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DE4241070C1 - First- oder Gratabdeckungselement - Google Patents

First- oder Gratabdeckungselement

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DE4241070C1
DE4241070C1 DE19924241070 DE4241070A DE4241070C1 DE 4241070 C1 DE4241070 C1 DE 4241070C1 DE 19924241070 DE19924241070 DE 19924241070 DE 4241070 A DE4241070 A DE 4241070A DE 4241070 C1 DE4241070 C1 DE 4241070C1
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DE
Germany
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ridge
cover element
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DE19924241070
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Inventor
Oskar Fleck
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/17Ventilation of roof coverings not otherwise provided for
    • E04D13/174Ventilation of roof coverings not otherwise provided for on the ridge of the roof
    • E04D13/176Ventilation of roof coverings not otherwise provided for on the ridge of the roof formed by flexible material suitable to be rolled up

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein First- oder Gratabdeckungselement, welches mit seinem einen Luftdurchtritt ermöglichenden Mittelbereich auf der First- oder Gratlatte eines mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Daches befestigt ist und mit seinen beiden Randbereichen die Bauwerksspalte zwischen First- oder Gratlatte und den beidseitig angrenzenden Dacheindeckungsplatten abdeckt, wobei der Mittelbereich von einem Kunststoffelement gebildet ist, welches in regelmäßigen Abständen fensterartige Öffnungen, Abstandhalter zur First- oder Gratlatte sowie Abstandhalter zur Auflagerung der Längskanten eines Firststeines aufweist.
Ein bekanntes First- oder Gratabdeckungselement dieser Art ist aus dem DE 91 08 658 U1 bekannt geworden. Dabei bestehen die beiden Randbereiche aus biegsamen Randstreifen, die in ihrer Querschnittsansicht einen stumpfen Winkel bilden, dessen kurzer Schenkel mit den Längsseiten verbunden ist und dessen langer Schenkel die angrenzenden Dacheindeckungsplatten überdeckt und gemeinsam mit einem Schaumstoffstreifen den Bauwerksspalt abdichtet. Dieses First- oder Gratabdeckungselement weist zwar eine ausgezeichnete Belüftungsfunktion auf und schützt auch den Schaumstoffstreifen vor schädlichen Einflüssen der Sonneneinstrahlung, ist jedoch mit dem Nachteil einer sehr aufwendigen Fertigung und mit dem Schaumstoffstreifen versehen, der unter Temperaturwechselbelastungen zu Versprödungen, Verhärtungen und damit zu Undichtigkeiten neigt. Außerdem ist dieser Schaumstoffstreifen bei niedrig liegenden Dächern sichtbar und wird zuweilen von Bauherren aus optischen Gründen abgelehnt.
Dies haben offenkundig die Erfinder der EP 0 341 343 B1 und des DE 88 16 544 U1 erkannt und ein First- oder Gratabdeckungselement geschaffen, dessen Mittelbereich ein luftdurchlässiges, wasserabweisendes und flugschneesicheres Vlies aufweist und dessen Randbereiche jeweils aus weichen, dehnbaren Polyisobutylen-Folienstreifen bestehen, in welchen ein Streckmetallgitter eingebettet ist, das in Längsrichtung eine Dehnbarkeit von 50% bis 150% und in Querrichtung eine Dehnbarkeit ≦ 20% und ein Rückstellvermögen ≦ 5% aufweist. Dieses First- oder Gratabdeckungselement zeichnet sich zwar durch eine flache und leicht zu einer sogenannten "Gratrolle" aufwickelbaren Gestaltung aus, ist jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß sich einerseits das Vlies relativ rasch mit Flugstaub zusetzt, wodurch die Dachentlüftung beeinträchtigt wird, und daß andererseits das Streckmetallgitter in den Randbereichen als relativ starres Korsett wirkt, welches gerade der parallel zur First- oder Gratlatte gewünschten Dehnbarkeit entgegensteht. Dies liegt insbesondere daran, daß die Öffnungen des Streckmetallgitters von dem Polyisobutylen-Kunststoff zugesetzt sind und ihre Rauten sich von Hand entweder nicht oder nur in unbedeutendem Maße verschieben lassen. Dies führt bei angrenzenden Dacheindeckungsplatten mit ausgeprägten Krempen zu einer Verkürzung der Randbereiche bei gleichzeitiger Verwerfung des gut dehnbaren und vom Vlies nicht in seiner Dehnbarkeit beeinträchtigten Mittelbereiches. Dies kann zu Spannungen zwischen dem Mittelbereich und den beiden Randbereichen sowie durch die zusätzlichen Temperaturwechselbelastungen zu ungleichmäßigen Anlagen der Randbereiche auf den Dacheindeckungsplatten, damit zu Undichtigkeiten und zu beeinträchtigenden Strömungskurzschlüssen der Belüftung führen.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein First- oder Gratabdeckungselement der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches einerseits die eine gleichmäßige Dachbelüftung durch fensterartige Öffnungen im Mittelbereich gewährleistet und welches andererseits flexible, anschmiegsame, preiswert herstellbare und gegenüber Temperaturwechselbelastungen unempfindliche, dauerhaft gut abdichtende Randbereiche sicherstellt.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Randbereiche aus dehnbaren, an die Oberflächenkonfiguration der Dacheindeckungsplatten anschmiegsamen Streifen aus beidseitig mit einem thermoplastischen Polymer beschichteten Kreppapierstreifen bestehen, daß die Randbereiche in Richtung parallel zur First- oder Gratlatte eine Dehnbarkeit bis zu 35%, senkrecht dazu eine Dehnbarkeit bis zu 3% und ein Rückstellvermögen des gedehnten Bereiches bis zu 2% aufweisen und daß die Randbereiche an ihrer den Dacheindeckungsplatten zugekehrten Unterseite mit mindestens einem zur First- bzw. Gratlatte längsverlaufenden Klebestreifen versehen sind, der von einem leicht von Hand abziehbaren Deckstreifen abgedeckt ist.
Aufgrund der guten Dehnbarkeit des Kreppapierstreifens in Verbindung mit dem thermoplastischen Polymer können die Randbereiche bei guter Dehnbarkeit von Hand der Oberflächenkonfiguration der angrenzenden Dacheindeckungsplatten bequem angepaßt werden, wohingegen der nicht dehnbare Mittelbereich mit seinen fensterartigen Öffnungen eine dauerhaft gute Belüftung sicherstellt.
Zur sicheren Abdichtung der Bauwerksspalte und damit zur Vermeidung von Strömungskurzschlüssen der Luft sowie zur Sicherstellung einer gleichbleibenden, windunempfindlichen Lage der Randbereiche sind diese an ihrer den Dacheindeckungsplatten zugekehrten Unterseite mit mindestens einem zur First- oder Gratlatte längsverlaufenden Klebestreifen versehen, der von einem leicht von Hand abziehbaren Deckstreifen abgedeckt ist. Sowohl Klebestreifen wie Deckstreifen sind aus dem Stand der Technik nach Anspruch 4 des DE 88 16 544 U1 bekannt.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Klebestreifen nicht nur geradlinig, sondern vorteilhaft wellenförmig oder mäanderförmig an der Unterseite des Randbereiches durchgehend angeordnet. Dadurch kann je nach Breite des Bauwerksspaltes ein beliebiger Teil des Randbereiches mittels einer Schere oder eines Messers abgeschnitten werden und dennoch aufgrund der wellenförmig oder mäanderförmig verlaufenden Klebestreifen eine sichere Haftung des Randbereiches auf der Oberfläche der Dacheindeckungsplatten gewährleistet werden.
Es versteht sich, wenngleich dies auch nicht so vorteilhaft wie eine durchgehende Anordnung ist, daß der Klebestreifen in Klebebereiche oder Klebepunkte aufgelöst werden kann. Dieser Klebestreifen besteht vorteilhaft aus einem Silikon und der Deckstreifen aus einem wasserabweisenden Papier.
Die Randbereiche sind mit dem Mittelbereich durch eine Klebung, Schweißung, Nietung, Heftung oder Prägung verbunden.
Die Oberseite der Längsseitenbereiche des Mittelbereiches ist mit bekannten Abstandshaltern in Form von Stegen, Wülsten, Noppen oder sonstigen Ausformungen für eine belüftende Auflagerung der Längskanten des Firststeines versehen, wodurch gleichbleibend große Luftdurchtrittsöffnungen sichergestellt werden. Das First- oder Gratabdeckungselement ist zur First- bzw. Gratlatte in an sich bekannter Weise axialsymmetrisch ausgebildet, wobei es an der Unterseite seines Mittelbereiches wie beim DE 91 08 658 U1 Abstandsstege zur Auflagerung auf der Oberseite der First- oder Gratlatte aufweist und in demselben Bereich mit den fensterartigen Öffnungen zur Belüftung versehen ist.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Mittelbereich von einer derartigen Materialdicke und einem derartigen entropieelastischen Polymer beschaffen, daß das First- oder Gratabdeckungselement gemeinsam mit den Randbereichen nach Art einer Rolle gemäß der DE 26 49 790 A1 aufwickelbar ist.
Es versteht sich jedoch, daß das erfindungsgemäße First- oder Gratabdeckungselement auch in konventionellen Längen von 1000 mm bis 1500 mm herstellbar ist.
Dabei kann der Mittelbereich eine Dicke von 0,5 mm bis 1,0 mm und die Randbereiche eine Dicke von 0,5 mm bis 2,0 mm aufweisen. Die Breite beträgt vorteilhaft zwischen 270 mm und 400 mm, wobei innerhalb dieses Breitenspektrums die Randbereiche mittels einer Schere oder eines Messers leicht verkürzt werden können. Die Breite des Mittelbereiches beträgt etwa 150 mm bis 200 mm und die sich daran anschließende Breite eines Randbereiches 60 mm bis 100 mm.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 Eine perspektivische Teilansicht des neuen Firstabdeckungselementes zur Abdeckung eines Bauwerksspaltes zwischen einer Firstlatte und den beidseitig angrenzenden Dacheindeckungsplatten,
Fig. 2 die Querschnittsansicht von Fig. 1 entlang der Linie II-II in vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 die Stirnansicht des neuen First- oder Gratabdeckungselementes vor seinem Einbau und
Fig. 4 das erfindungsgemäße Gratabdeckungselement nach seinem Einbau.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist das First- oder Gratabdeckungselement 1 mit einem Abstand A auf der Firstlatte 2 eines mit Dacheindeckungsplatten 3 eingedeckten Daches 4 mit Nägeln bzw. Schrauben 5 befestigt. Das First- oder Gratabdeckungselement 1 weist als Abstandhalter zur Firstlatte 2 entweder unterschiedlich breite Stege 6 oder sickenartige Vertiefungen 6a auf. Dadurch werden die fensterartigen Öffnungen 7 freigehalten - und nicht etwa von der Oberfläche 2a der Firstlatte 2 ganz oder teilweise verdeckt - um Luft aus dem Dachraum 8 in den Raum 9 zwischen der Unterseite 10 des Firststeines 11 und der Oberseite 12 des First- oder Gratabdeckungselementes 1 austreten zu lassen. Auf den beiden Seitenbereichen 13, 14 des Mittelbereiches 15 des Abdeckungselementes 1 befinden sich Rippen 16 zur Auflagerung der Längsränder 17, 18 des Firststeines 11. Dadurch entsteht gemäß Fig. 2 zwischen der Oberseite 12 des First- oder Gratabdeckungselementes 1 und der Unterseite 10 des Firststeines 11 ein Luftdurchtrittsspalt 19, durch welchen der darunter befindliche Dachraum 8 entweder durch natürliche Konvektion und/oder durch eine Außenluftströmung und des dadurch bedingten Strahlpumpeneffektes mittels Unterdruck belüftet werden kann. Diese Art der Belüftung ist in dem DE 91 08 658 U1, Seite 9 und 10 ausführlich beschrieben.
Weitere Auflager für den Firststein 11 können - möglicherweise - angeformte Noppen 20 auf der Oberfläche 12 des First- oder Gratabdeckungselementes 1 bilden.
Die Randbereiche 21, 22 des First- oder Gratabdeckungselementes 1 bestehen erfindungsgemäß aus dehnbaren, an die Oberflächenkonfiguration 23 der Dacheindeckungsplatten 3 formschlüssig anschmiegsamen und diese Lage auch beibehaltende Streifen aus beidseitig mit einem thermoplastischen Polymer beschichteten Kreppapierstreifen, die in Richtung (Pfeil 24) parallel zur First- oder Gratlatte 2 eine Dehnbarkeit bis zu 35%, senkrecht dazu (Pfeil 25) eine Dehnbarkeit bis zu 3% und ein Rückstellungsvermögen des gedehnten Bereiches von höchsten 2% aufweisen. Dadurch können die anschmiegsamen, flexiblen Randbereiche 21, 22 ähnlich einem dünnen Bleiblech formgerecht der Oberflächenkonfiguration 23 der angrenzenden Dacheindeckungsplatten 3 angepaßt und trotz der Einwirkung von Temperatur-Wechselbelastungen und sonstigen Witterungseinflüssen diese Lage beibehalten.
Außerdem ist jeder Randbereich 21, 22 an seiner den Dacheindeckungsplatten 3 zugekehrten Unterseite 28 mit mindestens einem Klebestreifen 29 versehen, der von einem leicht von Hand abziehbaren Deckstreifen 30 abgedeckt ist. Die Klebestreifen 29 können in der Nähe der von der First- bzw. Gratlatte 2 abgewandten Längsränder 31 der Randstreifen 21, 22 oder auch wellenförmig oder mäanderförmig dazu an der Unterseite 28 angeordnet werden. Dabei hat eine geradlinig verlaufende Form des Klebestreifens 29 den Vorzug einer vollständigen Abdichtung, und zwar auch einer luftdichten Abdichtung, insbesondere dann, wenn der Klebestreifen aus einem Silikon besteht, so daß zwischen der Unterseite 28 der Randstreifen 21, 22 und der Oberfläche 32 der Dacheindeckungsplatten 3 unerwünscht eintretende und die Belüftungsfunktion des First- oder Gratabdeckungselementes 1 beeinträchtigende Luftkurzschlüsse unterbunden werden.
Es ist jedoch auch möglich, den Klebestreifen 29 wellenförmig oder mäanderförmig an der Unterseite 28 der Randbereiche 21, 22 anzuordnen, um bei der Abdeckung unterschiedlich breiter Bauwerksspalte S die sichtbare Oberfläche der Randstreifen 21, 22 durch Abschneiden mittels einer Schere oder eines Messers gleichgestalten zu können. In diesem Fall erweisen sich entweder mehrere parallel zur First- oder Gratlatte 2 in Richtung des Pfeiles 24 verlaufende Klebestreifen 29 oder beispielsweise über die gesamte Breite der Unterseite 28 sinusförmig verlaufender Klebestreifen 29 als nützlich.
Der Klebestreifen 29 besteht vorteilhaft aus einem Silikon und der Deckstreifen 30 aus einem wasserabweisenden Papier.
Gemäß Fig. 3 sind die Randbereiche 21, 22 mit dem Mittelbereich 15 entweder durch eine Klebung 26 gemäß der rechten Bildhälfte oder durch eine Schweißung 27 in Form einer durchgehenden Naht oder von Punkten gemäß der linken Bildhälfte oder eine Nietung oder Prägung oder eine sonstige Verklammerung miteinander verbunden.
Auf der Oberseite 12 der Seitenbereiche 13, 14 des Mittelbereiches 15 sind Abstandhalter in Form von Stegen 16, Wülsten oder Noppen 20 für eine belüftende Auflagerung der Längsränder 17, 28 des Firststeines 11 vorgesehen.
Wie aus Fig. 4 entnehmbar ist, kann der Erfindungsgegenstand nicht nur gemäß den Fig. 1 und 2 als Firstabdeckungs- sondern auch als Gratabdeckungselement 1 Verwendung finden, und zwar auch dann, wenn durch zwei sich überlagernde Raumformen, nämlich des First- bzw. Gratsteines 11 einerseits und den angrenzenden Dacheindeckungsplatten 3 andererseits Bauwerksspalte S abzudecken sind, die nicht in einer Ebene liegen.
Das First- oder Gratabdeckungselement 1 verläuft stets zur First- bzw. Gratlatte 2 axialsymmetrisch, weist an der Unterseite 35 der Mitte seines Mittelbereiches 15 Abstandsstege 6 unterschiedliche Breite oder sickenartige Vertiefungen 6a zur Auflagerung auf der Oberseite 2a der First- oder Gratlatte 2 auf. In demselben Bereich ist das First- oder Gratabdeckungselement 1 mit den fensterartigen Öffnungen 7 zur Belüftung versehen. Dabei ist die Axialsymmetrie allerdings dahingehend zu verstehen, daß die Breite b der Randbereiche 21, 22 bei unterschiedlicher Größe der Bauwerksspalte S durch einen nachträglichen Abschnitt unterschiedlich konfiguriert sein kann.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, wie insbesondere aus Fig. 3 entnehmbar ist, wird der Mittelbereich 15 mit einer derartigen Materialdicke und aus einem derartigen entropieelastischen Polymer gefertigt, daß das First- oder Gratabdeckungselement 1 gemeinsam mit seinen Randbereichen 21, 22 nach Art einer Rolle aufwickelbar ist. Dabei weisen der Mittelbereich 15 je nach Art des verwendeten Kunststoffes und der darin enthaltenen Weichmacher eine Dicke von 0,5 mm bis 1,0 mm und die Randbereiche 21, 22 eine Dicke von 0,5 mm bis 2,0 mm auf. Die Breite des First- oder Gratabdeckungselementes 1 kann zwischen 270 mm und 400 mm betragen und innerhalb dieses Breitenspektrums die Randbereiche 21, 22 mittels einer Schere oder eines Messers abschneidbar sein. Die Breite B des Mittelbereiches 15 beträgt etwa 150 mm bis 200 mm und die sich daran anschließende Breite b eines Randbereiches 21, 22 etwa 60 mm bis 100 mm.
Es versteht sich, daß das erfindungsgemäße First- oder Gratabdeckungselement 1 auch zahlreiche Änderungen zuläßt, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen. Das gilt insbesondere dann, wenn das First- oder Gratabdeckungselement 1 nicht mehr gleichzeitig auch als First- oder Gratbelüftungselement dienen soll und somit auf die fensterartigen Öffnungen 7 und die Abstandshalter 6, 6a und 16 verzichtet werden kann. In diesem Fall ist eine besonders flache und leicht aufrollbare Form des neuen First- oder Gratabdeckungselementes 1 gegeben.
Auch für den Fall einer Firstbelüftung sind neben der beschriebenen Ausführungsform des First- oder Gratabdeckungselementes 1 auch weitere Ausgestaltungen möglich, soweit sie die Form des Mittelbereiches 15 betreffen. Erfindungswesentlich ist in jedem Fall die spezielle Ausbildung der Randbereiche 21, 22 mit einem Kreppapierstreifen, die mit einem thermoplastischen Polymer von solcher Beschaffenheit beschichtet sind, so daß eine leichte, von Hand gegebene Verlegung und Anpaßbarkeit der Randstreifen an die unterschiedlichsten Oberflächenkonfigurationen 23 der angrenzenden Dacheindeckungsplatten 3 ähnlich einem dünnen Bleiblech gegeben ist. Hierzu steht ein breites Spektrum von geeigneten thermoplastischen Polymeren zur Verfügung, die entsprechende Beimischungen enthalten oder aus UV-strahlungs-unempfindlichen Silikonen bestehen können. Und schließlich ist es auch möglich, den Mittelbereich 15 beispielsweise als Einzelfertigung in Stücklängen zwischen 1 m und 1,50 m zu fertigen und die beiden Randbereiche 21, 22 - ähnlich dem Ausführungsbeispiel in der rechten Hälfte der Fig. 3 - auf deren Oberseiten 34 mit einem Silikon-Klebestreifen 26 ähnlich dem auf der Unterseite 28 befindlichen Silikon-Klebestreifen 29 zu versehen und diesen Silikon-Klebestreifen 26 gleichfalls mit einem Deckpapier 30 abzudecken, in der gewünschten Länge von einer Rolle abzuwickeln und durchgehend an die Unterseite 33 der Seitenbereiche 13, 14 des Mittelbereiches 15 zu kleben. Eine derartige Rolle aus einem beidseitig mit einem thermoplastischen Polymer beschichteten Kreppapierstreifen (21, 22) kann auch die bis heute zur Abdichtung von Dächern verwendeten Bleistreifen bzw. Bleibleche ersetzen.

Claims (13)

1. First- oder Gratabdeckungselement, welches mit seinem einen Luftdurchtritt ermöglichenden Mittelbereich auf der First- oder Gratlatte eines mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Daches befestigt ist und mit seinen beiden mit dem Mittelbereich verbundenen Randbereichen die Bauwerksspalte zwischen First- oder Gratlatte und den beidseitig angrenzenden Dacheindeckungsplatten abdeckt, wobei der Mittelbereich von einem Kunststoffelement gebildet ist, welches in regelmäßigen Abständen fensterartige Öffnungen, Abstandhalter zur First- oder Gratlatte sowie Abstandhalter zur Auflagerung der Längskanten eines Firststeines aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Randbereiche (21, 22) aus dehnbaren, an die Oberflächenkonfiguration (23) der Dacheindeckungsplatten (3 ) anschmiegsamen Streifen aus beidseitig mit einem thermoplastischen Polymer beschichteten Kreppapierstreifen bestehen, daß die Randbereiche in Richtung (Pfeil 24) parallel zur First- oder Gratlatte (2) eine Dehnbarkeit bis zu 35%, senkrecht dazu (Pfeil 25) eine Dehnbarkeit bis zu 3% und ein Rückstellvermögen des gedehnten Bereiches bis zu 2% aufweisen und
daß die Randbereiche (21, 22) an ihrer den Dacheindeckungsplatten (3) zugekehrten Unterseite (28) mit mindestens einem zur First- bzw. Gratlatte (2) längsverlaufenden Klebestreifen (29) versehen sind, der von einem leicht von Hand abziehbaren Deckstreifen (30) abgedeckt ist.
2. First- oder Gratabdeckungselement nach Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebestreifen (29) in der Nähe des von der First- bzw. Gratlatte (2) abgewandten Längsrandes (31) des Randstreifens (21, 22) angeordnet ist.
3. First- oder Gratabdeckungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebestreifen (29) geradlinig, wellenförmig oder mäanderförmig an der Unterseite (28) des Randbereiches (21, 22) angeordnet ist.
4. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebestreifen (29) durchgehend gestaltet ist.
5. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebestreifen (29) in Klebebereiche oder Klebepunkte aufgelöst ist.
6. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebestreifen (29) aus einem Silikon und der Deckstreifen (30) aus einem wasserabweisenden Papier besteht.
7. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Randbereiche (21, 22) mit dem Mittelbereich (15) durch eine Klebung (26), Schweißung (27), Nietung oder Prägung miteinander verbunden sind.
8. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite (12) der Längsseitenbereiche (13, 14) des Mittelbereiches (15) Abstandshalter in Form von Stegen (16), Wülsten, Noppen (20) oder sonstigen Ausformungen für eine belüftende Auflagerung der Längsränder (17, 18) des Firststeines (11) vorgesehen sind.
9. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es (1) zur First- bzw. Gratlatte (2) axialsymmetrisch ausgebildet ist, an der Unterseite (32) seines Mittelbereiches (15) Abstandsstege (6, 6a) zur Auflagerung auf der Oberseite (2a) der First- oder Gratlatte (2) aufweist und in demselben Bereich mit den fensterartigen Öffnungen (7) zur Belüftung versehen ist.
10. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelbereich (15) von einer derartigen Materialdicke und einem derart entropieelastischen Polymer beschaffen ist, daß das First- oder Gratabdeckungselement (1) insgesamt nach Art einer Rolle aufwickelbar ist.
11. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelbereich (15) eine Dicke von 0,5 mm bis 1,0 mm und die Randbereiche (21, 22) eine Dicke von 0,5 mm bis 2,0 mm aufweisen.
12. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß seine Gesamtbreite (B + 2b) zwischen 270 mm und 400 mm beträgt.
13. First- oder Gratabdeckungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) des Mittelbereiches (15) etwa 150 mm bis 200 mm und die sich daran anschließende Breite (b) eines Randbereiches (21, 22) 60 mm bis 100 mm beträgt.
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