DE4123035A1 - Verfahren zum richten von dreidimensional gebogenen werkstuecken und hierzu gehoerende richtstation - Google Patents
Verfahren zum richten von dreidimensional gebogenen werkstuecken und hierzu gehoerende richtstationInfo
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Richten von
dreidimensional gebogenen Werkstücken und eine hierzu gehörende Richt
station nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die bisher bekannten Biegeverfahren lassen sich grundsätzlich in zwei
verschiedene Kategorien unterteilen:
Bei der ersten Art von Biegeverfahren wird ein möglichst genaues Biegen
eines Werkstückes, insbesondere eines langgestreckten Metallprofils,
angestrebt. Hierzu wird in der Regel über eine Biegeform gebogen. Diese
Biegeverfahren sind aus einer Reihe von Patentanmeldungen bekannt
geworden, die auf den gleichen Anmelder zurückgehen.
Bei diesen, mit aufwendiger Technik arbeitenden Biegeverfahren ist eine
relativ hohe Biegegenauigkeit von z. B. ± 1,0-2,0 mm Abweichung zu
erreichen. Nachteil ist allerdings, daß man einen hohen Geräteaufwand
hat und daß deshalb ein derartiges Biegeverfahren teuer ist.
Die zweite Kategorie der Biegeverfahren bezieht sich auf
Biegeumformungen, die ohne Biegeform arbeiten, wo das Werkstück also
dreidimensional im Raum ohne Biegeschablone gebogen wird. Auch hier sind
eine Reihe von Patentanmeldungen bekannt, die auf den gleichen Anmelder
zurückgehen. Vorteil dieser zweiten Kategorie von Biegeverfahren ist,
daß sie mit relativ wenig Geräteaufwand arbeiten und deshalb
kostengünstig sind. Allerdings kann nur eine Biegegenauigkeit von z. B.
± 2-4 mm erreicht werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, das
dreidimensionale Biegen, insbesondere von Metallprofilen, mit hoher
Genauigkeit zu betreiben, wobei ein nur geringer Geräteaufwand verwendet
werden soll.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren
nach dem Gegenstand des Anspruchs 1 vor.
Wesentliches Merkmal des Verfahrens ist, daß man am Ausgang der
Biegemaschine nun eine automatische Richtstation anordnet, die in der
Lage ist, das dreidimensional gebogene Werkstück mit hoher Genauigkeit
nachzurichten, so daß man mit einem relativ kostengünstigen
Biegeverfahren arbeiten kann, welches für sich genommen noch zu keiner
hohen Biegegenauigkeit führt.
Erst die Kombination eines derartigen Biegeverfahrens in Verbindung mit
der vorgeschlagenen Richtstation führt dann zu einer hohen Genauigkeit
von z. B. ≦ = 1,0 mm.
Damit ist es nun erstmals möglich, unter relativ geringem Kostenaufwand
auch eine dreidimensionale Umformung von Metallprofilen in
Serienfertigung mit hoher Präzision zu gewährleisten. Derartige
Metallprofile werden beispielsweise im modernen Kraftfahrzeugbau
vermehrt eingesetzt und ersetzen die herkömmlichen Fahrgastzellen, die
aus einzelnen Blechteilen zusammengeschweißt werden. Bei den neuartigen
"Space"-Frame-Profilen wird die Fahrgastzelle des Kraftfahrzeuges
definiert und daher ist eine außerordentlich hohe Genauigkeit zur
dreidimensionalen Biegung derartiger Metallprofile erforderlich. Es kann
deshalb beispielsweise mit einem auf den gleichen Anmelder
zurückgehenden Rolldorn-Streckbiege-Verfahren gearbeitet werden, welches
ohne Biegeform angewendet wird und welches geeignet ist, fortlaufend
Metallprofile im Durchlaufverfahren zu bearbeiten.
Die bei diesem Verfahren noch fehlende Endgenauigkeit der gebogenen
Metallprofile wird dann durch die am Ausgang der Biegestation
angeordnete Meß-Richtstation hergestellt.
Zum Betrieb einer derartigen Meß-Richtstation ist es vorgesehen, daß
das dreidimensional gebogene Werkstück an mindestens zwei
Einspannstellen eingespannt und zwischen den Einspannstellen
angeordneten Hydraulikeinheiten gerichtet wird.
Derartige Hydraulikeinheiten arbeiten nach dem 3-Punkt-Biegeverfahren,
d. h. auf der einen Seite am aktuellen Biegepunkt des Werkstückes liegen
im Abstand voneinander zwei Kolben der Kolben-Zylindereinheiten auf,
während gegenüberliegend, im Zwischenraum zwischen den vorher erwähnten
Kolben, ein dritter Kolben auf das Werkstück drückt und das Werkstück in
Richtung der Druckkraft dieses mittleren Kolbens verformt.
Erfindungsgemäß besteht nun die Meß-Richtstation aus einer Vielzahl
derartiger 3-Punkt-Biegeeinheiten, wobei eine derartige
3-Punkt-Situation, wie vorher beschrieben, nicht nur mit Hilfe von
direkt gegenüberliegenden und benachbarten Hydraulikeinheiten geschaffen
werden kann, sondern auch mit Hilfe von nicht unmittelbar nebeneinanderliegenden
Hydraulikeinheiten.
In einem ersten Arbeitsgang wird hierbei zunächst ein die Sollkontur
aufweisendes Mutterprofil von einem in der Richtstation angeordneten
Konturmeß-System abgetastet.
Dieses Konturmeß-System kann entweder berührungslos oder das Werkstück
berührend ausgebildet sein. Aus Vereinfachungsgründen ist es bevorzugt,
wenn das Konturmeß-System auf dem Meßtaster-Prinzip beruht und jeweils
ein Meßtaster an einer Hydraulikeinheit angeordnet wird. Hierbei wird
Platz- und Maschinenaufwand gespart, denn es kann nun einfach die
Verschiebung des Kolbens der jeweiligen Hydraulikeinheit mit dem
Meßtaster erfaßt werden. Die Kolbenstangen der zugeordneten
Hydraulikeinheiten dienen also gleichzeitig als Meßtaster, die auf dem
Werkstück aufsetzen und die Sollkontur des Mutterprofils erfassen.
Selbstverständlich sind von dem Erfindungsgedanken der vorliegenden
Erfindung auch andere Meßverfahren erfaßt, wie z. B. optische
Meßverfahren, welche die Sollkontur des dreidimensional gebogenen
Werkstückes berührungslos abtasten.
Nachdem die Sollkontur von dem Mutterprofil erfaßt wurde, wird das zu
richtende Profil in einem zweiten Arbeitsgang in die Richtstation
eingefahren und eingespannt. In einem dritten Arbeitsgang wird dann mit
dem gleichen Konturmeß-System die Ist-Kontur des Werkstückes abgetastet
und die Differenz zwischen der Soll-Kontur und der Istkontur an
beliebigen Stellen des Werkstückes bestimmt. Die Anzahl der Meß- und
Richtpunkte hängt von der geforderten Genauigkeit des dreidimensional
gebogenen Werkstückes ab. Es wird dann in Abhängigkeit von dem aus Soll- und
Istkontur bestimmten Korrekturwert jeweils mit der gleichen
Hydraulikeinheit, mit der die Ist- und Sollkontur an aktuellen Punkten
des Werkstückes erfaßt wurde, nachgerichtet.
Hierbei bilden beliebig einander zuordnungsfähige Hydraulikeinheiten das
vorher beschriebene Dreipunkt-Richtverfahren, wo im Zwischenraum
zwischen zwei Kolbenstangen, die von der einen Seite auf das Werkstück
aufgesetzt werden, im Zwischenraum zwischen diesen beiden Kolbenstangen
eine dritte Kolbenstange gegenüberliegend auf das Werkstück gepreßt
wird.
Hierzu wird noch angemerkt, daß praktisch jede Hydraulikeinheit eine
Richtebene definiert.
Das Meßrichtsystem besteht aus einem Kastenrahmen; in diesem sind
Längsschienen angebracht zur Aufnahme von Ringschienen. Diese
Ringschienen sind in ihrem Abstand in der Länge stufenlos verstellbar
und können mit unterschiedlichem Achslängsmaß zueinander eingestellt
werden (parallel verschoben werden).
Auf diesen Ringen an Schienen sind Schlitten frei um 360° verdrehbar
angeordnet. In der Regel sind es zwei Schlitten, die auf einer
gemeinsamen Schiene angeordnet sind; es können - wenn erforderlich -
beliebig mehr angeordnet werden. Die Längs- und Rundverstellung erfolgt
manuell (kann auch motorisch geschehen).
An den Schlitten wiederum befinden sich zum Zentrum hin linear
verschiebbare Zylinder mit einer Meßsonde am Kopf sowie mit
entsprechender AC-Steuerung für den Zylinder selbst versehen.
Ein im Längszentrum befindliches Spann- und Transportsystem nimmt ein
gebogenes (räumlich gebogenes) Biegeteil auf. Eine gedachte neutrale
Mittelachse ± 0 dient zur Aufnahme des Biegeteils (mindestens 2
Haltepunkte in ± 0-Achse). Nun wird die räumliche Kontur mit Bezug auf
diese Null-Achse vermessen. Es wird davon ausgegangen, daß die gebogene
Kontur genau dem Soll-Maß entspricht. Gemessen werden kann mit den
Lineareinheiten.
Aufbau einer Lineareinheit:
Ein AC-Hydraulikzylinder nimmt den ⁺Meßwert auf, der die Kontur an der
Meßstellen zur ± Nullachse einnimmt. Daraus ergeben sich eine bestimmte
Anzahl von im Raum gelegenen Koordinatenpunkte. Dadurch ist eine
räumliche Kontur genau bestimmbar.
Ein gebogenes Teil wird nun über die Einfuhr-Station in die Richtstation
(AMRIS = automatisches Meß- und Richtsystem) eingefahren. Die Sensoren
an den Lineareinheiten messen den Differenzbetrag zwischen dem Ist- und
Sollzustand. Der Rechner setzt nun die Linearzylinder in Bewegung und
korrigiert durch einen Lineardruck punktuell auf die Kontur des
gebogenen Profils die Kurve. Hier wird das Prinzip des 3-Punkt-Biegens
in mehrfacher Folge zum Einsatz gebracht.
I.I und I.2 wie 4.I und 4.2 haben einen eigenen Ring, d. h. I und I.I
sowie I.2 gehören zu einem System, also auch 4′ und 4.I sowie 4.2.
Jede Lineareinheit hat also eine Achse, die über CNC angesteuert werden
kann.
Durch Erfahrung beim Biegen mehrerer Vormuster kann der Bereich größter
Toleranzen relativ genau eingegrenzt werden. Dadurch können auch die
Meß- und Richteinheiten an der Kontur genau bestimmt werden mit ihrer
Position.
Durch ein Handlingsystem wird z. B. ein dreidimensional gebogener Rahmen
auf das ausgefahrene Spannsystem aufgesetzt und befestigt (Spannbacken)
in genau vorher bestimmter räumlicher Lage. Nach dem Einschub des
Rahmens beginnt sofort die Vermessung und das Richten.
Nach dem Richten wird das Biegeteil in die Ausfuhrstation gebracht und
durch ein weiteres Handling-System weiterbefördert. Das Spannsystem
fährt zurück in die Einfuhrstation und nimmt im Takt des Biegeprozesses
das nächste Biegeteil auf. Das Programm kann bereits über die bekannten
Meßpunkte einer Lehre erstellt werden =Richtpunkte des AMRIS-Systems
stimmen überein mit den Meßpunkten des Lehrensystems (siehe
Koordinatenaufbau). Siehe Anmeldung "Biege-Lehren" und Biege-Werkzeuge
für ASB und RASB des gleichen Anmelders.
Das AMRIS besteht aus einem oder mehreren Richteinheiten. Eine
Richteinheit besteht aus jeweils 3 Linear-Meß-Richtstempeln pro Seite.
| Meß-Druck 2 | ||||
| gehört zusammen | ||||
| Gegendruck I′+3′ @ | oder @ | Meß-Druck 2′ @ | gehört zusammen | |
| Gegendruck I+3 |
Durch entsprechende Steuerung kann stufenlos über die Längsachse des
Systems variiert werden, z. B.
| Meß-Druck 3 | ||||
| gehört zusammen | ||||
| Gegendruck 2′+4′ @ | oder @ | Meß-Druck 3′ @ | gehört zusammen usw. | |
| Gegendruck 2+4 |
Nun kann die gleiche Anordnung um 90° verdreht zusätzlich dazu
geschaltet werden.
Die Linear-Meß-Richteinheiten können je nach Kontur des gebogenen
Rahmenteiles auch in Längsrichtung um den geschwenkt werden, um
möglichst ein rechtwinkliges Aufsetzen der Meß-Richtstempel auf das
geformte Profil zu gewährlesiten.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht
nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus
der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen - einschließlich der Zusammenfassung -
offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen
dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand
der Technik neu sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen
Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen
aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfin
dungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigt
Fig. 1 schematisiert eine perspektivische Vorderansicht der Richt
station;
Fig. 2 das Richtprinzip der Richtstation nach Fig. 1 in einer Ebene;
Fig. 3 schematisiert einen Maschinenaufbau;
Fig. 4 das Richtprinzip in einer zur Fig. 2 senkrechten Ebene;
Fig. 5 eine Abwandlung des Richtprinzips im Vergleich zu Fig. 2;
Fig. 6 schematisiert in Seitenansicht den oberen Teil der Lagerung
einer Längsschiene zur Halterung einer Hydraulikeinheit.
In einem Kastenrahmen 7 wird das zu richtende Werkstück 8 an seinen
beiden Enden an den Einspannstellen 9, 10 eingespannt.
Die in vier verschiedenen Richtungen an den Einspannstellen 9, 10
gezeichneten Pfeile symbolisieren, daß das Werkstück 8 von allen Seiten
her eingespannt wird.
Die Fig. 3 zeigt im übrigen, daß die Einspannstelle 9 als Festpunkt 11
(unverschieblich) ausgebildet ist, während die Einspannstelle 10 in den
Pfeilrichtungen 12 verschiebbar ausgebildet ist. Auf diese Weise wird
ein Aufbau mechanischer Spannungen während des Richtens des Werkstückes
8 vermieden und derartige Spannungen werden in Längenänderungen
umgesetzt und verschieben die Einspannstelle 10 in den Pfeilrichtungen
12.
Auf dem Werkstück 8 werden nun in infinitesimal kleinen Abständen
Richtpunkte 51, 52, 53, 54 .. usw. definiert, wobei die Anzahl und der
Abstand der Richtpunkte von der geforderten Richtgenauigkeit und von der
Art und Ausgestaltung des Werkstückes abhängen.
Jeder Richtpunkt 51 . . . 54 liegt in der Ebene einer Kreisscheibe 41-45,
wobei jede Kreisscheibe auch als Richtebene 31-36 zu definieren ist.
Der Begriff "Kreisscheibe" 41-45 meint, daß der Außenumfang jeder
Kreisscheibe 41-45 durch eine Ringschiene 57 (Fig. 6) definiert ist und
daß im Bereich dieser Ringschiene Hydraulikeinheiten 1-6; 1′-6′
angeordnet sind.
Bezogen auf die Richtebene 32 und die dazugehörende Kreisscheibe 41
bedeutet dies, daß der Außenumfang der Kreisscheibe 41 durch eine
Ringschiene 57 definiert ist und daß im Bereich der Ringschiene über die
in Fig. 6 dargestellte Halterung zwei einander gegenüberliegende
Hydraulikeinheiten 1, 1′ angeordnet sind.
Das gleiche gilt für die Richtebene 32 und die dazugehörende
Kreisscheibe 42, in deren Bereich einander gegenüberliegende
Hydraulikeinheiten 2, 2′ angeordnet sind.
In analoger Weise gilt dies auch für die anderen Richtebenen 33-36 und
die dazugehörenden Kreisscheiben 43-44.
Aus zeichnerischen Vereinfachungsgründen wurden in Fig. 1 nicht alle
Kreisscheiben dargestellt, die zu den entsprechenden Richtebenen 31-36
der Fig. 2 gehören.
Aus Fig. 1 ist noch entnehmbar, daß auch die Einspannstelle 9 im
Bereich einer Kreisscheibe 10 angeordnet ist, ebenso wie die
Einspannstelle 10 im Bereich einer Kreisscheibe 45 angeordnet ist.
Beide Kreisscheiben 40, 45 sind wiederum an ihrem Außenumfang von einer
Ringschiene 57 definiert, in deren Bereich eine Vielzahl von
Hydraulikeinheiten verschiebbar angeordnet sind, so wie dies durch die
vier Pfeile im Bereich der Kreisscheibe 40 und im Bereich der
Kreisscheibe 45 symbolisiert ist.
Wie bereits eingangs beschrieben, ist jede Hydraulikeinheit 1-6 und 1′-6′
mit einem Längenmeßsystem gekoppelt, so daß gemäß Fig. 1 im Bereich
der Richtpunkte 51-54 die Sollkontur eines Werkstückes 8 erfaßt werden
kann, indem die Hydraulikeinheiten 1-6 und 1′-6′ auf das Werkstück
herangefahren werden, so lange, bis sie mit einer definierten Kraft, die
nicht zu einer Umformung des Werkstückes 8 führt, auf dem Außenumfang
des Werkstückes aufsitzen. Die dann damit verbundene Verschiebung der
einzelnen Kolbenstangen der Hydraulikeinheiten wird dann dem jeweiligen
Längenmeßsystem mitgeteilt und hieraus wird in einem angeschlossenen
Rechner eine Sollkontur des zu vermessenden Werkstückes gebildet.
Nach der Erfassung der Sollkontur wird das Mutterprofil aus der
Richtstation 27 entfernt und es wird in gleicher Weise, wie in Fig. 1
gezeigt, ein nachzurichtendes Werkstück 8 eingespannt. Das Richtprinzip
wird nun anhand der Fig. 2 her erläutert.
Wie bereits eingangs erwähnt, definiert jede Kreisscheibe 41-44 eine
Richtebene 31-36, wobei ein 3-Punkt-Richtverfahren angewendet wird. Das
bedeutet, daß das Hydraulikeinheiten 1 und 3 mit der in Gegenrichtung
wirkenden Hydraulikeinheit 2′ ein 3-Punkt-Richtsystem bilden, ebenso wie
das 3-Punkt-Richtsystem aus den Hydraulikeinheiten 1′ und 3′, die mit
der oberen und im Zwischenraum angeordneten Hydraulikeinheit 2 ebenfalls
ein 3-Punkt-Richtsystem bilden.
Wichtig ist nun, daß das 3-Punkt-Richtsystem nicht notwendigerweise
durch nebeneinanderliegende Hydraulikeinheiten gebildet sein muß,
sondern daß eine beliebige Variation unter den verschiedenen
Hydraulikeinheiten 1-6 und 1′-6′ gebildet werden kann.
So ist es beispielsweise möglich, ein 3-Punkt-Richtsystem aus den
Hydraulikeinheiten 1 und 4 in Verbindung mit der in Gegenrichtung
wirkenden Hydraulikeinheit 3′ zu gestalten, wobei zu dieser in
Gegenrichtung wirkenden Hydraulikeinheit 3′ auch noch eine zweite
Hydraulikeinheit 2′ hinzugenommen werden kann. Ebenso könnten
beispielsweise die Hydraulikeinheiten 1 und 6 in Verbindung mit der
Hydraulikeinheit 4′ oder mit jeder anderen beliebigen, in Gegenrichtung
wirkenden, Hydraulikeinheit, z. B. den Hydraulikeinheiten 3′ und 4′ und
5′ ein derartiges 3-Punkt-Richtsystem bilden.
Hieraus ergibt sich die universelle Einsetzbarkeit der
erfindungsgemäßen Meß-Richtstation, die es gewährleistet, daß
entsprechend der Ansteuerung der in infinitesimal kleinen Abständen
nebeneinander angeordneten Hydraulikeinheiten beliebig austauschbare und
wählbare 3-Punkt-Richtsysteme gebildet werden können.
Wichtig hierbei ist, daß die Hydraulikeinheiten 1-6 und 1′-6′ in den
Richtebenen 31-36 beliebig angreifen können, wobei man sich also in der
Papierebene der Fig. 2 senkrecht zur Papierebene stehende Kreisscheiben
vorstellen muß, in deren Bereich die Hydraulikeinheiten 1-6 und 1′-6′
beliebig im Bereich ihrer Ringschienen 57 verfahrbar sind. Somit können
die Hydraulikeinheiten im Bereich der Richtpunkte 51-54 um einen
Drehwinkel von 360° gedreht werden und somit an jeder beliebigen Stelle
am Umfang des zu richtenden Werkstückes 8 angreifen und dort Druck
ausüben.
Die Fig. 3 zeigt als Prinzipskizze eine maschinentechnische
Verwirklichung einer erfindungsgemäßen Anlage zur Ausführung des
Verfahrens.
In einer von einer CNC-Steuerung 16 angesteuerten Biegemaschine 13 ist
am Ausgang ein Trennmesser 14 angeordnet, welches in den Pfeilrichtungen 15
bewegbar ist und das von der Biegemaschine 13 gebogene Werkstück
abschneidet. Das Werkstück wird hierbei an seinem einen Ende von einem
Einspannwagen 20′ erfaßt, der mit seinem Schlitten auf einem
Transportband 18 angeordnet ist, welches in Pfeilrichtung 19 und in
Gegenrichtung hierzu verfahrbar ist. Der Einspannwagen 20′ wird in
Pfeilrichtung 19 in seine Stellung 20 verfahren, so daß das Werkstück 8
in den Bereich der Richtstation 27 eingefahren wird.
Der vorher beschriebenen Einfuhrstation 17 gegenüberliegend der
Richtstation 27 ist eine Ausfuhrstation 21 zugeordnet, die ebenfalls
einen Einspannwagen 22 aufweist, der in Pfeilrichtung 24 mit einem
Transportband 23 verfahrbar ist.
Im übrigen werden die Transportbänder 18 und 23 durch entsprechende
Motoren 25 angetrieben.
Während der eine Einspannwagen 20 im Festpunkt 11 arretiert wird, ist
der andere Einspannwagen 22 in den Pfeilrichtungen 22 verschiebbar in
der Ausfuhrstation 21 gehalten, um entsprechende mechanische Spannungen,
die während des Richtens auf das Werkstück 8 ausgeübt werden,
auszugleichen. Die Richtstation 27, sowie die Einfuhr- und
Ausfuhrstationen 17, 21 werden durch eine CNC-Steuerung 26 gesteuert.
Die Hydraulikeinheiten 1-6 und 1′-6′ der Richtstation 27 werden von
einer Hydraulikeinheit 29 mit Drucköl versorgt, welche Hydraulikeinheit
29 von einem Motor 28 angetrieben wird. Wie anhand der Fig. 1
erläutert, wird das Werkstück so eingespannt, daß die Einspannstellen
9, 10 möglichst in der neutralen Mittelachse 30 (vergl. Fig. 1) liegen.
Nachdem vorher bereits schon die Sollkontur eines Mutterprofils erfaßt
wurde, wird jetzt in der Situation nach Fig. 3 die Istkontur des zu
richtenden Werkstückes 8 erfaßt und die Hydraulikeinheiten 1-6, und
1′-6′ werden von der CNC-Steuerung 26 entsprechend angesteuert, um das
anhand der Fig. 2 erläuterte 3-Punkt-Richtprinzip zu verwirklichen.
Hierbei ist wichtig, daß jede Hydraulikeinheit gemäß Fig. 4 im Bereich
ihrer Kreisscheibe 41 in dieser Ebene um einen Schwenkbereich 37 von
z. B. 90° verschiebbar ist, so daß die Hydraulikeinheit 1 in die
Stellungen 1′′ oder 1′′′ verschwenkbar ist. Das gleiche gilt im übrigen
für die Hydraulikeinheit 1′, die ebenfalls in die anderen
Schwenkbereiche verschiebbar ist.
Die Fig. 5 zeigt im übrigen, daß die Hydraulikeinheiten 1-6 und 1′-6′
um einen Winkelbereich 38 geneigt werden können, um zu gewährleisten,
daß sie stets in ihrem zugeordneten Richtpunkt senkrecht auf der
Oberfläche des Werkstückes 8 aufsetzen. D. h., die Neigung der
Hydraulikeinheiten 1-6 und 1′-6′ ist einstellbar und feststellbar
ausgebildet.
Die Fig. 6 zeigt eine maschinentechnische Verwirklichung, wobei
beispielsweise an einem oberen Längsträger 47 des Kastenrahmens 7
(vergl. Fig. 1) ein erster Schlitten 49 angeordnet ist, der eine
Ringschiene 57 trägt. Die Ringschiene 57 definiert gemäß der
vorliegenden Beschreibung jeweils den Außenumfang einer Kreisscheibe
40-45.
In den Bereich dieser Ringschiene, die ein in sich geschlossenes Ringteil
darstellt, greift ein zweiter Schlitten 55 mit Tragrollen 56 ein, wobei
dieser Schlitten 55 die Hydraulikeinheit 1 trägt. Die Kolbenstange 58
setzt mit ihrem Stempel 59 auf der Oberfläche des zu richtenden
Werkstückes auf. Der Stempel 59 kann hierbei der Oberfläche des
Werkstückes angepaßt sein, um eine formschlüssige Anlage zu
gewährleisten.
Die Kolbenstange 58 ist in den Pfeilrichtungen 60 verschiebbar in der
Hydraulikeinheit angeordnet, wobei auf der Kolbenstange 58 die
beschriebene Längenmeßvorrichtung 61 angeordnet ist.
Es versteht sich von selbst, daß die Längenmeßvorrichtung 61 auch auf der
anderen Zylinderseite der Hydraulikeinheit angeordnet ist, d. h. also auf
der Rückseite des Zylinders.
Die Hydraulikeinheit 1 ist hierbei mit einer Feststellschraube 50 in dem
Schlitten 55 gehalten, um eine erste Einstellbewegung von Hand auf das
Werkstück zu gewährleisten. Dies kann verwendet werden, um eine
bestimmte Nulleinstellung der jeweiligen Hydraulikeinrichtung zu
gewährleisten.
Dadurch, daß der Schlitten 49 auf dem Längsträger 47 in den
Pfeilrichtungen 48 verschiebbar angeordnet ist, kann somit der
gegenseitige Abstand zwischen den Kreisscheiben 40-45 stufenlos
eingestellt werden und der Abstand der Richtpunkte 51-54 kann somit
stufenlos eingestellt werden. Mit der beschriebenen Meß-Richtstation
ist es nun erstmals möglich, eine hohe Präzision von dreidimensional
gebogenen Werkstücken zu erreichen, weil eine kostengünstige
Biegemaschine 13, die nicht mit hoher Präzision biegt, mit einer
Richtstation 27 nach der vorliegenden Erfindung kombiniert wird und
dadurch insgesamt im Seriendurchlauf Werkstücke 8 mit hoher
Biegegenauigkeit hergestellt werden können.
Zeichnungs-Legende
1 Hydraulikeinheit 1′
2 Hydraulikeinheit 2′
3 Hydraulikeinheit 3′
4 Hydraulikeinheit 4′
5 Hydraulikeinheit 5′
6 Hydraulikeinheit 6′
7 Kastenrahmen
8 Werkstück
9 Einspannstelle
10 Einspannstelle
11 Festpunkt
12 Pfeilrichtungen
13 Biegemaschine
14 Trennmesser
15 Pfeilrichtungen
16 CNC-Steuerung
17 Einfuhr-Station
18 Transportband
19 Pfeilrichtung
20 Einspannwagen 20′
21 Ausfuhrstation
22 Einspannwagen
23 Transportband
24 Pfeilrichtung
25 Motor
26 CNC-Steuerung
27 Richtstation
28 Motor
29 Hydraulikeinheit
30 neutrale Mittelachse
31 Richtebene
32 Richtebene
33 Richtebene
34 Richtebene
35 Richtebene
36 Richtebene
37 Schwenkbereich
38 Winkelbereich
40 Kreisscheibe
41 Kreisscheibe
42 Kreisscheibe
43 Kreisscheibe
44 Kreisscheibe
45 Kreisscheibe
47 Längsträger
48 Pfeilrichtungen
49 Schlitten
50 Feststellschraube
51 Richtpunkt
52 Richtpunkt
53 Richtpunkt
54 Richtpunkt
55 Schlitten
56 Tragrolle
57 Ringschiene
58 Kolbenstange
59 Stempel
60 Pfeilrichtungen
61 Längenmeßvorrichtung
2 Hydraulikeinheit 2′
3 Hydraulikeinheit 3′
4 Hydraulikeinheit 4′
5 Hydraulikeinheit 5′
6 Hydraulikeinheit 6′
7 Kastenrahmen
8 Werkstück
9 Einspannstelle
10 Einspannstelle
11 Festpunkt
12 Pfeilrichtungen
13 Biegemaschine
14 Trennmesser
15 Pfeilrichtungen
16 CNC-Steuerung
17 Einfuhr-Station
18 Transportband
19 Pfeilrichtung
20 Einspannwagen 20′
21 Ausfuhrstation
22 Einspannwagen
23 Transportband
24 Pfeilrichtung
25 Motor
26 CNC-Steuerung
27 Richtstation
28 Motor
29 Hydraulikeinheit
30 neutrale Mittelachse
31 Richtebene
32 Richtebene
33 Richtebene
34 Richtebene
35 Richtebene
36 Richtebene
37 Schwenkbereich
38 Winkelbereich
40 Kreisscheibe
41 Kreisscheibe
42 Kreisscheibe
43 Kreisscheibe
44 Kreisscheibe
45 Kreisscheibe
47 Längsträger
48 Pfeilrichtungen
49 Schlitten
50 Feststellschraube
51 Richtpunkt
52 Richtpunkt
53 Richtpunkt
54 Richtpunkt
55 Schlitten
56 Tragrolle
57 Ringschiene
58 Kolbenstange
59 Stempel
60 Pfeilrichtungen
61 Längenmeßvorrichtung
Claims (10)
1. Verfahren zum Richten von dreidimensional gebogenen Werkstücken,
insbesondere Metallprofilen, dadurch
gekennzeichnet, daß das dreidimensional gebogene Werkstück
(8) am Ausgang einer Biegemaschine (13) in einer automatischen
Meß-Richtstation (27) an mindestens zwei Einspannstellen (9, 10)
angeordneten Hydraulikeinheiten (1-6, 1′-6′) gerichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem ersten Arbeitsgang zunächst
ein die Sollkontur aufweisendes Mutterprofil von einem Längenmeßsystem
abgetastet wird, wobei jeder Hydraulikeinheit (1-6, 1′-6′) eine
Längenmeßvorrichtung (61) zugeordnet ist, daß in einem zweiten
Arbeitsgang ein zu richtendes Werkstück (8) in die Richtstation (27)
eingefahren und eingespannt wird, daß in einem dritten Arbeitsgang die
Istkontur des Werkstückes (8) abgetastet wird und die Differenz zwischen
Sollkontur und Istkontur bestimmt wird und daß in Abhängigkeit von dem
aus Soll- und Istkontur bestimmten Korrekturwert die jeweils Richtebenen
(32, 36) bildenden Hydraulikeinheiten (1-6, 1′-6′) angesteuert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Werkstück (8) an einen
gegenseitigen voneinander aufweisenden Richtpunkten (51-54) in allen
drei Raumebenen gerichtet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Richtpunkt
(51-54) eine Richtebene (32-36) zugeordnet ist, daß die Richtebene
senkrecht zur neutralen Mittelachse (30) des Werkstückes (8) angeordnet
ist und daß in der Richtebene (32-36) mindestens eine Hydraulikeinheit
(1-6, 1′-6′) angeordnet ist, die auf das Werkstück (8) Druckkraft
ausübt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hydraulikeinheiten (1-6, 1′-6′)
verschiedener Richtebenen (32-36) derart zusammenwirken, daß zwischen
jeweils von einer Seite einen Druck auf das Werkstück (8) ausübenden
Hydraulikeinheiten (1, 3) eine auf der gegenüberliegenden Seite einen
Druck auf das Werkstück (8) ausübende Hydraulikeinheit (2′) angeordnet
ist.
6. Richtstation zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche
1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück
(8) in der Nähe seiner beiden Enden eingespannt (Einspannstellen 9, 10)
ist, daß im Bereich zwischen den Einspannstellen (9, 10) mehrere, einen
gegenseitigen Abstand voneinander angeordnete Richtebenen (32, 36)
angeordnet sind und daß in jeder Richtebene (32, 36) mindestens eine
Hydraulikeinheit (1-6, 1′-6′) auf das Werkstück (8) Druck ausübt.
7. Richtstation nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß in jeder Richtebene (32-36) zwei,
einander im wesentlichen gegenüberliegende Hydraulikeinheiten (1, 1′;
2, 2′; 3, 3′; 4, 4′; 5, 5′; 6, 6′) angeordnet sind.
8. Richtstation nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Angriffsrichtung jeder
Hydraulikzylinder (1, 1′ . . . 6, 6′) in der Richtebene auf das Werkstück (8)
einstellbar ist (Fig. 5).
9. Richtstation nach einem der Ansprüche 6-8,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem Kastenrahmen
(7) eine Anzahl von mehreren, einen gegenseitigen Abstand aufweisenden
Ringschienen (57) angeordnet sind, daß auf jeder Ringschiene (57)
mindestens ein Schlitten (55) verschiebbar und feststellbar angeordnet
ist, daß an jedem Schlitten (55) eine Hydraulikeinheit (1-6; 1′-6′)
befestigt ist, deren Kolbenstange (58) auf das Werkstück (8) einwirkt
und daß die Verschiebung der Kolbenstange (58) von einer
Längenmeßvorrichtung (61) erfaßt wird.
10. Richtstation nach einem der Ansprüche 6-9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringschienen (57)
in Richtung der Mittelachse (30) der Richtstation (27) verschiebbar und
feststellbar angeordnet sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914123035 DE4123035A1 (de) | 1991-07-12 | 1991-07-12 | Verfahren zum richten von dreidimensional gebogenen werkstuecken und hierzu gehoerende richtstation |
| PCT/EP1992/001555 WO1993001011A1 (de) | 1991-07-12 | 1992-07-09 | Verfahren zum richten von dreidimensional gebogenen werkstücken und hierzu gehörende richtstation |
| JP5501977A JPH06504235A (ja) | 1991-07-12 | 1992-07-09 | 立体的に折り曲げられた加工品を正しく調整する方法およびこれに付属の調整ステーション |
| EP19920914908 EP0548322A1 (de) | 1991-07-12 | 1992-07-09 | Verfahren zum richten von dreidimensional gebogenen werkstücken und hierzu gehörende richtstation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914123035 DE4123035A1 (de) | 1991-07-12 | 1991-07-12 | Verfahren zum richten von dreidimensional gebogenen werkstuecken und hierzu gehoerende richtstation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4123035A1 true DE4123035A1 (de) | 1993-01-21 |
Family
ID=6435951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914123035 Withdrawn DE4123035A1 (de) | 1991-07-12 | 1991-07-12 | Verfahren zum richten von dreidimensional gebogenen werkstuecken und hierzu gehoerende richtstation |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0548322A1 (de) |
| JP (1) | JPH06504235A (de) |
| DE (1) | DE4123035A1 (de) |
| WO (1) | WO1993001011A1 (de) |
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| DE19527358B4 (de) * | 1995-07-26 | 2004-11-04 | Tmg Tiefbau-Material Gmbh | Maschine zum Richten verformter Stahlspundbohlen |
| CN114558912A (zh) * | 2022-03-31 | 2022-05-31 | 义乌市长新传动科技有限公司 | 一种丝杆检测自动上下料机 |
| DE102021121403A1 (de) | 2021-08-18 | 2023-02-23 | Laubinger + Rickmann GmbH & Co. KG | Richtanlage und Verfahren zum Richten eines länglichen Profilbauteils |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4410143C2 (de) * | 1994-03-24 | 1998-07-09 | Bracker Soehne Masch | Vorrichtung zum Richten eines Stahlprofils, insbesondere einer Schiene |
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| DE2346796A1 (de) * | 1973-09-17 | 1975-04-03 | Eitel Kg Werzeugmaschinenfabri | Automatisches richtverfahren und richtmaschine dafuer mit mehreren richtstellen |
| DE3211489A1 (de) * | 1981-04-01 | 1982-11-04 | Mensor AB, 63102 Eskilstuna | Verfahren und vorrichtung zur korrektur von sollform-abweichungen platisch verformbarer gegenstaende |
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| DE1527434A1 (de) * | 1963-03-19 | 1969-12-18 | Truninger Ag | Streckmaschine zum Streckrichten von Streckgut,insbesondere Hohlprofilen aus Stahl |
| IT1078390B (it) * | 1977-01-21 | 1985-05-08 | Galdabini Renzo | Macchina a raddrizzare automatica |
| JP3371909B2 (ja) * | 1990-06-18 | 2003-01-27 | セイコーエプソン株式会社 | インクジェットヘッド |
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1991
- 1991-07-12 DE DE19914123035 patent/DE4123035A1/de not_active Withdrawn
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1992
- 1992-07-09 EP EP19920914908 patent/EP0548322A1/de not_active Withdrawn
- 1992-07-09 JP JP5501977A patent/JPH06504235A/ja not_active Withdrawn
- 1992-07-09 WO PCT/EP1992/001555 patent/WO1993001011A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH06504235A (ja) | 1994-05-19 |
| WO1993001011A1 (de) | 1993-01-21 |
| EP0548322A1 (de) | 1993-06-30 |
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