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DE427101C - Hilfsbremse fuer Aufzugswinden - Google Patents

Hilfsbremse fuer Aufzugswinden

Info

Publication number
DE427101C
DE427101C DEK92452D DEK0092452D DE427101C DE 427101 C DE427101 C DE 427101C DE K92452 D DEK92452 D DE K92452D DE K0092452 D DEK0092452 D DE K0092452D DE 427101 C DE427101 C DE 427101C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winch
drum
rope
load
brake shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK92452D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEK92452D priority Critical patent/DE427101C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE427101C publication Critical patent/DE427101C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hilfseinrichtung, die insbesondere für Aufzugswinden der Art bestimmt ist, bei denen die an jedem Ende mit einem Reibkegel versehene und S achsial verschiebbare Seiltrommel in der Mittelstellung das freie Abwickeln, in der einen Endlage — durch Kupplung mit der als Gegenreibkegel ausgebildeten Antriebsscheibe — das Aufwinden und in der anderen Endlage ίο — durch Kupplung mit einefn feststehenden Reibkegel — das Abbremsen des Lastseils herbeiführt.
Wenn die Last oder der Lasthaken o. dgl. sich am Ende der Niedergangsbewegung des Seils auf dem Boden oder einen zu entladenden Wagen 0. dgl. aufsetzt, so läuft bei der bekannten Windenbauart die Seiltrommel zufolge ihres Beharrungsvermögens noch weiter ab und legt dadurch weitere Seilwindungen frei, die dabei aus ihrer ordnungsmäßigen Lage herauskommen und sich dann, wenn die Winde wieder auf Hochzug eingestellt, das Seil also angezogen wird, derart ineinander verschlingen, daß das Seil dadurch erhebliehen Beschädigungen ausgesetzt und rasch abgenutzt wird.
Zwar kann man diesen Nachteilen dadurch begegnen, daß man nach dem Niedersetzen der Last o. dgl. sofort eine Abbremsung der Seiltrommel herbeiführt. Dies unterbleibt aber oft, und wenn es geschieht, so bedingt es oft eine besondere Handhabung, die beim fortgesetzten Laden und Entladen einen unerwünschten Aufenthalt herbeiführt. Auch { muß die Abbremsung in den häufig vorkom- '■ menden Fällen, wo zwecks Aufnahme neuer ; Last von einer tiefer oder weiter seitlich ge- i legenen Stelle ein weiteres Nachlassen des ί Seiles nötig wird, dann sofort wieder aufge- ; hoben werden, was eine weitere besondere i Einstellung der Winde nötig macht.
Es sind nun schon Hilfseinrichtungen für ! Aufzugswinden vorgeschlagen worden, welche die Windentrommel in der Ablaufstellung selbsttätig in einstellbarem Grad abbremsen, so nämlich, daß die Ablaufbewegung des belasteten oder unbelasteten Windenseiles nicht gehemmt wird, nach Absetzen der Last oder Aufsetzen des Lasthakens o. dgl. dagegen die Abbremsung in der Weise wirksam wird, daß die Windentrommel nun eine Stillegung erfährt. Die bekannte Hilfsvorrichtung dieser Art ist aber unmittelbar in den feststehenden Kegel eingebaut, mit welchem der Bremskegel der Windentrommel zusammenwirkt. Sie stellt dabei nicht ein selbständiges Gerät dar, welches unabhängig von der Bauart der Winde durch nachträglichen Anbau ohne bauliche Änderung und Außerbetriebnahme der Maschine ohne weiteres für jede Winde nutzbar gemacht werden könnte.
Diesen Vorteil verwirklicht dagegen der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Hilfsbremse bei ihm als selbständiges Gerät ausgebildet ist, welches rohrschellenartig an die stets vorhandenen, die Gestellseitenwände verbindenden Traversen einfach angeschraubt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Anwendung auf eine Aufzugswinde der eingangs genannten Gattung dargestellt. Die Abb. 1 und 2 zeigen eine Vorderansicht und Draufsicht der Hilfseinrichtung mit den zugehörigen Teilen der Winde. Abb. 3 veranschaulicht in größerem Maßstab und in Vorderansicht die Hilfseinrichtung für sich.
An einer der Querverbindungsstangen a, welche die beiden Lagerschilder b der Winde gegeneinander. versteifen, ist mittels eines rohrschellenartig ausgebildeten Befestigungs-Stücks c ein Bock d angeordnet, welcher auf einem Gelenkzapfen e eine Bremsbacke / trägt, die sich gegen die freie Planfläche des Hochzugreibkegels g der Windentrommel h anlegt. Der genannte Reibkegel g arbeitet mit der als Gegenreibkegel ausgebildeten Antriebsscheibe i der Winde in der bekannten Weise so zusammen, daß ein Aufwinden des auf die Trommel aufgewickelten Lastseils stattfindet, wenn die Trommel durch achsiales Verschieben mit ihrem Reibkegel g zur Reibanlage mit der Antriebsscheibe i gebracht wird. Die Anlagerung der Bremsbacke/ an den Reibkegel g wird durch eine Feder k vermittelt, die einerseits an der Bremsbacke/, andererseits an einem Ausleger m des Bremsbackenlagers d angreift. Eine in diesem Ausleger gelagerte Stellschraube w begrenzt die Zugwirkung der Feder k dadurch, daß die Bremsbacke, an sie zur Anlage kommt, in der
Weise, daß die Seiltrommel durch den Anlagedruck der Bremsbacke nicht bis in die Hochzugskupplungsstellung verschoben werden kann.
Bei der Mittelstellung der Trommel, bei welcher also keiner von deren Endreibkegeln mit der Antriebsscheibe i oder mit dem auf der anderen Windenseite fest angeordneten Reibkegel in Verbindung steht, das Lastseil
ίο sich somit zufolge seines Gewichts, gegebenenfalls auch des Gewichts der Last, frei abwickeln kann, liegt die Bremsbacke, wie dargelegt, reibend an der Seiltrommel an und behält diese Lage auch dann noch bei, wenn die Last oder der Lasthaken o. dgl. sich auf seine Unterlage aufsetzt. Die Bremswirkung der Backe ist dabei durch geeignete Bemessung der Feder und Federspannung so groß zu wählen, daß sie dem freien Ab-
ao wickeln des Lastseiles kein Hindernis bereitet, doch aber genügt, um nach dem Aufsetzen des Lastseiles und der dadurch eintretenden Entlastung der Trommel diese, trotzdem sie sich noch in Freilauf stellung befindet, stillzulegen. Es können sich also nach dem Aufsetzen des Lastseiles weitere Seilwindungen von der Trommel nicht mehr abwickeln, die Seilwindungen bleiben vielmehr in ihrer ordnungsmäßigen Lage, welche beim folgenden Wiederaufziehen des Lastseiles eine Beschädigung des letzteren ausschließt. Es bedarf dazu keiner besonderen Verstellmaßnahme an der Winde, und es ist auch ohne weiteres möglich, das Seil von Hand unter Bewahrung der geordneten Lage der Seilwindungen noch so weit von der Trommel abzuziehen, als es nötig ist, um mittels des Lasthakens, Greifers o. dgl. an einer gegenüber der Aufsetzstelle tiefer oder mehr seitlich gelegenen Stelle neue Last aufzunehmen.
Beim Einschalten der Hochzugstellung der Seiltrommel hebt sich deren Hochzugsreibkegel g von der Bremsbacke f ab, indem letztere in der durch die Anschlagschraube η bestimmten Grenzlage verbleibt. Die Bremsbacke kann also beim Hochzug nicht störend in der Weise wirken, daß sie unnötigerweise am Hochzugskegel reibt und dadurch eine unerwünschte Abnutzung der Bremsbacke oder des Reibkegels sowie einen erhöhten Kraftaufwand herbeiführen könnte.
Beim Stillsetzen der Winde wird andererseits die Bremsbacke f durch den Reibkegel g mitgenommen, derart, daß sie sich von ihrem Anschlag η unter Spannen der Feder k abhebt; eine schädliche reibende Anlage der Bremsbacke am genannten Reibkegel kommt dabei aber nicht in Betracht, weil die Seiltrommel dann ja nicht mehr umläuft.
Die Bremsbacke gegen den anderen, die völlige Stillegung der Winde herbeiführenden Reibkegel der Windentrommel anzulehnen, wäre untunlich. Zwar würde die Stellschraube η es dabei verhindern, daß die Seiltrommel ungewollterweise in die den Stillstand herbeiführende Kupplungsstellung eingerückt wird. Auch wäre bei der das freie Abwickeln des Seiles gestattenden Mittelstellung der Trommel die erstrebte Hilfsbremswirkung erreicht. Wenn die Winde indessen auf Hochzug gestellt wird, so würde die Bremsbacke, wie beim Seilabwinden, reibend am zugehörigen Reibkegel der Trommel anliegen, somit Antriebskraft verzehren und eine unerwünschte Abnutzung herbeiführen.
Die beim Abwickeln der Seiltrommel an der Bremsbacke oder dem zugehörigen Trommelkegel eintretende Abnutzung ist wegen der λ-erhältnismäßig geringen Spannung der Feder gering. Mit Rücksicht auf diese Abnutzung kann die Reibbacke an der Anlagefläche mit einem auswechselbaren Klotz aus Rotguß oder ähnlichem Stoff ausgestattet werden, der dadurch, daß er sich rascher abnutzt als der gußeiserne zugehörige Trommelkegel, auch den letzteren schont.
Der Anschlag« ermöglicht es durch seine Verstellbarkeit, die Spannung der Feder k unbeschadet seiner Aufgabe zu regeln, die Endstellung der Bremsbacke so festzulegen. j daß ungewollterweise eine Hochzugskupplung der Trommel nicht eintreten kann. Diese Regelung der Federspannung kommt insbesondere mit Rücksicht darauf in Betracht, daß es sich bei verschiedenen Aufzugsanlagen oft um sehr verschiedene Längen des Lastseiles handelt und dieses bei großen Längen zufolge Durchhängens eine Entlastung der Trommel bewirkt, was die Einstellung einer weniger ioo starken Abbremsung in der Ablaufstellung ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hilfsbremse für Aufzugswinden, welche die Windentrommel in der Ablaufstellung selbsttätig und in einstellbarem Grade leicht abbremst, beim Aufsetzen der Last oder des Lastseils dagegen stillsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als selbständiges, rohrschellenartig an die Windentraversen anschraubbares Gerät ausgebildet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEK92452D Hilfsbremse fuer Aufzugswinden Expired DE427101C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK92452D DE427101C (de) Hilfsbremse fuer Aufzugswinden

Applications Claiming Priority (1)

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DEK92452D DE427101C (de) Hilfsbremse fuer Aufzugswinden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE427101C true DE427101C (de) 1926-03-27

Family

ID=7237386

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK92452D Expired DE427101C (de) Hilfsbremse fuer Aufzugswinden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE427101C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108045361A (zh) * 2018-01-26 2018-05-18 成都杏仁网络科技有限公司 一种驾校车辆副踏板装置

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108045361A (zh) * 2018-01-26 2018-05-18 成都杏仁网络科技有限公司 一种驾校车辆副踏板装置

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