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DE405003C - Mechanische Fernsteuerung fuer Winden mit Hilfe eines einzigen Zugorgans - Google Patents

Mechanische Fernsteuerung fuer Winden mit Hilfe eines einzigen Zugorgans

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Publication number
DE405003C
DE405003C DEF48973D DEF0048973D DE405003C DE 405003 C DE405003 C DE 405003C DE F48973 D DEF48973 D DE F48973D DE F0048973 D DEF0048973 D DE F0048973D DE 405003 C DE405003 C DE 405003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
weight
lever
remote control
load
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF48973D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHILIPP FRIEDRICH DIPL ING
Original Assignee
PHILIPP FRIEDRICH DIPL ING
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Filing date
Publication date
Application filed by PHILIPP FRIEDRICH DIPL ING filed Critical PHILIPP FRIEDRICH DIPL ING
Priority to DEF48973D priority Critical patent/DE405003C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405003C publication Critical patent/DE405003C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C17/00Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/26Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans having several drums or barrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/0166Winches with multiple drums or with drums with multiple parts of different diameter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Mechanische Fernsteuerung für Winden mit Hilfe eines einzigen Zugorgans. Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Einseilfernsteuerung sowohl für solche Hubwinden, bei welchen der Antrieb nur zum Heben der Last erfolgt, während der Niedergang der Last durch Lüften eines Bremshebels geschieht, als auch für Winden mit Wendegetriebe, also solchen, bei welchen sowohl das Heben als auch das Senken der Last durch Antrieb geschieht, wie z. B. bei den Winden mit Antrieb durch selbsthemmende Schnecke oder bei den Winden zum Hin- und Herziehen einer Laufkatze (den sogenannten Fahrwinden), bei welchen die Windentrommel ebenfalls vorwärts und rückwärts gedreht wird. Soweit Fernsteuerungen unter Verwendung nur eines Steuerseiles für das Heben und Senken der Last oder die Links- und Rechtsbewegung des Kranwagens bekannt waren, war die Steuerfolge derart, daß die Stellungen des Steuerhebels für das Senken der Last und das Heben derselben unmittelbar nebeneinanderlagen. Bei dieser Anordnung der Steuerung ist es unvermeidlich, daß man vom Heben der Last zum Stillsetzen derselben die Stellung durchlaufen muß, in welcher die Last zum Sinken freigegeben ist; infolgedessen kommt dort die Last niemals unmittelbar zum Stillstand, sondern sie fällt stets zunächst ein kurzes Stück nach unten, bevor sie zum Stillstand kommt.
  • Es ist zwar bei durch Handhebel gesteuerten Winden bekannt, in einer Endstellung des Steuerhebels zu senken, in der anderen zu heben und in der Mittelstellung zu bremsen. Die Erfindung besteht aber in der Anwendung dieser Steuerfolge in Verbindung mit der Einseilsteuerung.
  • So kann diese neue Verbindung auch z. B. für eine Fahrwinde, die zum Ziehen einer Laufkatze in beiden Richtungen dienen soll, verwendet werden, da man die Einrichtung so treffen kann, daß die Windentrommel in der Mittelstellung des Steuerhebels feststeht, bei Linksbewegung sich in der einen Richtung, bei Rechtsbewegung in der anderen Richtung dreht. Eine solche Anwendung ist bei der alten Steuerung überhaupt unmöglich, denn hier bewirkt der Bremshebel in der einen äußersten Stellung (tiefste Lage) das Festhalten derWindentrommel, in der anderen äußersten Lage (Höchstlage) bewirkt er die Kupplung mit dem Triebwerk. Dazwischen kann er nur in eine solche Stellung kommen, in der die Windentrommel weder gebremst noch mit dem Triebwerk gekuppelt ist, wo sie sich also, wenn eine Last daran hängt, nur rückwärts drehen kann.
  • Die erwähnte Steuerfolge in Verbindung mit der Einseilsteuerung gemäß der Erfindung wird dadurch erreicht, daß die betreffenden Steuervorrichtungen selbst unter dem Einfluß einer Kraft (Gewicht, Feder o. dgl.) in einer bestimmten Lage gehalten werden, aus der diese Steuervorrichtungen durch Anziehen oder Nachlassen des Steuerseiles in zwei andere Steuerlagen gebracht werden können. Das Steuerseil kann zweckmäßig an der Bedienungsstelle mit einer Zugkraft (Gewicht, Feder o. dgl.) versehen sein, die der ersterwähnten auf die Steuervorrichtung unmittelbar wirkenden Zugkraft entgegen wirkt, durch deren Verringerung (Anheben eines Gewichtes) oder Verstärkung (Niederziehung eines Gewichtes) die Steuerung in einem oder anderem Sinne bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist in der Abb. i die Anivendung der neuen Fernsteuerung für eine :Hubwinde mit Sperradbremse und für eine Fahr-" winde mit Wendegetriebe, welche beide in einem Windengestell vereinigt sind, in Verbindung mit einem Laufkran dargestellt. Die Ausführungsart, die als Beispiel gelten soll, ist folgende: Auf der ständig umlaufenden Vorgelegewelle i ist längsverschiebbar auf einer Feder, also gegen die Welle nicht drehbar die Kupplungshälfte :3 angebracht. Ihr gegenüber ist auf der Welle drehbar, aber nicht verschiebbar die Kupplungshälfte 3 angebracht. Diese ist zusammengegossen mit einem Zahnrad :l und einem Sperrad 5. Das Zahnrad 4. greift in das Zahnrad 6 ein, welches mit der Lastseiltrommel7 fest verbunden ist. Wird die Kupplungshälfte 2 nach rechts verschoben, so wird, wie aus der Zeichnung klar ersichtlich, die Windentrommel in der Richtung des eingezeichneten Pfeils in Umdrehung versetzt, und das Lastseil 8 beginnt sich aufzuwickeln und die Last 9 zu heben. :eben dem Sperrade 5 ist eine Bremsscheibe io lose drehbar befestigt. Die Bremsscheibe ist mit einer Sperrklinke ii versehen, die dem Sperrad gestattet, sich bei Verkupplung von,-, und i, mit der Welle im Sinne des auf der Riemscheibe angebrachten Pfeils unabhängig von der Bremsscheibe io herumzudrehen, indem die Sperrzähne unter der Klinke ii hinweggleiten. Wenn aber, wie auf der Zeichnung angegeben, die Kupplungshälfte 2 außer Eingriff mit 3 ist, so stützt sich das Sperrad gegen die Bremsscheibe ab und kann nur mit dieser zugleich sich drehen. Die Bremsscheibe io wird durch einen mit Bremsklotz 12 versehenen Bremshebel 13, welcher durch eine Druckfeder 14 belastet ist, festgehalten.
  • Zur Verschiebung der Kupplungshälfte 2 dient ein Hebel 15, welcher durch ein Gewicht 16 oder durch eine geeignete Feder, die das Gewicht ersetzt, derart belastet ist, daß das Gewicht oder die Feder die Kupplungshälfte 2 aus der Kupplungshälfte 3 herauszieht. Die Anordnung ist nun so getroffen, daß, wenn man das Steuerseil 17 durch In-die-Höhe-Schieben des an demselben angebrachten Spanngewichtes 18 schlaff werden läßt, die Kraft des Gewichtes 16 oder der an seine Stelle tretenden Feder die Kraft der Feder 14. oder des an ihre Stelle tretenden Gewichtes überwiegt, so daß der Bremshebel 13 gelüftet wird, worauf die Last zu sinken beginnt. Läßt man das Spanngewicht 18, welches mit dem Gewicht 16 ungefähr das Gleichgewicht hält, wieder heruntersinken, so wird der Bremshebel 13 durch die Feder 14 sofort wieder angezogen, und die Kupplungshälfte 2 gelangt in die gezeichnete Mittelstellung, bei welcher die Last weder gehoben noch gesenkt wird. Durch ein Herunterziehen des Spanngewichtes 18 unter Überwindung des Gewichtes 16 wird dagegen die Kupplung 2 eingerückt und die Last wird gehoben.
  • Versieht man nun das Spanngewicht 18 mit einer Rolle und führt das Steuerseil über zwei an der Laufkatze befestigte Rollen ig und 2o, so kann ein im Führerkasten stehender und mit der Laufkatze mitfahrender Bedienungsmann das Steuerseil an jeder beliebigen Stelle der Fahrbahn auch während des Fahrens bewegen.
  • Auf der Vorgelegewelle i ist nun ferner auf einer Feder längsverschiebbar, also gegen die Welle nicht drehbar, eine Doppelkupplung 2i angebracht. Dieser Doppelkupplung stehen zwei passende Kupplungshälften gegenüber, von denen die eine mit einem Zahnrad, die andere mit einem Kettenrad zusammengegossen ist. In der Zeichnung ist links die Kupplungshälfte 22 mit angegossenem Zahnrad und rechts die Kupplungshälfte 23 mit angegossenem Kettenrad gezeichnet. Das Zahnrad 22 steht mit einem Zahnrad 2.4, das Kettenrad 23 steht durch Kette 25 mit dem Kettenrad 2() im Eingriff. Zahnrad 24. und Kettenrad 2() sind mit der Fahrseiltrommel27 fest verbunden.
  • Um die Fahrseiltrommel 27 ist das Fahrseil 28 mehrmals halb herumgewickelt, so daß es infolge der Reibung sicher mitgenommen wird. Das Fahrseil 28 ist im Kreis herumgeführt und seine beiden Enden sind an dem Laufwagen befestigt. Es ist nun ohne weiteres ersichtlich, daß, wenn die Doppelkupplung 21 nach links oder recht verschoben wird, sich der Laufwagen in der einen oder anderen Richtung bewegen muß.
  • Zum Verschieben der Doppelkupplung 21 dient der mit Gewicht oder anstatt dessen durch eire Feder belastete Hebel 3o. Das Gewicht 29 oder die an seine Stelle tretende Feder ist so berechnet, daß, wenn man das an dem Steuer-',eil 31 angebrachte Spanngewicht 32 hochhebt und dadurch das Steuerseil 3 i schlaff werden läßt, die Kupplungshälfte 21 mit solcher Kraft gegen die Kupplungshälfte 23 gepreßt wird, daß die Fahrseiltrommel mitgenommen wird. Läßt man nun das Spanngewicht 32 herunter, so legt sich der Hebel 3o in der Mittelstellung gegen ein einseitig nachgiebiges Gewicht,-,-, (oder, wie in der Nebenabbildung 2 angegeben, gegen eine einseitig nachgebende I# eder 34), so daß die Xupplung 21 in der Mittelstellung bleibt, weil sich die Gewichte 2g und 32 ungefähr das Gleichgewicht halten. Erst bei weiterem Herunterziehen des Gewichtes 32 unter Überwindung der Gewichtsbelastung 33 oder der Federbelastung 3 4 wird die Kupplung .u entgegengesetzt- eingerückt.
  • Man sieht ans dieser Beschreibung, daß man durch ein einziges Steuerseil das Wendegetriebe für die Seiltrommel in den Endstellungen der Doppelkupplung in der einen oder anderen Richtung einrücken und damit den Laufwagen zur Links- und Rechtsfahrt bringen oder in der Mittelstellung der Doppelkupplung ihn stillsetzen kann.
  • Wenn man das Spanngewicht 32 mit einer losen Rolle versiebt und das Steuerseil über zwei Leitrollen am Wagen führt, so kann wiederum die Steuerung von dem mitfahrenden Kranführer geschehen.
  • Zum Betriebe von Laufkranen werden die NVinden zum Heben und zum Fahren in ein gemeinschaftliches Gestell, wie in Abb. i gezeichnet, zusammengebaut und durch die gemeinschaftliche durchlaufende Welle i angetrieben, wobei man zur Bedienung durch den mitfahrenden Kranführer nur ein Steuerseil für die Hubwinde und nur ein Steuerseil für die Fahrwinde gebraucht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Fernsteuerung fürblinden, bei der mit Hilfe nur je eines einzigen Zugorgans die Steuerung für das Heben und Senken der Last sowie für Links- und Rechtsfahrt eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das betreffende Zugorgan (17,31) unter dem Einfluß einer Kraft, das Triebwerk in der einen Arbeitsstellung hält, während durch Änderung dieser Zugkraft das Triebwerk in seine Ruhestellung und von da durch weitere Änderung der entgegenwirkenden Zugkraft in eine zweite Arbeitsstellung gelangt, welche eine der ersten entgegengesetzte Bewegung bewirkt.
  2. 2. Mechanische Fernsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerseil für das Hubwerk an einem durch Gewicht oder Feder belasteten, die Kupplung der Windentrommel mit der Antriebswelle steuernden Hebel (i5) angreift, der auf einen das Stillsetzen oder Senken der Last regelnden, durchFedern eingerückten Bremshebel (i3) derart einwirkt, daß dieser die Bremsscheibe nur freigeben kann, wenn der Antrieb ausgeschaltet ist. ;,. Mechanische: Fernsteuerung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerseil für das Katzenfahrwerk an dem durch ein Gewicht o. dgl. (2g) belasteten Ende eines doppelarmigen Steuerhebels (3o) angreift, dessen anderes Ende mit einer in bekannter `'eise zur Herbeiführung verschiedenen Drehungssinnes der Antriebswindentrommel (27) versehenen Doppelkupplung (2i) verbunden ist, wobei auf den gewichtbelasteten Arm dieses Steuerhebels von der Ruhestellung ab in der einen Bewegungsrichtung noch ein zweites Zusatzgewicht lastet.
DEF48973D 1921-03-31 1921-03-31 Mechanische Fernsteuerung fuer Winden mit Hilfe eines einzigen Zugorgans Expired DE405003C (de)

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DE405003C true DE405003C (de) 1924-10-27

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