DE4220599A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von GebäudefassadenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reini
gung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden und eine
Vorrichtung zur Reinigung derselben.
Zur Reinigung von Gebäudefassaden werden bislang, je nach
Fassadentyp, unterschiedliche Reinigungsverfahren und Hilfs
mittel eingesetzt. Diese Situation ist insofern unbe
friedigend, als da zwar je nach Untergrund und Verschmutzung
ein geeignetes Reinigungsverfahren angewendet werden kann,
jedoch verschiedene Komplikationen auftreten. So ist die Fas
sadenreinigung häufig mit einem großen Aufwand für Arbeits
vorbereitung verbunden. Darüber hinaus treten bislang meist
große Verluste beim Auffangen umweltgefährdender Reinigungs
mittel auf. Dies erfordert im allgemeinen ebenfalls einen
großen Aufwand für die Arbeitsnachbereitung, welche unter an
derem mit der Entsorgung großer Mengen an Arbeitsmitteln ver
bunden ist.
Je nach Fläche, Material und Kontur des Untergrundes sowie
nach Art und Grad der Verschmutzung der zu reinigenden Fas
sade werden bislang eine Reihe verschiedener Verfahren ange
wandt. Im einfachsten Fall wird die Fassade naß ohne chemi
sche Zusätze gereinigt, indem sie zunächst vorgenäßt und in
einem zweiten Schritt gereinigt wird. Zur Entsorgung fällt
hier das verschmutzte Waschwasser an.
Bei stärker verschmutzten Fassaden werden üblicherweise che
mische Reinigungsverfahren angewandt, welche das Naßreinigen
mit Säuren beinhalten. Der Reinigungsablauf besteht hier aus
einem ersten Schritt, bei welchem die Fassade vorgenäßt wird.
In einem zweiten Arbeitsgang wird die Fassade sodann abgesäu
ert und schließlich in einem dritten Schritt nachgewaschen.
Aufgrund der Tätigkeit mit Säuren sind hier für das Bedie
nungspersonal Schutzkleidung sowie Augenschutz vorgeschrie
ben. Die Entsorgung beinhaltet neben der Entsorgung des
Waschwassers zusätzlich dessen Neutralisierung.
Darüber hinaus sind ferner chemische Reinigungsverfahren be
kannt, bei denen Sonderreinigungsmittel zum Einsatz kommen.
Hierbei wird auf die Fassade zunächst eine Paste aufgetragen,
welche nach einer bestimmten Einwirkungsdauer in einem zwei
ten Arbeitsgang abzubürsten ist. Auch hier sind für das Ar
beitspersonal eine volle Schutzkleidung sowie zusätzlich eine
Abdeckung des Arbeitsgerüstes vorgeschrieben. Die abgebürste
ten Rückstände sowie eventuell angefallenes Strahlgut sind
bei dieser Methode zu entsorgen. Hierfür sind entsprechende
Auffangvorrichtung und Leitungssysteme zu installieren.
Darüber hinaus sind rein mechanische Reinigungsverfahren be
kannt, welche auf dem Abrieb der obersten Fassadenschicht be
ruhen. Diese Entfernung der verschmutzten Schicht kann entwe
der manuell durch Bürsten oder mittels Standstrahlen erfol
gen. Auch hierbei ist eine Entsorgung des Abriebs sowie im
Falle des Sandstrahlens eine Gerüstabdeckung sowie eine volle
Schutzkleidung des Arbeitspersonals erforderlich.
Zusammenfassend ist hierzu festzustellen, daß je nach Fassa
dentyp und Verunreinigungsgrad völlig unterschiedliche Reini
gungsverfahren anzuwenden sind. Je nach verwendetem Verfahren
müssen unterschiedliche Vorkehrungen hinsichtlich Schutzmaß
nahmen sowie der Entsorgung getroffen werden. Um in diesem
Zusammenhang die Arbeitsvorbereitung, die Arbeitsdurchführung
sowie die Arbeitsnachbereitung zu vereinheitlichen und zu
vereinfachen, wäre es wünschenswert, ein universelles Fassa
denreinigungsgerät einzusetzen, welches für das Naßreinigen,
chemische Reinigungen sowie das mechanische Reinigen einge
setzt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur universellen Reinigung von Fassaden,
insbesondere von Gebäudefassaden anzugeben, welches wirt
schaftlich ist, die zu treffenden Schutzmaßnahmen für das Be
dienungspersonal vereinheitlicht und gleichzeitig eine um
weltgerechte Entsorgung der verwendeten Reinigungsmittel er
möglicht.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der An
sprüche 1 und 17 gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen
durch die jeweiligen Unteransprüche gekennzeichnet sind.
Verfahrensseitig ist hierbei vorgesehen, daß Reinigungsmittel
unter Druck einer geeigneten Reinigungsvorrichtung zugeführt
werden. Die zugeführten Reinigungsmittel gelangen in einen
Reinigungsprozeßraum, welcher durch das Gehäuse der Reini
gungsvorrichtung und einen zu reinigenden Fassadenabschnitt
gebildet wird. Der Fassadenabschnitt kann wahlweise allein
durch die zugeführten Reinigungsmittel gereinigt sowie zu
sätzlich mechanisch abgerieben werden. Sowohl die zugeführten
Reinigungsmittel als auch Verunreinigungen und Abrieb werden
durch das Gehäuse der Reinigungsvorrichtung aufgefangen, in
einem weiteren Arbeitsschritt abgeführt und einem Auffangbe
hälter zugeleitet. Um ein möglichst vollständiges Auffangen
von Reinigungsmitteln, Abrieb und Verunreinigungen zu ermög
lichen, ist eine weitere Auffangvorrichtung unterhalb der
Reinigungsvorrichtung vorgesehen. Diese kann vorteilhafter
weise aus einer Folienwanne bestehen, in welcher eventuell
anfallende Leckagen gesammelt und mittels einer Pumpe eben
falls dem Auffangbehälter zugeleitet werden. Je nach verwen
detem Reinigungsverfahren kann es vorteilhaft sein, eine che
mische Analyse der dem Auffangbehälter zugeführten Auffang
produkte durchzuführen. Aufgrund dieser chemischen Analyse er
folgt dann, während des nächsten Filtrationsvorganges eventu
ell eine chemische Vorbehandlung der Auffangprodukte. Der
Rückstand kann nach dem mechanischen Trennungsvorgang einem
weiteren chemischen Reinigungsprozeß unterzogen werden, bei
dem eine Fällung gelöster chemischer Substanzen durch Zugabe
entsprechender Fällungsmittel sowie ein Abtrennen der Ausfäl
lungsprodukte vorgesehen ist. Der verbleibende, nunmehr zwei
fach gereinigte Rückstand wird im weiteren Verfahren einem
Brauchwasserbehälter zugeleitet. Die Qualität des so gerei
nigten Brauchwassers kann durch chemische Analysen ständig
überwacht werden. Im allgemeinen wird dieses Brauchwasser
wieder als Ausgangsstoff dem Verfahren zugeführt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens kann die Zufuhr der Reinigungsmittel unter erhöh
tem Druck sowie erhöhter Temperatur erfolgen, wobei die Rei
nigungsmittel aus Flüssigkeiten und/oder Feststoffen gebildet
sind. Sofern nur Flüssigkeiten als Reinigungsmittel einge
setzt werden, beträgt der Druck beim Hochdruckreinigen vor
zugsweise 150 bar und die Temperatur 100°C. Hierbei können
der Reinigungsflüssigkeit gleichzeitig chemische Zusätze zu
gesetzt sein. Hierbei handelt es sich um allgemein bekannte
chemische Reinigungsmittel wie z. B. ionische und nichtioni
sche Tenside etc.
Die Reinigung der Fassade kann jedoch auch erfolgen, indem
als Reinigungsmittel Flüssigkeiten und Feststoffe eingesetzt
werden und unter Druck auf den zu bearbeitenden Fassadenab
schnitt einwirken. Werden allein Feststoffe, vorzugsweise
Sand, als Reinigungsmittel eingesetzt, so beträgt der zum
Reinigen notwendige Luftdruck vorzugsweise 7 bar.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungs
gemäßen Verfahrens ist vorgesehen, die Fassadenoberfläche me
chanisch durch rotierende Bürsten in Zusammenwirken mit der
Hochdruckeinwirkung von Flüssigkeiten zu reinigen.
Insbesondere sind nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Reini
gungsvorgänge wie das Füllen mit heißem und kaltem Wasser bei
geringem Druck, das Spülen mit heißem und kaltem Wasser bei
hohem Druck und Bürsteneinsatz, das Spülen mit Wasser bei ge
ringem Druck mit chemischen Zusätzen (Absäuern), das Hoch
druckreinigen mit Kaltwasser, Heißwasser und Dampf mit und
ohne Bürsteneinsatz, das nasse Sandstrahlen, das trockene
Sandstrahlen sowie das Absaugen von Reinigungsmitteln und
Schmutz in jeder Situation möglich.
Notwendige Voraussetzung für ein wirkungsvolles Absaugen von
Reinigungsmitteln, entstehendem Abrieb sowie gelösten Verun
reinigungen ist ein wirkungsvolles Auffangen der beschriebe
nen Bestandteile. Es ist daher in einem weiteren Verfahrens
schritt ein wirkungsvolles Auffangen der Reinigungsmittel,
des Abriebs sowie der Verunreinigungen vorgesehen.
In den genannten Auffangvorrichtungen sammeln sich die Auf
fangprodukte und werden mittels Unterdruck oder geeigneter
Pumpen einem Auffangbehälter zugeleitet. Vorzugsweise zwi
schen der Reinigungsvorrichtung und dem Auffangbehälter ist zu
diesem Zweck ein Unterdruckerzeuger vorgesehen, welcher einen
Unterdruck vorzugsweise von 200 mbar erzeugt.
Die dem Auffangbehälter zugeleiteten Auffangprodukte können
hinsichtlich ihrer weiteren Aufbereitung einer chemischen
Analyse unterzogen werden. So kann es beispielsweise günstig
sein, den Auffangprodukten chemische Zusätze wie z. B. Floc
kulationsmittel, zuzusetzen, bevor diese dem physikalischen
Trennungsschritt der Grobfiltration zugeleitet werden. Bei
der Grobfiltration werden flüssige und feste Bestandteile
mittels eines geeigneten Filters voneinander getrennt und der
Rückstand einem chemischen Reinigungsschritt zugeführt. Das
Filtrat dagegen wird dem Verfahren entzogen und entsprechend
weiter entsorgt.
Während des chemischen Reinigungsschrittes werden dem Rück
stand entsprechende Fällungsmittel zugesetzt, so daß es zu
einem Ausfallen schwer löslicher Produkte kommt, welche durch
Feinfiltration bzw. durch Sedimentation abgetrennt werden.
Der nunmehr verbleibende Rückstand ist weitgehend verunreini
gungsfrei und wird einem Brauchwasserbehälter zugeführt, wel
cher als Reservoir für das nunmehr wiedereinzusetzende Wasser
für das Reinigungsverfahren dient. Die Qualität des einzuset
zenden Brauchwassers kann in einer vorteilhaften Ausgestal
tung des erfindungsgemäßen Verfahrens ebenfalls fortwährend
durch chemische Analysen überwacht werden. Hierbei ist es
denkbar, daß im Falle einer erhöhten Verunreinigung des
Brauchwassers, die Zufuhr des Brauchwassers zum Verfahren au
tomatisch unterbrochen wird.
Vorrichtungsseitig umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung
wenigstens ein Reservoir für Reinigungsmittel, wenigstens
einen Hochdruckerzeuger, eine auswechselbare Reinigungsvor
richtung, einen Unterdruckerzeuger, sowie eine Aufarbeitungs
vorrichtung für die Auffangprodukte, wobei die genannten Kom
ponenten in der beschriebenen Reihenfolge miteinander in Ver
bindung stehen, so daß zumindest teilweise ein Kreislauf ge
bildet ist.
Als Hochdruckerzeuger sowie Reservoire für Reinigungsmittel
kommen hierbei handelsübliche Geräte zum Dampf- und/oder
Sandstrahlen in Betracht. Diesen werden jedoch zumindest
teilweise gereinigte Auffangprodukte im geschlossenen Kreis
lauf zugeführt.
Die Ausgänge der handelsüblichen Hochdruckerzeuger sind über
flexible Leitungen mit der erfindungsgemäßen Reinigungsvor
richtung verbunden. Die Reinigungsvorrichtung umfaßt ein Ge
häuse mit einem Reinigungsprozeßraum und wenigstens einem Un
terdruckraum, wobei der Unterdruckraum gegenüber dem Reini
gungsprozeßraum durch ein Gehäuseelement abgegrenzt ist, so
daß zwischen Reinigungsprozeßraum und Unterdruckraum eine
schlitzförmige Verbindungsöffnung gebildet ist. Andererseits
ist der Unterdruckraum über einen Verbindungskanal mit einem
Absaugstutzen verbunden. Der Absaugstutzen ist vorzugsweise
so gestaltet, daß ein Absaugschlauch in einfacher Weise, bei
spielsweise mittels eines Bajonettverschlusses, ab- und ange
schlossen werden kann.
Neben einem Anschluß für einen Absaugschlauch sind an der
Außenseite des Gehäuses weiterhin wenigstens ein Haltegriff,
wenigstens ein Bedienelement und wenigstens ein Anschluß zur
Zufuhr von Reinigungsmitteln vorgesehen. Vorzugsweise ist
dieser Anschluß mit einem als Seitenstutzen des Flüssigkeits
anschlusses ausgebildeten Stutzen zur Zufuhr von Feststoffen
versehen. Damit muß bei einem eventuellen Wechsel der Reini
gungsvorrichtung lediglich eine Zu- und eine Abfuhrverbindung
ab- bzw. anmontiert werden.
Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung weist
in einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel die Form ei
nes halboffenen Zylinders auf, wobei im Randbereich des offe
nen Endes Dichtungsmittel vorgesehen sind. An der Außenseite
dieses Gehäuses können mehrere Stützräder angebracht sein,
welche ein Entlangführen der Reinigungsvorrichtung an der
Fassade in einem konstanten Abstand ermöglichen. Der rotati
onssymmetrische Reinigungsprozeßraum umfaßt in diesem Ausfüh
rungsbeispiel wenigstens einen auswechselbaren Reinigungsro
tor, welcher rotierbar um die Zylinderachse des Gehäuses an
geordnet ist und einen Düsenbalken mit Düsen umfaßt. In einer
vorzugsweisen Ausgestaltung des Reinigungsrotors kann dieser
zusätzlich mit einem Bürstenrotor versehen sein, welcher vor
zugsweise senkrecht zum Düsenrotor angeordnet ist. Der Düsen
rotor versetzt sich selbst sowie den Bürstenrotor mittels
Rückstoßdüsen, welche tangential angeordnet sind, in Rota
tion. Gleichzeitig wird Reinigungsmittel durch die Reini
gungsdüsen, welche im wesentlichen axial am Düsenrotor ange
ordnet sind, auf die Fassade gesprüht. Die Reinigungsmittel,
sowie entstehender Abrieb und gelöste Verunreinigungen werden
durch einen ringförmig an der Außenseite des Reinigungspro
zeßkanales angeordneten Unterdruckraum abgesaugt und dem Auf
fangbehälter zugeführt. Der Gehäusedurchmesser dieser ersten
bevorzugten Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Vorrich
tung beträgt vorzugsweise 300 bis 400 mm.
In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform ist das Gehäuse
der Reinigungsvorrichtung im wesentlichen quaderförmig ausge
bildet, wobei eine Seite offen ist und im Randbereich des of
fenen Endes Dichtungsmittel vorgesehen sind. Als Dichtungs
mittel kommen in beiden Ausführungsformen umlaufende Dich
tungsborsten und/oder Gummilippen in Frage. In diesem Ausfüh
rungsbeispiel ist der Reinigungsprozeßraum durch ein Gehäuse
element gegenüber dem Unterdruckraum abgegrenzt, so daß eine
schlitzförmige Verbindungsöffnung gebildet ist. Die Gehäuse
breite beträgt in diesem Ausführungsbeispiel 50 bis 500 mm,
vorzugsweise jedoch 100 mm.
Die durch die Reinigungsvorrichtung aufgefangenen Auffangpro
dukte können mittels handelsüblicher Unterdruckerzeuger dem
Auffangbehälter zugeführt werden. Zusätzlich in einer Folien
wanne gesammelte Auffangprodukte werden über handelsübliche
Pumpen ebenfalls dem Auffangbehälter zugeführt.
Die weitere Aufbereitung der Auffangprodukte kann ebenfalls
durch handelsübliche Abwasserrecyclinganlagen erfolgen, wobei
die Endprodukte (Brauchwasser/Feststoffe) über entsprechende
Verbindungsleitungen den entsprechenden Reservoiren zugeführt
werden.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden anhand
der Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der einzelnen
Verfahrensschritte,
Fig. 2 einen schematischen Seitenschnitt durch ein Aus
führungsbeispiel einer Reinigungsvorrichtung,
Fig. 3a eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer
Reinigungsvorrichtung,
Fig. 3b einen Seitenschnitt gemäß Fig. 3a,
Fig. 4a eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbei
spiel einer Reinigungsvorrichtung, und
Fig. 4b eine Seitenansicht gemäß Fig. 4a.
Fig. 1 zeigt ein Flußdiagramm, in dem das Zusammenwirken der
einzelnen Verfahrensschritte erläuternd dargestellt ist. Die
Reinigungsmittel A, welche sowohl Feststoffe A1 als auch
Flüssigkeiten A2 umfassen können, werden einer Druckerzeu
gungseinrichtung B zugeführt. Von hier aus gelangen die Rei
nigungsmittel A unter Druck in die Reinigungsvorrichtung C.
Sodann erfolgt die mechanische und/oder chemische Behandlung
der Fassade mittels der zugeführten Reinigungsmittel. Die
Reinigungsmittel A werden zusammen mit entstehendem Abrieb
sowie Verunreinigungen aufgefangen und mittels eines Unter
druckerzeugers D einem Auffangbehälter zugeleitet. Aus Lecka
gen herrührende Reinigungsmittel A sowie Abrieb und Verunrei
nigungen werden ebenfalls aufgefangen und mittels einer Pumpe
D1 dem Auffangbehälter E1 zugeleitet. Der Auffangbehälter E1
ist Bestandteil der Aufarbeitungsvorrichtung E. Diese besteht
neben dem Auffangbehälter E1, in dem eine chemische Eingangs
analyse der Auffangprodukte erfolgen kann, aus einem physika
lischen Trennungsschritt E2 sowie einem nachgeschalteten che
mischen Reinigungsschritt E3. Während des physikalischen
Trennungsvorganges erfolgt ein Abtrennen fester Bestandteile
aus der Suspension. Hierbei kann eine eventuelle chemische
Vorbehandlung der Suspension (Änderung des pH-Wertes, Zusatz
von Flockulationsmitteln) vorteilhaft sein. Der Rückstand
wird einem chemischen Reinigungsvorgang E3 unterzogen, wel
cher eine Fällung schwerlöslicher Bestandteile umfassen kann.
Die gefällten Produkte werden in einem weiteren physikali
schen Trennungsvorgang der Suspension entzogen. Der Rückstand
wird einem Brauchwasserbehälter 4 zugeleitet und gelangt
schließlich als Flüssigkeit A2 wieder zurück zu dem Verfah
ren. Flüssigkeit A2 kann auch in den Auffangbehälter E1 di
rekt abgezweigt werden, um dort zur Verflüssigung der Suspen
sion beizutragen.
Fig. 2 zeigt einen schematischen Seitenschnitt durch ein er
stes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungs
vorrichtung I. Die Reinigungsvorrichtung I besteht aus einem
zweckmäßigerweise zylindrischen Gehäuse 2, welches fassaden
seitig 3 geöffnet ist. Erkennbar ist ferner die ringförmig
das Gehäuse 2 umschließende Unterdruckkammer 4, welche über
einen Verbindungskanal 5 mit dem Abzugsstutzen 6 in Ver
bindung steht. Der um die Zylinderachse 8 drehbare Düsen
balken 7 steht über eine separate Zuleitung 9 mit dem Druck
erzeuger B in Verbindung. Wie dieser Darstellung zu entnehmen
ist, umfaßt der Düsenbalken Reinigungsdüsen 10, welche im we
sentlichen axial angeordnet sind und eine im wesentlichen
senkrechte Einwirkung des Reinigungsmittels auf die Fassade 3
ermöglichen. Die außen am Gehäuse angebrachten Abstandsrollen
11 gewährleisten einen gleichbleibenden Abstand der Reini
gungsvorrichtung I von der Fassade und damit eine gleich
mäßige Reinigungswirkung. Die Dichtungsmittel 12, welche am
äußeren Gehäuserand, insbesondere am Rand der Unterdruckkam
mer 4 angeordnet sind, sorgen für eine weitgehend verlust
freie Abfuhr von Reinigungsmitteln A, Abrieb und Verun
reinigungen.
Fig. 3a zeigt eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der
Reinigungsvorrichtung I. Neben dem Düsenbalken 7 wird hier
insbesondere der senkrecht dazu angeordnete Bürstenrotor 13
erkennbar. Bürstenrotor sowie Düsenbalken bilden zusammen den
Reinigungsrotor 14. Ferner sind in dieser Darstellung noch
die Haltegriffe 15 zum Führen der Reinigungsvorrichtung sowie
das Bedienelement 16 zur Bedienung der Reinigungsvorrichtung
erkennbar. Fig. 3b zeigt einen Seitenschnitt gemäß Fig. 3a.
Insbesondere wird hier der Düsenbalken 7 deutlich, wobei hier
neben den Reinigungsdüsen 10 zusätzlich die Rückstoßdüsen 17
dargestellt sind. Diese erzeugen einen Antriebsstrahl 18,
welcher den Reinigungsrotor 14 insgesamt in Rotation ver
setzt.
Fig. 4a zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungs
beispiel der Reinigungsvorrichtung. Dieses Ausführungsbei
spiel, Reinigungsvorrichtung II, ist hier allgemein mit 19
bezeichnet. Erkennbar ist hier insbesondere der Absaugstutzen
6, der Anschluß zum Druckerzeuger B (mit 9 bezeichnet) und
die Bedienungselemente 16. Das Gehäuse 2 der Reinigungsvor
richtung II ist im wesentlichen quadratisch ausgebildet. Fig.
4b zeigt einen Seitenschnitt gemäß Fig. 4a. Hier wird insbe
sondere die Ausgestaltung des Anschlusses 9 zum Druckerzeuger
B deutlich. Der Anschluß 9 besteht hier aus einer Zufuhrlei
tung 20 für Flüssigkeit A2, sowie einem Seitenanschluß 21 für
Feststoff A1. Der Reinigungsprozeßraum sowie der Unterdruck
raum sind hier durch ein Gehäuseelement 23 derart voneinander
getrennt, daß eine schlitzförmige Verbindung 24 zwischen bei
den Kammern gebildet ist. Als Dichtmittel zur Abdichtung des
Gehäuses gegenüber der Fassade 3 sind hier wieder borstenar
tige Dichtmittel 12 vorgesehen.
Bezugszeichenliste
A Reinigungsmittel
A1 Feststoff
A2 Flüssigkeit
B Druckerzeuger
C Reinigungsvorrichtung
D Unterdruckerzeuger
D1 Pumpe
E Aufarbeitung
E1 Auffangbehälter
E2 Physikalische Trennung
E3 Chemische Trennung
E4 Brauchwasserbehälter
1 Reinigungsvorrichtung I
2 Gehäuse
3 Fassade
4 Unterdruckraum
5 Verbindungskanal
6 Absaugstutzen
7 Düsenbalken
8 Zylinderachse
9 Anschlußstutzen für Druckerzeuger B
10 Reinigungsdüsen
11 Stützräder
12 Dichtungsmittel
13 Bürstenrotor
14 Reinigungsrotor
15 Haltegriffe
16 Bedienelement
17 Rückstoßdüsen
18 Antriebsstrahl
19 Reinigungsvorrichtung II
20 Zuführung für Flüssigkeit A2
21 Zuführung für Feststoff A1
22 Reinigungsprozeßraum
23 Gehäuseelement
24 schlitzförmige Verbindung
A1 Feststoff
A2 Flüssigkeit
B Druckerzeuger
C Reinigungsvorrichtung
D Unterdruckerzeuger
D1 Pumpe
E Aufarbeitung
E1 Auffangbehälter
E2 Physikalische Trennung
E3 Chemische Trennung
E4 Brauchwasserbehälter
1 Reinigungsvorrichtung I
2 Gehäuse
3 Fassade
4 Unterdruckraum
5 Verbindungskanal
6 Absaugstutzen
7 Düsenbalken
8 Zylinderachse
9 Anschlußstutzen für Druckerzeuger B
10 Reinigungsdüsen
11 Stützräder
12 Dichtungsmittel
13 Bürstenrotor
14 Reinigungsrotor
15 Haltegriffe
16 Bedienelement
17 Rückstoßdüsen
18 Antriebsstrahl
19 Reinigungsvorrichtung II
20 Zuführung für Flüssigkeit A2
21 Zuführung für Feststoff A1
22 Reinigungsprozeßraum
23 Gehäuseelement
24 schlitzförmige Verbindung
Claims (32)
1. Verfahren zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von
Gebäudefassaden, gekennzeichnet durch
Zuführen von Reinigungsmitteln (A) einem Druckerzeuger (B),
Zuführen von Reinigungsmitteln (A) einer Reinigungsvor richtung (C),
mechanische und/oder chemische Behandlung der Fassade, Auffangen von Reinigungsmitteln (A), Abrieb und Verun reinigungen,
Abführen von Reinigungsmitteln (A), Abrieb und Verun reinigungen in einen Auffangbehälter (E1), und Aufbereitung (E) und teilweise Rückführung zu den Rei nigungsmitteln (A).
Zuführen von Reinigungsmitteln (A) einem Druckerzeuger (B),
Zuführen von Reinigungsmitteln (A) einer Reinigungsvor richtung (C),
mechanische und/oder chemische Behandlung der Fassade, Auffangen von Reinigungsmitteln (A), Abrieb und Verun reinigungen,
Abführen von Reinigungsmitteln (A), Abrieb und Verun reinigungen in einen Auffangbehälter (E1), und Aufbereitung (E) und teilweise Rückführung zu den Rei nigungsmitteln (A).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zufuhr der Reinigungsmittel (A) unter Druck er
folgt, vorzugsweise im Bereich von 2 bar bis 200 bar.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Reini
gungsmittel (A) im Bereich zwischen 0°C und 100°C
liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Reinigungsmittel (A) Flüssigkeiten (A2)
und/oder Feststoffe (A1) umfassen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeit (A2) mit chemischen Zusätzen versetzt
ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Zufuhr von Feststoffen
(A1) mittels Luftdruck im Bereich von 5 bar bis 10 bar,
vorzugsweise von 7 bar, erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Feststoff (A1) durch Sand
gebildet ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die mechanische Behandlung
der Fassadenoberfläche (3) durch Hochdruckeinwirkung
von Reinigungsmitteln (A) durch die mechanische Einwir
kung beweglicher Reinigungsbürsten (14) erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Auffangen von Reinigungs
mitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen mittels ge
eigneter Auffangvorrichtungen (C) erfolgt, wobei die
Auffangvorrichtungen mit einem Auffangbehälter (E1) in
Verbindung stehen.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Abführen von Reinigungs
mitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen durch Absau
gung mittels Unterdruck (D) erfolgt, wobei der Unter
druck im Bereich von 100 mbar bis 400 mbar liegt, vor
zugsweise jedoch 200 mbar beträgt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Abführen von Reinigungs
mitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen mittels einer
Pumpe (D1) erfolgt.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Aufbereitung (E) von Rei
nigungsmitteln (A), Abrieb und Verunreinigungen eine
Trennung der festen und flüssigen Bestandteile durch
Filtration (E2) und/oder Sedimentation (E3) umfaßt.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Aufbereitung (E) einen
chemischen Fällungsvorgang (E3) und die Abtrennung der
gefällten Produkte umfaßt.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Aufbereitung (E) mittels
chemisch-analytischer Meßverfahren überwacht und ge
steuert werden.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Rückstand mit einer
handelsüblichen Abwasser-Recycling-Anlage gereinigt
wird.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der gereinigte Rückstand (E4)
dem Verfahren wieder zugeführt wird.
17. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach wenig
stens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorrichtung wenigstens ein Reservoir
für Reinigungsmittel, wenigstens einen Druckerzeuger,
eine auswechselbare Reinigungsvorrichtung, einen Unter
druckerzeuger sowie eine Aufarbeitungsvorrichtung zur
Aufarbeitung der Anfangsprodukte umfaßt, wobei die be
schriebenen Komponenten in der genannten Reihenfolge
untereinander in Verbindung stehen, so daß zumindest
teilweise ein Kreislauf gebildet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungsvorrichtung (C) ein Gehäuse (2), wel
ches einen Reinigungsprozeßraum (22) und wenigstens
einen Unterdruckraum (4) umfaßt, enthält.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterdruckraum (4) über einen Verbindungskanal
(5) mit einem Absaugstutzen (6) in Verbindung steht.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 und 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der Unterdruckraum (4) gegenüber
dem Reinigungsprozeßraum (22) durch ein Gehäuseelement
(23) abgegrenzt ist, so daß zwischen Reinigungsprozeß
raum und Unterdruckraum eine schlitzförmige Verbin
dungsöffnung (24) gebildet ist.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Ge
häuses (2) wenigstens ein Haltegriff (15), wenigstens
ein Bedienelement (16), wenigstens ein Anschlußstutzen
(9) zur Zufuhr von Reinigungsmitteln (A) und wenigstens
ein Absaugstutzen (6) vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschluß zur Zufuhr von Reinigungsmitteln vor
zugsweise einen als Seitenstutzen (21) des Flüssig
keitsanschlusses (20) ausgebildeten Stutzen zur Zufuhr
von Feststoffen umfaßt.
23. Vorrichtung nach einem der folgenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) im wesentlichen die
Form eines halboffenen Zylinders aufweist, wobei im
Randbereich des offenen Endes Dichtungsmittel (12) vor
gesehen sind.
24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) im wesent
lichen quaderförmig ausgebildet ist, wobei eine Seite
offen ist und im Randbereich des offenen Endes Dich
tungsmittel (12) vorgesehen sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 oder 24, da
durch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmittel durch um
laufende Dichtungsborsten (12) und/oder Gummilippen ge
bildet sind.
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) mehrere
Stützräder (11) umfaßt.
27. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsprozeßraum
(22) wenigstens einen auswechselbaren Reinigungsrotor
(14), welcher rotierbar um die Zylinderachse (8) des
Gehäuses (2) angeordnet ist, und einen Düsenbalken (7)
mit Düsen (10, 17) umfaßt.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reinigungsrotor (14) einen Bürstenrotor (13)
umfaßt, wobei der Düsenbalken (7) und der Bürstenrotor
(13) vorzugsweise senkrecht zueinander angeordnet sind
und der Bürstenrotor (13) vorzugsweise auswechselbar
ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 27 und 28, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenbalken (7) Rückstoßdüsen
(17), welche tangential angeordnet sind und Reinigungs
düsen (10), welche im wesentlichen axial angeordnet
sind, umfaßt.
30. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckraum (4) in
Form eines Ringkanales umlaufend um den Reinigungspro
zeßraum (22) angeordnet ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäusedurchmesser 200 mm bis 500 mm beträgt,
vorzugsweise jedoch im Bereich von 300 mm bis 400 mm
liegt.
32. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gehäusebreite im Bereich von 50 mm bis 500 mm
liegt, vorzugsweise jedoch 100 mm beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4220599A DE4220599A1 (de) | 1992-06-24 | 1992-06-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4220599A DE4220599A1 (de) | 1992-06-24 | 1992-06-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4220599A1 true DE4220599A1 (de) | 1994-01-13 |
Family
ID=6461670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4220599A Withdrawn DE4220599A1 (de) | 1992-06-24 | 1992-06-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Fassaden, insbesondere von Gebäudefassaden |
Country Status (1)
| Country | Link |
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