DE4118934C2 - Kompressor - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Kompressor, z. B. einem
Flügelzellen- oder Drehkolbenverdichter, der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 definierten Gattung.
Bei einem als Flügelzellenverdichter ausgebildeten Kompressor
dieser Art (EP 0 265 774 A1 oder DE 27 00 521 A1) wird als
Druckventil am Fluidauslaß ein Rundventil verwendet, das in
einer die Wandung des Hubrings durchziehenden Axialbohrung
eingesetzt ist. Die Axialbohrung ist entweder gänzlich in dem
Hubring eingebracht oder teilweise in dem Hubring und in
einem seitlich an dem Hubring angeschraubten Deckel
ausgebildet, der sich über die gesamte Länge des Hubrings
erstreckt. In der Axialbohrung sind in dem der Arbeitskammer
am nächsten liegenden Wandbereich die Ventilöffnungen des
Druckventils ausgebildet. Ein solches Rundventil ist
fertigungstechnisch sehr kostenträchtig.
Um dies zu umgehen, werden Flügelzellenkompressoren
fast ausschließlich mit Druckventilen ausgerüstet, die
im Hubring radial zur Drehachse des Rotors angeordnet
sind (DE 38 40 764 A1). Diese radiale Anordnung
erfordert jedoch eine spezielle Abdeckung der
Druckventile oder ein den Hubring komplett
umschließendes Gehäuse, das den Druckraum des
Kompressors bildet.
Aus der DE 36 19 167 A1 ist ein Flügelzellenkompressor
bekannt, bei dem die Auslaßöffnung durch ein von außen
in eine Seitenplatte des Pumpengehäuses geschraubtes
Federzungenventil verschlossen wird. Nachteilig dabei
ist, daß die Seitenplatte aufwendig zu bearbeiten ist
und sowohl das Ventil, als auch die Seitenplatte
speziell anzuschrauben sind.
Der erfindungsgemäße Kompressor mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat durch die
erfindungsgemäße Anordnung der Druckventile an den
axialen Seitenflächen des Hubrings den Vorteil einer
sehr einfachen und kostengünstigen Fertigung der
Druckventile und des Kompressors. Spezielle Abdeckungen
für die Druckventile oder ein den Hubring
umschließendes Druckgehäuse entfallen. Dies wirkt sich
auch vorteilhaft auf das Gewicht und das vom Kompressor
benötigte Einbauvolumen aus. Eine spezielle Bearbeitung
der Ventilsitzflächen entfällt, da die axialen
Seitenflächen des Hubrings zum fluiddichten Aufsetzen
der Stirndeckel ohnehin bearbeitet werden müssen. Die
erfindungsgemäße Anordnung der Druckventile bietet
außerdem die einfache Möglichkeit, diese zwischen dem
Hubring und einem Stirndeckel einzuspannen, so daß
ansonsten notwendige Schrauboperationen entfallen.
Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten
Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und
Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen
Kompressors möglich.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines Flügelzellenverdichters
für eine Fahrzeugklimaanlage gemäß Schnittlinie
I-I in Fig. 2,
Fig. 2 ausschnittweise einen Längsschnitt des Gehäuses
des Flügelzellenverdichters gemäß Schnittlinie
II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts III
in Fig. 2,
Fig. 4 die gleiche Darstellung wie in Fig. 2 eines
Flügelzellenverdichters gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts V
in Fig. 4.
Der in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte zweiflutige
Flügelzellenverdichter als Beispiel eines Kompressors hat ein
Gehäuse 10, das - wie aus dem Längsschnitt des Gehäuses 10 in
Fig. 2 zu erkennen ist - im wesentlichen aus drei Teilen
zusammengesetzt ist, nämlich einem linken Stirndeckel 11,
einem rechten Stirndeckel 12 und einem dazwischenliegenden
Hubring 13. Auf dem rechten Stirndeckel ist eine Kappe 14
aufgesetzt, in welcher ein Druckraum 15 und ein Saugraum 16
ausgebildet sind, die jeweils mit einem Druckanschluß 17 und
einem Sauganschluß 18 in Verbindung stehen. Der Hubring 13
begrenzt mit seiner Innenwand 19 und mit den planen inneren
Deckelflächen des linken und rechten Stirndeckels 11, 12 eine
Gehäusekammer 20. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besitzt die
Innenwand 19 im Querschnitt einen etwa elipsenförmigen
Verlauf und bildet die sog. Hubkurve des
Flügelzellenverdichters. In der Gehäusekammer 20 ist ein
zylindrischer Rotor 21 angeordnet, dessen Durchmesser bis auf
ein geringes Laufspiel der Länge der kleineren Achse der
Elipse entspricht. Auf diese Weise werden zwischen der
Mantelfläche des Rotors 21 und der Innenwand 19 des Hubrings
13 zwei sichelförmige Arbeitsräume 22, 23 ausgebildet. Die
Arbeitsräume 22, 23 sind durch zwei hier nicht zu sehende
Dichtleisten gasdicht voneinander getrennt, die im Hubring 13
diametral angeordnet sind und sich über die gesamte Länge von
Rotor 21 und Hubring 13 erstrecken. Die Länge des Rotors 21
ist so bemessen, daß er mit nur geringem Spiel an den planen
Deckelflächen der beiden Stirndeckel 11, 12 vorbeidreht. Der
Rotor 21 sitzt auf einer Rotorwelle 24, die im
Ausführungsbeispiel einstückig mit diesem ist und in Lagern
in den beiden Stirndeckeln 11, 12 gelagert ist. Die Rotorwelle
24 wird beispielsweise von der Brennkraftmaschine oder einem
Elektromotor angetrieben.
Im Rotor 21 sind mehrere, hier fünf, etwa radial verlaufende
Schlitze 25 angeordnet, in denen jeweils ein Flügel 26
gleitend geführt ist. Von den fünf Schlitzen 25 sind in
Fig. 1 nur vier zu sehen. Mit ihren aus dem Rotor 21
vorstehenden Außenkanten liegen die Flügel 26 an der
Innenwand 19 des Hubrings 13 an und teilen die Arbeitsräume
22, 23 in einzelne Zellen mit sich änderndem Volumen auf. Jede
der beiden sichelförmigen Arbeitsräume 22, 23 hat mindestens
eine Saug- oder Niederdruckzelle 27 bzw. 28 und eine
Kompressions- oder Hochdruckzelle 29 bzw. 30. In Drehrichtung
(Pfeil 40) des Rotors 21 am Anfang eines jeden Arbeitsraumes
22, 23 ist ein Fluideinlaß 31 bzw. 32 vorgesehen, der mit dem
Saugraum 16 verbunden ist. Dem Saugraum 16 wird über den
Sauganschluß 18 Kältemittel aus der Klimaanlage zugeführt. In
Drehrichtung (Pfeil 40) des Rotors 21 gesehen am Ende eines
jeden Arbeitsraums 22, 23 sind jeweils zwei Fluidauslässe
angeordnet, von denen in Fig. 1 nur ein Fluidauslaß 33 und
ein Fluidauslaß 34 und in Fig. 2 nur die beiden Fluidauslässe
34 und 34' zu sehen sind. Die Fluidauslässe 33, 34 sind über
je ein noch im einzelnen zu beschreibendes Druckventil 35 mit
dem Druckraum 15 verbunden. Die Druckventile 35 sind alle
gleich ausgebildet, so daß hier nur das den Fluidauslaß 34
steuernde Druckventil 35 beschrieben wird. Das Druckventil 35
ist mit seiner Ventilöffnung 36 in die eine Stirnseite des
Hubrings 13 gelegt und über eine in der Hubringwandung
eingebrachte Bohrung 37 mit dem Fluidauslaß 34 verbunden. Der
die Ventilöffnung 36 umschließende erforderliche Ventilsitz
38 (Fig. 2) für ein Ventilglied 39 ist auf der dem
Stirndeckel 12 zugekehrten Stirnfläche des Hubrings 13
vorhanden und entsteht gleichzeitig bei der notwendigen
Bearbeitung der Stirnfläche des Hubrings 13 zwecks gasdichtem
Aufsetzens des Stirndeckels 12 auf den Hubring 13. In dem
Stirndeckel 12 ist eine Ventilkammer 41 eingebracht, die so
angeordnet ist, daß sie eine Verbindung zwischen der
Ventilöffnung 36 und dem Druckraum 15 herstellt. Von der
Ventilkammer 41 ist das Ventilglied 39 aufgenommen, das unter
Federkraft auf dem Ventilsitz 38 aufliegt und die
Ventilöffnung 36 verschließt.
Bei dem hier dargestellten Druckventil 35 wird das
Ventilglied 39 von dem vorderen Zungenteil einer Federzunge
42 gebildet, die mit ihrem hinteren Zungenteil auf der
Stirnfläche des Hubrings 13 festgespannt ist. Hierzu trägt
der Stirndeckel 12 auf seiner der Stirnfläche des Hubrings 13
zugekehrten planen Deckelfläche eine bis zu der Ventilkammer
41 hin reichende Ausnehmung 43. Im Bereich der Ausnehmung 43
ist in die Stirnfläche des Hubrings 13 eine Zentrierbohrung
44 eingebracht. In die Zentrierbohrung 44 wird formschlüssig
der Zentrierzapfen 45 eines in der Ausnehmung 43 teilweise
einliegenden Hubfängers 46 eingesetzt, der nahe dem von der
Ventilkammer 41 abgekehrten Ende des Hubfängers 46 auf dessen
Unterseite senkrecht vorsteht. Zwischen dieser Unterseite des
Hubfängers 46 und der Stirnfläche des Hubrings 13 wird der
hintere Zungenteil der Federzunge 42 eingelegt. Am Grunde der
Ausnehmung 43 im Stirndeckel 12 steht ein Führungszapfen 47
rechtwinklig vor, auf dem eine Anpreßfeder 48 aufgesetzt ist.
Die Anpreßfeder 48 stützt sich einerseits im Grunde der
Ausnehmung 43 und andererseits auf dem Hubfänger 46 ab,
wodurch die zwischen der gegenüberliegenden Unterseite des
Hubfängers 46 und der Stirnfläche des Hubrings 13 eingelegte
Federzunge 42 festgespannt wird. Der Hubfänger 46 steht über
die Ausnehmung 43 vor und ragt mit einem an dem Hubfänger 46
einstückig ausgebildeten Arm 461 in die Ventilkammer 41
hinein. Der Hubfängerarm 461 ist mit Abstand vom Ventilsitz
38 des Druckventils 35 angeordnet und so geformt, daß er sich
in etwa der Lage des vorderen Teils der Federzunge 42 bei
maximaler Ventilöffnung anpaßt, so daß sich die Federzunge 42
formschlüssig an den Hubfängerarme 461 anlegt.
Das auf der gegenüberliegenden Hubringstirnfläche angeordnete
Druckventil 35 zur Steuerung des Fluidauslasses 34' ist
identisch aufgebaut, wobei die Ventilöffnung 36' wiederum in
der zugeordneten Stirnfläche des Hubrings 13 ausgebildet und
über eine in der Hubringwandung verlaufende Bohrung 37' mit
dem Fluidauslaß 34' in Verbindung steht. Die Ventilkammer 41'
dieses Druckventils 35, die in dem linken Stirndeckel 11 in
Form einer Sackbohrung ausgebildet ist, ist über eine in der
Wandung des Hubrings 13 eingebrachte Axialbohrung 49 mit der
Ventilkammer 41 des im rechten Stirndeckel 12 angeordneten
Druckventils 35 verbunden und hat somit ebenfalls Anschluß zu
der Druckkammer 15. Die Druckventile 35 für die beiden
Fluidauslässe 33 des Arbeitsraums 23 sind identisch
ausgebildet.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Gehäuse eines
Flügelzellenverdichters gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel sind die Druckventile geringfügig
modifiziert. Soweit gleiche Bauteile mit denen in Fig. 1 und
2 übereinstimmen, sind sie mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Die Modifikation besteht darin, daß der Hubfänger 46 mit
Hubfängerarm 461, wie sie in Fig. 1-3 zu sehen ist,
entfallen ist, die Federzunge 42 des Druckventils 35 vielmehr
unmittelbar zwischen dem Stirndeckel 12 bzw. 11 und der
zugeordneten Stirnseite des Hubrings 13 eingespannt ist. Der
nach wie vor vorhandene Hubfängerarm 50 ist einstückig an dem
Stirndeckel 12 bzw. 11 ausgeformt und hat die gleiche
Ausbildung und Lage wie zu Fig. 1-3 beschrieben. Die
Ausnehmung 43 im Stirndeckel 12 bzw. 11 ist wesentlich
flacher ausgeführt und nimmt nur noch das hintere Zungenende
der Federzunge 42 auf. In der Stirnfläche des Hubrings 13 und
in der diesem zugekehrten Deckelfläche des Stirndeckels 12
bzw. 11 sind zwei miteiander fluchtende Sackbohrungen 51, 52
eingebracht, die gemeinsam einen Zentrierstift 53 aufnehmen.
Vom Grund der Ausnehmung 43 steht wiederum der Führungszapfen
47 rechtwinklig vor und schließt hier bündig mit der
Deckelfläche des Stirndeckels 12 bzw. 11 ab. Auf dem
Führungszapfen 47 sitzt die Anpreßfeder 48, die sich am
Stirndeckel 12 bzw. 11 und auf dem hinteren Zungenende der
Federzunge 42 abstützt und damit die Federzunge 42 an die
Stirnfläche des Hubrings 13 anpreßt. Im übrigen ist Aufbau
und Funktionsweise des Druckventils identisch wie zu
Fig. 1-3 beschrieben.
Die Erfindung ist nicht auf den beschriebenen
Flügelzellenverdichter beschränkt. So kann sie bei allen
Kompressoren mit rotierendem Kolben verwendet werden, bei
welchen durch die Unsymmetrie zwischen Kolben und Hubring
während der Kolbenrotation Arbeitsräume mit Nieder- und
Hochdruckzellen ausgebildet werden.
Claims (12)
1. Kompressor, z. B. Flügelzellen- oder
Drehkolbenverdichter, mit einem eine Gehäusekammer
einschließenden dreiteiligen Gehäuse, bestehend aus
einem Hubring und zwei diesen stirnseitig abdeckenden
Stirndeckeln, mit einem im Hubring drehbaren Rotor, der
mit der Innenwand des Hubrings mindestens einen von den
Stirndeckeln axial begrenzten Arbeitsraum mit in
Drehrichtung sich verändernder radialer Breite
einschließt, in welchem sich während der Rotordrehung
mindestens eine Niederdruckzelle und mindestens eine
Hochdruckzelle ausbilden, die in Drehrichtung
hintereinanderliegen, mit mindestens einem im Hubring am
Arbeitsraumanfang befindlichen Fluideinlaß, mit
mindestens einem im Hubring am Arbeitsraumende
befindlichen Fluidauslaß und mit mindestens einem den
Fluidauslaß zu einem Druckraum mit Druckanschluß hin
abschließenden Druckventil, das mindestens eine
Ventilöffnung mit Ventilsitz und ein auf dem Ventilsitz
aufliegendes, in Ventilschließrichtung federbelastetes
Ventilglied aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ventilöffnung (36) des Druckventils (35) in eine
Stirnseite des Hubrings (13) gelegt und über eine in die
Hubringwandung eingebrachte Bohrung (37) mit dem
Fluidauslaß (34) verbunden ist, daß der Ventilsitz (38)
auf der dem Stirndeckel (12) zugekehrten Stirnfläche des
Hubrings (13) ausgebildet ist und daß in dem Stirndeckel
(12) eine das Ventilglied (39) aufnehmende Ventilkammer
(41) eingebracht ist, die im Druckraum (15) mündet.
2. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ventilglied (39) vom unter Federspannung auf dem
Ventilsitz (38) aufliegenden vorderen Zungenteil einer
Federzunge (42) gebildet ist, die mit ihrem hinteren
Zungenteil auf der Stirnfläche des Hubrings (13)
festgespannt ist.
3. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Begrenzung des maximalen Hubs der Federzunge (42)
ein Hubfänger (461; 50) vorgesehen ist, der mit Abstand
vom Ventilsitz (38) in die Ventilkammer (41) hineinragt.
4. Kompressor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hubfänger einstückig an dem Stirndeckel (12)
ausgeformt ist.
5. Kompressor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stirndeckel (12) im Bereich des hinteren
Zungenteils der Federzunge (42) auf seiner, der
Stirnfläche des Hubrings (13) zugekehrten, planen
Innenfläche eine bis zur Ventilkammer (41) hin
reichende Ausnehmung (43) aufweist, in welcher der
hintere Zungenteil der Federzunge (42) einliegt, daß am
Grunde der Ausnehmung (43) ein Führungszapfen (47) etwa
rechtwinklig wegsteht, und daß auf dem Führungszapfen
(47) eine Anpressfeder (48) sitzt, die sich einerseits
am Grunde der Ausnehmung (43) und andererseits an der
Federzunge (42) abstützt.
6. Kompressor nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Stirndeckel (12) und in der
Stirnfläche des Hubrings (13) miteinander fluchtende
Sackbohrungen (51, 52) eingebracht sind, die gemeinsam
einen Zentrierstift (53) formschlüssig aufnehmen.
7. Kompressor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hubfänger (46) als separates Bauteil mit in die
Ventilkammer (41) hineinragendem Arm (461) ausgebildet
ist.
8. Kompressor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stirndeckel (12) auf seiner der Stirnfläche des
Hubrings (13) zugekehrten planen Innenfläche eine bis
zur Ventilkammer (41) hin reichende Ausnehmung (43)
aufweist, in welcher der Hubfänger (46) einliegt, daß
am Grunde der Ausnehmung (43) ein Führungszapfen (47)
etwa rechtwinklig wegsteht, daß auf dem Führungszapfen
(47) eine Anpressfeder (48) sitzt, die sich einerseits
am Grunde der Ausnehmung (43) und andererseits an dem
Hubfänger (46) abstützt, und daß die Federzunge (42)
mit ihrem hinteren Zungenteil zwischen der Stirnfläche
des Hubrings (13) und dem Hubfänger (46) einliegt.
9. Kompressor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hubfänger (46) einen senkrecht abstehenden
Zentrierzapfen (45) trägt, der in eine Zentrierbohrung
(44) in der Stirnseite des Hubrings (13) paßgenau
hineinragt.
10. Kompressor nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem Stirndeckel (12) eine den
Druckraum (15) mit Druckanschluß (17) enthaltende Kappe
(14) fluiddicht aufgesetzt ist, daß der Druckraum (15)
zum Stirndeckel (12) hin offen ist und daß die
Ventilkammer (41) als eine Durchgangsbohrung in dem
Stirndeckel (12) ausgebildet ist.
11. Kompressor nach Anpsruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kappe (14) noch einen Saugraum (16) mit Sauganschluß
(18) aufweist, die zum Stirndeckel (12) hin offen ist
und über eine Bohrung in dem Stirndeckel (12) mit dem
Fluideinlaß (32) in Verbindung steht.
12. Kompressor nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch
gekennzeichnet, daß ein gleich ausgebildetes weiteres
Druckventil (35) vorgesehen ist, dessen Ventilöffnung
(36') in die andere Stirnseite des Hubrings (13) gelegt
und über eine in der Hubringwandung eingebrachte Bohrung
(37') mit einem weiteren Fluidauslaß (34') im Hubring
(13) verbunden ist und dessen Ventilsitz (38') auf der
anderen Stirnfläche des Hubrings (13) ausgebildet ist,
und daß in dem anderen Stirndeckel (11) eine das
Ventilglied (39) des weiteren Druckventils (35)
aufnehmende Ventilkammer (41') eingebracht ist, die über
mindestens eine in der Hubringwandung verlaufende
Axialbohrung (49) mit der Ventilkammer (41) des an der
gegenüberliegenden Stirnseite des Hubrings (13)
angeordneten Druckventils (35) verbunden ist.
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| JP3160073B2 (ja) | 2001-04-23 |
| DE4118934A1 (de) | 1992-12-10 |
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