DE2642999C2 - Selbstspannende Wandbekleidungsplatte - Google Patents
Selbstspannende WandbekleidungsplatteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbstspannende Wandbekieidungsplatte aus elastisch biegsamem Material, die
im wesentlichen unter schuppenartiger randseitiger Überlappung benachbarter Wandbekleidungsplatten an
einer Bauwerkswand befestigbar ist und die einen im wesentlichen ebenen Befestigungsteil mit einem randseitigen Befestigungsbereich und einen dem Befestigungsteil gegenüberliegenden Biegeformteil aufweist,
der zu den Rändern der Platte hin derart zurückgeformt ist, daß die Wandbekieidungsplatte unter Spannung auf
der Bauwerkswand bzw. auf daran befestigten überlappten Wandbekleidungsplatten aufliegt
Eine derartige bekannte selbstspannende Wandbekieidungsplatte aus elastisch biegsamem Material
(DE-PS 19 24 862) ist mit einer ihrer Ecken als pyramidenförmige Abdeckecke derart windschief ausgebildet, daß die die Abdeckecke bildenden dreieckförniigen Seitenflächen gegenüber der im wesentlichen
ebenen größeren Plattenfläche nach hinten zurückgeformt sind.
Für eine einwandfreie Hinterlüftung dei Wandbekleidungsplatten im an der Bauwerkswand funktionsrecht
befestigten Verband sind die der Abdeckecke gegenüberliegenden, zugleich als Befestigungszonen dienenden Randbereiche Wn wesentlichen über ihre ganze
Länge mit waschbrettartigen Rillen ausgebildet Bei der Wandbefestigung der Platten werden jeweils nur an
bestimmten Stellen geeignete Befestigungsbolzen oder -klammern angebracht Die zwischen den Befestigungsstellen liegenden Rillen dienen außer der Hinterlüftung
auch der Positionierung der im horizontalen und senkrechten Verband jeweils anschließenden benachbarten Wandbekleidungsplatten.
Da die Befestigung der Wandbekleidungsplatten, die lediglich mit waschbrettartigen Rillen im Bereich der
Befestigungszonen ausgebildet sind, viel Aufmerksamkeit erfordert, um die Befestigungsbereiche an den im
funktionsgerechten Verband neben- und übereinander angeordneten Wandbekleidungsplatten in gewünschter
Weise zur Deckung zu bringen, sind diese Wandbekleidungsplatten dahingehend verbessert worden (DE-OS
23 02 094), daß die waschbrettartigen Rillen oder Vertiefungen als Siclwn und Punzungen mit einem in der
Ebene des Plattenmaterials liegenden geschlossenen Umfangsrand ausgebildet und in bestimmter Weise
derart angeordnet sind, daß jeweils bestimmte Sicken und Punzungen an einander überdeckenden Platten zur
Deckung gebracht werden können. Die einzelnen Sicken und Punzungen weisen einen geschlossenen
Umfangsrand auf und sind sowohl gegeneinander als auch gegen den oberen Plattenrand deutlich abgegrenzt, so daß sie einen etwa an der Außenseite der
Wandbekleidungsplatten durch Windwirkung hochgetriebenen Wasserfilm in eine entsprechende Anzahl von
Teilströmen zerteilen. Hierdurch können sich auch in der windgeschützten Zone, die an dieser Stelle durch die
Überlappung der sich nach oben hin anschließenden nächsten Wandbekieidungsplatte gebildet wird, keine
Wassersäulen bilden, so daß etwa bis in den Bereich der Sicken und Punzungen gelangtes Wasser wieder nach
unten hinabfließt.
Um bei extremen Wetterverhältnissen senkrecht oder seitlich zwischen die geschuppt angeordneten
Wandbekleidungsplatten eindringendes Wasser abzuleiten, ist parallel zu den am linken Seitenrand der Platte
angeordneten Sicken eine Wasser-Sammelrinne mit einem erhaben ausgeformten Wasserableitfuß vorgesehen, so daß in der Wasser-Sammelrinne etwa gesammeltes Wasser an der danebenliegenden uateren
Befestigungsstelle der Platte seitlich vorbei und anschließend auf die Oberseite einer darunter befindlichen, vorher befestigten Wandbekleidungsplatte abgeleitet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anordnung der Wandbekleidungsplatten an der Bauwerkswand unter gleichzeitiger Verbesserung der
Hinterlüftung und der Wasserableiteigenschaften durch eine geeignete Ausbildung der Platten weiter zu
vervollkommnen.
Diese Aufgabe findet ihre Lösung gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß der Befestigungsbereich an drei Randabschnitten des Befestigungsteiles der Platte im wesentlichen U-förmig
angeordnet ist, und daß eine von dem Befestigungsieil Ln
gleicher Ebene weggerichtete zungenförmige Verlängerung vorgesehen ist, die in den Biegeformteil hineinragt
und an ihren Begrenzungskanten von einem U-förmigen Verformungsbereich umgeben ist, der an seinen
außenliegenden Begrenzungskanten von einem flanschartig nach außen gerichteten Plattenrand begrenzt ist,
der mit allmählich abnehmendem Absteigen und ic
annähernd gleichförmiger Wölbung in den ebenen Befestigungsteil der Platte übergeht
Dadurch, daß die erfindungsgemäße Wandbekleidungsplatte zwei Abdeckecken aufweist, kann sie
sowohl von rechts als auch von links im funktionsgerechten Verband auf der Bauwerkswand verlegt
werden, was sich vorteilhaft beim Umsetzen von Verlegegerüsten und beim Einsatz von Montagekolonnen auswirken kann. Außerdem wird der Druck des
Biegeformteiles bei Befestigung auf der Bauwerkswand -to von zwei Abdeckecken auf die benachbarten überlappten Wandbekieidungsplatten wirksam und damit eine
waagerechte Biegelinie auf der Biegezone erreicht, wodurch die Platte gegenüber Seitenwind aus allen
Richtungen gleichermaßen steif ist. Durch die beiden nach oben gerichteten U-Schenkel und den seitlich
davon befindlichen Plattenrand des Biegeformteiles ergibt sich ferner eine gleichmäßige Andruckwirkung
der beiden Abdeckecken, wobei der flanschartige Plattenrand in der Ebene des Befestigungsteiles
unterhalb der elastischen Biegezone zwischen Befest.igungs- und Biegeformteil mit zunehmender Spannung
flach auf die benachbarten überlappten Wandbekieidungsplatten gedruckt wird.
Die Auflagefläche der Ränder des Biegeformteiles auf den benachbarten überlappten Wandbekieidungsplatten ist durch die flanschartige Ausbildung wesentlich
verbreitert, so daß keine Verletzungen durch Reibung auf der Oberfläche dieser Platten infolge Ausdehnung
und Zusammenziehung des Materials des Biegeformtei- w> les aufgrund von Temperaturdifferenzen bei Sonneneinstrahlung und Schatten, Tag und Nacht, Sommer und
Winter auftreten können, wie dies bei Materialschnittkanten der 7all sein kann.
Im funktionsgerecht auf der Bauwerkswand befestig- w<
ten Verband ist hinter der zungenförmigen Verliingerung und dem Verfoimungsbereich des Biegeformteiles
der Platte ein ExDansionsraum zwischen Platte und
Wand bzw, zwischen Platte und den überlappten
benachbarten Wandbekieidungsplatten vorhanden, der durch einen Schlitz stets gleichbleibender Breite und
Längenerstreckung zwischen dem im gegenseitigen Abstand angeordneten benachbarten Platten mit der
Umgebungsluft verbunden ist
Durch diese verbesserte Zuordnung des Belüftungsschlitzes zum Hinterlüftungs- oder Expansionsraumes
wird eine wirkungsvollere Hinterlüftung erreicht
Durch die Formgebung des Biegeformteiles der Wandbekleidungsplatte gemäß Anspruch 2 wird bei
funktionsgerechter Befestigung auf der Bauwerkswand im Verband durch die senkrechten Beziehungen der
Biegekanten und Ränder der Platten untereinander eine gleichmäßigere Selbstreinigung durch Niederschlagswasser erzielt
Sehr gleichmäßige Andruckeigenschaften ergeben sich dadurch, daß die U-Schenkel des Verformungsbereiches abgerundete Enden aufweisen. Hierdurch wird
die Biegelinie in der Biegezone so festgelegt daß keine unkontrollierbaren, dreieckförmigen Öffnungen oder
Aufwölbungen am seitlichen Plattr srand auftreten können.
Besonders günstige Wasserableiteigenschaften ergeben sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
dadurch, daß der gedachte Schnittpunkt der seitlichen Begrenzungskanten jedes der beiden abgerundeten
U-Schenkel des Verfonmungsbereiches im Ubergangsbereich zwischen dem Befestigungsteil und dem
Biegeformteil der Platte jeweils an einer Stelle liegt, über der sich bei Befestigung det1 Platten im
funktionsgerechten Verband jeweils der Schnittpunkt zwischen der neben dem unteren Plattenrand verlaufenden Begrenzungskante und einer der beiden außenliegenden seitlichen Begrenzungskanten des Verformungsbereiches einer darüber seitlich versetzt befestigten Wandbekleidungsplatte befindet so daß bei den im
funktionsgerechten Verband einander überlappenden Platten jeweils eine außen- und eine innenliegende
Begrenzungskante auf einer zum Plattenverband schräg verlaufenden gemeinsamen Geraden bzw. parallel dazu
liegen, die die entsprechende, entgegengesetzt geneigte Gere Je zwischen den nach oben versetzten Begrenzungskanten von benachbarten Platten in einem spitzen
Winkel schneidet, der gleich dem öffnungswinkel
zwischen den Begrenzungskanten jedes U-Schenkels des Verformungsbereiches ist
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung wird im folgenden anhand der
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 2 eine Seitenansicht der Platte von der rechten Seite in F i g. 1 her gesehen,
F i g. 3 eine Stirnansicht der Platte vom unteren Rand in F i g 1 her gesehen,
Fig.4 einen Schnitt gemäß Schnittlinie IV-IV in
Fig. 1,
Fig.5 mehrere Wandbekieidungsplatten, die im funktionsgerechten Verband auf einer Bauwerks wand
befestigt sind und
Fig.6 einen Schnitt durch die an der Wand befestigten Wandbekieidungsplatten gemäß Schnittlinie
VI-VI in Fig. 5.
Die in der Zeichnung gezeigte selbitspannende Wandbekleidungsplatte 1 besteht aus einem elastisch
biegsamen Material, wie Leichtmetall, Edelstahl, Kunststoff od. dgl. und ist so dusgebildet, daß sie im
wesentlichen unter randseitiger Überlappung benach-
barter Wandbekleidungsplatten la, Xb, lc, Xd, Xe, Xf
(Fig.5 und 6) an einer Bauwerkswand 2 od.dgl. befestigt werden kann.
Die Wandbekleidungsplatte 1 weist einen Befestigungsteil 10 mit im wesentlichen ebener Oberfläche auf,
an dessen oberem Rand und dessen beiden seitlichen Randabschnitten ein im wesentlichen U-förmig angeordneter
Befestigungsbereich 11 vorgesehen ist, der im wesentlichen die obere Hälfte der Platte einnimmt
und aus einer Anzahl von parallel nebeneinander angeordneten sickenartigen Vertiefungen 12 unterschiedlicher
Länge und aus mehreren Punzungen 13 an den Enden und Ecken der U-förmigen Anordnung
besteht. Der Befestigungsbereich 11 wird bei der Wandbefestigung der Platten im funktionsgerechten
Verband von den jeweils benachbarten Platten vollständig überdeckt.
Weiterhin weist die Platte 1 einen dem Befestigungsteil 10 gegenüberliegenden Biegelormteii M auf, der
beiderseits der senkrechten bzw. in Plattenlängsrichtung verlaufenden Symmetrieachse 14 zu dem seitlichen
und unteren Rand derart zurückgeformt ist, daß die Wandbekleidungsplatte bei Befestigung im funktionsgerechten
Verband unter Spannung auf der Bauwerkswand bzw. auf den überlappten Wandbekleidungsplatten
aufliegt.
In den Biegeformteil 20 ragt von dem Befestigungsteil
10 eine in gleicher Ebene anschließende zungenförmige Verlängerung 21 hinein, die an ihren im wesentlichen
trapezförmig angeordneten unteren und seitlichen Begrenzungskanten 22, 23 von einem Verformungsbereich
24 umgeben ist. der gegenüber der zungenförmigen
Verlängerung 21 nach hinten zurückgeformt ist und in einen flanschartig nach außen weisenden unteren und
seitlichen Plattenrand 25,26 übergeht Zwischen dem im
wesentlichen U-förmigen Verformungsbereich 24 und dem unteren und seitlichen Plattenrand 25, 26 verlaufen
eine waagerechte untere Begrenzungskante 27 und zwei äußere Begrenzungskanten 28, die zusammen mit den
innenliegenden Begrenzungskanten 23 die äußeren Begrenzungskanten der beiden nach oben gerichteten
U-Schenke! 29 des Verformungsbereiches 24 bilden. Die beiden seitlichen Abschnitte des Plattenrandes steigen.
wie F i \z. 2 der Zeichnung zeigt, an der geformten, noch
riitrni an der Bauwerkswand befestigten Wandbekleidungsplatte.
also im unbefestigten Zustand der Platte von uni:en gleichmäßig an und erreichen im Obergang
zum Befestigungsteil 10 mit abnehmendem Ansteigen die Ebene des Befestigungsteiles. Wird der Biegeformteil
20 bei der Wandbefestigung nach vorn gebogen, so wird der flanscharti^ nach außen weisende untere
Plattenrand 25 und in zunehmendem Maße die seitlichen Plattenränder 26 unterhalb einer elastischen
Biegezone 30 im Obergangsbereich zwischen Befestigungsteil 10 und Biegeformteil 20 mit zunehmender
Spannung flach auf die benachbarten überlappten Wandbekleidungsplatten gedruckt (F i g. 5 und 6).
Wie in Fig. 1 im einzelnen zu erkennen, nimmt der
Biegeformteil 20 im wesentlichen die untere Hälfte der Wandbekleidungsplatte ein und wird gegenüber dem
Befestigungsteil 10 durch die dazwischen befindliche elastische Biegezone 30 begrenzt Die von den beiden
parallelen unteren Begrenzungskanten 22, 27 des Verformungsbereiches 24 nach oben gerichteten seitlichen
Begrenzungskanten 23, 28 der U-Schenkel 29 des Verformungsbereiches 24 liegen auf den Schenkeln von
gegen den Befestigungsteil 10 gerichteten gleichschenkligen, spitzwinkligen Dreiecken, deren Winkelhalbierende
31 im wesentlichen parallel zu der Symmetrieachse 14 und zu den Längsseitenkanten 32, 33 der Platte 1
verlaufen.
Die U-Schenkel 29 des Verformungsbereiches 24 weisen an ihren oberen Enden eine Abrundung 34 auf, und der gedachte Schnittpunkt 35 der gegeneinander gerichteten Begrenzungskanten 23, 28 liegt im Übergangsbereich zwischen dem Befestigungsteil 10 und dem Biegeformteil 20 der Platte, der die Biegezone 30
Die U-Schenkel 29 des Verformungsbereiches 24 weisen an ihren oberen Enden eine Abrundung 34 auf, und der gedachte Schnittpunkt 35 der gegeneinander gerichteten Begrenzungskanten 23, 28 liegt im Übergangsbereich zwischen dem Befestigungsteil 10 und dem Biegeformteil 20 der Platte, der die Biegezone 30
ίο darstellt, jeweils an einer Stelle, über der sich der
Schnittpunkt 36 zwischen der unteren und der zugehörigen seitlichen Begrenzungskante 27, 28 des
Verformungsbereiches 24 einer im funktionsgerechten Verband darüber befestigten Wandbekleidungsplatte
i") befindet, wie in Fig. 5 im einzelnen zu erkennen ist
Hierdurch wird erreicht, daß bei den im funktionsgerechten Verband einander überlappenden Platten
jeweils eine außen- und eine innenliegende Begrenzungskanie 23, 2S auf einer zum riaiienveiuaiiu Miiiäg
verlaufenden gemeinsamen Geraden 37a, 376 bzw. parallel dazu liegen, die die entsprechende, entgegengesetzt
geneigte Gerade 376 bzw. 37a zwischen den nach oben versetzten Begrenzungskanten 23, 28 von
benachbarten Piatten an den sich überdeckenden Schnittpunkten 35, 36 in einem spitzen Winkel 38
schneidet, der gleich dem öffnungswinkel 39 zwischen
den Begrenzungskanten 23,28 jedes U-Schenkeis 29 des
Verformun&.soereiches 24 ist (F i g. 1).
Durch die vorstehend beschriebene Ausbildung des Biegeformteiles 20 ergibt sich bei der Befestigung der
Wandbekleidungsplatte.o im funktioiisgerechten Verband
an der Bauwerkswand em wechselseitiger Übergang der im Verformungsbereich 24 vorhandenen
Schrägflächen von übereinander benachbarten Wandbekleidungsplatten. Die wechselseitige Schrägsteliung
der Flächen mit ihren als Kehlen ausgebildeten Begrenzungskanten 28 führt zu einer gelenkten
Selbstreinigungswirkung der Platten durch das an ihnen herablaufende Niederschlagswasser, wobei auch die
ungleichmäßige Ablagerung von Emissionsteilchen verhindert wird.
Die Abrundung 34 hat im übrigen die Funktion eines Stabilisierungswulstes, der bei Befestigung der Platten
an der Bauwerkswand jeweils die Lage der elastischen Biegezone 30 zwischen dem Befestigungsteil 10 und
dem Biegeformteil 20 derart festlegt, daß der flanschartige Plattenrand 26 beiderseits des Verformungsbereiches
24 bis zu dem Befestigungsteil 10 flach, ohne seitliche unkontrollierbare dreieckförmige öffnungen
5C oder Aufwölbungen auf den jeweils seitlich benachbarten überlappten Wandbekleidungsplatten aufliegt
Bei Befestigung der Wandbekleidungsplatten im funktionsgerechten Verband an einer Bauwerkswand
bilden die zungenförmige Verlängerung 21 und dei
5c Verformungsbereich 24 des Biegeformteiles 20 dei
Platte einen Expansionsraum 40 (Fig.6) zwischen Platte und Wand bzw. zwischen Platte und der
benachbarten überlappten Wandbekleidungsplatten der der Ausdehnung und Entspannung des Luftpolster!
w ι zwischen Platte und Wand dient
Außerdem ist unterhalb des unteren Platter randes 25
zwischen den seitlich benachbarten überlappten Wand bekleidungsplatten ein in seinen Abmessungen genai
festgelegter Hinterlüftungsschlitz 41 vorhanden, desser
6; Breite durch den gegenseitigen Abstand der seitlich
benachbarten Wandbekieidungspiatten und dessei Höhe durch die Materialdicke dieser Platten bestimm
wird, so daß ein Austausch der Luft des Expansionsrau
mes K) mit der Außenluft bei thermischer Beanspruchung in ausreichendem Maße erreicht wird (F i g. 5 und
6).
Der oberhalb des Hinterlüftungsschlitzes befindliche Expansionsraum 40 dient gleichzeitig als Treibwasserstaukammei,
die durch ihre sich nach oben verbreiternde For"» der bekannten Kapillarwirkung entgegenwirkt
und in dsr durch den Hinterlüftungsschlitz durch den
Wind nach oben getriebenes Niederschlagswasser in beträchtlicher Menge so hoch und so lange gestaut
werden kann, bis der Gegendruck der Wassersäule in der Siaukammer dem Winddruck gleicht oder größer
wird, so daß kein weiteres Wasser mehr eindringen und beim Nachlassen der Windwirkung durch den Hwiterlüftungsschlit/
wieder nach unten abfließen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 634/453
Claims (1)
- Patentansprüche;1. Selbstspannende Wandbekieidungsplatte aus elastisch biegsamem Material, die im wesentlichen unter schuppenartiger randseitiger Überlappung benachbarter Wandbekleidungsplauen an einer Bauwerkswand befestigbar ist und die einen im wesentlichen ebenen Befestigungsteil mit einem randseitigen Befestigungsbereich und einen dem Befestigungsteil gegenüberliegenden Biegeformteil aufweist, der zu den Rändern der Platte hin derart zurückgeformt ist, daß die Wandbekleidungsplatte unter Spannung auf der Bauwerkswand bzw. auf daran befestigten überlappten Wandbekleidungsplatten aufliegt, dadurch gekennzeichnet, is daß der Befestigungsbereich (11) an drei Randabschnitten des Befestigungsteiles (10) der Platte (1) im wesentlichen U-förmig angeordnet ist, und daß eine von dem Befestigungsteil (10) in gleicher Ebene weggerichtete zungenförmige Verlängerung (2.1) M vorgesehen ist, die in den Biegeformteil (20) hineinragt und an ihren Begrenzungskanten (22,23) von einem U-förmigen Verformungsbereich (24) umgeben ist, der an seinen außenliegenden Begrenzungskanten (27, 28) von einem flanschartig nach außen gerichteten Plattenrand (25, 26) begrenzt ist, der mit allmählich abnehmendem Ansteigen und annähernd gleichförmiger Wölbung in den ebenen Befestigungsteil (10) der Platte (1) übergeht.Z Wandbekieidungsplatte nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Begrenzungskanten (23) der U-Schenkel (29) des Verformungsbereiches (24) gegenüber der zungenförmigen Verlängerung (21) einerseits und die außenliegenden Begrenzungskanten (28) gegenüber dem Plattenrand is(26) andererseits auf den Schenk.'Ίι von gegen den Befestigungsteil (10) gerichteten gleichschenkligen, spitzwinkligen Dreiecken liegen, deren Winkelhalbierende (31) im wesentlichen parallel zu der Symmetrieachse (14) der Platte (1) verlaufen. -to3. Wandbekieidungsplatte nach Anspruch 1 od. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel (29) des Verformungsbereiches (24) an ihren Enden eine Abrundung (34) aufweisen.4. Wandbekleidungsplatte nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gedachte Schnittpunkt (35) der seitlichen Begrenzungskanten (23,28) jedes der beiden abgerundeten U-Schenkel (29) des Verformungsbereiches (24) im Übergangsbereich zwischen dem Befestigungsteil so (10) und dem Biegeformteil (20) der Platte (1) jeweils an einer Stelle liegt, über der sich bei Befestigung der Platten im funktionsgerechten Verband jeweils der Schnittpunkt (36) zwischen der neben dem unteren Plattenrand (25) verlaufenden Begrenzungskante(27) und einer der beiden außenliegenden seitlichen Begrenzungskanten (28) des Verformungsbereiches (24) einer darüber seitlich versetzt befestigten Wandbekieidungsplatte befindet, so daß bei den im funktionsgerechten Verband einander überlappen- m> den Platten jeweils eine außen- und eine innenliegende Begfenzüngskante (23, 28) auf einer zum Plattenverband schräg verlaufenden gemeinsamen Geraden (37a, 37 b) bzw. parallel dazu liegen, die die entsprechende, entgegengesetzt geneigte Gerade hi (37ί> bzw. 37a) zwischen den nach oben versetzten Begrenzungskanten (23, 28) von benachbarten Platten in einem spitzen Winkel (38) schneidet, der gleich dem öffnungswinkel (39) zwischen den Begrenzungskanten (23,28) jedes U-Schenke|s (29) des Verformungsbereiches (24) ist (F i g. 1 und 5),
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