DE4211310A1 - Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken - Google Patents
Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in DruckwerkenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Reinigung
farbführender Oberflächen in Druckwerken von
Rotationsdruckmaschinen.
Bei bekannten Wascheinrichtungen aus DE 39 09 114 A1 sowie
aus DE 39 09 119 A1 eines namhaften Druckmaschinenproduzenten
sind die mit der zu reinigenden farbführenden Oberfläche
zusammenwirkenden Partien der Wascheinrichtungen als
betätigbare Andrückelemente ausgeführt. Die Andrückelemente
bestehen aus einem in einem U-Profil aufgenommenen
elastischen Teil, welches bei Druckluftbeaufschlagung ein
Waschtuch mit einer farbführenden Oberfläche in Kontakt
bringt. Ungünstig bei diesen Wascheinrichtungen ist der
Umstand, daß die Breite des zu verwendenden Waschtuches durch
die Breite des Andrückelementes festgelegt ist. Sollen die
Wascheinrichtungen bei Druckmaschinen mit breiteren zu
reinigenden Oberflächen verwendet werden, sind umfangreiche
Modifikationen auszuführen. Weiter wird es als umständlich
empfunden, beim Austausch einer als Einschubelement
ausgebildeten Wascheinrichtung jedesmal eine
Versorgungsleitung zu unterbrechen und nach Austausch wieder
herzustellen.
Ausgehend vom umrissenen Stande der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Wascheinrichtung
dahingehend zu optimieren, daß eine kompakte Bauform sowie
eine schnelle Auswechselbarkeit erzielt wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein
Transport eines Überzuges und eine Anstellbewegung eines
schwenkbaren Umlenkelementes an eine farbführende Oberfläche
eines Übertragungszylinders gleichzeitig durch kuppelbare
Antriebselemente erfolgt. Die mit dieser Lösung verbundenen
Vorteile sind vielfältiger Natur. Einerseits können die
Herstellkosten durch eine Herabsetzung der Anzahl der
verwendeten Bauteile erheblich gesenkt werden. Andererseits
kann künftig das umständliche und zeitraubende Lösen einer
Pneumatikversorgungsleitung beim Aus- und Einbau einer
einschiebbaren Wascheinrichtung entfallen. Die
Zusammenfassung von Überzugtransport- und Anstellungsfunktion
erlaubt den Verzicht auf Bauteile, wodurch Platz eingespart
werden kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen des der Erfindung zugrunde
liegenden Gedankens sind darin zu sehen, daß der Transport
des Überzuges sowie die Anstellbewegung des schwenkbaren
Umlenkelementes jeweils um den gleichen Drehpunkt
stattfinden. Dadurch kann eine einfache Steuerung erzielt
werden. Eine Anstellbewegung des Umlenkelementes um die
Drehachse ist sowohl in eine erste als auch in eine zweite
Anstellrichtung ausführbar. Damit ist die erfindungsgemäße
Reinigungseinheit - beispielsweise bei
Rollenrotationsmaschinen - sowohl in Druckwerken oberhalb als
auch in Druckwerken unterhalb der Bedruckstoffbahn
verwendbar. Lediglich der Anstellweg ist den Verhältnissen
anzupassen. Ferner ist die Transportrichtung des Überzuges
entgegengesetzt zur Rotationsrichtung des
Übertragungszylinders gerichtet. Dies erlaubt eine einfache
konstruktive Ausführung der Reinigungseinheit, da durch die
gegenläufige Rotation eine Spannung des Überzuges zwischen
Umlenkelement und Aufwickelspule erzielt werden kann,
andererseits die Effizienz des Reinigungsvorganges sehr hoch
ist.
Außerdem ist das schwenkbare Umlenkelement mit einem Aufzug
aus nachgiebigem Material versehen, der bei der Anstellung
des Überzuges ein Anschmiegen des Überzuges in konkaver
Konfiguration erlaubt und somit den Reinigungssektor am
Übertragungszylinder vergrößert. Die Enden des
Umlenkelementes sind in Schwenkhebeln aufgenommen. Am
antriebsseitigen Schwenkhebel sind Lageranordnungen für das
Umlenkelement und die Aufwickelspule aufgenommen, die als
Einwegkupplungen ausgeführt sind. Auf diese Weise wird
erreicht, daß sich das Umlenkelement und die Aufwickelspule
nur beim Transport des Überzuges in die Transportrichtung des
Überzuges drehen.
Schließlich nehmen Seitenteile, die durch mindestens eine
Traverse miteinander verbunden sind, Federrastbolzen auf, mit
welchen die in ihren unteren Bereichen mit Laufrollen in
Nuten von Schienen aufnehmbaren Seitenteile in ihrer
Einschubposition arretierbar sind. Die einem ersten
Seitenteil zugewandten Enden der Vorratsspule und der
Aufwickelspule sind in Rastbolzen aufgenommen. Ist die
Vorratsspule erschöpft, und die Aufwickelspule voll, können
diese einfach durch Ziehen der Rastbolzen ausgehangen werden.
Danach können neue Spulen eingehangen werden; oder falls eine
Verwendung in einer formatbreiteren Druckmaschine vorgesehen
ist - nach Austausch einer Traverse zwischen den
Seitenteilen - entsprechend längere Spulen eingehangen
werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung
detailliert beschrieben, wobei
Fig. 1 den Einbau einer Reinigungseinheit bei Drehrichtung
rechts des Übertragungszylinders,
Fig. 2 den Einbau einer Reinigungseinheit bei Drehrichtung
links des Übertragungszylinders,
Fig. 3a eine Ansicht der Reinigungseinheit von oben
(teilweise geschnitten),
Fig. 3b eine Ansicht der Antriebsseite der Reinigungseinheit
von oben,
Fig. 4a eine Vorderansicht der Reinigungseinheit mit ebener
Schienenlagerung,
Fig. 4b eine Vorderansicht der Reinigungseinheit mit
gekröpfter Schienenlagerung und
Fig. 5 eine Seitenansicht der Reinigungseinheit
zeigt.
Fig. 1 zeigt den Einbau einer Reinigungseinheit bei
Drehrichtung rechts eines Übertragungszylinders. In der hier
gezeigten Einbaulage ist ein Umlenkelement 2, bezogen auf die
Achse eines Übertragungszylinders 1, 15°-30° unterhalb der
Rotationsachse des Übertragungszylinders 1 an die
farbführende Oberfläche des Übertragungszylinders 1
angestellt. Der auf der Vorratsspule 6 befindliche Überzug 3
wird von einer Aufwickelspule 5 transportiert und über ein
Umlenkelement 2 gefördert. Die Aufwickelspule 5 und die
Vorratsspule 6 sind in Seitenteilen 7a, 7b gelagert, von
denen hier nur das Seitenteil 7a dargestellt ist. Der
gestrichelte Kreis um die Aufwickelspule 5 deutet die
Wickelstärke an, bis zu der ein verbrauchter Überzug 3 auf
der Aufwickelspule 5 aufgenommen werden kann (siehe auch Fig.
2). In den Seitenteilen 7a, 7b sind Laufrollen 8, 18
aufgenommen mit welchen durch eine Traverse 9 miteinander
verbundene Seitenteile 7a, und 7b in Führungen aufgenommen
werden. Bezugszeichen 11 markiert die Anstellrichtung in
welche das Umlenkelement 2 in dieser Einbaulage geschwenkt
wird, um in Kontakt mit der Oberfläche des
Übertragungszylinders 1 zu gelangen.
Fig. 2 zeigt den Einbau einer Reinigungseinheit bei
Drehrichtung links des Übertragungszylinders 1. An den
Übertragungszylinder 1 ist das Umlenkelement 2 angestellt,
über welches sich der Überzug 3 bewegt. Das Umlenkelement 2
hat eine Anstellbewegung in die Anstellrichtung 12 um die
Drehachse der Aufwickelspule 5 vollzogen. Im in Fig. 2
gezeigten Einbaufall liegt die Position des Umlenkelementes 2
und damit des anliegenden Streifens des Überzuges 3 etwa
15°-30° oberhalb der Rotationsachse des
Übertragungszylinders 1. im Gegensatz zum in Fig. 1
dargestellten Einbaufall läuft der verbrauchte Überzug 3 vom
Umlenkelement 2 ab und von unten auf die Aufwickelspule 5
auf. Beim in Fig. 1 dargestellten Einbaufall läuft der
verbrauchte Überzug 3 von oben auf die Aufwickelspule 5 auf.
In beiden Einbaufällen ist eine Transportrichtung des
Überzuges 3 gegeben, die entgegengesetzt zur
Rotationsrichtung des Übertragungszylinders 1 verläuft,
wodurch sich bessere Reinigungseigenschaften erzielen lassen.
In Fig. 2 ist darüber hinaus eine Schiene 10a gezeigt, in
welcher sich eine Nut 10c befindet. Die Nut 10c nimmt die
Laufrollen 8 bzw. 18 der Seitenteile 7a und 7b auf.
Fig. 3a zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht einer
geschnittenen Reinigungseinheit von oben. In einer
Seitenwand 13 sind sowohl Schienenlager 19a und 19b
aufgenommen, als auch ein Zapfen eines
Übertragungszylinders 1. In den Schienenlagern 19a und 19b
ist eine Schiene 10a aufgenommen, die eine Nut 10c aufweist.
In der Nut 10c bewegen sich die Laufrollen 8 bzw. 18 des
Seitenteils 7a. Im Seitenteil 7a sind über Rastbolzen 15 die
Enden der Aufwickelspule 5 sowie der Vorratsspule 6
aufgenommen. Im hier gezeigten Zustand ist die Vorratsspule 6
noch mit mehreren Windungen des Überzuges 3 bewickelt,
während auf der Aufwickelspule 5 erst wenige Windungen des
Überzuges 3 aufgewickelt sind. An dem der Aufwickelspindel 5
zugeordneten Rastbolzen 15 ist auf einer Buchse ein
Schwenkhebel 16a gelagert, der über eine Schraube 17 und ein
Distanzstück eine Lagerung 2a des Umlenkelementes 2 aufnimmt.
Das Umlenkelement 2 ist mit einem Aufzug 4 versehen, welcher
eine hohe elastische Verformbarkeit aufweist und nach seiner
Entlastung wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Über
diesen Aufzug 4 wird der Überzug 3 geführt. Bei der
Anstellung des Umlenkelements 2 bewirkt dessen Aufzug 4 einen
Anschmiegevorgang des Überzuges 3 an die gekrümmte Oberfläche
des Übertragungszylinders 1. Dabei nimmt der verformbare
Aufzug 4 eine konkave Kontur - entsprechend der
Oberflächenkrümmung des Übertragungszylinders 1 - an. Dadurch
wird ein entsprechender Streifen des Überzugs 3, sich über
die Breite des Übertragungszylinders 1 erstreckend, an diesen
gedrückt und dessen farbführende Oberfläche gereinigt. Im
Seitenteil 7a ist darüber hinaus ein Arretierbolzen 26a
befestigt, mit dem die Reinigungseinheit in der
eingeschobenen Position arretiert werden kann.
Die Rastbolzen 15 erlauben ein einfaches Auswechseln voller
bzw. leerer Aufwickel- und Vorratsspulen 5, 6 ohne die
Reinigungseinheit komplett auswechseln zu müssen. Durch
Einbau entsprechend dimensionierter Traversen 9 und
Umlenkelemente 2 ist die Reinigungseinheit universell
verwendbar.
Fig. 4a zeigt eine Vorderansicht der Reinigungseinheit mit
ebener Schienenlagerung. Auf der Vorratsspule 6 befinden sich
noch etliche Windungen des Überzugs 3. Die Schraube 17 mit
der eine Traverse 9 sowie eine Laufrolle 18 am Seitenteil 7a
aufgenommen sind, ragt in die Nut 10c der Schiene 10a hinein.
Ihr gegenüberliegend ist die Befestigung des Lagerbolzens 19b
an der Schiene 10a und der Seitenwand 13 dargestellt.
In Fig. 3b ist eine Ansicht der Antriebsseite der
Reinigungseinheit, von oben gesehen, dargestellt. Am
antriebsseitigen Seitenteil 7b sind die Enden der
Aufwickelspule 5 der Vorratsspule 6 sowie über den
Schwenkhebel 16b das antriebsseitige Ende des
Umlenkelements 2 aufgenommen. Eine Lagerung 2b mit
Einwegkupplung sichert das Umlenkelement 2 gegen Verdrehen,
so daß nur eine Rotation des Umlenkelements 2 - je nach
Einbaufall in Transportrichtung des Überzugs 3 erfolgen kann.
Dadurch wird die Anlage des Überzugs 3 an den sich an die
Oberfläche des Übertragungszylinders 1 anpassenden Aufzug 4
begünstigt. Am antriebsseitigen Ende der Aufwickelspule 5 ist
eine Lagerung mit Einwegkupplung 22 vorgesehen. Dadurch ist
die Aufwickelspule 5 ebenfalls nur in die Transportrichtung
des Überzugs 3 drehbar, wodurch eine gleichmäßige Vorspannung
im Überzug 3 erreichbar ist. Die Vorratsspule 6, deren
antriebsseitiges Ende ebenfalls im Seitenteil 7b aufgenommen
ist, ist mit einem Zahnrad 24 versehen, in welches eine
federbelastete Sperrklinke 23 eingreift. Nach Abwicklung
eines Teiles des Überzuges 3 durch Verdrehung der
Aufwickelspule 5 wird die Vorratswalze 6 in ihrer Drehlage
arretiert, bis ein weiterer Transportvorgang erfolgt.
Wird die Reinigungseinheit in die Schienen 10a, 10b
eingeschoben, entsteht antriebsseitig eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Vierkant 25a einer Antriebsachse 25
und einer Kupplung 20. Der Vierkant 25a gelangt beim Einschub
der Reinigungseinheit in einen Kupplungsschlitz 21 der
Kupplung 20. Wird die Antriebsachse 25 durch den
Antriebszylinder 27 verdreht, verdreht sich der
Schwenkhebel 16b auf der Antriebsseite in die entsprechende
Anstellrichtung. Durch die Lagerung mit Einwegkupplung 22
wird bei dieser Drehbewegung gleichzeitig die
Aufwickelspule 5 so verdreht, daß der Überzug 3 in
Transportrichtung gezogen wird. Parallel dazu wird
entsprechend die Vorratsspule 6 bewegt, bis nach Abwicklung
eines Teiles des Überzugs 3 die federbelastete Sperrklinke 23
das Zahnrad 24 der Vorratsspule 6 arretiert. Dadurch liegt
ein Streifen frischer Überzug 3 im Reinigungsbereich an der
zu reinigenden Oberfläche an und reinigt die Oberfläche des
Übertragungszylinders 1. Der außerhalb der Seitenwand 14
drehbar befestigte Antriebszylinder 27 bewegt sich um ein
Widerlager 27a und ist maschinenfest angeordnet. Beim
Auswechseln der Reinigungseinheit wird lediglich die
formschlüssige Verbindung zwischen Kupplungsschlitz 21 und
Vierkant 25a dadurch aufgehoben, daß die Seitenteile 7a und
7b aus den Schienen 10a und 10b herausgezogen werden. Durch
die hier nicht näher beschriebene Steuerung der
Reinigungseinheit kann der Antriebszylinder 27 über das
Gelenk 29, welches in einer Bolzen 28, aufgenommen ist - je
nach Einbaufall - die Antriebsachse 25 in die eine oder die
andere der Anstellrichtungen 11 und 12 bewegen.
Fig. 4b zeigt eine Vorderansicht der Reinigungseinheit mit
gekröpfter Schienenlagerung. Bei dieser Konfiguration, mit
der seitlicher Einbauraum eingespart werden kann, sind die
Verschraubung des Schienenlagers 19b und die Nut 10c der
Schiene 10 übereinanderliegend ausgeführt. Der dem
Arretierbolzen 26a entsprechende Arretierbolzen 26b des
antriebsseitigen Seitenteils 7b legt die Einschubposition der
Reinigungseinheit fest.
Nach Ziehen beider Arretierbolzen 26a, 26b ist die
Reinigungseinheit aus den Schienen 10a und 10b ziehbar, wobei
auch die formschlüssige Antriebsverbindung sofort
unterbrochen wird, ohne daß Versorgungsleitungen zu
unterbrechen wären. Die maschinenfest gelagerte
Waschmittelspendevorrichtung ist so angeordnet, daß der
Überzug 3 vor dem Kontakt mit der zu reinigenden Oberfläche
des Übertragungszylinders 1 mit Waschmittel tränkbar ist; sie
ist jedoch hier nicht wiedergegeben.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Reinigungseinheit. Das
Umlenkelement 2, versehen mit einem nachgiebigem Aufzug 4 ist
in beide Anstellrichtungen 11 und 12 schwenkbar. Der dem
Schwenkhebel 16b gegenüberliegende - hier nicht
dargestellte - Schwenkhebel 16a schwenkt selbstverständlich
parallel zum Schwenkhebel 16b. An der am Schwenkhebel 16b
angeflanschten Kupplung 20 ist ein Kupplungsschlitz 21
ausgeführt, der einen erweiterten Einlaßbereich aufweist.
Durch die Schwenkbewegung - etwa in Anstellrichtung 11 - wird
der Aufzug 4 des Umlenkelements 2 verformt und konkav an den
Übertragungszylinder 1 angeschmiegt. Durch die Begrenzung der
Schwenkbewegungen kann eine Dosierung der Anstellkraft
erreicht werden; die Anstellcharakteristik kann ferner durch
die Auswahl geeigneter Aufzüge 4 für das Umlenkelement 2
variiert werden. Um einen Kanalschlag am
Übertragungszylinder 1 zu vermeiden, können am
Antriebszylinder 27 einstellbare Anschläge oder ähnliches
vorgesehen werden.
Teileliste
1 Übertragungszylinder
2 Umlenkelement
2a Lagerung
2b Lagerung mit Einwegkupplung
3 Überzug
4 Aufzug
5 Aufwickelspule
6 Vorratsspule
7a Seitenteil (BS)
7b Seitenteil (AS)
8 Laufrolle
9 Traverse
10a Schiene
10b Schiene
10c Nut
11 Anstellrichtung
12 Anstellrichtung
13 Seitenwand (BS)
14 Seitenwand (AS)
15 Rastbolzen
16a Schwenkhebel
16b Schwenkhebel
17 Schraube
18 Laufrolle
19a Schienenlager
19b Schienenlager
20 Kupplung
21 Kupplungsschlitz
22 Lagerung mit Einwegkupplung
23 Sperrklinke
23a Buchse
24 Zahnrad
24a Buchse
25 Antriebsachse
25a Vierkant
26a Arretierbolzen
26b Arretierbolzen
27 Antriebszylinder
27a Widerlager
28 Bolzen
29 Gelenk
2 Umlenkelement
2a Lagerung
2b Lagerung mit Einwegkupplung
3 Überzug
4 Aufzug
5 Aufwickelspule
6 Vorratsspule
7a Seitenteil (BS)
7b Seitenteil (AS)
8 Laufrolle
9 Traverse
10a Schiene
10b Schiene
10c Nut
11 Anstellrichtung
12 Anstellrichtung
13 Seitenwand (BS)
14 Seitenwand (AS)
15 Rastbolzen
16a Schwenkhebel
16b Schwenkhebel
17 Schraube
18 Laufrolle
19a Schienenlager
19b Schienenlager
20 Kupplung
21 Kupplungsschlitz
22 Lagerung mit Einwegkupplung
23 Sperrklinke
23a Buchse
24 Zahnrad
24a Buchse
25 Antriebsachse
25a Vierkant
26a Arretierbolzen
26b Arretierbolzen
27 Antriebszylinder
27a Widerlager
28 Bolzen
29 Gelenk
Claims (9)
1. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
in Druckwerken von Rotationsdruckmaschinen, wobei ein
abspulbarer Überzug von einer Vorrats- auf eine
Aufwickelspule transportiert wird, und die Aufwickelspule
beim Einschieben in Führungen mit einem Antriebselement
mechanisch verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Transport des Überzuges (3) und eine
Anstellbewegung eines schwenkbaren Umlenkelementes (2) an
eine farbführende Oberfläche eines
Übertragungszylinders (1) gleichzeitig durch kuppelbare
Antriebselemente (20, 27) erfolgt.
2. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Transport des Überzuges (3) sowie die
Anstellbewegung des schwenkbaren Umlenkelementes (2)
jeweils um die gleiche Drehachse (5) stattfinden.
3. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anstellbewegung des Umlenkelementes (2) und ein
Transport des Überzuges (3) um die Drehachse (5) sowohl in
eine erste Anstellrichtung (11) als auch in eine zweite
Anstellrichtung (12) ausführbar ist.
4. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportrichtung des Überzuges (3)
entgegengesetzt zur Rotationsrichtung des
Übertragungszylinders (1) gerichtet ist.
5. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das schwenkbare Umlenkelement (2) mit einem Aufzug (4)
aus nachgiebigem Material versehen ist.
6. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden des Umlenkelementes (2) in
Schwenkhebeln (16a, 16b) aufgenommen sind.
7. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am antriebsseitigen Schwenkhebel (16b)
Lageranordnungen (2b, 22) für das Umlenkelement (2) und
die Aufwickelspindel (85) aufgenommen werden, die als
Einwegkupplungen ausgeführt sind.
8. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß einem oder mehrerer der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Seitenteile (7a, 7b) die durch mindestens eine
Traverse (9) miteinander verbunden sind,
Federrastbolzen (26a, 26b) aufnehmen, mit welchen die in
ihren unteren Bereichen mit Laufrollen (8, 18) in
Nuten (10c) von Schienen (10a, 10b) aufnehmbaren
Seitenteile (7a, 7b) in ihrer Einschubposition arretierbar
sind.
9. Reinigungseinheit zur Reinigung farbführender Oberflächen
gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem ersten Seitenteil (7a) zugewandten Enden der
Vorratsspule (6) und der Aufwickelspule (5) in Rastbol
zen (15) aufgenommen sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4211310A DE4211310A1 (de) | 1992-04-04 | 1992-04-04 | Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken |
| DE59302973T DE59302973D1 (de) | 1992-04-04 | 1993-02-19 | Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken |
| EP93102617A EP0564795B1 (de) | 1992-04-04 | 1993-02-19 | Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken |
| US08/043,000 US5390602A (en) | 1992-04-04 | 1993-04-05 | Device for cleaning ink-carrying surfaces in printing units |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4211310A DE4211310A1 (de) | 1992-04-04 | 1992-04-04 | Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4211310A1 true DE4211310A1 (de) | 1993-10-28 |
Family
ID=6456053
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4211310A Withdrawn DE4211310A1 (de) | 1992-04-04 | 1992-04-04 | Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken |
| DE59302973T Expired - Fee Related DE59302973D1 (de) | 1992-04-04 | 1993-02-19 | Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59302973T Expired - Fee Related DE59302973D1 (de) | 1992-04-04 | 1993-02-19 | Vorrichtung zur Reinigung farbführender Oberflächen in Druckwerken |
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