DE4123010A1 - Wassersparende einrichtung fuer ein wc - Google Patents
Wassersparende einrichtung fuer ein wcInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D1/00—Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
- E03D1/02—High-level flushing systems
- E03D1/14—Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Sicherung
wassersparender Spülung von einem WC mit einem Spülkasten,
der im Boden eine mit dem WC-Becken in Verbindung stehende
Ablaßöffnung aufweist, die normalerweise dichtend ver
schlossen ist mittels eines Ventilkörpers, der mit einer
sich vom Ventilkörper nach oben erstreckenden Zugstange
verbunden ist, und über einen Auslösemechanismus von außen
aktivierbar ist, um den Ventilkörper von seinem dichtenden
Verschließen der Ablaßöffnung zu heben, wodurch die
Wassermenge vom Spülkasten in das WC-Becken strömt.
Spülkästen von bekannten Toiletten sind derart eingerichtet,
daß, wenn der Ventilkörper von seinem dichtenden
Verschließen der Ablaßöffnung gehoben wird, in seiner
gehobenen Stellung verbleibt, bis das ganze Wasser aus dem
Spülkasten in das WC-Becken geströmt ist. Somit wird bei
jeder WC-Spülung dieselbe Wassermenge verwendet, die für
WCs neueren Modells ca. 6 l beträgt und für ältere bis zu
ca. 15 l. Da es in vielen Fällen nicht nötig ist, das WC
mit einer großen Wassermenge zu spülen, ist besonders bei
älteren WCs von einem Überverbrauch an Wasser die Rede,
was sowohl aus milieumäßigen wie ökonomischen Gründen
unzweckmäßig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
zur Sicherung wassersparender Spülung von WCs, insbesondere
älteren, die einen sehr hohen Wasserverbrauch haben, zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Einrichtung einen Körper umfaßt, der eingerichtet ist, unter
Umschließen der Zugstange auf dem Ventilkörper angeordnet
zu werden und ein derartiges Gewicht aufweist, daß der
Ventilkörper im wesentlichen momentan gesenkt wird zum
dichtenden Verschließen des Ablasses, wenn er nicht durch
Aktivieren des Auslösermechanismus hochgehoben bleibt.
Hierdurch wird erreicht, daß das Wasser nur aus dem
Spülkasten herausströmt, wenn der Ventilkörper durch
Aktivieren des Auslösermechanismus von seinem dichtenden
Verschließen des Ablasses hochgehoben wird, und daß der
Ventilkörper den Ablaß versperrt und dadurch das
Herausströmen von Wasser verhindert, sobald der
Auslösermechanismus nicht aktiviert wird. D. h. der Benutzer
muß ständig den Auslösermechanismus aktivieren, um ein
Spülen des WCs zu erreichen. Dies wirkt psychologisch derart
auf den Benutzer, daß er aufhört, den Auslösermechanismus
zu aktivieren, sobald ein ausreichendes Spülen stattgefunden
hat. Hierdurch wird immer nur die erforderliche Wassermenge
verbraucht und nicht das ganze Wasser des Spülkastens, so
wie es bei existierenden WCs der Fall ist. Insgesamt wird
somit eine nicht unwesentliche Wassereinsparung erreicht,
vor allem bei älteren WCs, für die die Einrichtung
hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich, berechnet
ist.
Gemäß der Erfindung kann der Körper ringförmig sein und
einen Schlitz aufweisen, der breiter als der Durchmesser
der Zugstange ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Körper
sich auf dem Ventilkörper anbringen läßt, ohne daß ein
Zerlegen des Auslösermechanismus oder anderer Innenteile
des Spülkastens nötig ist, da sich der Körper um die
Zugstange herum hineinschieben läßt.
Ferner kann gemäß der Erfindung der Schlitz im Verhältnis
zur Achse des Körpers schräg sein und eine solche Breite
und Neigung aufweisen, daß der Körper sich nicht von der
Zugstange entfernen läßt, wenn die Achse des Körpers
parallel zur Stange ist. Hierdurch wird erreicht, daß der
Körper die Zugstange derart umschließt, daß er sich von
dieser durch eine Parallelverschiebung rechtwinklig zur
Zugstange nicht entfernen läßt. Hierdurch ist gesichert,
daß der Körper nicht heruntergleitet, sondern den
Ventilkörper wirklich, wie beabsichtigt, belastet.
Zusätzlich ist diese Ausführungsform sehr einfach
herzustellen und anzubringen.
Schließlich kann der Körper gemäß der Erfindung ein Gewicht
von im wesentlichen 80 bis 160 g haben und vorzugsweise im
wesentlichen 100 bis 140 g.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch ein WC, wobei
die erfindungsgemäße Einrichtung angewandt ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung und
Fig. 3 die selbe von oben gesehen.
Das in Fig. 1 gezeigte WC ist ein sogenanntes Kombinations-
WC mit einem WC-Becken 1 und einem daran angebauten
Spülkasten 2. Der Spülkasten 2 weist im Boden eine
Ablaßöffnung 3 auf, die zum WC-Becken führt und
normalerweise mittels eines Ventilkörpers 4, der wie eine
Glocke mit einem um die Ablaßöffnung 3 anliegendem
Dichtungsring 5 ausgebildet ist, verschlossen ist. Die
Glocke 4 ist mit einer senkrecht verlaufenden Zugstange 6
verbunden, die sich durch einen zum Spülkasten 2 gehörenden
Deckel 7 erstreckt und an seinem Außenende mit einem Knopf
8 versehen ist. Die Zugstange 6 hat ein erweitertes oberes
Ende 9, das in einem Rohr 10 geführt ist. Dieses Rohr 10 ist
mit einem Balken 11 verbunden, der sich nahe dem oberen
Ende des Rohres quer zum Spülkasten 2 erstreckt und ist an
seinem Außenende, das sich durch den Spülkastendeckel 7
erstreckt, mit einer Mutter 12 zum Festhalten des
Spülkastendeckels 7 versehen.
Wenn der Knopf 8 hochgezogen wird, wird die Glocke 4
hochgehoben, und das im Spülkasten 2 befindliche Wasser
strömt aus dem Ablauf 3 heraus- und in das WC-Becken 1
hinein. Dieses Herausströmen des Wassers setzt sich fort, obwohl
der Knopf 8 losgelassen wird, bis das ganze Wasser im
Behälter 2 herausgeströmt ist, woraufhin die Glocke
herabfällt und wiederum den Ablaß dichtend verschließt.
D. h., jedesmal, wenn der Knopf 8 hochgezogen wird, wird
eine Wassermenge entsprechend dem Inhalt des Spülkastens 2
verbraucht.
Fig. 2 und 3 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform für die
erfindungsgemäße Einrichtung, um die Wirkungsweise von WC-
Spülkästen zu ändern, so daß nur Wasser aus den Kästen
herausströmt, wenn der Knopf 8 und somit die Glocke 4 vom
Benutzer hochgehalten bleibt. Diese Einrichtung besteht aus
einem Ring 13, der im Verhältnis zu seiner Achse 15 einen
schrägen Schlitz 14 aufweist. Die Breite b des Schlitzes
14 ist größer als die Breite der Zugstange 6, und dessen
Neigung a im Verhältnis zu einer Ebene rechtwinklig zur
Achse 15 des Ringes 13 ist derart, daß jede im Schlitz
eingelegte axiale Linie mindestens eine von dessen Seiten
schneidet. In der gezeigten Ausführungsform weist der
Schlitz eine Neigung a von ca. 60° und eine Breite b von
ca. 4 mm auf. Des weiteren weist der Ring einen
Außendurchmesser D von ca. 40 mm auf, einen
Innendurchmesser d von ca. 20 mm und eine Höhe h von ca.
15 mm. Wird dieser Ring aus Messing hergestellt, wird er
ca. 120 g wiegen, was sich bei existierenden WCs als
passend erwiesen hat.
Wenn der Ring 13 auf der Glocke 4 angebracht werden soll,
wird zuerst der Deckel 7 des Spülkastens 2 entfernt und
danach der Schlitz um die Zugstange 6 herum hineingeführt,
bis sich dieser im Innern des Ringes befindet, wonach der
Ring aufgerichtet und auf die Glocke gelegt wird, siehe
Fig. 1. Wenn der Ring 13 auf der Glocke angebracht ist,
besteht aufgrund der Neigung und Breite des Schlitzes keine
Gefahr, daß dieser unbeabsichtigt herabfallen wird.
Die durch den Ring 13 verursachte Belastung der Glocke
4 bewirkt, daß die Glocke herunterfällt und die
Ablaßöffnung 3 des Spülkastens 2 versperrt, wenn die Glocke
nicht durch Festhalten des Knopfes 8 hochgehalten wird.
Hierdurch wird erreicht, daß nur soviel Wasser zum Spülen
des WCs verbraucht wird, wie der Benutzer für nötig hält.
Die Erfindung läßt sich in vielen Weisen variieren, ohne
daß man dabei von der Idee derselben abweicht. So läßt
die erfindungsgemäße Einrichtung sich durch eine lange
Reihe verschiedener Materialien herstellen, und durch eine
lange Reihe verschiedener Dimensionen und Gewichte, so wie
sich auch mehrere zusätzliche Einrichtungen oder Ringe
verwenden lassen, sollte sich dies zur Erreichung der
erstrebten Wirkung als notwendig erweisen.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Sicherung wassersparender Spülung von
einem WC mit einem Spülkasten (2), der im Boden eine mit dem
WC-Becken (1) in Verbindung stehende Ablaßöffnung (3)
aufweist, die normalerweise dichtend verschlossen ist mittels
eines Ventilkörpers (4), der mit einer sich vom Ventilkörper
(4) nach oben erstreckenden Zugstange (6) verbunden ist
und über einen Auslösemechanismus von außen aktivierbar
ist, um den Ventilkörper (4) von dessen dichtendem
Verschließen der Ablaßöffnung (3) zu heben, wodurch die
Wassermenge vom Spülkasten (4) in das WC-Becken (1) strömt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
einen Körper (13) umfaßt, der eingerichtet ist, unter
Umschließen der Zugstange (6) auf dem Ventilkörper (4)
angeordnet zu werden und ein derartiges Gewicht aufweist,
daß der Ventilkörper (4) im wesentlichen momentan gesenkt
wird zum dichtenden Verschließen des Ablasses (3), wenn
er nicht durch Aktivieren des Auslösermechanismus
hochgehoben bleibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Körper (13) ein ringförmiger
Körper ist und einen Schlitz (14) mit einer größeren Breite
(b) als der Durchmessser der Zugstange (6) aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schlitz (14) im Verhältnis zur
Achse (15) des Körpers schräg ist und eine solche Breite
(b) und Neigung (a) aufweist, daß der Körper (13) sich
nicht von der Zugstange (6) entfernen läßt, wenn die Achse
(15) des Körpers parallel zur Stange ist.
4. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Körper (13) ein Gewicht von ca. 80 bis 160 g und
vorzugsweise ca. 100 bis 140 g aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK170590A DK168642B1 (da) | 1990-07-16 | 1990-07-16 | Vandbesparende indretning til toilet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4123010A1 true DE4123010A1 (de) | 1992-01-23 |
Family
ID=8107369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914123010 Withdrawn DE4123010A1 (de) | 1990-07-16 | 1991-07-11 | Wassersparende einrichtung fuer ein wc |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4123010A1 (de) |
| DK (1) | DK168642B1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995010669A1 (en) * | 1993-10-08 | 1995-04-20 | Tapalaga Rosenberger Stella | Water economy through an adaptor in time-independent toilet systems |
| EP0690178A1 (de) * | 1994-06-27 | 1996-01-03 | Johan Van Daele | Spülwasserdosiereinrichtung für Toilettenspülkasten |
| WO2014132061A1 (en) * | 2013-02-28 | 2014-09-04 | DHINJAN, Jaswinder Singh | Additionel weight for flushing valve |
-
1990
- 1990-07-16 DK DK170590A patent/DK168642B1/da not_active IP Right Cessation
-
1991
- 1991-07-11 DE DE19914123010 patent/DE4123010A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995010669A1 (en) * | 1993-10-08 | 1995-04-20 | Tapalaga Rosenberger Stella | Water economy through an adaptor in time-independent toilet systems |
| EP0690178A1 (de) * | 1994-06-27 | 1996-01-03 | Johan Van Daele | Spülwasserdosiereinrichtung für Toilettenspülkasten |
| WO2014132061A1 (en) * | 2013-02-28 | 2014-09-04 | DHINJAN, Jaswinder Singh | Additionel weight for flushing valve |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK170590A (da) | 1992-01-17 |
| DK168642B1 (da) | 1994-05-09 |
| DK170590D0 (da) | 1990-07-16 |
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