DE4124061C2 - Fördervorrichtung mit zwei hochkant gestellten Flachbandförderern - Google Patents
Fördervorrichtung mit zwei hochkant gestellten FlachbandförderernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung zum Transport
von Spulentellern, insbesondere zum Verbinden eines Spulauto
matens mit einer weiteren Transportanlage, umfassend einen
ersten endlos umlaufenden Flachbandförderer, der bezüglich
seiner Breite mittels erster Führungselemente aufrecht ste
hend ausgerichtet sowie um mehrere Umlenkpunkte geführt ist
und auf dessen Kantenbereich die Spulenteller zum Transport
aufgesetzt sind.
Aus der EP 0 346 910 A1 geht eine Fördervorrichtung der ein
gangs genannten Art hervor. Diese bekannte Fördervorrichtung
ist in Fig. 3 bis 5 ge
zeigt, wobei innerhalb eines umgelenkten Transportweges 31
ein Förderband 32 in aufrechter Stellung relativ zur Quer
richtung des Transportweges verläuft. Das Förderband 32 läuft hierbei über Führungsrollen
33, von denen eine zum Antrieb des Bandes 32 durch
einen Motor oder ähnliches angetrieben ist. Ein das Förder
band 32 enthaltender Bandförderer 40 ist zwischen einem Spul
automaten 34 und einem Transportweg 35 angeordnet. Eine
aus dem Spulautomaten 34 ausgeworfene leere Spule bzw. Hülse
36 wird auf einem Spulenteller 37 aufgesetzt und wird mittels eines För
derbandes 38 zu den aufrecht stehend angeordneten Förderband 32 transportiert. Die leere Hülse 36 wird auf einer
Kante 41 des Bandes 32 aufrecht im Bandförderer 40 angeordnet
und wird entlang einem Führungsschlitz 42 transportiert, der
diese auch führt. Der Führungsschlitz 42 ist gebogen bzw. um
gelenkt angeordnet, um mit dem Führungsschlitz 42 eines Band
förderers 43 im Transportweg 35 verbunden zu sein, der der
Spuleneintrag- bzw. Austragseite des Bandförderers 40 gegen
überliegend angeordnet ist. Die leere Hülse 36 wird dadurch
auf den Bandförderer 43 übertragen und von diesem weiter
transportiert. Ein Spulenteller 37, der eine Spinnspule 45
trägt und auf einem Förderband 44 im Transportweg 35 angeord
net ist, wird auf den Kantenbereich des Förderbandes 32 des
Bandförderers 40 übertragen und zum Spulautomaten 34 trans
portiert. Der Spulenteller 37 mit der Spinnspule 45 wird auf
einen Bandförderer 46 des Spulautomatens 34 übertragen und zu
einer der Spulstellen des Spulautomaten 34 befördert.
Das Band 32 wird von Führungsplatten 47 und 48 an beiden Sei
ten geführt, an denen jeweils eine Seite von Bodenplatten 50
befestigt ist, die in einer niedrigeren Position als die
Kante 41 des Bandes 32 angebracht sind.
Wie Fig. 5 am besten zeigt, ist bei dieser bekannten För
dervorrichtung die Breite der auf
recht angeordneten Kante 41 des Bandes 32 gering. Hierdurch besteht die Gefahr, daß der
Spulenteller 37 beim Transport nicht nur von
der Kante 41 getragen wird, sondern indem auch ein Teil der
Unterseite 51 des Spulentellers 37 von der Bodenplatte 50 ge
tragen wird, so daß der Spulenteller 37 in geneigter Stellung
transportiert wird. Dadurch wird der mit einer Spinnspule be
lastete Spulenteller 37 an einem Berührungspunkt 52 zwischen
der Unterseite 51 des Spulentellers 37 und der Bodenplatte 50
in Umdrehung versetzt. Des weiteren wird nicht nur aufgrund
der Reibung, die am Berührungspunkt 52 entsteht, sondern auch
durch die Bewegung des Spulentellers 37 dieser oftmals am Be
rührungspunkt 52 in Gleitbewegung versetzt. Wie vorstehend
erläutert, kann die bekannte Fördervorrichtung
den Nachteil aufweisen, daß die Bewegungsgeschwindig
keit der Spule geringer als die des Bandes 32 wird. Des weiteren
besteht die Gefahr, daß der Transportwiderstand der Spule zu
nimmt, was den für den Transport notwendigen Energieaufwand
erhöht. Diese Nachteile fallen insbesondere dann ins Gewicht,
wenn die aufgespulte Fadenmenge erhöht wird, wobei in jünge
rer Zeit aufgrund der zunehmenden Spulengröße solche Nach
teile mehr und mehr zu ernsthaften Problemen führen.
Zur Vermeidung des vorstehend beschriebenen Kippens des Spu
lentellers sind deshalb bei der Fördervorrichtung gemäß der
EP 0 346 910 A1 zwei im Querschnitt kreisförmige Riemen vor
gesehen, die an der Oberseite des Spulentellers anliegen und
diesen gegen das aufrechtstehende Förderband drücken. Hier
durch wird aber der Reibungswiderstand erheblich erhöht, so
daß insbesondere bei dem Transport von besonders schweren
Spulen, wie Auflaufspulen, eine sehr hohe Antriebsleistung
notwendig ist. Dies um so mehr, wenn berücksichtigt wird, daß
das Förderband mehrfach umgelenkt wird.
Aus der DE 40 26 832 A1 geht eine Fördervorrichtung hervor,
bei der zwei im Querschnitt kreisförmige Förderriemen Verwen
dung finden, wobei die beiden Förderriemen in Führungsmulden
eines Tragbleches eingesetzt sind und dieses Tragblech über
ragen. Auf den beiden Förderriemen ist ein Spulenteller auf
gesetzt. Die bei dieser bekannten Vorrichtung verwendeten
Förderriemen besitzen den Nachteil, daß sie schon nach kurzer
Betriebszeit eine bleibende Dehnung aufweisen, da es aus
technologischen Gründen heute noch sehr schwierig ist, kreis
förmige Förderriemen mit einem nicht dehnbaren Kern zu verse
hen. Diese Dehnung muß dann während des Betriebes durch eine
Spanneinrichtung für diese Förderriemen ausgeglichen werden.
Dies ist bei einem Förderweg, der, wie in dem Fall der
DE 40 26 832 A1, im wesentlichen geradlinig verläuft, mit nur einem
verhältnismäßig geringen Aufwand möglich. Ist dagegen ein
anderer Verlauf des Förderweges von Nöten, so ist ein derar
tiger Ausgleich über eine Spanneinrichtung nur mit einem in
keinem Vergleich zu dem Ergebnis stehenden technischen Auf
wand möglich. Darüber hinaus erspart eine Spanneinrichtung
nicht eine ständige Kontrolle der Förderriemen durch eine
Bedienungsperson.
Aus der DE 38 43 553 A1 geht eine Fördervorrichtung zum
Transport von Spinnspulen von einem Zuführförderband zu einem
Austragsförderband hervor, bei der zwei Flachbandförderer
parallel zueinander entlang eines geradlinigen Förderweges
angeordnet sind. Die Spulenteller werden hierbei von den
Flachseiten der Flachbandförderer getragen.
Aus der DE 35 44 560 A1 geht schließlich noch eine Fördervor
richtung hervor, bei der ein im Querschnitt runder Förderrie
men in einem Kreis um mehrere Umlenkpunkte geführt ist. Die
ser Förderriemen weist die gleichen Nachteile auf, wie sie
vorstehend im Zusammenhang mit der DE 40 26 832 A1 geschil
dert worden sind. Darüber hinaus hat bei dieser bekannten
Fördervorrichtung der verwendete Förderriemen ein verhältnis
mäßig großes Spiel, er wird also nicht ausreichend sicher ge
führt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fördervorrichtung der ein
gangs genannten Art aufzuzeigen, die bei einem einfachen Auf
bau sowie einem weitestgehend schlupffreien Transport ein
Fördern der Spulenteller in stabiler Stellung, d. h., ohne daß
ein Spulenteller während des Transportes geneigt wird, ermög
licht.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus dem Patentanspruch 1.
Unteransprüche zeigen bevorzugte Ausgestaltungen der Erfin
dung.
Die beiden Flachbandförderer werden von Führungsrollen geführt und in
aufrechter Stellung und in paralleler Beziehung zueinander in
bestimmtem Abstand voneinander durch seitliche Führungsplat
ten gehalten. Die Flachbandförderer werden durch einen Motor über eine
der Führungsrollen angetrieben. Ein mit einer leeren Hülse
beladener Spulenteller, der über einen Transportweg aus einer
Spulstelle ausgetragen wird, wird auf die Kanten der beiden Flach
bandförderer der Fördervorrichtung aufgestellt und von diesen
transportiert, worauf der Spulenteller zu einem weiteren
Transportweg übertragen wird. Ein mit einer vollen Spinnspule
beladener Spulenteller wird auf den Förderer übertragen und
anschließend einem Bearbeitungsschritt unterzogen, bei dem
der Faden bearbeitet wird. Anschließend wird die Spinnspule
auf einen Transportweg übertragen, um die Spinnspule einem zu
den Spulstellen führenden Förderer zuzuführen.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand der
Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 jeweils Ausführungsformen der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 1a eine schematische Darstellung zur Erläuterung der
gesamten Anordnung zum Transportieren von
Spinnspulen und leeren Hülsen;
Fig. 1b eine schematische Darstellung zur Erläuterung der gesamten Anordnung zum
Transportieren von zylindrischen oder konischen
Kreuzspulen und Papp- oder Holzhülsen;
Fig. 2a eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in
Fig. 1a;
Fig. 2b eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B in
Fig. 1b;
Fig. 3-5 zeigen eine herkömmliche Fördervorrichtung;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Transports
durch einen Bandförderer und der Transportstel
lung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der gesamten Anord
nung der Fördervorrichtung; und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung derselben.
Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Förder
vorrichtung wird anschließend unter Bezug auf Fig. 1a und
Fig. 2a erläutert.
Eine zwischen einer Bearbeitungsstelle 1, wie z. B. einem
Spulautomaten, und Transportbändern 2 angeordnete Fördervor
richtung 3 enthält zwei durch Flachbandförderer gebildete Bänder 4 und 5. Die Bänder 4, 5 sind je
weils bezüglich ihrer Querrichtung, wie bei einem herkömmli
chen Förderer, aufrecht angeordnet und parallel zueinander
ausgerichtet. Das innere Förderband 4, das an der Innenseite
der Fördervorrichtung 3 läuft, wird von inneren Führungsrol
len 6 geführt, während das äußere Band 5, das an der Außen
seite des Förderers 3 läuft, von äußeren Führungsrollen 7 ge
führt wird. Die jeweils einander gegenüberliegenden inneren
Führungsrollen 6 und äußeren Führungsrollen 7 sind miteinan
der über einen Riemen 8 verbunden und so konstruiert und an
geordnet, daß sie gemeinsam umlaufen können. Daher werden
sowohl das äußere Förderband 5 als auch das innere Förderband
4 gleichmäßig synchron miteinander bewegt, wenn ein Satz von
inneren und äußeren Führungsrollen 6 und 7 von einem Motor
angetrieben wird.
Das innere Förderband 4 wird von Seitenplatten 10 und 11 an
beiden Seiten geführt, während das äußere Förderband 5 von
Seitenplatten 12 und 13 geführt wird. Die Bänder 4 und 5 wer
den immer in der Weise bewegt, daß sie aufrecht und parallel
zueinander in einem geeigneten Abstand zueinander laufen.
Eine Unterseite 17 eines Spulentellers 16 wird auf eine Kante
14 des inneren Förderbandes 4 und eine Kante 15 des äußeren
Förderbandes 5 aufgesetzt, die in der vorstehend be
schriebenen Anordnung ausgerichtet sind. Der Spulenteller 16
wird von einem Führungsschlitz 18 geführt, wie dies auch bei
einem herkömmlichen Förderer der Fall ist. Der Abstand zwi
schen dem inneren Band 4 und dem äußeren Band 5 ist in dem
Bereich, in dem Spulen 27 transportiert werden, konstant einge
stellt, während der Abstand zwischen dem inneren und dem äu
ßeren Band 4 und 5 in einem Fördererabschnitt 21, der der
Spuleneintrag- und Spulenaustragseite der Bearbeitungsstelle
1 gegenüberliegend angeordnet ist und auf dem keine Spule 27
transportiert wird, schmäler eingestellt ist als in den übri
gen Abschnitten, die zum Transport von Spulen 27 dienen. An ei
ner Stelle des Förderers 3 ist eine Vorrichtung 22 zum Auffinden
eines Fadenendes angeordnet.
In der vorstehend beschriebenem Aufbau entsprechenden Vor
richtung wird der Spulenteller 16, auf den aufrecht eine
leere Hülse aufgesteckt ist, die von einer Austragförderein
richtung 23 aus der Bearbeitungsstelle 1 ausgetragen wurde,
auf die Kanten des inneren Bandes 4 und des äußeren Bandes 5
übertragen und von diesen transportiert. Wie auch bei einer
herkömmlichen Fördervorrichtung wird der Spulenteller 16 von dem
Führungsschlitz 18 geführt und anschließend auf einen ersten
Förderer 24 der Transportbänder 2 übertragen, von wo er einem
weiteren Bearbeitungsschritt zugeführt wird. Ein mit einer
aufrecht darauf aufgesetzten Spinnspule 27 versehener Spulentel
ler 16 wird andererseits von einem zweiten Förderer 25 der
Transportbänder 2, geführt vom Führungsschlitz 18, auf die
Fördervorrichtung 3 übertragen. Dies geschieht im wesentli
chen in entsprechender Weise wie vorstehend beschrieben. In
der Vorrichtung 22 zum Auffinden des Fadenendes wird der Fa
denendteil des auf der Spinnspule 27 aufgespulten Fadens abgezo
gen, um die Aufspulhülse der Spinnspule 27 geschlungen und an
schließend in das Innere der Aufspulhülse eingehängt. Die von
der Vorrichtung 22 zum Auffinden des Fadenendes bearbeitete
Spinnspule 27 wird auf einen Zulieferförderer 26 der Bearbei
tungsstelle 1 übertragen und von diesem weitertransportiert.
Wird der Spulenteller 16 aus der Bearbeitungsstelle 1 ausge
tragen oder in die Bearbeitungsstelle 1 eingetragen, so kann
das Übertragen des Spulentellers 16 zwischen den Fördervor
richtungen 3 bzw. 23, 26 auf einfache Weise erfolgen, da der Abstand zwi
schen dem inneren Förderband 4 und dem äußeren Förderband 5
der Fördervorrichtung 3, wie bereits erläutert, an dieser
Stelle enger gewählt ist. Die Spule 27, die auf den Kanten 14, 15
der beiden Förderbänder 4, 5 transportiert wird, kann in stabilem
Zustand befördert werden, ohne daß ein Umfallen zu befürchten
ist, und kein Randbereich der Unterseite 17 des Spulentellers
16 kommt mit einer Bodenplatte 28 in Berührung.
Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung kann auch zum Trans
port einer konischen oder zylindrischen Kreuzspule C verwendet
werden, wie nachfolgend anhand einer zweiten Ausführungsform
unter Bezug auf die Fig. 1b und 2b erläutert werden wird. Der
Spulenteller 16, auf dem eine konische oder zylindrische
Kreuzspule C aufgesteckt ist, wird auf dem Austragförderer 23
aus dem Spulautomaten 11 ausgetragen und auf die Kante 14 des
inneren Förderbandes 4 und die Kante 15 des äußeren Förder
bandes 5 der Fördervorrichtung 3 übertragen. Der Spulenteller
16 wird vom Führungsschlitz 18 geführt und auf den ersten
Förderer 24 der Transportbänder 2 übertragen, um dem nächsten
Bearbeitungsschritt zugeliefert zu werden. Andererseits wird
ein mit einer Papp- oder Holzhülse bestückter Spulenteller
auf dem zweiten Förderer 25 der Transportbänder 2 angeliefert
und durch den Führungsschlitz 18 geführt, in gleicher Weise
wie vorstehend beschrieben, auf den Förderer 3 übertragen.
Diese Papp- oder Holzhülse wird weiter zum Eintragförderer 26
des Spulautomaten 11 übertragen und auf diesem weitertranspor
tiert.
Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung entspricht in Aufbau
und Konstruktion der vorstehend beschriebenen Anordnung. Ein
Spulenteller wird auf die Kanten von zwei aufrecht bzw. hoch
kant und parallel zueinander laufenden Förderbändern aufge
setzt. Damit sind durch die vorliegende Erfindung die Schwie
rigkeiten lösbar, die bei herkömmlichen Fördervorrichtungen
auftreten, nämlich daß der Spulenteller geneigt transportiert
wird, so daß ein Bereich der Unterseite des Spulentellers mit
einer Grund- oder Bodenplatte in Berührung kommt, was zu ei
ner Drehung der Spule und zu einer Verringerung der
Spulentransportgeschwindigkeit gegenüber der Geschwindigkeit
des Transportbandes führt. Des weiteren kann der erhöhte En
ergieaufwand verhindert werden, der aufgrund des Reibungswi
derstandes durch die oben genannte Berührung entsteht.
Claims (6)
1. Fördervorrichtung zum Transport von Spulentellern (16),
insbesondere zum Verbinden eines Spulautomaten mit einer wei
teren Transportanlage, umfassend einen ersten endlos umlau
fenden Flachbandförderer (5), der bezüglich seiner Breite
mittels erster Führungselemente (12, 13) aufrecht stehend
ausgerichtet sowie um mehrere Umlenkpunkte (7) geführt ist
und auf dessen Kantenbereich (15) die Spulenteller (16) zum
Transport aufgesetzt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweiter endlos umlaufender, ebenfalls bezüglich sei
ner Breite mittels zweiter Führungselemente (10, 11) aufrecht
stehend ausgerichteter Flachbandförderer (4) vorgesehen ist,
der in einem vorgegebenen Abstand gegenüber dem ersten Flach
bandförderer (5) angeordnet ist und um mehrere Umlenkpunkte
(6) innerhalb des ersten Flachbandförderers (5) parallel zu
diesem verläuft, wobei ein Spulenteller (16) mittels der Kan
tenbereiche (14, 15) beider Flachbandförderer (4, 5) getragen
wird.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spulenteller (16) während ihres Transportes mittels
der beiden Flachbandförderer (4, 5) von einem oberhalb der
beiden Flachbandförderer (4, 5) ausgebildeten Führungsschlitz
(18) geführt werden.
3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungselemente durch zwei Seitenplatten (10, 11;
12, 13) gebildet sind.
4. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkpunkte durch Führungsrollen (6, 7) gebildet
sind.
5. Fördervorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils eine innere Führungsrolle (6) und eine äußere
Führungsrolle (7), welche einander gegenüberliegend angeord
net sind, miteinander durch einen Riemen (8) verbunden sind,
so daß sie gemeinsam in Umdrehung versetzbar sind.
6. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen dem inneren Förderband (4) und dem
äußeren Förderband (5) in einem Abschnitt der Vorrichtung,
der dem Transport der Gegenstände dient, konstant eingestellt
ist, während der Abstand zwischen dem inneren Förderband (4)
und dem äußeren Förderband (5) in einem Abschnitt (21, 2′)
der Fördervorrichtung (3), der einer Eintrag- bzw. Austrag
seite des Spulautomaten gegenüberliegend angeordnet ist,
kleiner gewählt ist als der Abstand in den für den Transport
vorgesehenen Abschnitten.
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