahrensschritte,
Fig. 2 einen schematischen Seitenschnitt durch ein Aus­ führungsbeispiel einer Reinigungsvorrichtung,
Fig. 3a eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Reinigungsvorrichtung,
Fig. 3b einen Seitenschnitt gemäß Fig. 3a,
Fig. 4a eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbei­ spiel einer Reinigungsvorrichtung, und
Fig. 4b eine Seitenansicht gemäß Fig. 4a.
Fig. 1 zeigt ein Flußdiagramm, in dem das Zusammenwirken der einzelnen Verfahrensschritte erläuternd dargestellt ist. Die Reinigungsmittel A, welche sowohl Feststoffe A1 als auch Flüssigkeiten A2 umfassen können, werden einer Druckerzeu­ gungseinrichtung B zugeführt. Von hier aus gelangen die Rei­ nigungsmittel A unter Druck in die Reinigungsvorrichtung C. Sodann erfolgt die mechanische und/oder chemische Behandlung der Fassade mittels der zugeführten Reinigungsmittel. Die Reinigungsmittel A werden zusammen mit entstehendem Abrieb sowie Verunreinigungen aufgefangen und mittels eines Unter­ druckerzeugers D einem Auffangbehälter zugeleitet. Aus Lecka­ gen herrührende Reinigungsmittel A sowie Abrieb und Verunrei­ nigungen werden ebenfalls aufgefangen und mittels einer Pumpe D1 dem Auffangbehälter E1 zugeleitet. Der Auffangbehälter E1 ist Bestandteil der Aufarbeitungsvorrichtung E. Diese besteht neben dem Auffangbehälter E1, in dem eine chemische Eingangs­ analyse der Auffangprodukte erfolgen kann, aus einem physika­ lischen Trennungsschritt E2 sowie einem nachgeschalteten che­ mischen Reinigungsschritt E3. Während des physikalischen Trennungsvorganges erfolgt ein Abtrennen fester Bestandteile aus der Suspension. Hierbei kann eine eventuelle chemische Vorbehandlung der Suspension (Änderung des pH-Wertes, Zusatz von Flockulationsmitteln) vorteilhaft sein. Der Rückstand wird einem chemischen Reinigungsvorgang E3 unterzogen, wel­ cher eine Fällung schwerlöslicher Bestandteile umfassen kann. Die gefällten Produkte werden in einem weiteren physikali­ schen Trennungsvorgang der Suspension entzogen. Der Rückstand wird einem Brauchwasserbehälter 4 zugeleitet und gelangt schließlich als Flüssigkeit A2 wieder zurück zu dem Verfah­ ren. Flüssigkeit A2 kann auch in den Auffangbehälter E1 di­ rekt abgezweigt werden, um dort zur Verflüssigung der Suspen­ sion beizutragen.
Fig. 2 zeigt einen schematischen Seitenschnitt durch ein er­ stes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungs­ vorrichtung I. Die Reinigungsvorrichtung I besteht aus einem zweckmäßigerweise zylindrischen Gehäuse 2, welches fassaden­ seitig 3 geöffnet ist. Erkennbar ist ferner die ringförmig das Gehäuse 2 umschließende Unterdruckkammer 4, welche über einen Verbindungskanal 5 mit dem Abzugsstutzen 6 in Ver­ bindung steht. Der um die Zylinderachse 8 drehbare Düsen­ balken 7 steht über eine separate Zuleitung 9 mit dem Druck­ erzeuger B in Verbindung. Wie dieser Darstellung zu entnehmen ist, umfaßt der Düsenbalken Reinigungsdüsen 10, welche im we­ sentlichen axial angeordnet sind und eine im wesentlichen senkrechte Einwirkung des Reinigungsmittels auf die Fassade 3 ermöglichen. Die außen am Gehäuse angebrachten Abstandsrollen 11 gewährleisten einen gleichbleibenden Abstand der Reini­ gungsvorrichtung I von der Fassade und damit eine gleich­ mäßige Reinigungswirkung. Die Dichtungsmittel 12, welche am äußeren Gehäuserand, insbesondere am Rand der Unterdruckkam­ mer 4 angeordnet sind, sorgen für eine weitgehend verlust­ freie Abfuhr von Reinigungsmitteln A, Abrieb und Verun­ reinigungen.
Fig. 3a zeigt eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Reinigungsvorrichtung I. Neben dem Düsenbalken 7 wird hier insbesondere der senkrecht dazu angeordnete Bürstenrotor 13 erkennbar. Bürstenrotor sowie Düsenbalken bilden zusammen den Reinigungsrotor 14. Ferner sind in dieser Darstellung noch die Haltegriffe 15 zum Führen der Reinigungsvorrichtung sowie das Bedienelement 16 zur Bedienung der Reinigungsvorrichtung erkennbar. Fig. 3b zeigt einen Seitenschnitt gemäß Fig. 3a. Insbesondere wird hier der Düsenbalken 7 deutlich, wobei hier neben den Reinigungsdüsen 10 zusätzlich die Rückstoßdüsen 17 dargestellt sind. Diese erzeugen einen Antriebsstrahl 18, welcher den Reinigungsrotor 14 insgesamt in Rotation ver­ setzt.
Fig. 4a zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungs­ beispiel der Reinigungsvorrichtung. Dieses Ausführungsbei­ spiel, Reinigungsvorrichtung II, ist hier allgemein mit 19 bezeichnet. Erkennbar ist hier insbesondere der Absaugstutzen 6, der Anschluß zum Druckerzeuger B (mit 9 bezeichnet) und die Bedienungselemente 16. Das Gehäuse 2 der Reinigungsvor­ richtung II ist im wesentlichen quadratisch ausgebildet. Fig. 4b zeigt einen Seitenschnitt gemäß Fig. 4a. Hier wird insbe­ sondere die Ausgestaltung des Anschlusses 9 zum Druckerzeuger B deutlich. Der Anschluß 9 besteht hier aus einer Zufuhrlei­ tung 20 für Flüssigkeit A2, sowie einem Seitenanschluß 21 für Feststoff A1. Der Reinigungsprozeßraum sowie der Unterdruck­ raum sind hier durch ein Gehäuseelement 23 derart voneinander getrennt, daß eine schlitzförmige Verbindung 24 zwischen bei­ den Kammern gebildet ist. Als Dichtmittel zur Abdichtung des Gehäuses gegenüber der Fassade 3 sind hier wieder borstenar­ tige Dichtmittel 12 vorgesehen.
Bezugszeichenliste
A Reinigungsmittel
A1 Feststoff
A2 Flüssigkeit
B Druckerzeuger
C Reinigungsvorrichtung
D Unterdruckerzeuger
D1 Pumpe
E Aufarbeitung
E1 Auffangbehälter
E2 Physikalische Trennung
E3 Chemische Trennung
E4 Brauchwasserbehälter
 1 Reinigungsvorrichtung I
 2 Gehäuse
 3 Fassade
 4 Unterdruckraum
 5 Verbindungskanal
 6 Absaugstutzen
 7 Düsenbalken
 8 Zylinderachse
 9 Anschlußstutzen für Druckerzeuger B
10 Reinigungsdüsen
11 Stützräder
12 Dichtungsmittel
13 Bürstenrotor
14 Reinigungsrotor
15 Haltegriffe
16 Bedienelement
17 Rückstoßdüsen
18 Antriebsstrahl
19 Reinigungsvorrichtung II
20 Zuführung für Flüssigkeit A2
21 Zuführung für Feststoff A1
22 Reinigungsprozeßraum
23 Gehäuseelement
24 schlitzförmige Verbindung

Claims (32)

1. Verfahren zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden, gekennzeichnet durch
Zuführen von Reinigungsmitteln (A) einem Druckerzeuger (B),
Zuführen von Reinigungsmitteln (A) einer Reinigungsvor­ richtung (C),
mechanische und/oder chemische Behandlung der Fassade, Auffangen von Reinigungsmitteln (A), Abrieb und Verun­ reinigungen,
Abführen von Reinigungsmitteln (A), Abrieb und Verun­ reinigungen in einen Auffangbehälter (E1), und Aufbereitung (E) und teilweise Rückführung zu den Rei­ nigungsmitteln (A).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr der Reinigungsmittel (A) unter Druck er­ folgt, vorzugsweise im Bereich von 2 bar bis 200 bar.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Reini­ gungsmittel (A) im Bereich zwischen 0°C und 100°C liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Reinigungsmittel (A) Flüssigkeiten (A2) und/oder Feststoffe (A1) umfassen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit (A2) mit chemischen Zusätzen versetzt ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Zufuhr von Feststoffen (A1) mittels Luftdruck im Bereich von 5 bar bis 10 bar, vorzugsweise von 7 bar, erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Feststoff (A1) durch Sand gebildet ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die mechanische Behandlung der Fassadenoberfläche (3) durch Hochdruckeinwirkung von Reinigungsmitteln (A) durch die mechanische Einwir­ kung beweglicher Reinigungsbürsten (14) erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Auffangen von Reinigungs­ mitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen mittels ge­ eigneter Auffangvorrichtungen (C) erfolgt, wobei die Auffangvorrichtungen mit einem Auffangbehälter (E1) in Verbindung stehen.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Abführen von Reinigungs­ mitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen durch Absau­ gung mittels Unterdruck (D) erfolgt, wobei der Unter­ druck im Bereich von 100 mbar bis 400 mbar liegt, vor­ zugsweise jedoch 200 mbar beträgt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Abführen von Reinigungs­ mitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen mittels einer Pumpe (D1) erfolgt.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aufbereitung (E) von Rei­ nigungsmitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen eine Trennung der festen und flüssigen Bestandteile durch Filtration (E2) und/oder Sedimentation (E3) umfaßt.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aufbereitung (E) einen chemischen Fällungsvorgang (E3) und die Abtrennung der gefällten Produkte umfaßt.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aufbereitung (E) mittels chemisch-analytischer Meßverfahren überwacht und ge­ steuert werden.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Rückstand mit einer handelsüblichen Abwasser-Recycling-Anlage gereinigt wird.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der gereinigte Rückstand (E4) dem Verfahren wieder zugeführt wird.
17. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach wenig­ stens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Vorrichtung wenigstens ein Reservoir für Reinigungsmittel, wenigstens einen Druckerzeuger, eine auswechselbare Reinigungsvorrichtung, einen Unter­ druckerzeuger sowie eine Aufarbeitungsvorrichtung zur Aufarbeitung der Anfangsprodukte umfaßt, wobei die be­ schriebenen Komponenten in der genannten Reihenfolge untereinander in Verbindung stehen, so daß zumindest teilweise ein Kreislauf gebildet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (C) ein Gehäuse (2), wel­ ches einen Reinigungsprozeßraum (22) und wenigstens einen Unterdruckraum (4) umfaßt, enthält.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckraum (4) über einen Verbindungskanal (5) mit einem Absaugstutzen (6) in Verbindung steht.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckraum (4) gegenüber dem Reinigungsprozeßraum (22) durch ein Gehäuseelement (23) abgegrenzt ist, so daß zwischen Reinigungsprozeß­ raum und Unterdruckraum eine schlitzförmige Verbin­ dungsöffnung (24) gebildet ist.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Ge­ häuses (2) wenigstens ein Haltegriff (15), wenigstens ein Bedienelement (16), wenigstens ein Anschlußstutzen (9) zur Zufuhr von Reinigungsmitteln (A) und wenigstens ein Absaugstutzen (6) vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß zur Zufuhr von Reinigungsmitteln vor­ zugsweise einen als Seitenstutzen (21) des Flüssig­ keitsanschlusses (20) ausgebildeten Stutzen zur Zufuhr von Feststoffen umfaßt.
23. Vorrichtung nach einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) im wesentlichen die Form eines halboffenen Zylinders aufweist, wobei im Randbereich des offenen Endes Dichtungsmittel (12) vor­ gesehen sind.
24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) im wesent­ lichen quaderförmig ausgebildet ist, wobei eine Seite offen ist und im Randbereich des offenen Endes Dich­ tungsmittel (12) vorgesehen sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 oder 24, da­ durch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmittel durch um­ laufende Dichtungsborsten (12) und/oder Gummilippen ge­ bildet sind.
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) mehrere Stützräder (11) umfaßt.
27. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsprozeßraum (22) wenigstens einen auswechselbaren Reinigungsrotor (14), welcher rotierbar um die Zylinderachse (8) des Gehäuses (2) angeordnet ist, und einen Düsenbalken (7) mit Düsen (10, 17) umfaßt.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsrotor (14) einen Bürstenrotor (13) umfaßt, wobei der Düsenbalken (7) und der Bürstenrotor (13) vorzugsweise senkrecht zueinander angeordnet sind und der Bürstenrotor (13) vorzugsweise auswechselbar ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenbalken (7) Rückstoßdüsen (17), welche tangential angeordnet sind und Reinigungs­ düsen (10), welche im wesentlichen axial angeordnet sind, umfaßt.
30. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckraum (4) in Form eines Ringkanales umlaufend um den Reinigungspro­ zeßraum (22) angeordnet ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedurchmesser 200 mm bis 500 mm beträgt, vorzugsweise jedoch im Bereich von 300 mm bis 400 mm liegt.
32. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusebreite im Bereich von 50 mm bis 500 mm liegt, vorzugsweise jedoch 100 mm beträgt.
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