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DE1158142B - Maschine zum Aufwickeln von Kabeln, Seilen od. dgl. Stranggut auf eine mit Endflanschen versehene Trommel - Google Patents

Maschine zum Aufwickeln von Kabeln, Seilen od. dgl. Stranggut auf eine mit Endflanschen versehene Trommel

Info

Publication number
DE1158142B
DE1158142B DES71608A DES0071608A DE1158142B DE 1158142 B DE1158142 B DE 1158142B DE S71608 A DES71608 A DE S71608A DE S0071608 A DES0071608 A DE S0071608A DE 1158142 B DE1158142 B DE 1158142B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
driver
shaft
cable
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71608A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Otto Bruestle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Syncro Machine Co
Original Assignee
Syncro Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Syncro Machine Co filed Critical Syncro Machine Co
Publication of DE1158142B publication Critical patent/DE1158142B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • D07B7/10Devices for taking-up or winding the finished rope or cable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/02Winding-up or coiling
    • B21C47/04Winding-up or coiling on or in reels or drums, without using a moving guide
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/54Arrangements for supporting cores or formers at winding stations; Securing cores or formers to driving members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/38Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

BSTERNAT.KL. H 02 g
DEUTSCHES
PATENTAMT
S 71608 Vmd/21c
ANMELDETAG: 9. DEZEMBER 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. NOVEMBER 1963
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufwickeln von Kabeln od. dgl. auf eine mit Endflanschen versehene Trommel, die motorisch angetrieben ist und die zwischen zwei vertikalen Rahmenteilen auf durch kraftbetätigte Vorrichtungen zueinander und auseinander beweglichen und in der Höhe verstellbaren, in mittlere Öffnungen der Trommel eingreifenden Aufnahmespindel aufgenommen ist.
Beim Aufwickeln großer Längen von Stranggütern, beispielsweise von elektrischen Kabeln, Seilen für Hebezeuge od. dgl., treten ganz besondere Probleme auf, weil das aufzuwickelnde Kabel, Seil od. dgl., das meistens unmittelbar von der Herstellungsmaschine kommt, vom Beginn des Wickeins bis zur Beendigung unter stets gleichbleibender, jedoch veränderlicher Spannung auf die Trommel gewickelt werden muß. Schon die leeren Trommeln für große Kabellängen sind sperrig und schwer zu handhaben. Dies wird natürlich noch schwieriger, wenn die Trommeln voll bewickelt sind und dann oft Gewichte von 201 und mehr haben. Es ist daher außerdem erforderlich, geeignete Mittel zum Anheben und Einsetzen der leeren Trommeln in die Maschine, zum einfachen Kuppeln zwischen der Trommel und dem Antriebsmotor sowie zum Absetzen der fertigbewickelten Trommeln und deren Entfernen aus der Maschine vorzusehen.
Während des Aufwickelbetriebes kommt es häufig vor, daß der Wickelvorgang unterbrochen werden muß. Beim Wiederanfahren sind dann zur Überwindung der Kraftreibung, die infolge der großen Massen erheblich über der Gleitreibung während des Laufes liegt, und zur Beschleunigung der Trommel auf die gewünschte Drehzahl sehr große Drehmomente erforderlich. Da diese erhöhten Drehmomente nur beim Anfahren der Maschine benötigt werden, ist zur Beschränkung des Antriebsmotors auf die normale Antriebsleistung eine Vorrichtung zweckmäßig, welche beim Anfahren der Maschine kurzzeitig ein zusätzliches Drehmoment für die Trommel liefert. Diese Beschleunigungsvorrichtung soll so ausgebildet sein, daß jeglicher Durchhang des Kabels, Seils od. dgl. zwischen der Trommel und der Herstellungsmaschine, der vor dem Anfahren der Wikkelmaschine vorhanden sein sollte, ausgeschaltet wird, um sicherzustellen, daß die Schlaffe nicht ruckartig aufgenommen wird, weil hierdurch Beschädigungen auftreten könnten.
Mit der eingangs beschriebenen Maschine, von der die Erfindung ausgeht, sind die vorstehend angegebenen Probleme nicht zu lösen. Die Spindeln zur Aufnahme der Trommel sind bei dieser bekannten
Maschine zum Aufwickeln von Kabeln,
Seilen od. dgl. Stranggut auf eine mit
Endflanschen versehene Trommel
Anmelder:
Syncro Machine Company,
Perth Amboy, Middlesex, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. K. Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen 1, Feldstr. 24
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. März 1960 (Nr. 18 166)
Carl Otto Bruestle, Metuchen, Middlesex, N. J.
(V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
Maschine in den Rahmenteilen der Maschine gelagert, die relativ zu- und auseinander beweglich angeordnet sind. Diese Anordnung setzt ein gemeinsames Bett mit Führungen für die Rahmenteile voraus, was einen erheblichen Bearbeitungsaufwand erforderlich macht. Wenn man die großen, von den beweglichen Rahmenteilen drehbar aufzunehmenden Gewichte berücksichtigt, so wird klar, daß diese Ausbildung zur Lösung der vorliegenden Aufgabe der Erfindung schlecht geeignet ist. Hinzu kommt, daß die Höhenverstellung der die Trommeln aufnehmenden Spindein durch Verschieben der Lagerköpfe entlang vertikaler Führungsbahnen erfolgt, was wiederum den Bearbeitungsaufwand erheblich erhöht. Eine zwangläufige Triebverbindung zwischen der treibenden Spindel und der Trommel sowie eine Vorrichtung zur Bestimmung der Spannung im aufzuwickelnden Kabel besitzt diese bekannte Maschine ebensowenig wie eine Vorrichtung zum kraftbetätigten Anheben und Senken der Trommel.
Eine andere bekannte Kabeltrommel mit motorischem Antrieb weist auf einer horizontalen Achse schwenkbar angeordnete Hebel auf, die zur Lagerung der Trommel dienen. Die in parallelem Abstand an-
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geordneten Hebel sind in Ständern vertikal geführt und durch in den Ständern angeordneten Gewindespindern höhenverstellbar. Auf den Hebeln sind Lager zur Aufnahme einer Welle vorgesehen, die von einer Seite der Trommel durch diese hindurchgeführt ist. Auf der Welle ist ein Arm befestigt, der einen in einer Öffnung des Trommelflansches eingreifenden Mitnehmer trägt. Eine Verstellung des Abstandes zwischen den die Welle tragenden Hebeln ist nicht
Es zeigt sich sogleich, daß die erfindungsgemäß ausgebildete Maschine nicht nur baulich sehr einfach und wirtschaftlich herstellbar ist, sondern daß sie auch die beim Bewickeln sehr großer Trommeln auftretenden Probleme in überraschend einfacher, jedoch wirksamer Weise löst. Das gilt für das leichte Einbringen der Trommel, für die einfache Herstellung ihrer Antriebsverbindung, für die automatische Konstanthaltung der Spannung des Kabels od. dgl. beim
vorgesehen, so daß nur Trommeln gleicher Breite io Wickelvorgang und für die leichte, schnelle Verstell
aufgenommen werden können. Das Einführen der Welle in die Trommel ist von Hand nur bei verhältnismäßig kleinen Trommeln möglich; bei großen Trommeln, wie sie erfindungsgemäß verwendet wer-
barkeit der Maschine zur Aufnahme verschieden breiter und im Durchmesser verschieden großer Trommeln. Außerdem bietet die erfindungsgemäße Maschine die Möglichkeit, eine Bedienungsperson
den, wäre ein Kran erforderlich. Ferner ist keine 15 mehrere Wickelmaschinen überwachen zu lassen. Gewähr dafür gegeben, daß bei einer Höhenverstel- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist
lung der Hebel, die mit Hilfe der handbetätigten Gewindespindeln erfolgt, die Lager der Trommelwelle fluchten. Eine Vorrichtung zur Regelung der Span-
Zur Veranschaulichung der Erfindung wird ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht der Aufwickelvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei Teile nach der Linie 1-1 der Fig. 2 geschnitten sind,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt in der Ebene der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Seilkupplungsantriebs der Vorrichtung von rechts gesehen, wie in Fig. 1 durch die Linien 3-3 angedeutet ist,
Fig. 4 einen Querschnitt des Seilkupplungsantriebs in der Ebene 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schaltplan der pneumatischen Steuerung für die Vorrichtung zum Instellungbringen und Anheben der Trommelarme sowie für den Hilfsmotor.
Wie insbesondere aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, sind die Maschinenelemente an zwei Seitenrahmen 10 abeine Vorrichtung vorgesehen, mit der auf den Mitnehmer von einer zusätzlichen Quelle während eines kurzen Intervalls Kraft ausgeübt werden kann, wenn
nung des aufzuwickelnden Kabels ist ebenfalls nicht 20 die Drehung des Mitnehmers und der Trommel einvorhanden. Zur Lösung des Erfindungsproblems ist geleitet wird, somit auch diese Kabeltrommel nicht geeignet.
Um die Spannung des aufzuwickelnden Kabels,
Seils od. dgl. zu regeln und um die ruhende Reibung
beim Anfahren der Maschine zu überwinden, hatte 25
man bisher eine verstellbare Reibungskupplung vorgesehen, deren Spannung beim Anfahren der Maschine, insbesondere bei unterbrochenem Wickelbetrieb, zunächst erhöht und dann wieder vermindert
werden mußte. Während des Laufs der Maschine 30
mußte diese Kupplung infolge des sich vergrößernden
Wickeldurchmessers und der sich dadurch ändernden
Spannung des Kabels od. dgl. ständig verstellt werden.
Dies ist naturgemäß nicht erwünscht, weil dies eine
erfahrene Bedienungsperson erforderlich macht, die 35
die Maschine laufend überwacht. Außerdem mußte
bei dieser Anordnung der Antriebsmotor für die
Höchstlast, d. h. für die Überwindung der ruhenden
Reibung und die Beschleunigung der Trommel auf
die gewünschte Drehzahl ausgelegt sein, was erfin- 40 gestützt. Zwischen diesen Rahmen ist eine Hohlwelle dungsgemäß vermieden werden soll, um die Er- 11 angeordnet, auf welcher zwei Trommelstützarme stellung und den Betrieb der Maschine wirtschaft- 12 und 13 gleitend angebracht sind, licher zu gestalten. Zwei Verankerungsarme 14 und 15 sind verstellbar
Es ist schließlich bei Tiefladern zum Transport auf der Welle 11 befestigt. Zwischen jedem der von Kabel- oder Seiltrommeln an sich bekannt, die 45 Arme 14 und 15 und Verlängerungen 16 bzw. 17 der Tragarme der Trommeln mittels einer hydraulischen Arme 12 und 13 sind hydraulische Zylinder 18 und
19 angeordnet, die getrennt steuerbar sind, um den entsprechenden Trommelarm in beiden Richtungen zu bewegen und dabei den Abstand zwischen diesen Armen zu vergrößern oder zu verringern.
Sowohl die Trommelarme 12 und 13 als auch die Arme 14 und 15 sind auf die Welle 11 aufgekeilt, die sich daher mit den Trommelarmen drehen.
Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, ist an
zwei sich mit dieser verschwenkende, durch druck- 55 jedem Trommelarm, von denen in Fig. 2 nur der mittelbetätigte Vorrichtungen axial verschiebbare Arm 13 gezeigt ist, eine Hebevorrichtung angebracht. Arme angeordnet sind, in welchen die Spindeln ge- Die Hebevorrichtung besteht aus einem hydraulischen lagert sind, daß ein die Drehkraft auf die Trommel Zylinder für jeden Trommelarm, wobei der linke übertragender Mitnehmer zusammen mit einer der Zylinder mit 20 und der rechte mit 21 bezeichnet ist. Spindeln in eine radial von der Spindel versetzte 60 Diese Zylinder sind mit den üblichen Zugstangen 22 Öffnung der Trommel einführbar und über eine die und 23 und Kolbenstangen 24 und 25 ausgerüstet. Spannung des aufzuwickelnden Kabels regelnde Vor- Blöcke 26 und 27 sind fest mit den Zugstangen 22 richtung angetrieben ist und daß zum Bewegen der bzw. 23 und den Zylindern 20 bzw. 21 verbunden. Spindeln in einer im wesentlichen vertikalen Rieh- Die Blöcke 26 bzw. 27 sind gelenkig in den Betätitung druckmittelbetätigte Einrichtungen vorgesehen 65 gungsgliedern 28 bzw. 29 gelagert, welche an den sind, die sich zwischen den Trommelarmen und einer entsprechenden Armen 12 bzw. 13 befestigt sind. Fläche des Maschinengestells in an sich bekannter Am unteren Ende einer jeden Kolbenstange 24
Weise abstützen. bzw. 25 der Zylinder 20 bzw. 21 sind Rollen 30 bzw.
Einrichtung zu heben bzw. zu senken, die sich zwischen den Tragarmen und dem Gestell abstützt. Eine ähnliche Einrichtung wird erfindungsgemäß zum Heben und Senken der Trommel angewendet.
Gegenüber allen bekannten Vorrichtungen zeichnet sich die Erfindung, die deren Mangel und Nachteile überwinden soll, dadurch aus, daß auf einer hin- und herdrehbar in den Rahmenteilen gelagerten Welle
31 vorgesehen, welche eine Umfangsnut aufweisen, mit der sie auf einer Schiene 32 laufen, welche an einer Grundschiene 33 befestigt ist, welche sich längs zwischen den Rahmen 10 erstreckt. Es ist ersichtlich, daß die Zylinder 20 bzw. 21 bei ihrer Betätigung bewirken, daß die entsprechenden Arme angehoben werden, wobei sie um die Lager, in welchen die Welle 11 gelagert ist, verschwenkt werden. Wie später noch ersichtlich werden wird, erfolgt die Zuführung hydraulischer Flüssigkeit zu den Zylindern 20 bzw. 21 gleichzeitig, so daß die Arme 12 sich synchron bei ihrer Schwenkbewegung bewegen.
Am rechten Ende der Welle 11 ist ein Arm 34 befestigt. Nahe dem unteren Ende dieses Armes ist ein Lager 35 angeordnet, wobei an diesem Lager und an einem Lager 36 am Trommelarm 13 eine Welle 37 gelagert ist. Hieraus ist ersichtlich, daß sich die Welle 37 beim Verschwenken der Trommelarme ebenfalls um die Achse der Welle 11 verdreht. Der rechte Rahmen 10 ist mit einem gekrümmten Schlitz 38 versehen, durch welchen sich die WeUe 37 erstreckt. Da die Welle 37 als Keilwelle ausgebildet ist und mit einer als Keilwellenbohrung ausgebildeten Nabe eines Kettenrades 86 zusammenwirkt, dürfte klar sein, daß sich der Trommelarm 13 axial bewegen kann, während das Zahnrad 40 mit einem Zahnrad 41 im Eingriff bleibt. Gleichzeitig bleibt das Kettenrad 86 in ausgerichteter Stellung zu dem mit ihm zusammenwirkenden, später noch zu beschreibenden Kettenrad.
Am rechten Ende der Welle 37 ist ein Zahnrad 40 fest angeordnet, welches mit einem Zahnrad 41 im Eingriff steht, das drehbar auf einer Welle 42 angeordnet ist, die ihrerseits konzentrisch zur Welle 11 im Arm 34 angeordnet ist. Mit ihrem gegenüberliegenden oder rechten Ende ist die Welle 42 drehbar in einer Buchse 43 gelagert, welche ihrerseits in einer Buchse 44 angeordnet ist, welche auf einem Stützbock 45 befestigt ist (s. Fig. 3).
Das Zahnrad 41 ist nicht unmittelbar auf der Welle 42 angebracht, sondern an der Buchse 46 befestigt, welche drehbar auf der Welle 42 gelagert ist. An der Buchse 46 ist weiterhin · ein sich nach beiden Seiten erstreckender Arm 47 befestigt (s. Fig. 3), der an seinen äußeren Enden Stütz- und Zugglieder 48 bzw. 50 für die Seiltriebelemente 51 bzw. 52 trägt. Die Seiltriebe 51 und 52 wirken mit einer Trommel 53 zusammen, wobei die Trommel eine Nabe aufweist, die drehbar auf der Buchse 46 gelagert ist. Auf der Nabe 54 ist ein Kettenrad 55 befestigt, welches durch eine Kette von einer Kraftquelle angetrieben wird, wobei diese Kraftquelle die gleiche sein kann wie die der Kabelherstellungsmaschine.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß sich die Trommel 53 dauernd mit einer bestimmten Geschwindigkeit dreht, wenn die Maschine im Betrieb ist. Durch Verstärken oder Nachlassen des Zuges an den Seilen 51 und 52 wird sich der Doppelarm 47 mit einer schnelleren oder langsameren Geschwindigkeit bewegen, die jedoch immer eine lineare Geschwindigkeit aufweist, welche größer ist als die der Kabelherstellung. Da die tatsächliche lineare Geschwindigkeit notwendigerweise die der Kabelherstellung ist, wird infolgedessen die Spannung im Kabel eingestellt.
Die Vorrichtung zur Verstellung der Seilspannung während des Aufwickelvorganges ist am besten aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. Wie schon erwähnt, ist an jedem Ende des Doppelarmes 47 eine Seilbefestigung und Vorrichtung zur Verstellung der Seilspannung vorgesehen, die im ganzen mit 48 bzw. 50 bezeichnet sind. Die Vorrichtung 48 soll im einzelnen beschrieben werden, wobei darauf hingewiesen wird, daß die Vorrichtung 50 identisch ausgebildet ist.
Die Vorrichtung 48 weist eine Welle 56 auf, die drehbar in einer am einen Ende des Doppelarmes 47 befestigten Nabe 57 gelagert ist. Am einen Ende der Welle 56 ist eine Seilscheibe 58 befestigt, während am gegenüberliegenden Ende eine Seilklemmenstütze
ίο 60 angebracht ist. Die Seilklemmenstütze 60 weist Öffnungen auf, die sich durch ihr oberes Ende erstrecken, während ihr unteres Ende als Haken 61 ausgebildet ist. Das Seil 51 ist in einer der beiden Öffnungen mittels der Seilklemme 62 befestigt. Das Seil erstreckt sich dann zur Trommel 53 hin und um dieselbe, wobei es in mit Rillen versehenen Abschnitten der Trommel liegt. Das Seil ist dann um den Haken 61 geschlungen und in einer zweiten Rille der Trommel zurückgeführt, wobei es sich durch die zweite Öffnung der Klemme 60 erstreckt und darin durch eine weitere Seilklemme 62 in Stellung gehalten wird.
Von der rechten Seite des Doppelarmes 47 erstrecken sich Rippen nach außen, an denen zwei Führungsrollen 63 und 64 angeordnet sind. Ein Seil ist an der Seilscheibe 58 einer jeden Verstellvorrichtung 48 bzw. 50 befestigt, wobei diese Seile mit 65 und 66 bezeichnet sind. Die Seile 65 und 66 erstrecken sich dann um die entsprechenden Führungsrollen 63 bzw. 64 und sind an einer Buchse 67 befestigt, welche drehbar auf einem Lager 68 angeordnet ist. Das Lager 68 ist auf einer Buchse 70 angeordnet, welche mit Gewinde auf der Buchse 43 angebracht ist.
Am äußersten Ende der Buchse 43 ist ein Handrad 71 angeordnet. Es ist ersichtlich, daß beim Drehen des Handrades 71 die Buchse 70 als Mutter wirkt, um sich axial auf der Welle 42 zu bewegen. Die Mutter oder Buchse 70 wird mittels eines daran befestigten Stiftes, der gleitend in eine Öffnung des Lagers 44 eingreift, an einer Verdrehung gehindert. Wenn sich daher die Mutter axial bewegt und dabei die Buchse 67 mitnimmt, bewirken die Seile 65 und 66 eine Verdrehung der Wellen 56, so daß die Klemmen 60 verdreht und dabei die Spannung in den Seilen 51 und 52 vergrößert bzw. verringert wird.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß jeder der Arme 12
bzw. 13 mit einer Spindel 74 bzw. 75 versehen ist.
Die Spindeln 74 bzw. 75 greifen in die mittlere Öffnung der Trommel ein, die in strichpunktierten Linien gezeichnet und mit 76 bezeichnet ist, und bilden so die Aufnahmezapfen für die Trommel.
Die rechte Spindel 75 ist an einer Welle 77 angeordnet, welche in geeigneten Lagern 78 in einer Öffnung 80 des Armes 13 gelagert ist. Auf das linke Ende der Welle 77 ist eine Mitnehmerscheibe 81 aufgekeilt, welche einen Mitnehmerstift 82 trägt, der in eine Öffnung des Trommelflansches eingreift. Auf dem rechten Ende der Welle 77 ist ein Ratschenrad 83 aufgekeilt. Mit den Zähnen des Ratschenrades 83 wirken Sperrklinken 84 (s. Fig. 2) zusammen, welche schwenkbar an einer Seite eines Kettenrades 85 befestigt sind, welches drehbar auf der Welle 77 angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Mitnehmerscheibe 81 mit ihrem Mitnehmer 82 von Hand so verstellt werden, daß der Mitnehmerstift genau zur Mitnehmeröffnung im Trommelflansch ausgerichtet ist, ohne den Antriebsmechanismus betätigen zu
müssen, da die Ratschenanordnung diese Verstellung gestattet.
Das Kettenrad 85 wird von der Welle 37 her über das auf dieser Welle befestigte Kettenrad 86 und die Kette 87 angetrieben.
Am Ratschenrad 83 ist ein Kettenrad 88 befestigt, welches mittels einer Kette 90 durch ein Kettenrad
91 angetrieben wird, welch letzteres auf der Welle einer Überholkupplung 89 befestigt ist, die von einem hydraulisch oder pneumatisch betätigten Hilfsmotor
92 angetrieben wird (s. Fig. 2). Der Hilfsmotor 92 ist auf dem rechten Trommelarm 13 angeordnet. Der Motor 92 kann ein hydraulischer Motor sein, bei dem ein Flügelrad drehbar innerhalb des Zylinders angeordnet und so einstellbar ist, daß es weniger als eine vollständige Umdrehung macht. Dieser Motor wird so gesteuert, daß er jedesmal betätigt wird, wenn die Aufwickelvorrichtung in Gang gesetzt wird, wobei der Motor 92 der Trommelwelle 77 beim Anlaufen einen Stoß erteilt, um die ruhende Reibung zu überwinden. Außerdem sind, wie noch ersichtlich werden wird, Vorkehrungen getroffen, um den Motor 92, falls erforderlich, wiederholt zu betätigen, um Schlaffheit des Seiles zwischen der letzten Winde der Kabelmaschine und der Trommel aufzunehmen.
In Fig. 5 ist eine pneumatische Einrichtung zur Betätigung der verschiedenen zuvor beschriebenen Vorrichtungen gezeigt, die mit einer hydraulischen Einrichtung vergleichbar, jedoch insofern einfacher zu beschreiben ist, als keine Rückführleitungen zu einem gemeinsamen Behälter benötigt werden. Die Betätigung dieser Steuerungen und der verschiedenen zuvor beschriebenen Vorrichtungen soll in Verbindung mit den dem Anbringen einer Trommel in der Maschine folgenden Vorgängen, wie das Anbringen des Kabels an der Trommel, das Entfernen von Schlaffheit des Kabels, die Einstellung der Kabelspannung, die Betätigung zur vollständigen Bewicklung der Trommel und die Entfernung der vollen Trommel aus der Maschine, betrachtet werden.
Zunächst bringt die Bedienungsperson eine Trommel auf den Fußboden mit ihren mittleren Öffnungen in vertikale Ausrichtung mit den Spindeln 74 und 75, wobei die Mitnehmeröffnung zur Aufnahme des Mitnehmerstiftes in irgendeiner Winkelstellung liegen kann. Hierauf betätigt er das Steuerventil 93 in der richtigen Richtung, um die Trommelarme 12 und 13 anzuheben oder herabzulassen, bis die Spindeln 74 und 75 horizontal mit der Trommelachse ausgerichtet sind.
Die Bedienungsperson verdreht nunmehr die Mitnehmerscheibe 81 (im Gegenuhrzeigersinne, wenn man Fig. 2 betrachtet), um den Mitnehmer 82 in seiner Winkelstellung mit der Mitnehmeröffnung im Trommelflansch auszurichten, wobei dies durch die Anordnung der Überholkupplung, bestehend aus dem Ratschenrad 83 und den Sperrklinken 84, möglich ist.
Als nächstes betätigt die Bedienungsperson eines der Steuerventile 94 bzw. 95, um der unken Seite des Zylinders 18 oder der rechten Seite des Zylinders 19 Druckmittel zuzuführen. Durch diese Betätigung wird eine der Spindeln 74 bzw. 75 in ihre Stellung in die axiale Trommelöffnung bewegt.
Hierauf wird das nicht betätigte Steuerventil der beiden Ventile 94 bzw. 95 betätigt, um die andere Spindel in ihre Stellung in ihre Trommelöffnung zu bewegen. Bei der Bewegung der Spindel 75 wird natürlich auch der Mitnehmer 82 bewegt, der ebenfalls in die Mitnehmeröffnung im Trommelflansch eingreift.
Die Bedienungsperson betätigt nun wieder das Ventil 93 in Anheberichtung, wobei die Trommel von ihrer Stütze am Fußboden oder dergleichen Fläche in eine gewünschte Stellung zum Aufwickeln des Kabels angehoben wird. Das Kabel wird jetzt an der Trommel in bekannter Weise angebracht, und die Bedienungsperson kann durch Betätigung eines
ίο Druckknopfes 96 einen Stromkreis schließen, in dem ein solenoidbetätigtes Ventil 97 liegt, um dadurch den Motor 92 zu betätigen und die Trommel um einen kleinen Winkelbetrag zur Aufnahme der Schlaffheit im Kabel zu bewegen. Der Druckknopf 96 kann so oft betätigt werden, wie es notwendig ist, um jegliche Schlaffheit aus dem Kabel zu entfernen.
Als nächstes schließt die Bedienungsperson den
Stromkreis, in welchem das Ventil 97 liegt, indem er den elektrischen Kontakt 98 schließt. Dieser Kontakt 98 liegt im Stromkreis des Antriebsmotors der Kabelmaschine und bleibt normalerweise geschlossen. Infolge des Anlaufens der Hauptkabelmaschine wird das Kettenrad 55 angetrieben und über dieses die in Triebverbindung stehenden, bereits beschriebenen Vorrichtungen, einschließlich der Seilkupplung und des Überholgetriebes, wobei die Trommel in der Aufwickelrichtung gedreht wird. Die Spannung an der Seilkupplung wird mittels des Handrades 71, wie zuvor beschrieben, verstellt, um das Kabel gespannt zuhalten und die vorschriftsmäßige Zusammenwirkung mit der letzten Winde der Hauptkabelmaschine vorzusehen, während außerdem das Kabel mit der richtigen Spannung auf die Trommel gewickelt wird. Wie schon zuvor bemerkt, kann die Spannung der Seilkupplung während des Betriebes der Maschine verstellt werden, um dadurch den Veränderungen der Kabelspannung Rechnung zu tragen, welche durch Faktoren, wie den sich ständig vergrößernden Durchmesser der Kabellagen beim Aufwickeln auf die Trommeln, erzeugt werden.
Wie ersichtlich, wird beim Schließen des Kontaktes 98 ebenfalls das Ventil 97 betätigt, was eine Betätigung des Hilfsmotors 92 zur Folge hat, der über die Überholkupplung 89 der Trommel einen Stoß erteilt, welcher die ruhende Reibung überwindet, so daß der Hauptantrieb den Antrieb über die Ratschenüberholkupplung, wie zuvor beschrieben, übernehmen kann. Wenn die Hauptmaschine aus irgendeinem Grunde zum Stillstand kommt, wird der Kontakt 98 geöffnet, wobei dann Druckmittel der gegenüberliegenden Seite des Hilfsmotors zugeführt wird, um ihn in seine Ausgangsstellung zurückzubewegen, so daß er wieder für eine Anstoßbetätigung bereit ist, wenn die Maschine durch Schließen des Kontaktes 98 in der zuvor beschriebenen Weise wieder in Gang gesetzt wird.
Wenn die Trommel voll bewickelt ist, betätigt die Bedienungsperson das Ventil 93, um die Zylinder 20 und 21 über Drosselöffnungen mit der Atmosphäre zu verbinden. Hierdurch wird die Abwärtsbewegung der vollen Trommel verzögert, so daß sie sanft auf den Fußboden oder einer anderen Stützfläche abgesetzt werden kann. Hierauf betätigt die Bedienungsperson die Steuerventile 94 und 95, um der rechten Seite des Zylinders 18 und der linken Seite des Zylinders 19 Druckmittel zuzuführen, so daß der Abstand zwischen den Spindeln 74 und 75 vergrößert und gleichzeitig der Mitnehmer aus der Mitnehmer-
öffnung des Trommelflansches entfernt wird. Hierdurch wird ein Aufwickelvorgang vervollständigt, und die bewickelte Trommel kann nun aus der Maschine entfernt werden.
Aus Fig. 5 und der vorstehenden Beschreibung kann entnommen werden, daß die Zylinder 18 und doppeltwirkend sind und daß die Steuerventile 94 und 95 so angeordnet sind, daß sie Druckluft oder ein anderes Druckmittel beim Betätigen des Handgriffes nach links der linken Seite und beim Betätigen des Handgriffes nach rechts der rechten Seite zuführen. Die Zylinder 20 und 21 sind jedoch einfach wirkend, wobei das Steuerventil 93 nur drei Stellungen aufweist und in einer derselben Druckmittel den Zylindern zuführt, während in einer zweiten oder mittleren Stellung das Druckmittel in den Zylindern gehalten und in einer dritten Stellung das Druckmittel aus den Zylindern ausgelassen wird.
Eine weitere Beschreibung des in Fig. 5 gezeigten Schaltschemas dürfte sich erübrigen, wobei jedoch noch erwähnt werden soll, daß ein Druckmittelbehälter mit 100 bezeichnet ist, welcher über die verschiedenen Rohrleitungen 101 mit den Steuerventilen 93, 94, 95, 97 und den druckmittelbetätigten Zylindern verbunden ist.
Während ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben worden ist, soll die Erfindung keineswegs hierauf beschränkt sein, da Änderungen, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, möglich sind.

Claims (17)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Maschine zum Aufwickeln von Kabeln od. dgl. auf eine mit Endflanschen versehene Trommel, die motorisch angetrieben ist und die zwischen zwei vertikalen Rahmenteilen auf durch kraftbetätigte Vorrichtungen zueinander und auseinander beweglichen und in der Höhe verstellbaren, in mittlere Öffnungen der Trommel eingreifende Aufnahmespindeln aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer hin- und herdrehbar in den Rahmenteilen gelagerten Welle (11) zwei sich mit dieser verschwenkende, durch druckmittelbetätigte Vorrichtungen (18, 19) axial verschiebbare Arme (12, 13) angeordnet sind, in welchen die Spindeln (74, 75) gelagert sind, daß ein die Drehkraft auf die Trommel (76) übertragender Mitnehmer (82) zusammen mit einer der Spindeln in eine radial von der Spindel versetzte Öffnung der Trommel einführbar und über eine die Spannung des aufzuwickelnden Kabels regelnde Vorrichtung (47 bis 53) angetrieben ist und daß zum Bewegen der Spindeln (74, 75) in einer im wesentlichen vertikalen Richtung druckmittelbetätigte Einrichtungen (20, 21) vorgesehen sind, die sich zwischen den Trommelarmen (12, 13) und einer Fläche (32) des Maschinengestelles in an sich bekannter Weise abstützen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (83, 84) vorgesehen ist, welche eine Verdrehung des Mitnehmers (82) gegenüber den kraftbetätigten Mitteln (85) von Hand gestattet, so daß der Mitnehmer in seiner Winkelstellung zur Flanschöffnung der Trommel (76) ausgerichtet werden kann.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (92) vorgesehen ist, mit der auf den Mitnehmer
(82) Kraft von einer zusätzlichen Quelle während eines kurzen Intervalls ausgeübt werden kann, wenn die Drehung des Mitnehmers und der Trommel (76) eingeleitet wird.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Vorkehrungen (83, 84) vorgesehen sind, die eine manuelle Verdrehung des Mitnehmers (82) um die Spindelachse unabhängig von den Kraftmitteln gestatten, welche eine Ratsche (83) und eine Sperrklinkenanordnung
(84) aufweist, die zwischen den Antriebsmitteln
(85) und dem Mitnehmer (82) angeordnet sind.
5. Maschine nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ratschenanordnung (83, 84) ein in fester Drehverbindung mit dem Mitnehmer (82) stehendes Ratschenrad (83), erne konzentrisch zum Ratschenrad, jedoch unabhängig davon verdrehbare Scheibe (85) und Sperrklinken (84) aufweist, welch letztere schwenkbar an der Scheibe (85) gelagert und durch Federn gegen die Zähne des Ratschenrades
(83) gedrückt sind.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrrichtung (47 bis 53) der Kraftübertragung eine Rutschkupplung (51 bis 53) aufweist.
7. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung (51 bis 53) eine durch die Kraftmittel (55) angetriebene Trommel (53), einen Doppelarm (47), der koaxial mit der Trommel (53) und unabhängig davon verdrehbar ist, Vorkehrungen (48, 50) an dem Doppelarm (47), welche um die Trommel (53) geschlungene Seile (51, 52) halten, und Vorrichtungen (43) aufweist, die axial beweglich zur Trommel (53) und dem Doppelarm (47) angeordnet sind, um die Seilhaltevorrichtungen (48, 50) so zu betätigen, daß der Druck der Seile (51, 52) auf die Trommel (53) verändert wird.
8. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Kraftquelle (92) eine druckmittelbetätigte Einrichtung aufweist, die mit dem Mitnehmer (82) über die Überholkupplung (83, 84) in Triebverbindung steht.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die druckmittelbetätigte Einrichtung (92) einen Hub aufweist, welcher nur einen Bruchteil einer vollständigen Umdrehung des Mitnehmers (82) beträgt.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung (47 bis 53) koaxial zu der hin- und herdrehbaren Welle (11) nahe einem Ende derselben angeordnet ist und daß zwei Zahnräder (40, 41) vorgesehen sind, von denen eines (41) koaxial ausgerichtet zu der hin- und herdrehbaren Welle (11) und das andere (40) an einem der Trommelarme (13) angeordnet ist, um die Kraft von der Rutschkupplung (47 bis 53) auf den Mitnehmer (82) in jeder Stellung der Trommelarme (12, 13) relativ zum Maschinenbett zu übertragen.
11. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Rutschkupplung (47 bis 53), die als Seilkupplung ausgebildet ist, be-
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stehend aus einer Welle (42), einer drehbar auf der Welle (42) angeordneten Trommel (53), die von einer Kraftquelle angetrieben ist, einen sich diametral in entgegengesetzten Richtungen erstreckenden Doppelarm (47), der drehbar auf der Welle (42) angeordnet ist, und einer Seilhalte- und Klemmvorrichtung (48, 50), welche an jedem Ende des Doppelarmes (47) angeordnet ist und die im wesentlichen axial ausgerichtet zum Umfang der Trommel (53) ist, wobei jede Seilklemmvorrichtung (48, 50) eine drehbar im Doppelarm (47) gelagerte Welle (56), sich radial auswärts von der Welle erstreckende Seilklemmteile (60, 62) und einen sich radial einwärts von der Welle erstreckenden Haken (61) aufweist, und daß in dem Klemmteil (60, 62) ein Seil (51, 52) eingespannt ist, welches um den Umfang der Trommel (53), dann um den Haken (61) herum und wieder über den Umfang der Trommel zurückgeführt ist, wobei das gegenüberliegende Ende in der Klemmvorrichtung (60, 62) festgeklemmt ist, wobei Mittel (58) vorgesehen sind, um die Welle (56) gleichzeitig zu verdrehen und dadurch die Spannung der Seile (51, 52) zu verstellen, wobei ferner am Doppelarm (47) Mittel befestigt sind, um sich mit demselben zu drehen und dabei Kraft von der Kupplung zu übertragen.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder der hin- und herdrehbaren Wellen (56) eine Seilscheibe (58) befestigt ist, an denen je ein Seil (65, 66) fest angeordnet ist, daß die Seile (65,66) über Führungsmittel (63, 64) geführt sind, so daß sich ihre Enden parallel zur Kupplungswelle (42) erstrecken, daß manuell betätigte Mittel (71) vorgesehen sind, um die Stellung der Seile (65, 66) axial zur Welle (42) zu verstellen, um dadurch eine Verdrehung der hin- und herdrehbaren Wellen (56) und der Seilklemmvorrichtungen (48, 50) zu bewirken, um die Spannung der Seile (51, 52) auf der Trommel (53) zu verstellen, und daß ferner am Doppelarm (47) Mittel befestigt sind, die sich mit demselben drehen und Kraft von der Kupplung übertragen.
13. Maschine nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Stützteile vorgesehen sind, welche sich axial auswärts vom Doppelarm (47) nahe der Mitte desselben erstrecken, an welchen Seilrollen (63, 64) drehbar gelagert sind, daß eine mit Gewinde versehene Buchse (43) auf der Kupplungswelle (42) drehbar gelagert und mit einem Handrad (71) verbunden ist, daß auf der mit Gewinde versehenen Buchse (43) eine Mutter (70) angeordnet ist, wobei Mittel (72) vorgesehen sind, um die Mutter (70) gegen Drehung zu sichern und dadurch eine Axialbewegung derselben zu bewirken, wenn das Handrad (71) und die Buchse (43) gedreht werden, daß auf der Mutter (70) eine Seilklemmvorrichtung drehbar angeordnet ist und Mittel aufweist, um die Seile (65, 66) mit der Klemmvorrichtung zu verbinden, so daß eine Bewegung des Handrades (71) eine Drehung der hin- und herdrehbaren Wellen (56) und der ihnen zugeordneten Seilklemmvorrichtungen (48, 50) zur Verstellung der Spannung der Seile (51,
52) auf der Trommel (53) zu bewirken, während sich die Kupplung dreht.
14. Maschine nach den Ansprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (53) mit Umfangsrillen versehen ist, in denen die Seile (51, 52) liegen, wobei die Seilstränge, die in der einen Klemmvorrichtung (60, 62) befestigt und in dem Haken (61) derselben aufgenommen sind, umgekehrt angeordnet sind wie die Seilenden, die in den zweiten Klemmteil befestigt und im Haken desselben aufgenommen sind.
15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Kraftquelle (92) vorgesehen ist, welche einen druckmittelbetätigten Motor aufweist, der auf einem der Trommelarme (13) angeordnet ist, und daß die Schlupfkupplung eine Überholkupplung (83, 84) ist, die mit dem Motor (92) in Triebverbindung steht, wobei die Kupplung unmittelbar mit dem Mitnehmer (82) verbunden ist.
16. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 15, welche das Kabel unmittelbar von einer Kabelherstellungsmaschine übernimmt und bei der die Kraftquelle die gleiche wie die für die Kabelherstellungsmaschine ist, dadurch gekennzeichnet, daß von der Kraftquelle der Kabelherstellungsmaschine eine verstellbare Kupplung (47 bis 53) angetrieben ist, welche den Mitnehmer (82) antreibt, daß die Hilfskraftquelle einen Motor (92) mit kurzem Hub aufweist, daß ferner die Überholkupplung (83, 84) unmittelbar mit dem Mitnehmer (82) verbunden ist und daß manuell betätigbare Mittel (97) vorgesehen sind, um die Hilfskraftquelle (92) zu betätigen und dabei den Mitnehmer (82) und die Trommel (76) in kleinen Winkelverdrehungen vorzuschieben, um die Kabellänge zwischen der Herstellungsmaschine und der Trommel in einem gewünschten Ausmaß zu spannen, daß ferner Mittel (97, 98) vorgesehen sind, die bei der Einschaltung der Kraftquelle der Kabelherstellungsmaschine wirksam werden, um die Hilfskraftquelle (92) einzuschalten und dabei einen Vorschub des Mitnehmers (82) um einen kleinen Winkelbetrag zu bewirken, um die ruhende Reibung der Teile und die Trägheit der Trommel (76) bei Inbetriebsetzung der Kabelherstellungsmaschine und des Mitnehmers zu überwinden.
17. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich in Längsrichtung zwischen den Rahmenteilen erstreckende Schiene (32, 33) vorgesehen ist, auf denen an den druckmittelbetätigten Vorrichtungen angeordnete Rollen (31) kufen, daß manuell betätigte Mittel (93) vorgesehen sind, um die druckmittelbetätigten Vorrichtungen (20, 21) zum Anheben der Trommelarme (12, 13) zu betätigen, und daß die Hilfsquelle (92) in ihre normale, nicht erregte Stellung zurückgeführt wird, wenn die Kraftquelle der Kabelformmaschine abgeschaltet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1038144, 1013 344; französische Patentschrift Nr. 1126 871.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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