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DE1759782A1 - Lochdecke - Google Patents

Lochdecke

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Publication number
DE1759782A1
DE1759782A1 DE19681759782 DE1759782A DE1759782A1 DE 1759782 A1 DE1759782 A1 DE 1759782A1 DE 19681759782 DE19681759782 DE 19681759782 DE 1759782 A DE1759782 A DE 1759782A DE 1759782 A1 DE1759782 A1 DE 1759782A1
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DE
Germany
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perforated
ceiling
chamber wall
chamber
supporting
Prior art date
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Application number
DE19681759782
Other languages
English (en)
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DE1759782B2 (de
Inventor
Charles Dipl-Ing Caille
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
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Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Publication of DE1759782A1 publication Critical patent/DE1759782A1/de
Publication of DE1759782B2 publication Critical patent/DE1759782B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
    • F24F7/10Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit with air supply, or exhaust, through perforated wall, floor or ceiling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/068Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser formed as perforated walls, ceilings or floors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Beschreibung zum Patentgesuch
der Gebrüder Sulzer, Aktiengesellschaft, Winterthur / Schweiz
betreffend: "Lochdecke"
Die Erfindung betrifft eine Lochdecke, die so in einem Raum aufgehängt ist, daß zwischen ihr und der Tragdecke ein Zwischenraum frei bleibt. Die Anwendung derartiger Lochdecken, auch Rieseldecken genannt, ist üblich zur zugfreien Lufteinführung in Räume, in denen sich Personen aufhalten. Durch eine solche Lochdecke wird die Luft in den Raum in einer Vielzahl von feinen Strahlen eingeführt, die sich in der Raumluft auflösen, bevor sie in Aufenthaltszonen gelangen, so daß die Insassen keine Luftbewegung verspüren und trotzdem von frischer Luft umspült sind.
Bei bekannten Lachdecken wird die Decke üblicherweise aus einzelnen perforierten, z.B. aus Blech bestehenden Platten zusammengesetzt. Die Abmessungen dar einzelnen Platten liegen meistens in der Größenordnung van ca. 30 χ 30 cm bis etwa 200 χ 50 cm.
ORIGINAL INSPECTED
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Ί759782
Um den gewünschten und vorausberechneten Lüftungseffekt zu erreichen, d.h. um eine gute Durchmischung der eingeblasenen Luft mit der Raumluft zu erzielen, muß eine bestimmte Ausblasgeschu/indigkeit in relativ engen Grenzen eingehalten werden. Die Raunhöhe in m bildet einen Richtwert für die Ausblasgeschwindigkeit in m/s und letztere sollte nicht mehr als etwa 10 % davon abtueichen.
Dies erfordert einen hohen Dichtheitsgrad der Lochdecke und des Deckenhohlraumes. Es treten oft Undichtheiten an in der Decke eingebauten Lampen und anderen Installationen auf und die zuverlässige Abdichtung des Deckenhohlraumes (Zivischenraum zwischen Lochdecke und Tragdecke) gegen die Einbaukästen der Fensterstores bietet erhebliche Schwierigkeiten. In der praktischen Bauausführung versuchte man bisher diese Abdichtprobleme dadurch zu lösen, daß in alle Fugen Dichtungsstreifen eingelegt wurden, was aber montagemäßig einen hohen Aufwand bedingt.
In der mehrzahl der Fälle sind Lochdecken in eine Anzahl von Deckenfeldern unterteilt. Die Abmessungen eines derartigen Deckenfeldes ergeben sich aus der Baukonstruktion des zu belüftenden Raumes. So werden die Deckenfelder üblicherweise derart bemessen, daß sie in ihrer Breite durch die Fensterteilung der Außenwand (z.B. 1,2 bis 1,8 m) und in ihrer Länge durch die Raumtiefe (beispielsweise 4 bis 7 m) bestimmt werden.
Bei den bisher gebräuchlichen Lochdecken bestehen die Deckenfelder aus einzelnen Luftaustrittsplatten,
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über denen ein von der Tragdecke und den Raumwänden begrenzter Hohlraum zur Luftzuführung liegt»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei derartigen Lochdecken auftretenden Dichtungsschwierigkeiten auf eine wesentlich einfachere Art zu lösen und gleichzeitig die Herstellung einer leicht und rasch montisrbaren Decke zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dem Zwischenraum Kammern verlegt sind, deren dem Raum zugekehrte Wand mit Eintrittsöffnungen für Zuluft versehen ist, welche der Kammer durch ein Zuluftsystem zugeführt wird, und daß mindestens die anderen Kammerwände aus einer luftdichten, flexiblen Membrane bestehen.
Eine derartige Lochdecke besteht demnach aus mindestens einer Einheit, deren Unterseite Lufteintrittfeöffnungen besitzt und deren Seiten- und Oberwandung aus einer flexiblen, luftdichten Membrane, vorteilhaft eine Kunststoff-Folie, besteht und somit gegen den von den Seitenwänden des Raumes und der Tragdecke gebildeten Zwischenraum luftdicht abgeschlossen ist.
Diese Einheiten, die im folgenden auch reit "Deckenfelder" bezeichnet sind, können vorgefertigt und an der Baustelle mit einem minimalen Arbeitsaufwand montiert werden.
So besteht eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung darin, daß die untere Kammerwand durch feste
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Lochplattenelemente gebildet ist, die mit den membranartigen Kammerwänden eine vorgefertigte Einheit bilden. Hierbei kann beispielsweise die untere Kammerwand aus einer Anzahl perforierter Platten bestehen, die mit schalldämpfenden (flatten belegt und an ihrer Oberseite durch eine luftdichte Folie abgeschlossen sind, uiobei jeweils benachbarte Platten durch Abdichtungsstreifen miteinander verbunden sind, in denen Austrittsöffnungen für Zuluft* angeordnet sind.
Eine andere AusfUhrungsform besteht darin, daß die Kammern bandartig ausgebildet sind, und daß die die untere Kammerwand bildenden, zur Lufteinführung gelochten Plattenelemente quer zur Bandrichtung luftdicht und gelenkig miteinander verbunden sind.
Eine u/eitere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kammerwand aus einem gewellten und gelochten Band aus einem selbsttragenden, lichtdurchlässigen material besteht.
Schließlich besteht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung darin, daß eine Kammer allseitig durch eine flexible Wand gebildet ist und daß die dem Raum zugekehrte Kammerwand und/oder diB der Tragdecke zugekehrte Kammerwand sich auf einem an der Raumdecke aufgehängten rasterartigen Element abstutzt.
Alle die vorstehend aufgeführten Ausführungsbeispiele der Erfindung zeichnen sich dadurch aus, daß die einzelnen, jeweils ein Deckenfeld bildenden Kammern für den Transport zur Montagestelle zu einem Paket aufgerollt oder gefaltet werden können. An der fflontagestelle selbst
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kann das bandartige Deckenfeld mittels einer steifen Unterlage passender Länge, z.B. mittels eines Brettes, oder auf einen Tragbalken aufgewickelt, als Ganzes hochgehoben und in an der Tragdecke aufgehängte Schienen eingehängt werden, wie es bisher für jede einzelne Platte durchgeführt werden mußte.
Dadurch, daß die Deckenfelder Druckkammern bilden, sobald sie an das Zuluftsystem angeschlossen sind, werden an der Hflontagestelle noch vorzunehmende Abdichtungen, z.B. Abdichtungen gegen nicht mit dem Deckenfeld zusammenhängende Blindplatten, vermieden.
Weitere lYlerkmale der Erfindung ergeben sich anhand von in den Zeichnungen dargestellten und im fclgenden erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen»
Fig. 1 und 2 in einem Aufriß und in einem Grundriß eines Gebäudeteiles eine ein Deckenfeld bildende Kammer, deren untere Wand von mehreren luftdicht und gelenkig miteinander verbundenen perforierten Platten und deren Oberseite von einer luftdichten Membrane gebildet ist,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten aus Fig. 1 und 2 in Schnittdarstellung längs der Schnittlinie III-III in Fig. 2 und längs der Schnittlinie IM-IM in Fig. 3,
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Fig* 5 eine abgewandelte Ausführungsform zu dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten Beispiel,
Fig. 6 ein aufgerolltes Deckenfeldpaket, wobei
das Deckenfeld beispielsweise entsprechend den beiden vorstehend genannten Ausführungenausgebildet sein kann,
Fig. 7 und 8 in einem Aufriß und einem Seitenriß
einen Teil eines Deckenfeldes, dessen Unterseite aus einem gewellten Band mit Lufteintrittsöffnungen besteht,
Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel in einem Seitenriß, bei dem die einzelnen Deckenfelder aus allseitig durch eine flexible Wand begrenzten Kammern gebildet sind, und
Fig. 10 bis 12 Einzelheiten einer abgewandelten Ausführungsform der Fig. 9, wobei Fig. 10 eine GrundriQdarstellung ist« während Fig· 11 eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie XI-XI in Fig. 10 und Fig. 12 eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie XII-XII in Fig. 11 ist.
In einem Gebäudeteil (Fig. 1 und 2) grenzen beidseitig an einen lYlittelgang 1 Räume 2 und 3. Mit 4 sind aus perforierten Platten 5 bestehende Felder einer untergehängten Lochdecke bezeichnet. Jedes Deckenfeld bildet mittels einer Membrane 6, die mit den Kanten jedes Feldes luftdicht, beispielsweise durch Verkleben, verbunden ist, eine Druck-
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kammer 7.
In aufgerolltem Zustand oder bei abgestellter Luftzufuhr liegt die Membrane eingesunken auf dem Feld. Bei beginnender Luftzufuhr durch einen mit jeder Kammer verbundenen Verbindungsstutzen 8 an einen Luftkanal 9 hebt sich die Membrane 6 von dem Feld 4 ab, luölbt sich auf und bildet einen luftdichten Raum, der als Druckkammer ukirkt, in der sich die Luft über das ganze Feld gleichmäßig verteilt und mit gleicher Geschwindigkeit zu allen vorgesehenen Eintrittsöffnungen ausströmt. Um die Zuluft auch thermisch von dem von den Seitenuiänden des Raumes und von der Tragdecke gebildeten Hohlraum zu isolieren, uias regeltechnisch sehr ertuünscht ist, kann der Druckraum mit Biner ebenfalls geschmeidigen Isolierschicht, z.B. aus weichem Kunststoffschaum, bedeckt werden (vergl. Bezugsziffer 15 in den Fig. 3 und 4). Dieses hat zudem beim Aufrollen oder Falten eines Deckenfeldes für den Transport den großen Vorteil, daß die Isolation eine elastische Schicht zwischen den einzelnen Plattenlagen bildet und diese vor gegenseitiger harter Berührung schützt. Während des Betriebes wirkt eine solche Isolationsschicht gleichzeitig schalldämpfend.
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach der Linie IH-III der Fig. 2 und der Linie IV-IV der Fig. 3. Diese Darstellungen zeigen die Platten 5 mit ihren an den Längsseiten aufgebogenen Kanten 10, den Querkanten 11 und den Öffnungen 12. Die Längskanten sind auf ihrer ganzen Länge (= Breite des Deckenfeldes) durch aus einem elastischen Material, z.B. Kunststoff, bestehende Ab-
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dichtungsstreifen 13 luftdicht und gelenkig miteinander verbunden. Beispielsweise sind die Abdichtungsstreifen .an den Längskanten 10 aufgeklebt. Die den luftdichten Druckraum nach oben abschließende Membrane 6 ist längs der oberen Randzone 14 der Querkanten 11 mit diesen beispielsweise durch Werkleben verbunden und tuölbt sich unter dem Ein- ^ fluQ des Überdruckes der eingeblaeenen Zuluft auf. Auf ihrer Oberseite trägt die Membrane eine Isolierschicht
In Fig. 5 ist eine Einzelheit einer abgewandelten Ausführungsform zu dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei tragen die den Platten 5 in den Fig. 1 bis 4 entsprechenden Platten eine dicht gesetzte akustische Lochung und sind in bekannter UJeise mit Schalldämpfungsmatten 17 belegt und nach oben mit einer luftdichten Membrane 18 verschlossen. Luftausblasöffnungen (z.B. Löcher oder Schlitze) 19 sind in den die Platten - analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel - luftdicht und gelenkig verbindenden Ab-ψ dichtungsstreifen angebracht, die zu diesem Zweck durch Auseinanderrücken der Platten 16 verbreitert sind.
In Fig. 6 ist ein Teil eines Deckenfeldes in aufgerolltem Zustand schematisch gezeigt, so wie ein Deckenfeld von der Fabrikationsstätte an die Baustelle transportiert wird. Ein Deckenfeld, das beispielsweise entsprechend dem ersten beschriebenen Beispiel ausgeführt sein kann, ist um einen Wickelkern 25, z.B. ein Rohrstück oder eine Holzuialze, aufgewickelt. Das Paket zeigt Platten 5, die durch elastische Abdichtungsstreifen 13 luftdicht miteinander verbunden sind (in der Zeichnung verkürzt gegenüber Fig. 3 dargestellt), die Membrane 6 und die Isolierschicht 15.
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Beispielsweise kann der Wickelkern einen Durchmesser von 20 cm haben und die Platten können 10 cm breit, 3 cm hoch und 1 bis 2 m lang sein.
In der gleichen Weise kann auch eine der Fig. 5 entsprechende Ausführungsform eines vorgefertigten Deckenfeldes aufgerollt und an die Baustelle gebracht u/erdeno
Fig. 7 und 8 zeigen Einzelheiten einer besonders einfachen Ausführungsform im Aufriß und im Seitenriß. Hierbei besteht die untere Kammerwand des Deckenfeldes aus einem gewellten Band 24, vorzugsweise aus Kunststoff, das in der schmalen Querrichtung steif, in der Längsrichtung jedoch biegsam ausgebildet ist. Das gewellte Band trägt die der Luftausblasung dienenden Öffnungen 21, die entweder nur auf den Wellenbergen oder nur in den Wellentälern oder auch in beiden angeordnet sein können. Wiederum luird die obere Kammerwand durch eine mit der Unterseite des Wellenbandes am Rande verbundene Membrane 22 gebildet, die von einer Isolierschicht 23 bedeckt ist. Sollen an der Tragdecke aufgehängte Leuchtkörper oberhalb der Deckenfelder angeordnet werden, so kann dies auf einfache Art dadurch geschehen, daß man für das Wellenband und für die membrane ein durchsichtiges lYlaterial benutzt und die Isolierschicht uiegläßt.
Fig. 9 zeigt eine integrale Decke für Luftzuführung, Beleuchtung und Schaldämpfung in einer Ausführung, wie sie durch die Anwendung der Erfindung möglich und vorteilhaft ist.
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An einer aus Beton bestehenden Tragdecke 26, die mit einer Isolierschicht 27 aus weißem Kunststoffschaum bedeckt ist, sind in gleichmäßigen Abständen Leuchtröhren 28 befestigt und ferner ein Tragrost 29 aus Profilschienen aufgehängt. Dieser Tragrost trägt Lichtrasterplatten 30, die in gleicher Weise wie einzelne Lochplatten eingelegt sind« Die Druckkammern 31 sind als Luftsäcke aus durchsichtiger oder wenigstens aus einer lichtdurchlässigen Folie hergestellt· Ihre auf dem Lichtraster aufliegende Unterseite ist für die Lufteinblasung passend gelocht mit den gleichen Lochgrößen, Lochzahlen und Lochverteilungen, wie bei einem Deckenfeld, dessen untere Kammerwand aus einem steifen Material besteht· Damit der geregelte Luftaustritt nicht gestört wird, ist darauf zu achten, daß die Lochteilung von der Rasterteilung verschieden ist.
Um zu verhindern, daß sich bei der Zufuhr von Luft aus den Zuluftsystem die Luftsäcke 31 so stark aufwölben, daß sie die Leuchtröhren berühren, ist oberhalb der Luftsäcke ein weitmaschiges Drahtgitter 32 angeordnet.
Bai abgestellter Luftzufuhr und schlaffen Luftsäcken können die Leuchtröhren in einfacher Weise ausgewechselt werden. Dazu entfernt man die nötige Anzahl Rasterplatten 30, schiebt den darüberliegenden Luftsack
31 zur Seite und kann nun durch das weitmaschige Gitter
32 bequem die Leuchtröhren 2Θ erreichen, herausnehmen und durch neue ersetzen. Dann wird dar Lufteack wieder zurachtgazogan und die Rasterplatten 30 werden in die Tragschiene» 29 eingeschoben.
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Anstelle eines weitmaschigen Gitters 32, tuie es Fig< > zeigt, kann bei sonst gleicher Deckenausbildung der Luftsack 31 an seiner der Tragdecke und damit den Leuchtröhren zugekehrten Seite mit Uersteifungsstäben 33 versehen sein, wie dies Fig. 10 bis 12 zeigen. Diese in Abständen voneinander angeordneten Versteifungsstäbe, deren Länge zweckmäßig gleich der Deckenfeldbreite ist, verhindern ein halbkreisförmiges Aufblähen des Luftsackes nach oben. Der Abstand der Stäbe richtet sich hierbei nach der zwischen ihnen zulässigen Aufblähhöhe .
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Claims (9)

  1. Patentansprüche
    1J Lochdecke, die so in einem Raum aufgehängt ist, daß zujischen ihr und der Tragdecke ein Zwischenraum frei bleibt, dadurch gekennzeichnet:, daß in dem Zwischenraum Kammern (7) verlegt sind, deren dem Raum zugekehrte untere Wand mit Eintrittsöffnungen (12,19,21) für Zuluft versehen ist, welche der Kammer durch ein Zuluftsystem (9) zugeführt wird, und daß die anderen Kammerwände aus einer luftdichten, flexiblen membrane (6,22,31) bestehen.
  2. 2. Lochdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kammerwand durch feste Lochplattenelemente
    (5) gebildet ist, die mit den membranartigen Kammerwänden
    (6) eine vorgefertigte Einheit bilden.
  3. 3. Lochdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kammerwand aus einer Anzahl perforierter Platten (16) besteht,die mit schalldämpfenden Matten (17) belegt und an ihrer Oberseite durch eine luftdichte Folie (18) abgeschlossen sind, daß jeweils benachbarte Platten durch Abdichtungsstreifen (29) miteinander verbunden sind, und daß in diesen Streifen Eintrittsöffnungen (19) für Zuluft angeordnet sind.
  4. 4. Lochdecke nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (17) bandartig ausgebildet sind, und daß die die untere Kammerwand bildenden gelochten Plattenelsmente (5) quer zur Bandrichtung luftdicht und gelenkig miteinander verbunden sind, derart, daß eine Kammer für den Transport zur Montagestelle zu einem Paket aufgerollt oder gefaltet werden kann.
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  5. 5. Lochdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kammerwand aus einem gewellten und gelochten Band (24) aus einem selbsttragenden, lichtdurchlässigen material besteht.
  6. 6. Lochdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Kammer (7) allseitig durch eine flexible lUand (31) ^ gebildet ist und daß die dem Raum zugekehrte Kammerwand und/oder die der Tragdecke (26) zugekehrte Kammerwand sich auf einem an der Raumdecke aufgehängten rasterartigen Element abstützt.
  7. 7. Lochdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Tragdecke (26) zugekehrte Kammerwand (31) mit Versteifungsstäben (33) versehen ist.
  8. 8. Lochdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die der Tragdecke zugekehrten Kammerwand (6,22)
    eine flexible UJärmeisolierschicht (15) aufgebracht ist. A
  9. 9. Lochdecke nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeisolierschicht (15) aus einem schalldämpfenden Material besteht.
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    Leerseite
DE19681759782 1968-05-16 1968-06-07 Zuluftkammer zum einbau in eine lochdecke Granted DE1759782B2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH727868A CH491332A (de) 1968-05-16 1968-05-16 Lochdecke

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DE1759782A1 true DE1759782A1 (de) 1972-02-17
DE1759782B2 DE1759782B2 (de) 1972-12-07

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CH (1) CH491332A (de)
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FR (1) FR2008631B1 (de)
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