DE19716242A1 - Kraftstoffhochdruckpumpe - Google Patents
KraftstoffhochdruckpumpeInfo
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Description
Die Erfindung geht von einer Kraftstoffhochdruckpumpe der
Radialkolbenbauart gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1 aus. Eine derartige aus der Schrift
US-PS 4,952,121 bekannte Kraftstoffhochdruckpumpe weist
mehrere, im Winkelabstand zueinander um eine zentrale
Antriebswelle angeordnete Pumpenkolben auf, die mittels
vorgespannter Federn mit ihren radial innenliegenden Enden
an der Umfangsfläche der Antriebswelle anliegen und die
dabei jeweils in einer Führungsbohrung axial verschiebbar
sind. Die Pumpenkolben begrenzen dabei mit ihren der
Antriebswelle abgewandten Stirnflächen jeweils einen Pumpen
arbeitsraum in der Führungsbohrung, der alternierend mit
einem kraftstoffgefüllten Niederdruckraum und mit einer
Hochdruckförderleitung verbindbar ist.
Dabei werden im Pumpenarbeitsraum während der Hochdruckför
derphase sehr hohe Kraftstoffdrücke von bis zu 2000 bar
aufgebaut, so daß die Anforderungen an die mit Hochdruck
beaufschlagen Dichtstellen und Bohrungen hinsichtlich eines
sicheren Abdichtens sehr hoch sind. Dabei weist die bekannte
Kraftstoffhochdruckpumpe jedoch den Nachteil auf, daß sich
die hochdruckführenden Kanäle durch eine Vielzahl von
Bauteilen der Hochdruckpumpe erstrecken, was den Aufwand
hinsichtlich einer Hochdruckabdichtung erheblich vergrößert.
Zudem verursacht die hohe Anzahl von Bauteilen an der
bekannten Kraftstoffhochdruckpumpe einen erhöhten Bau- und
Montageaufwand.
Die erfindungsgemäße Kraftstoffhochdruckpumpe mit den kenn
zeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat dem gegen
über den Vorteil, daß sämtliche mit Hochdruck beaufschlagten
Kanäle und Dichtstellen in einem einzigen gemeinsamen,
einstückigen Pumpengehäuse angeordnet sind. Auf diese Weise
entfallen in konstruktiv einfacher Weise die an den zusätz
lich eingesetzten Bauteilen notwendigen Dichtstellen, was
neben einer Reduzierung der Dichtstellen auch eine Reduzie
rung des Bauaufwandes zur Folge hat. Die Pumpenkolben der
einzelnen Pumpenelemente sind dabei in einfacher Weise in
einer Führungsbohrung axial beweglich geführt, die direkt in
das Pumpengehäuse eingearbeitet wird, so daß auf zusätzliche
Zylinderbüchsen verzichtet werden kann. Die beim Verschlie
ßen der Hochdruckleitungen im Pumpengehäuse und an einem
Anschluß eines Druckstutzens am Pumpengehäuse notwendigen
Dichtstellen sind desweiteren in vorteilhafter Weise als
"Beißkanten" ausgebildet, wozu die Dichtflächenpaarungen
jeweils eine plane Dichtfläche an einem ersten Bauteil und
eine mit dieser zusammenwirkende scharfe Dichtkante an einem
zweiten Bauteil aufweisen. Dabei wird beim Verspannen der
Bauteile gegeneinander an der Berührungslinie zwischen der
Dichtkante und der planen Dichtfläche eine geringfügige
plastische Verformung erreicht, die eine sehr sichere
Abdichtung auch bei sehr hohen Kraftstoffinnendrücken
gewährleistet. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Kraftstoffhochdruckpumpe stellt sich durch das ausschließ
liche Führen der Hochdruckkanäle innerhalb des Pumpengehäu
ses ein, so daß aufzusätzliche, leitungsführende Bauteile
und Abdichtungen an diesen Bauteilen verzichtet werden kann.
Dabei ist auch das für die Funktion notwendige, in Richtung
Druckstutzen öffnende Druckventil an den Pumpenarbeitsräumen
vollständig in den jeweiligen Hochdruckkanal innerhalb des
Pumpengehäuses integriert. Die einzelnen, von den jeweiligen
Pumpenarbeitsräumen abführenden Hochdruckkanäle führen dabei
über eine gemeinsame Hochdrucksammelleitung innerhalb des
Pumpengehäuses zum Druckanschlußstutzen, an den eine Hoch
druckförderleitung anschließbar ist, die vorzugsweise in
einen Hochdruckspeicherraum mündet, von dem seinerseits
Einspritzleitungen zu den in den Brennraum der Brennkraft
maschine ragenden Einspritzventilen abführen (Common Rail).
Da dabei alle mit Hochdruck beaufschlagten Dichtstellen,
Verschraubungen, Kraftstoffkanäle und Pumpenkolben in einem
gemeinsamen Pumpengehäuse angeordnet sind ist es möglich,
sämtliche Hochdruckdichtstellen voneinander zu entkoppeln
und somit statisch exakt auszulegen. Dabei ist das gemein
same Pumpengehäuse (Mono-Block) vorzugsweise als einteiliges
Stahlteil ausgebildet. Dieses gemeinsame Pumpengehäuse
ermöglicht dabei neben einer hohen Dichtheit aufgrund der
Reduzierung der Bauteile auch eine sehr kompakte Bauweise,
so daß sich der gesamte benötigte Pumpenbauraum verringern
läßt. Die erfindungsgemäße Kraftstoffhochdruckpumpe läßt
sich dabei wahlweise mit einem Deckel verschließen und weist
vorzugsweise eine Aufnahmevorrichtung für einen Befesti
gungsflansch auf, über den sie an das jeweilige Motorenge
häuse anbringbar ist. Dabei ermöglicht die modulare und
baukastengerechte Bauweise der Kraftstoffhochdruckpumpe die
Befestigung verschiedener Flanschformen, so daß sie in
einfacher Weise an verschiedene Einbauanforderungen anpaßbar
ist. Diese modulare Bauweise wird dabei durch das Vorsehen
eines Gehäusemonoblocks aus Stahl ermöglicht, in den
sämtliche Hochdruck-führenden Teile integriert sind. An
diesen Monoblock können nun je nach Bedarf verschiedenste
Zusatzbauteile wie Adapter, Vorförderpumpen u. ä.,
vorzugsweise aus Aluminium angebracht werden.
Die Antriebswelle der erfindungsgemäßen Kraftstoffhochdruck
pumpe ist in vorteilhafter Weise als Exzenterwelle ausgebil
det, es sind jedoch auch andere Antriebswellenformen, z. B.
Nockenwellen möglich. Zudem sind verschiedene Formen von
Stößeln am Pumpenkolben wie z. B. Tassenstößel oder Rollen
stößel alternativ möglich.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegen
standes der Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung
und den Patentansprüchen entnehmbar.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kraftstoff
hochdruckpumpe ist in der Zeichnung dargestellt und wird in
der folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen die
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Kraft
stoffhochdruckpumpe und die Fig. 2 einen Querschnitt der
Kraftstoffhochdruckpumpe gemäß Fig. 1 entlang der
Schnittlinie II.
Das in den Fig. 1 und 2 in zwei Schnittansichten darge
stellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kraft
stoffhochdruckpumpe weist ein in etwa dreieckförmiges
Pumpengehäuse 1 auf. In diesem, vorzugsweise aus Stahl
gefertigtem Pumpengehäuse 1 ist eine kreisringförmige
zentrische Ausnehmung 3 vorgesehen, die in eine Achsrichtung
offen und in einer zweiten Achsrichtung durch eine innere
Gehäusestirnfläche 5 verschlossen ist. In dieser
Gehäusestirnfläche 5 ist eine zentrale axiale
Durchgangsbohrung 7 vorgesehen, die als Lagerbuchse einer
zentralen Antriebswelle 9 dient. Die Antriebswelle 9 ist
dabei mit einem Endstück 11 drehbar in der Durchgangsbohrung
7 geführt und weist an ihrem in die Ausnehmung 3 des
Pumpengehäuses 1 ragenden Abschnitt einen, einen
Antriebsnocken bildenden Exzenterwellenteil 13 auf. Dieser
mit seiner Achse aus der Achse der Antriebswelle 9
verschobene Exzenterwellenteil 13 weist an seinem Umfang
einen Ablaufring 15 aus gehärtetem Material auf.
Desweiteren weist das Pumpengehäuse 3 radial zur Antriebs
welle 9 verlaufende Führungsbohrungen 17 auf, die im
gleichen Winkelabstand zueinander um die zentrale Antriebs
welle 9 angeordnet sind und in denen jeweils ein Pumpenkol
ben 19 gleitverschiebbar geführt ist. Dabei begrenzen die
Pumpenkolben 19 mit ihren der Antriebswelle 9 abgewandten
Stirnflächen jeweils einen Pumpenarbeitsraum 21 in der
Führungsbohrung 17. An ihren den Pumpenarbeitsräumen 21
abgewandten, aus der jeweiligen Führungsbohrung 17 heraus
ragenden Enden weisen die Pumpenkolben 19 jeweils einen
Gleitschuh 23 auf, wobei die Pumpenkolben 19 dabei in Form
eines Ventilstößels einteilig ausgebildet sind. Der im Quer
schnitt gegenüber dem Pumpenkolben 19 vergrößerte Gleitschuh
23 wird dabei mit seiner pumpenarbeitsraumfernen Stirnfläche
mittels einer Feder 25 in Anlage am Ablaufring 15 des
Exzenterwellenteils 13 der Antriebswelle 9 gehalten. Dazu
greift die Feder 25 an der pumpenarbeitsraumzugewandten
Ringstirnfläche des Gleitschuhs 23 an und stützt sich
andererseits an der die Ausnehmung 3 begrenzenden Ringstirn
fläche des Pumpengehäuses 1 ab. Dabei ist es vorteilhaft,
die Feder 25 koaxial zum Pumpenkolben 19 anzuordnen und in
einer entsprechenden Ringöffnung 27 im Pumpengehäuse 1 zu
führen.
Die die Pumpenkolben 19 aufnehmenden Führungsbohrungen 17
sind radial auswärts durch ein in das Pumpengehäuse 1 einge
schraubtes Verschlußstück 29 verschlossen, das mit seiner
pumpeninneren Stirnfläche eine Distanzscheibe 31 axial gegen
einen an der Führungsbohrung 17 gebildeten Gehäuseabsatz
preßt. Dabei begrenzt die Distanzscheibe 31 mit ihrer dem
Pumpenkolben 19 zugewandten Stirnfläche den Pumpenarbeits
raum 21 und bildet zudem mit dieser Stirnfläche eine Ventil
sitzfläche für ein scheibenförmiges Ventilglied 33, das
mittels einer Blattfeder 35 in Anlage an der Distanzscheibe
31 gehalten wird. Dabei weist die Distanzscheibe 31 eine
axiale Durchgangsbohrung 37 auf, von der eine Radialbohrung
39 abführt die an eine Kraftstoffzuführungsleitung 41
mündet, die andererseits von einem nicht gezeigten kraft
stoffgefüllten Niederdruckraum ausgeht. Dabei wird der
Durchflußquerschnitt von der Kraftstoffzuführungsleitung 41
in den Pumpenarbeitsraum 21 vom scheibenförmigen Ventilglied
33 durch die Blattfeder 35 verschlossen gehalten. Die Blatt
feder 35 stützt sich dabei an einem gekröpften Federteller
43 ab, der mit seinem oberen Rand zwischen Gehäuseabsatz und
Distanzscheibe 31 eingespannt ist.
Von der Führungsbohrung 17 jedes Pumpenkolbens 19 führt
weiterhin im Bereich des Pumpenarbeitsraumes 21 eine radiale
Hochdruckbohrung 45 ab, die in einen Hochdruckkanal 47
mündet, wobei die einzelnen Hochdruckkanäle 47 über eine
gemeinsame, nicht näher gezeigte Sammelleitung innerhalb des
Pumpengehäuses 1 an einen in das Pumpengehäuse 1
eingeschraubten Druckstutzen 49 münden. An diesen
Druckstutzen 49 ist eine Hochdruckförderleitung
anschließbar, die anderseits in einen Hochdruckspeicherraum
(Common Rail) mündet, von dem seinerseits die einzelnen
Einspritzleitungen zu den nicht gezeigten, in den Brennraum
der zu versorgende Brennkraftmaschine ragenden
Einspritzventilen abführen.
Dabei ist in jede Hochdruckbohrung 45 ein in Richtung Druck
stutzen 49 öffnendes Druckventil 51 eingesetzt, das im
Ausführungsbeispiel als Rückschlagventil mit einem kugelför
migen Ventilglied 53 ausgebildet ist. Diese Ventilkugel 53
wird dabei über einen Federteller 55 und eine Ventilfeder 57
an einem konischen Ventilsitz gehalten, wobei sich die
Ventilfeder 57 an einem in das Pumpengehäuse 1 einschraub
baren Gegenanschlag 59 abstützt.
Die dichtenden Flächen am Gegenanschlag 59 sowie an der in
das Gehäuse 1 eingeschraubten Stirnfläche des Druckstutzens
49 sind dabei als sogenannte Beißkanten ausgebildet, bei
denen jeweils eine plane Dichtfläche an einem ersten Bauteil
mit einer scharfkantigen Dichtkante (Schneide) an einem
zweiten Bauteil zusammenwirkt, wobei sich beim Verspannen
der Bauteile gegeneinander eine dichtende plastische
Verformung entlang der Berührungslinie der planen und
scharfkantigen Dichtfläche einstellt.
Das Pumpengehäuse 1 weist weiterhin an seinem dem Endstück
11 der Antriebswelle 9 abgewandten offenen Ende einen axial
vorstehenden Rohransatz 61 auf, der eine Aufnahme für einen,
einen Pumpendeckel bildenden Befestigungsflansch 63 bildet.
Dabei ist dieser Befestigungsflansch 63 mit einer
entsprechenden Innenausnehmung dichtend auf den Rohransatz
61 aufgeschoben und axial an diesem befestigt.
Dazu ist der Befestigungsflansch 63 auf dem Rohransatz 61
zentriert und wird vorzugsweise mittels
Befestigungsschrauben, die in entsprechende, Schraublöcher
bildende Bohrungen 71 im Pumpengehäuse 1 eingeschraubt
werden, am Pumpengehäuse 1 verspannt.
Der Befestigungsflansch 63 weist eine axiale
Durchgangsöffnung auf, durch die das freie Ende der
Antriebswelle 9 ragt und dort dichtend geführt ist.
Desweiteren sind am Befestigungsflansch 63 Aufnahmebohrungen
65 vorgesehen, mit denen die Kraftstoffhochdruckpumpe an
einem Motorgehäuse befestigbar ist. Zudem ist am freien Ende
der Antriebswelle 9 ein Konus 67 vorgesehen, über den sich
ein motorseitiges Antriebsteil auf der Antriebswelle 9
drehschlüssig befestigen läßt. An ihrem dem freien Ende der
Antriebswelle 9 abgewandten Ende ist die die Antriebswelle 9
aufnehmende Durchgangsbohrung 7 im Pumpengehäuse 1 durch
einen Deckel 69 dichtend verschlossen.
Die erfindungsgemäße Kraftstoffhochdruckpumpe arbeitet in
folgender Weise. Zunächst wird durch eine nicht gezeigte
Vorförderpumpe Kraftstoff aus einem Niederdruckraum,
vorzugsweise einem Kraftstoffvorratstank über die Kraft
stoffzuführungsleitung 41 und die Bohrungen 39, 37 in der
Distanzscheibe 31 an das Ventilglied 33 gefördert, wobei
dieses Ventil als Saugventil arbeitet. Beim rotierenden
Antrieb der Antriebswelle 9 werden die am Exzenterwellenteil
13 anliegenden Pumpenkolben 19 alternierend nach oben und
unten verschoben. Dabei entsteht bei der radial nach innen
gerichteten Saughubbewegung des Pumpenkolbens 19 ein Unter
druck im Pumpenarbeitsraum 21, so daß der am Ventilglied 33
des Saugventils anstehende Kraftstoffdruck ausreicht das
Ventilglied 33 vom Ventilsitz an der Distanzscheibe 31 abzu
heben und so den Kraftstoffdurchtrittsquerschnitt aus der
Zuführungsleitung 41 in den Pumpenarbeitsraum 21
aufzusteuern. Nach Durchlaufen des unteren Totpunktes wird
der Pumpenkolben 19 anschließend radial auswärts in Richtung
oberer Totpunkt verschoben, wobei diese
Pumpenkolbenhubbewegung dem Förderhub entspricht. Der im
Pumpenarbeitsraum 21 befindliche Kraftstoff wird dabei auf
einen sehr hohen Kraftstoffdruck von bis zu 2000 bar
komprimiert und öffnet dabei das in der Hochdruckbohrung 45
angeordnete Druckventil 51, so daß der unter hohem Druck
stehende Kraftstoff über den Hochdruckkanal 47 und die
gemeinsame Sammelleitung zum Druckstutzen 49 strömen kann.
Von dort gelangt der Kraftstoffhochdruck über die
Hochdruckförderleitung in den gemeinsamen Hoch
druckspeicherraum (Common Rail), wo er zur Versorgung der
Einspritzleitungen zu den Einspritzventilen gespeichert
wird. Nach Durchlaufen des oberen Totpunktes der
Pumpenkolbenbewegung wird der Pumpenkolben 19 erneut radial
einwärts verschoben, der Druck im Pumpenarbeitsraum 21 sinkt
unter einen bestimmten Öffnungsdruck und das Druckventil 51
schließt erneut. Es ist jedoch alternativ auch möglich, die
Hochdruckbohrung 45 so in die Führungsbohrung 17 münden zu
lassen, daß der Pumpenkolben 19 die Eintrittsöffnung der
Hochdruckbohrung 45 ab einer bestimmten Kolbenhublage mit
seiner Mantelfläche verschließt. Beim sich anschließenden
Saughub des Pumpenkolbens 19 in Richtung unterer Totpunkt
sinkt der Kraftstoffdruck im Pumpenarbeitsraum 21 erneut
unter den Kraftstoffdruck in der Zuführungsleitung 41, so
daß das Ventilglied 33 des Saugventils erneut von seinem
Sitz abhebt und Kraftstoff über die Blattfeder 35 und den
Federteller 43 in den Pumpenarbeitsraum 21 einströmen kann.
Dabei ermöglicht die Anordnung sämtlicher mit Hochdruck
beaufschlagter Dichtstellen, Verschraubungen, Bohrungen zur
Kraftstoffzusammenführung und der einzelnen Pumpenelemente
in einem gemeinsamen einstückigen Pumpengehäuse eine sehr
hohe Dichtwirkung gegenüber hohen Kraftstoffdrücken und
somit eine hohe Funktionssicherheit der erfindungsgemäßen
Kraftstoffhochdruckpumpe.
Claims (10)
1. Kraftstoffhochdruckpumpe mit mehreren, im Winkelabstand
zueinander um eine zentrale Antriebswelle (9) angeordneten
Pumpenkolben (19), die mittels vorgespannter Federn (25) mit
ihren radial innen liegenden Enden an der Umfangsfläche der
Antriebswelle (9) anliegen und die jeweils in einer
Führungsbohrung (17) axial verschiebbar geführt sind, wobei
die Pumpenkolben (19) mit ihren der Antriebswelle (9) abge
wandten Stirnflächen jeweils einen Pumpenarbeitsraum (21) in
der Führungsbohrung (17) begrenzen, der mit einem kraft
stoffgefüllten Niederdruckraum und mit einer Hochdruckför
derleitung verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsbohrungen sämtlicher Pumpenkolben (19) direkt in
einem gemeinsamen, einstückigen Pumpengehäuse (1) angeordnet
sind.
2. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hochdruckförderleitung an einem am
Pumpengehäuse (1) vorgesehenen Druckstutzen (49) befestigbar
ist und daß die Pumpenarbeitsräume (21) über Hochdruckkanäle
(45, 47) mit dem Druckstutzen (49) verbunden sind, wobei die
Hochdruckkanäle (45, 47) ausschließlich innerhalb des
Pumpengehäuses verlaufen.
3. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils ein in Richtung Druckstutzen
(49) öffnendes Druckventil (51) an jedem Pumpenarbeitsraum
(21) in den jeweiligen Hochdruckkanal (45, 47) eingesetzt
ist, wobei das Druckventil (51) vollständig in das
Pumpengehäuse (1) eingesetzt ist.
4. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtflächenpaarungen an den kraft
stofführenden Bauteilen jeweils eine plane Dichtfläche an
einem ersten Bauteil und eine mit dieser zusammenwirkende
scharfe Dichtkante an einem zweiten Bauteil aufweisen, wobei
sich beim Verspannen der Bauteile gegeneinander eine
dichtende plastische Verformung an der Berührungslinie
zwischen der scharfkantigen Dichtkante und der planen
Dichtfläche einstellt.
5. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Stirnseite des Pumpengehäuses (1)
eine Aufnahme für einen Befestigungsflansch (63) aufweist,
mit dem die Kraftstoffhochdruckpumpe an einem Gehäuse einer
zu versorgenden Brennkraftmaschine befestigbar ist.
6. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufnahme als axial vorstehender
Rohransatz (61) ausgebildet ist, auf den der Befestigungs
flansch (63) aufgesteckt ist.
7. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Befestigungsflansch (63) mit dem
Pumpengehäuse (1) verschraubt ist.
8. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (9) wenigstens im
Bereich der Überdeckung mit den Pumpenkolben (19) als
Exzenterwelle (13) ausgebildet ist.
9. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pumpenkolben (19) symmetrisch
zueinander versetzt um die Antriebswelle (9) angeordnet
sind.
10. Kraftstoffhochdruckpumpe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hochdruckförderleitung in einen
Hochdruckspeicherraum mündet, von dem Einspritzleitungen zu
in den Brennraum einer Brennkraftmaschine ragenden
Einspritzventilen abführen.
Priority Applications (4)
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| DE1997116242 DE19716242A1 (de) | 1997-04-18 | 1997-04-18 | Kraftstoffhochdruckpumpe |
Publications (1)
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Family
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Family Applications (1)
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