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DE4124061C2 - Fördervorrichtung mit zwei hochkant gestellten Flachbandförderern - Google Patents

Fördervorrichtung mit zwei hochkant gestellten Flachbandförderern

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DE4124061C2
DE4124061C2 DE4124061A DE4124061A DE4124061C2 DE 4124061 C2 DE4124061 C2 DE 4124061C2 DE 4124061 A DE4124061 A DE 4124061A DE 4124061 A DE4124061 A DE 4124061A DE 4124061 C2 DE4124061 C2 DE 4124061C2
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Germany
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conveyor
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Niboru Sekitani
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Murata Machinery Ltd
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/18Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for supplying bobbins, cores, receptacles, or completed packages to, or transporting from, paying-out or take-up stations ; Arrangements to prevent unwinding of roving from roving bobbins
    • D01H9/187Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for supplying bobbins, cores, receptacles, or completed packages to, or transporting from, paying-out or take-up stations ; Arrangements to prevent unwinding of roving from roving bobbins on individual supports, e.g. pallets

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Description

Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung zum Transport von Spulentellern, insbesondere zum Verbinden eines Spulauto­ matens mit einer weiteren Transportanlage, umfassend einen ersten endlos umlaufenden Flachbandförderer, der bezüglich seiner Breite mittels erster Führungselemente aufrecht ste­ hend ausgerichtet sowie um mehrere Umlenkpunkte geführt ist und auf dessen Kantenbereich die Spulenteller zum Transport aufgesetzt sind.
Aus der EP 0 346 910 A1 geht eine Fördervorrichtung der ein­ gangs genannten Art hervor. Diese bekannte Fördervorrichtung ist in Fig. 3 bis 5 ge­ zeigt, wobei innerhalb eines umgelenkten Transportweges 31 ein Förderband 32 in aufrechter Stellung relativ zur Quer­ richtung des Transportweges verläuft. Das Förderband 32 läuft hierbei über Führungsrollen 33, von denen eine zum Antrieb des Bandes 32 durch einen Motor oder ähnliches angetrieben ist. Ein das Förder­ band 32 enthaltender Bandförderer 40 ist zwischen einem Spul­ automaten 34 und einem Transportweg 35 angeordnet. Eine aus dem Spulautomaten 34 ausgeworfene leere Spule bzw. Hülse 36 wird auf einem Spulenteller 37 aufgesetzt und wird mittels eines För­ derbandes 38 zu den aufrecht stehend angeordneten Förderband 32 transportiert. Die leere Hülse 36 wird auf einer Kante 41 des Bandes 32 aufrecht im Bandförderer 40 angeordnet und wird entlang einem Führungsschlitz 42 transportiert, der diese auch führt. Der Führungsschlitz 42 ist gebogen bzw. um­ gelenkt angeordnet, um mit dem Führungsschlitz 42 eines Band­ förderers 43 im Transportweg 35 verbunden zu sein, der der Spuleneintrag- bzw. Austragseite des Bandförderers 40 gegen­ überliegend angeordnet ist. Die leere Hülse 36 wird dadurch auf den Bandförderer 43 übertragen und von diesem weiter­ transportiert. Ein Spulenteller 37, der eine Spinnspule 45 trägt und auf einem Förderband 44 im Transportweg 35 angeord­ net ist, wird auf den Kantenbereich des Förderbandes 32 des Bandförderers 40 übertragen und zum Spulautomaten 34 trans­ portiert. Der Spulenteller 37 mit der Spinnspule 45 wird auf einen Bandförderer 46 des Spulautomatens 34 übertragen und zu einer der Spulstellen des Spulautomaten 34 befördert.
Das Band 32 wird von Führungsplatten 47 und 48 an beiden Sei­ ten geführt, an denen jeweils eine Seite von Bodenplatten 50 befestigt ist, die in einer niedrigeren Position als die Kante 41 des Bandes 32 angebracht sind.
Wie Fig. 5 am besten zeigt, ist bei dieser bekannten För­ dervorrichtung die Breite der auf­ recht angeordneten Kante 41 des Bandes 32 gering. Hierdurch besteht die Gefahr, daß der Spulenteller 37 beim Transport nicht nur von der Kante 41 getragen wird, sondern indem auch ein Teil der Unterseite 51 des Spulentellers 37 von der Bodenplatte 50 ge­ tragen wird, so daß der Spulenteller 37 in geneigter Stellung transportiert wird. Dadurch wird der mit einer Spinnspule be­ lastete Spulenteller 37 an einem Berührungspunkt 52 zwischen der Unterseite 51 des Spulentellers 37 und der Bodenplatte 50 in Umdrehung versetzt. Des weiteren wird nicht nur aufgrund der Reibung, die am Berührungspunkt 52 entsteht, sondern auch durch die Bewegung des Spulentellers 37 dieser oftmals am Be­ rührungspunkt 52 in Gleitbewegung versetzt. Wie vorstehend erläutert, kann die bekannte Fördervorrichtung den Nachteil aufweisen, daß die Bewegungsgeschwindig­ keit der Spule geringer als die des Bandes 32 wird. Des weiteren besteht die Gefahr, daß der Transportwiderstand der Spule zu­ nimmt, was den für den Transport notwendigen Energieaufwand erhöht. Diese Nachteile fallen insbesondere dann ins Gewicht, wenn die aufgespulte Fadenmenge erhöht wird, wobei in jünge­ rer Zeit aufgrund der zunehmenden Spulengröße solche Nach­ teile mehr und mehr zu ernsthaften Problemen führen.
Zur Vermeidung des vorstehend beschriebenen Kippens des Spu­ lentellers sind deshalb bei der Fördervorrichtung gemäß der EP 0 346 910 A1 zwei im Querschnitt kreisförmige Riemen vor­ gesehen, die an der Oberseite des Spulentellers anliegen und diesen gegen das aufrechtstehende Förderband drücken. Hier­ durch wird aber der Reibungswiderstand erheblich erhöht, so daß insbesondere bei dem Transport von besonders schweren Spulen, wie Auflaufspulen, eine sehr hohe Antriebsleistung notwendig ist. Dies um so mehr, wenn berücksichtigt wird, daß das Förderband mehrfach umgelenkt wird.
Aus der DE 40 26 832 A1 geht eine Fördervorrichtung hervor, bei der zwei im Querschnitt kreisförmige Förderriemen Verwen­ dung finden, wobei die beiden Förderriemen in Führungsmulden eines Tragbleches eingesetzt sind und dieses Tragblech über­ ragen. Auf den beiden Förderriemen ist ein Spulenteller auf­ gesetzt. Die bei dieser bekannten Vorrichtung verwendeten Förderriemen besitzen den Nachteil, daß sie schon nach kurzer Betriebszeit eine bleibende Dehnung aufweisen, da es aus technologischen Gründen heute noch sehr schwierig ist, kreis­ förmige Förderriemen mit einem nicht dehnbaren Kern zu verse­ hen. Diese Dehnung muß dann während des Betriebes durch eine Spanneinrichtung für diese Förderriemen ausgeglichen werden. Dies ist bei einem Förderweg, der, wie in dem Fall der DE 40 26 832 A1, im wesentlichen geradlinig verläuft, mit nur einem verhältnismäßig geringen Aufwand möglich. Ist dagegen ein anderer Verlauf des Förderweges von Nöten, so ist ein derar­ tiger Ausgleich über eine Spanneinrichtung nur mit einem in keinem Vergleich zu dem Ergebnis stehenden technischen Auf­ wand möglich. Darüber hinaus erspart eine Spanneinrichtung nicht eine ständige Kontrolle der Förderriemen durch eine Bedienungsperson.
Aus der DE 38 43 553 A1 geht eine Fördervorrichtung zum Transport von Spinnspulen von einem Zuführförderband zu einem Austragsförderband hervor, bei der zwei Flachbandförderer parallel zueinander entlang eines geradlinigen Förderweges angeordnet sind. Die Spulenteller werden hierbei von den Flachseiten der Flachbandförderer getragen.
Aus der DE 35 44 560 A1 geht schließlich noch eine Fördervor­ richtung hervor, bei der ein im Querschnitt runder Förderrie­ men in einem Kreis um mehrere Umlenkpunkte geführt ist. Die­ ser Förderriemen weist die gleichen Nachteile auf, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit der DE 40 26 832 A1 geschil­ dert worden sind. Darüber hinaus hat bei dieser bekannten Fördervorrichtung der verwendete Förderriemen ein verhältnis­ mäßig großes Spiel, er wird also nicht ausreichend sicher ge­ führt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fördervorrichtung der ein­ gangs genannten Art aufzuzeigen, die bei einem einfachen Auf­ bau sowie einem weitestgehend schlupffreien Transport ein Fördern der Spulenteller in stabiler Stellung, d. h., ohne daß ein Spulenteller während des Transportes geneigt wird, ermög­ licht.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus dem Patentanspruch 1. Unteransprüche zeigen bevorzugte Ausgestaltungen der Erfin­ dung.
Die beiden Flachbandförderer werden von Führungsrollen geführt und in aufrechter Stellung und in paralleler Beziehung zueinander in bestimmtem Abstand voneinander durch seitliche Führungsplat­ ten gehalten. Die Flachbandförderer werden durch einen Motor über eine der Führungsrollen angetrieben. Ein mit einer leeren Hülse beladener Spulenteller, der über einen Transportweg aus einer Spulstelle ausgetragen wird, wird auf die Kanten der beiden Flach­ bandförderer der Fördervorrichtung aufgestellt und von diesen transportiert, worauf der Spulenteller zu einem weiteren Transportweg übertragen wird. Ein mit einer vollen Spinnspule beladener Spulenteller wird auf den Förderer übertragen und anschließend einem Bearbeitungsschritt unterzogen, bei dem der Faden bearbeitet wird. Anschließend wird die Spinnspule auf einen Transportweg übertragen, um die Spinnspule einem zu den Spulstellen führenden Förderer zuzuführen.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 jeweils Ausführungsformen der vorliegenden Erfin­ dung;
Fig. 1a eine schematische Darstellung zur Erläuterung der gesamten Anordnung zum Transportieren von Spinnspulen und leeren Hülsen;
Fig. 1b eine schematische Darstellung zur Erläuterung der gesamten Anordnung zum Transportieren von zylindrischen oder konischen Kreuzspulen und Papp- oder Holzhülsen;
Fig. 2a eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in Fig. 1a;
Fig. 2b eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B in Fig. 1b;
Fig. 3-5 zeigen eine herkömmliche Fördervorrichtung;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Transports durch einen Bandförderer und der Transportstel­ lung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der gesamten Anord­ nung der Fördervorrichtung; und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung derselben.
Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Förder­ vorrichtung wird anschließend unter Bezug auf Fig. 1a und Fig. 2a erläutert.
Eine zwischen einer Bearbeitungsstelle 1, wie z. B. einem Spulautomaten, und Transportbändern 2 angeordnete Fördervor­ richtung 3 enthält zwei durch Flachbandförderer gebildete Bänder 4 und 5. Die Bänder 4, 5 sind je­ weils bezüglich ihrer Querrichtung, wie bei einem herkömmli­ chen Förderer, aufrecht angeordnet und parallel zueinander ausgerichtet. Das innere Förderband 4, das an der Innenseite der Fördervorrichtung 3 läuft, wird von inneren Führungsrol­ len 6 geführt, während das äußere Band 5, das an der Außen­ seite des Förderers 3 läuft, von äußeren Führungsrollen 7 ge­ führt wird. Die jeweils einander gegenüberliegenden inneren Führungsrollen 6 und äußeren Führungsrollen 7 sind miteinan­ der über einen Riemen 8 verbunden und so konstruiert und an­ geordnet, daß sie gemeinsam umlaufen können. Daher werden sowohl das äußere Förderband 5 als auch das innere Förderband 4 gleichmäßig synchron miteinander bewegt, wenn ein Satz von inneren und äußeren Führungsrollen 6 und 7 von einem Motor angetrieben wird.
Das innere Förderband 4 wird von Seitenplatten 10 und 11 an beiden Seiten geführt, während das äußere Förderband 5 von Seitenplatten 12 und 13 geführt wird. Die Bänder 4 und 5 wer­ den immer in der Weise bewegt, daß sie aufrecht und parallel zueinander in einem geeigneten Abstand zueinander laufen.
Eine Unterseite 17 eines Spulentellers 16 wird auf eine Kante 14 des inneren Förderbandes 4 und eine Kante 15 des äußeren Förderbandes 5 aufgesetzt, die in der vorstehend be­ schriebenen Anordnung ausgerichtet sind. Der Spulenteller 16 wird von einem Führungsschlitz 18 geführt, wie dies auch bei einem herkömmlichen Förderer der Fall ist. Der Abstand zwi­ schen dem inneren Band 4 und dem äußeren Band 5 ist in dem Bereich, in dem Spulen 27 transportiert werden, konstant einge­ stellt, während der Abstand zwischen dem inneren und dem äu­ ßeren Band 4 und 5 in einem Fördererabschnitt 21, der der Spuleneintrag- und Spulenaustragseite der Bearbeitungsstelle 1 gegenüberliegend angeordnet ist und auf dem keine Spule 27 transportiert wird, schmäler eingestellt ist als in den übri­ gen Abschnitten, die zum Transport von Spulen 27 dienen. An ei­ ner Stelle des Förderers 3 ist eine Vorrichtung 22 zum Auffinden eines Fadenendes angeordnet.
In der vorstehend beschriebenem Aufbau entsprechenden Vor­ richtung wird der Spulenteller 16, auf den aufrecht eine leere Hülse aufgesteckt ist, die von einer Austragförderein­ richtung 23 aus der Bearbeitungsstelle 1 ausgetragen wurde, auf die Kanten des inneren Bandes 4 und des äußeren Bandes 5 übertragen und von diesen transportiert. Wie auch bei einer herkömmlichen Fördervorrichtung wird der Spulenteller 16 von dem Führungsschlitz 18 geführt und anschließend auf einen ersten Förderer 24 der Transportbänder 2 übertragen, von wo er einem weiteren Bearbeitungsschritt zugeführt wird. Ein mit einer aufrecht darauf aufgesetzten Spinnspule 27 versehener Spulentel­ ler 16 wird andererseits von einem zweiten Förderer 25 der Transportbänder 2, geführt vom Führungsschlitz 18, auf die Fördervorrichtung 3 übertragen. Dies geschieht im wesentli­ chen in entsprechender Weise wie vorstehend beschrieben. In der Vorrichtung 22 zum Auffinden des Fadenendes wird der Fa­ denendteil des auf der Spinnspule 27 aufgespulten Fadens abgezo­ gen, um die Aufspulhülse der Spinnspule 27 geschlungen und an­ schließend in das Innere der Aufspulhülse eingehängt. Die von der Vorrichtung 22 zum Auffinden des Fadenendes bearbeitete Spinnspule 27 wird auf einen Zulieferförderer 26 der Bearbei­ tungsstelle 1 übertragen und von diesem weitertransportiert. Wird der Spulenteller 16 aus der Bearbeitungsstelle 1 ausge­ tragen oder in die Bearbeitungsstelle 1 eingetragen, so kann das Übertragen des Spulentellers 16 zwischen den Fördervor­ richtungen 3 bzw. 23, 26 auf einfache Weise erfolgen, da der Abstand zwi­ schen dem inneren Förderband 4 und dem äußeren Förderband 5 der Fördervorrichtung 3, wie bereits erläutert, an dieser Stelle enger gewählt ist. Die Spule 27, die auf den Kanten 14, 15 der beiden Förderbänder 4, 5 transportiert wird, kann in stabilem Zustand befördert werden, ohne daß ein Umfallen zu befürchten ist, und kein Randbereich der Unterseite 17 des Spulentellers 16 kommt mit einer Bodenplatte 28 in Berührung.
Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung kann auch zum Trans­ port einer konischen oder zylindrischen Kreuzspule C verwendet werden, wie nachfolgend anhand einer zweiten Ausführungsform unter Bezug auf die Fig. 1b und 2b erläutert werden wird. Der Spulenteller 16, auf dem eine konische oder zylindrische Kreuzspule C aufgesteckt ist, wird auf dem Austragförderer 23 aus dem Spulautomaten 11 ausgetragen und auf die Kante 14 des inneren Förderbandes 4 und die Kante 15 des äußeren Förder­ bandes 5 der Fördervorrichtung 3 übertragen. Der Spulenteller 16 wird vom Führungsschlitz 18 geführt und auf den ersten Förderer 24 der Transportbänder 2 übertragen, um dem nächsten Bearbeitungsschritt zugeliefert zu werden. Andererseits wird ein mit einer Papp- oder Holzhülse bestückter Spulenteller auf dem zweiten Förderer 25 der Transportbänder 2 angeliefert und durch den Führungsschlitz 18 geführt, in gleicher Weise wie vorstehend beschrieben, auf den Förderer 3 übertragen. Diese Papp- oder Holzhülse wird weiter zum Eintragförderer 26 des Spulautomaten 11 übertragen und auf diesem weitertranspor­ tiert.
Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung entspricht in Aufbau und Konstruktion der vorstehend beschriebenen Anordnung. Ein Spulenteller wird auf die Kanten von zwei aufrecht bzw. hoch­ kant und parallel zueinander laufenden Förderbändern aufge­ setzt. Damit sind durch die vorliegende Erfindung die Schwie­ rigkeiten lösbar, die bei herkömmlichen Fördervorrichtungen auftreten, nämlich daß der Spulenteller geneigt transportiert wird, so daß ein Bereich der Unterseite des Spulentellers mit einer Grund- oder Bodenplatte in Berührung kommt, was zu ei­ ner Drehung der Spule und zu einer Verringerung der Spulentransportgeschwindigkeit gegenüber der Geschwindigkeit des Transportbandes führt. Des weiteren kann der erhöhte En­ ergieaufwand verhindert werden, der aufgrund des Reibungswi­ derstandes durch die oben genannte Berührung entsteht.

Claims (6)

1. Fördervorrichtung zum Transport von Spulentellern (16), insbesondere zum Verbinden eines Spulautomaten mit einer wei­ teren Transportanlage, umfassend einen ersten endlos umlau­ fenden Flachbandförderer (5), der bezüglich seiner Breite mittels erster Führungselemente (12, 13) aufrecht stehend ausgerichtet sowie um mehrere Umlenkpunkte (7) geführt ist und auf dessen Kantenbereich (15) die Spulenteller (16) zum Transport aufgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter endlos umlaufender, ebenfalls bezüglich sei­ ner Breite mittels zweiter Führungselemente (10, 11) aufrecht stehend ausgerichteter Flachbandförderer (4) vorgesehen ist, der in einem vorgegebenen Abstand gegenüber dem ersten Flach­ bandförderer (5) angeordnet ist und um mehrere Umlenkpunkte (6) innerhalb des ersten Flachbandförderers (5) parallel zu diesem verläuft, wobei ein Spulenteller (16) mittels der Kan­ tenbereiche (14, 15) beider Flachbandförderer (4, 5) getragen wird.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenteller (16) während ihres Transportes mittels der beiden Flachbandförderer (4, 5) von einem oberhalb der beiden Flachbandförderer (4, 5) ausgebildeten Führungsschlitz (18) geführt werden.
3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente durch zwei Seitenplatten (10, 11; 12, 13) gebildet sind.
4. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkpunkte durch Führungsrollen (6, 7) gebildet sind.
5. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine innere Führungsrolle (6) und eine äußere Führungsrolle (7), welche einander gegenüberliegend angeord­ net sind, miteinander durch einen Riemen (8) verbunden sind, so daß sie gemeinsam in Umdrehung versetzbar sind.
6. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem inneren Förderband (4) und dem äußeren Förderband (5) in einem Abschnitt der Vorrichtung, der dem Transport der Gegenstände dient, konstant eingestellt ist, während der Abstand zwischen dem inneren Förderband (4) und dem äußeren Förderband (5) in einem Abschnitt (21, 2′) der Fördervorrichtung (3), der einer Eintrag- bzw. Austrag­ seite des Spulautomaten gegenüberliegend angeordnet ist, kleiner gewählt ist als der Abstand in den für den Transport vorgesehenen Abschnitten.
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